Ökonomen streiten über Verteilungsfrage


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Neuester Beitrag: 28.03.25 00:01
Eröffnet am:04.11.12 14:16von: permanentAnzahl Beiträge:198.814
Neuester Beitrag:28.03.25 00:01von: DreiklangLeser gesamt:38.419.846
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20752 Postings, 7796 Tage permanentÖkonomen streiten über Verteilungsfrage

 
  
    #1
119
04.11.12 14:16

Wirtschaftswissenschaften : Ökonomen streiten über Verteilungsfrage 13:15 Uhr Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

Die Einkommensungleichheit destabilisiert die Volkswirtschaften, sind

... (automatisch gekürzt) ...

http://www.handelsblatt.com/politik/international/...age/7328592.html
Moderation
Zeitpunkt: 06.10.14 08:32
Aktionen: Kürzung des Beitrages, Threadtitel trotzdem anzeigen
Kommentar: Urheberrechtsverletzung, ggf. Link-Einfügen nutzen
Original-Link: http://www.handelsblatt.com/politik/...gsfrage/7328592.html

 

 
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111574 Postings, 9145 Tage KatjuschaLöschung

 
  
    #197791
1
26.03.25 19:51

Moderation
Zeitpunkt: 27.03.25 16:30
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Unzureichende Quellenangabe

 

 

994 Postings, 5850 Tage patsmelvLöschung

 
  
    #197792
2
26.03.25 19:52

Moderation
Zeitpunkt: 27.03.25 16:30
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Verbreitung von Desinformationen

 

 

111574 Postings, 9145 Tage KatjuschaKurzhaarfrisuren

 
  
    #197793
1
26.03.25 20:14
Im Kern gehst natürlich den Reps darum, die „Gefahr“ der Wokeness inklusive von Transpersonen zu verhindern.

https://youtu.be/BS9FTi5hgWc?si=LQqBo6h04N5wKZl6

Alter, sind die peinlich. Man müsste drüber lachen, wenn die es nicht ernstmeinen würden, wie so vieles worüber wir erst lachten oder es für nicht realistisch hielten, aber nun in den USA umgesetzt wird.

11011 Postings, 7973 Tage SARASOTAHumpty Dampty hat gerade

 
  
    #197794
1
26.03.25 22:53
festgelegt, dass ab den 02. April auf jedes in die USA eingeführte Fahrzeug 25 % Zoll zu bezahlen sind.
Na da freut sich der Amerikaner und die Inflation.  

30735 Postings, 8727 Tage Tony FordRussisches Öl - Auf die Freundschaft

 
  
    #197795
3
27.03.25 10:29
Russisches Öl: Auf die Freundschaft | ZEIT ONLINE
In Schwedt fordern sie wieder Öl aus Russland. Dabei hat der postfossile Umbau der Stadt längst begonnen. Oder steht die Gegenwart der Zukunft im Weg?
Russisches Öl  - Auf die Freundschaft

Quelle:
https://www.zeit.de/2025/12/russisches-oel-schwedt-raffinerie

Zitat:
"Zwei Jahre nach dem Importstopp geben jedenfalls wieder Stimmen wie diese den Ton an: "Das Embargo fällt bei mir unter grüne Ideologie. Und dass bei ideologischer Politik nur Sch**e rauskommt, das wissen wir ehemaligen DDR-Bürger am besten." Das sagt der örtliche Landtagsabgeordnete des BSW, Reinhard Simon, 73 Jahre, früherer Theaterintendant. "


Wer mit "grüner Ideologie" argumentiert, ist erfahrungsgemäß selbst auf stark ideologischen Pfaden unterwegs und versucht sich in eine Scheinwelt zu flüchten, in der Russland immer noch als potenzieller Verbündeter betrachtet wird, statt die unbequemen Realitäten anzuerkennen, dass Putins Russland uns als Feind betrachtet und dementsprechend auch handelt.

Denn die Realität ist, dass nicht Wir / Deutschland den Gashahn zugedreht hat, sondern es Russland war und das hat bereits schon im Verlaufe des Jahres zuvor begonnen.

Für mich auch nicht nachvollziehbar, dass man es mit der Ideologie der DDR vergleicht, dabei aber durch eine Wiederaufnahme der Lieferungen genau diese DDR Ideologen ( zu denen auch Putin zählt ) wieder stärkt und damit indirekt einen Schritt zur Wiederherstellung der DDR unterstützt.

 

5837 Postings, 556 Tage Silberruecken"Russisches Öl - Auf die Freundschaft"

 
  
    #197796
1
27.03.25 10:39
Welche Freundschaft?  

111574 Postings, 9145 Tage Katjuschakann man diese Republikaner nicht stoppen?

 
  
    #197797
27.03.25 11:33
Unfassbar, was dort so von sich gegeben wird, egal ob gegen DragQueens, Transpersonen oder Migranten. Für mich ist das Faschismus.

23535 Postings, 6828 Tage Malko07Löschung

 
  
    #197798
27.03.25 12:12

Moderation
Zeitpunkt: 27.03.25 16:30
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Unbelegte Aussage

 

 

3242 Postings, 1599 Tage sg-1.

 
  
    #197799
27.03.25 12:35
Die beantwortet ja nicht mal die Frage des amerikanischen Journalisten.
Vielleicht sollten jetzt mal die Experten lauter werden, die solches sozialverhalten
Professionell einordnen können. Es schadet jedenfalls den usa ebenfalls.

 

3400 Postings, 635 Tage Frieda FriedlichVolkswirtschaftlicher Nutzen der Aufrüstung

 
  
    #197800
3
27.03.25 13:15
Welche volkswirtschaftlichen Effekte haben Rüstungsausgaben? Es überwiegen Effekte, die man als kurzfristig bezeichnen könnte. Denn wenn der Staat einen Kredit aufnimmt und damit beispielsweise Panzer eines deutschen Herstellers kauft, kurbelt er damit zunächst die Wirtschaft an. Der Panzerhersteller macht Umsatz, stellt vielleicht sogar Arbeitnehmer ein. Und da so ein Panzer auch ein sehr physisches Gut ist, werden Zulieferer, wie z.B. Stahlwerke, ihren Umsatz steigern. Isoliert betrachtet ist das ein positiver Impuls. Aber das ist auch keine Kunst, denn ein solch kurzfristiger positiver wirtschaftlicher Impuls entsteht immer, wenn der Staat über Schulden frisches Geld schöpft und es ausgibt. Auch wenn Friedrich Merz mit seinem Privatjet über Berlin fliegen und frisch gedruckte 100-Euro-Scheine aus dem Fenster werfen würde, hätte dies kurzfristig einen positiven wirtschaftlichen Impuls.

Weniger banal sind die zwei Folgefragen: Wie bewertet man die volkswirtschaftlichen Folgen im Vergleich zu alternativen Investitionen? Und wie steht es mit den mittel- bis langfristigen volkswirtschaftlichen Folgen?

Fangen wir mit der Frage der Alternativen an. Wenn der Staat beispielsweise eine Milliarde Euro in die zivile Forschung stecken würde, würde dieses Geld auch zunächst bei denjenigen landen, die damit am Ende der Kette bezahlt werden – Hiwis an den Instituten, Forscher und vielleicht auch die Mitarbeiter von Ausrüstern oder Baufirmen, die die Infrastruktur für die Forschungseinrichtungen stellen. Hier ist zunächst kein Unterschied zu Rüstungsausgaben festzustellen. Ob ein Zerspanungsmechaniker bei Rheinmetall oder ein Doktorand in einem Forschungsinstitut Geld bekommt, spielt volkswirtschaftlich auf der ersten zeitlichen Ebene eine untergeordnete Rolle. Auf späteren zeitlichen Ebenen sieht dies jedoch anders aus.

Der Forscher entwickelt im Idealfall Ideen, Konzepte oder gar Patente, die ihrerseits die Produktivität steigern, und die Investitionen können daher, volkswirtschaftlich, als reproduktive Staatsausgaben gelten. Der Doktorand gründet beispielsweise dank seiner Forschungsergebnisse ein Unternehmen, stellt Mitarbeiter ein und so weiter. Und was macht der Panzer? Der steht auf einem Kasernenhof herum und produziert – wenn überhaupt – höchstens volkswirtschaftliche Kosten, da er gewartet werden muss, und wenn er einmal herumfährt, beschädigt er die Infrastruktur.

Daraus wird klar, warum der Ökonom Hyman Minsky Rüstungs- und Militärausgaben 1982 als "kollektiven Konsum" bezeichnet hat. Es ist wichtig, zwschen Konsumausgaben und Investitionen zu unterscheiden. Das „olivgrüne Wirtschaftswunder“ ist aus dieser Perspektive ein Strohfeuer, während beispielsweise Investitionen in die Weiterentwicklung regenerativer Energieerzeugung einen gesellschaftlichen Mehrwert erzeugen, der auch volkswirtschaftlich messbar ist.

Noch deutlicher wird der Widerspruch, wenn man sich die langfristigen volkswirtschaftlichen Folgen anschaut. Der Doktorand, der später sein Unternehmen gründet, steigert nicht nur das Bruttoinlandsprodukt, sondern zahlt auch Steuern, wie seine Mitarbeiter. Fiskalisch ist das im Idealfall ein gutes "Geschäft", da die so zusätzlich generierten Steuereinnahmen höher sind als die Zinsen für den Kredit, mit dem die Forschung finanziert wurde. Ein wenig komplizierter ist es bei Investitionen in die Infrastruktur, da der Nutzen hier breiter gefasst ist und die gesamte Volkswirtschaft betrifft. Letztlich sind aber auch Infrastrukturinvestitionen langfristig volkswirtschaftlich sinnvoll.

Ganz anders sieht es bei Rüstungsausgaben aus. Will man beispielsweise die Jobs bei Rheinmetall und seinen Zulieferern langfristig sichern, reicht es ja nicht, nur einen einzigen Panzer zu bestellen. Man müsste dann jedes Jahr einen neuen Panzer kaufen und dies dauerhaft. Die Jobs sind aber nur so lange "sicher", wie der Staat zusätzliches Geld für Rüstung ausgibt.

Kritisch ist in diesem Zusammenhang, dass die Rüstungsausgaben ja kreditfinanziert sein sollen. Und spätestens hier entsteht dann auch ein gesamtgesellschaftlicher Schaden. Um dies zu verdeutlichen, hilft ein Bild aus der Betriebswirtschaftslehre: Wenn ein Betrieb einen Kredit aufnimmt, den er in die Verbesserung seiner Produktivität investiert, muss der wirtschaftliche Nutzen der Investitionen höher als die Kosten des Kredits sein. In diesem Fall ist der Kredit sinnvoll. Wenn der gleiche Betrieb jedoch einen Kredit aufnimmt, der keine Verbesserung der Produktivität bringt, er die Kreditsumme also „konsumiert“, stehen den zusätzlichen Kreditkosten auf der Einnahmeseite keine zusätzlichen Einnahmen gegenüber. In diesem Fall ist der Kredit nicht nur sinnlos, sondern sogar schädlich. Sind die Kosten zu hoch, wird der Betrieb sogar um seine wirtschaftliche Existenz fürchten müssen.

Ähnlich verhält es sich bei den Rüstungsausgaben. Die Zinsen dafür werden über einen sehr langen Zeitraum von unseren Steuern bezahlt, also der Volkswirtschaft entzogen, und können zudem vom Staat nicht mehr für andere – sinnvollere – Dinge ausgegeben werden. Die Ausgaben steigen, auf der Einnahmeseite steht jedoch nichts. Panzer zahlen keine Steuern und erwirtschaften auch keinen Gewinn, wenn sie erst einmal ausgeliefert wurden. Indirekte positive ökonomische Effekte bei Dritten lösen Panzer, anders als beispielsweise neue Bahn- oder Stromtrassen, ebenfalls nicht aus. Dies ist sowohl nach betriebswirtschaftlicher als auch nach gesamt- bzw. volkswirtschaftlicher Logik eine klare Fehlinvestition.

Doch während einem Betrieb bei Fehlinvestitionen nur die individuelle Pleite droht - so schmerzlich dies für die Angestellten sein mag -, droht dem Staat als ganzes bei fortgesetzter Überschuldung - für "Konsum"-Investitionen inkl. Rüstung, die später keinen Cash-Flow erzeugen, schlimmstenfalls der Staatsbankrott. Deutschland als bislang letzter Stabilitätsanker der Eurozone könnte sogar ganz Europa in den Abgrund reißen, da viele Eurozonenstaaten bereits jetzt kritisch überschuldet sind - darunter Frankreich, Belgien, Italien und Griechenland.
 

369 Postings, 1849 Tage ewigerVerliererMoin

 
  
    #197801
27.03.25 13:58
Volkswirtschaftlicher Nutzen der Aufrüstung
Weniger banal sind die zwei Folgefragen: Wie bewertet man die volkswirtschaftlichen Folgen im Vergleich zu alternativen Investitionen? Und wie steht es mit den mittel- bis langfristigen volkswirtschaftlichen Folgen?

Die Antwort ist simpel: "Wir sind im Arsch"  

5837 Postings, 556 Tage SilberrueckenOhne Aufrüstung

 
  
    #197802
27.03.25 14:13
sind wir am Arsch!  

5837 Postings, 556 Tage SilberrueckenKann man ja

 
  
    #197803
27.03.25 14:15
gerade gut an der Ukraine erkennen!
 

30735 Postings, 8727 Tage Tony Fordvolkswirtschaftlicher Nutzen ...

 
  
    #197804
2
27.03.25 14:19
Der volkswirtschaftliche Nutzen von Rüstungsgütern wird in der Ukraine eindrucksvoll belegt. Denn das Fehlen der Rüstungsgüter hat diesen Angriffskrieg überhaupt erst möglich gemacht. Hätte die Ukraine über ausreichend Rüstungsgüter verfügt, hätte es den Krieg zeitnah wieder beenden können.
Erst der Mangel an Rüstungsgütern hat Russland dazu eingeladen und verlängert bis Heute diesen Krieg.

D.h. der volkswirtschaftliche Nutzen von Rüstungsgütern ist das höhere Maß an Sicherheit, welche weniger auf eine verbesserten Verteidigungsfähigkeit zurückgeht, sondern vor allem auf die abschreckende Wirkung aufbaut.

Für die Schäden, die die Ukraine an Wirtschaft und Infrastruktur erleiden musste und muss, hätte sie sich mehrfach bis an die Zähne aufrüsten können.


Des Weiteren führt Aufrüstung mitnichten nur für kurzfristige Effekte, denn Aufrüstung ist nicht innerhalb einer Regierungszeit von 4 Jahren erledigt, sondern erstreckt sich über 10 und mehr Jahre.
Dass was an der Bundeswehr über Jahrzehnte abgespart wurde, lässt sich nicht mal eben in wenigen Jahren wieder aufrüsten.

Allein die Tatsache, dass ein großer Teil der Fahrzeuge und Ausrüstung ihre besten Tage gesehen hat, sollte uns Motivation genug sein, die Bundeswehr wieder technisch auf Vordermann zu bringen. Das sind wir letztendlich auch unseren Soldaten schuldig, die im Fall der Fälle gut ausgerüstet sein sollten.


Nebenbei, welchen Nutzen hat z.B. ein Sportwagen? ;-)  

5837 Postings, 556 Tage SilberrueckenDa will wohl einer

 
  
    #197805
27.03.25 14:37
ein ewigerVerlierer bleiben  

3400 Postings, 635 Tage Frieda FriedlichDie FAZ nutzt das Ekelwort "Vulgarpazifismus"

 
  
    #197806
27.03.25 21:54

- und dies sogar in der Überschrift:

https://www.faz.net/aktuell/politik/...-die-us-politik-110383358.html

Amerikas Blick auf Europa:
„Die Deutschen haben in ihrem Vulgärpazifismus versagt“

Von Niklas Zimmermann, 27.03.2025

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Damit ist die FAZ für mich beim Vulgär-Journalismus angekommen. Auch wenn die Formulierung nur als Zitat eines Dritten (eines deutschen Professors) auftaucht.
 

72788 Postings, 6138 Tage Fillorkill'als Desinformation kennzeichnet'

 
  
    #197807
1
27.03.25 23:37
'Deshalb ist es gut und richtig, dass man solche Beiträge als Desinformation kennzeichnet und ggf.. entfernt'.

Das schöne an der 'Desinformation' ist ja, dass diese dir die Möglichkeit eröffnet die Gegenposition auszubreiten und die Desinformation so argumentativ zu erledigen. Auch eigene Widersprüche und Mängel können dabei en passant aufgedeckt und behoben werden. Eine Möglichkeit, die es bei der Veranstaltung 'Fünf Stühle eine Meinung' bekanntlich nicht gibt. Wer diskursiv weiterkommen will hegt und pflegt deshalb seine Desinformanten anstatt sie verbieten zu wollen.  

4341 Postings, 5976 Tage DreiklangGegen nukleare Erpressung

 
  
    #197808
28.03.25 00:01
Torsten Heinrich hat dazu ein Video auf YT eingestellt.

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