Deutsche Bank (moderiert 2.0)


Seite 129 von 2061
Neuester Beitrag: 21.08.23 15:04
Eröffnet am:16.05.11 21:46von: die LydiaAnzahl Beiträge:52.519
Neuester Beitrag:21.08.23 15:04von: darkgreenhor.Leser gesamt:10.716.007
Forum:Börse Leser heute:3.287
Bewertet mit:
72


 
Seite: < 1 | ... | 127 | 128 |
| 130 | 131 | ... 2061  >  

109 Postings, 4936 Tage MinherzingreloadedAusserdem

 
  
    #3201
1
27.08.11 00:19
Glaube ich das Bernanke heute auch Überhaupt keinen Grund sah wieder Us Anleihen zu kaufen. Durch die Panik und Unsicherheit die zurzeit überall herrscht gehen die Dinger von alleine weg wie warme Semmeln. Im Gold - Thread , hat jemand behauptet, das er schwarz für Usa ohne Q3 sieht, weil ja die angebotenen Zinsen so niedrig sind. Das die niedrigen Zinsen aber gerade dafür sprechen das die Nachfrage sehr hoch ist und die Refi für die Usa problemlos von statten geht. Das downgrade von S P war doch ideal für die Staaten, und für Japan ebenso. Die ganze Panik ist gewollt. Europa ist ein kleiner Hut im Weltbuisinness. Siehst man doch was mit den Eu Anleihmärkten passiert. Wenn die Amis richtig ernst machen , dann siehts nicht gut aus. Wenn Blackrock hier mal den
Hammer auspackt, dann gibt das kein halten mehr im Dax. Da kann man nur hoffen das das nicht kommt. Und die guten alten Dax Exportunternehmen am Aufschwung wieder teilhaben dürfen.  

308 Postings, 5846 Tage xx77xx@jacks25

 
  
    #3202
27.08.11 00:23
In normalen Zeiten könnte ich mir auch vorstellen, dass besonders Versicherungs und Versorgerwerte, evtl. auch Banktitel als "sicherer Hafen" in Frage kommen würden.

Z.Zt. glaube ich jedoch nicht, dass das auf diese Sektoren zutrifft, da die Schuldenkrise immer noch im Raum steht, können leider auch noch weitere Abschreibungen folgen.

Ich denke erst, wenn eine glaubwürdige Lösung mit einem breitem Konsens präsentiert wird, trauen sich wieder vermehrt Anleger an Finanzwerte, oder die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen verbessern sich und es wird wieder größeres Wahstum generiert.  

109 Postings, 4936 Tage MinherzingreloadedWarum

 
  
    #3203
1
27.08.11 00:55
Die Db im Sektor so unterperformed ist mir langsam ein Rätsel. Wenn ich mir da die Franz. Banken und Italos angucke. Kopfschüttel , die haben das Vielfache teilweise an Pigsanleihen. Und die Coba ist doch der Witz schlecht hin. Eurohypo , Staatsbeteiligung, viel höhere Abschreibungsgefahr. Das Führingsgerangel und das Klagengedöhns was täglich x mal in den Medien durchgekaut wird schreckt natürlich ab. Wer will schon so fiese Banker in seinem Depot haben? Gelle... dieses Ganze populistische Gehetze geht mir ordentlich auf den Sender. Jp, Boa , Morgan, Bnp , Societe aller besser performed. Kapier ich nich. Eine Verschwöringstheorie ist. Das die Gute DB den Amis nicht so Recht schmeckt. So Abwegig ist das nicht, ohne jetzt völlig paranoid zu sein. Ackermann hat ja gesagt, dass die DB gestärkt aus dieser Krise gehen wird. Nur bringt mir das nichts wenn der Kurs weiter abschmiert.ich bin nach wie vor der Meinung, das Db , sollte es zum grossen Knall kommt und eine Bankenbereinigung in Eu kommt, die besten Chancen hat zu überleben. Nur mein Anlagehorizont ist bis auf verbleibende 6 Monate beschränkt. 42 EK sind weit entfernt. Aber jetzt zu schmeissen hab ich kein Bock. Kurs ist zu tief.  

308 Postings, 5846 Tage xx77xxIch würde

 
  
    #3204
27.08.11 01:39
nicht sagen, dass die DB den ganzen Sektor underperformed, schau Dir doch mal die englischen oder italienischen Banken an...

Ich würde sagen, dass 1. die Finanzwerte und 2. besonders die Europäischen Banken eine grauenhafte Performance hingelegt haben, aber kein Wunder, wenn man in den letzen Wochen Zeitung gelesen hat: Schuldenlimit, S&P senkt Kreditwürdigkeit der USA/JP, europäische Schuldenkrise...

Viele intelligente Leute (Greenspan, David Blanchflower...) sagen bereits das Ende des Euros vorraus, und ganz abwägig ist das leider auch nicht mehr, wenn man sich unsere Politiker in Europa anschaut.

In so einem Umfeld lassen sich eben nur sehr schwer Prognosen stellen auch was zukünftige Regulierungen, Besteuerungen und und und betrifft  

109 Postings, 4936 Tage Minherzingreloaded@xx77xx

 
  
    #3205
27.08.11 10:59
Du hast Recht der gesamte Sektor ist abgestürzt. Aber in den letzten Tagen hat sogar die Coba besser performed. Morgan Stanley, JP haben wesentlich weniger Verluste. Was sich der Bundespräsident gedacht hat letzte Woche.... Manchmal frag ich mich ob die alle so schlechtes Timing und fehlende Umsicht haben oder ob die das mit Absicht machen.Man muss kein Experte sein um zu wissen , das ohne EZB Anleihekäufe in letzter Zeit, alles noch viel schlimmer ware. Für mich gehört der Typ abgesägt. So genug davon. Schönes Wochenende  

2165 Postings, 5189 Tage RobertControllerAnalyse meiner Meinung nach..

 
  
    #3206
1
27.08.11 11:25

..doch vorerst Stellungnahme zu dem bisher einzigen Negativpunkt zu einem meiner vorherigen Kommentare:  Selbst verständlich waren die Äußerungen über Einverständnis zu den Eurobonds und der empfohlenen Übernahme der DB durch die Regierung aufgrund der Äusserungen durch den von mir sonst sehr geschätzten Helmut Schmidt (Banken=Mafia) purer Sarkasmus. Kein Sarkasmus war, dass wir das Eurodilemma Griechenland/Portugal Herrn Kohl zu verdanken haben, der jetzt soviel weiß.  

Apokalyptische Gedanken zur Währungskrise teile ich nicht! Sollen wir mit 7 Milliärden Menschen zum Tauschandel zurückkehren??

Zur DB hat sich im Grunde genommen nicht sehr viel geändert.  Im Euroraum mit Staatsanleihen sind keine großen Beteiligungen. Verluste hierfür sind zum größten Teil in den Rückstellungen vorhanden.  Die Klagen USA/Kirch sind auf keinen Fall höher zu bewerten als 750 Millionen, die von dem zu versteuerndem Ergebnis abzuziehen wären. Außerdem ist wahrscheinlich, dass das Ergebnis aus dem Investmentbereich schwächer sein wird.  Im schlechtesten Fall ist von einer Schmälerung des Jahresergebnisses auf 8,5 Milliärden auszugehen. Dies bedeutet ein Nettoergebnis inkl. Bankenabgabe als GAU betrachtet von 5 Milliärden netto!! Daraus werden ca. 1 Milliärde als Dividende abgeführt ( eigentlich vor Steuern) = mind. Zuführung von 4 Milliärden in das Eigenkapital.

Selbst wenn im nächsten Jahr nur dieses Resultat erzielt werden könnte, würde dies eine weitere Aufstockung des Eigenkapitals oder Buchwert von fast 70 Milliärden bedeuten!!

Also wohin soll denn die DB sich kursmäßig noch entwickeln?  Wir dürfen nicht vergessen, dass sich der Kurs innerhalb weniger Tage um 10 Euro senkte, dies wird auch wieder andersherum geschehen. 

Das Ganze mit Trend zu erklären ist dürftig. Was genau weiß keiner!!

Für mich gibt es keine andere Alternative als meine 7000 Stück mit knapp 42 € zu halten, Dividenden zu erhalten und auf die 50 zu warten. Immerhin war ich mit 48,7 bereits kurz davor  -  aber eben daneben!!

 

 

2629 Postings, 6247 Tage DrShnuggleWorst Case

 
  
    #3207
1
27.08.11 12:55
Worst Case sehe ich etwas schlimmer. In den ersten 6 Monaten worden 5,5 Mrd. vor steuern erwirtschaftet. Kommt es jetzt wirklich schlimm für die DB kommen in der zweiten Jahreshälfte nur 1,5 Mrd. hinzu, da der Rest für PIIGs Abschreibungen (relativ gering! - Postbank realtiv viel) und sonstiger Sondereffekten (Außergerichtlichen Einigungen) und sonstiges aufgefressen wird.
Aber selbst dann hätten wir in diesem Wprst Case Szenario noch vor Steuern 7 Gewinn, was 4 bis 5 Mrd. Jahresüberschuß bedeuten würde. Selbst dann hätten wir noch ein künftiges KGV von unter 6 zu den jetzigen Kursen.

Alles mit dem Trend zu erklären, wäre natürlich zu trivial. Aber der Trend eines Aktienkurses hat in der heutigen Zeit sehr an Bedeutung gewonnen. Der Rest ist einfach das entstandende Mißtrauen gegenüber unserer Währung, unseren Banken sowieso. So eine Finanzkrise wie 2008/2009 benötigt für eine Vollommene Erholung ca. 10 Jahre. Jetzt erleben wir die dritte Runde dieser Krise und jedes mal hängen zum Rundenhöhepunkt die Banken primär bzw. sekundär im Fokus.
Erst Immoblien > Subprime
dann Banken und deren Mißtrauen untereinander > Märkte runter > Mißtrauen wächst weiter > Märkte weiter runter usw.
dann Schuldenkrise > ganze Staaten wärden zum Spekulationsobjekt > Währungssicherheit > Banken Mißtrauen flammt wieder auf

Deswegen kann man meiner Meinung nach glatt noch warten, da es vermutlich im September noch weiter runter geht, so absurd dies bei den fundamentalen Daten auch seien mag. Vielleicht auch die tranchenweise Investition. Bin aber wirklich gespannt, was im Oktober passieren wird, wenn mit den Quartalszahlen 3 wieder die Gewinnaussichten höher sind, als der wrwartete Verlust. Der Markt kann natürlich auch sagen, der Gewinn ist unter den Erwartungen, in dem man von 2,5 Mrd ausgeht,  um das Jahresziel von 10 Mrd. zu erreichen.

Fundamental ist es einfach ein Witz, was hier gerade passiert. Da aber kein schneller und kräftiger Rebound passiert ist und der Kurs auf dies absurd niedrigen Kurs länger verharrt, als ich es erwartet habe, scheint der Kurs von den Märkten doch glatt als gerechte Bewertungen wahr genommen werden. Was habe ich neulich gelesen: "Deutsche Bank bei 27,05 Euro ist 'fundamental leicht unterbewertet'!" Schon witzig, was so manch ein Analyst von sich gibt!

Schaut Euch mal auf Seite 121 #3004 an, wie niedrig wir auf historische Sicht wirklich stehen. Eine Freude, für jeden Antizykliker. Rechne aber wirklich mit noch tieferen Kursen.

525 Postings, 5286 Tage Börsen_Sepp@DrShnuggle

 
  
    #3208
27.08.11 13:29
es ist hier schon lange nicht mehr die frage was db verdient, bzw. wo das kgv steht.....
die einzige frage ist, ob das system kolabiert, ob die gelder die db in staatsanleihen sämtlicher länder investiert hat zurück kommen oder abgeschrieben werden.....wenn zweiteres der fall sind db bankrott...was nicht heist dass es db dann nicht mehr gib...es gibt sie weiterhin. dann halt mit vielen neuen aktionären, neuinvestoren wie z.b staat oder auch private wie institutionelle. Neben dir. Und dein anteil ist verwässert....20-40-80% das hängt dann von der sitution ab  

3168 Postings, 5447 Tage AckZieJeder denkt an den WorstCase

 
  
    #3209
2
28.08.11 11:09

Waren wir nicht 2008 schonmal an diesem Punkt? Jeder hat das Ende vorhergesehen, aber wie wir alle wissen, ist das nicht eingetreten.

So langsam frage ich mich, wie krank diese Börsenwelt ist und es noch wird. Mir kommt es vor, als würden die großen Investoren bewusst die Bank-Aktien nach unten prügeln.

KRANKES SYSTEM. Wenn ich jetzt aussteigen würde, hätte ich Verluste an der Backe, die man kaum noch beziffern möchte, weil man de facto schon ein Auto kaufen könnte für das, was einem vernichtet wurde.

Ackermann ist ebenfalls eine Nullnummer. Kaum Öffentlichkeitsarbeit, keine Insiderkäufe und somit kein Vertrauen der Investoren. NULLNUMMER! 

 

368 Postings, 5603 Tage loocool...wenn es so einfach wäre

 
  
    #3210
28.08.11 13:15

 ..daß man einzahlt, etwas wartet, und dann immer schön abkassiert !???

 

Es gibt halt auch schwierige Situationen, in denen man 

Arsch in der Hose braucht.

Die ohne selbigen realisieren Verluste wie ein aufgeschreckter

Hühnerhaufen - Gott sei Dank - sonst hätten die

anderen kein Potential für Gewinne.

 

...so - oder so ähnlich - läuft das nunmal  ((:

 

2165 Postings, 5189 Tage RobertControllerHallo Ackzie..

 
  
    #3211
1
28.08.11 14:33

..worst case ist worst case und wird so als Gedankenspiel betrachtet.

Ansonsten bin ich Deiner Meinung - und nicht nur ich!

Abwarten und staunen. Es ist klar sehr ärgerlich, zu höheren Kursen eingekauft zu haben, aber so ist es nunmal.

Ich würde gerne wissen, ob forrest gump seine Aktien auch noch gehalten hat. Es waren immerhin 20.000 Stück, also eine ganze Ecke mehr als ich.

Denke dran, Verluste sind nicht realisiert! Dann dauert es eben bis 2013!!  Warten wir halt die nächsten Quartalszahlen ab. Ackermann hat vor kurzem immerhin sein Ziel von 10 Milliärden für 2011 bestätigt - mehr kann er im Moment auch nicht tun. Ich war schon froh, dass er dieses überhaupt von sich gegeben hat!!

 

13787 Postings, 5043 Tage Maxxim54Ziemlich Enttäuschend

 
  
    #3212
28.08.11 15:12

Die DeB ist eine solide Anlage, davon bin ich überzeugt! Aber das Management ist wirklich eine Nullnummer: Ackermann wird zu einer Belastung. Mir kommt es vor, als wär er gesättigt und würde nur noch für seine Rente aussitzen. Jain und Co. sind ein Risiko. Ich habe in Indien gelebt und weiss wie die Inder ticken. Jain wird nicht lange bei der DeB bleiben. Spätestens dann, wenn er geht, wird es grosse

Komplikationen geben.

Der Gewinn von 10 Milliardern: Also, wenn ein Unternehmen die Möglichkeit hat, "unendlich" viel Geld sich zu sehr, sehr günstigen Zinsen  ausleihen zu können  und mit Mühe und Not "nur" 10 Milliarden erwirtschaftet, dann weiss ich auch nicht mehr. Wenn sie allein in den letzten 2 jahren in Automobilaktien gesteckt hätten, hätten sie weit mehr erwirtschaften können.

Mein Fazit: Die Bank wird leider von Nullnummern geführt! Da stimme ich voll und ganz Dir zu Ackzie!!!

 

13787 Postings, 5043 Tage Maxxim54Mitten im Crash

 
  
    #3213
28.08.11 15:22

Ich glaube, dass wir dabei sind, einen grösseren Crash zu erleben, als vor zwei Jahren. Diesmal nicht Unternehmen Lehman, sondern Land Griechenland. Griechenland ist pleite. Entweder man erlässt die Schulden, was die Politik nicht tut, oder man entlässt sie aus dem Euro, was die Griechen nicht tun, oder sie gehen richtig pleite in der kommenden Zeit und ziehen uns alle mit runter.

Der Dax fällt noch unter 5000 Punkte. Die Unsicherheiten werden wachsen, die Banken werden wieder untereinander kein Geld leihen, und die Krise wird voll aufgehen. In den USA hat sich auch nichts geändert: Die Leute haben einfach kein Geld auszugeben. Es gibt wenig Jobs, und die Unternehmen feuern eifrig. Und China wird uns auch nicht aus dem Dreck ziehen können. Unsere Wirtschaft erlebte

ein Boom, weil die chinesiche Regierung die Autokäufe dort subventionierte. Den Kampf gegen die Inflation werden die Kommunisten nicht gewinnen können. Ihre gefälschten Bilanzen werden sie auch nicht lange verheimlichen können. Ich fürchte, dass es in der nächsten Zeit zu noch mehr Turbulenzen kommen wird.

 

1814 Postings, 5778 Tage kollebb77Griechenland??

 
  
    #3214
28.08.11 17:15

kein mensch redet im moment von griechenland, dass thema ist längst abgehackt!! es geht um grosse länder wie italien und spanien!!! schlimmer aber sind die rezessionsängste rund um die usa, dass diese dann auch noch faktisch pleite sind kann uns den rest geben! medien und computerhandel treiben kräftig an..

 

359 Postings, 5154 Tage forrestgump@Robert

 
  
    #3215
1
28.08.11 18:05

 Ich habe sie noch. 19.600 um ganz genau zu sein. Ich hatte mal einen kleineren Teil verkauft, bin dann aber wieder rein, als es runter ging, leider natürlich viel zu früh. Aber wer konnte schon ahnen, dass es unter 30 geht. 

Jetzt heisst es warten, warten, warten - leider. Aber welche Alternativen bleiben : mit Verlust in dieser Höhe zu verkaufen kommt ja nicht wirklich in Frage. 

Es bleibt die Hoffnung, dass die Märkte etwas zur Ruhe kommt und Anleger, Investoren und Spekulanten doch mal wieder auf die Zahlen schauen (egal ob laufendes Geschäftsjahr oder Fundamental) und dann traden. 

Ich glaube, dass die DB (und auch andere Banken) an dem Crash gut verdient haben. Es wurden unendlich viele Bonuszertifikate geschreddert - zum Vorteil des Emittenten (in der Regel ja eine Bank).

Die Zahlen Ende Oktober für Q3 werden es zeigen. Aber das alleine wird vermutlich nicht reichen, ohne ein besseres Marktumfeld als zur Zeit werden sich Banken (auch die guten) nicht so schnell erholen. 

Ehrlich gesagt stelle ich mich auf Februar (frühestens) ein, wenn die DB die Zahlen eines hoffentlich guten Geschäftsjahres präsentiert. Es könnte aber auch durchaus bis zu einem Jahr dauern, bis die Deutsche Bank wieder konstant Kurse über 40,- Euro zeigt.

Ich weiss, die Börse ist sehr schnelllebig und ein Erholung kann sehr schnell einsetzen (Dezember 2010 Kurs 36,- bis Mitte Februar 2011 auf 48,-)  aber diesmal bin ich eher skeptisch und stelle mich innerlich darauf ein, warten zu müssen. 

Also, Robert und andere Leidensgenossen, drücken wir mal kräfitg die Daumen, dass es nicht noch schlimmer wird und das wir bald wieder die 30 sehen (man wird ja bescheiden)

Schöne Grüsse an Alle

 

 

 

13787 Postings, 5043 Tage Maxxim54Zu Griechenland

 
  
    #3216
28.08.11 18:26

Zwar wird momentan viel über Italien und Spanien auch Frankreich spekuliert, aber diese Staaten sind nicht wirklich gefährdet:

Sie sind gross und stark genug, dass sie sich selbst helfen können. Sie müssten nur ihre Gürtel etwas enger schnallen. Griechenland

auf der Seite hat kaum etwas zu bieten: keine relevante Industrie; sie leben nur vom geliehenem Geld. Sie werden in den kommenden

Monaten pleite gehen. Kein Entkommen!

(Ich wundere mich auch darüber, dass alle Länder auf der Welt anfangen zu sparen, so wie in den 30iger Jahren, was man eigentlich vermeiden wollte. Das wird sich negativ auf die wirtschaftliche Entwicklung auswirken, die Unternehmen weren ihre Gewinne revidieren müssen und die Aktien werden fallen...)

 

3168 Postings, 5447 Tage AckZieMilitärausgaben der USA

 
  
    #3217
28.08.11 19:22

Ein riesiges Problem sehe ich in dem unglaublich hohen Etat für Militärgedöns in den USA. Hier sehe ich eine der Hauptursachen für die faktische Zahlungsunfähigkeit der Staaten. Es ist unglaublich, dass dieser Etat noch größer ausfällt als der Gesamtetat (also für alles und jedes) ganzer Länder!

Wenn die USA hier mal an der Schraube drehen würden, dann ließen sich Einsparungen von mehreren 100 Milliarden herbeiführen.

Ich stelle mich innerlich auch auf Warten, Warten, Warten ein... Könnte mich nur ohrfeigen, dass ich Kasper bei 29,60 EUR nochmal einen Nachkauf getätigt habe. Sind zwar "nur" 135 Stück, aber immerhin....

19.600 Deutsche Bank Aktien im Depot zu haben, ist schon eine Nummer... Hätten diese einen Einstandskurs von den gegenwärtigen 26,40 EUR, dann könnte man das noch gelassen sehen. Aber alles über 40 EUR ist momentan leider Utopie.

Wie bitter... ich kann mich noch an die Zeit hier im Forum erinnern, in der wir uns über das Überschreiten der 50er Marke unterhielten. Und nun haben wir Angst, dass wir die 30 nicht mehr zu sehen bekommen. So schnell ändern sich die Dinge im Leben. 

 

13787 Postings, 5043 Tage Maxxim54AckZie

 
  
    #3218
28.08.11 19:46

Ein Trost ist vielleicht, dass Buffett in BoA investiert hat. Natürlich hat er seine spezielle Konditionen, und er wird voraussichtlich als erster entschädigt für den Fall der Fälle, und wird am meisten von der Misere der Bank profitieren.

Vielleicht weiss er aber, dass die Fed was im Bereich der Immobilien demnächst tun wird. Auf jeden Fall ist das sehr positiv, ich kann mir vorstellen, dass die BoA gut steigen und die Bankenwelt mit nach oben ziehen wird, wie wir das kurzzeitig letzte Woche gesehen haben.

Ausserdem: Bald sind alle Put-Knock-Outs verfallen :=), jetzt sollten die Call-Knock-Outs drankommen...:=)

 

3168 Postings, 5447 Tage AckZieBuffett

 
  
    #3219
28.08.11 20:22

Ja, das mit der BoA ist ein Trost, wenn auch nur ein schwacher....

 

Ich hoffe echt, dass wir nicht noch unter die 20 gehen. Dann löst sich mein Depot fast auf 

 

2944 Postings, 4997 Tage ElferNicht Jammern

 
  
    #3220
28.08.11 21:56

Im worst-case sind wir halt nochmal bei knapp über 14EUR...alles eine Sache der Perspektive. In 2009 stand die Dt. Bank im Zuge der Finanzkrise um Lehman bei 14,03 EUR im Tief um dann an die 60EUR ranzulaufen. Schaut euch an wohin die Reise danach ging und in welcher rasanten Erholung alles ablief...

Börsen fallen um wieder steigen zu können. Die Zeiten des konstanten langsamen Wachstums sind lange vorbei. Zick-Zack ist angesagt.

 

2944 Postings, 4997 Tage Elfer@Maxxim54

 
  
    #3221
28.08.11 22:06

Zumindest beim Punkt Geldleihen hat man aber aus Lehman gelernt und da ist die EZB nun am Drücker. Griechenland ist aber in der Tat zur Pleite verdammt, denn aus dem Land kann man kein 2. Deutschland zaubern. Wer soll dort investieren (kenne keinen so dummen) und vorallem wo ist die Industrie? Länder die einen solchen Tagesablauf leben wollen (Siesta und Co), müssen separiert werden, da diese niemals mit unserem westlichen Abläufen stimmig werden. Hier wurde einfach in der allg. Euphorie zuwenig geschaut, welchen Taugenichts man sich hier ins Boot der Eurozone holt. Griechenland ist ein Extremfall und Spanien, Italien und Portugal sind Grenzfälle. Auch hier findet man ähnliche Eigenschaften im Staatsbetrieb.

 

3168 Postings, 5447 Tage AckZieEs ist einfach zum Fortlaufen

 
  
    #3222
28.08.11 22:25

12 Postings, 5334 Tage elchen007Heute würde ich mal Deutsche Bank kaufen !!

 
  
    #3223
1
29.08.11 09:13
wieder mal ein kleiner Tip von mir...  

400 Postings, 5237 Tage JPEagle@elchen

 
  
    #3224
29.08.11 09:21

Und was ist deine ehrenwerte Begründung dafür? So einen Satz braucht echt kein Mensch.

 

527 Postings, 5737 Tage 19merlin77@elchen

 
  
    #3225
29.08.11 09:31

lege dein Geld lieber unters Kopfkissen da wird wenigstens nicht weniger !!!

 

Seite: < 1 | ... | 127 | 128 |
| 130 | 131 | ... 2061  >  
   Antwort einfügen - nach oben