FPH - Wer 2-3 Jahre Zeit hat sollte rein
Vergangenen Freitag gab es doch auch diese Meldung
bezüglich Geschäften von Personen,die Führungsaufgaben wahrnehmen:
http://www.finanznachrichten.de/...ostalia-holding-ag-deutsch-016.htm
Gibt es dazu noch etwas zu sagen?
Wobei ich die Erfolgsziele nicht so ganz kapiere. Wenn ich das richtig sehe, 10% Ebitda Steigerung vom Jahr der Ausübung gegenüber dem Jahr davor. Das würde ja heißen, man könnte jetzt 2-3 Jahre das Ebitda garnicht steigern, dann aber ein Jahr mal mehr als 10%, und schon wäre das Erfolgsziel gegeben. Hört sich irgendwie merkwürdig an.
Vielleicht kann ja Frau Prüser dazu mal was sagen, oder jemand anderes, der das Erfolgsziel besser versteht.
Aber grundsätzlich sind die Annahme von Aktienoptionen für Vorstände schon zu begrüßen und ein gutes Zeichen, wenn die Konditionen vernünftig sind, weil das Management einen guten Anreiz hat, die nächsten Jahre operativ gut zu arbeiten und den Aktienkurs zu steigern. Hinsichtlich operativ gut arbeiten müsste man aber wie gesagt mir mal die Erfolgsziele genauer schildern. Ist jetzt für mich aber aktuell auch kein riesiges Thema. Die Ausübung liegt eh noch weit in der Zukunft.
Hast du dich mal inhaltlich seitdem damit beschäftigt?
das Unternehmen voran zu bringen.
Am Ende partizipieren wir ja dann auch im Idealfall.
Logik ist meiner Ansicht nach an der Börse sowieso eine Seltenheit,insbesondere bei manchen Kursentwicklungen.
Insofern,vielleicht schaut Frau Prüser ja zufällig rein.
Habe eine Weile vor ein paar Jahren versucht,sehr logisch beim Aktienhandel vorzugehen und festgestellt,dass ich intuitiv immer besser gefahren bin.
Meine Schwiegermutter hat immer gesagt: Im Zweifel nie.
Und bei FP habe ich,obwohl ich schon lange dabei bin und in so mancher Seitwärtsphase mich arg in Geduld geübt habe,schon immer ein gutes Bauchgefühl gehabt.
Darüberhinaus: Optionen für Führungspersönlichkeiten sind denke ich positiv zu bewerten ebenso wie Käufe der Verwaltungmitglieder die zur Veröffentlichung verpflichtet sind,da Vorstände und Aufsichtsräte das eigen Unternehmen am besten kennen sollten.
PS: Vielleicht auch interessant für Frau Prüser....
vergangene Wochen gab es wieder einen kurzen Artikel über FP im Focus Money Kursteil,
unter anderem wird eine Kaufempfehlung der LBBW angeführt,man nennt hier ein Kursziel von 6,50.
Die ACT Präsentation im November 2016 hat meine persönliche Überzeugung vom Unternehmen weiter gestärkt.
Die Kursentwicklung seitdem inclusive Dividendenzahlung vor kurzem bestätigt meiner Ansicht nach,dass der Markt die gesteckten Ziele für realistisch und erreichbar erachtet.
Insofern habe ich einen langen Atem,aber so lange ist das ja auch nicht mehr hin bis 2020.
Die 6,50 von LBBW sind halt eine Zahl,ich halte auch wesentlich höhere Kurse für möglich,aber die Kursentwicklung vieler Aktien unterliegt meiner Ansicht nach oft sowieso nicht der Logik.
Sprich, die Option darf nur ausgeübt werden, wenn ein bestimmtes Erfolsgziel erreicht wurde. In der von dir verlinkten Meldung von letzter Woche (musst du mal ein bißchen runterscrollen!) steht auch wo du die Erfolgsziele findest.
Geschäftsbericht 2016 - Seite 145-148
Dort findest du genau beschrieben, welche Voraussetzungen gegeben sein müssen. Hier mal ein Auszug.
...
Für die Ausübung der Optionen müssen folgende in den Aktienoptionsplänen 2010 und 2015 genannte Voraussetzungen kumulativ erfüllt sein:
a) Wartezeit Beträgt bis zur Ausübung der Optionen 4 Jahre (Dienstbedingung).
b) Erfolgsziel 10 % Anstieg des EBITDA (IFRS) gemäß Konzernjahresabschluss für das Geschäftsjahr der Zuteilung der Bezugsrechte gegenüber dem EBITDA (IFRS) gemäß Konzernjahresabschluss für das letzte Geschäftsjahr vor Zuteilung. Sollte das EBITDA (IFRS) in einem oder in beiden der zu vergleichenden Konzernjahresabschlüsse um Restrukturierungskosten bereinigt ausgewiesen werden, so gilt dieses um Restrukturierungskosten bereinigte EBITDA (IFRS). Soweit das Erfolgsziel nicht erreicht wurde, verfallen die Bezugsrechte und können an die Teilnehmer der Gruppe erneut ausgegeben werden. Bei diesem Erfolgsziel handelt es sich um eine nicht marktbezogene Leistungsbedingung.
c) Persönliche Ausübungsvoraussetzungen Der Optionsinhaber muss sich im Zeitpunkt der Ausübung grundsätzlich in einem Dienstverhältnis entweder mit der Francotyp-Postalia Holding AG oder einem in- oder ausländischen Unternehmen der FP-Gruppe befinden.
....
Herr Günther dürfte daran interessiert sein,die gesteckten Erfolgsziele im geplanten Zeitraum zur Erfüllung zu bringen um in den Genuß zu kommen.
Von meiner Seite aus viel Erfolg dabei.
Insofern ist da dein Optimismus vielleicht verfrüht. Wie gesagt, theoretisch könnte man in 2020/21 auch auf dem gleichen Ebitda Niveau sein wie aktuell, und trotzdem könnte Günther die Optionen ausüben.
Darüber müsste man halt mal diskutieren, ob ich die Erfolgsziele richtig verstehe. Jetzt hab ich sie dir ja hier reinkopiert.
Darauf könnte man dann ja weiter aufbauen.
Wie gesagt,ich glaube an den Erfolg der Firma
und das Management erscheint mir sehr engagiert die Ziele zu erreichen.
Schönen Feierabend.
Er sichert sich bzw. das Unternehmen gönnt ihm mittels dieser Optionen einen Erfolgsabhängigen Zusatzverdienst der wie Katjusha es direkt zu Beginn doch richtig formuliert hat auch dann anfällt wenn es unspektakulär nur zu einer geringen Ergebnissteigerung kommt.
Jetzt könnte man diskutieren ob er generell zuviel verdient oder nicht, da fällt mir aber nicht viel zu ein.
Bei Jenoptik lief es kurz vor seinem Wechsel meine ich eher nicht so gut und bei Infineon dürfte er damals wesentlich mehr verdient haben (plus die Abfindung die damals anfiel in Höhe von ca. 2 Mio.)
SommerSonne geniessen, bißchen 'was trinken, zB 'nen Kuba Libre (die sind dort auf der Insel ja jetzt auch etwas freier) und querbeet Salsa tanzen ...
Denn wenn du genauer hinschaust, tut sich weiterhin einiges. Wie fast immer in den letzten Wochen steht oben die dicke Verkaufsorder, aber alles bis dahin wird stetig weggekauft. Es ist jeden Tag das Gleiche. Die Kleinanleger platzieren ihre Verkaufsorders bei 5,950-5,979 €, weil sie denken, sie gehen lieber vor dieser Verkaufsorder raus. Und natürlich wird jeden Tag aufs Neue diese Orders abgeräumt, sprich der Käufer kauft sie auf, weil er offensichtlich die Geduld hat auf diese Verkaufsorders zu warten. Deshalb kauft er auch die große Order bei 5,98 noch nicht weg, denn er bekommt ja über mehrere Wochen viel mehr zwischen 5,80 und 6,00 wenn er gaanz geduldig bleibt.
Und nur deshalb sehen wir auch das was du unter "es tut sich nichts" bezogen auf den Kurs beschreibst. Der Kurs geht seitwärts, weil sich eben viel tut.
Die Fragen nach Aktienoptionen ist auch auf der Hauptversammlung gestellt worden. Alle wichtigen Fragen habe ich auf unsere Webseite gestellt. Der Aufsichtsrat prüft zur Zeit das Vergütungssystem des Vorstands zu dem im Bereich der variablen Vergütungsbestandteile auch das Thema Aktienoptionen zählt.
Grundsätzlich zu den Erfolgszielen des Aktienoptionsplans 2015 (AOP 2015) - Katjuscha hat es richtig wiedergegeben: Der Aktienoptionsinhaber muss zwei Ausübungsbedingungen erfüllen: 1. Das EBITDA muss im Vergleich vom Ausgabejahr zum Vorjahr um 10 Prozent gestiegen sein. Ggf. kann das EBITDA bereinigt werden, sollten im Ausgabejahr außerordentliche Aufwendungen aus Restrukturierungen entstanden sein. 2. Die Wartezeit von 4 Jahren.
Da sammelt eine noch unbekannte Adresse weiterhin fleißig bei leicht steigenden Kursen ein.
Wohlgemerkt, ohne den Dividendenabschlag stünden wir nun schon bei knapp 6,20€.
Zum Thema Aktienoptionen:
Die Bedingungen zur Ausübung der Optionen sind in meinen Augen ein Witz. Da hat man dem CEO ein richtiges Geschenk gemacht. Es ist unter bestimmten Umständen sogar erlaubt, gewisse Aufwendungen heraus zu rechnen. 10% EBITDA- Steigerung sollte locker zu schaffen sein. Soll mich aber nicht weiter stören, sofern das Management den eingeschlagenen Weg weiter konsequent verfolgt. Hab es lieber wenn alle am Erfolg des Unternehmens partizipieren, als wenn alle oder wenige unter dem Misserfolg eines Unternehmens leiden.
Allein schon wegen der Dividendenkontinuität bin ich tendenziell weiterhin auf der Käuferseite unterwegs.
Insofern ist das mit der langeweile auch relativ.
Bezüglich der Dividenden habe ich gerade kurz bei finanzen.net geschaut,
dort kann man folgende Schätzung für die kommende Jahre sehen:
16 cent für 2017
19 cent für 2018
22 cent für 2019
In diesem Jahr haben wir 16 cent eingefahren,im Jahr zuvor war die Dividende von 12 cent steuerfrei.
Das kann sich doch sehen lassen,natürlich vorausgesetzt die Prognosen werden erfüllt.
Da man sich am Nettoergebnis orientiert, kann es natürlich auch mal in einem Jahr 3 Cents mehr oder weniger sein. Ich würd mir wünschen, man orientiert sich da bei FP eher an den cash earnings, also operatver CF ex working capital Schwankungen.
Die Blöcke werden wohl eh wieder weggekauft.
So langsam müsste der Verkäufer aber mal fertig sein. Dürften ja mittlerweile an die 3% des Grundkapitals sein.
Ist aber nur eine Idee, wie man es abstellen könnte, wenn man tatsächlich unbemerkt einsammeln möchte. Wie es da rechtlich aussieht, da bin ich nicht im Thema.
Auf jeden Fall ist es beruhigend zu wissen, dass es im Hintergrund eine Adresse gibt, die hier seit Wochen kontinuierlich Stücke aufsammelt (inklusive der großen Blöcke). Insofern ist es auch nur eine Frage der Zeit, bis die Order von gestern Abend wieder in einem Rutsch aufgekauft wird.
Schöner Nebeneffekt: Der Kurs steigt langsam und stetig, es bildet sich ein stabiler Aufwärtstrend ohne Übertreibungen in die eine oder andere Richtung.
Bleibt gesund!