Ökonomen streiten über Verteilungsfrage


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Neuester Beitrag: 26.02.25 16:36
Eröffnet am:04.11.12 14:16von: permanentAnzahl Beiträge:197.908
Neuester Beitrag:26.02.25 16:36von: FillorkillLeser gesamt:37.644.636
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1462 Postings, 4334 Tage narbonneLohnfindung/ Mindestlohn

 
  
    #13626
11
20.11.13 20:40
Für produzierende Betriebe und viele Handwerksleistungen (jenseits des Friseur-& Fleischergewerbes) spielt ein Mindestlohn in der Höhe der heutigen Diskussion ohnehin keine Rolle. Unter 10 Euro die Stunde finde ich keinen guten Handwerker und in Produktionsbetrieben findet man wahrscheinlich keinen guten Mitarbeiter unter 15€/Stunde. In der Produktion sind die Lohnkosten am Endprodukt in vielen Fällen ohnehin so unerheblich als das die Diskussion darum kaum lohnt.
Problematisch ist es für die Eckkneipe, den Friseur (Handwerk), den Pizzaservice, das Catering, die Werbebranche, Pflegepersonal, das Kiosk an der Ecke, der Getränkeladen und weitere Non Professional Services.
Diese Branchen stehen nicht im Wettbewerb mit dem Ausland sondern nur mit ihren Konkurrenten im Inland die ja im Zweifel auch einen höheren Lohn zahlen müssen.
Da hier keine Produktivitätsfortschritte (oder kaum) zu realisieren sind müssten die Preise auf die Kunden abgewälzt werden und da muss sich dann zeigen wie viel der Kunde bereit ist mehr zu bezahlen bevor er auf den Service verzichtet.

Ich halte 8,5€ grundsätzlich für unproblematisch, für problematisch halte ich die Einmischung der Politik in die Lohnfindung.

ave  

1462 Postings, 4334 Tage narbonneFederal Reserve weighs slowing bond buys soon

 
  
    #13627
10
20.11.13 20:44
Federal Reserve weighs slowing bond buys soon
By Steve Goldstein, MarketWatch
WASHINGTON (MarketWatch) — Federal Reserve officials considered going back to a calendar date to end asset purchases, according to minutes from the October meeting released Wednesday that suggested the central bank is looking for ways to exit or at least slow down the controversial program in fairly short order.


Bloomberg
Ben S. Bernanke, chairman of the U.S. Federal Reserve
By a 9-to-1 vote, the Fed on Oct. 30 continued the $85 billion-per-month asset-purchase program, otherwise known as QE3, and made little changes to the language in the statement. But those few changes obscured that behind closed doors, officials were throwing all sorts of ideas up against the wall.

Minutes from the Oct. 29-30 meeting showed that officials considered reducing the size of the asset-purchase program even “before an unambiguous further improvement in the [labor-market] outlook was apparent.” And “many members” — by members, the Fed is referring to voters — “stressed the data-dependent nature of the current asset purchase program, and some pointed out that, if economic conditions warranted, the committee could decide to slow the pace of purchases at one of its next few meetings.”

http://www.marketwatch.com/story/...5DDDE-5211-11E3-A96E-00212803FAD6

Übersetzt: Wir wissen nichts genaues und entscheiden intuitiv.

ave
 

1462 Postings, 4334 Tage narbonneFrauenquote

 
  
    #13628
14
20.11.13 21:04
Welche intelligente Frau braucht eine Frauenquote? Akademikerinnen lachen in der Mehrzahl über dieses politische Monstrum der Antike und lehnen eine Frauenquote ab.
In der Schule haben die Mädels die Jungs lange überholt, die Medizin ist weiblich, gebildete Frauen überholen ihre männlichen Kollegen in vielen Branchen. Einige Branchen bleiben eine Männerdomäne da diese (Beispiel Maschbau) bei Frauen einfach kein Interesse auslösen.
Wenn man die Kolalitionsverhandlungen verfolgt kann man nur mit dem Kopf schütteln und sich fragen welche Dilletanten da am Werk sind.
Oder es ist nur ein geschacher in den Medien um die eigene Parteibasis von der härte (man will sich ja nichts vorwerfen lassen) der Verhandlungen zu überzeugen.

ave  

23513 Postings, 6798 Tage Malko07Ohjemine!

 
  
    #13629
5
21.11.13 08:07
Weniger Ausreden, mehr Mut: Die SPD sollte in einer großen Koalition das Finanzministerium übernehmen. Dafür gibt es drei schlagende Gründe.
 

5913 Postings, 5688 Tage learnerNarbonne, hinsichtlich des Themas

 
  
    #13630
21.11.13 08:45
Medizin war kürzlich ein Bericht im Fernsehen. Frauen erreichen sehr selten die höheren Posten. Da wirken immer noch die Männernetzwerke. Ein Umdenken findet sehr, sehr langsam statt. Witzig oder zum Lachen findet das kaum eine Medizinerin.

1462 Postings, 4334 Tage narbonne#626, Lohnfindung

 
  
    #13631
13
21.11.13 08:55
Ein einige Worte als Nachtrag: Warum ich glaube die Politik ist die falsche Adresse zur Lohnfindung.
http://www.ariva.de/forum/...ilungsfrage-472111?page=545#jump16871293
Die Tarifparteien sind politisch weitgehend unabhängig und kennen die Gegebenheiten vor Ort. Eine starre Einheitslohnuntergrenze schadet denen, die eigentlich geschützt werden sollen.
In gesunden Metropolregionen wird man kaum Löhne unterhalb von 8,5€ finden. Bosch, Daimler, Siemens, RWE, Dt. Bank, Telekom, Boehringer Ingelheim, BASF, Bayer etc. zahlen in Deutschland keine Löhne unterhalb der von der Politk ausgemachten Schmerzgrenze. Wohl aber beschäfitgen diese Konzerne abseits ihrer Zentralen als Auftragspartner CallCenter, in denen wahrscheinlich auch Löhne unterhalb der Grenze von 8,50€ gezahlt werden.
Der Verbraucher bestellt bei Amazon Ware, welche von Helfern eingepackt wird die kaum 8,50€ in der Stunde verdienen. Wo aber stehen die Logistikcenter von Amazon, die CallCenter, die freundlich die Kunden von Großkonzernen beraten?
In strukturschwachen Regionen. In Regionen, die sich über diese Arbeitsplätze freuen, in denen das Lebenshaltungsniveau weit unter dem von Stuttgart, München, Düsselsdorf, Hamburg, Frankfurt, Nürnberg, Freiburg, Köln, Dresden, Hannover, Leipzig, Berlin etc. liegt.
Hier sind Tarifpartner viel eher in der Lage einen vernünftigen Ortsgerechten Lohn zu finden als es die Politik mit ihrer Polemik könnte.
Aus meiner Sicht sind 8,50€ nicht zu viel. Die Frage ist, ist dieser Lohn auch für einige sehr strukturschwache Regionen nicht zu viel? Oder treiben wir den geographischen Strukturwandel damit nur beschleunigt voran?

Am Ende ist das vielleicht auch politisch gewünscht, ist es doch viel preiswerter die Infrastruktur für Metropolen vorzuhalten als für das entvölkerte Land.

ave  

1462 Postings, 4334 Tage narbonne#learner, dann kenne ich vielleicht

 
  
    #13632
12
21.11.13 08:58
andere Frauen als du. Meine Frau würde nie Quotenfrau sein wollen, meine Tochter (Studentin) und ihre Freundinnen lachen über das Quotengebaren. Die Frauen aus meinem Bekanntenkreis (überwiegend berufstätige Akademikerinnen) lehnen eine Frauenquote fast einhellig ab.
Frauen, die in der Wirtschaft Karriere gemacht haben verachten die Frauenquote da ihre Leistungen dadurch an Anerkennung verlieren.

ave  

1462 Postings, 4334 Tage narbonneZahl der Selbstanzeigen steigt rapide

 
  
    #13633
12
21.11.13 09:24

Zahl der Selbstanzeigen steigt rapide

21.11.2013, 08:46 Uhr

Der Druck zeigt Wirkung: Immer mehr deutsche Steuersünder fürchten strafrechtliche Konsequenzen und melden sich bei den Behörden. Bis Ende Oktober gingen 20.000 Selbstanzeigen bei den Finanzämtern ein – Tendenz steigend.
http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/...apide/9106990.html
 

2696 Postings, 6498 Tage Ischariot MDin Dtld herrscht noch Angst vor der Kavallerie

 
  
    #13634
4
21.11.13 11:48
... wohl auch aus Angst vor einer "Sozialdemokratisierung" der Steuerfahndung. In Frankreich ("Die Geschorenen") ist man weiter, da schlägt man zurück:

"Wir sind radikal, weil die Belastungen, die der Staat uns aufbürdet, radikal sind."

In Frankreich wehren sich immer mehr Unternehmer gegen die hohen Belastungen für die Sozialversicherungen (...) sagte der Wortführer der Bewegung "Les Tundus" ("Die Geschorenen"), Guillaume de Thomas: "Der Arbeitgeberbeitrag ist so hoch, dass er zu einer ungerechten, konfiskatorischen Steuer wird. Er hat damit keine moralische Legitimität. Die Sozialversicherungsabgaben sind wie eine Seuche."
Der französische Kleinunternehmer klagt die im Vergleich zu den Angestellten ungerechte Behandlung der Unternehmerschaft an, da für diese kein Schutz bestehe: "Viele kleine Patrons fallen in Armut, wenn sie pleitegehen. Das nenne ich soziale Ungerechtigkeit!" Viele Kleinunternehmer könnten wegen der Krise bereits heute den Arbeitgeberanteil zu den Sozialversicherungen nicht mehr zahlen und gerieten in Zahlungsverzug.

"Die Abgaben sind zu hoch, wir werden geschoren und stranguliert", so de Thomas.

2696 Postings, 6498 Tage Ischariot MDlehnaaaaa, lies das ;o)

 
  
    #13635
4
21.11.13 11:51
Deutsche Bank sieht schwarz für den Dax - WSJ.de
Während Händler am deutschen Aktienmarkt auf eine Jahresendrally setzen, malen die Aktienstrategen der Deutschen Bank überraschend rabenschwarz. Glaubt man ihrer Prognose, so fällt der Leitindex in den verbleibenden Wochen um 9 Prozent.

5913 Postings, 5688 Tage learnerNarbonne, ich kenne ausreichend Frauen, die

 
  
    #13636
3
21.11.13 13:53
einhellig der Meinung sind, dass es in Deutschland immer noch eine krasse Benachteiligung des weiblichen Geschlechts gibt. Wie man dem begegnet ist vielleicht Geschmackssache.

In Norwegen hat man (soviel ich weiß) gute Erfahrungen mit der Frauenquote gemacht, wobei sich sicher nicht alles auf diesem Wege regeln lässt.

Das Beispiel deiner Tochter (Studentin) erinnert mich wiederum an den Bericht, wo man selbstverständlich auch junge Frauen in Universitäten nach ihren Karrierewünschen gefragt hat. Natürlich haben viele entsprechend hohe Wünsche in diese Richtung, nur die Interviews mit den Frauen, die schon zwei Schritte weiter sind waren leider nicht mehr so theoretisch Euphorisch, sondern von der Realität geprägt.

In dieser Realität werden Frauen nach wie vor benachteiligt, müssten teilweise auf den Kinderwunsch verzichten, um den Konkurrenzkampf mit ihren männlichen Rivalen aufnehmen zu können. Wollen wird das als Gesellschaft?

Es gibt sicher einige Frauen, die es ohne Quote geschafft haben und darauf kann jede einzelne Stolz sein, genauso wie ein Mann stolz sein kann, wenn er sich eine Position in der Gesellschaft erarbeitet hat. Will man keine Frauenquote, muss man die Bedingungen für die Frauen schaffen, um mit den gleichen Mitteln wie die Männer um diese Positionen kämpfen zu können.

Dazu gehören auch Männer, die gerne bereit wären zuhause bei den Kindern zu bleiben. Ich bin mir sicher, dass Du jetzt auch mehrere Männer kennst, die das tun. Ich kenne keinen einzigen!

1462 Postings, 4334 Tage narbonneZuwanderer zieht es nach Deutschland

 
  
    #13637
10
21.11.13 14:35

Bevölkerung

Zuwanderer zieht es nach Deutschland

21.11.2013, 13:18 Uhr

In Südeuropas hoffen viele Arbeitslose nicht mehr auf einen Job in der Heimat – sondern versuchen ihr Glück bei den europäischen Nachbarn, zum Beispiel in Deutschland. Dank den Zuwanderern wächst hier die Bevölkerung.
http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/...hland/9108792.html

@learner: Ich kenne diese Männer. Dazu werde ich mich per BM äußern da es hier kaum sinnvoll erscheint.

ave
 

1462 Postings, 4334 Tage narbonneDeutschland hat unnötiges Leid angerichtet

 
  
    #13638
10
21.11.13 15:05
Verglichen mit den Löhnen vieler amerikanischer Kollegen verdienen deutsche Arbeiter aber gar nicht schlecht…

Das ist nicht der Punkt. Im Verhältnis zur Produktivität sind die Löhne in Deutschland zu niedrig. Die Arbeiter werden abgezockt. Deutschland konkurriert nicht über die Qualität sondern über den Preis, sonst wären die Löhne nicht so niedrig.

Der deutsche Exportüberschuss ist aber nicht das Ergebnis staatlicher Planung. Die Löhne werden in Tarifverhandlungen zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften festgelegt.  Da kann der Staat doch wenig machen?

Oh doch, es geht durchaus um staatliche Planung. Der Staat übt in Deutschland starken Einfluss auf die Tarifpartner aus. Er kann die Gehälter im öffentlichen Sektor erhöhen und den Wettbewerb im privaten Sektor verstärken. Im Moment sind die Investitionen zu niedrig und es bleibt zu viel Geld im Unternehmenssektor hängen.
http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/...ichtet/9101234.html


Alleine der Punkt öffentliche Gehäter zeigt wie wenig sich Posen im dt. System auskennt. Die überwiegende Anzahl der Beschäftigten sind bei den Ländern und bei den Kommunen angestellt. Diesen steht bis auf wenige Aussnahmen das Wasser bis zum Hals. Der Posten Gehälter und Pensionen erreicht Dimensionen die nicht mehr tragbar sind.

Die öffentlichen Hand investiert zu wenig: Da gebe ich ihm recht wobei das langfristig auch nur die dt. Wettbewerbsfähigkeit erhöhen würde, was er ja nicht will.

Private Unternehmen investieren zu wenig: Schwachsinn, F&E Ausgaben sind nur in wenigen Länder höher, kämen noch mehr Ausrüstungsinvestitionen dazu würde die Produktivität nochmals gesteigert. Folge eine weiter steigende Wettbewerbsfähigkeit.

In der Industrie wären Lohnanhebungen problemlos möglich nur verdienen hier die Menschen ohnehin schon viel mehr als der Durchchnitt, die Kluft zum einfachen Servicesektor der keine Produktivitätsfortschritte hat würde noch größer.



ave
 

23987 Postings, 8504 Tage lehnaIm Auge des Hurrikans???

 
  
    #13639
3
21.11.13 16:57
Heeey-- was ist los mit den deutschen Angsthasen??? Sie sind so locker und kaltblütig wie nie.
Aktuell misst das Angstbarometer VDax kaum Kursausschläge.

Bekanntlich halt ich uns Deutsche für prima Kontraindikatoren. 2088/ 2009 als die Börse nur so von Rabattaktionen/ Schnäppchen wimmelte, machten sich alle in die Hose.
Und aktuell machen wir auf obercool?? Was soll der Scheiss???
Das gefällt mir überhaupt nicht, krutzitürkenkreutzhalleluja...
Ich schätze mal, diese saloppe Einstellung ist auch der Grund, dass die Deutsche Bank den Daumen senkte und 8400 zum Jahresende prophezeit....



 

23513 Postings, 6798 Tage Malko07Die Bäume werden sicherlich nicht in den

 
  
    #13640
6
21.11.13 18:26
Himmel wachsen. Aber wann sie fallen werden weiß keiner, auch nicht die Deutsche Bank oder andere Großspekulanten.

Es ist doch schon beachtlich wie ein Finanzkonzern, ein Großspekulant nach dem anderen in den Medien anfängt vor zu hohen Kursen zu warnen oder sogar einen baldigen Absturz prophezeit: Es scheinen doch etliche viel zu früh ausgestiegen zu sein und hoffen auf eine erneute Einstiegsmöglichkeit.  Wenn sie nun auch noch ihre entgangenen Gewinne kompensieren wollen und fleißig auf einen Absturz wetten, kann es nur noch schöner werden.  

3329 Postings, 5840 Tage ArmitageIch fordere eine Frauenquote...

 
  
    #13641
6
21.11.13 19:06
Ich fordere eine Frauenquote von maximal 60 %...

... in Kindergärten und in Grundschulen!  

1471 Postings, 6741 Tage omega512Armi, du Emanze ;-)

 
  
    #13642
3
21.11.13 20:36

2696 Postings, 6498 Tage Ischariot MDunsägliches Interview mit Adam Posen

 
  
    #13643
3
22.11.13 09:26
link oben bei narbonne. Jetzt wäre es interessant zu erfahren, ob sich Posen an die dt. Medien rangeschmissen hat, um Einfluß auf die großkoalitionäre Verteilungsorgie zu nehmen, oder ob das HB auf Posen zugegangen ist.

Als Kontrapunkt zum unsäglichen Geschwätz vom Posen hier ein Gastkommentag von Wolfram Weimer im HB zum Thema "Neo-Sozialisten":

>> Heute passiert das Gegenteil. Die Welt wird wieder enger, man spricht politisch korrekt, hat Angst vor Eigenheiten, verstaatlicht lieber als zu privatisieren und lässt sich von einem Super-Nanny-Staat alles vorschreiben, vom Fahrradhelm bis zum Rauchverbot. Ein neuer Ismus macht sich breit – der Etatismus und mit ihm der Drang zum Big Government (...)

Die atemraubende Dimension der Staatsverschuldungen zeigt an, dass Staaten die Lebensoptionen ihrer Bürger auf dramatische Weise an sich reißen. Trotz wankender Schuldtürme schlendern Etatisten-Politiker wie Sugar-Daddys der sozialen Beglückung mit dem dicken Staatsgeldsäckel durchs Land. Dabei wird jeder wohltatenverheißende Euro Schuld zur vorweggenommenen Enteignung der Bürger, jede neue Kreditmilliarde ein Baustein des drohenden Schuldensozialismus (...)

Das ist der Radarfallen-Effekt des Super-Nanny-Staates. Er verdient mit der Schikanierung seiner Bürger so viel Geld, dass die Dichte der Radarfallen immer weiter zunimmt und nur noch vom Kontrollwahn der Finanzämter übertroffen wird.

Nun lohnt sich also ein neues Modewort: Neo-Sozialist! (...) Ja, man vermisst die seriöse FDP von einst: Weil die Neo-Liberalen gegen die Neo-Sozialisten zu verlieren drohen. Und weil eine Große Koalition den großen, befehlenden Staat erstickend auf Deutschland legen will

(disclaimer: im Gegensatz zu W. Weimer vermisse ich die FDP schon nicht mehr, allenfalls einzelne wie Schäffler, denn es gibt Alternativen für's Land ...)

2696 Postings, 6498 Tage Ischariot MDVerrat an den bürgerlichen Wählern

 
  
    #13644
4
22.11.13 09:29

1462 Postings, 4334 Tage narbonneIFO Index sehr stark

 
  
    #13645
18
22.11.13 10:55
Die Stimmung in den Chefetagen der deutschen Wirtschaft hat sich im November unerwartet stark aufgehellt. Der Ifo-Geschäftsklima-Index stieg auf 109,3 von 107,4 Punkten, wie das Münchner Ifo-Institut am Freitag mitteilte. Von Reuters befragte Ökonomen hatten nur mit einem leichten Anstieg auf 107,7 Zähler gerechnet. Die rund 7000 befragten Manager schätzen ihre Geschäftslage und vor allem die Aussichten für die kommenden sechs Monaten besser ein als zuletzt. "Die deutsche Wirtschaft blickt zuversichtlich auf die kommenden Wintermonate", sagte Ifo-Chef Hans-Werner Sinn.
Der Chefvolkswirt der KfW, Jörg Zeuner, wertet die Zahlen als Beleg dafür, dass die Unternehmen den leichten Rücksetzer im Vormonat auf beeindruckende Weise abgehakt hätten. „Die Binnennachfrage trägt schon seit geraumer Zeit, und inzwischen hellt sich auch das außenwirtschaftliche Umfeld merklich auf - darunter im Heimatmarkt Europa,“ sagte er.
http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/...schaft/9114576.html  

1462 Postings, 4334 Tage narbonnePMI Daten vom Vortag

 
  
    #13646
14
22.11.13 11:00
um die Divergenz zwischen Frankreich und Deutschland noch einmal deutlich zu machen. Dazu kommen die Wanderungsbewegungen von Arbeitskräften in Richtung Deutschland die den Boom über zusätzliche Konsum- und Wohnungsnachfrage noch einmal befeuern.
Frankreich muss sich so langsam überlegen in welche Richtung es laufen will.

ave

Während für den November in Deutschland die Schnellschätzung der Einkaufsmanagerwerte sowohl für
das Verarbeitende Gewerbe als auch den Dienstleistungssektor mit Monatszuwächsen um rund einen
bzw. zwei Punkte (auf 52,5 respektive 54,5 Punkte) das Aufwärtsmomentum der heimischen Wirtschaft
kraftvoll unterstützen, kommen die entsprechenden Werte der Eurozone bei einem mageren Plus für das
Verarbeitende Gewerbe um 0,2 auf 51,5 Punkte und dem Rücksetzer bei den Dienstleistungen um 0,7 auf
50,9 Punkte ins Straucheln. So fiel hier auch der Composite PMI mit 51,5 Punkten niedriger aus als die
skeptischste Markteinschätzung. Die divergierende Entwicklung zwischen Frankreich und Deutschland
sticht besonders ins Auge. In Frankreich signalisieren nun beide Sektoren mit Monatseinbußen um 1,3
bzw. 2,1 Punkte auf 47,8 und 48,8 Punkte jeweils eine schrumpfende Wirtschaftsaktivität. Dies unterstreicht
die nur zaghaften konjunkturellen Stabilisierungsansätze im Euroraum.  

23987 Postings, 8504 Tage lehna10 000--- wir kommen???

 
  
    #13647
6
22.11.13 11:08
Sektempfang und Wohlgefallen--- denn der Optimismus steigt in Deutschlands Firmenzentralen.
Der IFO geht auf Klettertour, er steigt von 107,4 auf 109,3 Punkte. Die deutsche Wirtschaft nimmt Fahrt auf.
Uuuuups- Überraschung--- Ökonomen, also die Herren mit Hochschullaufbahn, hatten nur mit einem seitwärts stolpern gerechnet.
"Die deutsche Wirtschaft blickt zuversichtlich auf die kommenden Wintermonate", erklärt Ifo- Chef Kai Carstensen....

 

12996 Postings, 5947 Tage daiphongdas moderne Problem sind die Frauen..,

 
  
    #13648
10
22.11.13 11:14
In Wahrheit ist das, was der Weimar da oben an "Sozialismus" beklagt, die allgemeine Männerklage gegen die Macht der emanzipierten Frauen. Und was Learner oben formulierte, das allgemeine Klagelied emanzipierter Frauen.

Denn die fordern für sich und andere eine Infrastruktur im Staat, in den Unternehmen, in den Familien, in den Medien, die nicht der Infrastruktur der Männer entspricht. Inzwischen soll überall in der Öffentlichkeit und im Privaten Rücksicht genommen werden auf Nichtraucher, Gesundheit, Kinder, Schwache, was von vielen Männern durchaus begrüßt wird. Aber vor allem auf die vielfältigen Befindlichkeiten des zarten Geschlechts selbst. Rücksicht per PC-Tabus grober bis vernichtender Männermethoden, Akzeptanz heimtückischer Frauenwaffen,  Rücksicht per Quote auf ihre ganz besonderen Ansprüche an Karriere, Geld, Positionen, um sich selbst an die Spitze zu bringen.  Und entfalten zu können als Avantgarde, Krönung und natürliche Herrschaft weiblicher Macht wie einst in den adeligen Herrscherhäusern.

Die Infrastrukturen der besonders erfolgreichen emanzipierten Frauen sind besonders aufwendig, sie benötigen sehr viele Dienste und Personal, besonders viel Geld. Besonders viel Wachschutz, Polizei, Justiz, Kontrollen, Frauenparkplätze neben Kitas, Nannys, Internaten, Psychotherapeuthen, Reitschulen für ihre Kinder - wenn sie denn welche haben.
Denn eine Enttäuschung ist ihnen gewiss: es gibt einfach nicht genügend hingebungsvolle, gebildete Männer für Haushalt, Kinder, Bett, Freizeit, die auch noch zum Bewundern, Angeben, Coachen und höhere Karrieren taugen. Und es gibt jenseits von Erbvermögen nicht genügend hochluktative Jobs, die rechtzeitig, solange sie noch einigermaßen jung sind, von Frauen erobert werden können.
Insofern bleibt alles beim Alten: das eigentliche Problem sind immer die Männer ;-o)  

2696 Postings, 6498 Tage Ischariot MDkleine und große Ökonomen

 
  
    #13649
6
22.11.13 11:33
tingeln derzeit durch's Land und dessen Fernsehstudios und wollen die Richtigkeit ihrer Thesen anhand historischer Beispiele belegen. Gerne angeführt wird die Große Depression in den USA als schlimmes Beispiel für die Fratze der Deflation und das 'verlorene Jahrzehnt' in Japan als Beispiel für eine Staatsschuldenorgie zur Lebenderhaltung der überschuldeten und bilanzrezessiven Wirtschaft und Zombiebanken. Ersteres mündete in Krieg, während man in Japan so schlecht nicht leben konnte. Eins zu Null für die Reflationisten zur Halbzeit, wobei nämlich oft unterschlagen wird, daß in Japan der Fisch noch längst nicht geputzt ist.

Thorsten Polleit denkt daher weiter und skizziert, wie ein geldpolitisches Kardinalexperiment des Fiat-Systems nach japanischen Vorbild enden wird, wenn der Scheinaufschwung dereinst kollabiert: nämlich Rezession-Depression und Implosion der Papier- und Kreditpyramide, panische Geldmengenexpansion durch die ZBs als Gegenreaktion, die, weil die Täuschung nicht ewig aufrechterhalten werden kann, notwendigerweise entweder (bei Rückführung der Geldmengenexpansion) zu Zahlungsausfällen von Staaten und Banken, verbunden mit tiefem Wirtschaftseinbruch, oder aber (bei ungebremster Geldmengenexpansion) zu Inflation, im Extremfall Hyperinflation und Währungszusammenbruch führt, was letztlich auch in eine "Rezession-Deflation-Depression" mündet.

Seine Schlußfolgerung: "Die Bürger sollten also Inflation, nicht Deflation fürchten – obwohl Zentralbanken, führende Ökonomen und auch Regierungspolitiker sich bemühen, ihnen genau das Gegenteil beizubringen"

Also, genießt die Jahresendrallye  :o|

2696 Postings, 6498 Tage Ischariot MDdaiphong, Donnerwetter!

 
  
    #13650
2
22.11.13 11:42
... war das jetzt Satire oder offizielle sozialdemokratische Position in den Koalitionsverhandlungen?

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