Deutsche Post
Den letzten Absatz verstehe ich nicht. Muss ich auch nicht. Ich kann beruhigt schlafen, mache mir um die Post keine Sorgen. :)
(siehe Schätzungen von heute)
Aber soviel wollte der Vorstand nicht Jahr für Jahr horten. Wenn genug in der Kasse sei, würde der Rest ausgeschüttet. Zumal alle Investitionen schon vorher bezahlt worden wären.
Alles Gute
Der Chartlord
Ich nehm aber auch gern 120ct Dividende.
"D(HL)-Day" anfangen.
Die Jahreszeit passt. Gelandet wird überall in den USA, wo UPS mit ihren teuren Dreckschleudern ausliefert. Ein bischen Investition wird schon mal den Brückenposten aufbauen, der den Beach "Damokles-Sword" fest in deutsche (Logistik)hände legt.
http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/...Dollar-in-den-USA-5006880
...und wenn die gelben Works durch L.A., Chicago und New York fahren, dann wissen wir, wer den logistischen Weltkrieg gewonnen hat. Nicht einmal eine Atom(bomben)fusion zwischen einem amerikanischen Automobilbauer und UPS würde den Entwicklungsvorsprung der Post verringern.
Und wenns passt, würde man die Amazonen in ihrer Heimat mit dem Märchen aus 1001er Nacht - von Ali Baba - das Fürchten lehren, wenn man ohne Dumpingpreise im Stile einer TOP-FUEL-Class den Logistikmarkt überrennt.
Und deswegen Scotty sind wir bescheiden und nehmen beides !
Der Chartlord
P.S. Früher hatten wir einen Wüstenfuchs - jetzt einen Logistikfuchs.
Generalpaketmarschall Frank Appel.
Wenn die Operationen im Osten gelingen sollen, sind gebundene Kräfte in der Wüste wenig wünschenswert.
Klotzen und nicht Kleckern.
http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/...-staerkste-Aktien-4999139
Alles Gute
Der Chartlord
nämlich der Versuch, in Nordamerika Geld zu verdienen?
Ein Versuch, der dann mit jahrelangen Verlusten in beträchtlicher Höhe bezahlt wurde.
Bis man (konkret: ein Herr Appel) irgendwann die Reißleine zog und komplett ausstieg.
Was spricht dafür, das es diesmal anders werden wird?
Was dagegen??
Die shorties kaufen die nächsten Zahlen, wobei schon ganz bescheiden harmlose Werte ausreichend sind um den Kauf zurechtfertigen. Die Fortsetzung der Zahlen des ersten Quartals aber werden dafür sorgen, dass die Gewinne sprudeln und laufen gelassen werden. Der jetzige Käuferüberhang sorgt in diesem Fall schon vor den Zahlen dafür, dass der Markt leergefegt ist und bleibt.
Bei den mittelfristigen Fonds gibt es verschiedene Gruppen. Die erste ist schon investiert und wartet die Zahlen ab, und je nach Qualität wird auch zu viel höheren Kursen nachgekauft.
Die zweite Gruppe ist auch schon drin aber erwartet, was der Vorstand vorgegeben hat und kauft jetzt schon vorher ein um den erfolgreichen Schritt zurück zur Post noch spekulativ erfolgreicher als ohnehin schon zu machen. Diese Gruppe war es vor allem, die wegen des Grottenjahres die erfolgreiche Investition abgeben musste, weil sie nicht die Zeit besaßen das auszusitzen. Grundsätzlich aber fundamental ausgerichtete Anleger.
Die dritte Gruppe besteht aus denen, die noch nicht investiert sind, aber vor dem Hintergrund der Zahlen des ersten Quartals und der höchstwhrscheinlichen Fortsetzung im zweiten Quartal die Gelegenheit ergreifen wollen vorzeitig neu einzusteigen und die Bestätigung daür gleich in den Zahlen nachgeliefert zu bekommen. Danach verhalten sie sich wie die erste Gruppe nach den Zahlen.
Die vierte Gruppe ist nur sehr klein, sie besteht aus denjenigen, die nicht drin sind und erst die Zahlen abwarten wollen. Sind die Zahlen jedoch gut, so kaufen sie trotzdem nicht, weil die Kurse weggerannt sind. Aber bei technischen Rücksetzern sind sie wieder dabei. Oder die Zahlen sind nicht so gut und sie kaufen gar nicht.
Alles Gute
Der Chartlord
http://www.handelsblatt.com/unternehmen/...risch-fahren/13941128.html
Na dann mal entweder bei DPDHL selbst einsetzen oder auch verkaufen.
(warum hab ich da nur so ein gutes Gefühl?)
Mit dem ersten Quartal aber ohne die nächsten drei liegt der "Konsens" des Marktes bei 26,00 . Doch "leider" bleiben die Dinge nicht so. Die Zahlen des zweiten Quartals stehen vor der Tür und müssen sich der Realität anpassen, nur das Problem dabei ist, dass die noch keiner kennt, denn das erste Quartal war extrem gut.
Also liegt die zu erwartende Realität irgendwo in der Mitte zwischen unveränderten Zahlen und anteilig dem ersten Quartal. Das wären etwa 650 Mio. und 873 Mio. (jeweils EBIT). da scheinen die von der Commerzbank erwähnten 740 Mio. irgendwie passend, auch wenn keiner die Wahrheit kennt. Aber der Markt kann schon mal vorsichtshalber das als Richtwert gebrauchen und die Fahrt von 26 auf dorthin aufnehmen.
Nur was ist dorthin, wenn 26 der Ausgangspunkt und 740 Mio. das Ergebnis für das zweite Quartal sein sollen ? Tja, da wird die Sache schon kritisch, denn sobald das zweite Quartal ins Spiel kommt, kann der Rest des Jahres nicht abgekoppelt werden und muss mindestens das Doppelte des ersten Halbjahres betragen. 26 war der Kurs für das erste Quartal ohne folgende Veränderungen und unterstellte bis maximal 39 Cent EpS für das zweite Quartal. Mit jedem Cent höher aber wächst der erwartete EpS Wert für das ganze Jahr um über 3 Cent. Nämlich einen für alle Quartale nach dem ersten, wobei das vierte Quartal noch stärker wachsen dürfte.
Setzt man also 200 Cent Erwartung mit 26,00 gleich und hält ein KGV von 13 so kann man für je 1 Cent höher 13 Cent Kursgewinn vorerst hochrechnen. Das wären bei 15 Cent mehr EpS (=215) 27,95 Kurs.(Zum Beispiel 4 Cent im zweiten und dritten und 7 Cent im vierten Quartal)
Vorerst - denn das betrifft nur eine Sicht bis zum 31.12.2016.
Doch ist das für die meisten Anleger kein ausreichender Zeitraum, weil die Betrachtung auf 12 Monate angesetzt ist. Dann aber steigt der Gewinn im ersten und zweiten Quartal 2017 weiter an, und das fehlt widerum an der nächsten Einschätzung. Also kann der Markt schon mal ganz beruhigt das Ergebnis für 2016 einpreisen, weil die Aussicht für 2017 einfach noch höher liegen wird. Da geht man von einem mauen Wachstum aus und liegt immer richtig, weil +15 Cent unter einem Ergebnis von 740 Mio. für das zweite Quartal liegt. Richtig wären 45 Cent also + 6 Cent mal zwei und + 10 Cent im vierten Quartal = 28,96 ohne Aussicht auf 2017 und ohne die Dividende für 2016, die in diesen Betrachtungszeitraum fällt.
Und wer sagt denn, dass 740 Mio. stimmen ?
Es könnte zwar niedriger liegen, aber die Wahrscheinlichkeit ist viel größer dass der Wert so hoch oder höher liegt - bis 815 Mio werden für möglich gehalten. Das aber wären +12 Cent im zweiten Quartal...
Vom Einfluss des free Cash flows ganz zu schweigen.
Und vom Einfluss des Dax erst. Und die seit Jahresbeginn gesenkte Steuerquote ist darin auch noch nicht enthalten, die führt dazu, dass 740 nicht nur 45 wären, und alle anderen Werte entsprechend höher.
Die Ungewißheit ist der Verbündete der Postaktionäre, die jetzt kaufen.
Der Chartlord
Ich kann zwar die Bahn der Gestirne auf Zentimeter und Sekunde berechnen, aber nicht, wohin eine verrückte Menge einen Börsenkurs treiben kann.
Die Post ist ein hochspezialisierter Logistikanbieter, der in der Lage ist seine logistischen Werkzeuge genau nach seinen eigenen Bedürfnissen selbst herzustellen. Dass diese Werkzeuge vier Räder haben und auf der Straße rollen ändert daran nichts. Damit ist aber für alle vergleichbaren Fälle der Bedarf anderer Firmen an diese Spezialisierung der Post eine natürliche Reaktion des Marktes.
Es wäre ein kaufmännisches Verbrechen das nicht auszunützen. Die dafür erforderlichen Schritte dürften allenfalls nur vorgeschoben sein um den Übergang von einer reinen Eigenproduktion zu einer mindestens vorbestellten Produktionserweiterung zu überbrücken. Technische/rechtliche/kaufmännische Begleitumstände sind von einem so großen und funktionierenden Markt wie dem Automobilmarkt leicht kopierbar und dürften zumindest im kleinen Umfang ohne Probleme eingerichtet werden.
Wie ich schon einmal angedeutet habe ist zumindest für den Anfang einer Verkaufsstrategie eine Art von Sammelbestellung der einfachste Weg den Einstieg in das neue Geschäftsfeld zu finden. Ein bis drei Vertragswerkstätten pro Bundesland wären ausreichend um Bestellung, Auslieferung, Reparatur und Service zu erledigen. Damit würde eine Produktion immer die höchstmögliche Kapazitätsauslastung fahren können.
Alles Gute
Der Chartlord
http://www.finanzen.net/nachricht/zertifikate/...Bodenbildung-5010323
http://www.finanznachrichten.de/...da-ist-noch-luft-nach-oben-424.htm
Beide sehen den Ausbruch bei 26,60. Dort sollte der Einsteig erfolgen, sofern der Ausbruch dort bestätigt wird. Derzeitiges maximales Potential geht sogar bis 38 .
Kurzfristig nächtes Ziel wäre das alte Allzeithoch bei 28,41 und danach das aktuelle bei 31,14. Beide Ziele hätten keinen Widerstand auf dem Weg dorthin.
Alles Gute
Der Chartlord
"Amazon mit Zahlen: Mit der Veröffentlichung seiner Quartalszahlen hat Amazon einen drastischen Gewinnanstieg verkündet. Nicht nur das Cloud-Geschäft hebt ab, auch Amazon Prime expandiert kräftig. Der Reinertrag belief sich im abgelaufenen Quartal auf 857 Millionen Dollar. Damit hat Amazon alle Erwartungen übertroffen. Gegenüber dem Vergleichszeitraum 2015, als man nur 92 Millionen Dollar einnahm, entspricht das mehr als dem Neunfachen. Beim Gewinn je Aktie ergibt sich ein Wert von 1,78 Dollar verglichen mit 19 Cent letztes Jahr. Analysten hatten nur mit 1,12 Dollar je Anteilsschein gerechnet. Nach Unternehmensangaben belief sich der Umsatz von April bis Juni auf 30,4 Milliarden Dollar. Das sind 31 Prozent mehr als die 23,2 Milliarden Dollar Erlöse im Vergleichsquartal 2015.
Mehr als ein Jahrzehnt, hat Jeff Bezos mit Amazon investiert, investiert, investiert und immer Gewinne in der Zukunft versprochen, die dann kommen sollten, wenn die gewünschte Marktstellung erreicht ist. Und seit 2015 kommen die Gewinne nun mit Macht und aus dem Cash-Burner Amazon wird eine Cash-Cow. "
Intervie mit Amazon-Chef Jeff Bezos: Wir stehen am Anfang einer goldenen Epoche...
http://www.welt.de/wirtschaft/article157331235/...oldenen-Epoche.html
Vergleich Amazon - Post (blau)
http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/...-als-im-Juni-2015-5010432
Der Internethandel legte um 8,9% zu.
Das sollte zu denken geben, denn das ist der gleiche Anstieg wie im ersten Quartal, da darf man schon daran glauben, dass sich insoweit auch die Zahlen der Post für diesen Bereich wiederholen werden.
Für heute darf man getrost darauf setzen, dass der Post der Ausbruch gelingt.
Betrachtet man den 3-Jahres-Chart, so kann man deutlich erkennen, dass die inverse SKS-Formation abgeschlossen werden konnte. Rein technisch (!) ist damit das nächste Ziel des Anstieges vorgegeben, das eine Spiegelung des Kopfes um die Nackenlinie nach oben vorsieht.
Das ergibt etwa 33,70 und hat auch rein technisch keine Widerstände im Weg.
Alles Gute
Der Chartlord
Wenn man einen der Mega-Gewinner der letzten Jahre mit einem 'normalen' Unternehmen vergleicht, dann hinterlässt das bei mir einen wirklich fahlen Beigeschmack.
Poste doch mal einen Vergleich mit einem der Loser der letzten Jahre. Gibt genug Beispiele (aus dem DAX bsp.weise die Banken oder Versorger).
Außerdem:
Ein erheblicher Teil des Gewinns bei Amazon kommt vom Cloud-Geschäft.
Das war vor wenigen Jahren kaum vorherzusehen, dass sich das so entwickeln wird.
Auch wenn es natürlich lächerlich ist, die Post ständig über den grünen Klee zu loben: Die Post hat sich in den letzten 5 Jahre durchaus vernünftig entwickelt und als Investor kann man durchaus zufrieden sein.
Das zeigt ja auch die Steigerung in dem von Dir geposteten Chart.
Ob die Post der Überflieger der kommenden 10 Jahre sein wird, steht auf einem anderen Blatt (ich glaube es nicht).
Aber ich glaube auch nicht, dass AMAZON sich weiter so stark entwickeln wird und im Cloud-Geschäft diese Margen aufrecht erhalten können wird. Google scheint dort nun massiv dagegenhalten zu wollen.
In diesem Sinne...
Heute ist so einer bei der Post. Vormittags mit geringen Umsätzen ein klarer Anstieg bis die Käufer merkten, dass der Anteil der Verkäufer bei insgesamt sinkenden Volumen abnimmt. Darauf wurden die Käufe fast gänzlich (nach 11.10 Uhr) eingestellt. In der Folge fiel der Kurs wie ein Stein, ohne dass Gewinne mitgenommen wurden oder dass sich etwas am auch noch weiter sinkenden Verkaufsangebot etwas geändet hatte.
Das nutzten die technischen Zocker mit ganz gering steigenden Verkaufsorders den Ausbruch der Post über die 26,60 zurückfallen zu lassen. Das ist ein Spiel mit dem Feuer, denn der Cashanteil ist bei den Käufer vorhanden um mit einigen Orders wieder alles vom Tisch zu nehmen und den Kurs wieder in die gewünschte Richtung nach oben zu treiben. Besonders wenn die Wall Street im plus liegt, könnte der heutige intraday Verkauf in die Hose gehen.
Für uns jedoch heisst das, dass der Markt bei der Post sehr dünn ist und dass mögliche Käufer auf einen leeren Markt treffen. Daran wird sich bis Mittwoch nichts ändern, höchstens dass gar keine Verkaufsorders mehr vorliegen.
(auch das hatten wir schon zweimal bei der Post, dann sprang der Kurs richtig um etliche Groschen auf einmal an)
Alles Gute
Der Chartlord
Aber darauf will ich gar nicht hinaus.
Es wird ein Ergebnis von 5,70-5,90 Dollar je Aktie in 2016 prognostiziert.
Gestern Abend stand der Kurs bei 108 Dollar.
Nach Adam Riese ergibt das KGV von 18,3-18,9.
Die Post steht aktuell bei etwa 13, bei einem angenommenen Gewinn von 2 Euro je Aktie, der von manch einem eher als zu niedrige Schätzung angesehen wird.
Das zeigt das Potential, das aktuell in der Aktie steckt.
US-Aktien scheinen derzeit ohnehin etwas teuer zu sein und meistens finde ich attraktivere europäische Pendants.