Ökonomen streiten über Verteilungsfrage


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Neuester Beitrag: 26.02.25 01:03
Eröffnet am:04.11.12 14:16von: permanentAnzahl Beiträge:197.893
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1462 Postings, 4334 Tage narbonneE, Rückständige Immobilienkredite auf Rekordhoch

 
  
    #13501
12
14.11.13 08:39
Rückständige Immobilienkredite auf Rekordhoch
Unter www.cedulascajas.com hat die spanische Verbriefungsgesellschaft AyT die Daten der an ihren Emissionen beteiligten Institute zum 30. September 2013 veröffentlicht. Zahlen zu leistungsgestörten Krediten haben sich in den letzten Jahren zu den wichtigsten Kennzahlen dieses Dokuments entwickelt. Der zumindest in der Summe leicht positive Trend der Vorquartale setzte sich nicht fortset. Sowohl die Gesamtheit der rückständigen Kredite als auch die rückständigen Immobilienkredite sind wieder ange-stiegen und erreichen Werte von 9,93 % bzw. 11,79 % (Vorquartal: 9,24 % bzw. 11,17 %). Der letztge-nannte ist der höchste bisher im Aggregat berichtete Leistungsrückstand. Die rote Laterne hat weiterhin mit großem Abstand die Banco CCM inne: Die „non performing mortgages“ stiegen auf 35,37 % (+3,03 Prozentpunkte), die „non performing loans“ gar auf 42,96 % (+2,63 Prozentpunkte). Mit der Cajasur und der Catalunya Banc haben auch die beiden anderen Institute, deren rückständige Immobilienkredite die 20 %-Marke überschritten haben, weiter an Problemkrediten zugelegt.  

1462 Postings, 4334 Tage narbonneFrankreichs Wirtschaft schrumpft

 
  
    #13502
10
14.11.13 09:59
Paris. Frankreich hat auf dem Weg der Konjunktur-Erholung einen überraschenden Dämpfer erlitten: Die Wirtschaft schrumpfte im Sommer unerwartet um 0,1 Prozent zum Vorquartal, wie das Statistikamt Insee am Donnerstag in Paris mitteilte. Von Reuters befragte Ökonomen hatten dagegen mit einem Plus von 0,1 Prozent gerechnet. Im zweiten Quartal war Deutschlands wichtigster Handelspartner noch um 0,5 Prozent gewachsen und hatte damit seine Rezession beendet. Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer bezeichnete die Daten als enttäuschend. "Wir zählen Frankreich ohnehin zur Gruppe der problematischen Kernländer in der Euro-Zone, die mit Abstrichen unter ähnlichen Problemen leiden wie die im Süden." Dazu gehöre vor allem der Verlust preislicher Wettbewerbsfähigkeit.
http://www.handelsblatt.com/politik/international/...pft/9073554.html  

5913 Postings, 5688 Tage learner#500 narbonne

 
  
    #13503
1
14.11.13 13:16
Es ist klar, dass keiner einen Systemkollaps gebrauchen kann, aber ein Wirtschaftssystem, dass Wachstum braucht und gleichzeitig einem großen Teil der Wirtschaftssubjekte immer weniger zur Verfügung stellt, kann nicht funktionieren.

Gerne sollen die Zinsen unten bleiben solange es sein muss, nur ohne adäquate Teilhabe der Allgemeinheit am erwirtschafteten Wohlstand wird sich nix ändern.

1462 Postings, 4334 Tage narbonneFreiberufler sorgen kaum fürs Alter vor

 
  
    #13504
9
14.11.13 13:28
Jeder vierte Selbstständige oder Freiberufler in Deutschland verfügt nicht über eine private Altersvorsorge. Ein Viertel stuft zudem seine finanzielle Vorsorge selbst als „nicht ausreichend“ ein, wie aus einer am Donnerstag in Bonn veröffentlichten Analyse der Postbank hervorgeht. Dennoch plant demnach mehr als die Hälfte, nämlich 56 Prozent aller Selbstständigen und Freiberufler keinen Ausbau der privaten Altersvorsorge. Nur jeder Fünfte, genauer gesagt 21 Prozent, hat dagegen entsprechende Pläne.
http://www.handelsblatt.com/finanzen/...-fuers-alter-vor/9075144.html

Eigentlich eine erstaunliche Feststellung. Die Freiberufler die ich kenne -Rechtanwälte, Notare, Ärzte, Steuerberater- sind alle verpflichtet erhebliche Beträge in ihre berufsständischen Versorgungswerke einzuzahlen. Somit besteht ja für fast alle Freiberufler eine Pflicht zur Vorsorge. Ich kann nicht sagen wie es bei freien Journalisten, Künstlern etc. aussieht. Wahrscheinlich herrscht hier dann wohl ein gewisser Notstand der auf den Durschnitt abfärbt.

ave  

23987 Postings, 8504 Tage lehnaDanke Janet.....

 
  
    #13505
5
14.11.13 13:37
und bussi... du bist die Beste... zwinker...
Die Fed muss nach Janets Ansicht die US- Wirtschaft weiter beleben. Das monatliche 85 Milliarden Kaufprogramm bleibt also vorläufig intakt. Höchstwahrscheinlich....
Dieser Schmusekurs wird nach meiner Ansicht auch in naher Zukunft Bullen stützen und Bären stutzen.
Ok, ok, der völlig abgehobene Run beim Twitter Börsengang ist äusserst bedenklich. Erinnert ohne Zweifel an die Dotcom Blase.
Allerdings wagten 1999 175 Firmen den Sprung aufs glitschige Parkett-- 2012 warens nur magere 8 Unternehmen.
Gierige Euphorie ist das noch nicht....


 

1462 Postings, 4334 Tage narbonneCrushing US Tech Sales In China

 
  
    #13506
6
14.11.13 14:16
Reuters reports U.S. technology companies including Cisco Systems Inc. and IBM Corp. are facing unprecedented difficulty selling their goods and services in China, as fallout from the U.S. spying scandal takes a toll.
http://www.businessinsider.com/...ales-in-china-2013-11#ixzz2kcUlFMIY  

10665 Postings, 7578 Tage lumpensammler@narbonne

 
  
    #13507
9
14.11.13 14:27
Die Masse der Freiberufler sind mittlerweile nicht mehr in den von dir genannten klassischen Berufsfeldern unterwegs. Nach früherer Definition wären die meisten jetzt lupenreine Scheinselbständige. Gerade in der Automobilindustrie herrscht diesbzgl. seit ca. 10 Jahren ein Wildwuchs, der seinesgleichen sucht. Unter den Freiberuflern finden sich

- Konstruktuere
- Einkäufer
- Lieferantenmanager / Qualitätssachbearbeiter
- Projektingenieure
- etc.

die zum großen Teil langfristig (> 6 Monate, oft über Jahre) engagiert sind. Nicht selten werden diese Freiberufler durch Personaldienstleisternetzwerke (wie z.B. Hays) vermittelt, die außer der Beteiligung an der Bezahlung des Freiberuflers keinerlei Funktion haben. D.h. der Freiberufler hat keine Absicherung über das Netzwerk, er kommt nur leichter an Jobs ran, für die er dann weniger verdient. In Schweden ist diese Scheinselbständigkeit nach meiner Erfahrung am weitesten verbreitet, Deutschland holt aber seit 2008 mächtig auf.

Und das alles sind noch die Privilegierten unter den Selbständigen mit sogenannten Werksverträgen. Am anderen Ende verrichten moderne Sklaven unter dem Mantelgeflecht eines Sub-Sub-Sub-Dienstleisters und unter skandalösen Bedingungen Schwerstjobs, die sicherlich keine Gewerkschaft hier mehr zulassen würde, wobei da in vielen Fällen wenigstens eine Anstellung bei einem Personaldienstleister dahintersteht.

Nicht zu vergessen die ganzen IT- und Grafikspezialisten, die als Freelancer alles Mögliche machen.

Zu diesen Gruppen kommen dann noch ein bis mehrere Gehaltsetagen tiefer die Ich AGs (heißen jetzt natürlich nicht mehr so), also Leute, die alles machen, vom Heckenschneiden über Malerarbeiten bis zu Hausreinigung, wobei ich da nicht weiß, ob diese mittlerweile auch schon zu den Freiberuflern zählen dürfen.

Egal wie - dass hier ein Viertel nicht ausreichend versorgt sein soll, überrascht mich nicht.  

1462 Postings, 4334 Tage narbonne@lumpensammler

 
  
    #13508
8
14.11.13 15:51
Nun habe ich mich ein wenig mit der Statistik beschäftigt.
Tatsächlich ist die Anzahl der Selbständigen (ob nun Freiberufler oder nicht) gestiegen:
http://statistik.arbeitsagentur.de/cae/servlet/...214380FBB268432F4FA
Dabei ist das Einkommen der Freiberufler nicht unter dem der abhängig Beschäftigten. Somit gibt es keinen Grund für eine geringere Altersvorsorge außen den freiwilligen Verzicht zu Gunsten des heutigen Konsum. Nur zu dumm, dass dann die Gesellschaft einspringen muss wenn der Freiberufler am Ende nackt dasteht.

Auch die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ist  in Deutschland in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen, so schlecht wie immer geredet wird kann es wohl nicht laufen.

Ave

 
Angehängte Grafik:
sozialversicherungspflichtig-beschaeftigte-....png (verkleinert auf 98%) vergrößern
sozialversicherungspflichtig-beschaeftigte-....png

11283 Postings, 4407 Tage Sternzeichen#13505 Yellen winkt mit Geldscheinen

 
  
    #13509
7
14.11.13 16:49
und man kann weiter machen wie bisher. Das QE wird fortgesetzt und das Tapering wird immer unwahrscheinlicher. Die EZB hat durch ihre Zinssenkung diesen Prozess sogar unterstützt würde ich sagen.

Ds Spiel ist nicht neu. An den Finanzmärkten wird es aber immer wieder gerne angenommen. Äußerungen zur Geldpolitik treiben regelmäßig die Indizes weltweit an.

Sie gilt als starke Befürworterin einer lockeren Geldpolitik, im Fachjargon „Taube“ genannt. Ihr Hauptaugenmerk liegt auf der Entwicklung am Arbeitsmarkt.


Und wenn sie nicht rechtzeitig die Bremse drückt....

Also für dieses Jahr sind die Aktien schon mal in den trockenen Tücher!

Sternzeichen  

1471 Postings, 6741 Tage omega512Steffens: Short ist Mord oder Manche lernen es nie

 
  
    #13510
7
14.11.13 17:02
... sagt auch der Antizykliker Steffens.
Wie bereits mehrfach in diesem Thread kundgetan, bin ich momentan mit meinen "jungen" (ab 2009 gekauften) Aktien "flat", wohingegen ich meine "alten" (Abschlagssteuerfrei zu veräußernden, da vor 2009 gekauften) Papiere weiter laufen lasse, höchstens ab und zu durch sehr dosiert (!) eingesetzte OS absichere. Das Tunen dieser Puts, d.h. das richtige Verhältnis finden zur Menge der abgesichterten Basisaktien, empfinde ich dabei als große Kunst, das bedarf einiger Erfahrung ;-)
"Aktiv" shorten (also nicht absichern, sondern spekulieren/zocken) tu ich auch als AZler nicht, aus ähnlichen Gründen (wie der von mir sehr geschätzte) Kolumnist Steffens.

"Natürlich gibt es auch einige Trader, die ein Näschen für Trendwechsel haben keine Frage. Aber selbst das ändert nichts an der Tatsache, dass die Masse meist falsch liegt.
Warum ist das so?

Dafür gibt es viele Gründe, hier die wichtigsten:

In starken Trends zeigen sich immer wieder anfängliche Konsolidierungshinweise, die aber oft von der stoischen Bullenherde einfach überrannt werden. Da es schwierig ist, zu beschreiben, was anfängliche Konsolidierungshinweise sind, ist es kaum möglich, das sinnvoll in einem Chart darzustellen.

Aber es gibt auch wesentlich deutlichere Signale. In dem folgenden Chart habe ich Ihnen verschiedene mittlere und große Verkaufssignale seit Herbst vergangenen Jahreseingezeichnet. Die roten Pfeile weisen auf kleinere Verkaufssignale, die schwarzen auf große hin. Um es übersichtlich zu halten sind nur die Verkaufssignale an Unterstützungen eingezeichnet: [s.Bildchen]"

...
"Das Depot absichern

Wenn Sie ein größeres Depot haben und nicht allzu langfristig ausgerichtet sind, sollten Sie Stopp-Kurse unter einige Positionen legen, so dass sie bei fallenden Kursen langsam die Investitionsquote herabsenken. Dann müssen Sie aber nur noch den Mut finden, etwas später, in der Konsolidierung wieder zu kaufen.

Vergessen sollten man auch nicht, dass der Markt vor größeren Konsolidierungen die Bären gerne in ein oder zwei Fallen tappen lässt. Wenn diese dann auf der Short-Seite entmutigt sind und nicht mehr auf fallende Kurse setzen dann kommt sie, die Konsolidierung."

Quelle: http://www.ariva.de/news/kolumnen/...der-Manche-lernen-es-nie-4845509  
Angehängte Grafik:
_steffens-short-is-murder-131113_.gif (verkleinert auf 85%) vergrößern
_steffens-short-is-murder-131113_.gif

23510 Postings, 6798 Tage Malko07Es gibt mMn keinen

 
  
    #13511
10
14.11.13 17:54
rationalen Grund schon jetzt auszusteigen. Auch wenn noch so viele Enttäuschte an der Seitenlinie eine Änderung der Zinspolitik herbei reden wollen - sie liegen falsch und berücksichtigen eben nicht die fundamentale Lage im Finanzsystem und bei der Verschuldung. Diese lassen eine wesentliche und deutliche Änderung sobald noch nicht zu. Und deshalb wird die momentane Rendite bei klassischen Bankeinlagen und sicheren Anleihen ein immer stärkeres Argument. Manche Vermögensverwalter und manche Pensionskassen (und Lebensversicherungen) werden darüber noch zum Einstieg gezwungen werden. Sie werden am Seitenaus nicht überleben können. Ob sie dann den richtigen Zeitpunkt zum Ausstieg treffen werden, darf mit Recht bezweifelt werden. Da sie bis heute den Beweis angetreten sind, dass die sich bezüglich der Lage der Finanzwelt nicht auskennen, werden sie wohl dann in die Pleite segeln. Es werden dann weitere Stützungsmaßnahmen notwendig werden

Die reale Wirtschaft läuft trotz aller Schwarzmalerei recht ansprechend. Es gibt dabei keinen Grund zum Euphorie, allerdings auch keinen für Schwarzmalerei, Um einen deutlichen und starken Absturz zu erleben brauchen wir deshalb den starken Trigger. Und diesen sieht man nicht in Signalen der technischen Analyse. So etwas kommt überraschend und dann muss man reagieren.  

1462 Postings, 4334 Tage narbonneYellen ist der Garant für stabile

 
  
    #13512
9
14.11.13 21:27
oder leicht steigende Märkte.

Unter ihrer Führung werde die Zentralbank „den Willen und das Engagement“ an den Tag legen, das Wachstum und den Arbeitsmarkt zu stärken, sagte Yellen. Zugleich machte sie aber deutlich, dass die milliardenschweren Anleihenkäufe der Federal Reserve „nicht für immer“ weitergeführt werden könnten.

Die designierte Nachfolgerin von Zentralbankchef Ben Bernanke versicherte, dass die Inflation unter der Zielmarke von zwei Prozent liege und auf absehbare Zeit keine Gefahr für die Wirtschaft darstelle. „Ich glaube, dass eine heutige Unterstützung der wirtschaftlichen Erholung der sicherste Weg ist, zu einem normaleren geldpolitischen Ansatz zurückzukehren“, betonte Yellen.
http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/...ik-aus/9078054.html

Ich habe die Anhörung fast in der gesamten Länge live beobachtet und war überrascht über ihre geringen rethorischen Fähigkeiten.
Man muss ja nicht unbedingt ein bunter, leuchtender Stern sein um zu überzeugen.

ave  

5913 Postings, 5688 Tage learnernarbonne, es ist nur leider so,

 
  
    #13513
6
14.11.13 21:37
dass der Freiberufler mit einem vergleichbaren Einkommen wie ein abhängig Beschäftigter das Risiko der Arbeitslosigkeit alleine Trägt und hat der Freiberufler mal 2,3 Monate keine Aufträge, ist das Jahr versaut. Dann hat erkeine Chance Rücklagen zu bilden.

Ein Freiberufler müsste also einen höheren Stundenlohn realisieren, was sich in der Realität nicht immer ergibt und schon gar nicht in den Bereichen, wo Arbeit , vormals von abhängig Beschäftigten erledigt, nun von "Selbstständigen" verrichtet wird.

Gute Beispiele sind die "Selbstständigen" DHL Fahrer, die zwar arbeiten wie die Stiere, aber leider nix verdienen.

Aber Hauptsache der Konzern verdient und die Aktienkurse steigen. Da freut sich auch lehna.
Ich könnte Kotzen!

23987 Postings, 8504 Tage lehna#13 dann kotz, learner....

 
  
    #13514
4
14.11.13 22:01
aber gleich nachm aufwischen wird dann wieder bei Amazon bestellt, weil sie billig sind und schlecht bezahlen.
Diese Doppelmoral steckt in jedem von uns.
Also mach hier nicht auf Moraltheologe, herr leaner....  

5913 Postings, 5688 Tage learnerLehna nicht jeder Mensch ist so wie du.

 
  
    #13515
1
14.11.13 22:31
Es gibt Unterschiede, auch wenn das für dich kaum zu verstehen ist. Dein Trick ist der, dass du alle anderen in deinen Sumpf ziehen willst, damit dein Sumpf o.k. ist.

Wahrscheinlich hälst Du auch Geschichten von ehrenamtlich tätigen Menschen für Ammenmärchen linker Spinner. Solch ein Verhalten steht ja im krassen Gegensatz zu deinem Weltbild, wo jeder nur sich sieht.

23987 Postings, 8504 Tage lehna#15 aha learner...

 
  
    #13516
1
14.11.13 22:43
ich bin also der böse Kapitalist-- der Richard Fuld von Ariva.
Es ist so unwichtig wien Kropf im anonymen Talk.
Und wenn der Markt nicht auf dich hört, solltest du deine Strategie überdenken. Und nicht die Schuld bei miesen Kapitalisten suchen.
Solange wirst an der Börse verlieren....
 

23510 Postings, 6798 Tage Malko07Der Kunde von Amazon

 
  
    #13517
6
15.11.13 05:50
oder Otto kann das Einkommen des Fahrers kaum beeinflussen. Und der Mindestlohn wird bei der Scheinselbständigkeit in der Logistikbranche und woanders auch nichts ändern. Es gilt eben die Scheinselbständigkeit wieder abzuschaffen. Und das fällt nun mal in die Zuständigkeit des Gesetzgebers.

Der Kunde kann heute das Einkommen des Fahrers nur durch ein "Trinkgeld" aufbessern und das sollte er auch tun. Im Hotel sollte er ein "Trinkgeld" der Reinigungskaft direkt geben. Man trifft sie immer wieder an, z.B. auf dem Flur. Lässt er das "Trinkgeld" im Zimmer, wird es gerne von den Kontrolleuren einkassiert, also den Sklavenaufseher! Und das gilt auch für sehr teure Hotels, ein Beweis, wenn man bereit ist als Kunde viel zu zahlen ändert das die Lage dieser Menschen nicht. Diese Almosentätigkeit kann allerdings nicht die längerfristige Lösung sein.

Die Scheinselbständigkeit mit Hungerlöhnen führt ja auch dazu, dass diese Menschen sich oft einen Krankenkasse nicht leisten können - trotz der angeblichen Versicherungspflicht. Auch diesbezüglich liegen sie dann im Falle eines Falles der Versicherungsgemeinschaft auf der Kasse. Und über die Steuer für die Sozialhilfe und die Beiträge für die Kasse sind dann viele Kunden wieder beteiligt. Es gibt auch bei der heutigen Ausprägung der Selbständigkeit keinen Grund mehr für die Wahlfreiheit der Selbständigen bezüglich der Rentenversicherung. Sie sollten genauso, wie die Arbeitnehmer, der Zwangsversicherung unterliegen. Die private Absicherung wird wegen der noch lange andauernden Niedrigzinsphase praktisch unmöglich.  

5913 Postings, 5688 Tage learnerLehna, hier geht es um Verteilungsfragen

 
  
    #13518
1
15.11.13 06:46
und um nichts anderes. Da kannst du noch so sehr versuchen mit sachfremden und an den Haaren herbei gezogenen Argumenten deine Einstellung auf ein annehmbares Niveau zu heben.

Es ist einfach ein billiger Versuch einen Kontrahenten zu diskreditieren, wenn einem die Argumente ausgehen.

23510 Postings, 6798 Tage Malko07#13513: Es sind nicht immer

 
  
    #13519
9
15.11.13 07:19
die Konzerne/Firmen die Schuldigen an der Lage der direkt oder indirekt Beschäftigten. Wenn die sinnvollen gesetzlichen Regelungen fehlen oder diese nicht ausreichend überwacht werden, zwingt der Markt oft ein derartiges Verhalten auf. So wird z.B. bei Ausschreibungen von öffentlichen Aufträgen (Gemeinde, Länder Bund und deren Firmen) praktisch immer der billigste genommen, auch wenn dann eine Bezahlung der Betroffenen in einem ausreichendem Rahmen nicht möglich ist (der Lohn liegt dann oft weit unter dem diskutierten Mindestlohn). Wenn dann der Konkurrent überleben will, muss er auch mit den Preisen runter. Nicht grundlos setzen sich manche Arbeitgeberverbände selbst für einen regionalen Mindestlohn in ihrer Branche ein und sind über das Gebahren der öffentlichen Ausschreibungen nicht wirklich erfreut. Über 1-Euro-Jobs, Bundesfreiwilligenjahr, ... beweist der Staat, dass er selbst der größte Sklaventreiber ist, auch in Bundesländer und Gemeinden mit "linken Regierungen"! Es sind nicht immer die Kapitalisten die Bösen, oft sind Rot-Grüne-Regierungen schlimmer!  

23510 Postings, 6798 Tage Malko07Immer noch besetztes Land

 
  
    #13520
5
15.11.13 07:38
Geheimer Krieg: Deutschland ist Freund und Helfer der USA - Politik - Süddeutsche.de
Für die US-Dienste hierzulande gibt es kaum Grenzen. Und Deutschland? Schaut zu. Oder fragt, wo es noch helfen kann.
 

23510 Postings, 6798 Tage Malko07Amerikas geheimer Krieg in Deutschland

 
  
    #13521
6
15.11.13 07:42
Die Projektseite zur Serie von Süddeutscher und NDR: http://www.geheimerkrieg.de/
US-Stützpunkt Deutschland: Amerikas geheimer Krieg - Politik - Süddeutsche.de
Top Secret Germany: Was treibt das US-Militär in der Bundesrepublik? Und was machen die Geheimdienste?
 

5913 Postings, 5688 Tage learnerMalko, wir sind uns im Punkt der Rolle

 
  
    #13522
4
15.11.13 08:03
der Politik sicher einig. Soziale Marktwirtschaft gibt es nur mit den entsprechenden Regeln, nur werden diese im Zeitalter der Globalisierung unterlaufen.  

1462 Postings, 4334 Tage narbonneIch denke das Argument

 
  
    #13523
7
15.11.13 08:12
von lehna zielt auf die Tatsache, dass jeder als Anbieter und Nachfrager an den Faktormärkten auftritt.

Als Anbieter (meist Arbeit, Kapital) will man viel erlösen, als Nachfrager (Konsum-, Investitionsgüter, Kapital) will man möglichst wenig zahlen.

Das stimmt als grobe Richtschnur. Viele Menschen sind bereit einen Aufpreis zu zahlen wenn es um lokale Angebote geht und man einen positiven Effekt für den Aufpreis erkennen kann.
Bei anonymen Angeboten wie Amazon ist der positive/negative Effekt für den Einzelnen kaum erkennbar.

ave  

12996 Postings, 5947 Tage daiphong#19 Blödsinn

 
  
    #13524
1
15.11.13 09:07
Wenn in Deutschland ein Mindestlohn von brutto 8.50 (netto bis unter 6.50, das erreichen auch 1-Euro-Jobs) nicht möglich sein soll und für regelrechte Aufständen in vielen Chefetagen, bei Wirtschaftssachverständigen und in Chistlichen und Freien Parteien sorgt, braucht man über Sklaventreiberei nicht zu diskutieren. In genau diesen Kreisen wird auch gerne die Grundsicherung der Bevölkerung als "Luxus" bezeichnet.

Öffentliche Ausschreibungsverfahren sind an den Niedriglöhnen so wenig schuld wie Discounter, sondern die praktischen und gesetzlichen Regeln im Arbeitsmarkt selbst. Eigentlich gibt es in Deutschland mit der Grundsicherung des Existenzminimums eine Lohnuntergrenze. Sie wird dennoch unterschritten, wenn der Arbeitsmarkt in großen Teilen schlecht ist, und Arbeitsämter/Jobcenter Leute in diesen schlechten Arbeitsmarkt hineindrücken.

Dagegen kann nur ein Mindestlohn wirken. Auch der würde in bestimmten Bereichen künftig unterschritten werden, etwa in vielen Familienbetrieben inbesondere der Migranten, in vielen Bereichen der Sebsthilfe und der Scheinselbständigkeit. Aber zumindest dürften die Ämter dann nicht mehr zwangsweise dort hinein vermitteln und ihn erhalten. An öffentlichen Ausschreibungen würden solche Betriebe dann nicht mehr beteiligt sein.

Die Sozialdemokraten und die Grünen gerade jetzt bei den Debatten um den Mindestlohn als "oft schlimmere Sklaventreiber" zu bezeichnen - das ist schon bezeichnend....  

1462 Postings, 4334 Tage narbonnePrognoseEEG-Umlage soll 2015 auf sieben Cent

 
  
    #13525
9
15.11.13 10:01
PrognoseEEG-Umlage soll 2015 auf sieben Cent steigen

Die vier großen Netzbetreiber veröffentlichen am Freitag ihre Prognose für die Ökostromumlage 2015. Schon vorher hieß es, die Umlage könne auf bis zu sieben Cent pro Kilowattstunde zulegen.


Berlin. Die Umlage zur Förderung des Ökostroms wird für die Verbraucher einer Prognose der Netzbetreiber zufolge wohl weiter steigen. Die Haushalte müssten demnach 2015 zwischen 5,85 und 6,86 Cent pro Kilowattstunde Strom zahlen, sagten zwei mit den Zahlen Vertraute am Donnerstag der Nachrichtenagentur Reuters. Für 2014 sind bereits 6,24 Cent festgelegt. Dies bedeutet eine Belastung für den Durchschnittshaushalt von rund 250 Euro im Jahr. Der Prognose zufolge könnte sie dann auf bis zu etwa 280 Euro klettern.
dpa  

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