Ökonomen streiten über Verteilungsfrage
Seite 544 von 7877 Neuester Beitrag: 26.02.25 14:07 | ||||
Eröffnet am: | 04.11.12 14:16 | von: permanent | Anzahl Beiträge: | 197.903 |
Neuester Beitrag: | 26.02.25 14:07 | von: bordguard | Leser gesamt: | 37.637.989 |
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Ähem-- Sogleich machen Kurse wieder die Nachrichten. Instis/ Analzysten erklären den Schub so:
Der Yellen Effekt wirkt nach, China wird reformiert und Old Europa hat das Schlimmste hinter sich.
Aha, alles klar.
Ich sach mal: Die Hausse nährt die Hausse. Nachzügler werden mutiger und wollen auch was vom Kuchen....
Ist schon paradox: Die Roten schämen sich für Schröders Reformen-- aber wir Schwarzen sollten sie mit Hauen und Stechen verteidigen.
Neuwahlen wären auch für uns Börsianer gut.
Denn in solchen Zeiten greift kein Politiker in die Wirtschaft ein und Börsen laufen dann im Allgemeinen am besten.
Also Neuwahlen herbei---- kruzifix......
Und damit ist hier dieses Thema hier schon erledigt...
...doch selbstverständlich würden mit dem Mindestlohn viele der immerhin 6.800.000 Minijobs in andere Teilzeitarbeit verwandelt werden. Und natürlich dürfen AlgII-Bezieher überhaupt nur dann einen überhaupt annehmen, wenn das Jobcenter dies aus eigener Not - kaum andere Teil- und Vollzeitjobs verfügbar - erlaubt. Ansonsten ist jeder AlgII-Empfänger zu jeder angebotenen, zumutbaren Vollzeitarbeit verpflichtet. Das gleiche gilt für Teilzeitkräfte etwa mit 30-Wochenstunden.
FAZ: "Unter den etwa 570.000 sozialversichert beschäftigten Aufstockern sind ebenfalls viele Teilzeitkräfte. Auch für sie gilt, dass ohne eine Erhöhung des Arbeitsvolumens das Entkommen aus dem Hartz-IV-System kaum möglich ist."
Aber etwa die etwa Hälfte von ihnen arbeiten Vollzeit, und auch Teilzeit-Doppelverdiener bräuchten dann kein oder weniger AlgII mehr. Nach obskurer FAZ-Mathematik kämen mit dem Mindestlohn zwar nur 100.000 von ihnen ganz aus AlgII raus und würden 1 Milliarde Staatskosten einsparen. Was ist aber mit den Einsparungen und auch den zusätzlichen Steuer- und Abgabenzahlungen der anderen der 1.381.000 Aufstocker? Mathematik geht plötzlich in der FAZ nicht mehr? Die Kosten für den Staat und Steuerzahler interessieren plötzlich gar nicht mehr?
Aber ist ja eh schon alles scheißegal: "Eine vierköpfige Familie kommt im Durchschnitt auf 1767 Euro im Monat. Das ist gerade für Geringverdiener selbst in Vollzeit oft nur schwer zu erreichen. Dazu müssten schon Stundenlöhne im deutlich zweistelligen Bereich her."
Das wäre nun wirklich ungeheuerlich - zum Glück ist aber das traumhafte konservative Alleinverdiener-Modell, das sonst für alles mögliche herhalten muss, keine allgemeine Realität. Und das Jobcenter erlaubt die Arbeitslosigkeit der Mutter nach der Elternzeit nicht...
Würde also das "staatliches Lohndiktat" von 8,50 Euro je Stunde, wie es die SPD in den Koalitionsverhandlungen mit der Union fordert, den 1,3 Millionen Aufstockern tatsächlich helfen?
Nein, niemals!!
Auf gar keinen Fall!!
Kann ja gar nicht sein!!
wozu denn.
Oder gar den Millionen Niedriglohn-Malochern, die dann auch etwas mehr hätten?
Oder den 3-5 Millionen (BA) armen Schweinen, die vom Jobcenter die ihnen zustehenden Grundsicherungshilfen überhaupt nicht abholen und unter dem Existenzminimum leben- aus Scham, wegen der Beantragungsprozeduren, wegen des großen Drucks der Jobcenter, weil man als Migrant um den Aufenthaltstitel fürchtet, aus Unwissenheit oder Hilflosigkeit...?
Inflation !
"Deutsche Bank sorgt sich um "unqualifizierte Problemgruppen" von 6 Millionen" wiwo
Deutscher Bankenverband: "...äh "
"Bundesbank zerreißt schwarz-rote Mindestlohn-Pläne" Handelsblatt
"die politisch neutrale Bundesbank übernimmt die Regierungsgeschäfte" wieso nicht?
"Die SPD verrät ihre Geschichte..!" Handelsblatt-Titel
Nach FAZ profitieren bloß 100.000 vom Mindestlohn, nach Handelsblatt irre 6 Millionen.
allerdings Handelsblatt "Forscher des Instituts der deutschen Wirtschaft weisen darauf hin, dass "von den Geringverdienern letztendlich 82 Prozent gar nicht arm sind"
Wirtschaftsweise: "bitter"
Arbeitgeber und Wirtschaftspolitiker der Union schlagen Alarm.
Vorsitzende des Parlamentskreis Mittelstand, Christian von Stetten: "Wahnsinn"
In dasselbe Horn stößt der Vorsitzende der CSU-Mittelstands-Union, Hans Michelbach - HB
Deutsche Mittelstands Nachrichten: "...eine halbe Million Geringverdiener werden die Arbeit verlieren...Preise steigen. Der Staat ... verschärft so die sozialen Unterschiede."
"AfD warnt vor einheitlichem Mindestlohn..." genau, individuell muss er sein. und viel tiefer.
Das muss man sich mal in DM-Mark umrechnen! Unglaublich!
Schließlich möchte ich zB. nicht in einem Auto sitzen in dem das negative Karma eines schlecht bezahlten Arbeiters verweilt. Zudem macht es mir persönlich keine Freude mit anzusehen, dass Konzerne die Gesellschaft erpressen, die erst ihren Erfolg möglich gemacht hat.
@lehna, ich gehe erst wieder Long, wenn das CRV dafür stimmt.
- Gut verdienende Stammbelegschaften in Großkonzernen mit ausgeprägten Sozialleistungen, die aber selten mehr als 50 % der Belegschaft ausmachen.
- Akzeptabel verdienende Arbeiter auf Zeit (jederzeit ohne Folgen für den Betrieb kündbar) in den renommierten Großkonzernen.
. Viele kleine Zulieferer mit miserablen Arbeitsverhältnissen und Löhnen.
- Firmen welche praktisch nur "Sklaven" beschäftigen.
Diesen Stand hatte Japan schon lange vor Rot-Grün erreicht und war in der Praxis einfach zu studieren. Es gab damals auch entsprechende Studien, welche den gleichen Weg für uns aufzeigten. Wolfgang Clement waren diese Studien bekannt. Nachweislich weilte er bei einer Vorstellung im Raum. Er stellte sich auch schnell darauf ein:
Wikipedia: Darüber hinaus sitzt er im Aufsichtsrat (Personalausschuss) des fünftgrößten deutschen Zeitarbeitsunternehmens DIS Deutscher Industrie Service, nachdem er als Bundesminister noch den gesetzlichen Rahmen für Leiharbeit liberalisiert hatte (Gesetz für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt). Die DIS wurde mehrheitlich (83 Prozent) vom Schweizer Konkurrenten Adecco erworben, und Clement übernahm den Vorsitz des neuen Adecco Institute[35] zur Erforschung der Arbeit, das vollständig vom Adecco-Konzern finanziert wird und Teil des Unternehmens ist. Mittels Primär- und Sekundärforschung sowie durch Konferenzen und Diskussionsforen soll auf die Öffentlichkeit eingewirkt werden.
Seit dem hat sich die SPD (Symbolpolitik Partei Deutschland oder auch Sprüche Partei Deutschland) nicht von ihrer Fehlentwicklung erholen können. Deshalb fordert sie jetzt auch den gesetzlichen einheitlichen flächendeckenden Mindestlohn von 8,50. Dabei ist diese Höhe für manche Regionen absolut zu hoch und für andere zu niedrig. Und wie sollen die Regularien für die Findungskommission gefunden werden? Etwa rückwärts von den 8,50 aus? Ein großen Erfolg stellt auch die Festlegung von 30% Frauen im Aufsichtsrat von börsennotierten Unternehmen dar. Ein toller Erfolg für die Frauen oder Pöstchen für ausrangierte Politikerinnen? Hauptsächlich Symbolpolitik eben! Es kommt nicht auf die Inhalte sondern nur noch auf die Sprüche an. Und es geht um heutige und zukünftige Pöstchen. Z.B. in den Konzernen die heftig die Kohleverstromumg praktizieren. Auch ein gutes Umfeld für teure Vorträge.
Gegen den weltweiten Trend ist die Steuer- und Abgabenlast für mittelständische Unternehmen in Deutschland einer Studie zufolge im vergangenen Jahr gestiegen. Der Anteil aller Steuern und Abgaben („Total Tax Rate“) am Gewinn habe sich von 46,8 Prozent auf 49,4 Prozent erhöht, berichtete das Beratungsunternehmen PricewaterhouseCoopers (PwC) am Dienstag in Frankfurt bei der Vorlage einer gemeinsam mit der Weltbank erstellten Analyse. Weltweit sei die „Total Tax Rate“ hingegen von 44,7 Prozent auf 43,1 Prozent gesunken.
Im weltweiten Steuerranking falle der Standort Deutschland damit von Platz 72 auf Platz 89 zurück. Diese Entwicklung sei allerdings ausschließlich auf die Abschaffung der degressiven Abschreibung für Wirtschaftsgüter zurückzuführen. „Die Studienergebnisse verdeutlichen, dass bereits eine vermeintlich kleine steuerrechtliche Änderung erhebliche Folgen für die Abgabenbelastung haben kann“, sagte PwC-Unternehmensteuer-Experte Tobias Taetzner. Eine höhere „Total Tax Rate“ gehe unmittelbar zulasten der internationalen Wettbewerbsfähigkeit des Mittelstands.
http://www.handelsblatt.com/unternehmen/mittelstand/studie-hohe-steuerlast-fuer-mittelstaendler/9095484.html
Geldpolitik: Chinas Notenbank liberalisiert den Yuan
In einem Buch über Reformen verkündet der chinesische Zentralbankchef künftige Maßnahmen seiner Behörde. Die chinesische Notenbank werde schrittweise aus der regulären Intervention am Devisenmarkt aussteigen.
PekingChina lockert die Zügel der Landeswährung Yuan. Die Handelsspanne, in der sich der Yuan täglich bewegen darf, werde schrittweise erweitert, schrieb Zentralbankchef Zhou Xiaochuan in einem am Dienstag veröffentlichten Buch über Reformen. Damit soll die Währung flexibler und marktabhängiger werden. Die chinesische Notenbank werde schrittweise aus der regulären Intervention am Devisenmarkt aussteigen. Erst vergangene Woche hatte die chinesische Führung weitreichende Reformen für die kommenden zehn Jahre beschlossen, mit denen das Land weiter zur Marktwirtschaft geführt werden soll.
Mir erschließt sich nicht ,das Hartz 4 flächendeckend (außer Ost /West) gezahlt wird. Beim Mindestlohn ein einheitlicher Satz in eine mittelschwere Katastrophe führt.
So ein Blödsinn.
Ist denn nur noch der Gewinn interessant?
Soziale Aspekte z.B.
Das die Niedriglohnempfänger wenigstens n i c h t aufstocken müssen ,interessieren wohl nicht mehr.
Tolle Angelegenheit sein Leben lang zu arbeiten ,und immer zu Wissen das es ohne Stütze nicht geht.
Ähm ,warum überhaupt nach Arbeit suchen????
Über die Höhe eines gesetzlichen Mindestlohnes wird künftig eine Fachkommission jährlich neu entscheiden. Warum dann noch Gewerkschaftmitglied sein, wenn der Staat die Lohnerhöhung und den Mindeslohn verbindlich erklären darf.
Auf der anderen Seite könnten Unternehmen auf die Idee kommen die Gehälter auf dem Mindeslohn abzusenken.
Mir kommt der Gedanke das man so auch Deflation lenken kann um sich zu entschulden.
Mit dem Mindestlohn haben die Gewerkschaften meiner Meinung nach den ersten Schritt getan sich selber zu entledigen.
Sternzeichen
Stimmt so nicht. In diesem Satz ist das Wohnen nicht inbegriffen. Kommt noch obendrauf. Macht bei einem Alleinstehenden oft mehr als der Satz aus.
Was sagt uns das für die Börse: GAR NICHTS.
Denn wir erinnern uns: Ein Haufen dieser Finanzanalysten wurden 2008/ 2009 mit ihren Banken vom Reisswolf zerschreddert. Oder mussten wie Hartzler mit Milliarden intravenös gepäppelt werden. Also Null Ahnung von Zukunft.
Wir müssen uns also weiter selbst nen Kopf machen--- Oh Schreck...
Einige Ausnahmen zur Regel zu machen .Beweist die Seriösität des Posters.
Auch daiphong nicht, wetten....