Nationalismus stoppen
Seite 630 von 1131 Neuester Beitrag: 18.02.25 16:02 | ||||
Eröffnet am: | 21.01.17 20:16 | von: ulm000 | Anzahl Beiträge: | 29.263 |
Neuester Beitrag: | 18.02.25 16:02 | von: goldik | Leser gesamt: | 4.882.120 |
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Auf diese Weise wird der Weizen vom Spreu getrennt.
Man könnte es auch Darwinismus nennen. Nur die Klugen überleben mit Sicherheit. Die Unklugen sucht Bruder Corona heim und verschafft ihnen entweder Immunität oder ... rafft sie dahin.
Darwinismus pur.
Was macht das Maba Forum? Gucken Sie dort gelegentlich mal nach dem Rechten? Nur den Julian vermisse ich ein wenig. Den Rest kann man, wie sagt doch der Volksmund, getrost “in der Pfeife rauchen“. Der Gedanke kam mir nachdem sich heuer mein Physisches wieder so gut nach Norden bewegt und ich ehemals mal hoffte dort Erbauliches zu dem Thema zu lesen. Ein Trugschluß.
Ganz so gemischt ist das KK- Forum nicht, (eher langweilig ...)
Wie Sie vielleicht wissen, bin ich schon in meiner Jugend aus der "Masochisten- Union " ausgetreten, also tue ich mir das nicht an.
Unter Professor Lucke war das eine für mich durchaus respektable Partei. Da ging es noch nicht um Fremdenfeindlichkeit. Es ging lediglich darum, die Kernaussage der EU Verfassung, No Bailout, kein Aufkommen für die Schulden anderer Staaten (damals Griechenland ... an der Oberfläche ... in Wirklichkeit französische, deutsche, britische, Schweizer Banken).
Lucke wollte das nicht und nahm in Kauf, daß einige Banken dadurch pleite gingen statt die EU Steuerzahlern zur Kasse zu bitten. Das fand ich damals gut. Es war ein legitimes Anliegen aber durch die Medien wurde die Partei in die rechte Ecke gedrängt. Lucke durfte bei Maischberger, Will und Hart aber Fair nur von Außen, vom Katzentisch aus teilnehmen und bekam kaum die Chance sich zu erklären.
Durch diese schäbige Behandlung der deutschen Medien wurde die AfD für die Rechten erst interessant. Sie flockten zu dieser Partei und unterwanderten sie bis Lucke und später auch Petry sich gezwungen sahen, der Partei den Rücken zu kehren.
Mein Bauchgefühl sagt mir, daß es heute in der AfD mehr Höcke und Kalbitz Anhänger gibt als Meuthen Anhänger. Was sagt Ananas dazu? Möchte mich nicht unbedingt ins KK-Forum begeben. Zu langweilig. Aber Ananas Haltung in dieser Sache interessiert mich.
Höcke ruft nach dem Kalbitzrauswurf zum Kampf auf und nennt zum ersten Mal auch die "Feindzeugen" beim Namen: Meuthen und von Storch sind die Spalter. Höcke meint dann noch, dass Deutschland keine "schwarz rot goldene FDP" braucht oder "auch keine 2. Werteunion". Zudem sagte Höcke, dass er die Spaltung und die Zerstörung der AfD nicht zulassen wird.
Höcke schreit ja immer die Wörter "deutsches Volk" heraus, aber er beantwortet nie wer das deutsche Volk überhaupt ist. Wobei aber man von Höcke schon weiß, dass er in Freund/Feind-Kategorien denkt und "man muss schon ein Naivling sein, der von Volksverächtern die Rettung des Volkes erwartet”.
Ok ein wenig enttäuscht mich aber diese Höcke Kampfansage schon, denn über seine Forderungen, dass Deutschland einen "Zuchtmeister" braucht und beim notwendigen
"großangelegten Remigrationsprojekt nicht um eine Politik der ‘wohltemperierten Grausamkeit’ herumkommen wird mit menschlichen Härten und unschöne Szene, die sich nicht immer vermeiden lassen werden. Eine neue politische Führung muss dann schwere moralische Spannungen aushalten, denn sie muss den Interessen der autochthonen Bevölkerung verpflichtet sein und muss aller Voraussicht nach Maßnahmen ergreifen, die ihren eigentlichen moralischen Empfinden zuwiderlaufen”:
https://www.focus.de/panorama/welt/...-rechtsaussens_id_10500386.html
("Höcke - Die Aufstandsfantasien des AfD-Rechtsaußens")
verliert der Westimport Höcke keine Silbe.
Nimmt man diese Höcke Aufstandsfantasien-Aussagen und den rechtsextremen Lebenslauf von Kalbitz dazu, die ja immerhin bis 2016 hineinreicht und schon lange bekannt ist, dann muss man wirklich kein Hellseher sein welche Partei Höcke und Kalbitz wollen. Eine neue NPD 2.0, so meine ganz bescheidene Meinung dazu.
Schon zu seiner Bundeswehrzeit als Berufssoldat gab es vom MAD Untersuchungen zu Kalbitz, da er Mitglied der rechtsextremen "Jungen Landsmannschaft Ostpreußen" (JLO) war, eine Vorfeldorganisation der NPD. Dass damals Kalbitz, also 2003, nicht aus der Bundeswehr raus geworfen wurde, ist für mich ein völliges Rätsel. Kalbitz bekam nur ein Strafe, denn er wurde für Reservisteneinsätze gesperrt.
https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2019/11/...echtsextremismus.html
("Bundeswehr ließ Vergangenheit von AfD-Chef Kalbitz prüfen")
Der Showdown in der AfD beginnt nun und nun wird auch meines Erachtens ganz klar, dass Meuthen nicht so aus Lust und Laune heraus vor ein paar Wochen sehr medial die Spaltung der AfD ins Spiel gebracht hat, da es in der AfD 2 nicht kompatible Strömungen gibt. Das steckte ganz offenbar wohl ein Plan dahinter.
Chrupalla, AfD Co-Chef greift Meuthen an: „Auch in der innerparteilichen Auseinandersetzung müssen rechtsstaatliche Grundsätze Bestand haben. Wer sie mit Füßen tritt, nur um auf diese Weise innerparteilichen Gegnern zu schaden, verbrüdert sich mit dem politischen Gegner.“
Der AfD Bundestagsabgeordnete Jürgen Pohl veröffentlichte unter der Überschrift „Wir sind Spalter!“ eine Fotomontage mit den Köpfen der acht Vorstandsmitglieder, die am Freitag nicht gegen die Annullierung der Mitgliedschaft von Kalbitz gestimmt hatten.
Der AfD Bundestagsabgeordnete Frank Pasemann schrieb auf Facebook: „Meuthen & Co. unterlaufen rechtsstaatliche Prinzipien, um einen verdienten Parteifreund auszuschließen.“
Meuthen zu Kalbitz: „Ich habe ihn im persönlichen Kontakt nicht als Rechtsextremisten wahrgenommen, später wurde aber deutlich, dass er auf jeden Fall eine rechtsextreme Vergangenheit hat.“
Die Zwietracht-Partei namens AfD macht ihen Namen wieder alle Ehren.
Es bahnt sich wohl ein AfD Sonderparteitag an und dann muss aber Höcke wohl zur Wahl des AfD Bundesvorstand antreten, denn sonst wird er wohl als reiner Maulheld da stehen.
Zwischen Schlammschlacht und Rosenkrieg:
"Der Rauswurf von Andreas Kalbitz aus der AfD treibt die ohnehin tief gespaltene Partei weiter auseinander. Am Ende könnt eine Übernahme durch den Flügel stehen. Denn Björn Höcke bleibt das Idol. Mit Andreas Kalbitz gibt es nun aber einen Märtyrer und mit Jörg Meuthen ein zentrales Feindbild.
Wie die Diskussion in den Sozialen Medien bereits zeigt, trifft der Verbalradikalismus diesmal nicht die anderen Parteien, sondern schlägt im Maschinenraum der Partei keulenartig um sich. Der Bundestagsabgeordnete Stephan Brandner etwa fordert einen Sonderparteitag. Die „Wutbürger“ der Partei machen ihrem Ärger Luft. Meuthen könnte sein entschiedenes Vorgehen noch den Kopf kosten.
Der Fall „Kalbitz“ könnte einen Kollateralschaden verursachen und die AfD sogar zu einer Art „NPD 2.0“ machen. Der Weg zu einer angeblich bürgerlichen Partei, wie Meuthen ankündigt, ist ihr durch das eigene Machtgefüge ohnehin versperrt":
https://www.cicero.de/innenpolitik/...-fluegel-verfassungsschutz/plus
https://www.tag24.de/justiz/polizei/...achbarn-endet-toedlich-1518693
Es ist ja damit deutlich dokumentiert, dass die "Abgrenzung gegen Rechtsextreme" und dazu gehörende "Unvereinbarkeitsliste" zwar existierte und vor sich hergetragen und herumgezeigt wurde --, aber zugleich von ca. der Hälfte der Partei absolut nie ernst gemeint war!
Naja, warum tritt er nicht selber aus, und geht suchen, wo der Lucke abgeblieben ist?
Am Montag solle die Entscheidung getroffen werden, dass Kalbitz in der Fraktion bleibe, danach solle er als Vorsitzender bestätigt werden, hieß es in informierten Kreisen."
https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/...f-beraten-16773933.html
"AfD-Aufnahmeantrag angeblich nicht mehr auffindbar
Der Parteiausschluss von Andreas Kalbitz wurde nicht politisch, sondern mit einem formalen Verstoß begründet. Das entscheidende Belegdokument ist allerdings verschwunden.
Die AfD kann das Dokument, das den Parteiausschluss des Brandenburger Landes- und Fraktionschefs Andreas Kalbitz begründen sollte, nicht mehr finden. Der Aufnahmeantrag von Kalbitz sei verschollen, berichtet die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (FAS) unter Berufung auf den Parteivorsitzenden Jörg Meuthen und Bundestagsfraktionschef Alexander Gauland. Damit stehe der am Freitag beschlossene Ausschluss des ultrarechten Kalbitz auf der Kippe. Auch gegenüber ZEIT ONLINE bestätigte Meuthen, dass Kalbitz' Beitrittserklärung nicht auffindbar sei."
https://www.zeit.de/politik/deutschland/2020-05/...usschluss-dokument
Aber das hat schon ein gewisses Geschmäckle, wenn plötzlich von einem führenden PG plötzlich ein Dokument verschwunden ist.
Vielleicht kommt auch noch raus, dass er - wie einige Sympathisanten - seinen Perso verbrannt hat und es schwierig wird, seine Identität und die ihm zur Last gelegten Verfehlungen überhaupt ihm zuzuordnen!
Der West-Teil ist sowas, wie die CDU vor Merkel. Der Ost-Teil ist a bisserl anders. Bringt aber Stimmen.
Ohne Stimmen nichts los.
Oder bei 5 %.
(Oder noch weniger, wenn Merkel weg ist).