Mutares stocksolide - hebt aber trotzdem ab!
Für Kurssteigerungen brauchen wir Deals !!!
Nur meine Meinung ...
Auf der Exit-Seite prüft Mutares weiterhin mögliche Optionen für die „reifen“ Beteiligungen des Portfolios und Teilveräußerungen nicht strategischer Assets. Hierzu zählt beispielsweise die strategische Neuausrichtung der Frigoscandia, die kurzfristig im Hinblick auf eine Teilveräußerung Vollzug melden wird. Für das gesamte Portfolio sieht Mutares sechs Beteiligungen in der sog. Harvesting-Phase, wobei die Donges Group, für die sowohl ein Verkauf als auch ein Börsengang der gesamten Donges Group oder einzelner Teile daraus evaluiert wird, hervorzuheben ist.
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Donges Group
SABO
Terranor Group
Royal de Boer & Japy Tech
Clecim
La Rochette Cartonboard
Ausblick
Mutares befindet sich hinsichtlich der bereits unterschriebenen Akquisitionen und der aussichtsreichen Akquisitionspipeline weiterhin auf Wachstumskurs. Die sich bietenden Möglichkeiten ebnen den Weg zu einem weiteren Rekordjahr 2022. Daher bestätigt das Management die mit dem Geschäftsbericht 2021 veröffentlichte Jahresprognose.
Der Jahresüberschuss der Mutares SE & Co. KGaA soll regelmäßig in einer Spanne von 1,8 % bis 2,2 % der konsolidierten Umsatzerlöse der Mutares Group liegen. Ausgehend von erwarteten Umsatzerlösen für die Mutares Group von mindestens EUR 4,0 Mrd. erwartet der Vorstand daher im Geschäftsjahr 2022 weiterhin einen Jahresüberschuss in Höhe von EUR 72 Mio. bis EUR 88 Mio., bei einem Beitrag des Portfolio Income2) von EUR 80 Mio. bis EUR 100 Mio. Der Vorstand geht somit aufgrund der aktuellen Planungen davon aus, dass auch für das Geschäftsjahr 2022 die Dividendenfähigkeit der Mutares SE & Co. KGaA mindestens auf dem Niveau der Markterwartung sichergestellt ist.
Die Prognose des Vorstands steht unter dem Vorbehalt, dass sich Risiken aus dem Angriffskrieg Russlands in der Ukraine nicht weiter in einem für die Finanz-, Vermögens- und Ertragslage von Mutares signifikanten Maß realisieren. Das gilt auch für die indirekten Auswirkungen, insbesondere die Preissteigerungen auf den Beschaffungsmärkten für Rohmaterial und Energie.
Denke letzteres spielt aktuell der Markt. Ne Delle in so einem Umfeld, ist meines Erachtens, aber kein Beinbruch..
"...80 Akquisitions-Projekten..., derzeitige Pipeline Umsatz mehr als EUR 11 Mrd. p. a...."
4 Mrd. Umsatzerwartung für 2022 und Mittelfristprognose von mind. EUR 5,0 Mrd. für 2023 bekräftigt - alles mit Marge 1,8 - 2,2 % erwartet. Alles eben vorbehaltlich Kriegs- u. Kostenentwicklung, was ja im Prinzip für alle Marktteilnehmer gilt.
Kurz gesagt: Bleibe voll investiert und bin überzeugt, dass ohne dieses schwierige Umfeld der Kurs deutlich besser stünde. Hier ist weiterhin viel Geduld gefragt.
Die zwei sind jetzt schon in der Harvesting Phase.
Denke die aktuellen Chancen sind riesig und Konditionen Top u. man versucht auch durch frühzeitige Exits bestehender Beteiligungen und somit Cash und Resourcen zu schöpfen, um soviel wie möglich davon wahr zu nehmen.
Man hat in der Covid Krise gezeigt, daß man hart am Wind segeln kann und das gute aktuell ist, daß möglichen Risiken sichtbar sind (China, Ukraine, öl...Bauteilmangel etc.) und somit händelbar sein dürfte. Im schlimmsten Fall ist jeder Case aber separiert . gefährdet das Ganze nicht..
Und das Management ist massiv am Unternehmen beteiligt und somit in selbem Boot..
Ich denke, ich werde nochmal um 10% vor der HV nachladen und ca. 8% Rendite mitnehmen.
Bei einer Ausschüttungsquote von ca. 40% und der Untersicherheit zum Trotz, der Kurs ist einfach aberwitzig unterirdisch günstig.
Fundamental gibt es für mich keine Gründe.
Um 14 Uhr kommt der Call - dann könnte sich auch der Kurs wieder festigen.
Wichtig ist nur das Sie kein Vertrauen verspielen. da das erste Quartal doch hoche Verluste hatte wird es nun von Quartal zu Quartal schwieriger den Gewinn zu erreichen für 2022
7 Unternehmen u. 1 Milliarde gesunken
Dafür gezeichnete Deals von 0,7 Milliarden rauf auf 1,1 Milliarden
Wir dürften 2-3 große Deals somit im Q2 wohl noch gezeigt kriegen
Im Exitprozess akt. 4 Unternehmen. 1 wohl Q2, vlt auch der Teilverkauf Frigoscandia, wo man wohl sehr gut voran kommt u. erwartet. Weitere wohl dann Ende Q3 u. Q4, wohl aber auf gutem Weg..
Lapeyere weitesgehend im Plan, aber einiges an one off im Q1 (insg. 10 Mio. neg.)
Laumann sieht Ziele 2022 u. 2023 zuversichtlich zu erreichen
So meine groben Eindrücke
Holding =/= Konzern
Wir Aktionäre sind an der Mutares Holding beteiligt. Die Verluste - ich nehme an, Du spielst auf das negative EBITDA an - fallen im Mutares Konzern an. Nicht in der Holding. Der Konzern hat die Töchter und dort summieren sich deren Gewinne und Verluste auf (und natürlich der Umsatz). Je mehr subsolvente Unternehmen Mutares kauft, desto schlechter fällt das Ergebnis aus. Weil die sanierten Unternehmen nur eine kurze Zeit positive Ergebnisse abliefern, dann werden sie ja verkauft (was einen schönen Verkaufsgewinn einbringt).
In der Holding werden vor allem Einnahmen aus Beratertätigkeit vereinnahmt - also für die Sanierung, Umstrukturierung, Neupositionierung der Töchter. Und die Gewinnabführungen der inzwischen gut laufenden Töchter (plus Zinsen, wenn Mutares den eigenen Töchtern Geld leiht).
Wenn also der Konzern Verluste schreibt, ist das der Normalfall, weil Mutares ja wächst und daher mehr Gestrauchelte als Wiederberappelte Töchter an Bord sind. Sollte die Holding Verluste schreiben, dann fällt die Bude wie eine Reihe Dominosteine in sich zusammen. Aber Verluste in der Holding können ja eigentlich nur entstehen, wenn die Gehälter des Vorstands und der berater nicht mehr durch ihre beraterhonorare gedeckt sind - also die Töchter so klamm sind, dass sie die Beraterdienste nicht mehr bezahlen können. Wie gesagt, in dem Fall hätte Mutares (Holding und Konzern) und wir Aktionäre eine echtes Problem. Davon ist aber nicht mal ansatzweise etwas zu sehen...
Aber EbitDa - negativ
und genau aus diesem Grund ist der Kurs da wo er ist !
da es sich alles Eintrübt ist es fraglich ob die Führung der AG dann die heute nochmal bestätigten Marken erreichen kann.
Da hast fast zwangsweise ein negatives Ebitda.
Entscheidend für den Kurs werden die Deals sein.
Nur meine Meinung ...
Anleihe wird wohl auch noch aufgestockt im lfd. Jahr weitere Feuerkraft
Q2 noch , Kauf Automotive, Anlagenbau Westeuropa u. Automotive Osteuropa.
Man liefert..
Auf die Frage, ob 2022 ein Rekordjahr wird - Antwort ein klares ja !
Und zum möglichen Donges-Exit (Börsengang war ja auch im Gespräch) die Aussage, dass man in zwei Wochen mehr sagen kann, aber Laumann wäre enttäuscht, wenn es nicht der größte Exit der Unternehmensgeschichte wäre !! Da entsteht dann m.E. auch Dividendenphantasie für das nächste Jahr...
Bei WO kritisierte jemand im Forum, dass ihm der Vorstand mit seinen Aussagen zu nassforsch rüberkäme. Wenn man die Entwicklung der letzten Jahren betrachtet, so wurden m.E. jedoch alle ambitionierten Aussagen bzw. Ziele erreicht. Als erstmalig 5 Mrd. Konzernumsatz für 2023 als Ziel kommuniziert wurden, hielt ich das zumindest auch für extrem ambitioniert (vorher waren 3 Mrd. angepeilt)...im Hinblick auf die Akquisitionspipeline erscheint das nun aber immer realistischer und die Marge von 1,8 - 2,2 % wurde mehrfach bekräftigt.
Die erwähnte Anleihenaufstockung spricht auch für weitere Übernahmen.
Die positive Bild ist damit für mich bekräftigt - wie immer vor dem Hintergrund eines schwierigen Umfeldes.
Der Donges Exit sollte erstmal genug Kohle einbringen.
Nur meine Meinung ...
Versteh Dich, finde auch, dass man durchaus stärker auf die Einnahmen zugreifen könnte. Allerdings habe ich bei einer Anleihe kein Problem, da hier keine Kapitalverwässerung stattfindet, Konditionen muss man sehen und unter dem Gesichtspunkt Kapitalallokation, dass durchaus die richtige Entscheidung ist.
Ich kann mir auch gut vorstellen, daß wir Ende des Jahres ne neue Mittelfrist Guidance sehen werden.
Man sieht ja auch, daß man bis jetzt 1,1 Milliarden schon gezeichnet hat Anfang Mai. Die Deals sind mittlerweile gut dreistellig und schnell mal mit 20 Mio. unterlegt.
Das Management ist hier massiv beteiligt und hat selbst kein Interesse zu verwässern etc. und was Laumann anfasst, hat Hand und Fuss. Seine Finanzkompetenz, schätze ich klar höher ein als die meine und vertraue seinen Entscheidungen. Mutares ist daher für mich aus ein absolutes Wohlfühl Invest..
Herausragend , was man in diesem Umfeld u. Zeitschiene leistet. Mit einer Kontinuität, die beeindruckt.