Ökonomen streiten über Verteilungsfrage
Seite 541 von 7876 Neuester Beitrag: 26.02.25 01:03 | ||||
Eröffnet am: | 04.11.12 14:16 | von: permanent | Anzahl Beiträge: | 197.893 |
Neuester Beitrag: | 26.02.25 01:03 | von: fws | Leser gesamt: | 37.623.746 |
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Unter www.cedulascajas.com hat die spanische Verbriefungsgesellschaft AyT die Daten der an ihren Emissionen beteiligten Institute zum 30. September 2013 veröffentlicht. Zahlen zu leistungsgestörten Krediten haben sich in den letzten Jahren zu den wichtigsten Kennzahlen dieses Dokuments entwickelt. Der zumindest in der Summe leicht positive Trend der Vorquartale setzte sich nicht fortset. Sowohl die Gesamtheit der rückständigen Kredite als auch die rückständigen Immobilienkredite sind wieder ange-stiegen und erreichen Werte von 9,93 % bzw. 11,79 % (Vorquartal: 9,24 % bzw. 11,17 %). Der letztge-nannte ist der höchste bisher im Aggregat berichtete Leistungsrückstand. Die rote Laterne hat weiterhin mit großem Abstand die Banco CCM inne: Die „non performing mortgages“ stiegen auf 35,37 % (+3,03 Prozentpunkte), die „non performing loans“ gar auf 42,96 % (+2,63 Prozentpunkte). Mit der Cajasur und der Catalunya Banc haben auch die beiden anderen Institute, deren rückständige Immobilienkredite die 20 %-Marke überschritten haben, weiter an Problemkrediten zugelegt.
http://www.handelsblatt.com/politik/international/...pft/9073554.html
Gerne sollen die Zinsen unten bleiben solange es sein muss, nur ohne adäquate Teilhabe der Allgemeinheit am erwirtschafteten Wohlstand wird sich nix ändern.
http://www.handelsblatt.com/finanzen/...-fuers-alter-vor/9075144.html
Eigentlich eine erstaunliche Feststellung. Die Freiberufler die ich kenne -Rechtanwälte, Notare, Ärzte, Steuerberater- sind alle verpflichtet erhebliche Beträge in ihre berufsständischen Versorgungswerke einzuzahlen. Somit besteht ja für fast alle Freiberufler eine Pflicht zur Vorsorge. Ich kann nicht sagen wie es bei freien Journalisten, Künstlern etc. aussieht. Wahrscheinlich herrscht hier dann wohl ein gewisser Notstand der auf den Durschnitt abfärbt.
ave
Die Fed muss nach Janets Ansicht die US- Wirtschaft weiter beleben. Das monatliche 85 Milliarden Kaufprogramm bleibt also vorläufig intakt. Höchstwahrscheinlich....
Dieser Schmusekurs wird nach meiner Ansicht auch in naher Zukunft Bullen stützen und Bären stutzen.
Ok, ok, der völlig abgehobene Run beim Twitter Börsengang ist äusserst bedenklich. Erinnert ohne Zweifel an die Dotcom Blase.
Allerdings wagten 1999 175 Firmen den Sprung aufs glitschige Parkett-- 2012 warens nur magere 8 Unternehmen.
Gierige Euphorie ist das noch nicht....
http://www.businessinsider.com/...ales-in-china-2013-11#ixzz2kcUlFMIY
- Konstruktuere
- Einkäufer
- Lieferantenmanager / Qualitätssachbearbeiter
- Projektingenieure
- etc.
die zum großen Teil langfristig (> 6 Monate, oft über Jahre) engagiert sind. Nicht selten werden diese Freiberufler durch Personaldienstleisternetzwerke (wie z.B. Hays) vermittelt, die außer der Beteiligung an der Bezahlung des Freiberuflers keinerlei Funktion haben. D.h. der Freiberufler hat keine Absicherung über das Netzwerk, er kommt nur leichter an Jobs ran, für die er dann weniger verdient. In Schweden ist diese Scheinselbständigkeit nach meiner Erfahrung am weitesten verbreitet, Deutschland holt aber seit 2008 mächtig auf.
Und das alles sind noch die Privilegierten unter den Selbständigen mit sogenannten Werksverträgen. Am anderen Ende verrichten moderne Sklaven unter dem Mantelgeflecht eines Sub-Sub-Sub-Dienstleisters und unter skandalösen Bedingungen Schwerstjobs, die sicherlich keine Gewerkschaft hier mehr zulassen würde, wobei da in vielen Fällen wenigstens eine Anstellung bei einem Personaldienstleister dahintersteht.
Nicht zu vergessen die ganzen IT- und Grafikspezialisten, die als Freelancer alles Mögliche machen.
Zu diesen Gruppen kommen dann noch ein bis mehrere Gehaltsetagen tiefer die Ich AGs (heißen jetzt natürlich nicht mehr so), also Leute, die alles machen, vom Heckenschneiden über Malerarbeiten bis zu Hausreinigung, wobei ich da nicht weiß, ob diese mittlerweile auch schon zu den Freiberuflern zählen dürfen.
Egal wie - dass hier ein Viertel nicht ausreichend versorgt sein soll, überrascht mich nicht.
Tatsächlich ist die Anzahl der Selbständigen (ob nun Freiberufler oder nicht) gestiegen:
http://statistik.arbeitsagentur.de/cae/servlet/...214380FBB268432F4FA
Dabei ist das Einkommen der Freiberufler nicht unter dem der abhängig Beschäftigten. Somit gibt es keinen Grund für eine geringere Altersvorsorge außen den freiwilligen Verzicht zu Gunsten des heutigen Konsum. Nur zu dumm, dass dann die Gesellschaft einspringen muss wenn der Freiberufler am Ende nackt dasteht.
Auch die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ist in Deutschland in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen, so schlecht wie immer geredet wird kann es wohl nicht laufen.
Ave
Ds Spiel ist nicht neu. An den Finanzmärkten wird es aber immer wieder gerne angenommen. Äußerungen zur Geldpolitik treiben regelmäßig die Indizes weltweit an.
Sie gilt als starke Befürworterin einer lockeren Geldpolitik, im Fachjargon „Taube“ genannt. Ihr Hauptaugenmerk liegt auf der Entwicklung am Arbeitsmarkt.
Und wenn sie nicht rechtzeitig die Bremse drückt....
Also für dieses Jahr sind die Aktien schon mal in den trockenen Tücher!
Sternzeichen
Wie bereits mehrfach in diesem Thread kundgetan, bin ich momentan mit meinen "jungen" (ab 2009 gekauften) Aktien "flat", wohingegen ich meine "alten" (Abschlagssteuerfrei zu veräußernden, da vor 2009 gekauften) Papiere weiter laufen lasse, höchstens ab und zu durch sehr dosiert (!) eingesetzte OS absichere. Das Tunen dieser Puts, d.h. das richtige Verhältnis finden zur Menge der abgesichterten Basisaktien, empfinde ich dabei als große Kunst, das bedarf einiger Erfahrung ;-)
"Aktiv" shorten (also nicht absichern, sondern spekulieren/zocken) tu ich auch als AZler nicht, aus ähnlichen Gründen (wie der von mir sehr geschätzte) Kolumnist Steffens.
"Natürlich gibt es auch einige Trader, die ein Näschen für Trendwechsel haben keine Frage. Aber selbst das ändert nichts an der Tatsache, dass die Masse meist falsch liegt.
Warum ist das so?
Dafür gibt es viele Gründe, hier die wichtigsten:
In starken Trends zeigen sich immer wieder anfängliche Konsolidierungshinweise, die aber oft von der stoischen Bullenherde einfach überrannt werden. Da es schwierig ist, zu beschreiben, was anfängliche Konsolidierungshinweise sind, ist es kaum möglich, das sinnvoll in einem Chart darzustellen.
Aber es gibt auch wesentlich deutlichere Signale. In dem folgenden Chart habe ich Ihnen verschiedene mittlere und große Verkaufssignale seit Herbst vergangenen Jahreseingezeichnet. Die roten Pfeile weisen auf kleinere Verkaufssignale, die schwarzen auf große hin. Um es übersichtlich zu halten sind nur die Verkaufssignale an Unterstützungen eingezeichnet: [s.Bildchen]"
...
"Das Depot absichern
Wenn Sie ein größeres Depot haben und nicht allzu langfristig ausgerichtet sind, sollten Sie Stopp-Kurse unter einige Positionen legen, so dass sie bei fallenden Kursen langsam die Investitionsquote herabsenken. Dann müssen Sie aber nur noch den Mut finden, etwas später, in der Konsolidierung wieder zu kaufen.
Vergessen sollten man auch nicht, dass der Markt vor größeren Konsolidierungen die Bären gerne in ein oder zwei Fallen tappen lässt. Wenn diese dann auf der Short-Seite entmutigt sind und nicht mehr auf fallende Kurse setzen dann kommt sie, die Konsolidierung."
Quelle: http://www.ariva.de/news/kolumnen/...der-Manche-lernen-es-nie-4845509
Die reale Wirtschaft läuft trotz aller Schwarzmalerei recht ansprechend. Es gibt dabei keinen Grund zum Euphorie, allerdings auch keinen für Schwarzmalerei, Um einen deutlichen und starken Absturz zu erleben brauchen wir deshalb den starken Trigger. Und diesen sieht man nicht in Signalen der technischen Analyse. So etwas kommt überraschend und dann muss man reagieren.
Unter ihrer Führung werde die Zentralbank „den Willen und das Engagement“ an den Tag legen, das Wachstum und den Arbeitsmarkt zu stärken, sagte Yellen. Zugleich machte sie aber deutlich, dass die milliardenschweren Anleihenkäufe der Federal Reserve „nicht für immer“ weitergeführt werden könnten.
Die designierte Nachfolgerin von Zentralbankchef Ben Bernanke versicherte, dass die Inflation unter der Zielmarke von zwei Prozent liege und auf absehbare Zeit keine Gefahr für die Wirtschaft darstelle. „Ich glaube, dass eine heutige Unterstützung der wirtschaftlichen Erholung der sicherste Weg ist, zu einem normaleren geldpolitischen Ansatz zurückzukehren“, betonte Yellen.
http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/...ik-aus/9078054.html
Ich habe die Anhörung fast in der gesamten Länge live beobachtet und war überrascht über ihre geringen rethorischen Fähigkeiten.
Man muss ja nicht unbedingt ein bunter, leuchtender Stern sein um zu überzeugen.
ave
Ein Freiberufler müsste also einen höheren Stundenlohn realisieren, was sich in der Realität nicht immer ergibt und schon gar nicht in den Bereichen, wo Arbeit , vormals von abhängig Beschäftigten erledigt, nun von "Selbstständigen" verrichtet wird.
Gute Beispiele sind die "Selbstständigen" DHL Fahrer, die zwar arbeiten wie die Stiere, aber leider nix verdienen.
Aber Hauptsache der Konzern verdient und die Aktienkurse steigen. Da freut sich auch lehna.
Ich könnte Kotzen!
Diese Doppelmoral steckt in jedem von uns.
Also mach hier nicht auf Moraltheologe, herr leaner....
Wahrscheinlich hälst Du auch Geschichten von ehrenamtlich tätigen Menschen für Ammenmärchen linker Spinner. Solch ein Verhalten steht ja im krassen Gegensatz zu deinem Weltbild, wo jeder nur sich sieht.
Es ist so unwichtig wien Kropf im anonymen Talk.
Und wenn der Markt nicht auf dich hört, solltest du deine Strategie überdenken. Und nicht die Schuld bei miesen Kapitalisten suchen.
Solange wirst an der Börse verlieren....
Der Kunde kann heute das Einkommen des Fahrers nur durch ein "Trinkgeld" aufbessern und das sollte er auch tun. Im Hotel sollte er ein "Trinkgeld" der Reinigungskaft direkt geben. Man trifft sie immer wieder an, z.B. auf dem Flur. Lässt er das "Trinkgeld" im Zimmer, wird es gerne von den Kontrolleuren einkassiert, also den Sklavenaufseher! Und das gilt auch für sehr teure Hotels, ein Beweis, wenn man bereit ist als Kunde viel zu zahlen ändert das die Lage dieser Menschen nicht. Diese Almosentätigkeit kann allerdings nicht die längerfristige Lösung sein.
Die Scheinselbständigkeit mit Hungerlöhnen führt ja auch dazu, dass diese Menschen sich oft einen Krankenkasse nicht leisten können - trotz der angeblichen Versicherungspflicht. Auch diesbezüglich liegen sie dann im Falle eines Falles der Versicherungsgemeinschaft auf der Kasse. Und über die Steuer für die Sozialhilfe und die Beiträge für die Kasse sind dann viele Kunden wieder beteiligt. Es gibt auch bei der heutigen Ausprägung der Selbständigkeit keinen Grund mehr für die Wahlfreiheit der Selbständigen bezüglich der Rentenversicherung. Sie sollten genauso, wie die Arbeitnehmer, der Zwangsversicherung unterliegen. Die private Absicherung wird wegen der noch lange andauernden Niedrigzinsphase praktisch unmöglich.
Es ist einfach ein billiger Versuch einen Kontrahenten zu diskreditieren, wenn einem die Argumente ausgehen.
Als Anbieter (meist Arbeit, Kapital) will man viel erlösen, als Nachfrager (Konsum-, Investitionsgüter, Kapital) will man möglichst wenig zahlen.
Das stimmt als grobe Richtschnur. Viele Menschen sind bereit einen Aufpreis zu zahlen wenn es um lokale Angebote geht und man einen positiven Effekt für den Aufpreis erkennen kann.
Bei anonymen Angeboten wie Amazon ist der positive/negative Effekt für den Einzelnen kaum erkennbar.
ave
Öffentliche Ausschreibungsverfahren sind an den Niedriglöhnen so wenig schuld wie Discounter, sondern die praktischen und gesetzlichen Regeln im Arbeitsmarkt selbst. Eigentlich gibt es in Deutschland mit der Grundsicherung des Existenzminimums eine Lohnuntergrenze. Sie wird dennoch unterschritten, wenn der Arbeitsmarkt in großen Teilen schlecht ist, und Arbeitsämter/Jobcenter Leute in diesen schlechten Arbeitsmarkt hineindrücken.
Dagegen kann nur ein Mindestlohn wirken. Auch der würde in bestimmten Bereichen künftig unterschritten werden, etwa in vielen Familienbetrieben inbesondere der Migranten, in vielen Bereichen der Sebsthilfe und der Scheinselbständigkeit. Aber zumindest dürften die Ämter dann nicht mehr zwangsweise dort hinein vermitteln und ihn erhalten. An öffentlichen Ausschreibungen würden solche Betriebe dann nicht mehr beteiligt sein.
Die Sozialdemokraten und die Grünen gerade jetzt bei den Debatten um den Mindestlohn als "oft schlimmere Sklaventreiber" zu bezeichnen - das ist schon bezeichnend....
Die vier großen Netzbetreiber veröffentlichen am Freitag ihre Prognose für die Ökostromumlage 2015. Schon vorher hieß es, die Umlage könne auf bis zu sieben Cent pro Kilowattstunde zulegen.
Berlin. Die Umlage zur Förderung des Ökostroms wird für die Verbraucher einer Prognose der Netzbetreiber zufolge wohl weiter steigen. Die Haushalte müssten demnach 2015 zwischen 5,85 und 6,86 Cent pro Kilowattstunde Strom zahlen, sagten zwei mit den Zahlen Vertraute am Donnerstag der Nachrichtenagentur Reuters. Für 2014 sind bereits 6,24 Cent festgelegt. Dies bedeutet eine Belastung für den Durchschnittshaushalt von rund 250 Euro im Jahr. Der Prognose zufolge könnte sie dann auf bis zu etwa 280 Euro klettern.
dpa