RWE/Eon - sell out beendet?
Einzigartige Pilotanlage für grünen Strom
Fachleute sind sich einig: Für das Gelingen der Energiewende werden mehr Stromspeicher benötigt. Thüringen geht nun neue Wege und schafft eine Alternative zu Pumpspeichern.
Von Eike Kellermann
http://www.np-coburg.de/regional/wirtschaft/...Strom;art83481,3563263
Beim bayerischen Wirtschaftsministerium wurde das Desinteresse sogar schriftlich bekundet. Pumpspeicherkraftwerke seien „bewährte Technologien“, bekam Hübers mitgeteilt. Das sogenannte Power-to-Gas-Verfahren mit Erzeugung von Wasserstoff und Wiederverstromung mit einer Brennstoffzelle werde hingegen nur in kleineren Pilotanlagen getestet. Ein „großtechnischer Einsatz“ sei „mittelfristig nicht zu erwarten“.
Staatliches Geld, heißt das, gibt es also nicht. Das Warten auf den Investor dauert an.
http://www.merkur-online.de/aktuelles/bayern/...hoffnung-3826077.html
...das power to gas verfahren ist derzeit vollkommen unwirtschaftlich mit Wirkungsgraden unter 50% und das wird sich auch nicht wesentlich ändern. Selbst Pumpspeicherkraftwerke mit 80 % Wirkungsgrad sind derzeit unwirtschaftlich.
Mit freundlichen Grüssen
Governor Nam Kyung-pil says: “This highly efficient, safe and simultaneously eco-friendly development is a good opportunity.”
Gyeonggi Province concludes investment agreement with Pyeongtaek City and GK Holdings on construction of Pyeongtaek fuel cell power plant
http://gnews2824.blogspot.de/2014/09/...fuel-cell-power-plant-to.html
Ich möchte erst mal deine 80% Wirkungsgrad von den Pumpspeicherkraftwerken bezweifeln. Ich habe die Zahlen jetzt nicht mehr im Kopf. Doch gerade Pumpspeicherkraftwerke sollen einen sehr niedrigen Wirkungsgrad haben. Ich glaube in ganz Deutschland waren mal drei oder vier Projekkte geplant, die auch am Widerstand der Anwohner gescheitert sind. Von den jetzt zur Verfügung stehenden Alternativen scheint die Power to Gas Technologie bis jetzt noch am wirtschaftlichsten zu sein. Siehe Meldung von oben. Die ganze Welt stellt sich mittlerweile auf Power to Gas als Speichertechnologie ein. Es hat aber auch keiner bestritten, dass die Technologie jetzt schon profitabel ist. Doch sie befindet sich gerade in einem Bereich der Entwicklung wo sie bald profitabel wird.
Die nächste Alternative für Speichertechnologie wäre eine Redox Flow Batterie mit noch anderen Nachteilen. Hier kostet eine 60000 kw/h Batterie für ca 6000 Haushalte etwa 193 Millionen $. Alle weiteren Alternativen sind noch viel weiter von der Wirtschaftlichkeit entfernt.
Power to Gas könnte man jetzt schon praktisch kostenlos ins bestehende Gasnetz einspeisen und bei Bedarf wieder rückverstromen. Die Redox Flow Batterie wäre da nach wenigen Stunden schon vollkommen leer. Da hätte man bei der Power to Gas Alternative noch für einige Wochen Reserve. Es gibt überhaupt keine Langfristspeicherung die im Augenblick wirtschaftlich ist. Doch Power to Gas befindet sich durch Großproduktion und weitere Verbesserungen auf dem besten Weg dorthin.
Das uralte Pumpspeicherkraftwerk Herdecke von 1930 hat einene Wirkungsgrad von 65%, die neuere Turbine von 1989 erreicht schon einen Wirkungsgrad von 75% und moderne Anlagen werden mit 75-85% angegeben. Dazu gibt es viele Quellen im Internet.
Stellvertretend diese hier: http://www.energie-lexikon.info/pumpspeicherkraftwerk.html
Es ist ja wohl ein Witz von niedrigem Wirkungsgrad bei Pumpspeicherkraftwerken zu sprechen und gleichzeitig von der Power to Gas Technologie zu träumen.
Selbst die Pumpspeicherkraftwerke sind nicht mehr wirtschaftlich...
Quelle: http://www.format.at/articles/1418/581/374806/pumpspeicherkraftwerke
Laut deiner Meinung waren in Deutschland mal 3 oder 4 Pumpspeicherkraftwerke geplant...vielleicht solltest bei dieser Quelle mal zählen dort sind es nämlich 16...http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Pumpspeicherkraftwerken
Natürlich steht die Realisierung in den Sternen vorallem auch wegen der Wirtschaftlichkeit. Wer baut schon etwas wenn es nicht rentabel ist.
Der Einzige der hier "schlecht informiert" ist, bist Du...
Übrigens du hast ja ein Pilotprojekt angegeben...man benötigte ca. 6 solcher Anlagen um die Arbeit eines Windrades zu speichern.
Mit freundlichen Grüssen
Leider gewinnen Politiker Wahlen mittels Stimmen von Leuten wie dir, die keinerlei Ahnung von Energiespeicherung haben. Das haben deine letzten Kommentare eindeutig bewiesen...und wir können die Suppe auslöffeln.
Mit freundlichen Grüssen
Vielleicht ist es dir schon aufgefallen, dass ich die Daten zu den Pumpspeicherkraftwerken selber gepostet habe. Mit den drei vier Projekten meinte ich die neu geplanten, die ja auch teilweise am Widerstand der Bevölkerung gescheitert sind. Außerdem sind die Ressourcen für die Pumpspeicherkraftwerke in Deutschland im Gegensatz zu Power to Gas doch sehr arg eingeschränkt. Dann nenne mir doch die neuen Pumpspeicherkraftwerke. Die Leistungsmerkmale zu den alten Pumpspeicherkraftwerke und die dazugehörigen Wirkungsgrade stehen oben in meinem Beitrag.
Man sollte seine eigenen Quellen halt auch mal genau durchlesen und gegebenfalls mal überschlagen was die Angaben darin bedeuten.
Mit freundlichen Grüssen
Mit freundlichen Grüssen
04.09.2014, 10:47 Uhr
Das Bundesumweltministerium will die Anrechnung von aus Windstrom gewonnenem Gas auf die Biokraftstoffquote ermöglichen. Das könnte dem Power-to-Gas-Konzept zum Durchbruch verhelfen.
Berlin Es geht nur um eine paar Sätze in der Novelle des Bundes-Immissionsschutzgesetzes, doch für eine noch junge Branche bedeuten sie viel: Das Bundesumweltministerium will im neuen Gesetz den Weg dafür bereiten, dass aus Windstrom gewonnenes Gas auf die Biokraftstoffquote angerechnet werden kann. Die Branche erhofft sich davon einen gehörigen Schub.
http://www.handelsblatt.com/technologie/...em-potenzial/10652080.html
Im groben und ganzen handelt es sich nur um eine Umgehung des Biokraftstoffquotengesetz...Der Bund umgeht seine eigenen Gesetze damit wir in der Energiebilanz gut dastehen und unsere Autobauer weiter ihre Abgasquoten einhalten können...Koste es was es will.
Eine Lösung ist das jedenfalls nicht ausserdem reden wir hier immer nur von Beimischung eine vollkommene Unabhängigkeit von Erdgas wird mittels dieser Technik nie möglich sein. Ausser mit der Methanisierung und dann sind wir schon bei 3 Windräder für die Energie von Einem.
Mit freundlichen Grüssen
Mit freundlichen Grüssen
In ungünstigen Zeiten wären alle vorhanden Energiespeicher, wenn es sie überhaupt gäbe in ca 10 Stunde total leer. Durch eine Rückverstromung des vorher produzierten Gases hätte man hier bei "Power to Gas" eine Puffer von mehreren Wochen. Dazu kommt dann das es in Deutschland praktisch so gut wie keine Ressourcen für Pumpspeicherkraftwerke mehr gibt und die anderen Speicher müssten noch mit einem enormen finanziellen Aufwand ohne Berücksichtigung sonstiger Nachteile noch geschaffen werden. Bei Power to Gas könnte man das bestehende Gasnetz fast kostenlos als Speicher nutzen. Ich hab es oben schon mal geschrieben Eine Redox Flow Batterie mit ca 60000 kw/h ( das reicht für ca gut 6000 Haushalte) würde den Betrag von knapp 200 Millionen $ ausmachen.
Dann kurz zu deinem Argument über die Effizienz von Pumpspeicherkraftwerken. Das bestreitet hier gar keiner. Nur gibt es in Deutschland so gut wie keinen Ort mehr wo man sie bauen könnte. Bei Power to Gas wäre die Speichermöglichkeit fast beliebig (wenn auch hier noch jede Menge an Arbeit und Forschung geleistet werden muss.)
Von welchen abgeschalteten Windrädern sprichst du denn bitte....
Und die Aussage "Durch eine Investition von ca 25% der Windkraftanlage ließe sich damit die Effizienz solch einer Anlage um bis zu 100% erhöhen" zeigt mir, dass du keine Ahnung hast was eine Windkraftanlage kostet und die Power to Gas Technologie kostet. Das würde ja heissen 1MW Windenergie wäre 4 mal teurer als 1MW Speicherleistung wenn ich da deine Pilotanlage nehme die 3Mio kostet für 0,5MW sind wir bei 6Mio pro MW Speicherleistung also bei 24 Mio für 1MW Windkraftleistung laut deiner Rechnung.
Du schreibst und schreibst und es wird immer lächerlicher.
Deine ganzen Aussagen zeigen nur, dass du keine Ahnung hast!
Mit freundlichen Grüssen
Soll diese Aussage ein Witz sein!
Dazu möchte ich das hier zitieren "Aktuell befinden sich 23 Pumpspeicherkraftwerke mit einer Leistung von über 7.000 MW in Planung und Genehmigungsverfahren, die den deutschen Pumpspeicherpark mehr als verdoppeln könnten. Mit Blick auf die vorgestellten Untersuchungen des IAEW darf man schließen, dass dem gezeigten Bedarf von rund 8.000 MW Pumpspeicherzubau schon heute genügend Projekte gegenüberstehen. Aber auch dem weiter steigenden Bedarf in einer zukünftigen Energieversorgung, die sich zu 80 Prozent aus erneuerbaren Energien speist, stehen ausreichende Standortoptionen gegenüber."
http://www.wasserkraft.info/application/media/...Voith_April_2014.pdf
Es zeigt nur dass du keine Ahnung hast wovon du sprichst, praktisch jede deiner Thesen ist falsch.
Mit freundlichen Grüssen
Scroll einfach was zurück und hol dir dort die Informationen. Immer wieder bei Adam und Eva anzufangen ist mit nämlich zu mühselig.
Ich picke dennoch mal zwei deiner Argumente heraus
um sie zu zerlegen (nix für ungut,grins):
1. - Wirkungsgrad konventionell - Wasserstoff
2. - Speicherfähigkeit Pumpwasserwerk - Gasnetz
zu 1.)
Lt. dem Frauhnhofer- Institut können mit der Brennstoffzellen-Technik
inzwischen Wirkungsgrade von durchschnittlich etwas 50 Prozent erreicht werden.
Eine Fuel Cell Technologie der Magnesium-Luft Brennstoffzelle kann bis knapp 90 Prozent Wirkungsgrad erreichen.
Mit der tri- resp. Quattro-Generationstechnik dürften die 90% sogar leicht übertroffen werden.
Zudem kann der Wasserstoff für die Industrie und dem Mobilverkehr genutzt werden.
Derartige Wirkungsgrade bei Tank-to-Wheel kann kein Verbrennungsmotor liefern.
zu2.)
Selbst wenn man unrealistischerweise schlechtere Wirkungsgrade bei der Erzeugung von Wasserstoff oder bei der Methanisierung einrechnet stellt sich die Frage ob man Überschusskapazitäten beim solaren- oder Wind-Strom nicht trotzdem besser in eine Brennstoffzellen Technik fließen lassen soll als ihn bei Netzüberlastung oder Netzinstabilität einfach abzuschalten. Schließlich sind die Primärrohstoffe endlich. Und kein Mensch mit Verantwortung wird guten Gewissens mit "nach mir die Sintflut" argumentieren.
Allerdings benötigt es hierzu auch entsprechende Speichermöglichkeiten.
Im Gegensatz zu bereits etablierten Speichern, wie etwa Pumpspeicherkraftwerken, besitzt Power-to-Gas weitaus größere Potenziale, um langfristig in großen Mengen erneuerbare Energie zu speichern.
Die Gasnetz-Infrastruktur ist in diesem Zusammenhang von besonderer Bedeutung: Schon heute können in den bestehenden unterirdischen Gasspeichern etwa 200 Terawattstunden Energie gespeichert werden. Dieses Volumen entspricht in etwa der 23.000-fachen Kapazität eines hochmodernen Pumpspeicherkraftwerks.
Und von ganz besonderem Charme ist dass das Gasnetz schon vorhanden ist und nur noch genutzt werden will. Kostet also nix. Macht den Strom für den Endverbraucher also nicht teuerer.
Ganz anders für die Speicherung mittels Pumpspeicherkraftwerke, wir müssten diese aber erst noch bauen und somit mit immensen Aufwand finanzieren. Was natürlich auf die kwh für den Endverbraucher wiederum umgelegt werden würde aber nicht zwingend müsste!
Die Wahnsinns- Investition wird schließlich NUR für die Speicherfähigkeit des konventionellen Stromverbund- und Regelsystems mittels ihrer Stromtransportsysteme der ebenfalls noch auszubauenden Übertraguns- und Verteilnetze benötigt.
Wer also sollte die Kosten deiner Meinung nach tragen?
Ich als Stromabnehmer sehe nicht ein dass diese vermeidbaren Kosten für den Netzausbau und den Bau neuer Pumpspeicherkraftwerke auf den Endverbraucher umgelegt werden.
Schließlich gibt es das bereits vorhandene Gasnetz welches diese Funktionen schon ohne großartige Netzumbaumaßnahmen zur Verfügung stellt.
Es sollte auch hier das Verursacherprinzip gelten, d.h. der Netzausbau ist volkswirtschaftlich sinnigerweise auf die Erzeugungsanlagen welche das klassische Stromnetz für ihren Energietransport benötigen umzulegen. Wird heute ja heute auch schon indirekt gemacht. Allerdings tzrägt schon wieder mal der unwissende Endverbraucher diese Kosten.
Die Netzentgeltregelung durch die Bundesnetzagentur ist m.E. angehalten eine gewisse Anreizregulierung zu schaffen welche in Zukunft den Energietransport durch das Gasnetz belohnt ...
Gruß
ixurt
PS. Wir werden noch viele Jahre mit konventionellen Energieerzeugungsanlagen und auch dem konventionellen Stromnetz leben (müssen). Wir sollten uns aber auch der Zukunft nicht verschließen. Gerade wir Aktionäre oder Mitarbeiter von EON und RWE sollten das Stimmungsbild bzw. den Gesamteindruck welche die Energieversorger haben nicht sabotieren.
Die Mehrzahl der Energiekunden ist von der Energiewende überzeugt. Und sie wollen in der Regel nicht mehr bezahlen wollen als nötig. Und hier bietet sich das Gasnetz als elegantes Transport- und Speichermedium geradezu an. Dazu braucht es eben auch die Wasserstofftechnik. Die Markteinführung hat bereits begonnen. Unternehmen wie Hydrogenics oder auch FuelCell die den großen Stromanbietern diesbezüglich ihre Hilfen anbieten werden in diesem Jahr erstmalig schwarze Zahlen schreiben.
Also lass uns ein wenig offen für ergänzende neue Energiesysteme sein. Dass tut dem Emage von RWE und EON und auch unseren privaten Portemonnaie gut....
Zitat:
>>Unternehmen wie Hydrogenics oder auch FuelCell die den großen Stromanbietern
>>diesbezüglich ihre Hilfen anbieten werden in diesem Jahr erstmalig schwarze
>>Zahlen schreiben.
Erstmalig schwarze Zahlen? Das erzählen die euch jedes Jahr. Bis zu dem Jahr in dem die Pleite gehen.
http://www.asx.com.au/asxpdf/20140825/pdf/42rpyr9zlcmhfc.pdf
Bei Speicherung nach Methanisierung ca 58%
Quelle: http://www.lbst.de/ressources/docs2014/Meta-Studie_RZ_Web.pdf
Das Posten von von ein paar zusammenrafften, grottigen Grafiken aus einer im hohen Maße unprofessionellen PP-Präsentation von dem so genannten "Europäisches Referenzprojekt (im Ernst jetzt???) zur fachlichen Qualifizierung im Bereich der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien" im themenfremden Thread, wird deine eigene nicht vorhandene Qualifiaktion in dem Bereich auch nicht mehr überkleistern.
....
Zudem stehen so riesige Konzerne auch in eine Art gesellschaftlicher Verantwortung und Mitwirkungspflicht.
Dass ist selbst im Grundgesetz so festgeschrieben. Neben dem allgemein verständlichen betriebswirtschaftlich-egoistischen Eigennutz zum Wohle seiner Aktionäre ist sich EON dieser Aufgabe aber auch durchaus bewusst. Es gibt natürlich einige Aktionäre denen geht die Gesellschaft und somit die Endverbraucher (Kunden) am Popo vorbei... was hoffentlich keine Schule macht, dass würde nämlich kein gutes Licht aufs Unternehmen werfen und könnte Kunden kosten!!!
Vor einiger Zeit habe ich hier die Aktivitäten von EON schon mal vorgestellt.
Weiß nicht ob User wie Maikeld oder travel... da schon dabei waren.
Damals schrieb ich:
Bei EON arbeiten absolute Spitzeningenieure...
deren Knowhow und Engineering beinhaltet eine breite Palette von Dienstleistungskompetenzen... nicht ausschließlich Kernkraft- oder Kohlekraftkompetenz... im Gegenteil... das meiste Knowhow ist erheblich breiter aufgestellt...
sie sind nahezu in allen Energiearten zuhause...
Ob im Erzeugungssegment, oder als Übertragungs- und sogar als Verteilnetzbetreiber ... in vielen Ländern ist EON im Einsatz....
Vielmehr noch als über die allgemein bekannten Kompetenz als Großkraftwerksbetreiber sind sie zudem als Anlagenbetreiber von sogenannten EEG- oder KWK- geförderten Erzeugungsanlagen tätig.
EON hat(te) seinen einseitigen Ruf weg weil sie seinerzeit durch die ewig Gestrigen und deren Stammtischparolen getrieben viel Politik resp. Lobbyarbeit für die Kernkraft- und Kohlekraft gemacht haben.
Verständlich, denn schließlich wollte man in den nächsten Jahren in diesem Segment viel Geld verdienen.
Dennoch...
die anderen Segmente verschlafen haben die Jungs und Mädels bei EON trotzdem nicht.
M.E. ist EONs Energiemix sogar breiter aufgestellt als dass der anderen Energieriesen.
Schließlich entfiel bei EON von deren gesamten Erzeugungsleistung mehr als 70 Gigawatt
davon aber "nur" ca. 8 GW auf die Kernenergie...
und gerade mal etwas mehr als doppelt soviel, nämlich 19 GW auf Kohle...
30 GW hingegen auf Anlagen wie Erdgas/Öl
und
6 GW wurden schon mittels Wasserkraft
resp. 5 GW mit Windkraft erzeugt. Das sind Zahlen aus 2011 und die dürften sich mittlerweile um einiger erhöht haben.
Biogas- und PV- Anlagen haben sie auch im Einsatz.
Allerdings habe ich diesbezüglich keine Leistungsangaben gefunden.
Bitte beachten...
wir sollten hier nicht immer nur von Kernenergie und riesigen Kohlepötten schreiben,
dass wird dem Knowhow von EON nicht gerecht...
EON ist energietechnisch erheblich fortschrittlicher aufgestellt als allgemein bekannt... !
EON erzeugte sogar vor 3 Jahren, in 2011 schon,
30% mehr Energie aus alternativen Erzeugungsanlagen als aus Kernenergieanlagen.
Der öffentlichen Wahrnehmung ist diese Realität nur leider etwas entrückt...
Ein wenig mehr PR, wie beispielsweise Falkenhagen etc... würde unserem Kurs sicherlich zusätzlich auf die Sprünge helfen...
Trotz riesiger Gewinne die EON in der jüngeren Zeit durch einige Gasnetzverkäufe realisierte, bleibt EON aber dennoch auch ein großer Gasnetzbetreiber!
Soweit mir bekannt wird neben dem Energiehandel das meiste Geld in der Energie-Erzeugung und in der Energie-Verteilung durch entsprechende Durchleitungsgebühren und Entgeltregelungen verdient.
Warum sollte sich EON dem zukunftssicheren Milliarden- Wasserstoff (resp.Methan)- Markt denn verschließen? Es geht schließlich um riesige Gewinne die als Netzbetreiber generiert werden wollen.
Während Brennstoffzellenheizgeräte in Japan bereits zehntausendfach eingesetzt werden,
Brennstoffzellenkraftwerke in den USA und Korea bereits mit mehreren Hundert Megawatt installierter Leistung betrieben werden
und erste Brennstoffzellenfahrzeuge in Asien und nächstes auch in Europa zunehmend in Kleinserie auf die Straße kommen
lebt man in deutschen Großunternehmen vielfach noch im vergangenen Jahrhundert.
Deutschland droht den Anschuss an die Moderne durch die ewig Gestrigen zu verlieren...
Nicht so sehr EON selbst... :-)
*** E.ON - neue Energie ***
EON hat nämlich durchaus die Zeichen der Moderne erkannt!
Vor Jahren trat EON schon mit dem Slogan "E.ON - neue Energie" an;
ein schöner und verheißungsvoller und ein auf die (wirtschaftlich) Zukunft ausgerichteter Werbeslogan zugleich!
EON erkannte auch schon sehr früh dass Erdgas selbst
ebenfalls für die Wasserstofferzeugung genutzt werden kann und generiert somit so auch hier bereits schon zusätzliche Gewinne :-)
Ein damit einhergehender durchaus gesellschaftlich-sinnvoller Nebeneffekt ist
dass damit so langsam ein Übergang
der Erzeugung vom fossilem Wasserstoff zu erneuerbarem Wasserstoff
einhergeht.
Und selbst erdgasbasierter Wasserstoff, der in Brennstoffzellenfahrzeugen eingesetzt wird,
ist über die gesamte Energiekette ähnlich effizient wie Diesel,
emittiert aber bis zu 30% weniger Treibhausgas.
Potenzial ist vorhanden, EON hats erkannt...
*** E.ON - neue Energie ***
Gruß
ixurt