Ökonomen streiten über Verteilungsfrage


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Neuester Beitrag: 26.02.25 01:03
Eröffnet am:05.11.12 08:09von: permanentAnzahl Beiträge:197.893
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1462 Postings, 4334 Tage narbonneKlagen über Deutschland ist populär

 
  
    #13476
10
12.11.13 14:48
Germany's economic policy is wrong in many different ways, according to Adam Posen, a former member of the Bank of England's monetary policy committee (MPC) and the President of the Peterson Institute for International Economics.

At the center of international criticism over its trade surplus and its benefits from a weak single currency, Posen told CNBC Tuesday that Germany economic policy is causing problems around the globe.

"First it doesn't pay its workers anything in commensurate with the productivity that they have, thereby cheating its own workforce. Second it invests nothing ever in the public sector or in the private sector. Third, those two combined means it's competing as a low wage economy," he said.

http://www.cnbc.com/id/101189415

Nicht jede Ökonomie ist in der Lage Überschüsse zu produzieren. Unter dem Strich muss im Welthandel -wie in jeder Bilanz- eine Null stehen. Nun kann man nur über Deutschland, die Schweiz, die Niederlande (um  nur einige Überschussländer zu nennen) klagen, man kann aber auch über die Länder mit hohem Importüberschuss klagen und ihnen mangelnde Wettbewerbsfähigkeit vorwerfen.
Vor dem Kollaps von Lehman hatte die US Ökonomie eine fast Vollbeschäftigung wie auch GB. Dennoch haben beide Nationen einen sehr großen Importüberschuss gefahren der von der eignen Bevölkerung nicht hätte produktiv gedeckt werden können da es ja de facto schon Vollbeschäftigung gab.
Nun hätte entweder die Produktivität stark gesteigert werden müssen oder der Konsum eingeschränkt werden müssen. Die USA und GB haben stark über ihre Verhältnisse gelebt das es ihnen aufgrund der Stellung ihrer Währungen möglich war und auch ist.
Zur Anklage gehören immer zwei Seiten. Nur die Gesamtbetrachtung zeigt die gesamte Wahrheit.

ave  

832 Postings, 7659 Tage hedgidie EZB wirds schon richten

 
  
    #13477
1
12.11.13 15:33
diese Europäisch Zentralisierten Blödmänner hauen Deutschland noch vollends in den Ruin.
Wenn wir so tief gesunken sind wie die anderen europäischen Kaoten können wir wieder von vorne anfangen.Etwaiger Stand dann wie kurz nach Kriegsende.  

72500 Postings, 6108 Tage Fillorkill# 75 die AZler..

 
  
    #13478
6
12.11.13 16:10

sitzen in ihrem wasserdichten Kabuff - derzeit ganz damit ausgelastet, Deine Sorgen nicht zu teilen. Ihre Signale finden keinen Empfänger, was, antizyklisch interpretiert,  nicht unbedingt als schlechte Nachricht gelesen werden muss...

23510 Postings, 6798 Tage Malko07Rangliste der gefährlichen Banken

 
  
    #13479
6
12.11.13 18:41
Es ist eine Art Giftliste des Finanzsystems: Unter dem Kürzel G-SIB führt der Finanzstabilitätsrat die gefährlichsten Banken der Welt. In einer neuen Version ist die Deutsche Bank überraschend eine Kategorie nach unten gerutscht. Doch sind ihre Geschäfte deshalb weniger riskant?

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/...rt-sich-a-933161.html  

1462 Postings, 4334 Tage narbonneChinas langsame Reformen

 
  
    #13480
11
12.11.13 20:50
Peking will Wirtschaft kontrolliert reformieren

Das Riesenreich will seine Wirtschaft öffnen – zumindest ein bisschen. Der Markt soll die entscheidende Rolle spielen. Auf die Wirtschaftsreformen sollen aber keine echten politischen Reformen folgen.
Chinas kommunistische Führung hat ein Jahr nach ihrem Generationswechsel auf dem 18. Parteitag neue Leitlinien für eine innenpolitische Wende zu einer nachhaltigen und sozial ausgewogenen Wirtschafts- und Gesellschaftsentwicklung beschlossen. Die Partei sei zu "umfassenden und vertieften Reformen" für die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt bereit. Deren Umbau soll sich von Marktkräften leiten lassen.

"Wirtschaftsreformen sind der Schlüssel. Die Kernfrage ist, wie sich ein angemessener Umgang zwischen Regierung und Markt bewerkstelligen lässt. Der Markt soll bei der Allokation von Ressourcen die entscheidende Rolle spielen."
http://www.welt.de/politik/ausland/...t-kontrolliert-reformieren.html

Immerhin gibt es behutsame Reformen, Schritte die manche demokratische Regierung kaum noch wagt. Nun hat die Regierung in Peking keine Wahlen vor sich und muss die Stimme der eignen Bürger nicht fürchten.

ave  

1879 Postings, 5751 Tage RockitIm Angesicht der Pleitebanken denke ich gerade

 
  
    #13481
5
12.11.13 20:52
darüber nach Bundesobligationen zu kaufen!?

Sollte doch sicherer sein, als ein Sparkonto - falls meine Bank nach dem Zypern-Szenario abgewickelt wird?  

1462 Postings, 4334 Tage narbonneBig Data Warum man das Silicon Valley hassen darf

 
  
    #13482
9
12.11.13 21:00
Big Data Warum man das Silicon Valley hassen darf
Die Kritik am Silicon Valley muss politisch sein: Wie die Internetkonzerne den Diskurs steuern und uns Enteignung und Manipulation als den Fortschritt verkaufen.
enn Ronald Reagan der erste Teflon-Präsident war, dann ist Silicon Valley die erste Teflon-Industrie. Man kann sie mit noch so viel Schmutz bewerfen, nichts bleibt haften. Während „Big Pharma“, „Big Food“ und „Big Oil“ abwertende Ausdrücke sind, mit denen man die in diesen Branchen herrschende Gier beschreibt, gilt das für „Big Data“ nicht. Dieser unschuldige Ausdruck wird nie zur Kennzeichnung der gemeinsamen Ziele von Technologieunternehmen verwendet. Welcher gemeinsamen Ziele? Haben diese Leute denn nicht nur das eine Ziel, die Welt zu verbessern, Programmzeile für Programmzeile?
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/...-darf-12656097.html

Sehr viel Lesestoff aber auch sehr gute Sichtweisen die man so vielleicht selber nicht beachtet hätte.

ave  

12996 Postings, 5947 Tage daiphong#80 die Stimme der eigenen Bürger

 
  
    #13483
5
12.11.13 21:36
ist natürlich auch dort irgendwie immer dabei. Aber sie wird sich noch ganz anders erheben, wenn man später in dem Mist leben und aufwachsen, ihn kultivieren und in Besitz nehmen muss, den die gottgleichen Planer heute überall bauen lassen.  Eifersüchtig muss man da wirklich nicht sein, wenn man nicht gerade so ein Planer oder Gesamtkunstwerkler ist, es geht für Demokratie und Kultur und gute Planung derzeit alles viel zu schnell und massenhaft.  

79561 Postings, 9253 Tage KickyFAZ-Kommentar:die betrogenen SPD-Genossen

 
  
    #13484
5
12.11.13 22:49
Es wird spannend zu beobachten sein, wie Sigmar Gabriel auf dem Parteitag der SPD in Leipzig am Donnerstag begründen wird, wie in aller Welt von dieser großen Koalition je ein „Politikwechsel“ ausgehen soll. Das war immerhin die Bedingung der SPD, mit wem auch immer eine Koalition einzugehen. Nicht einmal der Mindestlohn ist in trockenen Tüchern; überhaupt wurden sämtliche strittigen Themen erst einmal „nach hinten“ verlegt und wiederum andere Themen dürften gar nicht mehr ernsthaft verhandelt werden.

Zuletzt enttäuschten auch die Beschlüsse zur Energiewende. Sie tun das Allernötigste, aber von einem Wechsel kann keine Rede sein. Mehr Geld für Bildung und Kommunen? Das kann noch kommen, wird aber nicht so sehr der SPD gutgeschrieben werden, sondern der Anwesenheit von sechzehn Ministerpräsidenten an den vielen üppig besetzten Berliner Verhandlungstischen. Kurz: viel Aufwand, wenig Ertrag.
....Auch hier könnte es so kommen wie mit der doppelten Staatsbürgerschaft, mit der Bürgerversicherung, mit der Homo-Ehe oder mit der Vermögensteuer: Die meisten dieser Projekte sind gescheitert oder werden auf der langen Bank landen, wenn sie sich nicht als Handelsobjekte anbieten.

Die SPD wird mit Unbehagen festgestellt haben, dass ihr Vorrat an solchen Objekten von Tag zu Tag wächst. ....
http://www.faz.net/aktuell/politik/...in-politikwechsel-12661476.html  

1462 Postings, 4334 Tage narbonneMaster ot the Universe

 
  
    #13485
18
13.11.13 08:07
Er verschob Milliarden per Mausklick und fühlte sich wie der "Master of the Universe": Ex-Investmentbanker Rainer Voss. Der Top-Banker gibt in Marc Bauders Dokumentarfilm einen für Laien verständlichen Einblick in den Finanzdschungel. Beim Internationalen Filmfestival Locarno wurde das von eindrucksvollen Bildern unterlegte Interview im Frankfurter Bankenviertel als bester Beitrag der Sektion "Woche der Kritik" ausgezeichnet.

Das interessiert dich einfach nicht"

Voss kommt aus kleinen Verhältnissen. Sein Vater war Heizungsingenieur, seine Mutter verstand nicht, wenn er sie von Geschäftsbesuchen aus Tokio oder New York anrief. Irgendwann verlor er auch den Anschluss zu seinen Freunden. "Du", haben sie ihm manchmal erzählt, "wir haben unseren Urlaub bei TUI gebucht, da war's 200 Euro billiger." Rainer Voss sagt: "Das interessiert dich einfach nicht, wenn du 100.000 Euro im Monat verdienst."
http://www.sueddeutsche.de/kultur/...verse-im-goldenen-turm-1.1816044  

79561 Postings, 9253 Tage KickyZitat

 
  
    #13486
4
13.11.13 09:44
Er spricht auch von dem gigantischen Gewinnpotenzial, das darin stecke, "dass Leute Interesse haben, dass der Euro zerbricht".  

79561 Postings, 9253 Tage KickyHussman:Textbook Precrash Bubble

 
  
    #13487
3
13.11.13 09:53
......The problem with bubbles is that they force one to decide whether to look like an idiot before the peak, or an idiot after the peak. There’s no calling the top, and most of the signals that have been most historically useful for that purpose have been blaring red since late-2011.

As a result, the Shiller P/E (the S&P 500 divided by the 10-year average of inflation-adjusted earnings) is now above 25, a level that prior to the late-1990’s bubble was seen only in the three weeks prior to the 1929 peak. Meanwhile, the price/revenue ratio of the S&P 500 is now double its pre-bubble norm, as is the ratio of stock market capitalization to GDP. Indeed, the median price/revenue ratio of the S&P 500 is actually above the 2000 peak – largely because small cap stocks were much more reasonably priced in 2000 than they are today (not that those better relative valuations prevented wicked losses in small caps during the 2000-2002 decline).

Despite the unusually extended period of speculation as a result of faith in quantitative easing, I continue to believe that normal historical regularities will exert themselves with a vengeance over the completion of this market cycle. Importantly, the market has now re-established the most hostile overvalued, overbought, overbullish syndrome we identify. Outside of 2013, we’ve observed this syndrome at only 6 other points in history: August 1929 (followed by the 85% market decline of the Great Depression), November 1972 (followed by a market plunge in excess of 50%), August 1987 (followed by a market crash in excess of 30%), March 2000 (followed by a market plunge in excess of 50%), May 2007 (followed by a market plunge in excess of 50%), and January 2011 (followed by a market decline limited to just under 20% as a result of central bank intervention).

These concerns are easily ignored since we also observed them at lower levels this year, both in February (see A Reluctant Bear’s Guide to the Universe) and in May. Still, the fact is that this syndrome of overvalued, overbought, overbullish, rising-yield conditions has emerged near the most significant market peaks – and preceded the most severe market declines – in history:

1. S&P 500 Index overvalued, with the Shiller P/E (S&P 500 divided by the 10-year average of inflation-adjusted earnings) greater than 18. The present multiple is actually 25.

2. S&P 500 Index overbought, with the index more than 7% above its 52-week smoothing, at least 50% above its 4-year low, and within 3% of its upper Bollinger bands (2 standard deviations above the 20-period moving average) at daily, weekly, and monthly resolutions. Presently, the S&P 500 is either at or slightly through each of those bands.

3. Investor sentiment overbullish (Investors Intelligence), with the 2-week average of advisory bulls greater than 52% and bearishness below 28%. The most recent weekly figures were 55.2% vs. 15.6%. The sentiment figures we use for 1929 are imputed using the extent and volatility of prior market movements, which explains a significant amount of variation in investor sentiment over time.

4. Yields rising, with the 10-year Treasury yield higher than 6 months earlier......

http://www.hussman.net/wmc/wmc131111.htm  

12996 Postings, 5947 Tage daiphongschlappe Rallye

 
  
    #13488
3
13.11.13 10:11
der Dax und Euro haben den Spike von letzte Woche nicht verkraftet, eigentlich keine schöne Jahreszeit für short...  

1462 Postings, 4334 Tage narbonnePimcoDie 10-Milliarden-Dollar-Wette

 
  
    #13489
11
13.11.13 11:16
PimcoDie 10-Milliarden-Dollar-Wette

13.11.2013, 10:05 Uhr

Der Markt für Kreditausfallversicherungen ist um eine Wette reicher – und um was für eine. Pimco soll laut Informationen von Bloomberg rund zehn Milliarden Dollar auf steigende US-Unternehmensanleihen gesetzt haben.
Im Kern werde darauf gewettet, dass US-Unternehmensanleihen zulegen werden, während die US-Notenbank ihr Konjunkturprogramm bis ins Jahr 2014 hinein fortsetzt. Der Verwalter des weltweit größten Anleihefonds hatte den Informationen zufolge die Positionen durch die Schaffung von Swaps angehäuft, welche an den Markit CDX North American Investment Grade Index gekoppelt sind. Der Index enthält 125 Unternehmen mit einer Bonitätsnote der Güteklasse „Investment Grade“ vom Autobauer Ford bis hin zum Büroausstatter Staples.
http://www.handelsblatt.com/finanzen/...den-dollar-wette/9063146.html  

1462 Postings, 4334 Tage narbonneWeidmann verteidigt EZB-Zinssenkung

 
  
    #13490
7
13.11.13 15:57
Weidmann verteidigt EZB-Zinssenkung

13.11.2013, 14:56 Uhr

Der Bundesbank-Präsident tritt der Kritik an der Zinssenkung der EZB entgegen. Gleichzeitig warnt er, die Politik des billigen Geldes zu lange fortzusetzen. Als Dauertherapeutikum sei das Medikament Niedrigzins riskant.
http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/...enkung/9069836.html  

3329 Postings, 5840 Tage ArmitageRead my Lips...

 
  
    #13491
8
13.11.13 20:17
Wenn der geschätzte daiphong liebevoll fragt, wo denn die AZ-ler geblieben sind, mag ich das gerne beantworten...

Mir ist die Lust vergangen hier weiterhin beim Schwanzvergleich anzutreten - zumal es hier einsam geworden ist. Und ab Dezember habe ich eine neue "Verwendung" - würde Fipsie sagen... Da muss ich jetzt mit aller Kraft den Resturlaub abbauen...

Und wenn mich wer nach meiner unbedeutenden, albernen und wohl auch falschen Meinung fragt - ich bin extrem bullish für Gold und Goldminen und dergleichen...  

23987 Postings, 8504 Tage lehnaDie Angst des Tormanns vorm Elfmeter...

 
  
    #13492
7
13.11.13 20:18
das Rudel bibberte heute mal kurz, weil Bernake eventuell noch 2013 die Anleihenkäufe drosselt und am Leitzins dreht.
Allerdings heißen höhere Zinsen nicht gleich Absturz, wie die Grafik zeigt...

Also ich halts da mit Merkel: "Alternativlos"---- sind weiterhin Aktien, da der Rest hierzulande in naher Zukunft keine Renditen erwirtschaften wird.
Also ab aufs Glatteis, ihr "Sicherheitsfanatiker"...

 

12996 Postings, 5947 Tage daiphong#92 der US-Leitzins ist normalerweise so hoch

 
  
    #13493
6
13.11.13 23:17
wie der Interbanken-Marktzins (oben gelb der Libor für Eurodollars). Sie folgt dem einfach, und genau dadurch verleiht sie tatsächlich normalerweise fast nix (blaue Linie) Außer eben nach 2008, der großen Dollar-Liquiditätskrise, die als Liquiditätskrise mittels QE-Massenliquidität allerdings längst vorbei ist. Anders ist das bei den Tendern der EZB, die eben weitgehend eine Nicht-QE.Politik fährt, und Liquidität großvolumig nur verleiht.
Die Fed könnte also die Zinsen beliebig erhöhen, den Interbanken-Realzins und ihre Nichtausleihungen würde das gar nicht tangieren. Nur die Zinsen, die direkt von ihrer Rate abgeleitet werden, und die will die Fed sicher nicht erhöhen. Also bleibt hier noch sehr lange die Nulllinie. Wenn sie Einfluss nehmen will etwa auf den Zins für Staatsanleihen oder die große QE-Dollar-Hortung im Ausland, muss sie an anderen Schreuben wie QE oder den Zinsen für die Überschussreserven drehen.  
Angehängte Grafik:
fredgraph_(23).png (verkleinert auf 80%) vergrößern
fredgraph_(23).png

12996 Postings, 5947 Tage daiphongauch die Mindest-Reserven spielen inzwischen

 
  
    #13494
4
13.11.13 23:27
absolut keine Rolle mehr, und haben auch früher und sonstwo keinen Kredit-Exzess verhindert. Sie dienen eher der ZB-Statistik.  
Angehängte Grafik:
fredgraph_(24).png (verkleinert auf 80%) vergrößern
fredgraph_(24).png

1462 Postings, 4334 Tage narbonneYellen will lockere Geldp. fortsetzen

 
  
    #13495
7
14.11.13 06:44
Washington. Die designierte Fed-Chefin Janet Yellen hat sich für eine Fortsetzung der ultralockeren US-Geldpolitik ausgesprochen und damit die Furcht vor einem abrupten Ende der Konjunkturspritzen gedämpft. Die US-Notenbank Federal Reserve müsse noch "mehr Arbeit" für die Erholung der US-Wirtschaft investieren, hieß es in einer am Mittwoch vorab veröffentlichten Rede, die Yellen am Donnerstag im Senatsausschuss halten wollte. In den USA und in Asien zogen die Kurse von Aktien und Anleihen in Reaktion auf die Rede an, während der Dollar nachgab.
http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/...setzen/9073160.html  

23510 Postings, 6798 Tage Malko07CSU will Pleiteländer aus dem Euro werfen

 
  
    #13496
6
14.11.13 06:59
Die Kanzlerin will in der Europapolitik Geschlossenheit, doch ausgerechnet die CSU stellt sich quer. In den Koalitionsverhandlungen bestehen die Christsozialen auf einer gesonderten Protokollnotiz. Kernforderung: eine harte Linie gegen die Schuldensünder im Süden der Euro-Zone.

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/...uro-werfen-a-933462.html  

5913 Postings, 5688 Tage learnerWeidmann hat wohl vergessen, dass

 
  
    #13497
3
14.11.13 07:25
die Pigs schon seit Einführung des Euro "Niedrigzins" haben. Die Resultate sind bekannt.
Wenn die Staaten der Welt was für die Konjunktur tun wollen, wäre der beste Weg man würde sich nicht mehr mittels Steuerwettbewerb nach unten und Senkung der Sozialstandards gegenseitig das Wasser abgraben.

Davon profitiert nur das Kapital, jedoch nicht die Gemeinwesen.

1462 Postings, 4334 Tage narbonnePannenserie bei Obamacare

 
  
    #13498
6
14.11.13 07:40
Pannenserie belastet US-Gesundheitsreform

14.11.2013, 01:30 Uhr

Um die US-Gesundheitsreform "Obamacare" steht es schlechter als erwartet. Millionen Amerikaner verlieren ihre Krankenversicherungen, schaffen es aber aus technischen Gründen nicht, eine neue abzuschließen.
http://www.handelsblatt.com/politik/international/...orm/9073056.html  

1462 Postings, 4334 Tage narbonneBIP Deutschland Q3

 
  
    #13499
8
14.11.13 08:06
Das Wachstum der deutschen Wirtschaft hat sich im dritten Quartal mehr als halbiert. Das Bruttoinlandsprodukt stieg von Juli bis September um 0,3 Prozent im Vergleich zum Frühjahr, teilte das Statistische Bundesamt am Donnerstag mit. Von Reuters befragte Ökonomen hatten mit diesem Ergebnis gerechnet. Im zweiten Quartal gab es wegen Nachholeffekten nach dem langen Winter noch ein Plus von 0,7 Prozent. Positive Impulse kamen in den Sommermonaten von der Binnennachfrage: Konsum und Investitionen legten zu, während die Exporte schwächelten.
http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/...rozent/9073390.html  

1462 Postings, 4334 Tage narbonne#497 learner

 
  
    #13500
6
14.11.13 08:13
Der geringe Zins seit Euroeinführung hat den schwächeren Ländern ein Leben über ihre Verhältnisse erlaubt, welches zum großen Teil von uns durch Kapitaltransfers mitfinanziert wurde.
Heut geht es bei der Niedrigzinspolitik nicht mehr um eine Leben über die Verhältnisse sondern nur noch um den Erhalt des Schuldendienst. Das geht nur wenn die Länder nicht unter den Zinslasten zusammenbrechen.
Gleiches gilt für QE. Über QE wird viel geschimpft. Für viele ist es nur eine Vermögensumschichtung von unten nach oben. Das stimmt  nur sehr bedingt. Durch QE kam/kommt es zur Vermögenspreisinflation wodurch reiche Menschen auf dem Papier noch reicher werden. Dagegen passiert bei den unteren Schichten (aufgrund fehlender Kapitalanlagen) zunächst nichts.
Ohne QE wäre es höchstwahrscheinlich zum Systemzusammenbruch gekommen, zumindest aber zur ausgeprägten Deflation. Das hätte die unteren Schichten härter getroffen als die Oberen.
So gesehen trägt die Notenbankpolitik lediglich dazu bei Zeit für eine Transferperiode zu schaffen in der politische Reformen für den nächsten Wirtschaftszyklus angestoßen werden können. Da die Politik es nicht eilig mit den Reformen hat dauert die Niedrigzinsphase ungewöhnlich lange.

ave  

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