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Überschrift "Der Zwerg ruft" - Der Kleinanbieter Drillisch will in der Branche aufräumen. Mobilcom sträubt sich gegen eine Fusion - die sich aber rechnet...
Dann ein Bild mit PC und dem Satz "Herr Spoerr ist kein Mobilfunk-Mann. Mobilcom ließe sich noch besser managen."
Absatz fett gedruckt "Wir werden sehr ungeduldig." - spoerr hat ein gewaltiges problem - dann die situation bei mob und freenet - und die aussage vom Griechen - wenn es zu lange dauert, werden wir sehr ungeduldig (wenn er es so gesagt hat) - die logik einer neuordnung ist bestechen - wieder fett "Eine Milliarde Mehrwert" und die Erwähnung der Jumbo Sudie der DZ Bank - dann kommt noch die Erwähnung einer Kontrollklausel - die war aber bei Mobilcom und France Telekom nicht wichtig und auch bei TPG/ Mobilcom nicht - also nehme ich an das sie bei Drillisch/ Mobilcom auch nicht wichtig sein dürfte, dass weiß ich aber nicht...
Nicht zu vergessen allerdings der kommentar mit chart von drillisch, dass die aktie nach dem jüngsten anstieg ausgereizt sein...na ja wer es glauben mag der glaubt, wer nicht der glaubt auch :-)))
genauso interessant auch eine tabelle, dass restwert mobilcom nach verkauf freenet und unter abzug bargeld mit 3-mal ebitda angesetzt wird, das macht manches einfacher zum verstehen...
so mittagspause ist rum bis denn
hope
Der Zwerg ruft
Der Kleinanbieter Drillisch will in der Branche aufräumen. Mobilcom sträubt sich gegen eine Fusion - die sich aber rechnet
Paschalis Choulidis fuhr vorvergangenen Freitag am Hamburger Deelbögenkamp 4 vor. Der Chef des Mobilfunkanbieters Drillisch hatte einen Termin bei Eckhard Spoerr, dem Vorstandsvorsitzenden des nach Börsenwert siebenmal größeren Konkurrenten Mobilcom. Spoerr, zugleich Chef des Internet-Anbieters Freenet, servierte Cappuccino in grellgrünen Tassen. In der Leuchtfarbe schickt Spoerr auf Messen gern Hostessen in Minirock und knapper Bluse los, um für seinen Online-Dienst zu werben. Beim Treffen mit Choulidis passten die ätzenden Becher zur Stimmung.
„Wir werden sehr ungeduldig:“ Seit der Drillisch-Boss am 9. Oktober den Kauf von 9,39 Prozent an Mobilcom öffentlich machte, hat Spoerr ein gewaltiges Problem. Der gebürtige Grieche könnte ihm bei wichtigen Entscheidungen dazwischenfunken. Dabei hat Spoerr im Tagesgeschäft alle Hände voll zu tun: Der Freenet-Gewinn brach im zweiten Quartal dramatisch ein, das Neukundengeschäft stottert, beim Poker um 1,1 Millionen DSL-Kunden von AOL Deutschland ging er Mitte Oktober leer aus. Mobilcom wiederum kämpft im gesättigten deutschen Handy-Markt gegen fallende Preise und schrumpfende Profite. Der gefeierte Vertriebsvorstand Michael Grodd wechselt gerade zum Rivalen Arcor, die geplante Fusion von Mobilcom und Freenet wird weiter von zwei aufmüpfigen Aktionären torpediert. Und nun also der Angriff von Drillisch, das Mobilcom zu einer Milliardenhochzeit mehrerer Mobilfunk-Wiederverkäufer zwingen will. „Wenn die ersten Schritte, gemeinsam Kosten einzusparen, zu lange dauern, werden wir sehr ungeduldig", warnt Choulidis. Der hinter dem Finanzinvestor Texas Pacific Group zweitgrößte Mobilcom-Eigner macht Druck: Vergangenen Freitag hatte er einen Termin mit Mobilcom-Aufsichtsräten, um sie von seinem Plan zu überzeugen. Die Logik einer Neuordnung ist bestechend: Seit Netzbetreiber E-Plus („Base") mit aggressiven Pauschaltarifen die Preise drückt, sinken die Margen der Service-Provider wie Mobilcom, Debitel oder Talkline. Sie besitzen kein eigenes Netz und kaufen als Großhändler Minuten bei T -Mobile & Co. ein. Zugleich knausern die Kunden: Die durchschnittliche Handy-Rechnung eines MobilcomKunden betrug im Sommer nur noch 17 Euro - zehn Prozent weniger als im Vorjahr. Dabei hätte Spoerr die Werbung um 50 Prozent hochgefahren.
Eine Milliarde Mehrwert. Bei einer Fusion der fünf größten Wiederverkäufer entstünde dagegen ein Mobilfunk-Riese mit 20 Millionen Kunden, der bis zu 200 Millionen Euro pro Jahr durch gemeinsamen Einkauf, Vertrieb und Verwaltung einsparen könnte. Hinzu kommt ein goldenes Steuergeschenk: Mobilcom hat seit der UMTS-Pleite einen Verlustvortrag in Höhe von drei Milliarden Euro in den Büchern, der sich mit laufenden Gewinnen verrechnen lässt. Die DZ Bank, die den Fusionsplan „Operation Jumbo" tauft, schätzt den Vorsteuergewinn eines vereinten Anbieters unter dem Dach von Mobilcom auf rund 500 Millionen Euro. Durch den Steuerbonus - die Quote sinkt um ein Viertel - würde „Jumbo" pro Jahr 125 Millionen Euro weniger an den Fiskus überweisen. Der Börse wäre dieser zusätzliche Geldstrom wohl einen Aufschlag von bis zu einer Milliarde Euro wert. Weil neben Mobilcom auch Debitel und Talkline in Besitz von renditehungrigen Finanzinvestoren sind, stehen die Chancen für den großen Schulterschluss besser denn je. „Das Geld liegt auf der Straße", sagt Choulidis.
Doch der gelernte Radiotechniker muss Widerstände überwinden. So lassen sich die Netzbetreiber in den Verträgen mit den Service-Providem stets eine Kontrollklausel festschreiben: Bei einem Wechsel des Mehrheitseigners können die Kunden an T -Mobile oder Vodafone zurückfallen. Zudem ist offen, wer bei „Jumbo" am Steuer säße. Drillisch ist zwar nur ein Zwerg der Branche, Choulidis aber einer ihrer besten Köpfe: Seine Firma, die etwa Guthabenkarten in Penny-Märkten vertreibt, war im ersten Halbjahr doppelt so profitabel wie Mobilcoms Handy-Sparte. „Herr Spoerr ist kein Mobilfunk-Mann. Mobilcom ließe sich noch besser managen", tönt er.
Das war schon mal ein Thema als Swisscom Debitel verkauft hat. Schon damals hat es keine Probleme gegeben. Zudem sollte man nicht vergessen, dass sowohl Drillisch als auch Mobilcom vor allem Produkte der DTE vertreiben (z.B. Klarmobil und Simply). Gerade die DTE dürfte deshalb sogar das Ganze noch fördern (z.B. mit Preisnachlässen), da sie sich (berechtigte) Hoffnungen machen kann, dass sie von der Jumbo-Lösung überproportional patizipiert.
Es macht im übrigen auch für die übrigen Netzbetreiber keinen Sinn auf die Kontrollklausel zu beharren, da dann der jeweiligeNetzbetreiber einen (wichtigen) Vertriebskanal verlieren würde!
Wenn man sich den Mobilcom-Chart der letzten fünf Tage anschaut könnte man fast glauben dass Drillisch (oder wer auch immer) Aktien von Mobilcom kauft!
http://ariva.de/chart/images/...5&height=220&ind_volume=1&boerse_id=6
1.000 5,400 5,440 470
2.000 5,380 5,450 4.500
616 5,370 5,480 2.569
2.000 5,350 5,500 1.900
1.349 5,330 5,540 2.000
666 5,320 5,570 1.000
1.000 5,310 5,600 1.550
10.675 5,300 5,620 840
5.000 5,270 5,690 2.415
2.000 5,260 5,700 1.200
13:09:48 5,30 1681
13:09:46 5,30 500
13:08:38 5,30 1000
13:08:36 5,30 1000
13:08:34 5,30 1000
13:08:32 5,30 1000
13:08:30 5,30 1000
13:08:28 5,30 1000
13:08:26 5,30 1000
13:08:24 5,30 10000
Was kauft Drillisch - wenn sie den Anteil an Mobilcom erhöhen wollen?
Je Freenet-Aktie wird 1,15 Aktien der neuen Gesellschaft ausgegeben; je Mobilcom-Aktie nur 1 Aktie der neuen Gesellschaft - wenn die Fusion abgeschlossen ist. Der Freenet-Kurs heute ist 22,33 - teilt man diesen Kurs durch 1,15 müsste das den Mobilcomkurs ergeben (19,40 Euro) tatsächlich steht Mobilcom aber bei 20,65 - das ist ein Aufschlag von 6,5 %!!!
Gut möchlich, dass in dem Poker um "Operation Jumbo" die Dinge bereits weiter gediehen sind als gedacht. Die kleine Drillisch AG kann bereits per 09.10.2006 9,39% der Mobilcom Anteile ihr eigen nennen. Seither dürfte der Anteil noch etwas gewachsen sein. Ferner müsste Drillisch erst bei erreichen der 5% Schwelle melden, falls man ebenfalls an der mit Mobilcom noch zu fusionierenden Freenet AG beteiligt wäre, was den Anteil am Gesamtkonzern nach Fusion erhöhen würde.
Was aber bisher noch niemand wusste; Debitel, Talkline und Phone House werden ebenfalls großes Interesse an der "Operation Jumbo" haben. Da man von den drei genannten "Bündnispartnern" derzeit wenig hört, scheint mit Ihnen bereits alles in trockenen Tüchern gewesen zu sein, BEVOR Drillisch am 09. Oktober den Einstieg in Mobilcom verkündete.
Insofern ist davon auszugehen, dass sowohl Debitel, als auch Phone House und Talkline bereits im Besitz von größeren Aktienpaketen der Mobilcom und/oder Freenet AG sind. Das einzige, was hier klar ist, ist die Tatsache, dass bis vor 7 Tagen keiner der drei weiteren Bündnispartner mehr als 5% von einer der beiden AGs in seinem Besitz hatte. Zumindest dann nicht, wenn man sich hier an die Meldefristen hält.
In jedem Fall dürfte der Streubesitz der Mobilcom Aktie per Heute nicht mehr im bisher angenommenen Rahmen liegen. Vielmehr erwartet man bereits für die nächsten Tage, das Drillisch, Debitel, Talkline und Phone House gemeinsam die 25% Schwelle an Mobilcom überschritten haben.
Dieses Szenario wird dem Mobilcom Vorstand sicherlich so gar nicht gefallen. Ist dieser doch dann überhaupt nicht mehr handlungsfähig und wird somit sein Amt niederlegen und Platz für den neuen Vorstand der Mobilcom AG machen ...
Aber Du untermauerst Dein posting mit "...was aber bisher noch niemand wusste." oder "Vielmehr erwartet man..." etc.
Das scheint aber Deine persönliche Einschätzung zu sein. Dann sollest Du auch darlegen, was Dich so sicher macht oder mit Quellen belegen.
Grüße
Bullish :-)
BITTE QUELLEN!
wäre wirklich nett, wenn klei sich ein wenig der gruppen "meiner meinung nach", "meines erachtens" etc. bedienen könnte.
gruss
s.
Muß man sich mal vorstellen, da könnte bei Mob in den nächsten Tagen die Meldung rein flattern das die 4 schon 30% halten....das von dennen noch keine Stellungnahme dazu erfolgt ist ist mehr als sonderbar.
Gruß
Franke
Was aber bisher noch niemand wusste; Debitel, Talkline und Phone House werden ebenfalls großes Interesse an der "Operation Jumbo" haben
Davon gehe ich doch jedenfalls aus, dass der Mega-Deal von P.C. mit den Eigentümern der angeführten SP abgesprochen ist, sonst würde P.C. - der als eher konservativ einzuschätzen ist - nicht so zielsicher und selbstbewußt auftreten.
Offen ist allerdings die Frage, wie weit die sich auch schon am Mobilcom bzw. Freenet beteiligt haben.
PS: wir haben heute Feiertag in Österreich, ich habe mich um einen Tag geirrt und gestern schon gefeiert
auf einen interessanten Sommertag (26 Grad sind gemeldet!)
Juche
Phone House, Talkline und Debitel wurden von vorn herein in die Berichterstattung einbezogen, lieferten jedoch NIE irgendein DEMENTIE, obwohl dies sonst bei derartigen Szenarien IMMER der Fall ist, wenn sich ein Unternehmen vom Sachverhalt distanziert. Egal ob nun Börsennotiert oder nicht - ach ja, a pro pro BÖRSENNOTITZ ... - haben die anderen drei ja auch nicht alle oder? Hätten sie dann ja auch.
Also wie blöde müssten die "DREI" denn sein, würden sie KEINEN innerlichen Freudentanz aufführen?
Keine Sorge, die haben zusammen längst die 25% überschritten, sind ja aber NOCH jeder für sich eigenständig, planen aber ein gemeinsames Ziel und stürmen gemeinsam die Festung. Diese bescheert einen für ein mobilfunkunternehmen optimalen "Namen", einen ansehnlichen Verlustvortrag zur Nachhaltigen Sicherung der Liquidität nach Steuern, sowie ein paar Kunden und einen netten Vermögensgegenstand Namens "Freenet", auf den United Internet schielt!
Gruß
Franke
...schönes Puzzle, nur die einzelnen Teile werden immer weniger...
http://www.iq-work.de/
Auf unsere Software-Schmiede wird durch die "Operation Jumbo" eine Menge Arbeit zukommen!
in diesem stil in einem board zu posten, sodaß Laien es für eine Meldung halten, ist unsachlich und verstößt eigentlich gegen boardregeln.
In der Sache selbst ist es abwegig, da eine verbotene Kaufabsprachwe zur Verwischung der Meldegrenzen vorliegen würde und das macht pc never ever.
Richtig ist, daß man dort still ist und es durchaus Kontakte mit den Eigentümern gegeben hat, PC hat ja auch erläutert, daß man sich kennt. Aber er wird sie doch nicht mit ans Ruder nehmen und braucht sie auch nicht!
Die werden von alleine kommen, wenn die Geschichte hier durch ist. Und ich würde es weiter begrüßen, wenn man den frechen deal des takeover mob machen würde und das margenschwache freenet ohne eignes Netz schnellstmöglichst verkloppt. Sollte tpg nicht mitspielen, dann halt ne Fusion oder wie auch immer.
Ev einfach auch nur ein Gewinnabführungsvertrag wie bei qsc/broadnet und es kann rückwirkend noch für dies Jahr geschehen, aber dann müsste mob uns auscashen und/oder Aktien bieten, die sie aber ohne KE nicht haben. Meine würd ich eh nicht hergeben und ne mobdividende fließ ja auch ins drillischcash und dann an uns, also es gibt viele Wege nach Rom. Ich setz mich dorthin und warte, da gibts gutes Essen bei wärmeren Temperaturen im November, auch wenn der Markt hier bei den erbärmlichen Kursen mal wieder abwartet, ob er dem Griechen trauen kann. Klappt das, wäre PC seit Onassis der erfolgreichste Grieche in Germany ( mir fällt zumindest gersde niemand anders ein ). Das hat doch was
Ciao
Es liegt auf der Hand und es gibt auch überhaupt nichts daran zu rütteln, dass mit Debitel, Talkline und Phone House das Vorgehen, die Möglichkeiten und eine Übernahme bzw. das erreichen der Sperrminorität von über 25% abgesprochen war.
Habe eben nochmal mit 2 Personen gesprochen, die mir dies bestätigt haben.
Also bitte hier keine üble Nachrede. Denn im Gegensatz zu meinen völlig qualifiziertem Posting verstößt die üble Nachrede gegen die Boardregeln!
..und leider hast due lieber Klei (noch) keine Beweise dafür..deshalb wäre es mehr als Fair hier von eigener Meinung zu sprechen um Unstimmigkeiten zu verneiden. (Mir ging es bei deinen postings auch so das ich dachte es wäre schon belegte Fakten.
Gruß
Franke
Eine Vermutung wird nicht allein dadurch zur Tatsache,
weil man sie aus eigener Einschätzung permanent kundtut.
Wäre eine Vermutung nämlich Wissen,
dann würde sie Tatsache heißen.
Und für den Fall daß ..........
jemand auf ein Posting einens Anderen keine Antwort gibt,
heißt das noch lange nicht,
daß der oder diejenige keine passende hätte.
Das ist Wissen.