Ökonomen streiten über Verteilungsfrage
Seite 563 von 7878 Neuester Beitrag: 27.02.25 21:59 | ||||
Eröffnet am: | 04.11.12 14:16 | von: permanent | Anzahl Beiträge: | 197.937 |
Neuester Beitrag: | 27.02.25 21:59 | von: Tony Ford | Leser gesamt: | 37.674.661 |
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So ist es z.B. ganz schwierig die Zukunft zu meistern wenn man sich dauernd in Weltuntergangsgemeinden herum treibt. Helfen können dabei zwar die eigenen Genen - allerdings auch nicht unbeschränkt.
Und zur erfolgreichen Spekulation braucht es allerdings auch Glück - aber nicht nur Glück!
Aber er wird uns erklären, dass er das mal so gesagt hat, er aber brav "long" investiert war... Ein silberner Held!
Bullen gelten oft immer noch als einfältig, als Fressen für die Geier. Da der Zusammenbruch aller Werte noch in vielen Köpfen rumspukt....
Diese Einstellung ist - und das kann man positiv sehen - weit verbreitet; vielleicht ist dies die überweigende Einstellung.
Dieser konstruktiven Lebensausrichtung entspricht eindeutig einer "Long-Strategie".
Wenn somit die Long-Ausrichtung eher weit gestreut ist, wird sie von den "schlauen Leuten" als als eine weitverbreitete, simple, nicht-reflektierende Strategie bewertet; somit ist die Short-Ausrichtung die Wahl der wirklich Cleveren...
q.e.d.
Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) muss 2014 mehr Schulden machen als geplant. Die Nettokreditaufnahme des Bundes soll bei rund acht Milliarden Euro liegen. Das gehe aus Planungsunterlagen des Bundesfinanzministeriums hervor, berichtet der "Spiegel" vorab. Damit falle die Neuverschuldung des Bundes zwei Milliarden Euro höher aus als im Haushaltsentwurf der alten Regierung für 2014 vorgesehen. Die neue Etatplanung ist notwendig, weil der Bundestag den Regierungsentwurf wegen der Bundestagswahl nicht mehr verabschiedete.
Die Summe an neuen Krediten ist laut dem Magazin gerade noch mit der Zielvorgabe der Großen Koalition vereinbar, im neuen Jahr einen strukturell ausgeglichenen Haushalt vorzulegen - also einen Etat, bei dem abgesehen von Konjunktureinflüssen die Einnahmen die Ausgaben decken. Mit den zusätzlichen neuen Schulden wolle Schäuble Beschlüsse des Koalitionsvertrags finanzieren, etwa Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur. Das Bundeskabinett will den Entwurf Ende Februar beschließen, schreibt das Magazin
http://www.zeit.de/news/2013-12/29/...4-mehr-schulden-machen-29080406
http://www.finanznachrichten.de/...hr-schulden-machen-magazin-015.htm
im Zeitalter des gehemmten Geldumlaufs, doch dafür umso ungehemmteren Geld-Druckens bzw. Ausweiten der Bankbilanzen, hat die debt/gdp - Quote keine Aussagekraft mehr. Denn es ist nunmehr möglich, durch Ausweitung der Verschuldung BIP zu pumpen und damit die debt/gdp -Quote zu "verbessern" , was reine Augenwischerei ist. Das gilt insbesondere für die USA, die mit dem Privileg der "Weltleitwährung" geradezu beliebige Steuerungsmöglichkeiten haben.
Hierzu liefert die anglo-am. Finanztheorie das passende Konzept: "Währung (=$) ist gleich Kapital".
Deswegen hatte ich in (#024) auch den Wikipedia-Eintrag verwendet, in dem Bernanke die amerik. "Wachstumsstärke" als Zufluss von monetärem Kapital gedeutet hatte, worauf Dollarstärke entstand, was Importe verbilligte und begünstigte. Natürlich war es umgekehrt: Der Import von Realkapital (Güter) führte zu "Wachstum" (hedonische Veredelung), und nachher mussten ja die ausgereichten Dollar irgendwohin und sie landeten u.a. in US-Bonds (Bondkäufe durch China). Da Bernanke es besser wissen müsste, zumindest besser wissen könnte, ist seine Interpretation eine gezielte Falschmeldung. Diese Spitze hast du nicht verstanden....
Um diesen Verfälschungen nicht mehr auf den Leim gehen zu müssen, und ein Gegenmittel zu erhalten, habe ich die Marx'sche Betrachtung von Produktion und Reproduktion auf die heutige Zeit umgebrochen. Die Erkenntnis ist: Wenn Produktion und Reproduktion nicht mehr zueinander passen, dann ist die Betrachtung der Reproduktion die entscheidende Größe zur Beurteilung eines realen Wachstums. Und da sehen die USA ganz schlecht aus!
Irland hingegen hat seine Hausaufgaben nach der "Finanzkriese" sehr wohl gemacht und ist inzwischen mit respektablen Leistungsbilanzen wieder auf den Märkten unterwegs. Dass die Abwicklung der Häuserblase weh tut, kann man weder abstreiten noch kann man es verhindern. Doch würden andere Länder, die "Weichen Dickschiffe" also FR,IT,SP ähnlich restrukturieren wie Irland - wir hätten die Eurokrise längst hinter uns gelassen.
Dass Investieren & Consumieren auf Pump das GDP anschiebt ist nun wirklich nicht neues und folgt bereits aus seiner Definition. Einen kausalen Zusammenhang mit 'Geld drucken' gibt es jedoch nicht, soweit Du QE damit meinst. QE pumpt lediglich Zentralbankgeld auf, dass draussen jedoch keine nennenswerte Rolle spielt. Die private Verschuldung erfolgt über das Ziehen von Kredit bei Banken und Schattenbanken, die staatliche indem Bonds vertickt werden. Im Prinzip könnte die US Regierung ihren Geldbedarf auch selbst drucken, was sie aber nicht macht...
Ist doch irrelevant, ob Bernanke sich von seinem Saftladen öffentlich überzeugt zeigt. Die US haben ihre Werkbank im Zuge der Globalisierung outgesourct, was sich entsprechend als Deficit der Leistungsbilanz wie im GDP als Wachstum spiegelt - während die Produzenten mit ihrem entsprechenden $ Überschuss dann logischerweise das Deficit finanzieren. In dieser global eingerichteten gegenseitigen Abhängigkeit funktionert Produktion und Reproduktion doch nahezu reibungslos. Nur nahezu, weil die Revenue des US-Consumers dabei auf der Strecke bleibt, und, angesichts eines kontraktiven Staatssektors, nur die Ausdehnung der eigenen Verschuldung weitere Partizipation erlaubt. Dass diese private Verschuldung zyklisch ihre Möglichkeiten überdehnt, ist ...
Irland hatte bereits vor der letzten Kreditkrise seine 'Hausaufgaben' gemacht. So hiess es jedenfalls, weil der Staat seine Verschuldung vorbildlich fast auf 0 abgebaut hatte. Dass dies mit einer Eskalation der privaten Verschuldung einherging (und einhergehen muss, wie Eingeweihte wissen), hat dagegen niemand gross interessiert - denn der Stammtisch problematisiert in seiner Abneigung gegen 'Wohltaten' so gut wie immer nur die öffentliche Verschuldung. Die Überdehnung der privaten Kreditblase hat aber auch hier dem 'keltischen Tiger' das Genick gebrochen. In der Konsequenz dann eine Radikalisierung genau des Programmes, das in die Krise geführt hatte. Der Staat spart immer energischer, die Privaten arbeiten ihren Schuldensaldo ab oder wandern aus, und alle werden gemeinsam ärmer. Weidmann & Schäuble, sprich dem gesunden Menschenverstand, gefällts...
Das Bruttosozialprodukt stieg vor dem Platzen der Blase durch eine übertriebene Bautätigkeit zusammengehend mit explodierenden Immobilienpreisen und einer überbordenden privaten Verschuldung.
Nach dem Platzen fiel die Bautätigkeit zusammen, die Immobilienpreise krachten und viele Banken standen vor der Pleite. Bezüglich den Banken kam die Involvierung in ausländische Spekulationen mit strukturierten Immobilienpapieren hinzu. Die Rechnungen dazu kamen und kommen sukzessive auf den Tisch (there is no such thing as a free lunch). Hat allerdings alles nichts mit Sparen zu tun - es sind die ganz normalen Folgen des vorangegangenen Wahnsinns. Auch die vorangegangene Lage bei der Staatsverschuldung war, wie in Spanien, nur scheinbar gesund. Viele Steuereinnahmen hatten nämlich ihre Ursache in der Entwicklung der Blase.
Was soll uns also dieses Bildchen zeigen? Hätte man die Blasen (weltweit) weiter aufpumpen müssen? Irgendwann hätte es dann auf der grünen Insel keine Wiese mehr gegeben! Letzteres verdeutlicht, dass es ewiges Wachstum bei begrenzten Ressourcen nicht geben kann - auch wenn man noch so kräftig und nachhaltig bläst. Eine wirklich schwache Argumentation! Bildchen sagen uns eben nichts! Und wenn sie etwas sagen, sagen sie das Falsche! Man sollte seine Bildchen deshalb immer mit passendem Text unterfüttern.
The US stock market is now up for the fifth year in the row – a rare historical feat, which has been witnessed less then a handful of times over the last century. Over the last 5 years, the rolling 12 month performance has not shown a negative return, similar to the 2002-07 bull market. So let us look at the internals of what has made this bull so strong.
Viele Mechanismen der Abfederung sind zunächst gut gemeint geraten dann außer Kontrolle und führen zu einem Ausmaß an Ungleichgewichten das bis in die Unerträglichkeit führt. Dann mag es einen Crash geben der bereinigend wirkt.
ave
der Glaube, 'Märkte an sich sind nicht ineffizient, sie werden ineffizient durch die Eingriffe der Politik und der Notenbanken' bewegt aller empirischen wie historischen Evidenz zum Trotz nicht nur den Stammmtisch, sondern auch die Entscheidungsträger, die er ins Amt hievt. Den durch die Bank anerkannten volkswirtschaftlichen Gleichungen, aus denen der Staat als Counterpart der Privaten ebenso glasklar hervorgeht wie die gegenseitige Abhängigkeit der einzelnen Variablen, die zu einem GDP führen, fehlt es offenbar an Überzeugungskraft..
Damit ist die Tendenz zu einer prozyklischen Krisenreaktionspolitik in der Welt, die den mentalen Impuls der Privaten in der Krise, nämlich zu sparen, auf die öffentliche Hand überträgt - so als sei diese qualtitativ nichts anderes als ein privater Haushalt mit limitiertem Budget. Wenn alle sparen, können die Einahmen jedoch nur noch von draussen kommen, durch den Export, also dadurch, dass andere sich im entsprechendem Ausmass verschulden. Die Kreditblase wird sozusagen weitergereicht, bis sie sich auch beim Adressaten überdehnt und durch einen Sparkurs ersetzt wird...
Hielten sich alle an ihr textbook, würden Entwertungskrisen so weit radikalisiert, bis die globale Gesamtersparnis unter 0 sinkt - die Leute also so arm geworden sind, dass Sparen als praktizierbare Option herausfällt. Dies ist jedoch nicht der Fall, weil primäre Industriestaaten, die eine eigene Währung emittieren oder die Währung substantiell beeinflussen wie zB Deutschland, dem eigenen ideologischen Bias zum Trotz in einer echten Krise antizyklisch reagieren - bei Strafe in der internatiolen Konkurrenz der Staaten um Kapital nach unten durchgereicht zu werden. Sprich: Ein Programm der inneren Abwertung, das man hier leichten Herzens Ireland oder Spanien empfiehlt, würde und wird es in D selbst niemals geben...
Deutschland hat eine massive innere Abwertung seit der Wiedervereinigung mitgemacht. So sind die Realeinkommen kam noch gestiegen - im Gegensatz zu manchen Problemstaaten im Süden. Würden manche Staaten im Süden eine vergleichbare innere Abwertung durchführen, hätten sie ihre Volkswirtschaft wieder im Griff. Bis jetzt sind sie stärker im Weinen und Jammern als im Abwerten. Deshalb wird das Jammertal auch nur länger andauern. Sie müssen sich eben dorthin zurück entwickeln was ihrer wirtschaftlichen Kraft entspricht. Freizeit, Sozialleistungen, Bildung, Infrastruktur, usw. wollen erwirtschaftet werden.
Wenn es eine andere Lösung gäbe, bräuchten wir nur massenweise Euros zu drucken und über Zentralafrika und der Sahelzone abzuwerfen. Und schon wäre "Friede, Freude, Eierkuchen"? Glaubt jemand ernsthaft daran?
Chinese municipal debt nears $3T. Chinese local-government liabilities stood at 17.9T yuan ($2.95T) at the end of June, a major new report shows, with the number up from 10.7T yuan the last time a full audit took place in 2010. The report comes as China's short-term money market rates calm down after spiking earlier this month due to the central bank refraining from injecting liquidity into the system as part of its efforts to rein in soaring debt.
Der Staat schafft durch die Allimentierung schwacher Nachfrager egal ober auf individueller Ebene, der Ebene von Gebietskörperschaften oder Staatsebene eine künstliche nicht nachhaltige Nachfrage um die Wirtschaft schneller laufen zu lassen. Wenn dabei Strukturen geschaffen werden die nicht wettbewerbsfähig sind und auch nie sein werden so kommt es zwangsläufig zur Bereinigung. Gleiches gilt bei der Subventionierung. Auch hier schafft der Staat durch politische Eingriffe nichts lebensfähige Strukturen (Beispiel Solar) die nicht lebensfähig sind und am Ende vom Markt mit aller Wucht bereinigt werden.
Ich sehe hier keine Parallele zum Stammtisch der in aller Regel nur populistischen, wenig Intelligente Gespräche führt.
In der heutigen Zeit noch offen für die freie Marktwirtschaft einzutreten und den Glauben an frei effiziente Märkte zu vertreten ist nicht leicht da es nicht der gängigen populären These entspricht. Umso wichtiger ist es dafür einzutreten um nicht vollends in die falsche Richtung zu laufen.
Am Ende wird der Markt sich selber bereinigen.
@all: Ich wünsche euch einen guten Rutsch, eine schöne Silvesterfeier und ein erfolgreiches Jahr 2014.
ave
Unser Dax hat sich nicht lumpen lassen, er stieg über 25 Prozent.
Graaaaaaaatulation.
Obwohl der Handel heute ruht, werden wir es knallen lassen.
Versprochen.
Leider lief die Rallye wieder mal ohne den deutschen Privatanleger. Er verkroch sich verängstigt im Schneckenhaus-- von Massenmedien und falschen Propheten verunsichert.
Heeey---Liquidität und Hoffnung sind stets die besten Treibsätze an der Börse.
Liquidität ist weiter im Markt.
Und Hoffnung sollten wir mal wieder allmählich schöpfen-- nachdem uns nun jahrelang von Kaffeesatzlesern das Ende des Euro gepredigt wurde....
Dir auch einen guten Rutsch, Narbonne !
Brave Buffalo, Brule-Sioux-Nation:
Gemäß des heiligen Rings und der Weissagungen ist es Zeit diese alten Weisheiten mitzuteilen. Es ist Zeit für die große Reinigung. Wir sind an einem Punkt ohne Umkehr. Die Zweibeinigen gehen um und bringen dem Leben auf der Erde Zerstörung. Es geschah schon einmal und es wird wieder geschehen. Der heilige Ring zeigt, wie sich alle Dinge in einem Kreis ereignen.
Das Alte wird neu, das Neue wird alt. Alles wiederholt sich. Weiße Menschen haben keine Kultur. Kultur ist Wurzeln in der Erde zu haben. Menschen ohne Kultur bestehen nicht sehr lange, weil die Natur Gott ist. Ohne eine Verbindung zur Natur weichen die Menschen ab, entwickeln sich zum Schlechten, zerstören sich selbst. Am Anfang hatten wir einen Geist, und er war gut.
howgh, Fill