Ökonomen streiten über Verteilungsfrage


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Neuester Beitrag: 26.02.25 01:03
Eröffnet am:04.11.12 14:16von: permanentAnzahl Beiträge:197.893
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23510 Postings, 6798 Tage Malko07Frankreich hat Probleme

 
  
    #13451
7
09.11.13 12:42
mit einem übertriebenen bürokratischem Zentralismus und einem zu starken Einmischen der Politik in das Wirtschaftsleben (unabhängig davon wer gerade regiert). Problemlösungen sieht man immer nur in größeren staatlichen Ausgaben und den dann erforderlichen Steuer- und Abgabenerhöhungen, strukturelle Änderungen sind verpönt. Dann gibt es noch den für viele Regionen zu hohe Mindestlohn. Einen Fehler den wir gerade auch vorhaben und der gerade von Politikern aus dem Ruhrgebiet massiv gefordert wird.

Inzwischen gibt es Aufstände in der Bretagne gegen diesen Staat. Die Menschen ziehen mit Jakobinermützen und bretonischen Flaggen durch die Straßen und auf die Plätze und fordern niedrigere Abgaben.

Man wird den Gürtel enger schnallen müssen. Es verdeutlicht sich, dass der Staat nicht alles lösen und ewig gute Taten verteilen kann. Ein schmerzlicher Erkennungsprozess, der aber gestartet ist. Er wird bei uns auch noch in einigen Regionen starten müssen.  

23510 Postings, 6798 Tage Malko07So löst man keine Probleme!

 
  
    #13452
9
09.11.13 12:50
Auf Proteste hin verzichtet man auf Einnahmen und erhöht noch die Ausgaben. Eine Regierung, die nach so kurzer Zeit schon geistig abgewirtschaftet hat. Ein Unsinn, den man gerade auch bei uns im Rahmen der Verhandlungen zur großen Koalition betreibt.
La semaine où le gouvernement Ayrault a dépensé 5 milliards
Recul sur l'écotaxe, pacte d'avenir de la Bretagne, transports marseillais... Le gouvernement a engagé près de 5 milliards d'euros cette semaine. Mais où trouvera-t-il l'argent ?
 

1462 Postings, 4334 Tage narbonneDeutschland droht Milliardenstrafe von der EU

 
  
    #13453
11
09.11.13 13:04
Deutschland droht Milliardenstrafe von der EU

Deutschlands Exportstärke stößt international auf laute Kritik. Nächste Woche könnte die EU sogar eine Rüge gegen die Bundesrepublik verhängen. Das Wirtschaftsministerium bläst zum Gegenangriff.
International hatte es zuletzt wiederholt Kritik an den hohen Leistungsbilanzüberschüssen Deutschlands gegeben. Dem IWF – der über die globalen Leistungsbilanzen wacht – und Frankreich missfallen die Exportstärke Deutschlands schon lange.

Beide werfen Deutschland vor, auf Kosten der anderen Euro-Länder zu wachsen. Denn exportschwächere Länder mit Handelsdefiziten müssen ihre Importe über Kredite finanzieren, was die Schuldenberge in gefährliche Höhe treiben kann. Statt immer neue Exportrekorde aufzustellen, müsse das finanzstarke Deutschland daher die Inlandsnachfrage stärken, lautet die Forderung aus dem Ausland an die Bundesregierung. Nur so lasse sich der Euro-Raum wieder auf einen nachhaltigen Wachstumskurs bringen.
http://www.welt.de/wirtschaft/article121716483/...afe-von-der-EU.html  

1462 Postings, 4334 Tage narbonneIfo-Präsident Sinn kritisiert EZB

 
  
    #13454
10
09.11.13 13:28
Ifo-Präsident Sinn kritisiert EZB

09.11.2013, 12:35 Uhr

Der Präsident des Münchener Ifo-Instituts, Hans-Werner Sinn, kritisiert EZB-Chef Mario Draghi scharf. Mit niedrigen Zinsen die Wirtschaft in Krisenstaaten ankurbeln zu wollen, sei die falsche Strategie.
Der Präsident des Münchener Ifo-Instituts, Hans-Werner Sinn, hat angesichts der jüngsten Leitzinssenkung harsche Kritik an EZB-Chef Mario Draghi geübt. „Draghi missbraucht das Euro-System, indem er den Südländern Billig-Kredite gibt, die sie am Kapitalmarkt so nicht bekommen würden“,
http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/...rt-ezb/9052456.html  

12996 Postings, 5947 Tage daiphongder US-Arbeitsmarkt bleibt recht schlecht

 
  
    #13455
9
10.11.13 12:28
trotz der gewaltigen Staatsverschuldung + QE.



 
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12996 Postings, 5947 Tage daiphongBeim LB-Defizitland USA

 
  
    #13456
7
10.11.13 12:58
wird wohl nichts so laufen wie bei dem LB-Überschussland Japan: es kann und muss durchaus in einem gewissen Rahmen abwerten. Damit kann uU sogar seine Funktion als Defizitland enden.

Um eine Abwertungs-Inflation gut vorzubereiten, muss die breite Bevölkerung zunächst vernünftig werden, sich entschulden, überbewertete riskante Aktien abstoßen und ganz kräftig sparen - um einen weiteren deflationären Crash überstehen zu können. Das Ausland muss dafür Geld horten als sicherstes Asset. Das Gegenteil machen Vermögende, Vermögensverwalter, Konzerne, sie werden Aktien und Immobilien und ausländische Werte mit übertriebenen Preisen horten und sich dafür massiv verschulden.
Staat und Notenbank werden genügend Basemoney für das In- und Ausland zur Verfügung stellen, wodurch Liquidität auch in der Abwertung gesichert bleibt und keine Engpässe und vorschnellen deflationären Rückschläge auftreten. Die Notenbank kauft massenhaft Staatsanleihen auf, wodurch sie im Vorfeld keine Inflationsgefahr anzeigen und Banken weniger crashen können. Die Währung wird dabei zunächst steigen, parallel zu den Börsen, die Nachfrage ist hoch, der Zinsverlust gering, es darf nicht wieder die halbe Welt Dollar-short sein, Deflation muss weiter drohen.
Wenn dann die Währung kippt und die breite Fehlpositionierung offenkundig wird, werden die Börsen zunächst wohl eher noch steigen oder sich volatil halten. Und erst dann crashen, wenn Ausmaß und Folgen der Abwertung deutlich werden.  
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2696 Postings, 6498 Tage Ischariot MDÖsterreich auf dem Weg ins PIIGS-Lager

 
  
    #13457
5
10.11.13 17:33
... Dampfplauderer Nowottny ist dort eh schon längst angekommen, und mit Banken-Löchern ohne Ende und einem projizierten Haushaltsloch von etwa 10% ("Haushaltsvolumen von rund 75 Milliarden Euro fehlen nach Medienberichten rund sechs bis acht Milliarden Euro") ist man dort auch ganz gut aufgehoben. Es wird einsam um die "Euro-gang of five", or formerly five ...
    WIEN/KLAGENFURT (dpa-AFX) - Die notverstaatlichte Krisenbank Hypo Alpe Adria braucht eine neue Soforthilfe 10.11.2013

2696 Postings, 6498 Tage Ischariot MDbin gespannt, ob Ambrose

 
  
    #13458
3
10.11.13 17:48
dann auch bald nach Wien reist um dort gegen die 'wahnsinnige' Austeritätspolitik (vulgo: deutsches Spardiktat) zu wettern und sich dabei mit den Österreichern solidarisiert ("great nation") ... dürfte ihm schwerfallen ;o)  ... aber vielleicht wieder ein kleiner Aufruf zur EMU-Revolte gegen Deutschland könnte durchaus drin sein, so wie hier:

http://blogs.telegraph.co.uk/finance/...ing-to-emu-deflation-madness/
(link gepostet von Kicky, im BT?)

2696 Postings, 6498 Tage Ischariot MDDraghi missbraucht das Euro-System

 
  
    #13459
3
10.11.13 17:53

1462 Postings, 4334 Tage narbonneImmobilienkredite

 
  
    #13460
12
10.11.13 19:04
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12996 Postings, 5947 Tage daiphong#60 wie rechnen die den sehr großen Bestand an

 
  
    #13461
4
10.11.13 19:52
Mietwohnungen in Deutschland in solche Statistiken ein? Wahrscheinlich gar nicht...  

1462 Postings, 4334 Tage narbonneklimawandelskeptische konservative Regierung

 
  
    #13462
10
11.11.13 10:04
klimawandelskeptische konservative Regierung Australiens führt Krieg gegen die Wissenschaft

Die Uno-Klimakonferenz, die am Montag in Warschau beginnt, wird ohne einen Regierungsvertreter aus Australien stattfinden. Das gab Premierminister Tony Abbott bekannt. Die neue Regierung werde nicht einmal einen Staatsekretär zu den Gesprächen in Polen schicken.  

Wie Umweltminister Greg Hunt meinte, wolle er sich auf die Abschaffung der Klimasteuer konzentrieren, statt in Warschau über Maßnahmen zur Reduktion von Treibhaus-Emissionen zu debattieren. Diese Haltung reflektiert die dramatische Wende, die Australien seit der Wahl der konservativen Regierung im September in Umweltfragen erlebt. Maßnahmen gegen den Klimawandel sind zum Tabuthema geworden. Wissenschaftler, die auf die Gefahr der globalen Erwärmung hinweisen, fürchten um ihre Stelle.
http://www.handelsblatt.com/politik/international/...ieg/9056508.html  

2696 Postings, 6498 Tage Ischariot MD"Australien erklärt der Wissenschaft den Krieg"

 
  
    #13463
3
11.11.13 12:30
... mit dem Titel sind dem HB bzw. seinem Korrespondenten wohl die Pferde durchgegangen. Das wäre allenfalls so, wenn "die Wissenschaft" unter der Vorgängerregierung unabhängig war, und das war sie wohl eher nicht, und das ist sie auch nirgendwo. Es ist in manchen Ländern, sagen wir mal "extrem karriereförderlich" für Wissenschaftler, öffentlich eine aggressiv klimawandel-bejahende Einstellung an den Tag zu legen. Dann klappt's einfach besser mit den staatlichen Drittmitteln und den Pöstchen an neu geschaffenen Gremien und Instituten. Und genau diese Leute haben gerade headwinds in Aussie-Land

23987 Postings, 8504 Tage lehnaWer 100 Zigaretten am Tag qualmt....

 
  
    #13464
3
11.11.13 13:55
wird früher sterben wie ohne Glimmstengel.
Behaupte ich jetzt mal.
34 Milliarden Tonnen CO2 haben wir zuletzt in den Himmel gedonnert. Damit hat die Belastung der Erdatmosphäre neue Rekordniveaus erreicht.
Aber keine Angst--- es gibt hier niiiiiiiiiiie Demonstrationen. Man würde ja dann seinen Liebling in der Garage in Frage stellen.
Also weiter volles Rohr....
Ich persönlich würde auf Sylt kein Haus mehr erwerben. Und als Holländer würde ich mich heimlich still und leise schon mal in den deutschen Mittelgebirgen niederlassen.....



 

2696 Postings, 6498 Tage Ischariot MDlehna, es geht mir um die

 
  
    #13465
5
11.11.13 17:04
journalistische Darstellung des Sachverhaltes, neutral-informativ vs. reisserisch, nicht um die Gretchenfrage des Anteils der menschlichen Beteiligung am unstreitigen Klimawandel, da kenne ich mich zuwenig aus, insofern bin ich da in der Sache erkenntnisoffen.
Problematisch wird es, wenn die verfügbaren Quellen / Meinungsführer aus oben genannten Gründen NICHT neutral sind und gewisse allmächtige Journalisten den Dustus nachplappern, dann werde ich sauer, denn wie soll ich mir ein Bild machen von der komplexen Materie wenn alle Quellen dazu politisch motiviert verzerrt sind?

Schon mit der Artikelüberschrift disqualifiziert sich das HB mM, nicht das erste Mal und übrigens regelhaft bei Themen abseits der ökonomischen Kernkompetenz des Blattes.

23987 Postings, 8504 Tage lehnaNa also, geht doch....

 
  
    #13466
4
11.11.13 17:15
Laut Thomson Reuters Starmine haben 73 Prozent der Firmen im S&P 500 im dritten Quartal die Erwartungen der Analysten ge- oder übertroffen.
Im Europa gelang dies nur 51 Prozent Firmen.
Auch bei den Gewinnen stotterts in Old Europa Diese lagen laut Starmine bisher um 0,4 Prozent unter den Schätzungen. Ähem--- Aber wir haben ja Draghi und seine intravenösen Geldinjektionen.....


 

23510 Postings, 6798 Tage Malko07Unstreitbar verändert der Mensch, so wie

 
  
    #13467
8
11.11.13 19:25
alle anderen Tiere und Pflanzen mit seinen Tätigkeiten die Umwelt. In der Geschichte haben sich dabei schon manche ihre Lebensgrundlage zerstört und sind ausgestorben. Und die Beeinflussung durch den Menschen ist umso größer je mehr Menschen es gibt. Betrachtet man das Wachstum der Weltbevölkerung so kommen einem alle geplanten und durchgeführten "Rettungsaktionen" als Alibiveranstaltungen vor. Und gerade deshalb "stinkt" der religiöse Eifer mit dem sie vertreten werden.

Für die verflossenen 2000 Jahre liegen recht brauchbare Aufzeichnungen und wissentschaftliche Erkenntnisse der Klimaveränderungen vor. Die Ausschläge waren heftiger als uns die "Klimapropheten" für die nächsten Dekaden vorhersagen und die Auswirkungen waren zum Teil fürchterlich. Sie haben Völkerwanderungen (auch Auswanderungswellen), Kriege und Revolutionen ausgelöst und die Bevölkerung zusätzlich so geschwächt, dass große Epidemien richtig schön wüten konnten.

Die Aussage, dass Erderwärmung und CO2-Produktion in einem direkten Verhältnis stehen würde ist keine wissenschaftliche Aussage sondern die Feststellung einer Korrelation, welche für die letzten 2 Dekaden schon so nicht mehr stimmt. Unsere Welt ist etwas zu kompliziert als dass sie mit einfachen Korrelationen erklärbar wäre. Vorallem sollte man nicht vergessen, dass es für die Ursachen der vergangenen riesigen Klimaveränderungen noch immer keine schlüssige wissenschaftliche Erkenntnisse gibt. Es gibt Theorien, die sich zum Teil diametral gegenüber stehen. Man arbeitet daran und wird wahrscheinlich auch irgendwann zu eindeutigeren Erkenntnissen gelangen.

Im Bereich der heutigen Klimaforschung gibt es interessensgelagerte Studien von allen möglichen Seiten mit extrem widersprüchlichen Aussagen. Da es um das "zukünftige Verhalten" geht, stehen auch große wirtschaftliche und politische Interessen dahinter und man spielt fleißig mit den Ängsten der Menschen, so wie auch früher die die klassischen Religionen. Und das mit Erfolg. Noch nie war der Strom bei uns für den Privatmenschen so teuer wie heute und in den verflossenen Dekade wurde noch nie soviel Strom wie heute mit der schmutzigen Braunkohle hergestellt.  

Unter der geschichtlichen Brille darf man feststellen: Das Klima schwankt und es wird auch zu heftigen Ausschlägen kommen, nicht unwahrscheinlich sogar in diesem Jahrhundert. Es wird heftiger sein als die Vorhersagen der CO2-Brüder, auch wenn wir alle deren Anforderungen erfüllen würden. Allerdings in welche Richtung sich das Klima verändern wird ist eine ganz andere Frage, die heute niemand beantworten kann.    

1462 Postings, 4334 Tage narbonneWachsender Widerstand gegen direkte Bankenhilfen

 
  
    #13468
10
11.11.13 19:56
Wachsender Widerstand gegen direkte Bankenhilfen

11.11.2013, 17:45 Uhr

Der ESM soll künftig strauchelnden Banken notfalls direkt helfen können. Das hat die deutsche Bundesregierung den Euroländern zugesagt. Doch die Zustimmung im Bundestag kippt – nicht nur durch Widerstand der Opposition.
In den Koalitionsverhandlungen von Union und SPD wächst der Widerstand gegen die von der Bundesregierung den Euro-Partnern schon zugesagten direkten Hilfen des Rettungsfonds ESM an strauchelnde Banken. „Zur Stützung von Banken darf es Kredite aus dem Euro-Rettungsfonds ESM im Notfall nur an die betreffende Regierung, nicht aber an die Banken direkt geben“, sagte der CSU-Europaabgeordnete Markus Ferber am Montag.
http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/...hilfen/9060172.html  

1462 Postings, 4334 Tage narbonneChinas Immoboom außer Kontrolle

 
  
    #13469
10
11.11.13 19:57
Im September legen die Häuserpreise in China mit neun Prozent so stark zu wie seit drei Jahren nicht mehr. In den großen Städten liegt der Zuwachs fast doppelt so hoch. Der Staat ist schuld - und er hat längst die Kontrolle verloren.

China kämpft seit langem gegen den rasanten Anstieg der Immobilienpreise. Die unbequeme Wahrheit dabei ist aber: Der Staat ist selbst schuld daran, dass sich immer weniger Chinesen - gerade in den Metropolen - den Kauf einer eigenen Wohnung leisten können. Denn inzwischen sind die Preise so hoch, dass es gemessen am verfügbaren Einkommen teurer ist, in Peking eine Wohnung zu kaufen als in Großbritannien oder Japan.
http://www.n-tv.de/wirtschaft/...-Immobilienboom-article11706476.html  

23510 Postings, 6798 Tage Malko07Alles nicht so einfach. Viele Fragen bleiben.

 
  
    #13470
3
12.11.13 08:57
Taifun Haiyan Philippinen: Einfluss von Klimawandel auf Wirbelstürme - SPIEGEL ONLINE
Ist die tödliche Kraft von Taifun "Haiyan" Folge der Erderwärmung? Die Katastrophe auf den Philippinen erschüttert die Delegierten auf dem Welt-Klimagipfel in Warschau. Das entscheidende Problem liegt jedoch an anderer Stelle.
 

23987 Postings, 8504 Tage lehnaOhjeh....

 
  
    #13471
3
12.11.13 10:34
Weil seine Prognosen nicht eintreten, macht AL nun nebenan den Euro und US- Politik für alles Böse dieser Welt verantwortlich.
Ähem--- man sollte auch mal an sich selbst arbeiten, wenn der erwartete Finanzfeuersturm samt Weltuntergang einfach ausbleiben.
Heeey--- wir trennen weiter Müll, der Schulbus fährt pünktlich und bei Aldi gibts jede Woche Schnäppchen. Also abregen.
Und Fakt bleibt: Die Zukunft liegt im Dunkeln, weiss niemand.
Kein Politiker, kein Ökonom, kein Zentralbanker und erst recht kein aufgebauschter leitartikelschreibender Wichtigtuer.
Und selbst die Wallstreet- 6000 km entfernt- wird immer hin und her schaukeln. Weil diese unterbelichteten überbezahlten Nadelstreifen auch nur im Nebel stochern...


 

1462 Postings, 4334 Tage narbonneHypothekenBonds Gläubiger müssen um Einlagen

 
  
    #13472
7
12.11.13 10:47
Hypotheken-Bonds Gläubiger müssen um Einlagen bangen

10:15 UhrGläubiger müssen um Einlagen bangen


Der Preisverfall bei Gewerbeimmobilien hinterlässt Spuren, Kredite für Bürokomplexe und Einkaufszentren von Mailand bis Düsseldorf können nicht zurückgezahlt werden. Inhabern von Hypothekenanleihen drohen nun Verluste.


New York. Treuhänder halten derzeit ein Rekordvolumen an Immobiliendarlehen. Fast 18 Milliarden Euro der Kredite in Verbriefungen von gewerblichen Hypotheken, die Moody's Investors Service bewertet, werden von so genannten Special Servicers verwaltet – das sind 25 Prozent der von der Ratingagentur bewerteten Geschäfte. Die überfälligen Kredite bei Standard & Poor's belaufen sich auf das Allzeithoch von 15 Milliarden Euro und bei Fitch Ratings auf den Rekordstand von 11 Milliarden Euro.

http://www.handelsblatt.com/finanzen/immobilien/...angen/9057958.html  

1462 Postings, 4334 Tage narbonneChinesen drängen aggressiv auf den Berliner Markt

 
  
    #13473
7
12.11.13 10:58
Chinesen drängen aggressiv auf den Berliner Markt

Berliner Immobilien sind extrem beliebt: Das Interesse von asiatischen Investoren ist im Jahr 2013 groß. Aggressiv richten sie ihre Suche zunehmend auch auf vermeintliche Problem-Objekte.
Die Hallen am Borsigturm wechselten für rund 250 Millionen Euro den Besitzer, das Lindencorso an der Friedrichstraße Ecke Unter den Linden wurde für 150 Millionen Euro verkauft, ebenfalls jeweils deutlich mehr als 100 Millionen Euro flossen beim Verkauf des Gebäudeensembles Kudamm 195. Für unter 100 Millionen Euro wurden jeweils auch die Einkaufszentren Schloss-Straßen-Center (SSC) und Forum Steglitz an der Schloßstraße verkauft, für 83 Millionen Euro das Gebäudeensemble Kurfürstendamm 212–214.

Für die Treptowers am Treptower Spreeufer waren dem Vernehmen nach 70 Millionen Euro zu zahlen – ungefähr soviel wie für das Warenhaus Karstadt am Hermannplatz. Immerhin rund 60 Millionen soll auch der Verkauf der Trias-Tower, Sitz der Unternehmenszentrale der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) an der Holzmarktstraße, gebracht haben.
http://www.welt.de/finanzen/immobilien/...auf-den-Berliner-Markt.html  

1462 Postings, 4334 Tage narbonneAm Donnerstag wird J. Yellen

 
  
    #13474
9
12.11.13 11:06
dem Senat Rede und Antwort stehen. Vielleicht gibt es dann neue Einsichten über die Strategie der Notenbank. Wahrscheinlich ist dies jedoch nicht. Die fiskalischen Probleme sind nach wie vor groß, der Arbeitsmarkt in keiner besonderen Verfassung (Partizipationsrate), dabei zeigen sich auf dem Arbeitsmarkt immer mehr strukturelle und weniger konjunkturelle Probleme. Die Menschen haben häufig nicht die richtige Ausbildung um auf dem Arbeitsmarkt bestehen zu können. Viele Stellen in der Produktion können einfach nicht besetzt werden da es keine Schlosser, Schweißer, Mechaniker, Elektroniker gibt. Dafür sind auf der anderen Seite viele Menschen die im Retailsektor oder der Gastronomie gearbeitet haben arbeitslos.
Warten wir ab ob es neu Erkenntnisse geben wird.
Auf jeden Fall bringt es nichts die Schuld für eigene Versäumnisse immer nur bei anderen und in der bösen Welt zu suchen. In der Regel ist das ein Zeichen für die eigene Erfolglosigkeit.

ave  

12996 Postings, 5947 Tage daiphong#71 von den AZlern

 
  
    #13475
2
12.11.13 14:37
die Mai 2011 den Dax 10.000 ausriefen und April 2013 den "ganz großen Bärenmarkt",  ist auch nicht mehr viel zu hören...  

Man gewinnt eben an der Börse keinen Blumentopf mit arroganten Kulten.
Etwa von der einsamen Position des erhabenen Einzelnen gegen die böse und dumme "Masse", mit etwas "Antirassismus" oder drei eingelernten "Marxschen Gesetzen des Kapitalismus".  

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