BASF
Seite 396 von 473 Neuester Beitrag: 24.02.25 11:22 | ||||
Eröffnet am: | 20.11.06 13:17 | von: Georg_Büch. | Anzahl Beiträge: | 12.819 |
Neuester Beitrag: | 24.02.25 11:22 | von: Highländer49 | Leser gesamt: | 5.568.079 |
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Und gerade Deutschland ist durch seine fehlende strategische Linie zu einer wankelmütigen Diva geworden, welche von Verkauf von Staatsbeteiligungen, über Enteignungen, kurzfristigen Strategiewechseln einfach nicht mehr zuverlässig ist.
Und ich möchte nochmal klar stellen, dass ich hier über Wirtschaftspolitik und nicht über Menschenrechte oder dergleichen schreibe.
Quelle: giga.de
Auch bei erneuerbaren Energien, leider auf der anderen Seite vom Teich. Das wird wohl leider zur Gewohnheit werden.
Moderation
Zeitpunkt: 31.10.22 11:55
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Fehlender Bezug zum Threadthema
Zeitpunkt: 31.10.22 11:55
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Dividende soll bei einigen Profiteurem verringert oder darauf verzichtet werden.
"Die Grünen verlangen derweil von Industrie-Profiteuren einer Gaspreisbremse, auf Dividenden- und Bonus-Zahlungen zu verzichten. "Wir brauchen Konzentration auf diejenigen, die wirklich Hilfe brauchen. Das heißt auch, dass große Unternehmen, die Unterstützung erhalten, nicht gleichzeitig hohe Dividenden ausschütten und Boni zahlen sollten", sagte Grünen-Vize-Fraktionschef Andreas Audretsch. "
Ntv
Deutschland wird weiter abgewickelt, wenn es nicht endlich gestoppt wird.
Ob allerdings die Grünen die Dividende kassieren, ist sehr fraglich, bei einem so hohen Anteil ausländischer, vor allem amerikanischer Investoren an BASF. Auf die Amis hören die Grünen doch noch ganz gut.
Anfang Bau Elektrolyse, Elektrosteamcracker und Chemcycling um nur einige zu nennen.
Wie kann man denn hier behaupten, das BASF ein Profiteur ist?
Wenn Staatsgelder an BASF fliessen sollten, so würde ich z.B. argumentieren: Es hilft weniger Arbeitsplätze in D abzubauen.
Alle internationalen Gewinne + WintershallDea + andere hier mit in den Topf zu werfen ist nicht korrekt genauso wie die Forderung keine Divi zu zahlen.
Grüsse vom Aniliner a.D.
Da dies aber dort bei Shell auf EU Ebene passiert ist, interessiert aktuell keinen ob die Gewinne aus der BASF SE oder der Wintershall kommen. Für diese Menschen alles eins.
Kann man so ausleben wollen, daß Schwert hat dann aber zwei Seiten. Wenn man jetzt übergreifend Gewinne besteuert, dann wird es bei Verlusten einen Bumerang geben.
Aber jetzt wird die Neiddebatte geschürt um vom eigenen strategischen Versagen abzulenken.
Aber seit Corona ist hier ja alles anders und nun wird vielen Firmen diese Übergewinnsteuer angedroht. Und Firmen wurde verboten Dividende zu zahlen... Dabei stammte der Gewinn quasi aus dem Vorjahr...
Alles merkwürdig.
BASF hat mitgeteilt auf Staatshilfen zu verzichten, um Boni und Dividende zahlen zu können. Ein starkes Zeichen aber die Solidarität hier in Deutschland wird uferlos sein irgendwann bald.
BASF investiert dort weil dort der Markt ist.
Ich erwarte mir von BASF eine Globalisierung und Führerschaft in Richtung CO2-freier Industrie. Und das machen sie gut. In D werden sie auch gut unterstützt und es entwickelt sich.
Vielleicht sollten sie sich aber auch mehr gesamteuropäisch aufstellen. Eventuell mehr in den südlichen Ländern (Spanien?) Sonnenenergie und Wasserstoff erzeugen.
Den reichen Kapitalisten, die sich am Volk übergebührend bereichern, etwas wegzunehmen bringt Pluspunkte beim Wähler ohne die rechtlichen Sicherheiten einer solchen Massnahme überhaupt durchdacht zu haben. Das sind populistische Schreihälse die auf Stimmenfang sind. Wenns dann doch nicht gehen sollte...nun gut dann haben wirs aber wenigstens versucht...bringt ja auch noch was. Das ist eben Politik...leider.
Aktuell treiben die Konflikte unserer Zeit viele Unternehmen dazu ihre Ausrichtung für die Zukunft zu überdenken und ggf neu zu definieren. Energiekrise, Abhängigkeiten von einzelnen Ländern (Diktaturen), Klima-Co² Ausstoss, Umweltverschmutzung u.a. mehr bewegt viele Unternehmen, Staaten und jeden einzelnen zu Veränderungen.
Nur wohin und wie und wer bezahlt das alles?
Die Gezeitenwende in der wir uns jetzt befinden birgt viele Unsicherheiten, aber es ist notwendig, ein weiter so wie bisher ist nicht möglich.
Die BASF hat schon früh erkannt, dass es Veränderungen geben muss und einiges auf den Weg gebracht. Die Invests in China halte ich für zu gross. Denn irgendwann fliegt uns diese Abhängigkeit um die Ohren und es muss mit einem Totalverlust wie bei WintershallDea in RU und Nordstream gerechnet werden. Dort nichts zu tun wäre aber auch falsch. Es muss eine Grössenordnung sein dessen Abschreibung man verkraften kann (siehe WD). BASF ist in Südamerika/Afrika/Nahost unterrepräsentiert. Hier könnten die Kapazitäten ausgebaut werden. Die Welt braucht die Produkte, aber immer mehr davon in China zu produzieren ist hochriskant!! Das nur mit dem Argument von Energie und Markt zu rechtfertigen ist falsch!! Es gibt noch eine Vielzahl von Gründen warum man einen Produktionsstandort auswählt oder eben auch gerade nicht.
Grüsse vom Aniliner a.D.
https://www.destatis.de/DE/Presse/...lungen/2022/11/PD22_465_421.html
Meine Meinung darüber sind gemischt (siehe oben).
Gegen einen Kursanstieg habe ich allerdings nichts einzuwenden ;-)
Grüsse vom Aniliner a.D.
Andererseits muss ich sagen, wenn unsere Regierung nicht in der Lage oder Willens ist, vernünftige Bedingungen zu erhalten, dann verstehe ich, wenn Unternehmen sich anderweitig orientieren.
Ich bleibe weiter investiert und kaufe aktuell auch in kleinen Portionen zu.
Grüße von einem Nicht-Aniliner...aber ich kann immer die Fackel des Steamcrackers schön sehen....ist ja auch etwas ;-)