QV ultimate (unlimited)
Besonders kritisch sehen die Experten bei ihrer Kosten-Nutzen-Analyse laut "Spiegel" das Kindergeld, das Ehegattensplitting sowie die beitragfreie Mitversicherung von Ehepartnern in der gesetzlichen Krankenversicherung. Der Ausbau von Betreuungsplätzen wiederum wäre für den Staat demnach ein lohnenswertes Geschäft: Wenn dadurch mehr Mütter zurück in den Job gehen, würde ein großer Teil der Ausgaben wieder an den Staat zurückfließen, zitiert das Magazin aus der Studie.
Mehr Kindergeld hingegen sei "ein fiskalisch relativ teurer Weg der Armutsvermeidung" und erzeuge beschäftigungspolitisch "keine günstigen Wirkungen". Auch das Ehegattensplitting sorge eher dafür, dass Frauen nicht arbeiten gehen. Das wiederum erhöhe die Gefahr der Altersarmut, insbesondere für Frauen.
Wir haben 3 Kinder. Ich gehe 100 % arbeiten. Meine Frau ist noch in Elternzeit und wird sich im kommenden Jahr wahrscheinlich selbständig machen. Dabei wird Sie natürlich auch KV-Beiträge bezahlen. Da wir uns derzeit über die Kalkulation Gedanken machen, haben wir das klene Possenspiel einmal durchgerechnet. Lustig ist z.B. das Selbständige die KV nicht als Betriebsausgabe geltend machen können und somit neben der Mwst, der Gewerbesteuer und der Einkommenssteuer auch noch einmal Einkommenssteuer auf die eigenen KV-Beiträge bezahlen.
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Liebe Politiker, wann ist es eigentlich englich genug. Wann rafft Ihr endlich, dass die Mehrheit einfach keine Block mehr auf dummer Geschätz ohne Praxisnähe hat. Bei einem Selbständigen bleiben von 1 EURO Bruttoumsatz nicht einmal 9 Cent netto übrig. Jetzt solls auch noh das Kindergeld und das Ehegattensplitting sein? Es wird Zeit sich über ine Auswanderung Gedanken zu machen. Die sind ja nicht mehr ganz dicht!!!!! 60 Jahre lang haben die Pfeifen die Kohle durchgebracht und jetzt soll es das Kindergeld sein. Herr Steinbrück ist mindestens so untragbar wie Frau Merkel. Und da wundert sich der Poltiiker Sonntags Abends über die Politikverdrossenheit. Haben die noch ein Hirn? Es wird Zeit das etwas passiert.
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Zitat aus Spiegel-Online-Interview zum Thema Familienpolitik:
Steinbrück: Ich bin schon lange dafür, das System auf den Prüfstand zu stellen. In Zukunft kann es nicht darum gehen, an einzelnen Instrumenten herumzustricken. Wir brauchen eine Umstellung der Familienpolitik. Die Priorität der SPD ist klar: Wir wollen so viel Geld wie möglich in die Infrastruktur stecken, das bezieht auch den Personalbereich mit ein. Der Fokus muss auf einer verbesserten Betreuung liegen. Sowohl im Kleinkindbereich, als auch in der Schule.
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Was sind denn unsere Probleme? Kita, Schule, Bildung, Bildung, Bildung, Infrastruktur für die Kinder (unabhängig von sozialer Herkunft)!!!!
Und was wir nicht brauchen, sind Herdprämien, Kindergeld für Einkommensmillionäre, Ehegattensplitting etc!
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Der Tagesspiegel schreibt:
...Zwischenbericht der Forscher. Demnach verpufft ein großer Teil der 200 Milliarden Euro an Geldtransfers, Steuernachlässen und Versicherungsleistungen Jahr für Jahr recht wirkungslos.
....
Doch schön sind die durchgesickerten Urteile der Forscher nicht, weil sie von der Opposition natürlich sofort aufgegriffen werden. Das Kindergeld: „wenig effektiv“. Das Ehegattensplitting: „ziemlich unwirksam“. Die beitragsfreie Mitversicherung von Ehepartnern in der gesetzlichen Krankenversicherung: „besonders unwirksam“.
Eine interne Bestandsaufnahme des Familienministeriums von 2010 umfasst 156 ehe- und familienbezogene Einzelmaßnahmen mit einem Volumen von 200,3 Milliarden Euro. Darunter fallen aber auch Leistungen wie die Witwenrente. Knapp 40 Milliarden kostet das Kindergeld und 4,9 Milliarden das Elterngeld. Fast 150 000 Euro zahlt der Staat im Schnitt pro Kind bis zum 18. Lebensjahr. Die Geburtenrate liegt mit rechnerisch 1,39 Kindern pro Frau trotzdem klar unter dem EU-Schnitt.
Demnach gibt es insgesamt ein Versagen in der Familienpolitik in den letzten Jahrzehnten, zu verantworten also von Union, FDP, SPD und Grünen gleichermaßen. Ein Befund der Forscher ist, dass bestens ausgebildete Frauen vom Job ferngehalten würden - und mangels Rentenbeiträgen die Altersarmut von morgen so noch gefördert werde.
Das wiederum trifft die Union, die mit dem ab August ausgezahlten Betreuungsgeld das Erziehen daheim stärken will. Eltern, die für ihr Kind im zweiten und dritten Lebensjahr keinen Kita-Platz oder eine staatlich bezahlte Tagesmutter in Anspruch nehmen, erhalten dann monatlich erst 100, später 150 Euro. Die Koalition rechnet mit 1,1 Milliarden Euro Kosten pro Jahr, die Opposition mit 2 Milliarden.
Die Forscher brechen den Informationen zufolge eine Lanze für den Ausbau von Betreuungsangeboten. Doch genau hier hapert es massiv. Ebenfalls ab August haben Eltern für ihre Kinder im zweiten und dritten Lebensjahr einen Rechtsanspruch auf Betreuung entweder in einer Kita oder bei einer staatlich geförderten Tagesmutter. Doch nach Statistiken fehlten 2012 noch 220 000 Plätze. Den Kommunen droht eine Welle an Schadenersatzforderungen. Wenn es keine Plätze gibt, könnten mehr Eltern als gedacht das Betreuungeld in Anspruch nehmen.
Mal ernsthaft, wenn Poltiker an etwas herumschrauben, das 60 Jahre lang Bestand hatte, dann kommt meistens was dabei heraus? Eine Bundeswehrdrohne meistens. D.h. jetzt beginnt die Politik die Familien zu verunsichern, die für die Lasten der Alten und der aktuellen Situation eh schon die Hauptlast tragen. Ehrlich gesagt: Wenn das Kindergeld ersatzlos gestrichten wird, dann bin ich in Neuseeland. Das geht aber ganz zackig und zwar inkl. 3er Kinder.
Staatliche Sozialleistungen:
Neuseeland führte im Jahr 1938 das erste umfassende Wohlfahrtssystem der ganzen Welt ein und auch heute investiert der Staat noch große Summen in die Gesundheits- und Sozialfürsorge. Eine staatliche Rente erhält jeder neuseeländische Staatsbürger im Alter von 65 Jahren. Die medizinische Versorgung für Kinder unter sechs Jahren wird vom Staat subventioniert, ebenso wie die Behandlung der Staatsbürger in öffentlichen Krankenhäusern und der Kauf bestimmter Medikamente. Durch eine landesweite Versorgung mit sauberem Trinkwasser und ein gutes Impfprogramm, treten in Neuseeland fast keine Seuchenkrankheiten auf. Somit erfreuen sich Neuseeländer, gemessen an internationalen Standards, einer hervorragenden Gesundheit. (New Zealand Ministry of Foreign Affairs & Trade, 2007)
Arbeitsmarkt:
Neuseeland profitiert von einem flexiblen Arbeitsmarkt und gut ausgebildeten Arbeitskräften. Die Arbeitslosenrate lag in den letzten Jahren bei weniger als 5 Prozent und ist so mit der Japans, Schwedens und Großbritanniens vergleichbar. Die Hälfte aller Beschäftigten sind Frauen. Zudem hat das Land einen hohen Anteil an selbstständigen Geschäftsleuten und Unternehmern. Als erstes Land weltweit führte Neuseeland im Jahr 1899 den Achtstundentag ein. Prinzipiell können sich die Arbeitsbedingungen je nach Arbeitsplatz stark unterscheiden, jedoch sorgen einige wichtige Arbeitsgesetze für den Schutz des Arbeitnehmers. Sie schreiben Maßnahmen für die Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz vor, legen einen Mindestlohn fest und sehen gleiche Beschäftigungsmöglichkeiten vor.
In ihrem ersten Arbeitsjahr haben alle Arbeitnehmer, die Lohn oder Gehalt beziehen,
Anspruch auf elf bezahlte Feiertage. In den folgenden Jahren haben sie zusätzlich das Recht
auf 15 Tage bezahlten Urlaub. Ein Anspruch auf bezahlten Urlaub besteht auch bei einem
Trauer- oder Krankheitsfall und nach der Geburt eines Kindes, hierbei gilt der bezahlte
Elterschaftsurlaub nur für ein Elternteil.
Da die Mitgliedschaft Gewerkschaften freiwillig ist, können Arbeitnehmer sowohl einen individuellen
als auch einen kollektiven Arbeitsvertrag mit ihrem Arbeitgeber aushandeln. Im internationalen
Vergleich gehen Neuseeland nur sehr wenige Arbeitstage durch Streiks verloren.
Bildungspolitik:
Dass Bildung den Neuseeländern sehr wichtig ist zeigt sich bereits
im jährlich steigenden Bildungsetat. Im Fiskaljahr 2007/2008 wurden
in dieses Gebiet von der Regierung 10.046 Millionen NZD investiert.
Das Bildungssystem Neuseelands orientiert sich stark am britischen
System und weicht daher deutlich vom deutschen Bildungssystem ab.
Über 90 Prozent der Kinder nehmen bereits an einem Vorschulprogramm
teil, bevor sie eine verpflichtende Schullaufbahn im Alter von sechs bis
sechzehn Jahren einschlagen. Diese besteht aus einer fünfjährigen
Grundschulpflicht, bevor die Schüler entweder in eine allgemeinbildende
oder berufsorientierte Sekundarstufe wechseln. Nach der gesetzlich
vorgeschriebenen Schulzeit besteht die Möglichkeit sich in einer
zwei Jahre andauernden Oberstufe auf die Hochschule/das College
vorzubereiten. Die neuseeländischen Universitäten sind unabhängig
und finanzieren sich zum einen aus staatlichen Zuschüssen und
zum anderen aus Studiengebühren. Rühmen kann sich Neuseeland
durchaus mit hohen Erfolgsquoten im Bildungsbereich, denn ein
Drittel aller Neuseeländer besitzt einen Hochschulabschluss und
weitere 40 Prozent haben einen Sekundarabschluss. Die Möglichkeit
einer dualen Berufsausbildung gibt es dagegen nicht. Ebenso sind
keine deutschen Schulen in Neuseeland angesiedelt.
Quelle: Munich business school
schau doch einfach in die Düsseldorfer Tabelle und schaut mal was der Deutsche Staat meint, was so ein Kind kostet. Wenn ich den Unterhalt Geschiedener zugrunde lege, dann kosten mich meine Kinder 1.600 EUR netto pro Monat. Wenn ich dagegen das Kindergeld sehe dann sind wir bei 556 EUR. Wer trägt also die Hauptlast ? Der Staat? Liebe Leute ich weiß nciht, ob Ihrs verstanden habt. In 20 Jahren gibt es nicht mehr genug Kinder, die das Nievau im BIP annährend halten könnten mal abgesehen von der Rente. 5 % Investiion vom BIP für die Zukunft sind zuviel?
Man sollte wissen was man veröffentlicht, bevor man darüber spricht.
http://www.bmfsfj.de/RedaktionBMFSFJ/...mfsfj,sprache=de,rwb=true.pdf
Aus meiner Sicht ist die SPD mit diesem Artikel unwählbar.
Weiterhin sollte auch dein Leben schön solide verlaufen und dein Status ebenfalls recht hoch sein. Das macht das Auswandern in genannten Zielländer deutlich leichter. Am Besten schon einen sehr gut bezahlten Job vor Ort in der Hinterhand haben, denn billig wird es nicht. Wie auch immer hast Du viel Geld, dann kannst Du auswandern, gerade mit deinen 3 Kids.
Aber egal, es ging mir nicht um deine Zukunftsplanung, sondern um diese haltlosen Drohungen im Zusammenhang mit deutscher Politik.
Wander doch aus wenn es Dir am Herzen liegt, da wollte ich Dir gar nicht reinreden. Ich gönne Dir eine Verbesserung auf jeden Fall ohne wenn und aber ... .
flipp
Das wäre mir neu und davon hat leider entweder die Krankenkasse keine Ahnung oder der Mitarbeiter, denn die KV wußte es nicht.
Du hast es auch noch nicht verstanden. Es gibt sehr viele Menschen, die genauso denken und der Deutsche an sich jammert ja immer das es so wenig Nachwuchs gibt. Die demographische Keule wird einschlagen, auch bei Dir. Ganz sicher.
In diesem Sinne vertrete ich gerne die Minderheit und sehe der Zukunft gelassen entgegen.
das kannst Du halten wir Du willst. Aber wie Du am Kommentar Deines Freundes aus Österreich gesehen hast: Es wird genau so kommen, wie es kommen wird und ich kann Dir sagen, wenn es so kommt, dann wird seine Meinung immer mehr die Oberhand gewinnen. In Weimar war es ähnlich.
Danke für den Link, dann hat der KV-MA Mist erzählt, wobei die Absetzbarkeit die Steuerlast mindert und die Betriebsausgabe den Gewinn. Daher ist der Unterschied niht unerheblich. Ob ich nur 40 % Steuern bezahle oder der Gewinn um den Betrag gemindert wird und damit die Gewerbe und Einkommenssteuer sinkt ist schon ein Unterschied. Aber egal wenigstes etwas.
Leider fehlt eine "Analyse", ob der Staat seine bisherigen Einnahmen effizient verwendet oder ob seine Ausgabensteuerung nur dazu dient, politische Mehrheiten zu sichern, welche die jetzige Ausgabenverteilung unterstützen.
In einer Demokratie, die mehrheitlich aus Singles, Kinderlosen und Alten besteht, wird Familienpolitik immer finanziell restriktiv betrieben werden.
Man müsste die Politik einfach abschaffen inc. aller Rettungsfonds und Brüsseldekadenzen, dann haben wir reichlich Geld über und könnten auch noch das sogennnate Grundeinkommen einführen. Dann brauchten wir uns auch nicht mehr über Almosen wie Harz 4, Kindergeld, Stromzuschlag usw. zu unterhalten.
Sehr gut beschrieben, wobei man sich als Kinderhabender nicht überlegen muss eine Gesellschaft zu finden, die möglicherweise das Kindeswohl größer schreibt als die kinderlose Gesellschaft. Vollkommen korrekt und wo es gerade angesprochen wurde. Skandinavien ist natürlich eine ernsthafte Alternative.
So einen Blick auf den DAX, was sagt uns der, total richtungslos bis einer der Gangster den DAX wieder mit einer Aktie 100 Punkte hoch zieht--- toll