Ökonomen streiten über Verteilungsfrage


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Neuester Beitrag: 30.08.25 13:11
Eröffnet am:04.11.12 14:16von: permanentAnzahl Beiträge:200.037
Neuester Beitrag:30.08.25 13:11von: kosiolLeser gesamt:42.219.497
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80400 Postings, 7786 Tage Anti LemmingSPON: Vermeintliche Separatisten wollen bei

 
  
    #18476
3
12.05.14 09:08
der Fake-Wahl in der ostukrainischen Illusions-Region Donezk angeblich für so genannte
"Unabhängigkeit" gestimmt haben, wobei sie angeblich 89 % der vermeintlichen Stimmen erhielten. Trotz internationaler Kritik nimmt MokSau die Milizen aus dem nun angeblich "neurussischen" Staat scheinheilig in Schutz, und all dies bezeichnenderweise verdächtig schnell.

www.spiegel.de/politik/ausland/...-sieg-beim-referendum-a-968826.html
 

1462 Postings, 4519 Tage narbonneMenschen europäischer

 
  
    #18477
12
12.05.14 09:20
Abstammung leben neben Menschen asiatischer Abstammung, leben neben Menschen afrikanischer Abstammung.
Muslime leben neben Christen.
Schwule und Lesben leben neben heterosexuellen und die heterosexuellen haben damit kein Problem.

Das sind Bilder die wir aus unseren Großstädten kennen, das sind Bilder die den Westen prägen.

Menschen unterschiedlicher Herkunft, unterschiedlichen Glaubens arbeiten gemeinsam in Büros oder an Fließbändern.
Ich habe Freunde aus Nordafrika, unterschiedlichen EU Nationen, aus Korea, aus der Türkei, aus der Schweiz, aus den USA, aus Kanada.
Nur Toleranz und das Nutzen von unterschiedlichen Potentialen und Stärken können langfristig Wohlstand sichern. Kreativität ergibt sich aus Vielfalt.

Das sind die Grundelemente einer Gesellschaft in der ich lebe, in der ich leben möchte.

Der Westen hat sich mit seinem Engagement in der Ukraine ungeschickt verhalten und Russland damit in die Arme gespielt. Meine Einschätzung zu Putin hat sich dadurch jedoch nicht positiv verändert. Putin ist (für mich) ein machtbesessener Mensch der bereit ist die eigene Verfassung zu umgehen um an der Macht zu bleiben.
Nur weil der Westen - die Lebensform die ich liebe und in der ich lebe - Fehler begeht bin ich nicht bereit alles sofort über den Haufen zu werfen und mich einer totalitären Nation anzuschließen.

ave  

80400 Postings, 7786 Tage Anti LemmingBeweisfoto

 
  
    #18478
4
12.05.14 09:29
Nicht vorhandene Schlange vor einem Fake-Wahllokal in der Scheinrepublik "Niemandsland".

http://4.bp.blogspot.com/-MFWRAmlv_BI/T4nF8ip1KFI/...l+s+R+1000+s.jpg
 
Angehängte Grafik:
wuerfel_s_r_1000_s.jpg (verkleinert auf 82%) vergrößern
wuerfel_s_r_1000_s.jpg

74129 Postings, 6293 Tage FillorkillUnd, Narbonne,

 
  
    #18479
6
12.05.14 09:31
fordert hier irgendjemand, 'alles sofort über den Haufen zu werfen und sich einer totalitären Nation anzuschließen' ? Diese Klamotte wird auch durch ständige Wiederholung nicht richtiger...

80400 Postings, 7786 Tage Anti LemmingNarbonne

 
  
    #18480
1
12.05.14 09:32
Du solltest Pastor werden, wenn es mit dem Shorten auch weiterhin nicht klappt.  

23637 Postings, 6983 Tage Malko07Es geht nicht nur um

 
  
    #18481
7
12.05.14 09:33
den Widerwillen in der Ost- und Südostukraine gegen Kiew. Wenn man die kurze Geschichte der Ukraine seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion betrachtet, stellt man fest: Das Tischtuch ist zerrissen. Alle Revolutionen und wechselnden Mehrheiten in der Regierung haben das Land nur weiter in den Abgrund getrieben. Die Oligarchen haben das Land immer weiter ausgeblutet. Sogar die Orangene Revolution hat nur temporär andere Oligarchen an die Macht gebracht. Kein Kenner der Lage in der Ukraine kann auch nur einen Politiker nennen der die verschiedenen Volksgruppen hinter sich versammeln könnte. Eine weitere quasi absolutistische Regierung in Kiew ist also kein funktionierender Lösungsansatz. MMn ist der einzige Lösungsansatz, der den totalen Zerfall der Ukraine verhindern kann, starke Autonomie in den verschiedenen Regionen (mit mehr als 2 Regionen) und dass man über Verträge und Verfassung die Ukraine für die nächste Zeit aus dem Gezerre der Großmächten herausnimmt. Damit bekäme diese Region eine letzte Chance sich zu einem funktionierendem Staat zu entwickeln. Eine andere Lösung, welche den Zerfall der Ukraine, eventuell noch über einen blutiger werden Bürgerkrieg, verhindert, sehe ich nicht.

Einer der einen anderen Weg sieht, soll ihn uns nicht verschweigen. Auch wäre interessant zu wissen was Sanktionen, außer der Bestrafung Russlands und Europas, zur Krisenlösung beitragen sollen.  

12996 Postings, 6132 Tage daiphongWer den Westen von Russland her kritisiert

 
  
    #18482
12.05.14 09:42
und am russischen Propagandakrieg völlig unkritisch und ungehemmt teilnimmt wie Fill oder AL, die müssen sich schon fragen lassen, woher dieser intellektuelle Niedergang kommt. Oder ob ihr kritischer Geist aus gar nichts anderem besteht.  

23637 Postings, 6983 Tage Malko07#18477: Wenn einem sonst nichts

 
  
    #18483
3
12.05.14 09:44
mehr einfällt, beschäftigt man sich jetzt nur noch mit Putin. Ich dachte es gehe um die Ukraine und die dort lebenden Menschen.

Seit es die UNO mit ihren Vetomächten gibt, waren diese Mächte nicht durchgehend demokratisch und haben die Menschenrechte hochgehalten.  Ich erinnere nur an die blutigen Kolonialkriege nach dem 2. Weltkrieg. Und Russland/Sowjetunion war die längste Zeit bis heute (seit UNO-Gründung) brutaler gewesen als heute. Seit China Nationalchina abgelöst hat ist ein weiteres Mitglied vorhanden, das mit Menschenrechten recht wenig am Hut hat. Und trotzdem können Konflikte ohne Einigung zwischen diesen Mächten nicht zivilisiert beigelegt werden. Man kann also wie ein kleines Kind noch so heftig schreien und sabbern, ändern tut das an der Organisation unserer Welt überhaupt nichts!  

12996 Postings, 6132 Tage daiphong#81 ja richtig, eine starke Regionalisierung

 
  
    #18484
2
12.05.14 10:03
in einem Bundesstaat ist wohl die einzige Lösung, deren Autonomie ist bereits de facto extrem hoch, auch durch Oligarchie.  Und der Propagandakrieg "Russland oder Faschismus"  hat die integrierten Kräfte und das politische Zentrum extrem geschwächt.
Nur glaube ich nicht, dass Putin sich damit und mit der Krim zufrieden gäbe.  

11283 Postings, 4592 Tage SternzeichenÖsterreich-Ungarn hatte das Problem auch schon

 
  
    #18485
7
12.05.14 10:17
Nach 65 Jahren sich gegenseitig zu bekriegen kam man zu folgenden Entschluss der nur durch den 1. Weltkrieg nicht mehr umgesetzt wurde.

Und heute steht man wieder dort wo die Geister bereits 1848 standen.

Sternzeichen


Personalautonomie

Die Petitionen für eine föderale Teilung Galiziens hatten 1848 keinen Erfolg, die Einheit des Kronlands wurde beibehalten. Mit den Jahren erhielt Galizien allerdings in Österreich-Ungarn eine Sonderstellung und wurde mit einer ganzen Anzahl von Selbstverwaltungsrechten ausgestattet. Diese kamen vor allem der polnischen Bevölkerungsgruppe zugute.

Im Jahr 1914 erfolgte wieder ein Vorstoß, um auch den anderen Bevölkerungsgruppen die Chance begrenzter Autonomie einzuräumen. Doch ging es nun nicht mehr um die territoriale Zweiteilung des Landes. Das Stichwort hieß Personalautonomie: Die Wahl ins Landesparlament sollte nicht ausschließlich nach Parteien, sondern ebenso nach der Zugehörigkeit zu einer bestimmten ethnischen Gruppe erfolgen. Wegen des aufkommenden Weltkriegs wurden diese Regelungen nicht mehr umgesetzt.

Aus der Geschichte Galiziens erhält man wichtige Hinweise für die Bewertung des heutigen ukrainischen Konflikts. Die Bezugnahme auf westliche und östliche Religionen gab es auch früher schon. Ein historischer Beleg für die Richtigkeit heutiger Trennlinien ist das aber gerade nicht. Denn die damals gezogenen Grenzen verliefen viel weiter westwärts, zwischen dem Katholizismus der Polen und der Katholisch-Unierten Kirche der Ruthenen, deren Liturgie sich stark an die Orthodoxie anlehnt. Überspitzt gesagt: Das damalige Ostgalizien ist die heutige Westukraine, die angeblich schon so lange zum Westen gehört.


http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/...rticle=true#pageIndex_2  

12996 Postings, 6132 Tage daiphongder Propagandakrieg "Russland oder Faschismus"

 
  
    #18486
1
12.05.14 10:22
hat nicht nur in Ukraine enorme Schäden verursacht, sondern auch in ganz Europa und in Russland selbst. Eine Frage dabei ist, ob und wie Russland aus dieser Sackgasse wieder rauskommen will.  

1462 Postings, 4519 Tage narbonneDie Ukrainer sind mehr als

 
  
    #18487
9
12.05.14 10:24
eine gesamte Generation leidender Teil der Sowjetunion gewesen, Unterdrückung war an der Tagesordnung. Wie soll man diesen Menschen verdenken wenn sie sich schnell Richtung Westen orientieren wollen.
Russland hat die Ukraine nie richtig loslassen wollen und so die Fundamente für den Hass und vielleicht auch radikale Gesinnungen gelegt.

@fill, Keiner fordert etwas über den Haufen zu werfen aber man ist schon bereit den Russen sehr viel Kredit und Putin viel Vertrauen einzuräumen.

@AL, Pastor wäre nicht der richtige Beruf für mich. Mit dem Shorten  habe ich - zugegeben Verluste eingefahren - die aber im Gesamtkontext meiner Vermögensplanung unter Lehrgeld abgeheftet werden können. Der finanzielle Verlust war nicht so große wie der Zeitverlust/aufwand und die damit verbundene stetige Suche nach Rechtfertigungen für mein Handeln.
lehna hat alles richtig gemacht, mit Ruhe aussitzen und abwarten bis sich der finanzielle Erfolg einstellt.

@malko, mir fällt noch mehr ein als Putin aber lohnt es über Obama zu reden der ohnehin in kurzer Zeit Geschichte sein wird. Putin wird uns noch sehr lange beschäftigen.
Ich habe meine US Bekannten - alle politisch rechts - über Obamas Verstrickungen zur Mafia befragt und auf eine wenig Futter gehofft nachdem du daraus eine größere Geschichte gebastelt  hast.
Nichts auffälliges und nicht mehr Dreck am Stecken als jeder Kandidat der an die Macht will.

Allen Machtmenschen gemeinsam ist der Einsatz der Ellenbogen ohne die man nicht an die Macht kommt.

Ich wünsche noch eine angenehme fruchtlose Diskussion und wende mich jetzt wieder gewinnbringenderen Projekten zu.

ave

 

2771 Postings, 4449 Tage Wolfsblnar,

 
  
    #18488
12.05.14 10:27
Begründung?

Du schreibst Schlussfolgerungen ohne die herzuleiten!

Sozusagen Behauptungen ins Blaue.  

23637 Postings, 6983 Tage Malko07Von politischen Richtungen

 
  
    #18489
4
12.05.14 10:43
in der Ukraine zu reden empfinde ich als Witz. Es gibt kein Zentrum und auch keine anderen politischen Richtungen. Sogar auf der extrem rechten Seite muss der Rechte Sektor erst beweisen, dass er politisch ist. Swoboda hat bis jetzt unter einer extrem nationalistischen bis faschistischen Tätigkeit schon bewiesen, dass sie sich auch gerne an den Töpfen laben und Gehilfen von Oligarchen sind. Die bewaffneten "Krieger" des Rechten Sektors haben  kein Problem mit Raub und Mord und haben kein Problem damit sich aus dubiosen Quellen finanzieren zu lassen. Politische Parteien in unserem Sinne gibt es nicht. Auch das ist ein Problem, das eine zivilisierte Lösung so stark erschwert. Diese Strukturen gelten nicht nur für den Westen der Ukraine, sinngemäß sind sie landesweit verbreitet - auch bei den Aufständischen im Osten. Und Seltenheitswert hat auch noch wievielen dieser "Bewegungen" der eigene Staat egal ist. Diesbezüglich ist Russland etwas weiter. Die Ukraine verharrt, allerdings mit kaum lösbaren Problemen, auf dem Niveau Russlands zu Jelzins Zeiten. War dem Westen und besonders seinen Finanzplätzen sympathischer, weil das Land damit ausblutete und sich in einem unaufhaltsamen Niedergang befand.  

Praktisch jede Partei ist eine Bewegung eines oder mehrerer Oligarchen, von diesen finanziert und ohne politischen Inhalt. Oft von den Oligarchen selbst geführt und manchmal mit Statthalter wie z.B. Klitschko an der Spitze. Große Oligarchen besitzen manchmal mehr als eine Bewegung. Und beweglich sind sie, wie die aktuelle Krise gezeigt hat.

Aus all diesen Gründen sind erstmals Wahlen nicht das Wichtigste. Es braucht eben einen großen Verhandlungstisch, an dem auch gesellschaftliche Gruppen vertreten sind, welche heute nicht zur "politischen Elite" gehören. Und das kann nur unter großem Druck der beiden Großmächte funktionieren. Und wenn man dabei eine Großmacht fertig machen will, will man keine Lösung!  

23637 Postings, 6983 Tage Malko07#18487: Es ist kein gutes

 
  
    #18490
3
12.05.14 10:52
Zeichen für deine Bekannten, dass sie sich im eigenen Land kaum auskennen. Aber das gibt es nicht nur gehäuft in den USA sondern leider in einem wachsenden Umfang auch bei uns.

Das Problem Ukraine auf Putin zu reduzieren ist mMn so kindisch wie das Fehlverhalten der USA auf Obama zu projizieren und zu glauben mit Obama wären die Probleme weg. Obama steht leider in einer langen US-Tradition und es war eben eine Illusion zu glauben mit ihm würde es sich bessern. Sogar der frühere NSA-Chef konnte zwischen ihm und Bush keinen Unterschied feststellen. Und die Verstrickung des organisierten Verbrechens mit nicht unerheblichen Teilen der US-Politik ist nichts neues und erst mit Obama eingezogen. Auch es hat eine lange Tradition. Und manchmal stößt es sogar wie mit Kennedy und Obama bis an die Spitze vor.  

74129 Postings, 6293 Tage Fillorkill# 87 '..Putin viel Vertrauen einzuräumen'

 
  
    #18491
2
12.05.14 11:09
Wer wie Du festhängt in den Stereotypen des kaltens Krieges, übersetzt die Selbstdiskreditierung der westlichen geostrategischen Narrative und damit den Verlust ihrer Wirkmächtigkeit in eine Kreditierung ihres Adessaten Putins. So als handele es sich um eine mathematische Gleichung, bei der das was auf einer Seite abgezogen wird auf der anderen als plus erscheinen muss. Dies repräsentiert ein vormodernes Denken, welches kritische Analyse nur als negative Parteinahme kennt und dabei ignoriert, dass seine fundierende Voraussetzung - der Systemgegensatz - längst abhanden gekommen ist...

23637 Postings, 6983 Tage Malko07Die Verstrickung des

 
  
    #18492
6
12.05.14 11:11
organisierten Verbrechen mit der Politik ist nicht typisch US-Amerikanisch. Es ist immer gegeben wenn das organisierte Verbrechen stark entwickelt ist. So weiß man inzwischen, dass praktisch die gesamte politische Elite in Italien bei den Christdemokraten als auch bei den Sozialdemokraten voll in der Hand der Mafia waren. Wo Berlusconi hingehörte, pfiffen die Spatzen vom Dach und es ist sicherlich heute nicht anders. Ähnliche Verhältnisse gibt es im Osten Europas inklusive Russlands. Deshalb finde ich manche Osterweiterung der EU nicht gut und bin auch gegen eine Aufnahme der Ukraine oder Russlands. Weder Italien, noch Rumänien oder die Ukraine sind Vorbild für unser Land. Wir sollten uns hüten und eher einige Mitglieder der EU hinauswerfen als neue verdorbene Kandidaten aufzunehmen. Es geht eben nicht nur um das Geschäft sondern auch um zivilisierte Gesellschaften.  

80400 Postings, 7786 Tage Anti LemmingBetonmeier: "Wir sind nicht naiv"

 
  
    #18493
4
12.05.14 11:17
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/...nicht-ernstnehmen/

Steinmeier kann Referendum nicht „ernstnehmen“

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier hat sich vor dem EU-Außenministertreffen in Brüssel am Montag zum umstrittenen Referendum in der Ostukraine geäußert.

„Wir sind nicht naiv. Wir wissen, dass nach dem, was geschehen ist, es ausgesprochen schwierig ist, aber es gibt keinen anderen Weg, denn der Weg, den einige in der Ostukraine, Separatisten suchen, ist kein Weg. Das Referendum von gestern ist illegal und wer die Bilder heute Nacht samt der angeblichen Ergebnisse gesehen hat, der weiß, dass das nicht ernstgenommen werden kann und ernstgenommen werden darf.“

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A.L. Reine Bauchargumente und Stimmungsmache. Was soll dieses inhaltsleere "aber es gibt keinen anderen Weg, denn der Weg, den einige in der Ostukraine, Separatisten suchen, ist kein Weg".

Und wieso beweisen "Bilder", dass das "Referendum nicht ernst genommen werden kann"?

Hollende, der sich als "bester Obama-Versteher" profilierende gescheiterte Sozialist, betrachtet das Referendum ebenfalls als "null und nichtig".

Beim Bellizismus ist es wichtig, in entscheidenen Momenten im Chor zu kläffen.

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Die Russen habe das Refenderum gerade als legitim bezeichnet und anerkannt:

www.spiegel.de/politik/ausland/bild-968865-694357.html

Die Kritik am Referendum zur Unabhängigkeit in der Ostukraine ist groß: "Illegal" nennt Außenminister Steinmeier das Votum, "null und nichtig" Präsident Hollande. Moskau aber stellt sich demonstrativ hinter die umstrittene Abstimmung.

Moskau/ Donezk - Es ist ein Zeichen der Solidarität: Die russische Führung unterstützt das Ergebnis der umstrittenen Referenden der ostukrainischen Regionen Donezk und Luhansk für deren Abspaltung. "Moskau respektiert den Ausdruck des Willens der Bevölkerung der Regionen Donezk und Luhansk", erklärte der Kreml am Montag. Zugleich rief er die ukrainische Übergangsregierung zum "Dialog" mit den prorussischen Separatisten in den beiden Regionen auf

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A.L.: Wollte Steinmeiner nicht auch einen "Dialog"? Um mit Leuten auf Augenhöhe sprechen zu können, es ist zwingend nötig, diese ernst zu nehmen und nicht von oben herab Fascho-freundliche Predigten runterbeten.

 

25196 Postings, 9076 Tage modMafia

 
  
    #18494
2
12.05.14 11:22
Die Frage ist doch, wie man diese im Einzelfall definiert.
Seilschaften mit konkreten Absichten zur Durchsetzung eigener
Interessen gibt es überall, Heerscharen von gewieften Lobbyisten treiben
sich in jeder Regierungszentrale erfolgreich rum.
Die einen fallen "dumm" auf (z.B. Italien), die anderen wirken im Stillen.
Glaubt du etwa, dass es in D anders wäre?
hahaha

80400 Postings, 7786 Tage Anti LemmingWozu werden Wahlen veranstaltet?

 
  
    #18495
4
12.05.14 11:48
Malko: "Das Problem Ukraine auf Putin zu reduzieren ist mMn so kindisch wie das Fehlverhalten der USA auf Obama zu projizieren und zu glauben mit Obama wären die Probleme weg."

Diese Auffassung teile ich. Eine bewährte Strategie in Staaten, in denen freie Wahlen stattfinden, besteht darin, die gesamten Fehlentwicklungen während einer Legislatur-Periode dem jeweils gescheiterten Präsidenten/Kanzler/Vorturner anzulasten. Wegen dessen "schweren Verfehlungen" ist das Wahlvolk jedes Mal empört und wählt in entschiedenem Protest, weil es ja "frei" wählen kann, den Kandidaten der anderen Seite, der freillich in der Folgezeit dieselbe Politik in anderem Kostüm bzw. vor anderer Kulisse betreibt - und damit ebenfalls versagt. Die Folge ist ein ewiges Hin und Her zwischen Scheinalternativen.

In Wahrheit sind die Politikfehler nicht den jeweiligen Vorturnern anzulasten, sondern den Strippenziehern im Hintergrund, die - völlig unabhängig davon, welcher Vorturner gerade an der Macht ist - "ihr Ding" durchziehen. Dies ist der Grund, warum sich die Politik Obamas fast gar nicht von der unsäglichen Politik Bushs unterscheidet, allen hohlen "Change"-Versprechungen zum Trotz.

Die Strippenzieher im Hintergrund sind die US-Oligarchen - Zockerbanker, Hightech-Prinzen, Rüstungsbarone und Pentagon-Strategen, die die wechselnden Vorturner fortlaufend mit üppigen Wahlkampfspenden korrumpieren, um ihnen die öffentliche Selbst-Demontage (= notwendiges politisches Scheitern) mit Geldanreizen schmackhaft zu machen. Hauptsache an den Grundfesten der Oligarchen-Macht wird nicht ernsthaft gerüttelt (siehe z. B. komplette Verwässerung der Volcker-Rule).

Gänzlich zur Farce verkommt die Demokratie, wenn sich, wie gerade in D., eine große Koalition der (Kläff-)Willigen bildet, die bellizistisch nachbetet und widerkäut, was Obama oder andere Oligarchen-Vasallen ihr an Meinungs-Knochen vorwirft.
 

2771 Postings, 4449 Tage WolfsblUnd AL, nicht zuvergessen,

 
  
    #18496
2
12.05.14 11:53
wir werden nicht so hinreichend informiert, dass wir uns eine umfassende Meinung anhand der Faktenlage bilden und damit das Handeln unserer Politiker beurteilen können.

Wie sagte Kennedy in einer seiner letzten Reden so schön:

"Demokratie verträgt keine Geheimhaltung!"  

80400 Postings, 7786 Tage Anti LemmingDie von Politikern kommunizierte "Faktenlage"

 
  
    #18497
3
12.05.14 11:58
ist oft ähnlich nebulös und interessengeleitet wie jetzt in der Ukraine-Krise.

In der Ukraine-Krise aber sind - zumal für Europäer - die Fakten besser nachprüfbar (anders z. B. als bei gefälschten BIP-, Inflations- oder Arbeitsmarkt-Statistiken), sodass die Lügen umso schamloser zutage treten.  

80400 Postings, 7786 Tage Anti LemmingUnd noch was

 
  
    #18498
5
12.05.14 12:00
Falls ich irgendwann nicht mehr poste, dann hat mich der NSA "abgeholt" ;-)

www.wieistmeineip.de  

12996 Postings, 6132 Tage daiphongvon mir bekommst du gern ein Heimfahrticket

 
  
    #18499
4
12.05.14 12:03
nach Moskau, noch schnell vorher.  

2771 Postings, 4449 Tage WolfsblLetztlich basiert die heutige Situation

 
  
    #18500
2
12.05.14 12:10
u.a. Darauf, dass unser Demokratiesystem immer mehr beschnitten wird. Keine Informationsrechte, keine Beteiligungseechte unabhängig vom Parteienklüngel, mangelnde Stimmrechte, koordinierte Press und und und.  

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