Apple , das erste Billione-MK Unternehmen?
So einfach ist das. Was mit Amazon jetzt passiert oder mit Google sehr bald, möchte Ich nicht wissen.
Denn: wenn Apple was rausbringt, dann ist es eher Top (Apple) denn Flop (Samsung, Google, Microsoft).
Ginge es mir um schnelles Geld mit hohem Risiko, hätte ich FB, Twitter und Amazon gekauft. Da mir das Risiko zu hoch ist, bin ich bei Apple.
Dass der Kurs derart manipuliert wird, ist mehr als ein Ärgernis. Ohne diese Manipulationen, und bei rein marktwirtschaftlicher Betrachtung, stünden wir mit Apple bei über 600$.
Auf Dauer wird der Kurs nicht gedrückt werden können, irgendwann in nächster Zeit werden die Fesseln gesprengt - meine Hoffnung.
Das ist meine Spekulation: halbwegs risikoarme 25% Anstieg im Jahr und etwa 2,5% Dividende. Mir genügt das.
Dass das Risiko bei Apple geringer ist, als bei Facebook, Amazon, Twitter, Tesla liegt auf der Hand: 150 Mrd USD Cash, niedriges KGV und Marke Wert bei ca. 100 Mrd USD. Was will man mehr an Sicherheiten?
Schau mal, wie die anderen dastehen? Amazon könnte gerade den Beginn einer realistischen Einstufung sehen, da entweicht viel Luft. ;-)
Jetzt wird es aber langweilig.
Samsung ist ein Gemischtwarenladen, aber den größten Gewinn machen sie mit Smartphones. Bricht der Umsatz weg, halbiert sich der Samsung Kurs. Oder glaubst Du, sie können mit Waschmaschinen und Kühlschränken diesen Umsatzverlust auffangen?
Ich steige aus dieser Diskussion jetzt aus, sie wird mir zu zähflüssig, voller 'ja, aber' und die Argumente werden mir zu flach.
WENN Apple iPhone/Tablet/Computer alle versaut, DANN gehen sie Pleite. Das Argument trifft auf alle (!) Konzerne zu. VW muss nur mal mit dem Golf Mist bauen, und Du hast eine schöne Geschichte. Macht VW nicht, macht auch Apple nicht.
Im Gegenteil: alles, was Apple in den letzten Jahren an Hardware rausgebracht hat, war stets besser und hat sich erfolgreicher verkauft, als die vorherigen Geräte. Und es gibt keinen echten Grund, warum das anders sein sollte.
Und wie es in zehn Jahren aussieht? Wer weiss?
Wer denkt, er könne in der heutigen Zeit länger als fünf Jahre in die Zukunft eines Unternehmens blicken, der ist recht optimistisch, m.E. zu optimistisch.
Aber mit Samsung, Sony, LG, HTC, möglicherweise noch mit Huawei, ZTE und Lenovo. Da schneidet Apple dann in der Tat relativ gut ab.
Aber um mal einen heraus zu greifen: Samsung baut außer PCs, Laptops, Tablets und Handys (wie Apple) auch noch die gesamte Home-Entertainment Palette, Drucker, Laufwerke/Speichermedien, Kameras, Haushaltsgeräte, Klimatechnik und medizinische Geräte. Di haben also nicht nur eine Handvoll Produkte wie Apple, sondern eher fünf bis zehnmal so viele. Das ließe mich als Samsung-Aktionär, wenn ich denn einer wäre, sehr viel ruhiger schlafen.
Und ja: man sollte Apple auch nicht mit Exxon, Allianz oder VW vergleichen. Unterschiedliche Branchen.
Gewinne kann man immer vergleichen, und da schneidet Apple auch Branchen übergreifend sehr gut ab. Aber Apple/Computer mit Exxon/Öl ist einfach Unsinn.
Viel hilft nicht unbedingt viel. Zumal das Risiko auch grösser ist. Kommt es zu einem wirtschaftlichem Einbruch schleppen die natürlich auch möglicherweise mehrer unprofitable Bereiche inkl. Produktionsstätten mit durch. Apple hat dieses Risiko nicht. Auch Daimler hat sich als "Welt AG" versucht, mit mäßigem Ergebnis. Die Konzentration aufs Wesentliche bringt eben auch Vorteile, im Falle eines Crashs sitzen andere auf teuren Produktionskapazitäten und Apple auf einem Geldberg.
Warum nicht 512,56$?
Entweder nutzen alle Großen dieselben automatischen Handelssysteme, oder 'glauben identisch' dasselbe, oder sie stimmen sich ab - Zufall scheint mir doch sehr unwahrscheinlich, nicht so häufig in so kurzer Zeit.
Einfach mal auf der Nasdaq Seite schauen, wie der Kurs gestern 'einjustiert', und dann konstant gehalten wurde - wohl bemerkt, die Märkte waren dabei durchaus volatil.
Nimm mal Apple zum Vergleich. Die haben ausschließlich Consumer-Produkte. Vom MP3-Player, TV-Box, über Smartphones, Tablets bis zum PC. Oder hast du vielleicht schon mal von irgendeinem Apple-Server gehört? Oder einer Datenbank oder einem ERP oder einem Web-Cluster, das auf Apple-HW/SW gelaufen wäre? Oder gar einem von Apple zur Verfügung gestellten Rechenzentrum? Sowas machen Microsoft und Google.
Das meine ich mit "einer Handvoll Produkte". Nichts dagegen einzuwenden, wenn es sich um einen Mittelständler handelte. Für die wertvollste Firma der Welt aber verdammt wenig.
Ich kann Dir das nicht sagen, da ich diese Werte nicht beobachte. Vielleicht funktioniert das bei Apple besonders gut, weil der Kurs stark auf Nachrichten/Analystenmeinungen reagiert und daher gut steuerbar ist. Vielleicht ist es nur bei Unternehmen lukrativ, die eine hohe MK mitbringen, und das drehen am kleinen Rad bringt nicht viel.
Vielleicht ist es bei sehr volatilen Werten wie Amazon / Google zu risikoreich? Oder sie verdienen virlleicht an der normalen Entwicklung ausreichend, und müssen nicht tricksen?
Ich behaupte nicht (s.o.), dass ich sagen kann, warum das passiert - ich wüsste es zu gerne, sondern dass es eine sehr auffällige Korrelation zwischen OS Verfallsterminen und gezielten Kursbewegungen auf ungewöhnlich glatte Zahlen gibt.
Nicht mehr, und nicht weniger. Schau Dir den gestrigen Kursverlauf an, und dann frag Dich, ob das normal ist - erneut, viermal in sechs Wochen. Beim Hexensabbat ging das Kursgedrücke über zehn Tage, bis die 550$ zielsicher getroffen wurden.
"Unfassbar warum Werner in Apple investiert"
Ich bin in eurer Denke doch gar nicht investiert, allenfalls engagiert. Leider handelt es sich im Moment um 17,5T€ EK mit 57% Verlust.
:-)
Du drehst Dir die Argumente, wie Du sie gerade brauchst. Das meine ich mit Kaugummi kauen ist erheblich weniger Zäh, als mit Dir zu diskutieren. Kommst Du argumrntativ nicht weiter, kommen Allgemeinplätze (nur ein Produkt) oder komische Vergleiche (Apple ist auch nicht Daimler, letzterer hat Milliarden mit Chrysler verbrannt).
Und ja: BMW verkauft auch Motorräder, aber 90% des Umsatzes kommt durch Autos.
Anm.: Apple hat nicht nur Hardware, aber eben 80-90% des Umsatzes kommen daher. Der Rest kommt durch iTunes und Software.
Und bald vielleicht Spielkonsolen, Fernseher, Kaufabwicklung (Financial Services ähnlich PayPal), und und und.
Apple entwickelt Produkte so, wie sie es für richtig halten, und geht auf den Markt, wenn sie es für richtig halten, wenn die Produkte fertig sind. Die Innovation kommt von innen.
Google/Microsoft kaufen Marktanteile/Produkte teuer ein, und versuchen sie - mehr recht als schlecht - in den Konzern zu integrieren. Nicht immer erfolgreich, siehe Motorola/Google, siehe Here/Nokia. Innovation wird zugekauft.
"Ich behaupte nicht (s.o.), dass ich sagen kann, warum das passiert - ich wüsste es zu gerne, sondern dass es eine sehr auffällige Korrelation zwischen OS Verfallsterminen und gezielten Kursbewegungen auf ungewöhnlich glatte Zahlen gibt. "
Ja, das hast du jetzt ja schon oft genug gesagt. Was hilft deine "böse Mächte"- und "Glatte Zahlen"- Theorie dann irgendwem? Ohne Erklärung ist das doch vollkommen nutzlos. Abgesehen davon, dass du und andere Fans sich damit die Welt schön reden und sich als Opfer suhlen können.
Meine simple Theorie, dass die Welt im Moment 500$ für einen angemessenen Kurs hält, lehnst du ab. Eine bessere Erklärung ist mir aber noch nicht begegnet.
Es erklärt auch nicht die auffällige Korrelation mit den OS Verfallsdaten. Und warum sich das über Tage auf diese Zielmarken einpendelt. Ohne einen solchen Termin kracht der Kurs einfach durch etliche Marken hindurch: 520/530/540/510$ spielten keine Rolle - es musste am Hexensabbat 550$ sein, gestern 500$.
Die Großen bestimmen das Spiel, und ich bin nicht sicher, ob sie psychologische Marken genauso bewerten, wie Kleinanleger.
Dann reden wir weiter, wenn Deine OS mit Verlust verfallen. Noch verlässt Du Dich darauf, dass der Dezember weit in der Zukunft liegt. Wenn dann aber innerhalb kurzer Zeit der Kurs um 10% gedrückt wird, und Dein Gewinn sich halbiert, dann wirst auch Du das 'Kotzen' kriegen. ;-)
Ansonsten: ja, ich hab das nun oft genug gesagt. Denk Dir was dazu, oder lass es bleiben. It's up to you.
"Der MacPro ist sicherlich kein Consumerprodukt. Und soweit ich weiss hat Apple auch Serverprodukte, zumindest gibt beim mac mini irgendwas mit Server..."
Na klar ist der MacPro ein Consumer-Produkt, wenn auch ein geiles und enorm leistungsfähiges. Vielleicht haben wir da nur ein Definitionsmissverständnis. "Consumer" heißt für mich nicht "schwach", sondern: "Im wesentlichen von einem Benutzer benutzt. Für seine privaten oder beruflichen Zwecke". Im Gegensatz zu "Business", wo es um Server, Rechenzentren, Tausende aktive Clients und Millionen Anfragen von überall geht. Flugbuchungssysteme, Online-Banken, Buchungssysteme und sowas. Und in diesen Welten hat noch nie jemand irgendwas von Apple gesehen oder auch bloß daran gedacht.
Dein Link auf den OS X Server ist süß. Home, Schulen, kleine Unternehmen. Davon reden wir nicht. Deren Bedarf hätte man vor 20 Jahren schon mit einem Win/NT PC abdecken können.
Verstehe mich nicht falsch. Ich bin nicht am Apple-Bashing. Ich stelle nur fest, dass Apple sich auf einen kleinen Ausschnitt der IT beschränkt, nämlich Consumer. Und damit mit "richtiger" IT nicht das geringste zu tun hat. Dort spielen IBM, Microsoft, Oracle, SAP, etc. (Soviel ich weiß, auch Google. Ob aus eigener Kraft oder nicht, ist ziemlich wurscht)
"Richtige IT"
Werner, also bitte, langsam wird es lächerlich. Wer legt fest was "richtige" IT ist? Hat nicht gerade IBM die Serversparte an Lenovo vertickt weil der Ertrag damit zu dürftig ist? Was ist jetzt eigentlich dein Kritikpunkt?
Wir werden sehen, was aus Apple wird. Hoffentlich was Gutes.
Was hat er denn vor?