Ökonomen streiten über Verteilungsfrage


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Neuester Beitrag: 27.02.25 00:20
Eröffnet am:04.11.12 14:16von: permanentAnzahl Beiträge:197.916
Neuester Beitrag:27.02.25 00:20von: fwsLeser gesamt:37.653.925
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23513 Postings, 6799 Tage Malko07Wenn man schon 2 Indizes, die nach

 
  
    #13751
4
01.12.13 10:08
sehr unterschiedlichen Regeln funktionieren, über einen längeren Zeitraum vergleichen will, sollte man beide mit Dividenden nehmen und nicht den einen mit und den anderen ohne (das Gebahren wie und in welchem Umfange Dividenden gezahlt werden ist nämlich oft recht unterschiedlich). Und dann sollte man das auch noch aus einer Währungssicht und nicht aus der Sicht von 2 unterschiedlichen Währungen tun. Währungsrelationen kann man nämlich einfacher dokumentieren.

Will man aus derartigen Bildkompositionen auch noch die Zukunft prognostizieren, sollte man doch als Vergleichsindex die mittlere Tagestemperaturkurve von Hinterblütenstein hernehmen.



 

11119 Postings, 6558 Tage sirus737...drecksackalarm

 
  
    #13752
1
01.12.13 11:23
und dumm noch dazu...  

11119 Postings, 6558 Tage sirus728 noch viel schlimmer

 
  
    #13753
01.12.13 11:24

72506 Postings, 6109 Tage FillorkillLumpi, Dow vs Dax zu korrelieren...

 
  
    #13754
3
01.12.13 12:46

macht nur im kleinen timeframe taktisch Sinn, als Spiegel secundärer Bewegungen. ZB stehen Permabären wie ich, die den bearmarket am 27.12. 15.35 in die Akutphase eintreten sehen, vor der kniffligen Frage, was eigentlich shorten: Während die Amis defacto überreif sind, da typischerweise im credit cycle weit vorne liegend, zieht die Eurozone genau aus diesem Grund die flows an - jedenfalls solange das Narrativ 'recovery' intakt bleibt. Insbesondere der Dax lief, getragen von diesem Narrativ, zuletzt allen anderen davon. Hier wäre theoretisch der grösste Hebel zu finden, während der Ami insbesondere bei blassem Downmomentum die Nr sicher wäre

 .


23987 Postings, 8505 Tage lehna#752 ja sirus....

 
  
    #13755
6
01.12.13 13:08
Bullen und Optimisten sind Drecksäcke--- wir wissen es allmählich.
Und wenn sie dann noch schwarz sind, geht für linke Ideologen die Welt vollends unter.
Aber ich bin gern der Drecksack, wenn es deinem verdrehtem Hirn hilft.
Wär aber trotzdem froh, wenn der Mist im Pöpeltalk bleibt. Und dieser Thread nicht dadurch versaut wird...


 

2696 Postings, 6499 Tage Ischariot MDGedenken zum Advent

 
  
    #13756
2
01.12.13 13:18
... wer waren eigentlich im November 1923 die "Modernisierungsverlierer", die "mit Demokratie, Staat, Markt, Medien, Realität und überhaupt der ganzen modernen Welt" von 1914 bis 1923 absolut nicht klar gekommen sind, vor allem mit der "modernen Welt" der formal politisch unabhängigen und autokratisch geführten Reichs-(zentral-)bank und all den Politikern der jungen Weimarer Republik, die den 'demokratischen Ruf' des Volkes nach kompensatorischen staatlichen Wohltaten in wirtschaftlich schweren Zeiten so gerne erhört hatten.

Das FuK'sche 'time frame' hat schon was ...

Das Ende der deutschen Hyperinflation » Rott & Meyer
von Prof. Thorsten Polleit Etwa vor 90 Jahren, am 15. November 1923, wurden die entscheidenden Schritte eingeleitet, um den Alptraum der Weimarer Hyperinflation zu beenden: Die Reichsbank hörte auf, Schuldpapiere des Kaiserreiches aufzukaufen, und der Papiermark wurde die neu geschaffene ?Rentenma ...

2696 Postings, 6499 Tage Ischariot MDdas haben wir es heute doch besser

 
  
    #13757
01.12.13 13:24
... wir brauchen keine wilhelminischen Starrköpfe, um uns in die Grube zu stoßen, dafür haben wir heute unsere (süd)europäischen Freunde. Und im Gegensatz zu den Akteuren in der noch jungen Weimarer Demokratie haben wir heute einen jahrzehntelang gestählten und gepäppelten, hochprofessionellen Sozialapparat, der dem Parlament schon klar macht, wieviel Geld benötigt und wo das gefälligst herzukommen hat.

2696 Postings, 6499 Tage Ischariot MDSozialindustrie

 
  
    #13758
4
01.12.13 13:40
zum "hochprofessionellen Sozialapparat" hier noch ein interessanter Bericht aus den Tiefen Inner-Berlins, der schön zeigt, wie die Sozialindustrie sich wie die Made im Speck den Sozialstaat mittlerweile untertan gemacht hat.

Was wir daraus lernen ist, daß die Sozialindustrie aus reinem Eigennutz agiert, um mit öffentlichen Hilfsgeldern ihren eigenen arbeitsscheuen Wasserkopf zu alimentieren und zu vergrößern, und über den Admin-Wasserkopf hinaus noch Hilfsgelder per "Lizenzgebühren" in die Taschen linkssystemkonformer Firmen schleust. Das schlimmste, was der Sozialindustrie passieren könnte wäre, daß sich die Situation der Geförderten tatsächlich bessern würde ... und das wird nicht passieren, dank real völlig ineffektiver Sozialarbeit und stetigem Zustrom weiterer Hilfsbedürftiger, befeuert durch EU-Erweiterung, Doppelpaß, 'humanitärer' Zuwanderung und statistisch-quotaler Armutsdefinition bemessen am Durchschnittseinkommen.

Must-read für jeden Spendenwilligen übrigens:

"Das Quartiersmanagement (QM) verwaltet die vom Land Berlin, dem Bund und der EU bereitgestellten Fördermittel aus dem Programm „Soziale Stadt“. Diese Gelder werden für Projekte zur Verfügung gestellt mit dem Ziel, die Lage der Bevölkerung im Gebiet, dem Quartier, zu verbessern. Ziele sind zum Beispiel Integration, Bildung, Sprachförderung, (multi-)kulturelle Veranstaltungen und die Verbesserung des Wohnumfeldes. Die Durchführung der Projekte übernehmen „Freie Träger“, das heißt gemeinnützige Vereine aber auch Firmen (...)

Profiteure des QM-Systems sind eindeutig (...) vermeintlich „Freie Träger“, die „soziale Projekte“ organisieren und durchführen. Das kann zum Beispiel ein Sprachkurs oder ein sogenanntes Elterncafé sein, in dem gezielt die Eltern von türkischen oder arabischen Kindern angesprochen, laut Fachjargon „aktiviert“ werden sollen (...) Das genannte Elterncafé hat über die Jahre eine sechsstellige Summe an Fördergeldern bekommen, dafür aber fast nichts geleistet. Die meisten Gelder werden für den verwaltenden und geschäftsführenden Wasserkopf aber auch sogar für „Lizenzgebühren“ an Organisationen außerhalb des Fördergebietes verwendet. Beispiele für solche Projekte, die von Sozialfirmen „designed“ und dann landesweit lizenziert werden ist „Rucksack“ und „Griffbereit“ (...)

Die Sozialindustrie ist ein Moloch, der die Leute wie ein Drogenhändler von sich abhängig macht (...)

Nehmen wir an, die wirtschaftliche Situation der betroffenen Menschen verbessert sich „nachhaltig“ (...) Damit würden die Fördergelder versiegen und eine Menge Leute ihre attraktiven Jobs verlieren. Das wird aber nicht passieren. Die Sozialindustrie wird das zu verhindern wissen. Notfalls siedelt sie absichtlich eine offene Alkoholiker- und Drogenszene hier an, um neue Schäfchen zu erhalten, um die sie sich kümmern kann. Kein Scherz! Das Quartiersmanagement hat kürzlich mit Zustimmung und Förderung des Bezirkes einen „Stützpunkt für alkoholkranke Menschen“ direkt vor den Fenstern der bedauernswerten Anwohner gestellt (...)

23987 Postings, 8505 Tage lehna#43 falsch Fill...

 
  
    #13759
8
01.12.13 13:40
die ID lehna wird den nächsten Bärenmarkt nicht aussitzen.
Versprochen.
Ich werd mich strikt an meine erarbeiteten Indikatoren halten. Da sie nachlaufend sind-- vorlaufend geht nun mal nicht-- dürften sie mich spätestens ca. 1000 DaxPunkte unterm Top komplett rauswerfen.
Stur und hartnäckig hatte ich die 2008er Randale ausgesessen. Verbiesterte Überzeugungen sind nun mal Quatsch-- das hab ich nun hoffentlich gefressen.
Ich werd ausm Boot springen, wenn das Rudel mal wieder Bock auf Chaos hat.
Aktuell sehen meine Indikatoren allerdings noch kein Riff- im Gegenteil, die See scheint ruhig wie selten...



 

72506 Postings, 6109 Tage Fillorkillwürd ich dir wünschen !

 
  
    #13760
1
01.12.13 13:44

12996 Postings, 5948 Tage daiphong#60 wieso eingeschränkt? "würd" ?

 
  
    #13761
1
01.12.13 14:11
soll, darf wohl nicht sein? Kann man nicht glauben? Muss da eine höhere Gerechtigkeit her?  

72506 Postings, 6109 Tage Fillorkill'würd', Hr Beckmesser,

 
  
    #13762
1
01.12.13 14:28
weil mir eine bullische Mentalität zwar sympathisch ist, ich aber zugleich befürchte, dass diese auch Unkosten aufwirft. Overconfidence korreliert bekantlich mit einer gewissen impliziten Fragilität..

2898 Postings, 4250 Tage flk1973Bald is nix mehr da zum Verteilen !

 
  
    #13763
2
01.12.13 14:30

72506 Postings, 6109 Tage FillorkillExkurs: Illusion of Control

 
  
    #13764
2
01.12.13 14:44
The illusion of control is the tendency for people to overestimate their ability to control events, for instance to feel that they control outcomes that they demonstrably have no influence over.

The illusion is more common in familiar situations, and in situations where the person knows the desired outcome. Feedback that emphasizes success rather than failure can increase the effect, while feedback that emphasizes failure can decrease or reverse the effect. The illusion is weaker for depressed individuals and is stronger when individuals have an emotional need to control the outcome. The illusion is strengthened by stressful and competitive situations, including financial trading.

Though people are likely to overestimate their control when the situations are heavily chance-determined, they also tend to underestimate their control when they actually have it, which runs contrary to some theories of the illusion and its adaptiveness....

http://en.wikipedia.org/wiki/Illusion_of_control

12996 Postings, 5948 Tage daiphong#58 Blödsinn

 
  
    #13765
4
01.12.13 15:03
Auf eine 100.000 Einwohner-Großstadt gerechnet stehen derzeit so 400.000 jährlich für Quartiermangement, also Förderungen von Eigeninitiativen wie Elterncafes, Sprachschulen, Kinderplätze, Treffpunkten in den Stadtteilen zur Verfügung, da kann sich jeder ausrechnen, dass das nur wenige Vollstellen oder kaum große Förderungen ergibt, oder gar einen großen Wasserkopf von Verwaltung. In Berlin sind das bei 3,5 Millionen Einwohnern jährlich 15 Millionen vom Land, Bund, EU. Klingt vielleicht nach viel, ist aber nicht viel, gibt sicher auch Missbrauch dabei, aber da, wo ich die Dinge übersehen kann, wird das Geld weit überwiegend sehr sinnvoll und bescheiden eingesetzt.
http://www.quartiersmanagement-berlin.de/  und zu den Kosten
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/wohnen/...ement/de/kosten.shtml

Berlin ist allerdings wie alle Großstädte einem ständige Zustrom von Hilfsbedürftigen ausgesetzt, z.B. Inländern und Ausländern, die aus vielerlei Gründen aus kleineren Gemeinden in die Großstadt flüchten. Der gesamte Aufwand und die Kosten für Integration fallen dann eben hier an, und nicht in den kleinen Gemeinden - ein Service der Großstädte. EU-Erweiterung und außereuropäische Zuwanderung machen sich dabei sicher bemerkbar, nicht immer einfach für die Großstädte, aber Doppelpass und statistische Armutsdefinition sicher nicht.
Teurer sind die Schulen und überbetrieblichen Berufsausbildungen (wobei inzwischen die gewerbliche Nachfrage nach Azubis sehr stark gestiegen ist, und der Arbeitsmarkt sich weiter deutlich verbessert hat), teuer ist der Bereich der Jugendhilfe, die Förderung alleinstehender junger Mütter, aber insbesondere sind es die steigenden Wohnkosten. Mag sein, dass es bald wieder einen Zuzug oder Rückstau von Hilfsbedürftigen in kleineren Gemeinden gibt...;-o)  

12996 Postings, 5948 Tage daiphong#56 im November 1923 litt man ganz

 
  
    #13766
3
01.12.13 15:17
sicher nicht unter "kompensatorischen staatlichen Wohltaten" von "all den Politikern der jungen Weimarer Republik", die du in deiner ideologischen Albtraumwelt erfunden hast.
 

12996 Postings, 5948 Tage daiphong#65 gibts offenbar in jeder Stadt

 
  
    #13767
01.12.13 17:19
Städte und Gemeinden im Programm Soziale Stadt - Investitionen im Quartier,
Programmjahr 2012   Quelle: BBSR  
Angehängte Grafik:
kartesozialestadt2012_property_default.png (verkleinert auf 91%) vergrößern
kartesozialestadt2012_property_default.png

4290 Postings, 5947 Tage DreiklangDie "Segnungen" der Weimarer Inflation...

 
  
    #13768
4
01.12.13 19:22
hatten bereits zum 31. Januar 1921 zu einem Dollarkurs von 60,43 RM geführt, vorausgegangen war binnen Jahresfrist bereits eine Entwertung der RM gegenüber dem $ von fast 50% zu verzeichnen. Damit waren 1921 Vorkriegsvermögen faktisch auf 7% ihres Ausgangswertes entwertet und der weitgehende Vermögenskollaps der Geldwerte vollzogen. D.h. die eigentliche "Hyperinflation" kam noch lange nicht - doch  ihre Wirkung verbunden mit der weitgehenden Entschuldung des Staates hatte sie schon getan. Was nun, ab 1922,  folgte, war der Zusammenbruch der Geldfunktion: Auch trotz wesentlich gesteigertem Geldumlauf konnten mit Geld nicht mehr alle Waren gekauft werden,  die Wirtschaft musste notgedrungen auf Tauschgeschäfte übergehen und ein Großteil der Produkte konnte nur noch mit "Ware gegen Ware" bezogen werden. Hätte z.B. ein Brand in einer Lagerhalle in einer Firma einen Großteil der (über Tausch bezogenen) Vorprodukte zerstört, wäre eine Wiederbeschaffung (über Kredit) nicht mehr möglich gewesen und die Firma hätte ihren Betrieb einstellen müssen.  Im November 1923 kam die Geldfunktion auch deshalb zum Stillstand, weil sich Verzehnfachung des Dollarwertes nun binnen weniger als 10 Tagen abspielte, dh. die gesamte Bargeldmenge in dieser Frist zu erneuern war.

Nun könnte man denken, dass heutzutage im Zeitalter des elektronischen Geldes eine Hyperinflation zumindest in diesem Punkt *hüstel* ihre Schrecken verloren hätte, doch weit gefehlt: Banken rechnen mit Fixkomma und der (Micosoft)-Datentyp stellt nur 15 Stellen bereit : Es stockt einem der Atem, doch bereits bei 999 Billiarden ist Schluss! Damit hätte man am 20. November 1923 gerade mal 200.000 $ eintauschen können!

Hier sollte Microsoft unbedingt nachbessern und, in Analogie zur Lösung des "Y2K-Problems",  in der  Version Windows 8.FED die (ganz) neue Bankfunktion freischalten, indem der  Festkomma-Typ auf 36 Stellen erweitert wird.  Das würde zur Zukunftsfähigkeit des monetären Systems beitragen. Wer  aber nicht vorbeugen will, der würde böse Überraschungen erleben (es könnten dann ja nicht einmal mehr neue Software/neue Computer gekauft werden).  

 

2696 Postings, 6499 Tage Ischariot MD#66 Wohltaten

 
  
    #13769
1
01.12.13 19:29
"Wohltaten" nach unseren heutigen Maßstäben nicht, ganz sicher nicht.
Aber allein schon die grassierende Arbeitslosigkeit hat das ihre zur Dekompensation des bescheidenen sozialen Netzes damals beigetragen.

"Mit dem Zusammenbruch des Geldes explodierte die Arbeitslosigkeit. Seit Kriegsende war sie stets sehr niedrig gewesen – weil die Wirtschaft durch Staatsausgaben, finanziert durch Kreditaufnahmen und Geldmengenausweitungen, künstlich in Gang gehalten worden war. Die Arbeitslosenquote war Ende 1919 bei 2,9 Prozent, 1920 bei 4,1 Prozent, 1921 bei 1,6 Prozent und 1922 bei 2,8 Prozent. Mit dem herannahenden „Tod des Geldes“ änderte sich das.
Im August 1923 war sie bereits bei 6,3 Prozent angelangt, dann stieg sie auf 19,1 Prozent im Oktober, 23,4 Prozent im November und erreichte 28,2 Prozent im Dezember. Weite Teile der Bevölkerung, vor allem der Mittelstand, verarmten. Die Hyperinflation zerstörte die bürgerliche Gesellschaft"

Polleit,
http://www.rottmeyer.de/das-ende-der-deutschen-hyperinflation/

2696 Postings, 6499 Tage Ischariot MDExkurs: Wie finanzieren die Kommunen ihre

 
  
    #13770
5
01.12.13 19:36
explodierenden Schulden, die ganz wesentlich aus dem Sozialsektor ('Sozialhilfe' i.w.S.) resultieren? Ups, schon wieder eine Staatsbank:

4290 Postings, 5947 Tage DreiklangDer Anti-Merkel-Wut-Bürger

 
  
    #13771
3
01.12.13 19:41
wird sich nicht über den Koalitionsvertrag aufregen, da dieser exakt Merkel'scher Planung entsprach (auch der Mindeslohn war  vor  der BT-Wahl von Merkel innerparteilich durchgestellt worden). Merkel wollte die GroKo (das war am Wahlabend ja bis zur Peinlichkeit erkennbar, wie die FDP "verabschiedet" wurde) und die SPD hat "geliefert".

Der Bundesbürger ist mit der sozialdemokratisch gewendeten CDU hochzufrieden und  daher dem Bündnis mit der SPD sehr zugetan. So ist dem Wählerwillen Rechnung getragen worden. Solange die Basiskaufkraft für Würstchen mit Kartoffelsalat und Bier ausreicht und die Neue Bankfunktion nicht auch das noch abräumt, ist und bleibt die politische Lage stabil. Allerdings - die Umfragen deuten daraufhin, dass der dt. Bürger sich da für die Zukunft , also die nächste BT-Periode, nicht so sicher ist.  Doch in einer GroKo ohne nennenswert störende Opposition werden Merkel, Schäuble und Gabriel stets die passenden Worte finden.  

2696 Postings, 6499 Tage Ischariot MDja, ich gebe zu

 
  
    #13772
3
01.12.13 20:17
daß für den Bundesbürger, der seine politische Bildung aus Bild, Zeit, heute-Journal und n-tv.de bezieht, gibt es derzeit wenig dringenden Grund zur Unzufriedenheit. Es gibt genug Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt, es wird wieder genug billiges Feuerwerk bei Aldi geben, die Alltagskriminalität ist für viele weit weg, an marode Infrastruktur gewöhnt man sich langsam, an Null-Zinsen ebenso.

Spannend wird es, wenn die 'extend-and-pretend' Politik der EU scheitert und erstmals ESM-Garantien gezogen werden und die Milliardensummen im heute-Journal auftauchen.

Es gibt genug Beispiele großer Volksgruppen, die lange als lethargisch und damit als politisch unmaßgeblich angesehen wurden und recht plötzlich, wenn das Maß voll war, aufbegehrt haben, zur großen Überraschung und Entsetzen der Machthaber. Hierzulande nicht sofort mit der Machete, zunächst an der Wahlurne und dann dem Fiskus gegenüber ...

72506 Postings, 6109 Tage Fillorkill# 72 das wird fein, wenn das Volk endlich erwacht

 
  
    #13773
4
01.12.13 20:34
Aus seiner Lethargie, mit der es seit 45 wirklich alles geschluckt hat - von Überfremdung über Homo bis hin zum angelsächsischen Finanzimperialismus. Nur einige wenige unbequeme Mahner halten noch, verschanzt in rechtsextremen Bärenthreads (grosse Gefahr: 'Unterwanderung der Sozialsystem durch mittelloser Ausländer'), an der reinigenden Katharsis fest. Doch jetzt ist das Mass voll, die Homokummunisten ud Wallstreetjuden haben den Bogen überspannt. Jetzt wird abgerechnet - erst an der Wahlurne und dann...das Drehbuch ist bekannt....

1462 Postings, 4335 Tage narbonneLandeseigene NRW-Bank hält Kommunen über Wasser

 
  
    #13774
6
01.12.13 21:05

Zweifel an Bonität wachsen

Landeseigene NRW-Bank hält Kommunen über Wasser

01.12.2013, 17:03 Uhr

exklusivEine FDP-Anfrage bringt Klarheit: Die landeseigene NRW-Bank ist mittlerweile extrem stark an der Finanzierung der meist klammen NRW-Kommunen beteiligt.
Ende 2012 hatten die NRW-Kommunen insgesamt 14,3 Milliarden Euro Kredit bei der landeseigenen Förderbank; 9,2 Milliarden Euro davon waren Darlehen, der Rest Liquiditätskredite, heißt es in einer Antwort von NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) auf eine Anfrage des kommunalpolitischen Sprechers der FDP-Landtagsfraktion...............................
http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken/...wasser/9154708.html


Das ist keine nachhaltige Entwicklung wenn eine große Zahl von Kommunen ihre Finanzierung nicht mehr über den regulären Markt abwickeln können. Wir haben strukturelle Probleme und nicht nur einen kurzfristigen Finanzierungsbedarf.

ave  

1462 Postings, 4335 Tage narbonneDie erste Zentralbank strafft die Geldpolitik

 
  
    #13775
9
01.12.13 21:10
Finanzmarktbericht

Die erste Zentralbank strafft die Geldpolitik

Die Bank von England stoppt die Förderung von Krediten für Immobilien. Die Europäische Zentralbank könnte am kommenden Donnerstag Maßnahmen beschließen, mit denen sie südeuropäischen Unternehmen zu Krediten verhelfen will.......
http://www.faz.net/aktuell/finanzen/aktien/...ldpolitik-12689752.html
 

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