Auto- und Batterien-Herstellers BYD
Seite 428 von 630 Neuester Beitrag: 25.02.25 11:35 | ||||
Eröffnet am: | 30.09.09 10:05 | von: micha1 | Anzahl Beiträge: | 16.742 |
Neuester Beitrag: | 25.02.25 11:35 | von: Highländer49 | Leser gesamt: | 7.058.386 |
Forum: | Hot-Stocks | Leser heute: | 1.347 | |
Bewertet mit: | ||||
Seite: < 1 | ... | 426 | 427 | | 429 | 430 | ... 630 > |
Halbleiter: Chip-Hersteller
Freitag, 27. August 2021 um 08:55
SHENZEN (IT-Times) - Der chinesische Elektroauto- und Batterieentwickler BYD gründet eine weitere Tochtergesellschaft, nachdem der Börsengang der Halbleiter-Unit BYD Semiconductor auf Eis gelegt wurde.
Chinesische Behörden hatten jüngst den geplanten Börsengang der Chip-Unit gestoppt. BYD kündigte im Januar 2021 an, BYD Semiconductor nach der Abspaltung vom Mutterkonzern an die Börse zu bringen.
Geplant war ein IPO an der Shenzhen Stock Exchange, wozu bereits Ende Juni 2021 Unterlagen eingereicht wurden. Ausgegeben werden sollten bis zu 50 Millionen Aktien, um rund 2,68 Mrd. Yuan oder 412 Mio. US-Dollar aufzunehmen.
Die BYD Semiconductor Co. Ltd., eine Tochtergesellschaft der BYD Co. Ltd., erhielt noch im Sommer letzten Jahres für das Wachstum einen dreistelligen Millionen-Dollar-Betrag von Investoren.
Geplant war bislang eine Notierung der Aktie von BYD Semiconductor am ChiNext Board, einer Nasdaq-ähnlichen Einrichtung für Technologieunternehmen der Shenzhen Stock Exchange.
BYD, vom legendären US-Investor Warren Buffett und dem Fonds Berkshire Hathaway seit 2008 finanziell unterstützt, hatte zugleich bei der Hongkonger Börse einen Antrag auf Notierung gestellt.
Die Halbleiter-Unit BYD Semiconductor Co Ltd. gründete nun am 24. August 2021 die Tochtergesellschaft Jinan BYD Semiconductor Co. Ltd. und hält 77,75 Prozent der Anteile an der neuen Halbleiter-Tochtergesellschaft.
Das Chip-Unternehmen ist mit einem Grundkapital von 4,9 Mrd. Yuan oder knapp 757 Mio. US-Dollar ausgestattet, mehr als zunächst geplant. Das Produktportfolio umfasst verschiedene Komponenten, darunter auch integrierte Schaltkreise und Sensortechnik.
Zudem gehören Chipdesign, Wafer-Herstellung, Montage und Prüfung zum Geschäftsbereich der Chip-Unit von BYD. Schlüsselkunden kommen aus dem Automobil- und Konsumgütersektor.
Die Chip-Sparte von BYD entstand aus der ausgelagerten Shenzhen BYD Microelectronics Co. Ltd., die im Januar 2021 in BYD Semiconductor umbenannt wurde.
Die Shenzhen Stock Exchange hat wegen der Ermittlungen gegen eine Anwaltskanzlei die Prüfung des IPO-Plans von BYD Semiconductor aufgrund der aktuellen Untersuchung der Behörden in Beijing ausgesetzt.
Es gilt aber als sehr wahrscheinlich, dass ein Börsengang der Chipsparte von BYD erfolgt, allerdings ist bislang unklar, zu welchem Zeitpunkt.
Das Unternehmen BYD Semiconductor steht im direkten Wettbewerb mit ausländischen Herstellern wie Infineon Technologies AG aus Deutschland und der Rohm Company Ltd. aus Japan.
Die Regierung in Beijing will unterdessen künftig die geplanten Börsengänge von heimischen Unternehmen genauer unter die Lupe nehmen. Dabei spielt es keine Rolle mehr, wo diese stattfinden sollen.
Im vergangenen Jahr wurde der Börsengang des mächtigen Finanztechnologiekonzerns Ant Group von Jack Ma, eine Kernbeteiligung der Alibaba Group Holdings LTD., sozusagen in letzter Sekunde gestoppt.
Dabei scheut Beijing auch nicht davor zurück, Unternehmen, die erst gerade einen Börsengang absolviert haben, im Nachhinein zu untersuchen und zu Reformen zu drängen, was man am Beispiel der Ride-Hailing Plattform Didi Global erfahren musste.
Der Plan von BYD, seine Chip-Einheit an die Börse zu bringen, kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die ganze Welt auch noch länger mit einer schweren Krise bei der Chip-Versorgung zu kämpfen hat, von der eine Reihe von Branchen betroffen ist.
Der größte Kunde von BYD Semiconductor ist die Muttergesellschaft BYD (Build Your Dreams), deren Kerngeschäft die Entwicklung und Produktion von Automobilen und anderen Fahrzeugen ist.
BYD Semiconductor wird von bekannten Investoren wie dem chinesischen Smartphone-Hersteller Xiaomi finanziell unterstützt. Die BYD-Aktie notiert heute Morgen in Hongkong mehr als zwei Prozent im Plus bei rund 262 Hongkong-Dollar. (lim/rem)
Man entgeht Kurzschlussreaktionen die ggf. noch Kettenreaktionen auslösen.
Wie ich finde sollten das alle Unternehmen so machen. BYD ist da einer der Vorreiter. Was meint ihr?
Bin gespannt auf die Reaktion am Montag. Ich gehe nicht von fallenden Kursen aus.
Umsatz steigt zum Jahresende wieder auf Vorjahresniveau [vermutlich noch etwas mehr]. Batterien und Chips herstellen im Reich der Mitte mit unbegrenten Ressoursen. Was will man mehr.
Kurs wird wohl steigen.
29. August 2021
In China dominiert trotz viel lokaler Konkurrenz weiter das Tesla Model 3 die Liste der Elektroauto-Bestseller wenn man von dem Winzling Wuling Hongguang Mini EV für umgerechnet unter 5000 Euro absieht. Doch CEO Elon Musk sagt selbst, dass Tesla ein Modell unterhalb des Model 3 braucht, um Elektromobilität bezahlbarer zu machen. 2023 solle ein solcher Tesla für 25.000 Dollar kommen, kündigte er vor einem Jahr an. Zumindest in China aber gibt es ein solches potenzielles Massen-Elektroauto jetzt viel früher und zu noch niedrigeren Preisen.
Angeboten wird es von BYD Auto, einer Tochter des BYD-Konzerns, die unter anderem Batterie-Zellen für eigene und fremde Elektroautos herstellt. Für Zellen nutzt das Unternehmen die LFP-Chemie, aber in einem schmalen und hohen Format nach unbestätigten Gerüchten will sogar Tesla bald solche Blade-Batterien kaufen. Erst einmal aber nutzt BYD sie in verschiedenen eigenen Elektroautos selbst. In diesem April stellte das Unternehmen eine ganze Plattform um den eigenen Akku herum vor, und seit Mitte August kann der Dolphin als das erste Modell darauf bestellt werden.
Schon vorher war erwartet worden, dass er ein Preisbrecher werden würde, und das hat sich bestätigt. Laut CnEVPost beginnen die Preise bei 96.800 Yuan nach der chinesischen Elektroauto-Subvention. Das sind umgerechnet weniger als 13.000 Euro für die kleinste Version mit 30,7 Kilowattstunden Akku-Kapazität für 301 Kilometern Reichweite, allerdings nach milder China-Norm. Ab umgerechnet gut 14.000 Euro gibt es den BYD Dolphin mit mehr Kapazität (44,9 kWh) und 405 Kilometern Reichweite. Die mit rund 16.500 Euro teuerste Variante mit demselben Akku kommt etwas weniger weit (401 km), bringt aber als einzige Fahrer-Assistenzfunktionen mit.
Seit Mitte August kann man den BYD Dolphin zu diesen im Vergleich zu Tesla und anderen West-Elektroautos sehr niedrigen Preisen vorbestellen, geliefert werden soll er ab Ende des Monats. Der Auftakt soll umwerfend gewesen sein: In der ersten Stunde habe es mehr als 2000 Reservierungen gegeben, berichtete der Twitter-Nutzer @Dkurac aus China.
Vor Tesla und VW in Europa?
Das ist nicht verwunderlich, wenn man sich die Elektroauto-Freude der Chinesen und die Preise vor Augen hält. Zudem ist der BYD Dolphin zwar kompakt, aber anders als der Wuling-Mini keineswegs winzig. Mit 2700 Millimetern Radstand bietet er sogar annähernd so viel wie ein VW ID.3 (2770 mm beim Tesla Model 3 sind es 2875 mm). Im aufgeräumt und modern wirkenden Innenraum ist er zudem mit einem drehbaren Zentral-Bildschirm mit 12,8 Zoll Diagonale ausgestattet und lässt sich mittels Smartphone öffnen.
Vorerst wird es den Dolphin nur in China geben, aber grundsätzlich ist BYD Auto schon auf dem Weg nach Europa. In diesem Sommer wurden die ersten 100 Exemplare des vergleichsweise konventionellen E-SUV Tang in den Pilot-Markt Norwegen geschickt. Insofern könnte auch das neue Kompakt-Elektroauto mit Startpreisen unter 20.000 Euro in Europa zu haben sein, bevor Tesla seine Palette nach unten ergänzt und fast garantiert, bevor Volkswagen mit seinen für 2025 angekündigten neuen Elektroautos in diesem Segment kommt.
Profitabilität ist um 29% gesunken, das ist unschön. Aber die ersten Analysten (JPM, Nomura) heben auch schon die Kursziele an. Vom Chart her neutral, sieht nicht nach Abverkauf aus sondern längere Seitwärtsphase.
http://www.aastocks.com/en/stocks/analysis/...1/RUM.210830_104859/all
https://twitter.com/DKurac/status/1432252799174135816
--> Gesamtabsatz von 1,5 mio Fahrzeugen im nächsten Jahr wäre extrem (!) stark
:-(
Nuro: Fertigung autonomer E-Pods mithilfe von BYD
BEVBYDE-LieferwagenNevadaNuroNuro R2USA
Das auf autonome Elektrofahrzeuge spezialisierte US-Startup Nuro hat den Bau einer Produktionsstätte im Süden Nevadas angekündigt. Die Kapazität des künftigen Werks gibt Nuro mit Zehntausenden von Lieferfahrzeugen an. Für die Produktion holt sich Nuro Unterstützung von BYD North America.
Die Bauarbeiten an der Fertigungsstätte sollen im Herbst 2021 beginnen und 2022 abgeschlossen werden. Anschließend will Nuro vor Ort die Produktion seines autonomen E-Fahrzeugs der dritten Generation aufnehmen. Ebenfalls im Süden Nevadas soll zudem eine Teststrecke zur Validierung der Fahrzeuge entstehen. In beide Anlagen investiert Nuro nach eigenen Angaben 40 Millionen US-Dollar, umgerechnet rund 34 Millionen Euro.
Kurzer Rückblick: Im Februar 2020 stellte Nuro die zweite Generation seines selbstfahrenden Elektrofahrzeugs namens R2 vor. Seinerzeit meldete das Unternehmen, Genehmigungen erhalten zu haben, um Tests mit dem Pod in Houston beginnen zu können. Beim R2 handelte es sich seinerzeit um eine Weiterentwicklung des Anfang 2018 vorgestellten R1, die für Lieferservices von Restaurants, Lebensmittelhändlern und anderen Unternehmen konzipiert wurde. Und: 2019 stieg der Investment-Arm des japanischen SoftBank-Konzerns mit knapp einer Milliarde Dollar bei Nuro ein.
Nun soll also die dritte Generation des Fahrzeugs kommerzialisiert werden. Worin die Verbesserungen gegenüber dem R2 und dem R1 bestehen, äußert Nuro in seiner Mitteilung nicht. Mitbegründer und CEO Jiajun Zhu wird lediglich dahingehend zitiert, dass Nuro aufbauend auf unserer enormen Dynamik einschließlich strategischer Partnerschaften mit Branchenführern wie Dominos, Kroger und FedEx und Niederlassungen in drei Bundesstaaten nun in der Lage ist, in die Infrastruktur zu investieren, um Zehntausende von Robotern zu bauen.
Das Werk soll auf eine Gesamtfläche von über 11.600 Quadratmeter und einer Grundstücksfläche von über 32 Hektar kommen und gewährleisten, die Nachfrage aktueller und zukünftiger Partner zu decken. BYD North America steuert laut Nuro eine in Amerika montierte Elektrofahrzeugplattform bei, die Nuro zu einem autonomen Fahrzeug ausbaut. Die gesamte Software und digitale Infrastruktur werde von Servern in den USA aus konzipiert, entwickelt und betrieben, um Sicherheit und Datenschutz zu gewährleisten, teilt das 2016 gegründete Startup mit.
Für die ebenfalls geplante Testanlage wird Nuro 30 Hektar des Las Vegas Motor Speedway übernehmen und diesen in eine geschlossene Teststrecke umwandeln. Ziel sei dort, die anspruchsvolle Entwicklung und Validierung autonomer Straßenfahrzeuge. Auch die Testanlage soll 2022 in Betrieb gehen. Die Gesamtinvestition von Nuro im Süden Nevadas soll in einem ersten Schritt 250 Arbeitsplätze schaffen.
Die autonomen E-Pods des amerikanischen Startups sind explizit nicht für den Personen-, sondern nur für den Warentransport gedacht. Da zur neuen Generation keine Angaben gemacht werden, hier noch einige Spezifikationen zum Vorgänger R2: Das Fahrzeug soll etwa 1,50 Meter hoch und nicht einmal einen Meter breit sein. Hat der autonome Lieferroboter sein Ziel erreicht (rein elektrisch mit einer Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h), können die Empfänger ihre Lieferung über zwei große Klappen entnehmen. Der Akku an Bord soll ausreichend groß sein, dass der Lieferroboter tagsüber während des Einsatzes nicht geladen werden muss.
businesswire.com, medium.com
Daiwa Hikes BYD COMPANY (01211.HK) TP to $382; Rated Buy
2021/08/31 11:31
SHORT SELL
STOCK INFO
(HK stocks quote is delayed for at least 15 mins.
Short Selling
Data as at 2021-08-30 16:25.)
Bis Jahresende bleibe ich aber auf alle Fälle an Bord, bzw. bis zur Jahresbilanz 2021. Dann wird man (hoffentlich) sehen, wohin es geht. Irgendwann werden die Margen sich auch wieder verbessern, die Rohstoffknappheit und extremen Frachtkosten können ja nicht immer auf dem jetzigen Niveau bleiben.
In der Phase sehe ich ein Umsatzwachstum verbunden mit dem Ausbau von Marktanteilen vorrangig und positiv.
1,5 Mio Fahrzeuge sehe ich da extrem positiv und sobald das offiziell bestätigt wird sollte der Kurs deutlich ansteigen. Phantasie.
Wie sehen das unsere Profianalysten? Slim z.B.?
Ich kann mir eigentlich keinen Anstieg von 600T auf 1,5M in EINEM Jahr vorstellen.
Klar, es gibt eine ganze Reihe an Initiativen, bei denen kleine Fahrzeuge in vermutlich hohen Stückzahlen produziert werden (DiDi-Kooperation, Dolphin, Kooperation in Indien), aber das BYD es schafft, fast eine Mio Stück ZUSÄTZLICH zu bauen und zu verkaufen, kann ich mir nicht vorstellen.
Unabhängig davon ist es beeindruckend, zu sehen, auf wievielen Hochzeiten BYD tanzt. Mir wird ja selbst ganz schwindlig davon.
Ich finde es schon bemerkenswert, dass sie es überhaupt schaffen, einen Gewinn zu erzielen bei den ganzen Wachstumsinitiativen, die sie starten.
Fazit: Wachstum wird derzeit nur durch den Chipmangel und Zulieferer im Indiopazifik gebremst, sonst wohl durch nix, Regulierungen (minimal i. S. Konsumerkredite), Konkurrenz und Förderungsreduktion perlen beinahe komplett ab.
Die Kostenseite bleibt weiterhin absolut undurchschaubar, obwohl sich hier was verschiebt. Das ist für mich persönlich ein großes Hemmnis, weil ich dadurch nicht aufstocken kann.
Im Zusammenwirken aus Informationen von Firmen, die sich mit BYD überschneiden, gehe ich davon aus, dass die gesonderten Ausgaben in den letzten 6 Quartalen vorrangig in den Ausbau der Produktionen und z. T. in F&E gewandert sind, während zuletzt viel größere Anstrengungen in F&E gelandet sind, die nun einen Großteil der Investitionen ausmachen sollten/ müssten.
Wir steuern global auf einen Ketchupflascheneffekt in Q1/2-2024 hin, dessen Blubb sich dann auf den Markt ergießt. In 2024 werden alle wesentlichen Protagonisten viele Modelle auf dem Markt und ihre Zulieferketten strukturiert haben. Sie würden dann auch kostenmäßig (Preis pro kwh - hier BYD weltweit führend - noch) an BYD rankommen.
In China dreht sich jedoch ein enormes Karussell um die Ausbaustufen des autonomen Fahrens. Xiaomi pusht derzeit ein Lidar-Ipo, das zwar qualitätstechnisch noch nicht an Microvision herankommt, aber kostenseitig viel interessanter sein wird. Gleichzeitig teilt sich Xiaomi mit BYD die Semiconductorentwicklung und stellt große Teile der AIoT-Technik für China. Allerdings wird Xiaomi nicht nur Zulieferer bleiben sondern irgendwann selber zum Mitwettbewerber aufsteigen.
Dies war jetzt nur eins der Beispiele, von denen es viele gibt. Und sowas saugt ordentlich den Cashflow ab.
Hier muss BYD eine Menge Frischgeld einsetzen, um nicht nur seine Position zu gefährden sondern auch um nicht den Anschluss zu verlieren.
Daher würde es mich nicht wundern, wenn wir weiterhin viel Umsatz und wenig Gewinn sehen. Es ist auch gar nicht erkennbar, wohin sie die Kosten der F&E in der Bilanz buchen. Ob sie die als Kosten der Warenabgabe durchbuchen oder aktivierungsneutral. Für einen Investor eigentlich Mist. Wenn China nicht der Growthmarkt der nächsten 2-3 Jahre wäre, den man jetzt schön antizipieren kann, könnten die mich mal bei dieser Art der Kommunikation.
Donnerstag, 2. September 2021 um 09:38
SHENZHEN (IT-Times) - Der Technologiekonzern BYD hat an einer Finanzierungsrunde des chinesischen Halbleiter-Startups Vertilite teilgenommen und Anteile erworben.
Die vom US-Investor Warren Buffett und seinem Mega-Fonds Berkshire Hathaway unterstütze BYD Co. Ltd. investiert in einer Finanzierungsrunde in das Halbleiterunternehmen Vertilite, berichten verschiedene Medien.
Das Chip-Startup hat seinen Unternehmenssitz in der chinesischen Metropole Changzhou und wurde im Jahr 2015 gegründet. Entwickelt werden sogenannte Vertical-Cavity Surface-Emitting Laser (VCSEL). Kunde ist unter anderem Aixtron.
Darüber hinaus werden Chips entwickelt sowie optoelektronische Geräte und andere Elektronik-Komponenten hergestellt. Wie hoch die Beteiligung von BYD bei Vertilite ist und welcher Betrag investiert wurde, ist unbekannt.
Derweil bereitet BYD den Börsengang seiner Halbleitersparte BYD Semiconductor Co. Ltd. in China vor. Dabei kam es zu Verzögerungen, weil Behörden Unregelmäßigkeiten bei einer involvierten Anwaltskanzlei festgestellt haben.
Am 24. August dieses Jahres gründete BYD die Tochtergesellschaft Jinan BYD Semiconductor Co. Ltd., deren Mehrheitsaktionär BYD Semiconductor ist, um das Halbleitergeschäft weiter auszubauen.
Zu BYD Semiconductor gehören zudem die Tochtergesellschaften Changsha BYD Semiconductor, Guangdong BYD Energy Saving Technology, Ningbo BYD Semiconductor und Xi'an BYD Semiconductor.
Im Juni 2021 wurde der Antrag von BYD Semiconductor auf Börsennotierung von der Shenzhen Stock Exchange angenommen. BYD weitet indes das Produktportfolio aus, wozu man mehr denn je leistungsstarke und zahlreiche Halbleiter benötigt.
Bereiche wie Smart Home, Spiele-Hardware, Drohnen und andere neue intelligente Produkte befinden sich bei BYD erst in der Anfangsphase der Entwicklung, wachsen aber deutlich, so das Unternehmen.
Die BYD-Chip-Sparte BYD Semiconductor wächst derweil enorm und ist profitabel. Der Großraum China (PRC; Hongkong, Macau und Taiwan) macht mehr als die Hälfte des Umsatzes der Chip-Unit aus, aber der Markt in Übersee holt sehr stark auf.
BYD Semiconductor ist im Kerngeschäft Zulieferer für die Muttergesellschaft BYD und bietet Komponenten für Smartphones, Wearables, Computer, Internet der Dinge, Smart Home, Spiele-Hardware, Roboter, unbemannte Luftfahrzeuge, Kommunikationsgeräte, elektronische Zerstäubung, intelligente Automobilsysteme, Gesundheitsgeräte und andere Bereiche an. (lim/rem)
BYD E-Plattform 3.0
Aug 31, 2021 bei 8: 36 Uhr ET
Es könnte mit einem neuen High-End-Modell beginnen.
Laut inoffiziellen Medienberichten aus China wird BYD eine neue Premium-Elektroautomarke auf den Markt bringen.
Die clc.cn (via CnEVPost und Moneyball)sagt, dass der Start im ersten Quartal 2023 erwartet wird.
Im Juni deutete der Vertreter von BYD ein neues High-End-Modell an, das im vierten Quartal dieses Jahres (über Gasgoo)zu einem Preis von etwa 500.000-800.000 CNY (bis zu 125.000 US-Dollar) veröffentlicht werden könnte. Es wird erwartet, dass dieses Modell unter einer neuen Marke produziert und verkauft wird, was mit dem neuesten Gerücht zusammenhängen könnte.
Ein weiteres Gerücht sagte Anfang dieses Jahres, dass eine Premium-Marke mit "einem unabhängigen Händlernetz" (um Premium-Dienste zu ermöglichen) im Jahr 2022 eingeführt wird.
Nun, wir wissen nicht, ob die Gerüchte wahr sind, aber offensichtlich ist etwas los bei BYD, das seit dem Hochlauf der Blade Battery auf dem Vormarsch ist.
Ambitionierte Umsatzziele
Unabhängig davon heißt es in dem Bericht, dass sich das Unternehmen das Ziel gesetzt hat, in diesem Jahr etwa 600.000 Plug-in-Elektroautos zu verkaufen.
Es klingt ziemlich herausfordernd, da das 7-Monatsergebnis über 200.000 Einheiten beträgt. Der Durchschnitt müsste in den nächsten fünf Monaten auf 80.000 pro Monat steigen. Der aktuelle Rekordstand liegt bei 50.000 im Juli (nach 40.000 im Juni).
Wir sind skeptisch gegenüber 600.000 Einheiten, aber 450.000-500.000 sind möglich, wenn die Rate bei 50.000 pro Monat bleiben würde.
Im nächsten Jahr liegt das Ziel Berichten zufolge bei 1,5 Millionen Plug-Ins, was den Monatsdurchschnitt auf 125.000 bringen müsste. Ein solches Niveau ist außergewöhnlich und würde BYD zu einem der größten Automobilkonzerne machen.
Hoffentlich werden wir bald mehr über die neuen Projekte von BYD erfahren, zusätzlich zur laufenden Überarbeitung des Lineups zu neuen Blade-Batterien.