Morphosys: Keine Ignoranz der Pipeline mehr!
Jetzt muesst Ihr nur noch den Chef von Mor ueberzeugen.
Wobei es im Geschäftsbericht nicht steht, welcher Vorstand wieviele Stücke zu welchem Termin noch hat.
Holstein hat sicher keine.
Lemus-Scheine sind verfallen mit seinem Ausstieg.
Sproll und Moroney haben schon, aber komplett?
Schottelius ist meiner Meinung nach erst ab nächstem Jahr mit dabei. Aber 100 pro ist das auch nicht.
Schaut man sich die heutige Meldung zu Moroney an, dann hat er meiner Meinung nach von 436k€ Bruttoerlös gleich 340k€ bei Morphosys bar eingezahlt für die Basis der Optionsscheine.
Von dem Nettoerlös 96k€ dürfte er 43k€ Steuern bezahlen müssen.
Verbleiben 53k€ bei Moroney und für 45k€ hat er Aktien gekauft.
Immerhin 85% des Erlöses hat Moroney also in Morphosys-Aktien investiert.
Vertrauen ins eigene Unternehmen sieht für mich anders aus!
Sorry aber das ist für mich ein echter Bullshit und am aktienkurs kann man ablesene wohin solche Aktionen führen. Und letztes Jahr war es die gleiche Sch.....
Moroney hat 2006 für die Erfüllung bestimmter Jahresziele von 2006 30 000 MOR-Aktienoptionen bekommen, die innerhalb von 5 Jahren einzulösen sind.
Und weil die Scheine eine Laufzeit haben, verfallen sie eben zum Schluss. Damit hat der aktuelle Verkauf von Moroney wenig mit Vertrauen in die Zukunft oder nicht zu tun, sondern mit dem Termin. 2012 wäre sein Gehaltsbonus einfach verfallen,
Sein "Gehaltsbonus" für 2006 besteht also darin 5 Jahre später 3500Aktien zusätzlich zu besitzen und ca. 8000€ in bar bleiben auch noch übrig.
Das ist für einen Typ mit seinem regelmäßigen Einkommen sicher nicht sehr viel, aber zu verschenken hat er auch nichts.
Richtig satt verdient man an diesen Aktienoptionen, wenn der Kurs während der Laufzeit stark ansteigt.. Wenn Moroney also nicht um 16,50 sondern im Bereich von 50 oder gar 100€ verkauft hätte. Bei Kurs 100€ wären das glatt 3 mio€ gewesen abzüglich dem Basispreis von 340k€. Damit hätte er dann 2,67 mio€ zu versteuern gehabt.
Du siehst: Moroney hätte persönlich auch sehr stark und viel mehr als wir alle von steigenden Kursen profitiert.
Und du kannst dir jetzt schon sicher sein: Ende 2012 wird er seine Optionen von 2007 verkaufen und nachträglich den Bonus abholen. Ich hoffe für uns, die sind dann einige Millionen wert. ;) Und auch dann wäre das kein Zeichen von misstrauen diese zu verkaufen, sondern eine Frage, ob er sein variables Einkommen verschenkt oder sich auszahlen lässt.
So lief die Vergütung früher. Jetzt haben sie ja umgestellt und die Vorstände kriegen von Morphosys direkt verkaufsblockierte Aktien zugeteilt, die sie eben einfach behalten können oder nach bestimmten Fristen und Ereignissen werden diese Verkaufbar.
Jedenfalls gibt es keine neuen Aktienoptionen mehr mit extrem hohen Verkaufssummen, die aber den eigentlichen Erlös übertrieben darstellen und gleichzeitig zu einer Verwässerung des Aktienbestandes führen.
Einen Nachteil gibt es aber auch:
Bisher war das für Morphosys komplett umsonst!
Sie haben Optionen "gedruckt". Und bei Einlösung Jahre später haben die Vorstände ihren Basispreis an Morphosys bezahlt. Kleine Kapitalerhöhungen zum Preis von vor 5 Jahren.
Künftig muss Morphosys stattdessen Geld in die Hand nehmen, die entsprechenden Aktien am Markt zurückkaufen und auf Sperrkonto verwalten. Keine Verwässerung mehr, aber statt Basispreiseinnahmen gibt es Rückkaufkosten.
Aber mir ist das allemal lieber als jährlich diese Verkaufsmeldungen.
23.11.2011 - 14:18 | Quelle: Dow Jones Newswire Web
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Morphosys und Evotec trotzen Finanzkrise
Kapitalausstattung und stabile Geschäftsmodelle stützen
-Evotec plant 2012 weiteres Umsatzwachstum und Profitabilität
-Morphosys will Pipeline voranbringen und profitabel bleiben
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Von Heide Oberhauser-Aslan
DOW JONES Newswires
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FRANKFURT (Dow Jones)--Die deutsche Biotechbranche kämpft seit Jahren ums Überleben. Jetzt macht vielen Unternehmen der Branche auch noch die Finanz- und Wirtschaftskrise zu schaffen. Vor allem kleine Unternehmen mit schwacher Forschungspipeline sind gefährdet und haben Schwierigkeiten, an neues Kapital zu kommen. Anders liegt der Fall bei der Hamburger Evotec und der bei München beheimateten Morphosys: Durch erfolgreiche Partnerschaften mit großen Konzernen haben sie den notwendigen langen Atem, um auch in den kommenden Jahren erfolgreich forschen zu können.
Für die kleinen Unternehmen der Branchen wird das Umfeld in der gegenwärtigen Finanzkrise dagegen noch schwieriger. "Wenn Sie heute als kleines Biotechunternehmen eine Finanzierung suchen, haben sie keine Chance", sagt Werner Lanthaler, Vorstandsvorsitzender der Evotec AG. Auch der IPO-Markt für Biotechunternehmen sei "zugefroren". Sein eigener Konzern, dessen Geschäftsmodell er nach seinem Antritt 2009 radikal umgekrempelt hat, ist dagegen unabhängig geworden von den Unbillen der Finanzmärkte: "Wir können das eigene Wachstum und unsere Forschungsprojekte aus unserem eigenen operativen Cash-Flow finanzieren und sind nicht auf den Kapitalmarkt angewiesen", sagte der Manager im Gespräch mit Dow Jones Newswires.
Der Hamburger TecDAC-Konzern setzt wie die seit Jahren erfolgreiche Morphosys AG vor allem auf Partnerschaften mit großen Pharmakonzernen. Ohne eigenentwickelte Medikamente am Markt gehören die beiden Unternehmen zu den wenigen Biotechkonzernen in Deutschland, die Gewinne schreiben. Ihr Geld verdienen sie mit Meilensteinzahlungen aus langfristig ausgelegten Forschungskooperationen mit internationalen Pharmafirmen wie Novartis, Roche, Pfizer oder Boehringer Ingelheim. Aber während Evotec sich auf die frühe Entwicklung spezialisiert, will Morphosys mit den Einnahmen aus den Forschungsallianzen auch die Entwicklung eigener Medikamente vorantreiben.
Der Kostendruck in der Pharmabranche spielt den kleinen Unternehmen in die Karten: "Durch das Auslagern früher Forschungsleistungen an Evotec können die Pharmaunternehmen ihre Produktivität steigern, weil wir günstiger und schneller sind und eine höhere Qualität liefern", sagt Lanthaler. "Das ist unsere Kernfähigkeit". Auch Morphosys-Mitbegründer Simon Moroney setzt weiter auf Pharmapartnerschaften. Zwar würden die großen Player in der Industrie bei der Wahl ihrer Partner zunehmend weniger risikobereit sein, "aber Biotechfirmen mit einer guten Technologieplattform und interessanten Produkten wie etwa Morphosys stehen dabei gut da".
Der Erfolg gibt beiden Unternehmen recht: Im September konnte Evotec den schweizerischen Roche-Konzern für die Entwicklung eines neuen Medikaments gegen Alzheimer gewinnen. Die Partnerschaft gilt als eine der größten in der deutschen Biotechbranche. Roche zahlt im Zuge der Kooperation abhängig von bestimmten Erfolgen bis zu 820 Mio USD als so genannte Vorauszahlung und zusätzlich im Erfolgsfall eine Umsatzbeteiligung von mehr als 10%.
Bei MorphoSys ist die ebenfalls schweizerische Novartis seit 2007 wichtigster Partner. In einer der größten Forschungskooperationen der Biotechbranche wurde ein Vertrag über 10 Jahre geschlossen, der MorphoSys beim Erreichen bestimmter Ziele Einnahmen von mehr als 600 Mio USD und weitere Erfolgszahlungen garantiert.
Evotec hat sich seit dem Antritt Lanthalers darauf konzentriert, die für das kleine Unternehmen viel zu große und teure Entwicklung eigener Medikamente stark zurückzufahren und das alte Kerngeschäft, die Wirkstoffsuchen für große Pharmafirmen, deutlich auszubauen. Neben Roche unterhält Evotec heute Allianzen mit Boehringer Ingelheim, Novartis und Genentech. In diesem Jahr gelang es, zwei weitere große strategische Partnerschaften mit der belgischen UCB und der japanischen Ono abzuschließen.
Die breite Phalanx an Partnerschaften macht unabhängig. Für 2012 besteht bei Evotec kein Druck, neue Partner finden zu müssen. Denn auch mit den bestehenden Allianzen seien die Kapazitäten gut ausgelastet, sagt Lanthaler. Er will den Umsatz im nächsten Jahr wieder um 15% steigern und dabei profitabel bleiben. Da läßt es sich verkraften, dass die Pipeline an eigenen Forschungskandidaten inzwischen stark geschmolzen ist. Etwa drei bis fünf Projekte treibt Evotec nach Lanthalers Aussage derzeit noch ohne Partner alleine voran. Sie sollen vor dem kostenträchtigen Einstieg in die klinische Prüfung in Partnerschaften überführt werden.
Morphosys will die Wertschöpfungskette dagegen einen Schritt weiter begleiten. Ziel der Biotech-Vorzeigefirma aus Martinsried bei München ist es, einige Projekte auch durch einen Teil des klinischen Prüfverfahrens alleine zu bringen, um sie dann noch gewinnbringender in Partnerschaften zu überführen. Für das am weitesten fortgeschrittene Projekt, einen Antikörper gegen rheumatoide Arthritis, rechnet Moroney Mitte 2012 mit Ergebnissen der laufenden Phase-II-Studie. Pharmaunternehmen signalisieren bereits ein starkes Interesse an einer Partnerschaft - vorausgesetzt, die klinischen Daten versprechen Erfolge.
Morphosys hat sich auf die Entwicklung menschlicher Antikörper spezialisiert, um Medikamente zur Behandlung von Krebs, Rheuma oder Multiple Sklerose zu entwickeln. Derzeit sind 78 Projekte in der Forschungspipeline, davon sind 19 bereits in klinischen Phasen, und 10 Projekte werden ohne Partner vorangetrieben. Bisher hat Morphosys weder ein Medikament aus der eigenen Forschung noch aus Partnerprogrammen auf den Markt bringen können. Das soll laut Moroney frühestens 2015 der Fall sein.
Ziel sei es, die Pipeline so schnell wie möglich voranzubringen und profitabel zu bleiben. "Finanzielle Ergebnisse sind sekundär für uns, der Wert des Unternehmens steckt in unserer Pipeline", sagt der Manager. Morphosys habe in den zurückliegenden Jahren stetig ein Umsatzwachstum von 10% bis 20% gehabt, ohne Produkte am Markt zu haben. Der Hauptwert komme erst noch, sagt er. "Wir hoffen, dass wir 2017 nicht nur mit Produkten aus unseren Partnerschaften am Markt sind, sondern vielleicht auch mit eigenen Projekten", meint er. Seine Hoffnung: "Dann sind wir selbst stärker und nicht mehr so abhängig von Partnerschaften".
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-Von Heide Oberhauser-Aslan, Dow Jones Newswires
+49 (0)69 29725 113, heide.oberhauser@dowjones.com
DJG/hoa/kgb/jhe
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(END) Dow Jones Newswires
November 23, 2011 08:18 ET (13:18 GMT)
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http://nachrichten.finanztreff.de/...ktion=uebersicht&id=7810664#
Wird Zeit, das sich MOR jenseits 20 festsetzen kann. Verdient wäre es allemal.
Mal sehn, ob man es relativ schnell über die 17,7 schafft. Wär technisch nicht unwichtig.
Molecular pathways:The future of research at NIBR (Novartis Institutes for BioMedical Research)
4 min 51, natürlich englisch
Das NIBR ist die größte Novartistochter als Partner von Morphosys. Hier wird vorgestellt wie sie Entwicklung betreiben, vor allem auch das sie gerne mit kleinen Patientenstudien in eng abgegrenzten Indikationen starten, um schnell zu erfolgen zu kommen.
Wenn die Signalwege und Wirkmechanismen funktionieren und verstanden sind, dann kan man später noch auf die größeren Indikationen erweitern.
Ob Centocor in jeder Indikation für P2 einen Meilenstein bezahlt?
Bei CNTO888 war das som wenn ich recht erinnere.
http://clinicaltrials.gov/ct2/show/...83599?term=cnto+1959&rank=1
MFG
Chali
Letztlich halten MOR-Anhänger MOR für verkannt und vom Markt unterbewertet.
Um auf was anderes zu setzen reicht als Argument wohl kaum, das was anderes noch schlechter gelaufen ist....
Oder willst du dass durch den Kauf dieser Akktie der Kurs nach oben geht und eventuell
deine Verluste geringer werden ?
MFG
Chali
nehmen,und das in einer eigentlich besinnlich-zeitlosen Zeit wie der
Weihnachtszeit ....,nicht einmal der Weihnachtsmann hat genug Zeit .....
..... Letzten Sonntag, kurz nach vier
klingelt ein total verschneiter
Weihnachtsmann an unsrer Tür:
"Schnell, dein Wunsch - ich muss gleich weiter!"
"Einen? Hhmm, was wünsch ich mir?
Gib mir Zeit, um nachzudenken."
"Gut, den Wunsch erfüll ich dir -
reichlich Zeit will ich dir schenken".
"Hey, so war das nicht gemeint!"
ruf ich geistesgegenwärtig.
Doch da ist er, wie es scheint
längst ums Eck und mit mir fertig.
Bald ist meine Wut verraucht -
dieser Wunsch hat auch was Gutes.
Zeit ist etwas, das man braucht.
Werde wieder frohen Mutes.
Jetzt mach ich, was mir gefällt
lasse mich von keinem treiben.
Hab ja alle Zeit der Welt
selbst zum Weihnachtskarten Schreiben.
Auch, wenn dies ein Märchen war
und trotz schlechter Wirtschaftslage
wünsche ich, wie jedes Jahr
sorgenfreie Weihnachtstage!
santa chalif