Tesla Model S 22-Jun-2012 die CHANCE
Ich empfinde das als völlig logisch: aus psychologischen Gründen wird das lebenslange kostenlose Laden an SuperChargern als so vorteilhaft angesehen, dass Käufe vorgezogen werden oder überhaupt die Kaufentscheidung zu Gunsten Tesla fällt. Und zwar innerhalb der nächsten 11 Wochen!
Berlin Rot/Rot/Grün: "Wie ernst es den drei Partnern ist mit einer Verkehrswende hin zu einer Stadt, die sich nicht mehr in erster Linie dem Autoverkehr verschreibt, zeigt ein anderes Projekt, das seit dem Wochenende in Berlin für Furore sorgt: Ab 2019 sollen auf der Straße Unter den Linden zwischen Brandenburger Tor und dem wiederaufgebauten Stadtschloss keine privaten Autos mehr fahren."
Reaktion der politischen Gegner und Autohörigen: "Offenkundig ist in jedem Fall die Signalwirkung in Richtung Autoverkehr. Darum ließ heftiger Widerspruch auch nicht lange auf sich warten. Von "verkehrsideologischer Umerziehung" war zu hören, von einem "Kulturkampf gegen Autofahrer". "Unter den Linden soll zum Dorfanger werden", lästerte FDP-Fraktionschef Sebastian Czaja. Eine vielleicht überzogene Kritik."
Es kann am Ende schneller gehen, als man denkt.
http://www.zeit.de/mobilitaet/2016-11/...s-radverkehr/komplettansicht
"Auch bei uns würde das bedingungslose Grundeinkommen den Menschen, die keine Chancen in unserer Gesellschaft mehr haben, ein menschenwürdiges Dasein ohne Gängelung durch die Behörden wegen Hartz IV ermöglichen - und einige reiche Nerzträgerinnen auf Sylt müssten Peanuts abgeben."
Du hast da was Grundsätzliches nicht verstanden. Ein bedingungsloses Grundeinkommen ist ein BEDINGUNGSLOSES Grundeinkommen für alle, also auch für Multimillionäre. Ohne jede Prüfung. Falls nicht, sondern nur für Arme, dann wäre es das, was es schon ewig gab und gibt: Sozialhilfe, HarzIV, Formulare, Gängelung durch sinnlose, maßlose aufwändige Behörden. Ausgrenzung. Separation.
Die Grundidee ist aber, dass der Mehrwert, den Maschinen erwirtschaften, nicht mehr den Maschinenbesitzern gehört, sondern auf ALLE umgelegt wird. Eine höchst romantische aber faszinierende Idee. M.E. inzwischen aber vollkommen illusorisch.
Eine ganz andere Idee wäre ein staatlich gesichertes bedingungsloses MINDESTeinkommen für alle. Wovon dann Multimillionäre im Prinzip nicht mehr profitieren würden (tatsächlich natürlich schon, weil sie nichts unversucht ließen, auch diese 1.000 oder so noch für sich zu bescheißen). Das hieße aber wieder Behörden, Überwachung, etc. Im Prinzip Sozialhilfe, bzw. Harz IV. Das hatten wir schon immer.
Erstaunlich, dass die Welt wieder so uraltes Zeugs diskutiert. Nur weil ein Multimilliardär namens Musk ein, zwei belanglose Sätze zu diesem Thema fallen ließ.
https://www.heise.de/tr/artikel/....html?hg=1&hgi=4&hgf=false
Bedingungsloses Grundeinkommen wird irgendwann kommen. Spätestens dann, wenn man menschliche Arbeitskraft nicht mehr braucht. Oder aber man entdeckt Maschinen als Konsumenten.
Ich nehme Musk den Philanthropen auch keine Sekunde ab. Wenn er wirklich etwas ändern will, dann sollte er sich lieber für einen ordentlichen Mindestlohn einsetzen. Das ließe sich sofort umsetzen.
Wieso aber hat Tesla diese Zahl in den Raum geworfen, fragte ich mich.
Nun, ich denke mir, das ist in Bezug auf ständig zu hörende Kritik um BEVs allgemein und in Bezug auf Tesla.
Zuerst hieß es, es gibt gar nicht genug Batterien, um Teslas Ziele von einer BEV-Zukunft zu erreichen. Dann haben sie die Gigagafactory in Nevada geplant und damit ist das Argument für Tesla erst einmal hinfällig. Sie werden genug Batterien für Autos, Powerwalls und Powerpacks produzieren können.
Da heißt es als Gegenargument immer, für alle E-Autos wird der Strom nie reichen, von daher wird sich das BEV nie durchsetzen können.
Wie sieht denn dieses Argument jetzt von den Zahlen für Tesla aus?
Wenn Tesla demnächst 1 Mio Autos pro Jahr baut, diese 20.000 km/Jahr fahren (Schnitt USA) und dabei 20 kWh/100 km brauchen, werden dafür 4 TWh (Terrawattstunden) pro Jahr benötigt.
Wie viel PV braucht man dafür auf den Dächern, um das zu erzeugen? In Kalifornien (Teslas Hauptmarkt), mit ca. 1600 kWh pro Jahr pro 1 kWp installierter PV, braucht man dafür also 2.5 GW an Solarzellen. Deckt die neue SolarCity Gigafactory dann in Zukunft also ab (wenn alles verkauft und installiert wird).
Und jetzt kommts: Ein Durchschnittshaus in den USA verbraucht 12.000 kWh/Jahr an Strom (3 Mal so viel wie in Deutschland!). 1 Mio Haushalte brauchen dafür also genau - Simsalabim - 7.5 GW an PV auf dem Dach. (7.5 GW X 1.6 MWh /1 kWp = 12 TWh). Nachtverbrauch per Powewall.
Damit haben wir genau unsere 10 GW an PV-Modulen pro Jahr beisammen, die Tesla genannt hat.
Er kann damit also schön auf alle Kritiker zugehen und sagen: Unsere PV-Fabrik in Buffalo wird in Zukunft bis zu 10 GW pro Jahr produzieren können, genug um damit 1 Mio Haushalte mit PV-Strom zu versorgen (auch Nachts, mit der Powerwall) und dann noch 1 BEV-Auto pro Haushalt, also 1 Mio. Teslas, zu laden. Und unser Gigafactory in Nevada kann für die 1 Mio. Autos und Powerwalls die Batterien produzieren. Und nebenbei noch Powerpacks für die Industrie.
Ich meine, da hat Elon Musk sich strategisch was richtig Gutes ausgedacht (PV, Powerwall/Powerpack, Auto). Macht alles Sinn von den Zahlen. Und kann alles in Zukunft in einem Laden angeschaut und gekauft werden. Easy, komfortabel beim Shoppen in der Mall.
Hoffen wir mal, dass er das jetzt alles so umsetzen kann.
Du kennst das Leben des Brian offensichtlich nicht: "Du Pursche, Tu! Chmeisst den Purschen zu Poden, tiesen Widerporst!"
Und WernerGg: ich verstehe bedingungsloses Grundeinkommen sehr gut. Das hat als Idee nix mit Produktivität von Maschinen zu tun.
Bedingungsloses Grundeinkommen heißt, dass das jedem Bürger (Bürgergeld) zur Verfügung steht, um ein menschenwürdiges Leben zu führen. Und jedem Bürger heißt eben jedem Bürger.
Wem das genügt, der kann einfach auf dem entsprechenden Existenzminimum leben, ohne sich rechtfertigen zu müssen. Wem das nicht genügt, der verdient hinzu ... je nach Modell eben mit den gleichen Möglichkeiten wie bisher, d.h. da ändert sich nix.
Finanziert wird das durch den Wegfall von Transferleistungen, und aus Steuermitteln.
Tragen tut sich das dadurch, dass eben die Masse sich mehr leisten wollen wird. Und wer aber im Leben Pech hat, der erhält kein Allmosen, muss sich nicht gängeln lassen, und muss sich nicht gesellschaftlich ins Abseits gestellt fühlen, sondern hat einen echten Anspruch darauf.
By the way wüede das Thema "Neiddebatte" dadurch entfallen, weil eben jeder Bürger das nutzen könnte - wenn er wollte.
Und vielleicht hätte das ja auch einen positiven Effekt auf die Pegida Wähler in den neuen Bundesländern, die deswegen rechts wählen, weil sie fürchten, man würde ihnen etwas wegnehmen.
Ich finde das eine Idee, die man ernsthaft prüfen sollte. Weil sie eben gesellschaftliche Spannungen abbaut.
Aber das ist nur meine Meinung, wie immer.
Nordosten war früher recht teuer (>16 US-Ct/kWh), der Süden eher günstig, Die Energiekosten im Nordwesten waren eher unteres Mittelfeld.
Aktuelles Beispiel Oregon: Ein lokaler Stromversorger verlangt für residential customers (normale Haushalte) für die ersten 1000 kWh 6,85 US-Ct,/kWh für alle darüber 7,572 US-Ct/kWh.
Die Wirtschaftlichkeitsberechnung von PV-Anlagen wird dort niemanden zu Investitionen hinreißen lassen.
Die Erfahrungen aus der deutschen PV-Industrie zeigen, dass der PV-Markt auch recht schnell gesättigt sein wird. Selbst wenn Flächen übrig sind, die Netze kommen recht frühzeitig an Grenzen. Im Gegensatz zu Europa sind die USA bislang nicht bekannt dafür, große Investitionen in die Infrastruktur zu tätigen.
Wer von den Shorties hat letzte Woche Gewinn realisiert, bevor der Tesla Kurs wieder die Richtung geändert hat?
Hat jemand den Ausstieg gewagt, und am Donnerstag seine Puts verkauft?
Oder oder geht ihr davon aus, dass das weiter runter geht, obwohl es nach Hillary aussieht, und das Trump'sche Wirtschaftsschreckgespenst wohl nicht zum Zuge kommen wird?
Mit Trump würden für Tesla etwas schwerere Zeiten bezüglich E-Mobilität kommen, aber da Tesla Jobs in den USA schafft, müsste Trump sie ja geradezu lieben ... ;-)
Hat einer verkauft?
Das könnte sich bald ändern, wenn Clinton/Trump nach der Wahl den Schatz heben, der derzeit im Ausland gehortet wird.
Einen besseren Quick Win gibt es nicht: sie erlauben den globalen Konzernen wie Apple, Google, Microsoft, Star Bucks, etc. ihre im Ausland gehorteten Gewinne ohne die sehr hohe 'patriotische' Sondersteuer (35/40% Abzüge) in die USA zu überführen, wenn sie ...
... einen niedrigeren sondersteuer Satz von 10-15% entrichten
... das Geld nicht, oder nur einen kleinen Teil an die Aktionäre ausschütten, und
... einen Teil X in Infrastrukturprojekte innerhalb der USA investieren, und dort Jobs schaffen.
Insbesondere der letzte Punkt ermöglicht der Präsidentin/dem Präsidenten den wählern zu zeigen, wie sehr ihm doch die Arbeiter am herzen liegen, und welch hohe Priorität doch Jobs für ihn haben. Und das kostet ihn nix, im Gegenteil, es kommt Geld in die Kasse.
So eine Amnestie gab es in den letzten Jahrzehnten schon einmal, und im Prinzip warten sie alle nur darauf, dass das über die Bühne geht.
Es gab eine Initiative von Dem/Rep Senatoren, nur war die zu brisant, um während der Wahlen fortgeführt zu werden. Aber wenn die vorbei sind, wird das schnell ein Thema werden.
Und dann wird der Staat sehr viel in Infrastruktur investieren, Zrum p in Straßen, Clinton in Umwelttechnologien, und wenn sie damit nicht die chinesische Wirtschaft fördern wollen, werden sie wohl beide darauf achten, dass das Geld nicht ins Ausland fließt - also so was wie 'Buy American'.
Und da ist dann Tesla mit der GigaFactory und 'SolarCity mit ganz vorne, wenn es darum geht öffentliche Gebäude mit umweltverträglicher Energie zu versorgen.
Das könnte erklären, warum Panasonic und Tesla diesbezüglich investieren.
2. Weiss ich. Ist aber Made in USA, und kann damit auch etwas teurer an Amis verkauft werden.
3. Fakten (Energieverbrauch, etc.) und begründete Annahmen habe ich dargelegt, ominös ist das nur für jemanden, der das aus Prinzip nicht verstehen will.
http://www.ariva.de/forum/...-die-chance-464294?page=320#jump20270264
Die jetzige Meldung erstaunt mich gar nicht und finde ich mit der Deadline gut gelöst...
War hier im Forum zu Tesla lange nicht aktiv, gibt ja noch viele andere Investments...
Aber wollte noch ergänzen, dass mir die kürzlich vorgestellten Solarziegel sehr gut gefallen. Habe in den USA mehrere Grundstücke, falls ich mal auf einem ein Haus baue, dann gerne mit solchen Solarziegeln und einer Powerwall.
Aber bereits deutlich früher als bei deutschen Konzernen: Tesla hat alles geändert. Wie wahr.
"Die großen Hersteller hätten sich lange auf den alten Erfolgen ausgeruht, sagt der junge Mann. "Vor fünf oder zehn Jahren hätte es ein solches Programm nicht gegeben." Heute sei die Schwelle niedriger, weil den Konzernen die Alternativen ausgingen. "Tesla hat alles geändert.""
http://www.zeit.de/2016/44/...n-valley-general-motors/komplettansicht
Und ja, klar, man kann natürlich in beide Richtungen traden. insbesondere, wenn Tesla so schön volatil seitwärts läuft.
Mir ging es um einige der Shorties hier, die so laut Puts geschrien haben. Werden aber wahrscheinlich nix hier reinsetzen, wenn sie die Gelegenheit verpasst haben. Und hoffen, dass es tiefer geht.
Ich hab das schöne Zwischenhoch neulich verpasst, und bin nun bei etwa -2%. Tja, Surfen war nie meine Stärke. Langfristig sieht es dann etwas besser aus. :-]
Nun eben auf die Clinton Welle setzen. Dass sie sich gegen Trump durchsetzt, scheint die Börse noch nicht 100%ig zu sehen.
Am Mittwoch könnte es deutliche Bewegungen geben - je nach Wahlausgang.
Das wird den Werner bestimmt ärgern,aber er wird schon eine neue Ausrede finden.
derStandard.at zwei bedenkenswerte Postings gelesen:
"Immer wenn ich auf Fotos vom VW-Werk die vier Schornsteine sehe, denke ich an die unsinkbare Titanic."
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"Die deutsche Regierung hat sich auf Zuruf der deutschen Autoindustrie schon in China beschwert, da China in Zukunft weniger Menschen durch Luftverschmutzung umbringen will:
http://www.faz.net/aktuell/wirtscha…05669.html
Sie haben gemeint, dass das so nicht geht, weil sie dafür nicht gerüstet wären."
Hast du jetzt wirklich ernsthaft geglaubt, dass ich Musk da die Butter vom Brot nehmen lässt?
Hab mich mit Solarcity-Aktien eingedeckt, wenn auch nicht viele, da die Sache sonnenklar war.
Deshalb:
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/...quote-in-china-14505669.html
Um auf deine 10 GW zu kommen müßte der Absatz verzwanzigfacht werden. Halte ich für völlig irreal, daran ändern auch deine mehr als dubiosen Milchmädchenrechnungen nichts.
Tesla-Kunden, die ihr Auto nach dem 1. Januar 2017 kaufen, müssen künftig für die Aufladung an den schnellen "Supercharger"-Ladestationen zahlen.
Die Gratis-Nutzung der Ladestationen war für Tesla immer ein Verkaufsargument. Sie laden die Autos bis zu 16 Mal schneller auf als gewöhnliche Ladestationen.
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Immer das kleingedruckte im Vertrag....