Tesla Model S 22-Jun-2012 die CHANCE
Einmal angefangen mit dem Bezahlen, und Preiserhöhungen sind nicht auszuschließen, oder?
Nach Q3-Zahlen, nun Preiserhöhungen auf breiter Front. Qktober-Zulassungszahlen extrem eingebrochen.
Wenn die Oktoberzahlen schon so schlecht waren, wie wirkt sich dann erst eine Preiserhöhung auf den Absatz aus? Ob das gut geht?
Warum überhaupt diese Preiserhöhungen? Ich denke, die Preise für die Akkus werden in naher Zukunft sehr stark fallen, so Aussage von Elon Musk!
Zumal die Mehrerlöse durch diese Preiserhöhung wohl durch den neuen AP-Standard aufgezerrt werden.
Teure Spielerei (AP, auton. Fahren), die nur theoretisch funktioniert und noch nicht mal getestet wurde.
Diese Preiserhöhung kann die KE nicht verhindern. Warum KE? Weil große Investitionen für die Produktion des M3 und Gigafabrik notwendig werden.
Lt. Q3-Zahlen ist da nicht viel passiert. Oder diese Visionen sind als Ziel von Tesla bereits eingedampft.
Dann gibt es keinen M3 für den Massenmarkt und keine Gigafabrik. Dann fallen auch nicht die Akkupreise.
Eine erschwingliches Tesla-Auto für den Massenmarkt ist dann nicht realisierbar.
Ich finde das ganze Paket Tesla zweifelhaft. Was mich immer wieder wundert.
Augenscheinlich gibt es so viele Schieflagen und Ungereimtheiten bei Tesla und dennoch gibt es Investoren, die von Tesla fundamental, und technisch überzeugt sind.
Sicher hat Tesla eine E-Lawine losgetreten. Es hat den Anschein, dass Tesla hoch gepockert hat, nur das Blatt ist nicht gut genug. Jetzt muss Tesla aufpassen, nicht von dieser Lawine überrollt zu werden.
Auch wenn es zeitweise zu gewissen Kurserholungen kommt, sehe ich, nach der jetzigen fundamentalen Tesla-Lage, den Kurs eher Richtung Süden.
weiterhin short-Kandidat
Dennoch wünsche ich allen Tesla-Investoren eine Wendung zum Guten.
Vielleicht gibt es ja doch einen sauberen Tesla-Masterplan, der momentan nur sehr schwer zu erkennen ist.
Nur allein mit Visionen und Finanzkniffen wird wohl Tesla-world nicht überleben können.
Ja, so funktioniert Kapitalismus. Aber wenn jemand 100.000€ Für ein Auto ausgibt, wird er das vermutlich wenig belastend finden.
"Wer von den Shorties hat letzte Woche Gewinn realisiert, bevor der Tesla Kurs wieder die Richtung geändert hat?
Hat jemand den Ausstieg gewagt, und am Donnerstag seine Puts verkauft?"
==> Ich habe nichts verkauft. Welche Richtungsänderung?
"Oder oder geht ihr davon aus, dass das weiter runter geht, obwohl es nach Hillary aussieht, und das Trump'sche Wirtschaftsschreckgespenst wohl nicht zum Zuge kommen wird?"
==> Ja. Wahlen machen lediglich ein, zwei Tage Unruhe. Egal wer gewinnt. Man darf bloß nicht ausgeknocked werden. Danach ist alles wie vorher. Also schlecht für Tesla.
"Mit Trump würden für Tesla etwas schwerere Zeiten bezüglich E-Mobilität kommen, aber da Tesla Jobs in den USA schafft, müsste Trump sie ja geradezu lieben ... ;-)"
==> Eben.
Beiläufig halte ich diesen Trubel vor und kurz nach Wahlen für kompletten Schwachsinn (Siehe auch Brexit-Abstimmung). Zu diesem Termin ändert sich ja rein gar nichts, sondern wenn überhaupt, dann ab 20.01.17. Ich nehme an, jeder Anleger weiß, dass diese hektischen Verkäufe/Käufe völlig irrational sind und eine reine Psychokiste. Nur denkt eben jeder, dass alle anderen doof sind und hektisch werden. Und man will dann selbst nicht der Letzte sein, den die Hunde beißen.
"https://electrek.co/2016/11/07/...a-storage-system-autopilot-program/
Das wird den Werner bestimmt ärgern,aber er wird schon eine neue Ausrede finden."
Wieso sollte es mich ärgern, wenn Tesla sich mal einen anständigen Computer kauft?
Die gewünschte Ausrede - leider nicht neu: Bliebe allenfalls die Frage, wo sie in den bisherigen 12 Monaten ihre Myriaden Flottendaten aufgezeichnet und ausgewertet haben.
Tesla agrees to buy Germany's Grohmann Engineering
http://www.marketwatch.com/story/...s-grohmann-engineering-2016-11-08
"Tesla Motors Co. TSLA, +1.39% said Tuesday it has agreed to acquire privately-held German company Grohmann Engineering for an undisclosed sum. The electric car maker said the Pruem, Germany based engineering company will become Tesla Grohmann Automation, and said it expects to add more than 1,000 skilled jobs in Germany in the next two years. The company specializes in highly automated manufacturing and will design and make several critical elements of Tesla's automated manufacturing systems. "
http://www.ariva.de/news/...schinenbauer-grohmann-engineering-5939085
Nur, um die Größenordnung der zu nennen, um die es allein bei Apple geht: die horten im Ausland etwa 190 Milliarden Dollar. Microsoft etwa 50 Milliarden.
10% Steuer ist schon eine Menge Geld, aber dann die Verpflichtung einen Teil des restlichen Geldes in Infrastruktur zu investieren, das wäre ein kleineres Quick Win Konjunktur Paket für die US Wirtschaft.
Vielleicht sehe ich das zu optimistisch, aber exakt für solche Zwecke wie den Ausbau der Fernstraßen Korridore mit Ladestationen könnten die Gelder genutzt werden - weil sie in die Zukunft investieren klnnten, und weil die US Wirtschaft (u.a. Solar City, Tesla, Chevrolet, etc.) davon profitieren würden.
" machines that build machines " bedeutet also :
Made in Germany - von deutschen Ingenieuren und Technikern.
Nix Silicon Valley.
http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/...hmann-Engineering-5174914
Ja. Und Lithium wird in Südamerika gewonnen. Und die Chinesen kaufen ebenfalls kräftig in Germany Maschinenbauer ein.
Jetzt ist das nun eben ein US Unternehmen. So schnell kann es gehen. Oder wäre es Dir lieber, wenn 'Made in Germany' in Zukunft einfach nur der Stempel auf den Produkten wäre, und die Gewinne und das Know-how in die USA abfließen?
Ich glaube, Dein Triumphgefühl könnte sich als trügerisch erweisen.
Der erste Schritt ist: kaufen. Der zweite heißt: Know-how Transfer. Der dritte heißt: Zentralisierung und schließen der unbenötigten Standorte.
Siehe auch Microsoft und Nokia Lumia Sparte. Als erste fielen die Jobs in Finnland weg.
Hatte nicht jemand hier so schön bereits darauf hingewiesen, dass die Fertigungsrobiter bereits aus Deutschland kommen?
Wichtig ist, was man damit macht.
Ah, ok. In dem Artikel klingt es nicht gerade danach, als würden sie nur das Know-how abgreifen wollen.
Na, nun sitzen sie eben mit einigen Mitarbeitern mittendrin zwischen den Dinos. :-)
Toblerone zeigt, wie es geht:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/...s-erzuernt-a-1120270.html
Andere werden sicher folgen. Demnächst dann der Mini Cooper mit nur drei Rädern. Der heißt dann entsprechend bestimmt auch: Mi_i C_per.
Konsequent, konsequent. ;-)
Ich verstehe nicht, was die Häme wg. Grohmann soll.
Es ist doch toll, dass sich Tesla deutsches Maschinenbau- und Fertigungs-KnowHow einkauft. Es bedeutet, dass unsere Ingenieure was davon verstehen, dass es mit einem Smartphone auf Rädern nicht getan ist, auch nicht mit einem Musk-Schlafsack an der Fertigungsstraße, dass Tesla allmählich ernsthafte Schritte unternimmt, aus der "Production Hell" rauszukommen.
Es könnte sein, dass Musk langsam von seinen Mitarbeitern auf den Boden der Realität eingebremst wird. Das wäre dann ein Grund, seine Shorts zu überdenken (Ganz im Gegensatz zu den Wahlen und Trump/Clinton).
Dass das "The Machine That Builds The Machines" wird, darf man weiterhin bezweifeln. Es wäre ein ziemliches Wunder, wenn ausgerechnet Musk da was Neues erfunden hätte. Aber mal sehen, wie sich das entwickelt.
Hier übrigens der originale Tesla-Beitrag zum Thema. Weitgehend der übliche Blähstoff, aber immerhin:
Formation of Tesla Advanced Automation Germany
https://www.tesla.com/blog/...on-of-tesla-advanced-automation-germany
Und Tesla hat bei Autos 'nur' mit normalen Akkus gekocht, was andere auch hätten machen können, und das Tesla Model S war delikat.
Und wenn nun als Zutat, neben dem Audi Manager, ein deutscher Mittelständler mit ins Wasser gelegt wird, muss man eben schauen, was am Ende für ein Gericht heraus kommt.
The machine that builds the machine? Vielleicht schmeckt das ja ebenfalls sehr gut? :-)
Das Ergebnis wird dann aber das eines US Unternehmens sein.
(Ich interpretierte den Triumph wegen der fetten Buchstaben.)
Da wird auch kein Know How abgezogen, um die Bude dann dicht zu machen. Das moderne Know How von Heute ist der alte Hut von Morgen, das haben die Chinesen schon erkannt. Es muss laufend entwickelt werden und das geht besser am ursprünglichen Standort.