Potential ohne ENDE?
Seite 1553 von 1815 Neuester Beitrag: 30.01.25 22:47 | ||||
Eröffnet am: | 11.03.09 10:23 | von: ogilse | Anzahl Beiträge: | 46.362 |
Neuester Beitrag: | 30.01.25 22:47 | von: Frieda Friedl. | Leser gesamt: | 10.228.698 |
Forum: | Hot-Stocks | Leser heute: | 8.509 | |
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Fragt mal Siri von Apple wer der President der USA ist....viel Vergnügen...
Ansonsten ging der Kurs rauf, als der Gegenanwalt mit unseren Argumenten konfrontiert wurde - wohl, weil einige Leute dachten, dass die Richter deswegen auf unserer Seite stehen. Und runter, als unser Anwalt es mit den Argumenten der Gegenseite zu tun bekam. Wie die Richter urteilen werden, wissen sie wahrscheinlich noch nicht einmal selber.
Das spielt vorerst keine so wichtige Rolle, da es Grund zur Annahme gibt, dass Mnuchin in seiner noch verbleibenden Zeit als Finanzminister handeln wird. Die Frage aller Fragen lautet: Wie wird er seine Senior-Vorzugsaktien los? Und das muss er zweifelsfrei, wenn er einen späteren Bidenzugriff verhindern will und er es den Firmen ermöglichen will, ihr Kapital zu erhöhen.
Löscht er die SPS oder wandelt er sie in Stammaktien um? Letzteres birgt nicht nur ein Risiko für uns, sondern auch für das Finanzministerium, falls Collins seinen Fall gewinnen sollte. Denn dann würde es nur noch eine Form der gerichtlichen Abhilfe geben, nämlich 124 Milliarden Dollar an FnF zurückzuzahlen, weil eine Entwertung der SPS, wie Collins es eigentlich gern hätte, nicht mehr möglich ist, sollten die SPS bereits in Stammaktien umgewandelt sein.
Mnuchin hält bereits 79,9% aller Stammaktien, sollte er die Warrants ausüben. Mit den gewandelten SPS käme er auf über 99%. Diese zusätzlichen 20% würden ihn 124 Milliarden Dollar kosten, falls Collins gewinnen sollte. Das sind die 20% aber niemals wert. Und verkaufen müsste er sie auch zeitnah, da FnFs Bücher sonst in den Staatshaushalt übergehen würden. 79,9% ist die Obergrenze, die der Staat halten darf, ohne die Bücher einer Firma übernehmen zu müssen. Daher gewähren die Warrants auch genau 79,9%. Somit würde Mnuchin meiner bescheidenen Rechung nach rund 20 Milliarden Dollar an Steuergeldern in den Wind setzen, sollte er die SPS in Stammaktien umwandeln und danach den Collins-Fall verlieren.
Das Oberste Gericht kann nun Folgendes entscheiden:
- Collins bekommt Recht und die SPS werden gelöscht, oder aber Mnuchin kann die SPS behalten und muss im Gegenzug 124 Milliarden Dollar an FnF zurückzahlen.
- Collins verliert, kann den Fall aber später gewinnen.
Das Oberste Gericht prüft, ob die FHFA verfassungswidrig aufgebaut ist und Collins gegebenenfalls Abhilfe zusteht. Der 5. Gerichtshof hat aber in einem anderen Streitpunkt bereits für Collins entschieden, den Fall aber zurück ans Bezirksgericht geschickt. Dieser Streitpunkt, nämlich ob die FHFA sich an HERA gehalten hat, wird verhandelt, wenn das Oberste Gericht den NWS und SPS beibehält, was ich für wahrscheinlich halte. Das heute war ein Freifahrtschein für Collins, bei dem er nichts zu verlieren hatte.
- Mnuchin gewinnt. Hier geht es darum, ob die Kläger überhaupt Klaganspruch haben, da es in HERA eine Klausel gibt, die es Gerichten untersagt, sich in die finanziellen Entscheidungen der FHFA einzumischen. Der 5. Gerichtshof entschied bereits, dass das nicht rechtens sei und die Kläger einen Klaganspruch hätten, da die FHFA sich nicht an die oberste Regel eines Conservators hielt, das Kapital der Firmen zu schützen, sondern es vollständig an das Finanzministerium abzuführte. Wenn das Oberste Gericht entscheidet, dass wir doch keinen Klaganspruch haben, dann ist es mit den Klagen vorbei und wir haben in allen noch laufenden Fällen verloren.
- Mnuchin verliert. Dann geht es tatsächlich bei Richterin Atlas vom Bezirksgericht weiter. Es sei denn, Collins gewinnt.
Alles klar? (-; Nicht vergessen: Heute wurden 2 Anträge verhandelt. Und Mnuchin wird vom Justizministerium vertreten, ob er will oder nicht. Und er will offensichtlich nicht, da er die Anfrage des Obersten Gerichts nach einem Briefing verweigerte.
Ich glaube, dass Collins seinen Fall verliert, Mnuchin aber auch. Dann geht's wie gehabt weiter. (-:
Ich hoffe, dass Mnuchin die SPS löscht, um die Häusermarktreform abzuschließen.
Im Juni hat Fannie Mae Morgan Stanley als Finanzberater eingestellt, Freddie Mac wählte J.P. Morgan. Die FHFA hat im Februar Houlihan Lokey Capital als Finanzberater eingestellt, um die Conservatorships zu beenden, und im April die Firma Milbank als Rechtberater.
Nicht zu vergessen Sheila Bair, die einst mächtigste Frau der Welt, sitzt jetzt in Fannies Vorstand.
Hier werden gerade Nägel mit Köpfen gemacht. Alles andere würde mich schwer überraschen. Und grünes Licht vom Vorsitzenden des Bankenausschusses, Crapo, gab es auch. Volle Fahrt voraus! Trumps Memo vom März 2019 zur Entlassung von FnF aus den Conservatorships wird jetzt umgesetzt. Ich zweifle nicht!
Alle Normalos schreiben das diese "neutrale" Zurückhaltung der Richter zu erwarten war und wie einer schrieb für jemand der andere Hearings schon beigewohnt ist nix besonderes war. Ein Richter fragt bei einem Hearing neutral und polarisiert nicht.
Es geht um Umsetzung der Gesetze und da Fully sind wir wenn die Gerichte es ehrlich abarbeiten auf der sicheren Seite. Und ehrlich heisst 6:3 oder 5:4 :-)
Ich glaube dieses Hearing war wichtig und fully ich bin bei Dir bei der kurzfristigen Umsetzung "free Fannie" spielte es aber keine Rolle mehr. Trump und seine Bande hat bis 20.01 Zeit. Sie müssen nur noch die Hebel umlegen ...alle Positionen dafür sind besetzt.
Steve Mnuchin ...dann macht :-)
https://www.bloomberg.com/news/articles/...nges-to-fannie-and-freddie
"Speaking to reporters on Wednesday, Mnuchin said he supports amending the companies’ bailout agreements “to set them on the right direction.” "
"In einem Gespräch mit Reportern sagte Mnuchin am Mittwoch, er unterstütze eine Änderung der Rettungsvereinbarungen der Unternehmen, "um sie in die richtige Richtung zu lenken". "
"Federal Housing Finance Agency Director Mark Calabria, Fannie and Freddie’s regulator, has recently pushed for a sweeping amendment that would set them on an irreversible path to leave conservatorship, according to people familiar with the matter. Less-ambitious changes could still set aside thorny issues -- such as how to deal with the companies’ legacy shareholders. They could also boost the amount of capital that Fannie and Freddie are permitted to hold.
Mnuchin offered no indication of how far he’s willing to go, only saying “there are changes that we will most likely make.”"
"Der Direktor der Federal Housing Finance Agency, Mark Calabria, die Aufsichtsbehörde von Fannie und Freddie, hat vor kurzem auf eine weitreichende Änderung gedrängt, die sie auf einen irreversiblen Weg bringen würde, das Konservatorium zu verlassen, so Leute, die mit der Angelegenheit vertraut sind. Weniger ehrgeizige Änderungen könnten immer noch heikle Fragen beiseite lassen - wie etwa den Umgang mit den Altaktionären der Unternehmen. Sie könnten auch die Höhe des Kapitals, das Fannie und Freddie halten dürfen, erhöhen.
Mnuchin gab keinen Hinweis darauf, wie weit er bereit ist zu gehen, sondern sagte nur: "Es gibt Veränderungen, die wir höchstwahrscheinlich vornehmen werden". "
"Speaking to reporters on several different topics, Mnuchin said “the one area I feel like we didn’t make enough progress is on Fannie Mae and Freddie Mac.” "
"In einem Gespräch mit Reportern zu verschiedenen Themen sagte Mnuchin: "Der einzige Bereich, in dem wir meiner Meinung nach nicht genug Fortschritte gemacht haben, sind Fannie Mae und Freddie Mac.""
"Mnuchin also alluded to a case heard by the Supreme Court on Wednesday in which legacy shareholders of Fannie and Freddie are suing in an attempt to reclaim profits they say the government illegally directed to the Treasury. Mnuchin said that case and other issues must be resolved before Fannie and Freddie could raise capital in private markets, which they would need to endure losses outside of government control.
“If they rule in Treasury’s favor it simplifies things,” he said. “If they rule against, it’s still going to end up in litigation.”
The Supreme Court is expected to rule on the case by June of next year."
"Mnuchin spielte auch auf einen Fall an, der am Mittwoch vor dem Obersten Gerichtshof verhandelt wurde, in dem Altaktionäre von Fannie und Freddie klagen, um Gewinne zurückzufordern, die die Regierung illegal an das Finanzministerium abgeführt haben soll. Mnuchin sagte, dass der Fall und andere Fragen geklärt werden müssten, bevor Fannie und Freddie auf privaten Märkten Kapital aufnehmen könnten, das sie bräuchten, um Verluste außerhalb der Regierungskontrolle zu verkraften.
"Wenn sie zu Gunsten des Finanzministeriums entscheiden, vereinfacht das die Dinge", sagte er. "Wenn sie dagegen entscheiden, wird es weiterhin in einem Rechtsstreit enden."
Es wird erwartet, dass der Oberste Gerichtshof bis Juni nächsten Jahres über den Fall entscheiden wird."
Riecht nach Vergleich, oder was denkt ihr?
Wenn er die SPS in Stammaktien umwandelt, gehen die Klagen garantiert weiter.
Wenn er die SPS löscht, dann halleluja!
Kann er sonst noch was machen? Er kann die SPS in non-kumulative JPS umwandeln. Aber das würde erstens Calabrias Kapitalanforderungen zu wider laufen und zweitens würde niemand Stammaktien kaufen, wenn die JPS alles Gewinne auffressen. Also nein, kann er nicht.
Lasst euch nicht rausschütteln!!
Wenn die SPS gelöscht werden, geht ihr Wert in die Sektion Paid In Capital über. Sollten sie in Stammaktien gewandelt werden, ginge ihr Wert in Retained Earnings über. Beides zählt zum Kernkapital. Und auch zum CET1, wen's interessiert.
Gute Nacht bzw. guten Morgen.
Warten wir mal weiter.
Habe auch gestern wieder keine verkauft und halte weiter :-)
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vor 6h
Mnuchin sagt, er werde "wahrscheinlich" Änderungen an Fannie und Freddie unterstützen
Joe Light, Bloomberg Nachrichten
(Bloomberg) -- Finanzminister Steven Mnuchin sagte, er werde sich wahrscheinlich dafür einsetzen, ein Schlüsselabkommen zu ändern, das die Unterstützung seiner Behörde für Fannie Mae und Freddie Mac umreißt -- obwohl er aufhörte, irgendwelche Einzelheiten zu nennen.
In einem Gespräch mit Reportern sagte Mnuchin am Mittwoch, er unterstütze die Änderung der Rettungsvereinbarungen der Unternehmen, "um sie in die richtige Richtung zu lenken". Eine Überarbeitung der Vereinbarungen, die nach der Übernahme der Kontrolle über Fannie und Freddie durch die Regierung auf dem Höhepunkt der Finanzkrise 2008 festgelegt wurden, ist entscheidend, um sie aus der Kontrolle der USA zu entlassen.
Der Direktor der Federal Housing Finance Agency, Mark Calabria, die Aufsichtsbehörde von Fannie und Freddie, hat kürzlich auf eine weitreichende Änderung gedrängt, die sie auf einen irreversiblen Weg bringen würde, das Konservatorium zu verlassen, so Leute, die mit der Angelegenheit vertraut sind. Weniger ehrgeizige Änderungen könnten heikle Fragen beiseite lassen - wie etwa den Umgang mit den Altaktionären der Unternehmen. Sie könnten auch die Höhe des Kapitals, das Fannie und Freddie halten dürfen, erhöhen.
Mnuchin gab keinen Hinweis darauf, wie weit er bereit ist zu gehen, sondern sagte nur: "Es gibt Veränderungen, die wir höchstwahrscheinlich vornehmen werden".
In einem Gespräch mit Reportern zu verschiedenen Themen sagte Mnuchin: "Der einzige Bereich, in dem wir meiner Meinung nach nicht genug Fortschritte gemacht haben, sind Fannie Mae und Freddie Mac. Er fügte hinzu, er sei nach wie vor der Meinung, dass der Kongress ein Gesetz zur Reform des Wohnungsfinanzierungssystems verabschieden sollte.
"Wir werden eine Blaupause erstellen", sagte Mnuchin und fügte hinzu, dass er in den vergangenen Wochen sowohl mit Republikanern als auch mit Demokraten gesprochen habe.
Mnuchin spielte auch auf einen Fall an, der am Mittwoch vor dem Obersten Gerichtshof verhandelt wurde, in dem Altaktionäre von Fannie und Freddie klagen, um Gewinne zurückzufordern, die die Regierung ihrer Meinung nach illegal an das Finanzministerium abgeführt hat. Mnuchin sagte, dass der Fall und andere Fragen geklärt werden müssten, bevor Fannie und Freddie auf privaten Märkten Kapital aufnehmen könnten, das sie bräuchten, um Verluste außerhalb der Regierungskontrolle zu verkraften.
"Wenn sie zu Gunsten des Finanzministeriums entscheiden, vereinfacht das die Dinge", sagte er. "Wenn sie dagegen entscheiden, wird es trotzdem in einem Rechtsstreit enden."
Es wird erwartet, dass der Oberste Gerichtshof bis Juni nächsten Jahres über den Fall entscheiden wird.
©2020 Bloomberg L.P.
"2 Fannie-Verrückte, ein Gedanke... (((___; "
- Ja, auf jedenfall.
- Wir sind beide aus der Schwabenmetropole
Und ehrlich - ich habe schon ein paar Scheinchen von Fannie und Freddie...da ist auch ein Stück Eigeninteresse dabei. Und mein Multiplikator ist ordentlich...
@Fully - wenn wieder wach bist schau auf das Photo und merke es Dir...die Sonne geht auf und wenn Steve und Mark jetzt nicht handeln, dann schicken wir Sie nach Sibierien. ;-)
Wenn ich das gestern richtig im US-Forum gelesen habe, dann wird das Gericht am 11.01.2021 eine Entscheidung verkünden.
Was aber den 11.01 nicht ausschließt.
Egal, wenn du recht hast dann wäre das super cool.
Vorallem wäre das eine Mega Nachricht denn dies wäre ein Wink mit Zaunpfähle für mich :-)