Zertifikatespiel-Depot von Happy End
Rohölpreis der Nordseesorte Brent: 45,70$ Charttechnisch covern wir auf Godmode-Trader.de in der deutschen/europäischen Trackbox den Brent Crude Oil Future, der in London an der IPE gehandelt wird, und in der US Trackbox den Light Sweet Crude Oil Future, der in den USA an der Nymex gehandelt wird. Tendenziell laufen die verschiedenen Crude Oil Sorten synchron. Die Auswertung läßt Rückschlüsse beispielsweise auf bevorstehende Preisentwicklungen von Heizöl oder Benzin zu. Die richtungsweisenden, maßgeblichen Parameter in der Darstellung und Bestimmung des Ölpreises sind a) Brent Crude Oil Future (IPE), b) Light Sweet Crude Oil Future (NYMEX - USA), c) West Texas Intermediate (WTI - USA - maßgebliche US amerikanische Crude Oil Variante), d) OPEC Oil Basket Price (Durchschnittspreis diverser Crude Oil Sorten der einzelnen OPEC Mitgliedsstaaten). Der Brent Crude Oil Future bildet die Wertentwicklung von 1000 Fässern Nordseeöl ab. Obwohl Brent Crude Oil ein deutlich geringeres Handelsvolumen hat als andere Crude Oil Sorten, wird Brent Oil weltweit als die übergeordnete Benchmark verwendet. Aktueller Tageschart (log) seit dem 23.08.2004 ( 1 Kerze = 1 Tag) Kurz-Kommentierung: BRENT entwickelte im gestrigen Handel doch noch Aufwärtsdynamik. Allerdings hielt es die Gewinne nicht ganz. Dennoch ist der Aufwärtstrend weiter intakt. Es kann also von einem Ziel bei 46,99$ ausgegangen werden. Nach wie vor gilt auch: Bricht Brent per Tagesschlusskurs über 46,99$ aus, dann ergibt sich weiteres Aufwärtspotential bis zum 52 Wochenhoch bei 52,47$. |
Die japanischen Aktienmärkte mussten am vorletzten Handelstag in dieser Woche mit Abschlägen in den Feierabend gehen. Besonders Gewinnmitnahmen hatten die japanischen Blue Chips belastet, nach auch die Bank of Japan die Leitzinsen unverändert gelassen hatte.
In China konnten sich die Märkte ebenfalls nicht behaupten. Auch hier sorgen Gewinnmitnahmen und die schwachen Vorgaben aus den USA für schwächere Kurse.
In Südkorea legten die Börsen dagegen zu. Besonders die Ölwerte sorgten für gute Stimmung. Im thailändischen Bangkok gaben die Märkte dagegen im allgemeinen Trend nach.
Index-Schlussstände:
Japan:
Nikkei-225: 11.582,72 (-0,16 Prozent)
TOPIX: 1.161,93 (-0,26 Prozent)
China:
Hang Seng: 13.967,82 (-0,34 Prozent)
Shanghai Composite: 1.276,1 (-0,21 Prozent)
Thailand:
SET-Index: 734,68 (-0,63 Prozent)
Südkorea:
Seoul Composite Kospi: 972,56 (+0,10 Prozent)
Unternehmensmeldungen:
Der weltweit drittgrößte Tabakkonzern Japan Tobacco (JT) meldete heute Zahlen für die vergangenen neun Monate seines Geschäftsjahres und hob seine Ziele für das volle Geschäftsjahr an. JT konnte gegenüber einem Nettoverlust im Vorjahreszeitraum von 5,92 Mrd. Yen einen Nettogewinn von 131,42 Mrd. Yen ausweisen. Der operative Gewinn des Konzerns mit den bekannten Marken Camel, Winston und Mild Seven konnte um 14,5 Prozent auf 230,39 Mrd. Yen (2,19 Mrd. Dollar) steigen. Die Umsätze erreichten in der Neunmonatsperiode 3,6 Bio. Yen, ein Wachstum gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 1,2 Prozent. Für das volle Geschäftsjahr hob JT seine Prognose für den operativen Gewinn um 3 Prozent auf 268 Mrd. Yen an. Dies wäre das vierte Jahr in Folge ein Rekordgewinn im operativen Geschäft, obwohl am Heimatmarkt in Japan eine sinkende Nachfrage herrscht. Das gute Ergebnis kommt laut Konzernangaben von reduzierten Kosten und den höheren Margen bei Markenzigaretten im Auslandsmarkt, der zu 20 Prozent zu JTs Umsätzen beiträgt. Seine Prognose für den Nettogewinn im Gesamtjahr muss JT aufgrund von erwarteten Restrukturierungskosten von 230 Mrd. Dollar senken. Demnach soll der Nettogewinn im Gesamtjahr statt 79 Mrd. Yen noch 56 Mrd. Yen betragen. Für das im März 2005 endende Geschäftsjahr 2004/05 prognostizieren die Analysten noch einen Nettogewinn von 79 Mrd. Yen und einen operativen Gewinn von 260,1 Mrd. Yen.
Der taiwanesische Chip-Hersteller AU Optronics meldete heute konsolidierte Gewinn- und Umsatzzahlen für das Geschäftsjahr 2004. Demnach konnte der weltweit drittgrößte Produzent von großformatigen TFT-LCD-Bildschirmen ein Wachstum des Nettogewinns von 78,5 Prozent auf 28,0 Mrd. T-Dollar (881 Mio. US-Dollar) bzw. 5,82 T-Dollar je Aktie (0,18 US-Dollar je Stammaktie und 1,83 US-Dollar je ADS) verzeichnen. Der konsolidierte Umsatz konnte einen Rekordwert von 168,1 Mrd. T-Dollar (5,3 Mrd. US-Dollar) erreichen, ein Zuwachs von 60,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Analysten hatten weniger erwartet. Sie rechneten mit 1,77 US-Dollar Gewinn je Aktie und sehen für das nächste Jahr noch einen Zuwachs von 60 Cents je Aktie. Den Umsatz hatten die Analysten auf 4,93 Mrd. US-Dollar geschätzt, im laufenden Geschäftsjahr soll er 5,93 Mrd. US-Dollar erreichen.
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Da war ich also einige Tage früher dran, als die lieben Kollegen von Godmode *g*
Gruß
MERCK (Nachrichten) (MRK) : 28,51 $ (-1,75%) Tageschart (log) seit Mai 2004 (1 Kerze = 1 Tag) Diagnose: Zu den Verlierer im Dow Jones zählt mit dem schwachen Pharmasektor heute die Aktie von Merck. Der Kurs bildete nach dem Abverkauf Ende 2004 ein Tief bei 25,60$ und konnte sich zunächst bis 32,66$ erholen. In den Vorwochen geriet die aktiv aber wieder stärker unter Druck. Die nach einem Test des Supportclusters um 28,25$ gebildete kurzfristige Bearflag wird jetzt nach unten aufgelöst. Prognose: Am Key-Level bei 28,25$ bietet sich weiter die Möglichkeit einer kurzfristigen Bodenbildung. Hebelt die aufgelöste Bearflag den Kurs aber auch auf Schlussbasis unter dieses Niveau, drohen weiter fallende Notierungen bis in den Bereich 25,60$. Eine mittelfristige Bodenbildung ist bei MRK bisher nicht erfolgt und bleibt abzuwarten. |
Nach neutraler Eröffnung gerieten die US Indizes im Handelsverlauf unter Druck und konnten sich auch zum Handelsende nicht erholen. Nach dem Scheitern am Widerstand bei 2100-2106 Punkten kippt der Nasdaq auch unter die 2067 Punkte leicht zurück. Auf weitere Unterstützung in Form der kurzfristigen Aufwärtstrendlinie der Vortage wird der Kurs bei 2050 Punkten treffen. Auf Schlussbasis gibt der Kurs deutlich um 1,2% auf 2061 Punkte nach. Nach dem Bruch des steilen kurzfristigen Aufwärtstrends fiel heute auch der Dow deutlicher zurück und verliert 0,7% auf 10754 Punkte. Weitere Unterstützung bietet hier der Bereich 10676 Punkte. Belastet wurde der Markt dabei durch den Netzwerk- und Internetsektor, auch der Halbleitersektor musste nach der Rally der Vorwochen um 1,3% abgeben. Gegen den Markt setzt sich die Rally im Goldsektor um 1,4% fort. Als Verlierer im Dow Jones kippt Intel von den kurzfristigen Hochs um 2,1% ab. Erholen konnte sich hingegen die Aktie von Alcoa, die mit einem Anstieg von 1,4% einen Pullback an den gebrochenen mittelfristigen Aufwärtstrend ausbildet. Zu den wenigen Gewinnern im Nasdaq 100 zählten heute die Aktien von Intuit (+0,1%) und Millennium Pharma (+0,6%). Unter druck gerieten mit dem ebenfalls schwachen Softwaresektor Siebel (-3,1%) und Oracle (-2,8%). Tagescharts (1 Kerze = 1 Tag) sowie 60-min Chartausschnitt Verlierer im Nasdaq 100 |
Die Aktie des Supermarktriesen Wal-Mart konnte sich nach überzeugenden Quartalszahlen um lediglich 0,19 Prozent auf 52,77 Dollar verbessern. Hewlett-Packard gaben nach ihrem Zahlenwerk vom Vortag 0,95 Prozent auf 20,86 Dollar ab. Beim Brennstoffzellen-Entwickler Ballard Power Systems wurden der am Morgen gemeldete ausgeweitete Verlust mit einem Abschlag um 9,08 Prozent auf 5,61 Dollar quittiert. Nvidia gaben im Vorfeld ihres Quartalsberichts 0,89 Prozent auf 25,51 Dollar ab.
Der Euro stieg um 0,35 Prozent auf 1,3068 Dollar. Der März-Rohölfuture verbilligte sich um 79 Cents auf 47,54 Dollar pro Barrel, April-Gold legte um 1,70 auf 428,60 Dollar zu.
Als Ursache für das Drehen der Futures in die Verlustzone ist der vor Börsenbeginn erfolgte Ausweis der Konjunkturdaten zu den Erzeugerpreisen für den Monat Januar zu sehen. Diese stiegen in der Kernrate mit 0,8 Prozent, während Volkswirte mit einem Anziehen von lediglich 0,2 Prozent rechneten. Dies stellt hinsichtlich der Kernrate den höchsten Anstieg seit 6 Jahren dar. Daraus resultiert die Befürchtung, dass die Inflation stärker als erwartet wächst, was wiederum die Gefahr von rasch steigenden Zinsen in sich birgt. Steigende Zinsen werden allgemein als Gift für Aktien bezeichnet. Am Vortag verloren die US-Indizes nach den Äußerungen von US-Notenbankchef Alan Greenspan, wonach das Zinsniveau in den USA noch niedrig sei deutlich an Terrain. Die Vorgaben gestalten sich zum Wochenausklang daher alles andere als positiv.
Zudem ist zu befürchten, dass die Kauflaune unter den Anlegern aufgrund eines verlängerten Wochenendes, kommenden Montag ruhen feiertagsbedingt die Börsen in den USA, gebremst ausfallen wird. Als weiterer potentieller Belastungsfaktor ist der zuletzt stark gestiegene Ölpreis anzuführen. Als weiterer potentieller Impulsegeber ist jedoch der um 15.45 Uhr zur Veröffentlichung anstehende Konjunkturindikator über das von der Universität Michigan ermittelte Konsumentenvertrauen für Februar in Betracht zu ziehen.