Deutsche Post
Ich halte davon aber gar nichts.
1) sind so kurze angenommene Nutzungsdauern unrealistisch, da die Vorteile nicht einfach auslaufen - z. B. Synergien und auch die Möglichkeit des erworbenen Objektes RoEs über den Kapitalkosten zu erzielen -> KBV über 1 -> GoF. Wir kaufen schließlich bei nahezu allen Aktien KBVs über 1 ins Portfolio und das ist eben auch oft gerechtfertigt, weil sich das im Verhältnis zum Kurs niedrige EK eben gut verzinst. Der Vorteil geht ja auch nicht automatisch innerhalb von z. B. 5 oder 10 Jahren verloren.
und 2) ist es ökonomisch völlig egal, ob man abschreibt oder nicht, da es an den Cashflows auch langfristig nichts ändert.
IFRS (keine planmäßige GoF-Abschreibung) halte ich hier für deutlich aussagekräftiger als HGB (planmäßige GoF-Abschreibung).
Viele Grüße
Die Sommerrally setzt jetzt erst richtig an, weil während der laufenden Berichtssaison niemand Gewinne mitnimmt. Hier haben die Fonds das sagen, die den jeweiligen Index nachbilden und ihre Anpassung erst mit den neuesten Zahlen vornehmen können. Hier ist das Volumen der einzelnen Werte untereinander besonders wichtig.
Jedoch im Gegensatz zu den Amis sind im Dax nur sehr wenige Ausländer, die sich nicht mehr den kompletten Index einziehen, sondern nur noch ausgewählte einzelne Werte. Dazu gehört aber auch die Post. Das wiederum bedeutet, dass beim Kauf/Nachkauf der Post der Index einseitig verschoben wird und die Fonds, die den Dax nachbilden die Gewichtung der Post nachträglich erhöhen müssen.
Da die Beteiligung von Großanlegern bei der Post durch die L.A.-Fonds um mehr als 3% gestiegen ist, erhöht das auch automatisch die Wahrscheinlichkeit, dass noch mehr Nachkäufe derer zu erwarten sind, wenn die Post gute Zahlen meldet. Besonders jedoch dann, wenn sie die Strategie 2020 erfolgreich umsetzt. Dann wird nicht mehr auf die laufenden Zahlen ausgreichtet, sondern die ganz großen und langfristigen kaufen die erfolgreiche Aussicht auf 2020 zum Preis von 2016. Und man darf nicht vergessen, dass diese Fonds groß genug sind um gleich das eine oder andere ganze Prozent nachzukaufen.
Für uns ist es jedoch momentan von Vorteil, dass keine Nichteuropäer im Dax investiert sind. So reagiert der Index deutlich stärker, falls es zu Käufen einzelner Werte kommt, weil nicht der ganze Markt so stark gekauft wird. Das verhindert/vermindert Gewinnmitnahemen dieser einzelwerte durch den Daxanstieg.
Alles Gute
Der Chartlord
Diese Analyse ist zeitlich auf einem Niveau von vor mindestens 50, wenn nicht 100 Jahren, stehen geblieben, als in der Tat materielle Güter die wesentlichen werthaltigen Assets in den Bilanzen waren.
Heutzutage ist das doch völlig anders und gerade die Unternehmen, die relativ geringe Werte an materiellen Gütern in der Bilanz stehen haben, weisen die besten Geschäftsmodelle auf (SW, Internet etc.). Es ist absurd, das eliminieren zu wollen über Abschreibungen. Und zeigt nur, dass entweder die Wirtschaftswoche selbst inkompetent ist oder doch zumindest ihre Leser für dumm verkauft, um eine reißerische Aufstellung machen zu können.
Gewinnmitnahmen sind nicht vorhanden und ab jetzt verringert sich die Anzahl derjenigen, die noch vor den Zahlen verkaufen werden. Das heisst aber nicht, dass nicht doch noch weniger Käufer unterwegs sind. Da reicht es aus, wenn man auf das Volumen schaut. Zumal auch die anderen Daxwerte nur unterdurchschnittliches Handelsvolumen haben.
Shorties sind heute nicht bei der Post unterwegs, die Langfristigen kaufen in größeren Volumina, also sind es die Mittelfristigen, die mit den Limits die Post kaufen.
Alles Gute
Der Chartlord
http://forum.finanzen.net/forum/...denn_das_hier-t539548#pst_21652790
meinen Beitrag.
Der Chartord
EBIT H1/16 gegenüber EBIT H1/15
PeP: 800 Mio +68%
DHL 1.080 Mio +15% davon
Express 730 Mio +3%
DGFF 100 Mio + 75%
DSC 250 Mio + 45%
Corp.Center -150 Mio 0,0%
Macht 1.730 Mio für H1/16 gegen H1/15 1.257 Mio = +37 % !
Wo wäre wohl der Kurs ohne Aktienrückkäufe der D.P.?
Freundliche Grüße in das Forum!
Mit 24-26% Umsatzwachstum von Zalando im zweiten Quartal kann die Post nicht eingebrochen sein. Und man darf nicht vergessen, dass bei diesen Zahlen von Zalando der Zinseszineffekt die besndere Rolle spielt, die das Wachstum nicht linear ansteigen lässt sondern exponential.
Dennoch staple ich für die nächsten (und nur noch für die nächsten) Zahlen extra tief und gehe von gar keinem Wachstum der Post aus. Das ergibt dann bei mir :
57 Cent EpS im ersten Quartal
39 Cent EpS im zweiten Quartal
39 Cent EpS im dritten Quartal
64 Cent EpS im vierten Quartal
199 Cent EpS im ganzen jahr 2016, dabei habe ich die jeweils höchsten bisherigen Zahlen der letzten drei Quartale genommen. Mag sich jetzt jeder seine eigenen Werte berechnen und einfach zu den drei unveränderten Quartalen dazu rechnen.
Bei den Zahlen des dritten Quartals werde ich nicht mehr so stark untertreiben. Aber dann lässt sich aus den vorgelegten Werten der ersten beiden Quartale das Jahr hochrechnen.
Tendenziell läst sich aus den Zahlen von Zalando auch erklären, warum die Post so schnell den vollständigen Umstieg auf den Work vollzieht. Es ist einfach der Bedarf an zusätzlichen Fahrzeugen, der so schnell ansteigt und in den Aussichten kein Nachlassen erkennen lässt. Da will man natürlich nicht noch zusätzlich Autos von Fremdfirmen teurer einkaufen, wenn man schon selbst produziert. Also wird die Porduktion richtig ausgebaut.
Alles Gute
Der Chartlord
Vielleicht klappt es heute, wenn der DAX seinen Anstieg fortsetzt.
pauli
Der Dax macht mir erhebliche fundamentale Sorgen, die auch mit einem Erreichen von 10 474 nicht verschwunden wären. Es sind zwei Faktoren die besonders negativ sind. Vor allem die Schrottaktien, die auch mit den laufenden Berichten nicht entschrottet werden. Und als zweiter Grund das weitere Fernbleiben nichteuropäischer Anleger.
Selbst das Stockpicking, von dem ich schon geschrieben habe, reicht bei weitem nicht aus um den grundsätzlichen Negativtrend des Dax zu brechen. Da wird auch ein Ausbruch der Post nach oben die Richtung des Dax nicht ausreichend verbessern. Da die Post aber fundamental wächst, wird sie auch gegen den Dax wachsen. Ich gebe zu, dass ich ohne die Post nicht im Dax investiert sein würde.
Aber auf jeden Fall kaufe ich vor den Zahlen.
Alles Gute
Der Chartlord
Gute 100 Mio. Euro macht das im Jahr und bislang war die Post hier mehrwertsteuerbefreit und hatte quasi dadurch einen monopolbegünstigen Steuervorteil ggü. der Konkurrenz, da die Zustellpreise brutto wie netto waren.
Damit ist jetzt Schluss.
Quelle: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/...en-14348045.html
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Signifikante Auswirkungen auf den Umsatz hat es meiner Meinung nach nicht. So gross ist der Markt nicht, die Konkurrenten agieren auch nicht deutschlandweit, so dass der Kuchen für die Post nicht wirklich kleiner werden sollte.
Ob da aber Steuernachzahlungen fällig werden könnten, kann ich nicht abschätzen. Die Post meint bislang "nein" und hat auch keine Rückstellungen gebildet.
Ohnedies ist der Briefmarkt kein wachsender Markt mehr. Mir ist wichtiger, dass Zalando weiter viel per DPDHL liefern lässt, weniger die Behörden.
Und wer weiss, vllt. setzt sich ja mal doch der EPostbrief durch...
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Grüsse
Schönen Tag, viel Schweiß und Spaß,
weil schwitzen hat noch selten jemandem geschadet:-)
aber bitte keinen Angstschweiß produzieren, dazu gibt es momentan weder bei der Post noch beim Dax irgendeinen Anlass......
Grüsse
Theodor
Nachzahlungen gehören genau so ins Reich der Lügenmärchen wie andere typische BWL-Unkenntnisse hier im Forum. Für "Nachzahlungen" bedürfte es auch eines Steuerbescheides, der aber schon vormalig erteilt worden sein muss. Da gibt es weder Rückwirkung noch Verheimlichung gegenüber den Anlegern.
Dass dem so ist, erkennt man unter anderem daran, dass keine Summe bekannt/benannt worden ist und werden kann, denn auch für die Mehrwertsteuer sind die Jahresbeträge dem Finanzamt anzugeben, auf dessen Grundlage der Steuerbescheid erstellt wird. Wird trotz Steuerpflicht nichts angegeben, so erfolgt zumindest eine vorläufige Veranlagung als Schätzung. Liegt keine Steuerpflicht vor, so gibt es auch keinen Steuerbescheid.
Vom Volumen her ist es ein großer Anteil am Briefgeschäft, da der Preis mit 3,45 ein Vielfaches des einfachen Briefportos beträgt. Angst wegen eines Anbieterwechsels braucht man nicht haben, da hier die Zuverläsigkeit zählt, auf die der Staat angewiesen ist. Und die Kosten holt sich der Staat vom Bürger in dem Verfahren wieder für das die förmliche Zustellung durchgeführt wird. (Bei Bußgeldbescheiden steht die Summe mit den Zustellungskosten auf der Rechnung)
Guten Morgen
Der Chartlord
P.S. Mehrwertsteuerbefreiung ist keine Befreiung von der Zahlung sondern von der Veranlagung, das heisst, dass sie nicht einmal berechnet wird, soweit die Befreiung reicht.
Soll hier eine verfahrensspezifische Spekulation über die Presse an die Öffentlichkeit getragen werden ?
Jeder, der sich entsprechend im öffentlichen Recht auskennt, weiss, dass die Regulierungsbehörde im Namen der Bundesrepublik die Preisgestaltung besonders im Grundversorgungsbereich genehmigt hat, und zwar ohne Aufschlag für die Mehrwertsteuer. Läge eine derartige Besteuerungspflicht vor, so hätte sie von Amts wegen berücksichtigt werden müssen, und wäre in die Preisgestaltung eingeflossen.
Das ist jedoch nicht der Fall gewesen.
Damit ist das zum bindenden Recht auch für die Finanzbehördern geworden, die an die besondere (lex specialis) Regulierung bei der Post gebunden sind. Da darf der BM Finanzen keine allgemeinen Regelungen vornehmen (=besteuern), wo die Besonderheiten im Postgesetz usw. den Vorrang haben.
Innerhalb dieser Besonderheit sind flexible Gestaltungen nicht möglich, weil das zu Aushebelung der Besonderheit führen kann, was aber der Gesetzgeber ausdrücklich verhindern wollte. Zu aller mindest hätten die Finanzbehörden die Regulierungsbehörde zu einer geplanten Mehrwertsteuererhebung um Genehmigung nachsuchen müssen, weil hier das Steuerrecht gegen über dem Postgesetz den Nachrang hat.
(Man erkennt das daran, dass die normale Grundversorgung mit Standardbriefen weiterhin durch das Postgesetz mehrwertsteuerfrei bleibt und bleiben soll. Die diesbezügliche Auslegung obliegt der Regulierungsbehörde nach dem Postgesetz.)
Anscheinend haben die Jurnalisten nur irgendwelche BWL-Unwisser gefragt.
Seit einigen Minuten ist der Dax an die 10 125 herangelaufen und könnte einen größeren Anstieg vorbereiten, zu dem aber der Handelsschluss an zwei aufeinander folgenden Handelstagen über 10 125 erforderlich ist.
Alles Gute
Der Chartlord
Die Commerzbank geht von einem Plus von 38% aus. Siehe
http://www.4investors.de/php_fe/...ektion=stock&ID=105264#ref=rss
Mit 740 Mio. im zweiten Quartal ist natürlich jeder bisherige Chart und sind alle Werte genau wie meine Einschätzung maßlos untertrieben. Das Problem für viele Fonds wird sein, dass es jetzt schon zwei Quartale hintereinander sein werden, die einen Gewinnsprung über den Gewinnsprung hinlegen werden. (natürlich nur, wenn es zutrifft). Damit ließe sich keine Fortsetzung des ersten Quartals als Ausnahme begründen.
740 Mio. EBIT sind mindestens 540 Mio. Ertrag und mindestens 45 Cent EpS.
Auf das Jahr 2016 steuert man damit auf mehr als 220 Cent hin. Und das liegt gut 10% über dem laufenden Kurs. Ganz nebenbei wären das auch mindestens 110 Cent Dividende und eine Ausdehnung der Aussichten für 2017 und später.
Sesam öffne dich !
Der Chartlord
berühmte Mentekel an der Wand...Ich bin ja schließlich mal wieder investiert.......
Berlin-Schönefeld, 21.7.17. Ein Laster der Deutschen Post ist in der Hans-Grade-Alle in den Graben gefahren und umgekippt. Die Ursache des Unfalls ist noch unklar, verletzt wurde niemand.
Foto;
http://www.berliner-zeitung.de/image/24430204/max/...t-lkw-morris.jpg
sich veranlaßt, zu jedem, irgendwie die DP betreffende Nachrichtchen einen ausführlichen,
immer positiven Kommentar zu schreiben, der andere, Charter im Ruhestand, teilt nun an-
scheinend die sich in einem 500 000 Mann - Unternehmen ereignenden täglichen Unfälle mit.
Gibt es nichts Wesentlicheres!
Mit freundlichen Grüßen!
Na das wäre doch mal ein Anfang für Dich/Sie, das Postforum selbst einmal mit wertvollen Beiträgen zur Post zu bereichern. So weit ich mich erinnern kann, war in dieser Hinsicht da bisher leider noch nix zu vermelden.
Nur stets passiv konsumieren, aber aktiv Kritik zu üben, geht schon mal gar nicht...
Da wird ja die Milch sauer bei so viel moralinsaurer Griesgrämigkeit.....