Bitcoins der nächste Monsterhype steht bevor!
Seite 606 von 8702 Neuester Beitrag: 28.08.25 22:46 | ||||
Eröffnet am: | 23.06.11 22:51 | von: potzblitzzz | Anzahl Beiträge: | 218.54 |
Neuester Beitrag: | 28.08.25 22:46 | von: BTCDelfine | Leser gesamt: | 64.431.827 |
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In den Jahren zuvor lag das Wachstum über 5%, demzufolge waren auch Zinsen von 4% und mehr irgendwie zu erwirtschaften gewesen.
Aktuell sieht es aber anders aus, da gibt es dieses WW nicht mit denen man die höheren Zinsen erwirtschaften könnte. Ergo würde eine jede Zinserhöhung z.B. auf 2% in die nächste Wirtschaftskrise, vor allem Bankenkrise führen, weil wiegesagt Banken diese Erträge nicht mehr aus dem Wirtschaftswachstum ziehen können.
http://de.statista.com/statistik/daten/studie/...dsprodunkt-weltweit/
Widerspricht es nicht der Wirklichkeit, nämlich des eh schon seit Jahren aufgeblähten Wegwerfökonomie?
Ist es nicht eher absehbar, dass bedingt Ressourcenteilung, Nachhaltigkeitsbewegungen, etc. zukünftig in den Industriestaaten kein WW mehr zu erwarten sein wird, im Gegenteil, hier eher Rückgänge zu verzeichnen sein werden?
- zuerst müssten gerechte & verantwortungsvolle Politiker in die Ämter gewählt werden. Das könnte passieren, in dem man die Diäten auf das Niveau der Durchschnittslohnes reduziert und die persönliche Haftung für Entscheidungen einführt. Duduch könnte erreicht werden, dass nur diejenigien sich für politische Ämter bewerben, die es auch ernst meinen und nicht an Macht oder Geld interssiert sind
- dann Austritt aus der NATO & Rückzug der BW aus dem Ausland; BW nur zur reinen Verteidigung
- Reduzierung der Steuern nur auf sehr wenigen Steuerarten, z.B. Umsatz- / MwSt., Einkommen- oder Lohnsteuer, dadurch würde man die Bürokratie reduzieren; keine Steuerschlupflöcher mehr
- Banken nur aus das beschränken, was sie tun sollen: die Realwirtschaft mit Geld versorgen, Verbot von Spekulation und aller damit verbunden Anlageprodukte
Was wären deine Vorschläge für mehr Wirtschaftswachstum, d.h. mehr Konsum?
Natürlich kann man die Zinsen nimmer erhöhen.Aber ohne Zinsen investiert niemand mehr.
Ergo siecht das System immer mehr dahin.Wahr ist aber auch das trotz niedriger Zinsen Geld wieder umverteilt wird.Diesmal habens die Aktionäre abgegriffen.Das ist halt in Europa auch nicht unbedingt der Durchschnittsverdiener und Harz 4 Empfänger.
Aber weil wir halt beim Thema sind: unendliches Wirtschaftwachstum durch immer mehr Konsum ist auf Dauer ein falscher Ansatz für jede Volkwirtschaft weil die daraus resultierenden Probleme uns irgendwann mal über dem Kopf zusammenschlagen und wir im eignen Konsum - Abfall ersticken und die Umwelt vergiftet wird (Aktuell sehr erfolgreich durch die "Freien Medien" unter den Teppich gekehrtes Thema: Fukushima-Supergau).
Aber leider basiert das gegenwärtige, allseits anerkannte Wirtschaftssystem tatsächlich auf der irrigen Annahme, dass die Wirtschaft ständig wachsen müsse. Nachhaltigkeit ist in dem Kontext leider nur ein untergeordnetes und stiefmütterlich behandeltes Thema.....
Da dieses Sytsem ja nicht verbessert werden kann, weil der Konstruktionsfehler bereits Verbesserungsmaßnahmen zu nichte macht, bezieht sich mein Vorschlag auf ein alternatives System. In diesem System würde Geld als rein positives Guthaben entstehen, nicht als Schuld. D.h. Kredite könnten nur aus dem vorhandenen Geld vergeben werden, und auch nur von denen, die das Geld haben. Man verleiht also nur das, was man auch hat. Da es in einem solchen System keine Schulden in der Gesamtheit betrachtet mehr gäbe, wäre auch das Wirtschaftwachstum nicht mehr relevant. Konsum würde nur dahingehend stattfinden, dass man nur das produziert und konsumiert, was man auch wirklich verbraucht. Die Schuldenaufnahme der Staaten wäre auf ein Minimum begrenzt, weil die Geldschöpfung strikt an das Wachstum der Wirtschaft gekoppelt wäre. Und weil der Staat selber ja kein Unternehmen ist und keine Gewinne erwirtschaften kann, wären die Menschen und Banken schlau genung, dem Staat kein Geld zu leihen, weil sie ihre Zinsgewinne stattdessen in der Realwirtschaft erzielen würden, und nicht mit Staatanleihen. Ggf. müsste es in der Verfassung dem Staat verboten werden, sich Geld leihen zu dürfen. Seine einzige Finanzierungsquelle wären die Steuereinnahmen.
Klar würde es in dem System einzelne Teilnehmer, Privatpersonen oder Unternehen, geben, die ihre Schulden nicht begleichen werden könnten, aber das würde das Gesamtsystem nicht betreffen, weil Geld nur als positives Guthaben entstehen würde.
Deine Vorschläge sind die Vorschläge eines Philantropen: Gut gemeint aber m.E. nicht in der Realität machbar.
- zuerst müssten gerechte & verantwortungsvolle Politiker in die Ämter gewählt werden
Das ist so einfach nicht möglich. Unser gegenwärtiges westliches System der (Schein-) Demokratie beruht darauf, dass wir in absolut freien, offenen, vom Volk überwachten demokratischen Wahlen jene Volksvertreter wählen dürfen, die sich dann nach der Wahl vom Establishment kaufen lassen dürfen. Mit Establishment meine ich die Banken- und Konzernvorstände sowie fest im Sattel sitzende, mit Banken und Industrie bereits fest "verzahnte" Berufspolitiker sowie die Lobbyisten aus Banken und Industrie in den Parlamenten.
Wirtschaftshistoriker sind sich einig, dass der Goldstandard ein Transmissionsmechanismus zur Verbreitung der Weltwirtschaftskrise war und zu Entstehung und Länge der Großen Depression maßgeblich beitrug.[19] Mit der Zeit wurde der Fehler der Geldpolitik offenbar. Nach und nach suspendierten alle Staaten den Goldstandard und gingen zu einer Reflationspolitik über. Nach fast einhelliger Ansicht besteht ein klarer zeitlicher und inhaltlicher Zusammenhang zwischen der weltweiten Abkehr vom Goldstandard und dem Beginn der wirtschaftlichen Erholung
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Goldstandard#Die_Abkehr_vom_Goldstandard
Dies wiederum führt letztendlich genauso zu Nullzinsen, weil in einem solchen limitierenden System die Zinsen nicht erwirtschaftet werden können.
Es ist eine Frage des Preises, nicht des Goldes. Der Goldstandard ist nur ein Vehikel, dass v.a. der Staat nicht Unmengen von Geld druckt. Mit Fiatgeld wurden noch alle Weltkriege finanziert.
Am Ende eines Fiatgeldsystems können die Schulden nur wie folgt gestrichen werden
Staatsbankrott
Hyperinflation
oder Krieg
Oder eine Kombination von allem.
Ich sehe zu allen Szenarien Tendenzen und die dritte sollte Dir als Familienvater die größten Sorgen machen...
http://www.zerohedge.com/news/2016-06-27/...rges-return-gold-standard
Wenn in Wikipedia geschrieben steht, dass der Goldstandard nach "fast einhelliger Ansicht" zur wirtschaftlichen Erholung führe, dann muß man diesen Satz nicht als die absolute Wahrheit hinnehmen.
Bloß mal ein Beispiel: 1971 wurde in den USA der Goldstandard aufgehoben: Die USA mussten, um in Vietnam 3 Millionen Vietnamesen und ca. 54 000 blutjunge Amerikaner umzubringen (zum Segen der Rüstungsindustrie), tonnenweise Geld drucken.
Dieses Morden wäre mit dem Goldstandard nicht möglich gewesen.
Bei Wikipedi schlage ich ganz gerne nach, wenn ich wissen will, wie diese und jene Hauptstadt heißt oder wenn ich wissen will, wie tief die Wurzeln einer Kiefer reichen etc. Bezügl. Ökonomie oder Politik greife ich dann doch lieber auf andere Quellen zurück.
Leider sind die allermeisten Menschen dermaßen aufgestellt, daß sie niemals in jene Hand beißen, die sie auch füttert - auch falls sie täglich gegen ihre Überzeugung, gegen ihr eigenes Gewissen arbeiten.
Erst wenn sie dann aus der Firma, dem Amt, dem Posten etc. raus sind und Rente beziehen (die ihnen quasi nicht mehr streitig gemacht werden kann), treten sie an die Öffentlichkeit um ihren mitunter jahrzehntelang angestauten Frust loszuwerden. Naja - lieber so als nie.
Pass mal ein bißchen auf dein Thema auf: Monsterhype
Wo bleibt berliner nobody?
Mit eurer Politsatire vergräzt ihr die wirklich Interessierten:
Alle wissen um die Problematik, die in diesem Forum z,Zt. disskutiert wird,
sie hier zu lösen, erscheint mir als sinnlos.
Besser wäre mehr Information/Disskussion um Bitcoin/-Technik/-Kurs
Was machen z.B. die Twins?
Fakt ist aber auch, daß die weitere Entwicklung des Bitcoin nicht alleine von den Softwareexperten abhängt, welche Clients erstellen oder von den Minern oder von den Firmen, die sich auf den Bitcoin fokussiert haben. Die weitere Entwicklung hängt auch ganz entscheidend von den Entscheidungen in Bankenkreisen oder von Entscheidungen in Regierungen ab. Und diesbezügliche Diskussionen als "Politsatire" zu bezeichnen, halte ich für ein Armutszeugnis jener Leute, die die Forderung stellen, derartige wichtige Themen einfach auszublenden. Armutszeugnis deshalb, weil diese Leute anscheinend solche Zusammenhänge gar nicht begreifen, weil ihnen selbst das nötige Hintergrundwissen fehlt.
Würde der Bitcoin sich bewegen, würde der Bitcoin selbst wieder das Hauptthema sein.