RWE/Eon - sell out beendet?


Seite 210 von 983
Neuester Beitrag: 04.04.25 18:54
Eröffnet am:11.09.11 12:39von: BafoAnzahl Beiträge:25.569
Neuester Beitrag:04.04.25 18:54von: mexelLeser gesamt:6.592.106
Forum:Börse Leser heute:1.038
Bewertet mit:
51


 
Seite: < 1 | ... | 208 | 209 |
| 211 | 212 | ... 983  >  

1934 Postings, 4163 Tage BICYPAPANoch die Quelle

 
  
    #5226
04.09.14 06:27
Hier noch die Quelle für den Artikel Power to Gas

Einzigartige Pilotanlage für grünen Strom

Fachleute sind sich einig: Für das Gelingen der Energiewende werden mehr Stromspeicher benötigt. Thüringen geht nun neue Wege und schafft eine Alternative zu Pumpspeichern.
Von Eike Kellermann

http://www.np-coburg.de/regional/wirtschaft/...Strom;art83481,3563263  

200 Postings, 4036 Tage EnergieerzeugerPower to gas... BICYPAPA

 
  
    #5227
1
04.09.14 11:37
"Großtechnischer Einsatz mittelfristig nicht zu erwarten"....
Beim bayerischen Wirtschaftsministerium wurde das Desinteresse sogar schriftlich bekundet. Pumpspeicherkraftwerke seien „bewährte Technologien“, bekam Hübers mitgeteilt. Das sogenannte Power-to-Gas-Verfahren mit Erzeugung von Wasserstoff und Wiederverstromung mit einer Brennstoffzelle werde hingegen nur in kleineren Pilotanlagen getestet. Ein „großtechnischer Einsatz“ sei „mittelfristig nicht zu erwarten“.

Staatliches Geld, heißt das, gibt es also nicht. Das Warten auf den Investor dauert an.

http://www.merkur-online.de/aktuelles/bayern/...hoffnung-3826077.html

...das power to gas verfahren ist derzeit vollkommen unwirtschaftlich mit Wirkungsgraden unter 50% und das wird sich auch nicht wesentlich ändern. Selbst Pumpspeicherkraftwerke mit 80 % Wirkungsgrad sind derzeit unwirtschaftlich.

Mit freundlichen Grüssen  

1934 Postings, 4163 Tage BICYPAPANa da gibts global aber andere Nachrichten

 
  
    #5228
04.09.14 13:39
World’s largest fuel cell power plant to come to Pyeongtaek, Gyeonggi Province

Governor Nam Kyung-pil says: “This highly efficient, safe and simultaneously eco-friendly development is a good opportunity.”
Gyeonggi Province concludes investment agreement with Pyeongtaek City and GK Holdings on construction of Pyeongtaek fuel cell power plant

http://gnews2824.blogspot.de/2014/09/...fuel-cell-power-plant-to.html

Ich möchte erst mal deine 80% Wirkungsgrad von den Pumpspeicherkraftwerken bezweifeln. Ich habe die Zahlen jetzt nicht mehr im Kopf. Doch gerade Pumpspeicherkraftwerke sollen einen sehr niedrigen Wirkungsgrad haben. Ich glaube in ganz Deutschland waren mal drei oder vier Projekkte geplant, die auch am Widerstand der Anwohner gescheitert sind.  Von den jetzt zur Verfügung stehenden Alternativen scheint die Power to Gas Technologie bis jetzt noch am wirtschaftlichsten zu sein. Siehe Meldung von oben.  Die ganze Welt stellt sich mittlerweile auf Power to Gas als Speichertechnologie ein. Es hat aber auch keiner bestritten, dass die Technologie jetzt schon profitabel ist. Doch sie befindet sich gerade in einem Bereich der Entwicklung wo sie bald profitabel wird.
Die nächste Alternative für Speichertechnologie wäre eine Redox Flow Batterie mit noch anderen Nachteilen. Hier kostet eine 60000 kw/h Batterie für ca 6000 Haushalte etwa 193 Millionen $. Alle weiteren Alternativen sind noch viel weiter von der Wirtschaftlichkeit entfernt.
Power to Gas könnte man jetzt schon praktisch kostenlos ins bestehende Gasnetz einspeisen und bei Bedarf wieder rückverstromen. Die Redox Flow Batterie wäre da nach wenigen Stunden schon vollkommen leer. Da hätte man bei der Power to Gas Alternative noch für einige Wochen Reserve. Es gibt überhaupt keine Langfristspeicherung die im Augenblick wirtschaftlich ist. Doch Power to Gas befindet sich durch Großproduktion und weitere Verbesserungen auf dem besten Weg dorthin.  

1934 Postings, 4163 Tage BICYPAPAIch kenn

 
  
    #5229
04.09.14 13:45
Ich kenn den Artikel auch. Er ist sehr schlecht recherchiert und spiegelt nur die Meinung einer sehr schlecht informierten Person wieder. Deshalb ist eine weitere Recherche an mehreren Quellen unbedingt erforderlich. Es werden sehr viele Sachen in diesem Artikel  behauptet, die nicht den tatsächlichen Fakten entsprechen.  

1934 Postings, 4163 Tage BICYPAPAWirkungsgrad

 
  
    #5231
04.09.14 14:12
In Deutschland ist eine Pumpspeicherleistung von etwa 7 GW (Gigawatt) installiert (siehe Liste der Pumpspeicherkraftwerke in Deutschland). Die Kraftwerke sind für eine Stromlieferung von täglich 4–8 Stunden ausgelegt. Daraus ergibt sich eine Gesamtspeicherkapazität von etwa 40 GWh (Stand 2010).[9][14][15] Im Jahr 2006 erzeugten die deutschen Pumpspeicherkraftwerke 4.042 GWh elektrischer Energie; das ist ein Anteil von rund 0,65 % der Stromerzeugung. Dem stand eine Pumparbeit von 5.829 GWh gegenüber, sodass der durchschnittliche Wirkungsgrad bei etwa 70 % lag.  

200 Postings, 4036 Tage EnergieerzeugerBICYPAPA

 
  
    #5232
1
04.09.14 19:35
Es ist schon erstaunlich wenn man etwas "nicht im Kopf hat" aber trotzdem einen Fakt dann anzweifeln will.
Das uralte  Pumpspeicherkraftwerk Herdecke von 1930 hat einene Wirkungsgrad von 65%, die neuere Turbine von 1989 erreicht schon einen Wirkungsgrad von 75% und moderne  Anlagen werden mit 75-85% angegeben. Dazu gibt es viele Quellen im Internet.
Stellvertretend diese hier: http://www.energie-lexikon.info/pumpspeicherkraftwerk.html
Es ist ja wohl ein Witz von niedrigem Wirkungsgrad bei Pumpspeicherkraftwerken zu sprechen und gleichzeitig von der Power to Gas Technologie zu träumen.
Selbst die Pumpspeicherkraftwerke sind nicht mehr wirtschaftlich...
Quelle: http://www.format.at/articles/1418/581/374806/pumpspeicherkraftwerke
Laut deiner Meinung waren in Deutschland mal 3 oder 4 Pumpspeicherkraftwerke geplant...vielleicht solltest bei dieser Quelle mal zählen dort sind es nämlich 16...http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Pumpspeicherkraftwerken
Natürlich steht die Realisierung in den Sternen vorallem auch wegen der Wirtschaftlichkeit. Wer baut schon etwas wenn es nicht rentabel ist.
Der Einzige der hier "schlecht informiert" ist, bist Du...
Übrigens du hast ja ein Pilotprojekt angegeben...man benötigte ca. 6 solcher Anlagen um die Arbeit eines Windrades zu speichern.

Mit freundlichen Grüssen
 

1934 Postings, 4163 Tage BICYPAPADeine Probleme sind

 
  
    #5233
04.09.14 20:37
Deine Probleme sind wohl anderer Natur. Mal mit Provokation versuchen, oder?
 

200 Postings, 4036 Tage EnergieerzeugerMein Problem

 
  
    #5234
04.09.14 21:06
ist, dass manche Theorien verbreiten die einfach nicht haltbar sind, hier dumm rumschwätzen sich als die Schlauen darstellen die alles besser wüßten und die Versorger (EON und RWE) darstellen als wären sie die auch so bösen Umweltsünder, deren Management keinerlei Ahnung von Energieerzeugung und Speicherung hätten.
Leider gewinnen Politiker Wahlen mittels Stimmen von Leuten wie dir, die keinerlei Ahnung von Energiespeicherung haben. Das haben deine letzten Kommentare eindeutig bewiesen...und wir können die Suppe auslöffeln.

Mit freundlichen Grüssen  

1934 Postings, 4163 Tage BICYPAPAIm Gegensatz zu dir

 
  
    #5235
04.09.14 21:12
freu ich mich wenn ich von anderen was lernen kann. Ich hab keine Schwierigkeiten damit Fakten zur Kenntnis zu nehmen und bei eigener Fehleinschätzung zu korrigieren. Dir liegt es aber einfach nur an Provokation und mit deiner Wortwahl die andere Meinung zu diffamieren und einfach zu provozieren.
Vielleicht ist es dir schon aufgefallen, dass ich die Daten zu den Pumpspeicherkraftwerken selber gepostet habe. Mit den drei vier Projekten meinte ich die neu geplanten, die ja auch teilweise am Widerstand der Bevölkerung gescheitert sind. Außerdem sind die Ressourcen für die Pumpspeicherkraftwerke in Deutschland im Gegensatz zu Power to Gas doch sehr arg eingeschränkt. Dann nenne mir doch die neuen  Pumpspeicherkraftwerke. Die Leistungsmerkmale zu den alten Pumpspeicherkraftwerke und die dazugehörigen Wirkungsgrade stehen oben in meinem Beitrag.  

200 Postings, 4036 Tage EnergieerzeugerQuellen

 
  
    #5236
04.09.14 21:55
1 habe ich oben schon eine Quelle angegeben dort wird sie mit 75-85% angegeben. 2 welchen Wirkungsgrad hat denn die Power to Gas Technologie? Unter 50%! Muss man da noch diskutieren? Mit anderen Worten werden 2 Windräder umgeschaltet auf Speicherung bekomme ich nur noch die Arbeit eines Windrades zurück! Bezahlen muss man allerdings 2 Windrad Innhaber. Und wenn ich mir dann noch zusätlich die Kosten alleine für die Anlage des Pilotprojektes ansehe, für diese geringe Leistung, habe ich kein Verständnis wenn jemand wie du einfach behauptet "Doch sie befindet sich gerade in einem Bereich der Entwicklung wo sie bald profitabel wird"...tut mir leid aber dieser Satz sagt alles. Allein die Anlage kostet 3 Millionen und hat nur 1/6 der Leistung eines Windrades...
Man sollte seine eigenen Quellen halt auch mal genau durchlesen und gegebenfalls mal überschlagen was die Angaben darin bedeuten.


Mit freundlichen Grüssen  

1934 Postings, 4163 Tage BICYPAPADu hast das

 
  
    #5237
1
04.09.14 21:57
Du hast das mit dem Power to Gas einfach nicht verstanden. Das ist alles.  

200 Postings, 4036 Tage EnergieerzeugerWie bitte?

 
  
    #5238
1
04.09.14 22:32
Was habe ich nicht verstanden? Erklär mir doch, wie soll das funktionieren...dir fehlen nur die Argumente für die Power to Gas Technologie, weil es keine gibt! Sie ist der Pumpspeichertechnologie beiweitem unterlegen und die Frage ist jetzt nur, will man wirklich die Landschaft mit Pumpspeicherkraftwerken und Windrädern verbauen oder gibt es vielleicht doch noch einen anderen Ausweg für die Energiewende, die irgendwann ja stattfinden muss (heute oder in 50 oder in 100 Jahren). Wie wärs denn mit Brennholz und eine massive Aufforstung. Speicherung über den Wald möglich und jederzeit beliebig in Stromerzeugung einsetzbar, nur derzeit äußerst unbeliebt. Denn der Ertrag der Aufforstung wäre erst weit in der Zukunft. Und die Politik und speziell die Energiepolitik, lebt immer in der Gegenwart.

Mit freundlichen Grüssen  

1934 Postings, 4163 Tage BICYPAPAPower to Gas

 
  
    #5239
04.09.14 22:35
Technik mit großem Potenzial

04.09.2014, 10:47 Uhr
Das Bundesumweltministerium will die Anrechnung von aus Windstrom gewonnenem Gas auf die Biokraftstoffquote ermöglichen. Das könnte dem Power-to-Gas-Konzept zum Durchbruch verhelfen.

Berlin Es geht nur um eine paar Sätze in der Novelle des Bundes-Immissionsschutzgesetzes, doch für eine noch junge Branche bedeuten sie viel: Das Bundesumweltministerium will im neuen Gesetz den Weg dafür bereiten, dass aus Windstrom gewonnenes Gas auf die Biokraftstoffquote angerechnet werden kann. Die Branche erhofft sich davon einen gehörigen Schub.
http://www.handelsblatt.com/technologie/...em-potenzial/10652080.html  

200 Postings, 4036 Tage EnergieerzeugerUnd wieder...

 
  
    #5240
04.09.14 22:57
Leider muss ich wieder schreiben, dass du deine eigenen Links nicht liest oder nur das liest was du lesen willst. Ich zitiere aus deinem Link "Allerdings ist Power to Gas von der Wirtschaftlichkeit noch weit entfernt" und gemacht werden soll das ganze nur um "Auch für die Mineralölwirtschaft hätte die Anrechnung Vorteile. Die Branche ist nach dem Biokraftstoffquotengesetz verpflichtet, einen wachsenden Mindestanteil von Biokraftstoffen in den Verkehr zu bringen. Könnte sie dabei auf "Power-to-Gas"-Produkte zurückgreifen, würde sich das begrenzte Angebot an Biotreibstoffen erhöhen."

Im groben und ganzen handelt es sich nur um eine Umgehung des Biokraftstoffquotengesetz...Der Bund umgeht seine eigenen Gesetze damit wir in der Energiebilanz gut dastehen und unsere Autobauer weiter ihre Abgasquoten einhalten können...Koste es was es will.
Eine Lösung ist das jedenfalls nicht ausserdem reden wir hier immer nur von Beimischung eine vollkommene Unabhängigkeit von Erdgas wird mittels dieser Technik nie möglich sein. Ausser mit der Methanisierung und dann sind wir schon bei 3 Windräder für die Energie von Einem.

Mit freundlichen Grüssen

Mit freundlichen Grüssen  

1934 Postings, 4163 Tage BICYPAPAEs geht schlicht

 
  
    #5241
1
04.09.14 22:59
Es geht schlicht und ergreifend um die langfristige Speicherung von Energie aus ökologischer Energie z. B. von Windkrafträdern die jetzt schon abgestellt werden müssen, weil für den Strom kein Abnehmer mehr vorhanden ist. Durch eine Investition von ca 25% der Windkraftanlage ließe sich damit die Effizienz solch einer Anlage um bis zu 100% erhöhen.
In ungünstigen Zeiten wären alle vorhanden Energiespeicher, wenn es sie überhaupt gäbe in ca 10 Stunde total leer. Durch eine Rückverstromung des vorher produzierten Gases hätte man hier bei "Power to Gas" eine Puffer von mehreren Wochen. Dazu kommt dann das es in Deutschland praktisch so gut wie keine Ressourcen für Pumpspeicherkraftwerke mehr gibt und die anderen Speicher müssten noch mit einem enormen finanziellen Aufwand ohne Berücksichtigung sonstiger Nachteile noch geschaffen werden. Bei Power to Gas könnte man das bestehende Gasnetz fast kostenlos als Speicher nutzen. Ich hab es oben schon mal geschrieben Eine Redox Flow Batterie mit ca 60000 kw/h ( das reicht für ca gut  6000  Haushalte) würde den Betrag von knapp 200 Millionen $ ausmachen.
Dann kurz zu deinem Argument über die Effizienz von Pumpspeicherkraftwerken. Das bestreitet hier gar keiner. Nur gibt es in Deutschland so gut wie keinen Ort mehr wo man sie bauen könnte. Bei Power to Gas wäre die Speichermöglichkeit fast beliebig (wenn auch hier noch jede Menge an Arbeit und Forschung geleistet werden muss.)  

200 Postings, 4036 Tage EnergieerzeugerDu

 
  
    #5242
1
04.09.14 23:23
lese bitte mal deine Artikel. Ich zitiere "Die Grünen begrüßen das Power-to-Gas-Pilotprojekt in Thüringen. Allerdings kritisierte ihr Energiepolitiker Dirk Adams, dass ein Stromüberschuss aus erneuerbaren Quellen bisher nicht vorhanden sei"
Von welchen abgeschalteten Windrädern sprichst du denn bitte....

Und die Aussage "Durch eine Investition von ca 25% der Windkraftanlage ließe sich damit die Effizienz solch einer Anlage um bis zu 100% erhöhen" zeigt mir, dass du keine Ahnung hast was eine Windkraftanlage kostet und die Power to Gas Technologie kostet. Das würde ja heissen 1MW Windenergie wäre 4 mal teurer als 1MW Speicherleistung wenn ich da deine Pilotanlage nehme die 3Mio kostet für 0,5MW sind wir bei 6Mio pro MW Speicherleistung also bei 24 Mio für 1MW Windkraftleistung laut deiner Rechnung.
Du schreibst und schreibst und es wird immer lächerlicher.

Deine ganzen Aussagen zeigen nur, dass du keine Ahnung hast!

Mit freundlichen Grüssen  

200 Postings, 4036 Tage EnergieerzeugerPumpspeicherkraftwerke

 
  
    #5243
1
04.09.14 23:48
Zitat von dir "Nur gibt es in Deutschland so gut wie keinen Ort mehr wo man sie bauen könnte."
Soll diese Aussage ein Witz sein!
Dazu möchte ich das hier zitieren "Aktuell befinden sich 23 Pumpspeicherkraftwerke mit einer Leistung von über 7.000 MW in Planung und Genehmigungsverfahren, die den deutschen Pumpspeicherpark mehr als verdoppeln könnten. Mit Blick auf die vorgestellten Untersuchungen des IAEW darf man schließen, dass dem gezeigten Bedarf von rund 8.000 MW Pumpspeicherzubau schon heute genügend Projekte gegenüberstehen. Aber auch dem weiter steigenden Bedarf in einer zukünftigen Energieversorgung, die sich zu 80 Prozent aus erneuerbaren Energien speist, stehen ausreichende Standortoptionen gegenüber."
http://www.wasserkraft.info/application/media/...Voith_April_2014.pdf

Es zeigt nur dass du keine Ahnung hast wovon du sprichst, praktisch jede deiner Thesen ist falsch.

Mit freundlichen Grüssen  

9189 Postings, 5045 Tage ixurtEnergieerzeu. wo klemmt es ? Bicypapa hat recht

 
  
    #5244
05.09.14 01:20
Deine Argumente sind konventioneller Natur. In der Versorgungstechnik geht es bekanntlich um erheblich mehr als nur um eine simple technische und wirtschaftliche Betrachtung einer Einzelkomponente.

Scroll einfach was zurück und hol dir dort die Informationen. Immer wieder bei Adam und Eva anzufangen ist mit nämlich zu mühselig.

Ich picke dennoch mal zwei deiner Argumente heraus
um sie zu zerlegen (nix für ungut,grins):

1. - Wirkungsgrad konventionell - Wasserstoff
2. - Speicherfähigkeit Pumpwasserwerk - Gasnetz

zu 1.)
Lt. dem Frauhnhofer- Institut können mit der Brennstoffzellen-Technik
inzwischen Wirkungsgrade von durchschnittlich etwas 50 Prozent erreicht werden.
Eine Fuel Cell Technologie der Magnesium-Luft Brennstoffzelle kann bis knapp 90 Prozent Wirkungsgrad erreichen.
Mit der tri- resp. Quattro-Generationstechnik dürften die 90% sogar leicht übertroffen werden.
Zudem kann der Wasserstoff für die Industrie und dem Mobilverkehr genutzt werden.
Derartige Wirkungsgrade bei Tank-to-Wheel kann kein Verbrennungsmotor liefern.

zu2.)
Selbst wenn man unrealistischerweise schlechtere Wirkungsgrade bei der Erzeugung von Wasserstoff oder bei der Methanisierung einrechnet stellt sich die Frage ob man Überschusskapazitäten beim solaren- oder Wind-Strom nicht trotzdem besser in eine Brennstoffzellen Technik fließen lassen soll als ihn bei Netzüberlastung oder Netzinstabilität  einfach abzuschalten. Schließlich sind die Primärrohstoffe endlich. Und kein Mensch mit Verantwortung wird guten Gewissens mit "nach mir die Sintflut" argumentieren.
Allerdings benötigt es hierzu auch entsprechende Speichermöglichkeiten.
Im Gegensatz zu bereits etablierten Speichern, wie etwa Pumpspeicherkraftwerken, besitzt Power-to-Gas weitaus größere Potenziale, um langfristig in großen Mengen erneuerbare Energie zu speichern.

Die Gasnetz-Infrastruktur ist in diesem Zusammenhang von besonderer Bedeutung: Schon heute können in den bestehenden unterirdischen Gasspeichern etwa 200 Terawattstunden Energie gespeichert werden. Dieses Volumen entspricht in etwa der 23.000-fachen Kapazität eines hochmodernen Pumpspeicherkraftwerks.
Und von ganz besonderem Charme ist dass das Gasnetz schon vorhanden ist und nur noch genutzt werden will. Kostet also nix. Macht den Strom für den Endverbraucher also nicht teuerer.
Ganz anders für die Speicherung mittels Pumpspeicherkraftwerke, wir müssten diese aber erst noch bauen und somit mit immensen Aufwand finanzieren. Was natürlich auf die kwh für den Endverbraucher wiederum umgelegt werden würde aber nicht zwingend müsste!

Die Wahnsinns- Investition wird schließlich NUR für die Speicherfähigkeit des konventionellen Stromverbund- und Regelsystems mittels ihrer Stromtransportsysteme der ebenfalls noch auszubauenden Übertraguns- und Verteilnetze benötigt.
Wer also  sollte die Kosten deiner Meinung nach tragen?

Ich als Stromabnehmer sehe nicht ein dass diese vermeidbaren Kosten für den Netzausbau und den Bau neuer Pumpspeicherkraftwerke auf den Endverbraucher umgelegt werden.

Schließlich gibt es das bereits vorhandene Gasnetz welches diese Funktionen schon ohne großartige Netzumbaumaßnahmen zur Verfügung stellt.
Es sollte auch hier das Verursacherprinzip gelten, d.h. der Netzausbau ist volkswirtschaftlich sinnigerweise auf die Erzeugungsanlagen welche das klassische Stromnetz für ihren Energietransport benötigen umzulegen. Wird heute ja heute auch schon indirekt gemacht. Allerdings tzrägt schon wieder mal der unwissende Endverbraucher diese Kosten.
Die Netzentgeltregelung durch die Bundesnetzagentur ist m.E. angehalten eine gewisse Anreizregulierung zu schaffen welche in Zukunft den Energietransport durch das Gasnetz belohnt ...


Gruß
ixurt

PS. Wir werden noch viele Jahre mit konventionellen Energieerzeugungsanlagen und auch dem konventionellen Stromnetz leben (müssen). Wir sollten uns aber auch der Zukunft nicht verschließen. Gerade wir Aktionäre oder Mitarbeiter von EON und RWE sollten das Stimmungsbild bzw. den Gesamteindruck welche die Energieversorger haben nicht sabotieren.
Die Mehrzahl der Energiekunden ist von der Energiewende überzeugt. Und sie wollen in der Regel nicht mehr bezahlen wollen als nötig. Und hier bietet sich das Gasnetz als elegantes Transport- und Speichermedium geradezu an. Dazu braucht es eben auch die Wasserstofftechnik. Die Markteinführung hat bereits begonnen. Unternehmen wie Hydrogenics oder auch FuelCell die den großen Stromanbietern diesbezüglich ihre Hilfen anbieten werden in diesem Jahr erstmalig schwarze Zahlen schreiben.
Also lass uns ein wenig offen für ergänzende neue Energiesysteme sein. Dass tut dem Emage von RWE und EON und auch unseren privaten Portemonnaie gut....  

Optionen

6893 Postings, 4750 Tage traveltrackerEuch geht doch nur darum...

 
  
    #5245
2
05.09.14 08:35
...eure beknackte Investments in die von irgendwelchen dubiösen Börsenbriefen empfohlenen  Pommesbuden, die angeblich das Geld ihrer Anleger in die Forschung von "Zukunftstechnologien" stecken, in themenfremden Threads du puschen.

Zitat:
>>Unternehmen wie Hydrogenics oder auch FuelCell die den großen Stromanbietern
>>diesbezüglich ihre Hilfen anbieten werden in diesem Jahr erstmalig schwarze
>>Zahlen schreiben.

Erstmalig schwarze Zahlen? Das erzählen die euch jedes Jahr. Bis zu dem Jahr in dem die Pleite gehen.  

1934 Postings, 4163 Tage BICYPAPAWirkungsgrad

 
  
    #5246
1
05.09.14 08:48
Hier mal der Wirkungsgrad von Brennstoffzellen im Vergleich zu anderen Technologien

 
Angehängte Grafik:
wirkungsgrad_brennstoffzellen.png (verkleinert auf 64%) vergrößern
wirkungsgrad_brennstoffzellen.png

1934 Postings, 4163 Tage BICYPAPAWirkungsgrad bis 85%

 
  
    #5247
05.09.14 08:52
Wirkungsgrad von 85% bei Nutzung mehrerer Kompomenten

http://www.asx.com.au/asxpdf/20140825/pdf/42rpyr9zlcmhfc.pdf  

1934 Postings, 4163 Tage BICYPAPAAugenblicklicher Stand der Speicherkapazität

 
  
    #5248
05.09.14 09:00
Bei Speicherung in Wasserstoff ca 70%.

Bei Speicherung nach Methanisierung ca 58%

Quelle: http://www.lbst.de/ressources/docs2014/Meta-Studie_RZ_Web.pdf  

6893 Postings, 4750 Tage traveltracker@ #5248

 
  
    #5249
2
05.09.14 09:16

Das Posten von von ein paar zusammenrafften, grottigen Grafiken aus einer im hohen Maße unprofessionellen PP-Präsentation von dem so genannten "Europäisches Referenzprojekt (im Ernst jetzt???) zur fachlichen Qualifizierung im Bereich der Wasserstoff- und  Brennstoffzellentechnologien" im themenfremden Thread, wird deine eigene nicht vorhandene Qualifiaktion in dem Bereich auch nicht mehr überkleistern.

 

9189 Postings, 5045 Tage ixurtVersorgungsunternehen wie EON oder RWE

 
  
    #5250
3
05.09.14 14:15
verdienen ihr Geld eben Nicht nur mit Erzeugungsanlagen wie Kernkraft- oder Kohle
....
Zudem stehen so riesige Konzerne auch in eine Art gesellschaftlicher Verantwortung und Mitwirkungspflicht.
Dass ist selbst im Grundgesetz so festgeschrieben. Neben dem allgemein verständlichen betriebswirtschaftlich-egoistischen Eigennutz zum Wohle seiner Aktionäre ist sich EON dieser Aufgabe aber auch durchaus bewusst. Es gibt natürlich einige Aktionäre denen geht die Gesellschaft und somit die Endverbraucher (Kunden) am Popo vorbei... was hoffentlich keine Schule macht, dass würde nämlich kein gutes Licht aufs Unternehmen werfen und könnte Kunden kosten!!!

Vor einiger Zeit habe ich hier die Aktivitäten von EON schon mal vorgestellt.
Weiß nicht ob User wie Maikeld oder travel... da schon dabei waren.

Damals schrieb ich:

Bei EON arbeiten absolute Spitzeningenieure...
deren Knowhow und Engineering beinhaltet eine breite Palette von Dienstleistungskompetenzen... nicht ausschließlich Kernkraft- oder Kohlekraftkompetenz... im Gegenteil... das meiste Knowhow ist erheblich breiter aufgestellt...
sie sind nahezu in allen Energiearten zuhause...

Ob im Erzeugungssegment, oder als Übertragungs- und sogar als Verteilnetzbetreiber ... in vielen Ländern ist EON im Einsatz....

Vielmehr noch als über die allgemein bekannten Kompetenz als Großkraftwerksbetreiber sind sie zudem als Anlagenbetreiber von sogenannten EEG- oder KWK- geförderten Erzeugungsanlagen tätig.

EON hat(te) seinen einseitigen Ruf weg weil sie seinerzeit durch die ewig Gestrigen und deren Stammtischparolen getrieben viel Politik resp. Lobbyarbeit für die Kernkraft- und Kohlekraft gemacht haben.
Verständlich, denn schließlich wollte man in den nächsten Jahren in diesem Segment viel Geld verdienen.

Dennoch...
die anderen Segmente verschlafen haben die Jungs und Mädels bei EON trotzdem nicht.
M.E. ist EONs Energiemix sogar breiter aufgestellt als dass der anderen Energieriesen.

Schließlich entfiel bei EON von deren gesamten Erzeugungsleistung mehr als 70 Gigawatt
davon aber "nur" ca. 8 GW auf die Kernenergie...
und gerade mal etwas mehr als doppelt soviel, nämlich 19 GW auf Kohle...

30 GW hingegen auf Anlagen wie Erdgas/Öl
und
6 GW wurden schon mittels Wasserkraft
resp. 5 GW mit Windkraft erzeugt. Das sind Zahlen aus 2011 und die dürften sich mittlerweile um einiger erhöht haben.
Biogas- und PV- Anlagen haben sie auch im Einsatz.
Allerdings habe ich diesbezüglich keine Leistungsangaben gefunden.

Bitte beachten...
wir sollten hier nicht immer nur von Kernenergie und riesigen Kohlepötten schreiben,

dass wird dem Knowhow von EON nicht gerecht...

EON ist energietechnisch erheblich fortschrittlicher aufgestellt als allgemein bekannt... !

EON erzeugte sogar vor 3 Jahren, in 2011 schon,
30% mehr Energie aus alternativen Erzeugungsanlagen als aus Kernenergieanlagen.

Der öffentlichen Wahrnehmung ist diese Realität nur leider etwas entrückt...

Ein wenig mehr PR, wie beispielsweise Falkenhagen etc... würde unserem Kurs sicherlich zusätzlich auf die Sprünge helfen...

Trotz riesiger Gewinne die EON in der jüngeren Zeit durch einige Gasnetzverkäufe realisierte, bleibt EON aber dennoch auch ein großer Gasnetzbetreiber!

Soweit mir bekannt wird neben dem Energiehandel das meiste Geld in der Energie-Erzeugung und in der Energie-Verteilung durch entsprechende Durchleitungsgebühren und Entgeltregelungen verdient.
Warum sollte sich EON dem zukunftssicheren Milliarden- Wasserstoff (resp.Methan)- Markt denn verschließen? Es geht schließlich um riesige Gewinne die als Netzbetreiber generiert werden wollen.

Während Brennstoffzellenheizgeräte in Japan bereits zehntausendfach eingesetzt werden,
Brennstoffzellenkraftwerke in den USA und Korea bereits mit mehreren Hundert Megawatt installierter Leistung betrieben werden
und erste Brennstoffzellenfahrzeuge in Asien und nächstes auch in Europa zunehmend in Kleinserie auf die Straße kommen
lebt man in deutschen Großunternehmen vielfach noch im vergangenen Jahrhundert.

Deutschland droht den Anschuss an die Moderne durch die ewig Gestrigen zu verlieren...

Nicht so sehr EON selbst... :-)

***  E.ON - neue Energie ***

EON hat nämlich durchaus die Zeichen der Moderne erkannt!
Vor Jahren trat EON schon mit dem Slogan "E.ON - neue Energie" an;
ein schöner und verheißungsvoller und ein auf die (wirtschaftlich) Zukunft ausgerichteter Werbeslogan zugleich!

EON erkannte auch schon sehr früh dass Erdgas selbst
ebenfalls für die Wasserstofferzeugung genutzt werden kann und generiert somit so auch hier bereits schon zusätzliche Gewinne :-)

Ein damit einhergehender durchaus gesellschaftlich-sinnvoller Nebeneffekt ist
dass damit so langsam ein Übergang
der Erzeugung vom fossilem Wasserstoff zu erneuerbarem Wasserstoff
einhergeht.

Und selbst erdgasbasierter Wasserstoff, der in Brennstoffzellenfahrzeugen eingesetzt wird,
ist über die gesamte Energiekette ähnlich effizient wie Diesel,
emittiert aber bis zu 30% weniger Treibhausgas.

Potenzial ist vorhanden, EON hats erkannt...

***  E.ON - neue Energie ***

Gruß
ixurt  

Optionen

Seite: < 1 | ... | 208 | 209 |
| 211 | 212 | ... 983  >  
   Antwort einfügen - nach oben