K+S: 70 Euro und mehr sind drin
Gestern 1. Handelstag im neuen Jahr, wie gesagt eine Menge Sondereffekte, abhaken.
Überkaufter Zustand auch ordentlich abgebaut, jetzt kann es weiter aufwärts gehen.
BESSER als die Kristallkugel...
...und die GEWÜNSCHTE Richtung stimmt ja auch...
Also warum nicht :-)
Ob´s hilft steht auf dem Chart von Februar... :-)
http://www.aktiencheck.de/exklusiv/...anik_Noch_halten_Daemme-5443552
"Zudem dürfte der Kali- und Salzproduzent für drei Jahre keine Dividende ausschütten".
Entweder ist das beim Übersetzen falsch rübergekommen oder der Analyst stand beim Schreiben unter Drogen!
mE ist es inzwischen allerdings eher so, dass es auch eine Spekulation gibt, die shortenden HFs so richtig bluten zu lassen.
Und da die Nachrichtenlage im Kaligeschäft zunehmend besser wird, im Markt interessantere Werte oft schon schwindelerregend hoch bewertet sind, ist es für mich geradezu absurd , bei einem derart gebeutelten Wert wie Kali und Salz mit guter Bilanz und in einer Situation , wo sich das Kalikartell wiederbelegt, so absurd runter reden zu wollen.
Na ja, ernst nimmt das inzwischen doch ohnehin kaum noch einer.
Mir ist pusherei wirklich zuwider, oft kommts ja auch anders, als man vermutet.
Aber ich halte es für durchaus möglich, dass Kali und Salz am Ende des Jahres 2014 zu den absouten Topperformern im DAX gehört.
Ich denke , spätestens im 2. HJ wird sich bei dem Wert abzeichnen, dass die Gewinnschätzungen wieder hochgenommen werden können.
Das letzte Quartal muss man abharken, da ist nichts zu erwarten, tut wohl auch keiner, der sich mit dem WErt auseinandergestzt hat.
Was sagt uns das: Eine Medaille hat immer zwei Seiten...
Das ist der einzige Grund warum man Aktien kauft, weil man Geldgeil ist!
Viele Geldgeile sind aber schon zu viel höheren Kursen hier eingestiegen und müssen nun abwarten bis Sie wieder im Plus sind, voher wird kaum einer aussteigen!
Somit freue ich mich über meine bereits aufgelaufenen Gewinne mit meiner geldgeilen Leidenschaft an der Börse!
Gibt ja im Moment nichts Neues.
Wenn K+S die naechsten 3 Jahre keine Dividende mehr zahlt, siehtst echt schlecht aus. Mit der Anleiheemission und dem kuenftigen Cash Flow sollte Legacy durchfinanziert sein. Falls nicht, sieht es mau aus und deshalb ein witzig fuer Deinen Kommentar.
Schaut Euch mal die Fundamentals von K&S an, dann werdet Ihr feststellen, daß die Dividende bei K&S Tradition hat und zur Unternehmenskultur gehört. Da sitzen gute Deutsche Kaufleute in der Unternehmensführung; die setzen auf Konstanz ( auch wenn Amerikaner, die nicht in der Lage sind, weiter als ein Quartal zu denken sich das nicht vorstellen können ).
BHP Billiton geht wiederauf PartnersuchefürMegaprojektJansen
Jan 3rd, 2014
Nun, da der Kalikrieg zwischen Russland und Weißrussland mit der Auslieferung des ehemaligen Uralkali-Chefs Wladislaw Baumgertner Ende des vergangenen Jahres eine entscheidende Wendung genommen hat, haben sich die Vorzeichen für den größten Rohstoffproduzenten der Welt BHP Billiton bei der Suche nach einem Partner für das 15 Mrd. USD teure Großprojekt Jansen in Saskatchewan deutlich verbessert.
Auszug:
Als BHP 2013 weitere 2,6 Mrd. USD für die Entwicklung von Jansen freigab, gingen viele Beobachter davon aus, dass ein solcher Deal bereits in der Pipeline sei und nur auf Grund der Geschehnisse um BPC erst einmal zurückgehalten werde.
Diese Hürde scheint nun aus dem Weg geräumt, doch gibt es weiterhin Bedenken, dass der Kalimarkt angesichts einer schwachen Nachfrage – zum Teil, weil die Käufer auf noch niedrigere Preise nach Beginn einer Produktionssteigerung beiUralkaliwarten bzw. warteten – über mehrere Jahre hinweg einen Angebotsüberschuss aufweisen könnte. Zumal Potash Corp. im Dezember erklärte, man werde 1.045 Arbeiter bzw. 18% der Belegschaft auf Grund der schwachen Nachfrage entlassen.
BHP allerdings stört sich daran nicht. Der Konzern erklärte gegenüber The Australian, dass man eine langfristige Perspektive verfolge und sich nicht an kurzfristigen Marktbedingungen orientiere. Und langfristig und fundamental sei man in Bezug auf den Kalimarkt zuversichtlich, so der Konzern. Der Bedarf an Kali werde angesichts der wachsendenWeltbevölkerunglangfristigsteigen und das werde sich in Zukunft auch im Preis widerspiegeln.
Und außerdem, aus dem Cash Flow wird die Dividende gezahlt und wenn dieser zu gering ist, kann weder Dividende bezahlt werden, noch in Legacy investiert werden...
Und wenn K+S weder Dividende bezahlen, noch in Legacy investieren kann, dann siehts mau aus.
Und wenn ich mich entscheiden könnte, ob entweder Legacy weitergeführt wird, oder eine Dividende gezahlt wird, würde ich mich persönlich für Legacy entscheiden, da es zur Unternehmensfortführung imens beiträgt.
Ich habe ja auch geschrieben "z.B". Das "z.B" kann auch bedeuten das gegebenenfalls Rücklagen gebildet werden müssen, um eine Salzabwasserpipeline zur Nordsee zu bauen. Werraschutz und so etwas. Die nächsten Quartalszahlen werden auch sicherlich nicht gut ausfallen und wenn dann noch von der Substanz her eine Dividende gezahlt werden müsste, dann sieht's ebenfalls mau aus.
Auszug:
Das große Problem der Überkapazitäten
Doch bisher haben die Zeichen der Entspannung nicht zu steigenden Aktienkursen geführt. Beispiel K + S: Die Aktie des DAX-Konzerns stürzte um bis zu 61 Prozent ab. Während die Kalipreise um ein Viertel auf 300 Dollar je Tonne fielen, mussten die Jahresziele und Prognosen für die Kaliminen weltweit nach unten korrigiert werden, und auch Uralkali hatte deutliche Kursverluste zu verkraften. Ein großes Problem sind die Überkapazitäten. Allein die existierenden Minen können einen Kalibedarf von über 70 Millionen Tonnen decken. Doch selbst wenn es 2014 zu der von den Minenbetreibern erwarteten Nachfrageerholung kommt, werden nicht mehr als 59 Millionen Tonnen gebraucht.
Uralkali versucht indes, Marktanteile auf dem chinesischen Markt zu gewinnen. Laut dem US-Analysehaus CIBC World Markets versorgte Uralkali den weltgrößten Kaliabnehmer im vergangenen Oktober mit rund drei Viertel seines Kalibedarfs. Im Mai bedienten die Russen erst rund ein Viertel der Nachfrage. Gleichzeitig ging der Gesamtabsatz des Düngemittels jedoch um 22 Prozent zurück, so die Analysten. Die Momentaufnahme zeigt ein weiteres Problem der Kalischürfer: Ihre besten Kunden China, Indien und Brasilien kaufen immer weniger und reagieren damit unverändert auf die Preisextreme aus den Jahren 2008 und 2009, als eine Tonne des Salzes über 800 Dollar kostete. Statt Kali versuchen Indien und China nun vermehrt Ersatzstoffe zu benutzen.
Niedrige Förderkosten sind damit unverändert der beste Garant für profitable Geschäfte. An diesem Punkt arbeitet sowohl K + S mit seinem 500 Millionen Euro schweren Sparprogramm als auch die Potash Corporation, die jeden fünften Mitarbeiter entlässt. Die Kanadier drücken ihre Förderkosten damit nach eigenen Angaben unter die 100-Dollar-Marke, während K + S auch mit den Einsparungen kaum in diese Region vordringen dürfte - die Förderkosten der Hessen zählen mit aktuell 280 Dollar pro Tonne zu den höchsten.