Deutsche Bank (moderiert 2.0)
Hammer auspackt, dann gibt das kein halten mehr im Dax. Da kann man nur hoffen das das nicht kommt. Und die guten alten Dax Exportunternehmen am Aufschwung wieder teilhaben dürfen.
Z.Zt. glaube ich jedoch nicht, dass das auf diese Sektoren zutrifft, da die Schuldenkrise immer noch im Raum steht, können leider auch noch weitere Abschreibungen folgen.
Ich denke erst, wenn eine glaubwürdige Lösung mit einem breitem Konsens präsentiert wird, trauen sich wieder vermehrt Anleger an Finanzwerte, oder die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen verbessern sich und es wird wieder größeres Wahstum generiert.
Ich würde sagen, dass 1. die Finanzwerte und 2. besonders die Europäischen Banken eine grauenhafte Performance hingelegt haben, aber kein Wunder, wenn man in den letzen Wochen Zeitung gelesen hat: Schuldenlimit, S&P senkt Kreditwürdigkeit der USA/JP, europäische Schuldenkrise...
Viele intelligente Leute (Greenspan, David Blanchflower...) sagen bereits das Ende des Euros vorraus, und ganz abwägig ist das leider auch nicht mehr, wenn man sich unsere Politiker in Europa anschaut.
In so einem Umfeld lassen sich eben nur sehr schwer Prognosen stellen auch was zukünftige Regulierungen, Besteuerungen und und und betrifft
..doch vorerst Stellungnahme zu dem bisher einzigen Negativpunkt zu einem meiner vorherigen Kommentare: Selbst verständlich waren die Äußerungen über Einverständnis zu den Eurobonds und der empfohlenen Übernahme der DB durch die Regierung aufgrund der Äusserungen durch den von mir sonst sehr geschätzten Helmut Schmidt (Banken=Mafia) purer Sarkasmus. Kein Sarkasmus war, dass wir das Eurodilemma Griechenland/Portugal Herrn Kohl zu verdanken haben, der jetzt soviel weiß.
Apokalyptische Gedanken zur Währungskrise teile ich nicht! Sollen wir mit 7 Milliärden Menschen zum Tauschandel zurückkehren??
Zur DB hat sich im Grunde genommen nicht sehr viel geändert. Im Euroraum mit Staatsanleihen sind keine großen Beteiligungen. Verluste hierfür sind zum größten Teil in den Rückstellungen vorhanden. Die Klagen USA/Kirch sind auf keinen Fall höher zu bewerten als 750 Millionen, die von dem zu versteuerndem Ergebnis abzuziehen wären. Außerdem ist wahrscheinlich, dass das Ergebnis aus dem Investmentbereich schwächer sein wird. Im schlechtesten Fall ist von einer Schmälerung des Jahresergebnisses auf 8,5 Milliärden auszugehen. Dies bedeutet ein Nettoergebnis inkl. Bankenabgabe als GAU betrachtet von 5 Milliärden netto!! Daraus werden ca. 1 Milliärde als Dividende abgeführt ( eigentlich vor Steuern) = mind. Zuführung von 4 Milliärden in das Eigenkapital.
Selbst wenn im nächsten Jahr nur dieses Resultat erzielt werden könnte, würde dies eine weitere Aufstockung des Eigenkapitals oder Buchwert von fast 70 Milliärden bedeuten!!
Also wohin soll denn die DB sich kursmäßig noch entwickeln? Wir dürfen nicht vergessen, dass sich der Kurs innerhalb weniger Tage um 10 Euro senkte, dies wird auch wieder andersherum geschehen.
Das Ganze mit Trend zu erklären ist dürftig. Was genau weiß keiner!!
Für mich gibt es keine andere Alternative als meine 7000 Stück mit knapp 42 € zu halten, Dividenden zu erhalten und auf die 50 zu warten. Immerhin war ich mit 48,7 bereits kurz davor - aber eben daneben!!
Aber selbst dann hätten wir in diesem Wprst Case Szenario noch vor Steuern 7 Gewinn, was 4 bis 5 Mrd. Jahresüberschuß bedeuten würde. Selbst dann hätten wir noch ein künftiges KGV von unter 6 zu den jetzigen Kursen.
Alles mit dem Trend zu erklären, wäre natürlich zu trivial. Aber der Trend eines Aktienkurses hat in der heutigen Zeit sehr an Bedeutung gewonnen. Der Rest ist einfach das entstandende Mißtrauen gegenüber unserer Währung, unseren Banken sowieso. So eine Finanzkrise wie 2008/2009 benötigt für eine Vollommene Erholung ca. 10 Jahre. Jetzt erleben wir die dritte Runde dieser Krise und jedes mal hängen zum Rundenhöhepunkt die Banken primär bzw. sekundär im Fokus.
Erst Immoblien > Subprime
dann Banken und deren Mißtrauen untereinander > Märkte runter > Mißtrauen wächst weiter > Märkte weiter runter usw.
dann Schuldenkrise > ganze Staaten wärden zum Spekulationsobjekt > Währungssicherheit > Banken Mißtrauen flammt wieder auf
Deswegen kann man meiner Meinung nach glatt noch warten, da es vermutlich im September noch weiter runter geht, so absurd dies bei den fundamentalen Daten auch seien mag. Vielleicht auch die tranchenweise Investition. Bin aber wirklich gespannt, was im Oktober passieren wird, wenn mit den Quartalszahlen 3 wieder die Gewinnaussichten höher sind, als der wrwartete Verlust. Der Markt kann natürlich auch sagen, der Gewinn ist unter den Erwartungen, in dem man von 2,5 Mrd ausgeht, um das Jahresziel von 10 Mrd. zu erreichen.
Fundamental ist es einfach ein Witz, was hier gerade passiert. Da aber kein schneller und kräftiger Rebound passiert ist und der Kurs auf dies absurd niedrigen Kurs länger verharrt, als ich es erwartet habe, scheint der Kurs von den Märkten doch glatt als gerechte Bewertungen wahr genommen werden. Was habe ich neulich gelesen: "Deutsche Bank bei 27,05 Euro ist 'fundamental leicht unterbewertet'!" Schon witzig, was so manch ein Analyst von sich gibt!
Schaut Euch mal auf Seite 121 #3004 an, wie niedrig wir auf historische Sicht wirklich stehen. Eine Freude, für jeden Antizykliker. Rechne aber wirklich mit noch tieferen Kursen.
die einzige frage ist, ob das system kolabiert, ob die gelder die db in staatsanleihen sämtlicher länder investiert hat zurück kommen oder abgeschrieben werden.....wenn zweiteres der fall sind db bankrott...was nicht heist dass es db dann nicht mehr gib...es gibt sie weiterhin. dann halt mit vielen neuen aktionären, neuinvestoren wie z.b staat oder auch private wie institutionelle. Neben dir. Und dein anteil ist verwässert....20-40-80% das hängt dann von der sitution ab
Waren wir nicht 2008 schonmal an diesem Punkt? Jeder hat das Ende vorhergesehen, aber wie wir alle wissen, ist das nicht eingetreten.
So langsam frage ich mich, wie krank diese Börsenwelt ist und es noch wird. Mir kommt es vor, als würden die großen Investoren bewusst die Bank-Aktien nach unten prügeln.
KRANKES SYSTEM. Wenn ich jetzt aussteigen würde, hätte ich Verluste an der Backe, die man kaum noch beziffern möchte, weil man de facto schon ein Auto kaufen könnte für das, was einem vernichtet wurde.
Ackermann ist ebenfalls eine Nullnummer. Kaum Öffentlichkeitsarbeit, keine Insiderkäufe und somit kein Vertrauen der Investoren. NULLNUMMER!
..daß man einzahlt, etwas wartet, und dann immer schön abkassiert !???
Es gibt halt auch schwierige Situationen, in denen man
Arsch in der Hose braucht.
Die ohne selbigen realisieren Verluste wie ein aufgeschreckter
Hühnerhaufen - Gott sei Dank - sonst hätten die
anderen kein Potential für Gewinne.
...so - oder so ähnlich - läuft das nunmal ((:
..worst case ist worst case und wird so als Gedankenspiel betrachtet.
Ansonsten bin ich Deiner Meinung - und nicht nur ich!
Abwarten und staunen. Es ist klar sehr ärgerlich, zu höheren Kursen eingekauft zu haben, aber so ist es nunmal.
Ich würde gerne wissen, ob forrest gump seine Aktien auch noch gehalten hat. Es waren immerhin 20.000 Stück, also eine ganze Ecke mehr als ich.
Denke dran, Verluste sind nicht realisiert! Dann dauert es eben bis 2013!! Warten wir halt die nächsten Quartalszahlen ab. Ackermann hat vor kurzem immerhin sein Ziel von 10 Milliärden für 2011 bestätigt - mehr kann er im Moment auch nicht tun. Ich war schon froh, dass er dieses überhaupt von sich gegeben hat!!
Die DeB ist eine solide Anlage, davon bin ich überzeugt! Aber das Management ist wirklich eine Nullnummer: Ackermann wird zu einer Belastung. Mir kommt es vor, als wär er gesättigt und würde nur noch für seine Rente aussitzen. Jain und Co. sind ein Risiko. Ich habe in Indien gelebt und weiss wie die Inder ticken. Jain wird nicht lange bei der DeB bleiben. Spätestens dann, wenn er geht, wird es grosse
Komplikationen geben.
Der Gewinn von 10 Milliardern: Also, wenn ein Unternehmen die Möglichkeit hat, "unendlich" viel Geld sich zu sehr, sehr günstigen Zinsen ausleihen zu können und mit Mühe und Not "nur" 10 Milliarden erwirtschaftet, dann weiss ich auch nicht mehr. Wenn sie allein in den letzten 2 jahren in Automobilaktien gesteckt hätten, hätten sie weit mehr erwirtschaften können.
Mein Fazit: Die Bank wird leider von Nullnummern geführt! Da stimme ich voll und ganz Dir zu Ackzie!!!
Ich glaube, dass wir dabei sind, einen grösseren Crash zu erleben, als vor zwei Jahren. Diesmal nicht Unternehmen Lehman, sondern Land Griechenland. Griechenland ist pleite. Entweder man erlässt die Schulden, was die Politik nicht tut, oder man entlässt sie aus dem Euro, was die Griechen nicht tun, oder sie gehen richtig pleite in der kommenden Zeit und ziehen uns alle mit runter.
Der Dax fällt noch unter 5000 Punkte. Die Unsicherheiten werden wachsen, die Banken werden wieder untereinander kein Geld leihen, und die Krise wird voll aufgehen. In den USA hat sich auch nichts geändert: Die Leute haben einfach kein Geld auszugeben. Es gibt wenig Jobs, und die Unternehmen feuern eifrig. Und China wird uns auch nicht aus dem Dreck ziehen können. Unsere Wirtschaft erlebte
ein Boom, weil die chinesiche Regierung die Autokäufe dort subventionierte. Den Kampf gegen die Inflation werden die Kommunisten nicht gewinnen können. Ihre gefälschten Bilanzen werden sie auch nicht lange verheimlichen können. Ich fürchte, dass es in der nächsten Zeit zu noch mehr Turbulenzen kommen wird.
kein mensch redet im moment von griechenland, dass thema ist längst abgehackt!! es geht um grosse länder wie italien und spanien!!! schlimmer aber sind die rezessionsängste rund um die usa, dass diese dann auch noch faktisch pleite sind kann uns den rest geben! medien und computerhandel treiben kräftig an..
Ich habe sie noch. 19.600 um ganz genau zu sein. Ich hatte mal einen kleineren Teil verkauft, bin dann aber wieder rein, als es runter ging, leider natürlich viel zu früh. Aber wer konnte schon ahnen, dass es unter 30 geht.
Jetzt heisst es warten, warten, warten - leider. Aber welche Alternativen bleiben : mit Verlust in dieser Höhe zu verkaufen kommt ja nicht wirklich in Frage.
Es bleibt die Hoffnung, dass die Märkte etwas zur Ruhe kommt und Anleger, Investoren und Spekulanten doch mal wieder auf die Zahlen schauen (egal ob laufendes Geschäftsjahr oder Fundamental) und dann traden.
Ich glaube, dass die DB (und auch andere Banken) an dem Crash gut verdient haben. Es wurden unendlich viele Bonuszertifikate geschreddert - zum Vorteil des Emittenten (in der Regel ja eine Bank).
Die Zahlen Ende Oktober für Q3 werden es zeigen. Aber das alleine wird vermutlich nicht reichen, ohne ein besseres Marktumfeld als zur Zeit werden sich Banken (auch die guten) nicht so schnell erholen.
Ehrlich gesagt stelle ich mich auf Februar (frühestens) ein, wenn die DB die Zahlen eines hoffentlich guten Geschäftsjahres präsentiert. Es könnte aber auch durchaus bis zu einem Jahr dauern, bis die Deutsche Bank wieder konstant Kurse über 40,- Euro zeigt.
Ich weiss, die Börse ist sehr schnelllebig und ein Erholung kann sehr schnell einsetzen (Dezember 2010 Kurs 36,- bis Mitte Februar 2011 auf 48,-) aber diesmal bin ich eher skeptisch und stelle mich innerlich darauf ein, warten zu müssen.
Also, Robert und andere Leidensgenossen, drücken wir mal kräfitg die Daumen, dass es nicht noch schlimmer wird und das wir bald wieder die 30 sehen (man wird ja bescheiden)
Schöne Grüsse an Alle
Zwar wird momentan viel über Italien und Spanien auch Frankreich spekuliert, aber diese Staaten sind nicht wirklich gefährdet:
Sie sind gross und stark genug, dass sie sich selbst helfen können. Sie müssten nur ihre Gürtel etwas enger schnallen. Griechenland
auf der Seite hat kaum etwas zu bieten: keine relevante Industrie; sie leben nur vom geliehenem Geld. Sie werden in den kommenden
Monaten pleite gehen. Kein Entkommen!
(Ich wundere mich auch darüber, dass alle Länder auf der Welt anfangen zu sparen, so wie in den 30iger Jahren, was man eigentlich vermeiden wollte. Das wird sich negativ auf die wirtschaftliche Entwicklung auswirken, die Unternehmen weren ihre Gewinne revidieren müssen und die Aktien werden fallen...)
Ein riesiges Problem sehe ich in dem unglaublich hohen Etat für Militärgedöns in den USA. Hier sehe ich eine der Hauptursachen für die faktische Zahlungsunfähigkeit der Staaten. Es ist unglaublich, dass dieser Etat noch größer ausfällt als der Gesamtetat (also für alles und jedes) ganzer Länder!
Wenn die USA hier mal an der Schraube drehen würden, dann ließen sich Einsparungen von mehreren 100 Milliarden herbeiführen.
Ich stelle mich innerlich auch auf Warten, Warten, Warten ein... Könnte mich nur ohrfeigen, dass ich Kasper bei 29,60 EUR nochmal einen Nachkauf getätigt habe. Sind zwar "nur" 135 Stück, aber immerhin....
19.600 Deutsche Bank Aktien im Depot zu haben, ist schon eine Nummer... Hätten diese einen Einstandskurs von den gegenwärtigen 26,40 EUR, dann könnte man das noch gelassen sehen. Aber alles über 40 EUR ist momentan leider Utopie.
Wie bitter... ich kann mich noch an die Zeit hier im Forum erinnern, in der wir uns über das Überschreiten der 50er Marke unterhielten. Und nun haben wir Angst, dass wir die 30 nicht mehr zu sehen bekommen. So schnell ändern sich die Dinge im Leben.
Ein Trost ist vielleicht, dass Buffett in BoA investiert hat. Natürlich hat er seine spezielle Konditionen, und er wird voraussichtlich als erster entschädigt für den Fall der Fälle, und wird am meisten von der Misere der Bank profitieren.
Vielleicht weiss er aber, dass die Fed was im Bereich der Immobilien demnächst tun wird. Auf jeden Fall ist das sehr positiv, ich kann mir vorstellen, dass die BoA gut steigen und die Bankenwelt mit nach oben ziehen wird, wie wir das kurzzeitig letzte Woche gesehen haben.
Ausserdem: Bald sind alle Put-Knock-Outs verfallen :=), jetzt sollten die Call-Knock-Outs drankommen...:=)
Ja, das mit der BoA ist ein Trost, wenn auch nur ein schwacher....
Ich hoffe echt, dass wir nicht noch unter die 20 gehen. Dann löst sich mein Depot fast auf
Im worst-case sind wir halt nochmal bei knapp über 14EUR...alles eine Sache der Perspektive. In 2009 stand die Dt. Bank im Zuge der Finanzkrise um Lehman bei 14,03 EUR im Tief um dann an die 60EUR ranzulaufen. Schaut euch an wohin die Reise danach ging und in welcher rasanten Erholung alles ablief...
Börsen fallen um wieder steigen zu können. Die Zeiten des konstanten langsamen Wachstums sind lange vorbei. Zick-Zack ist angesagt.
Zumindest beim Punkt Geldleihen hat man aber aus Lehman gelernt und da ist die EZB nun am Drücker. Griechenland ist aber in der Tat zur Pleite verdammt, denn aus dem Land kann man kein 2. Deutschland zaubern. Wer soll dort investieren (kenne keinen so dummen) und vorallem wo ist die Industrie? Länder die einen solchen Tagesablauf leben wollen (Siesta und Co), müssen separiert werden, da diese niemals mit unserem westlichen Abläufen stimmig werden. Hier wurde einfach in der allg. Euphorie zuwenig geschaut, welchen Taugenichts man sich hier ins Boot der Eurozone holt. Griechenland ist ein Extremfall und Spanien, Italien und Portugal sind Grenzfälle. Auch hier findet man ähnliche Eigenschaften im Staatsbetrieb.