Deutsche Post
KUV: 0,56 auf Basis Umsatz 2017
KGV: 12,5 auf Basis EPS von 2017
Ein 10%iger Gewinnrückgang in 2018 würde ein KGV von 13,75 bedeuten.
Eine Dividende von 1,15 € wie in 2017 unterstellt ergibt eine DivRendite von 4,18%.
Technisch ist die Postaktie so überverkauft wie seit fast 10 Jahren nicht mehr.
Antizyklisch macht man auf aktueller Basis sicherlich nichts verkehrt. Allein die Dividendenrendite (steuerfreier Ertrag) sollte das Risiko gering halten.
Schlechtere Zahlen hat der Markt m.E. schon längst eingepreist.
https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/...praeche-eu-china-6356812
Die Deutsche Wirtschaft boomt: als Exportweltmeister erfreut Sie sich über steigende Auftragslage https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/...her-als-erwartet-6359906
https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/...t-um-0-9-prozent-6355864 und die Produkte müssen an den Verbraucher geliefert werden. Warum soll die Deutsche Post mit Ihrer DHL Logistigsparte daher weiter sinken, wo doch Herr Appel bereits mit Preiserhöhungen, Marketing und Verkauf des Streetscooter an Alle entgegensteuert https://t3n.de/news/streetscooter-deutsche-post-814375/ . Ich sehe das derzeitige Kursniveau daher als ideale Einstiegschance um nach den Sommerferien auf steigende Kurse bei der Deutschen Post zu setzen.
Amazon hält zwar der Deutschen Post das Messer an die Kehle, scheint hier aber niemanden zu interessieren.
Spricht auch für sich, wenn in einem Forum solche Dinge nicht diskutiert, sondern totgeschwiegen werden!
https://www.heise.de/tp/features/...del-schadet-der-Post-4098784.html
Haha, selten so gut gelacht.
Nur weil ein Vorstandstrottel der Post seinen Job nicht gut gemacht hat, heisst das noch längst nicht, dass das nicht wieder repariert werden kann. Und wie immer nur Stimmungsmache und keine Fakten, denn wer würde es wagen einfach mal die Post gegen Amazon zu stellen und zu vergleichen, wer von wem abhängig ist. Eine Post, deren Kunde Amazon 17,6% Umsatzanteil ausmacht oder Amazon, deren Logistiker DHL mehr als 50% ausliefert ? In einigen Ländern sogar mehr als 60%.
Hier wedelt der Schwanz mit dem Hund, weil der Vorstand nicht aufgepasst hat und Dumpingpreise hat eintstehen lassen.
Die neuesten Zahlen vom Onlinemarkt sprchen für sich. Soviel Wachstum heisst in diesem Fall auch linear soviel Pakete mehr. Nur in diesem Umfang kann das höchsten die Post schaffen, wenn überhaupt einer. Ansonsten heisst es für die Kunden hinten anstellen oder Express liefern lassen. Schon bald wird die Post wieder steigen, aber noch nicht.
Ich warne jeden dringend davor jetzt schon wieder einzusteigen.
Noch hat die Post weder ihren Tiefpunkt erreicht, noch ist eine Bodenbildung irgendwo ersichtlich.
Guten Morgen
Der Chartlord
Dein Link wurde gestern bereits gepostet. Es gibt auch zahlreiche kritische Stimmen in diesem Forum, die seit Jahren
Zweifel an der Fortsetzung der Erfolgstory der Post äußern.
Bloß nicht täglich. Musst bissl zurück gehen in der Foren-Historie.
Gruß
Alles wird reguliert, warum werden die Hier nicht tätig?
Habe aber Hoffnung, dass da noch was passiert!
Damit hat sich die Wachstumsdelle im ersten Quartal abgemeldet und geht im zweiten Quartal wieder auf den Kurs, der im Vorjahr eingeschlagen wurde. Damit wird auch die Post zu den nächsten Zahlen einen steigenden Umsatz melden. Der Trend, der hier im Forum bereits mehrfach angesprochen wurde, dass die Anzahl der Kunden, die sich grundsätzlich immer über Express liefern lassen, hat offensichtlich weiter zugenommen. Möglicherweise hängt das auch mit der unzuverlässigen Auslieferung von Subunternehmen zusammen, die es im Expressbereich so nicht gibt.
Das einzige, was mir Kopfschmerzen bereitet, ist der wieder angestiegene Wechselkurs, der viel zu hoch ist.
Ich sehe 1,16 als das Allerhöchste der Gefühle an. Auch wenn der Markt den amerikanischen Präsidenten als Abwertungsgrund für den Dollar ansieht, so stehen dem schon mndestens zwei Zinsschritte nach oben entgegen, die für sich schon einen Wiederanstieg des Euro verhindern müssten. Das Zinsgefälle von Dollar zum Euro ist bereits für derartige Währungsspielchen zu groß.
Oder wird etwa schon die Erfolglosigkeit der Strafzölle Trumps und der Erfolg der Gegenzölle jetzt in den Wechselkurs eingepreist ?
Das wäre der zinspolitische Nachweis, dass die USA einen Handelskrieg gegen Deutschland nicht gewinnen können.
Das Zögern des Präsidenten für die nächste Staffel an Strafzöllen deutet in diese Richtung.
Alles Gute
Der Chartlord
Damit ist die Wahrscheinlichkeit einer Bodenbildung so gut wie ausgeschlossen.
Es wird rein fundamental gehandelt. Dabei wird streng limitiert gekauft.
Allerdings ist das Volumen noch voll unausgefüllt, denn es geht nicht zu einem
technischen Ziel, sondern es wird solange weitergekauft, bis die
Gewinnwarnung voll eingepreist ist und die Überhitzung aufgekauft wurde.
Schematisch wurde eine Gewinnwarnung von ca. 25% Gewiinn nur für 2018
ausgegeben. Also entspicht das einem Abschlag von 10 Euro. Das wäre dann der Kurs bei
30-31 Euro. Das wird noch vor den Zahlen erreicht werden, weil danach die neuesten
Entwicklungen auch noch eingepreist werden müssen. Und die können richtig heftig
die Gewinnwarnung nach oben oder nach unten verändern. Das wird der Markt aber nicht gleichzeitig
in den Kurs einpreisen. Da wird die Gewinnwarnung vor den Zahlen vollständig
eingepreist sein.
Die neuesten Zahlen vom Onlinehandel geben viel Spielraum nach oben,
besonders wenn der Markt beginnt die Belastung als erfolgreich abgearbeitet einzupreisen.
Dann müssen wieder die 5 Milliarden eingepreist werden, wobei das schon eher der
Mindestbetrag sein dürfte, also als Spekulation des Marktes noch mehr einzupreisen ist.
Man darf nicht vergessen, dass die Gewinnwarnung nur für den PeP-Bereich und nur für dieses
Jahr ausgegeben wurde. Das haben viele langfristige Anleger genau im Visier, denn wenn wieder
die alten Ziele aufgenommen werden, so sind die jetzgen Kurse natürlich die Beute, die man
haben muss. Bezeichnender Weise hat keiner der langfristigen Anleger jetzt verkauft, das hätte man
nach dem WpHG veröffentlichen müssen.
Alles Gute
Der Chartlord
https://www.dhl.de/de/privatkunden/...weit-versenden/paeckchen-s.html
Von keinem der Hersteller konnte so ein Fahrzeug aktuell angeboten werden.
Die Lösung des Problems war dann der WORKS, welcher alle Voraussetzungen erfüllte.
Interessanter Bericht !
Habe mir soeben den Bericht in der ZDF Mediathek angesehen.
Alles positiv.
Aber die Konkurrenz schläft anscheinend nicht, lt. dem Bericht arbeiten Daimler und VW auch an einem Elektrotransporter.
Das bedeutet aber alle 4-6 Jahre eine (oder falls vorhanden) mehrere neue Batterien anschaffen.
Nur das ist im Vergleich zu den Streetscootern das "Aus" wegen Unwirtschaftlichkeit.
Andernfalls wäre wie bei den Works (= Plural!) eine Leichtbauweise mit Reichweitenbeschränkung notwendig,
aber das würde jahrelange Neukonzeption bedeuten.
Aber das findet nicht statt.
Nur die Works benötigen keine neue Batterie, aber das hatten wir schon 5-7 Mal hier im Forum.
Inzwischen haben sich die Streetscooter als Nischenmonopolisten eingenistet, und keiner macht
Anstalten in die gleiche Kerbe zu schlagen. Das Problem dabei ist nämlich, dass das nur über Try+Error geht.
Also die extrem teuerste Form der Entwicklung. Stabilität, Eigengewicht und Zuladung müssen genau neu
austariert werden. Das kostet in der Grundversion ca. 450 Mio. Euro und dauert mindestens 4 eher 5 Jahre.
Danach die Vorserienerprobung, die bei den Works schon die Post übernommen hatte.
Übrigens gibt es einschliesslich der Vorserienerprobung der Post, die mit 100 Stück lief, keine Mängel, die verbessert
werden mussten. Und das seit 2013. Das aber ist die Bestätigung für ein Qualitätsfahrzeug. Und auch in Sachen
mitgelieferter Batterie tut sich einiges. Es werden ja nur Batterien von Fremdherstellern eingebaut, die aber immer
besser werden und wegen der Leichtbauweise die Leistung langsam erhöhen - ohne dass Streetscooter nachbessern muss.
Gerade wegen der Leichtbauweise verbessert sich im Vergleich zur Normalbauweise die Leistung entsprechend mehr.
Da gewinnen alle Streetscooter technologisch Vorsprung durch ihre Bauart. Und das bleibt solange erhalten wie kein
anderer Hersteller eine Leichtbauweise entwickelt.
Von der Unternehmensseite her mindestens eine grundsätzliche Überlegung, ob man nicht doch vollständig auch als
automobiler Leichtbauhersteller am Start bleibt. Ein Wirtschaftsunternehmen wie die Post sollte eine monopolistische
Marktstellung nicht so leichtfertig aufgeben oder teilen.
Alles Gute
Der Chartlord
Entwicklungen auch noch eingepreist werden müssen. Und die können richtig heftig
die Gewinnwarnung nach oben oder nach unten verändern. Das wird der Markt aber nicht gleichzeitig
in den Kurs einpreisen. Da wird die Gewinnwarnung vor den Zahlen vollständig
eingepreist sein."
Also d.h. im Klartext: Die Gewinnwarnung kann geringer oder höher ausfallen. Der Kurs kann steigen oder fallen. Die Gewinnwarnung in unsicherer Höhe soll vor den Zahlen vollständig eingepreist sein. Das geht aber nur, wenn der Markt die Gewinnwarnung (in unsicherer Höhe) bereits vorher kennt. Denn sonst kann er sie ja nicht einpreisen.
Die Behauptung, es würde rein fundamental gehandelt, es würde streng limitiert gekauft, das Volumen (welches?)sei noch voll unausgefüllt und daß es nicht zu einem technischen Ziel gehe und daß weiter gekauft würde bis die Gewinnwarnung (welche?, alte?, neue?) eingepreist sei , läßt die Frage aufkommen: Woher weiß man das alles denn und wie belegt man das?
Die Gewinnwarnung steht von der Summe her fest, denn das ist der Wert, der vom Vorstand vorgegeben worden ist.
Diese muss aber vor den nächsten Zahlen eingepreist werden, weil die nächsten Zahlen den Wert der vorgegebenen
Gewinnwarnung aktualisieren. Und genau das kann die Kurse heftig ausschlagen.
Momentan sieht es so aus, als ob die Geschäfte gut laufen.
Man darf nicht vergessen, dass nur der PeP-Bereich belastet ist/war.
Läuft der Expressbereich besser als erwartet, so kann alleine dieser Bereich die Gewinnwarnung heftig
verringern. Läuft die Fracht schlechter als erwartert, so kann das den Kurs entsprechend weiter
nach unten ziehen.
Alles das ist der Tatsache geschuldet, dass die Gewinnnwarnung keine dauerhafte Wirkung haben soll, und schon
im nächsten Jahr wieder die Geschäftsergebnisse wieder auf die geplanten 5 Milliarden in 2020 zu geheb sollen. Es ist die
besondere Eigenart, dass es nur eine temporäre Gewinnwarnung ist, was für echte Anleger heisst :
Aussitzen !
Alles klar ?
Der Chartlord
Und erschwerend kommt noch hinzu, daß sich der Wind immer wieder mal dreht:-)
p.s. ich bin und bleibe in der post investiert, mir genügt auf Sicht von 10 - 15 Jahren eine Rendite zwischen 5 und 8 Prozent (und die hab ich mir gesichert, es sei denn, es passiert etwas ganz Großes, aber dann habe ich/wir eh andere Sorgen:-)
Eine schöne Woche euch allen.
Theodor
p.s.2: wer schnell reich werden will, sollte Lotto spielen, oder hätte vor 4 Jahren Lotto24 kaufen müssen.
Diese muss aber vor den nächsten Zahlen eingepreist werden, weil die nächsten Zahlen den Wert der vorgegebenen
Gewinnwarnung aktualisieren. Und genau das kann die Kurse heftig ausschlagen."
M.E. ist die letzte und , wie richtig gesehen, temporäre Gewinnwarnung doch schon längst eingepreist.
Wie die nächsten Q-Zahlen aussehen werden, das werden wir sehen. Vielleicht etwas besser, vielleicht auch nicht. Der Kurs kann steigen, oder nicht. Alles klar.
Und an TheodorS.: Ich mag Bob Dylan auch, nur - was hat der Song mit meinem Beitrag zu tun? Ich fragte lediglich nach belastbaren Belegen für aufgestellte Behauptungen. Insofern...
2018 in Deutschland erhältliche E-Transporter von Klein bis Mittelgroß: (einfach durchklicken)
https://www.firmenauto.de/bilder/...cht-10059975.html#fotoshow_item=1
Es gibt auf dem Niveau des Post-Transporters inzwischen durchaus Konkurrenz auf vergleichbarem Level, was Ladevolumen, Ladegewicht und Reichweite angeht, etwa von Iveco und Renault.
Meine persönliche Meinung:
Ihr hängt das Streetscooter-Ding der Post viel zu hoch; davon wird das Wohl oder Weh der Aktie ganz sicher NICHT abhängen; und lasst die Großen erst mal voll in den Markt einsteigen, dann wird ein Nischenprodukt wie das der Post es sehr schwer haben
Alle benannten außer die Works müssen nach 4-6 Jahren eine neue Batterie anschaffen, das wird nirgends erwähnt.
Da ist nichts vergleichbar, wenn es sich um gewerbliche Nutzung handelt. Die "vergleichbare" Wirtschaftlichkeit ist erst dann gegeben, wenn die echten Betriebskosten aufgelistet werden, zu denen man auch die neuen Batterien und nach einiger Zeit auch den Wiederverkaufswert rechnen muss, der mit abgelaufenen Batterien viel nieriger ist.
Alles das ist hier im Forum schon so oft geschrieben worden, nur merkt man, wer von den Teilnehmern selbst entweder Stimmung machen will oder der Stimmungsmache zum Opfer gefallen ist. Die notwendigen Informationen sind überall im Internet erhältlich, es wird nur vorausgesetzt, dass entsprechend nachgefragt wird. Und genau dieser Umsatand wird zur Stimmungsmache ausgenutzt, dass nämlich nicht genau hinterfragt wird, was man vergleichen muss um auf die wirklichen Unterschiede zugunsten der Streetscooter zu kommen.
Tut mir Leid, aber da reicht es nicht aus zu schreiben "meine Meinung". Hier geht es um Fakten nicht um Meinungen.
Aber ich kann euch beruhigen, denn wer ernsthaft Interesse hat, der fragt auch diesen Umstand nach, und bekommt dann erst den richtigen Überblick. Der aber soll um jeden Preis verschleiert werden, weil ansonsten selbst die jetztigen geringen Stückzahlen der Konkurrenz nicht mehr verkauft werden.
Alles Gute
Der Chartlord
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