Aurelius
Hätte gestern den NK doch noch nicht verkaufen sollen... heutemorgen gab es noch die Gelegenheit noch für/unter 33 rein zu kommen.
Man kann die LVer verfluchen oder sich über gute Einstiegskurse freuen.
Ich bin aber hier schon seit Dezember bei Aurelius dabei und habe den Abschlag gestern mitgemacht.
Einerseits werden die Pläne der ShortSeller zumindest teilweise durchkreuzt und andererseits sind die eigenen Aktien bei den hohen Dividenden und möglichen Kursgewinnen die beste Anlage.
Prima, werde wohl noch länger dabei bleiben (bin im 4. Jahr).
Zwar ist meine Langzeitposition jetzt wieder deutlich ins Minus gerutscht aber ich konnte gestern einfach nicht wiederstehen und hab mir in mein Zweitdepot doch noch ne kleine Position zu 30,10 gegönnt. Abgesehen davon glaube ich (oder hab zumindest die Hoffnung), dass die erneute LV-Attacke dafür sorgen wird, das Aurelius wieder bei mehr Investoren auf den Schirm geholt wird. Einerseits durch zunehmende mediale Aufmerksamkeit, anderereseits auch durch hoffentlich wieder deutlich mehr Offensive des Managements!?
Ich erninnere mich noch gut an die Zeit nach der Gotham-Attacke. Damals war Aurelius auch "in aller Munde" und hat dies in der Anschlusszeit auch gut genutz. Es wurden Interviews geführt, ARP aufgesetzt, starke Dividenden gezahlt, Rekordexits vermeldet usw.
Im Vergleich zu damals, ist diese Attake auch wirklich deletantisch und ehrlich gesagt ziemlich offensichtlich, sodass ich nicht glaube die "Vorwürfe" lange diskutiert werden oder irgendwas davon hängen bleibt. Aber was vielleicht bei einigen hängenbleibt ist vielleicht der Name Aurelius und dies kann/sollte man jetzt nutzen z.B. in dem man frühzeitig die Dividende 2019 ankündigt. Bei sagen wir mal 3-4 Dividende, gibt es wahrscheinlich einige/viele die diese 10% rendite gerne mitnehmen :-)
Von daher find ich die Aktion von gestern gar nicht so verkehrt und hoffe, dass Aurelius diese Gelegenheit für sich nutzen kann!
Ach so..Ströer hatte ich auch schon.
Da hat doch wohl wieder einer die Zahlen von Aurelius genommen, in die Schleuder gepackt und jetzt bekommt er sie nicht mehr zusammen gesetzt. Nach dem ersten Versuch lag wohl etwas falschrum im Wohnwagen und schon stiefelt er los, meint einen Hedgefond zu gründen und seinen Erguss auf die Welt niederprasseln zu lassen.
So schön ja das I-Net auch ist, aber jeder Vollpfosten meint seinen Betrag für die Menschheit abgeben zu müssen, ob er nun Ahnung hat oder nicht.
Ich bin jetzt nicht sonderlich in Aurelius investiert mit einem EK von 36,48 €, aber sorry, so etwas wie jetzt langweilt wieder nur da null Substanz dahinter steckt.
Paar Hühner werden aufgeschreckt und zum Schluß muss der LV wieder deutlich teurer covern. Schaut euch Wirecard an, schaut euch die alte schöne Batman-Attacke an und dann geht feiern, vergesst das ihr Aktien von Aurelius habt und im Frühjahr dürft ihr Gewinne einstreichen.
War mal nur so ein kleiner Gedanke, da ich mich wieder hinlege im Bezug auf diese Aktie.
Richtig war auch, das Aktienrückkaufprogramm zu starten.
Warum sollte eine AG ihre eigenen Aktien zurückkaufen, statt ihr Geld in der eigene Firma zu belassen und zwar produktiv? Also den Wert ihrer AG zu erhöhen und in Folge für steigende Kurse sorgen?
Einfache Frage?
Dazu die einfache Antwort, ok?
Aurelius hat in 2019, sagt meine Bank, Verlust erwirtschaftet und daher noch nicht mal Kohle, um die versprochene Basisdividende zu bedienen (Gewinnverwendung = Dividende). Und es droht die Bedienung der Wandelanleihe bis Ende dieses Jahres.
Ergo, was nun? Was tun?
Erstens, eine Anleihe aufnehmen. Wie beschämend für eine Firma, die so tolle Leistungen erbringt?
Zweitens, dafür sorgen, daß der Kurs der eigenen Aktien schön am Boden bleibt. Kein Kunststück.
Drittens, die billigen, eigenen Aktien zurückkaufen. Das ARP ist gerade angelaufen.
Das ist der Status quo.
Als nächstes würde nach dem Gesangbuch die Arie eines tollen Exits folgen und die Ankündigung einer super Dividende, was aufgrund des niedrigen Kurses der Aktie kein Problem sein dürfte. Dadurch sollte der Kurs steigen. Die Frage, woher das Geld dafür kommt, bleibt offen. Es sei denn, man habe in 2019 auch wieder Aktienhändel betrieben.
Viertens, in Zukunft, vielleicht, wahrscheinlich, ein Geschäft mit den eigenen Aktien, um daraus Gewinn zu erzielen und die Bilanz für 2020 zu verbessern.
Das ist aber doch prima. Daher: jetzt aufsteigen auf den Zug, mitfahren und partizipieren!
Du schriebst
"Im Vergleich zu damals, ist diese Attake auch wirklich deletantisch und ehrlich gesagt ziemlich offensichtlich,"
Na, nun bin ich neugierig. Erzähl doch mal mehr, was du unter "dilettantische Attacke" verstehen würdest? Oder meintest du was anderes?
Über das ARP haben wir schon mehrfach geschrieben. Hier gibt's mehrere Motivationsgründe (z.B. die Bedienung der Wandelanleihe). Ferner machst du einen elementaren Fehler bei der Betrachtung von PE-Unternehmen, die insbesondere dann durchschlagen, wenn es sich um solche wie Aurelius handelt.
Die GuV ist vollkommen nebensächlich. In einem Jahr ist sie aufgebläht in die eine, im anderen in die andere Richtung. Wichtig ist hier, die Cashflows zu verstehen. Und aus dem FCF wird auch die Dividende bedient. Zudem - wenn du dich schon länger mit Aurelius im Detail beschäftigen würdest, hättest du es mitbekommen - wird der Cash In aus Exits nicht in einem Jahr komplett augeschüttet, sondern verteilt. Folglich kann man mal sogar einen GuV-Verlust machen und trotzdem problemlos und guten Gewissens eine Dividende ausschütten.
Zu #14800 kann ich dir direkt sagen: Mache ich nicht. Warum ich es nicht mache hat zwei ganz einfache Gründe:
1) Auf 48 Seiten zu antworten hieße im Umkehrschluss, dass - vorausgesetzt ich würde es mit der Qualität machen, die ich selber bei sowas einfordern würde - mich tagelang hinsetzen würde und selber 50 Seiten Gegenantwort erschaffe. Dafür habe ich mich im Zusammenhang mit M&A lange genug mit Dispute-Themen auseinandergesetzt.
2) Da ich genügend mit PEs zu tun hatte (u.a. der Konkurrenz von Aurelius) sind mir genügend Schnittstellen in der Bilanzierung bekannt, wo Gotham oder auch Ontake drauf aufsetzen. Entweder antwortet man hier theoretischer Natur oder mit allen Details. Details habe ich nicht, da ich kein Insider bin. Nun könnte ich mich heranarbeiten anhand der öffentlichen Informationen. Dazu sei aber gesagt: Dann würden aus den 50 Seiten 100 Seiten mit einigen Annahmen.
Natürlich könnte ich auch mit einem Satz auf jede dieser Anschuldigungen von Ontake antworten. Dazu verweise ich aber darauf, dass u.a. Zwetschge das schon relativ gut gemacht hat. Warum soll ich es also wieder vorkauen? Leicht widerlegbar heißt also nicht, dass es in 2 Minuten unangreifbar gemacht ist. Daher verzichte ich auf große Pamphlete. Oder bezahlt mich jemand für die Ausarbeitungen? ;)
PS: Ursprünglich war es sogar ein versehen und ich wollte schreiben, dass du möglicherweise zu denen zählst, die die Konstrukte nicht verstehen. Es war nicht in meinem Sinne dich persönlich anzugreifen. Das ist es auch weiterhin nicht. Gleichzeitig konstatiere ich nach deinen letzten Beiträgen, dass es so ist.
Bist du wirklich der Meinung, dass Aurelius sich selbst innerhalb eines Jahres an die Wand gefahren hat? Wenn nicht, wie erklärst du dann alle Dividenden in der Vergangenheit? Könnte Aurelius etwa doch gesund wirtschaften und vielleicht gar einen Cashbestand haben? Back to you, Sherlock!
Du schriebst:
Details habe ich nicht, da ich kein Insider bin. Nun könnte ich mich heranarbeiten...
Du hast also keine Ahnung.
Das ist die zweitbeste Lösung.
Es tritt ein Shortseller auf und präsentiert ein 48-Seiten-starkes Werk voller Fakten.
Dagegen habe ich in diesem Forum noch nichts gehört außer kurzgefaßter Meinung, in Bayern würde man Sprücheklopfen sagen.
Interessant ist, daß der Markt auf den Shortseller reagiert. Warum?
Ich möchte dich auch bitten, persönliche Angriffe zu unterlassen.
Es geht hier rein um Fakten.
Also, heraus damit!
Du schriebst
Frage wurde von ONTAKE Research aufgebracht.
Ich habe in diesem Forum noch keine einzige Antwort, außer polemischen Sprüchen gehört.
Dann warten wir doch auf Fakten.
Da man nicht alle Fakten kennt, sprechen wir über Wahrscheinlichkeiten. Und ich habe meine Wette auf Aurelius platziert. Und eben nicht auf die x-te Verarscherbude mit billiger Website ohne Personen dahinter :) Was kommt eigentlich als Karriereschritt nach bezahlter Basher?
Es fehlt noch Deine Antwort zur Bank und dem Nachweis dass der Laden Pleite ist. Du bist am Zug !
So steht es in der GUV. Ja, wirklich.
Es geht um die Dividende 2018! Die in 2019 bezahlt wird.
Ist etwas mißverständlich diese ganze Geschäftsjahressystematik und ihrer Folgen. Leider.
Die Dividende 2018 könnte aus einem Kredit in 2019 nicht finanziert werden.
Wie unseriös und betrügerisch der seitenlange Bericht mit einem Kursziel von 4 Cent ist, dürfte jeden sofort klar sein, der nur 5 Min. ernsthaft recherchiert hat. Damit meine ich nicht die albernen Beiträge von MichaRafael und Co. zu lesen.
Übrigens: Habe gerade mal aus Neugierde geschaut. Consensus EPS liegt bei 2.37 EUR für 2019
Wie schön.
Kleiner Hinweis:
30.000.000 x 0,04 = 1,2 Mio.
Soweit es die Mathematik betrifft.