Tesla - Autos, Laster, Speicher und Solardächer
Wobei ich noch meine Zweifel habe, dass VW tatsächlich willens ist sich durch gute BEV selbst Konkurrenz zu machen.
Die haben hoch gepokert (unsere Lobby wird das schon aufweichen, wofür unterstützen wir die Politiker?) - und sie haben verloren.
Das nennt man umgangssprachlich: äußerst dumm gelaufen. Und ich erlaube mir, darob schadenfroh zu sein.
Frechheit (und Skrupellosigkeit) kommen nicht immer weiter.
... sehe ich als eine Art worst-case-Generalprobe für die Zukunft an: was also passiert, wenn Daimler, BMW und Volkswagen den Schwenk hin zu BEVs falsch einschätzen, und über die Zeit nicht das richtige Verhältnis von BEVs zu alter Verbrennertechnologie gut hinbekommen.
Dann werden die Kunden BEVs wollen - und sie können nicht liefern. Und die aktuell noch Gewinn bringenden Autos werden schwieriger zu verkaufen sein, vielleicht sogar nur unter Verlust von Teilen der Marge.
Und was dann als Gewinn nicht mehr reinkommt, wird für die Umstrukturierung fehlen. Na ja, und sich am Markt Geld leihen, das wird auch schwierig, weil sie einig sogar mehr Schulden haben, als Tesla.
Zwei Dinge sind in der Zukunft spannend: Teslas Aufstieg, und ob die drei deutschen Autobauer die Kurve kriegen.
Letzteres sehe ich angesichts der Bräsigkeit, mit der sie die Themen angehen (Subventionen, kein Ausbau der Infrastruktur, Möglichkeit von viel Vaporware, Hybrid Strategie) kritisch.
Ich glaube, die drei großen sind voll und ganz tiefenentspannt.
Warum?
Sie wissen, dass sie mit ihrem größten Hebel "Arbeitsplätze" die Politik vollständig kontrollieren können. Wie ich früher schon geschrieben habe, sind Frankreich und Italien noch drastischer, da nahe am Abgrund. Zumindest Italien. Der Rest Europa dürfte eine sekundäre Rolle spielen.
USA hat den Trump und seine Herde, die ihn wahrscheinlich wieder wählen wird. Je dümmer seine Sprüche, je wahrscheinlicher.
Bleibt einzig und alleine China. Dort werden sich die Europäer noch etwas einfallen lassen müssen.
In Europa werden eben Gesetze wieder geändert. Ich glaube nicht wirklich an das Gute. Die Realität ist kein Hollywood Film.
Das läuft garantiert und bringt fett Gewinne auch dort.
Es gibt unglaublich viele Wege in die Zukunft und das schöne daran ist, dass die positiv belegten immer stärker die Oberhand gewinnen. Vor allem dadurch, dass Solarkollektoren, Windanlagen und Stromspeicher immer billiger werden. Zu einem kleinen Teil auch dank Tesla.
Eine zukünftige Energieversorgung der ganzen Welt ist bis 2050 komplett frei von fossilen Energieträgern und Atomkraft möglich und sogar deutlich billiger als das was wir heute haben.
Hätte das jemand vor 10 Jahren gesagt, er wäre für Verrückt erklärt worden. Heute wissen wir, dass es geht und deshalb zwangsweise so kommen wird. Denn letztendlich ist die Wirtschaftlichkeit die treibende Feder an der niemand vorbei kommt. EE sind billig, damit gewinnen die EE. Ganz einfach.
Dagegen können auch die FUD-Kampagnen und Lobby-Milliarden einer Billionen-Dollar Industrie nichts mehr ändern.
Sollten die nachhaltig fallen, dann sehen wir auch noch die 400 Dollar in diesem Jahr. Praktisch ein Jahr später als es bei einem glatten Anlauf der Model 3 Produktion gekommen wäre.
Zum Glück ist die Konkurrenz sogar noch träger als man früher gedacht hat. Tesla hat also ein halbes Jahr verloren (gegenüber äußerst ehrgeizigen Plänen), von der Konkurrenz aber Jahre geschenkt bekommen.
Schade für alle die auf Kaufkurse gewartet haben, die werden nicht mehr kommen. Unter 300 werden wir wohl nie wieder sehen. Also entweder jetzt einsteigen oder halt weiter beim steigen zusehen :-)
... unter #10654 einiges dazu, was ich von der Strategie der Dinos halte, und wenn der Entwicklungsvorstand von Daimler im Mai 2017 noch das hier schreibt ...
"Daimler Entwicklungsvorstand Ola Källenius sieht trotz Diskussionen über Fahrverbote noch eine lange Zukunft für den Diesel."
... und ...
""Wir sprechen von mehreren hunderttausend verkauften Elektroautos im Kalenderjahr 2025 für Mercedes", sagte Källenius. Zuletzt verkaufte Daimler aber mehr als zwei Millionen Autos pro Jahr. "Das heißt automatisch, dass 75 bis 85 Prozent einen Verbrennungsmotor an Bord haben werden - natürlich auch mit Elektro kombiniert.""
... dann bedeutet das, dass Daimler am Ende möglicherweise nicht sieben Jahre hinterherhinken wird, sondern 14 Jahre - bis sie dann merken, dass BEV die Zukunft ist.
Man kann sich nur an den Kopf fassen, mit welcher Nachlässigkeit Daimler an das Thema herangeht.
Für Tesla sind das weitere min. fünf Jahre als Geschenk, um seine Position auszubauen und weitgehend ungestört zu wachsen.
Mir gefällt das.
Der Scholz macht doch nix anders, auch er bläst die Autolobby Trompete.
https://www.zeit.de/mobilitaet/2018-08/...-svenja-schulze-olaf-scholz
Man kann sich nur an den Kopf fassen, ob solcher Dummheit.
Der Fortschritt lässt sich nicht aufhalten, auch nicht von Pseudo-Kanzler-Kandidaten, die nicht kapieren, um was es geht.
Mal unabhängig davon, ob man Teslafan ist oder nicht.
"Auf lange Lieferzeiten von derzeit bis zu sieben Monaten müssen sich dem Sprecher zufolge Käufer reiner Elektrofahrzeuge einstellen."
""Wir werden über drei Monate voraussichtlich 30 bis 50 Prozent weniger Varianten anbieten können", sagte VW-Chef Herbert Diess vor wenigen Tagen."
Dass dann ausgerechnet die vermeintlich umweltfreundlicheren Autos nach hinten geschoben wurden, widerspricht allen Ankündigungen pro E-Mobilität.
Es wird wohl bei den Ankündigungen bleiben. Vaporware.
http://m.spiegel.de/auto/aktuell/...liche-autos-bei-vw-a-1221796.html
Und dabei hatte Volkswagen 70 Jahre Zeit zum üben, wie man termingerecht Autos produziert, um die Nachfrage zu bedienen.
Tesla hingegen steigt erst ins Massengeschäft ein, da ist es normal, dass es Probleme gibt.
Von Pipeline-Lecks, Tanker-Havarien über undichte Lager bis hin zu solchen verheerenden Unglücken wie jetzt in Italien.
http://www.siegener-zeitung.de/siegener-zeitung/...00-4e9696a15123-ds
Täglich brennen tausende Verbrenner ab, täglich sterben tausende Menschen an verdreckter Luft.
Schön dass wir endlich die Technologie haben um das alles zu vermeiden. Das sich die fossile Billionen-Dollar Industrie massiv dagegen wehrt, dass sie abgeschafft wird, ist auch klar. Nur sollten wir uns dadurch nicht stoppen lassen.
Unfälle mit Tanklastern, Tankschiffen, Lagerstätten usw. usw. sind tatsächlich an der Tagesordnung, es interessiert sich nur niemand dafür.
Wenn alle zwei Jahre mal ein Tesla nach einem Unfall brennt, dann gibt es aber großes Geschrei.
Zum Glück geht das Zeitalter der fossilen Brennstoffe seinem Ende entgegen. Und zwar viel schneller als die meisten denken. Und das lässt sich auch mit viel Geld und kriminellen Methoden nicht mehr aufhalten.
**Ob jetzt bewusst oder unbewusst, ob als aktiver Teil des FUD oder als nützlicher Mitläufer sei dahin gestellt. Fakt ist, dass da jemand die Wahrheit nicht hören will.
Vor kurzem hat ein "Experte" ja noch vermutet die NASA würde sich von SpaceX abwenden. Jetzt schickt die NASA Astronauten mit SpaceX ins All.
Auch wenn das Trumpeltier von einer Space Force phantasiert. Das die USA die ISS wieder selber erreichen kann ist ein wichtiger und überfälliger Schritt.
Wenn man sieht wie schnell Tesla in China das Super Charger Netz aufgebaut hat, dann ist das sehr beeindruckend. Ich bin mal sehr gespannt wie schnell sich das jetzt entwickelt.
https://ecomento.de/2018/08/06/...dean-anbieter-ionity-standortkarte/
Na gut, es gibt keinen Online-Status und keine Integration in die Auto-Navis, aber das kann ja noch kommen. Wenn die so weiter machen sind sie in 10-15 Jahren so weit.
Wichtig ist doch, dass alle in Deutschland aufgebauten Ladestationen, also die in eine in Brohltal und natürlich auch die andere in Brohltal verzeichnet sind. Es gibt ja sogar schon die Planung für einen zweiten Standort in Deutschland. Noch kein Fertigstellungstermin aber sicherlich "coming soon".
Das sieht man die geballte Power saturierter Großkonzerne wenn sie sich zusammen tun um etwas zu tun was sie eigentlich gar nicht wollen. Eine Ladestation pro Jahr, sensationell.
Wer Ironie findet darf sie übrigens behalten.
https://www.goingelectric.de/stromtankstellen/statistik/Deutschland/
Woran liegts? Die Hersteller haben doch genug Geld, mal ordentlich einen auf dicke Hose machen und da nicht knausrig sein!!!
Volkswagen hat sich nun geäußert: "Es hat etwas gedauert, bis Volkswagen das Problem in seiner Gesamtheit erkannt hat."
Dass WLTP kommen würde, war ja nicht seit Jahren bekannt, es kam quasi über Nacht. ;-)
Nun also eine (vermeintlich) klare Aussage? "In einer Telefonkonferenz mit Börsenanalysten nannte Witter eine sehr konkrete Zahl: Der operative Ertrag des Volkswagen-Konzerns werde durch die WLTP-Probleme in diesem Jahr mit einer Milliarde Euro belastet."
Das vermeintlich deswegen, weil ich mir gut vorstellen kann, dass das der üblichen Salami Taktik folgen könnte: Scheibchenweise um eine Milliarde erhöhen. ;-)
Bei Daimler und BMW wird es ähnlich sein.
Wer hat da noch Lust in die Infrastruktur für BEVs zu investieren, wenn es gilt die Verbrenner weiter auf die Straße zu kriegen? Oder gar BEVs produzieren, für die WLTP egal ist? Nachher werden die noch gekauft? Nein, da muss man ebenfalls bremsen.
Man muss das Positive erkennen: Dadurch hat der Berliner Flughafen BER endlich eine Funktion - als Zwischenparkplatz für deren vorproduzierte Kisten.
Aber keine Sorge: da geht das Geld dann hin, das der Staat bei der Förderung echter BEVs wie Tesla eingespart hat, in Form von Subventionen. Keine Sorge.
https://app.handelsblatt.com/unternehmen/...liarde-euro/22888308.html
PS: Der Artikel scheint es m.E. darauf anzulegen VW als alleinigen Betroffenen darzustellen - deswegen noch der Rest zu Daimler und BMW:
"Mit dieser extremen Belastung durch die WLTP-Einführung, die strengere Tests für Verbrauch und Abgase bedeuten, steht VW allein da. Die anderen deutschen Autohersteller sind bei Weitem nicht in diesem Maß von den neuen Zulassungsstandards betroffen. Daimler hat zwar nie eine konkrete Zahl genannt. Analysten schätzen aber die Belastungen des Konzerns nur auf einen niedrigen dreistelligen Millionenbetrag.
BMW sieht überhaupt keine Probleme durch die Einführung der WLTP-Normen. „Bei uns sind die bis September geplanten Umstellungen von mehreren Hundert Modellen – mit Ausnahme von nur wenigen Varianten – bereits erfolgt“, sagte Konzernchef Harald Krüger in der vergangenen Woche."
Ich glaube es nicht, aber wer weiß?
VW führt derweil den 'Einheits-Trabbi' wieder ein. ;-)
"In den kommenden Wochen wird Volkswagen voraussichtlich verstärkt standardisierte Autos fertigen."
Ob man erkannt hat, dass das Vorteile bietet? Tesla verkauft ja auch keine 1.000 Varianten? ;-)
Dann versuche doch mal an einem Tag von Flensburg nach Bayerischzell mit einem Elektroauto zu fahren. Schon mit meinem Auto muss ich 1,5 Stunden Ladepausen einplanen. Das ist mehr als ich wohl freiwillig machen würde wenn ich es eilig hätte. Und dann komme ich relativ leer an. Glücklicher Weise hat das Hotel in dem ich das letzte mal war einen Tesla-Destination-Charger. Da ist das kein Problem.
Mit jedem anderen Elektro-Auto bist du auf die sehr limitierte Ladeinfrastruktur angewiesen. Seit dem ich elektrisch unterwegs bin schaue ich mir ja jede Ladesäule an an der ich vorbei komme. Und es ist ein Desaster. Es gibt ja meistens nur eine oder höchstens zwei Säulen. Und da steht viel zu oft entweder ein Verbrenner und blockiert, oder die Säulen sind kaputt oder jemand anders lädt schon.
Es ist schon schlimm genug, dass die so langsam sind, aber viel schlimmer ist, dass sie unzuverlässig sind.
Bei den Tesla-Superchargern bekomme ich hingegen immer online angezeigt wie viele verfügbar sind.
Wenn die Dinos mit ihren angeblichen "Tesla-Killern" auch nur annähernd konkurrenzfähig werden wollen, dann müssen sie da viel viel mehr machen als bisher.
"Das Thema WLTP werden die Wolfsburger so schnell nicht abschütteln. „Absehbar ist leider auch, dass uns die WLTP-Probleme über das dritte Quartal hinaus begleiten werden“, hatte Betriebsratschef Bernd Osterloh in einem Brief an die Belegschaft schon vor den Werksferien geschrieben. Inzwischen gibt es schon Stimmen, die von WLTP-Problemen bis ins Jahr 2019 hinein sprechen."
Es gilt die Investoren nicht zu verschrecken ... ;-)
Faszinierend, dass dann eben die Hybride aussen vor bleiben müssen - die vermeintliche 'Zukunftstechnologie ' aus dem Hause Dino und Co:
https://app.handelsblatt.com/unternehmen/...ybrid-autos/22881666.html
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