Steyr Motors AG
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Steyr Motors entstand durch die Herauslösung aus der Steyr-Daimler-Puch AG im Jahre 1990 als Steyr Motorentechnik GmbH, damals noch im Besitz des Magna-Konzerns. Seit 2001 existiert Steyr Motors als eigenständiges Unternehmen infolge eines Management-Buyouts.
Das Sortiment umfasst prinzipiell die Familie des M1-Monoblockmotors, dessen Basis noch von der Motorensparte von Steyr-Daimler-Puch entwickelt wurde. Der Steyr-M1-Motor wird hauptsächlich mit vier oder sechs Zylindern hergestellt und findet seine Anwendung bei Motorbooten und Militärfahrzeugen.
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Interesanter Tittel mal sehen
70 Euro × 5.200.000 Aktien = 364.000.000 Millionen Euro Marktkapitalisierung
Voraussichtlicher Umsatz 2025 = mindestens 60.000.000 Euro
Voraussichtlicher Gewinn 2025 = 15 Millionen Euro
Macht ein 2025 KGV von 24 (Rheinmetall und Hensoldt haben z. B. ein deutlich höheres KGV).
In der Annahme von gleichbleibenden Wachstumsraten, wovon selbst der Vorstand von Steyr Motors derzeit mindestens ausgeht, hätten wir hier bereits 2027 ein KGV von nur noch 12, wenn der Kurs auf diesem Niveau weiterhin parkt. Sollte in den nächsten Jahren auch nur eine Prognoseerhöhung oder ein zusätzlicher Großauftrag kommen, was ja beim Thema Rüstung nicht ganz unwahrscheinlich ist, ist das 2027 KGV bereits einstellig.
Nur mal zur Einordnung, weil überall gebrüllt wird, die Aktie sei zu günstig. Dabei wird nur oft die super Gewinnmarge des Motorenherstellers ausgeblendet.
Ein KGV von 30 (entspricht rund 85,00 Euro) wäre auch für ein Wachstumswert mit sicheren Wachstumspotentiel absolut in Ordnung.
Alles unter 70,00 Euro (KGV 24) ist für Investoren ein klarer Kauf. Falls die Zocker wieder kommen, umso besser.
Die 70 Euro sehe ich auch als Untergrenze für Mutares. Darunter werden sie kaum Anteile verkaufen. Also eine gute Absicherung für den Kurs nach unten.
Primär ging es um eine Zusammenfassung der letzten Wochen: Großauftrag von Rheinmetall, weitere Aufträge in Aussicht, geringer Freefloat, dadurch extreme Kursschwankungen, Shorties die sich eindecken mussten, Übertreibung nach oben, Mutares die jetzt reduzieren wollen.
Aber - und das war für mich am interessantesten - auch um Fonds, die sich eingekauft haben. Van Eck wollte sich nicht äußern. Aber es war wohl anhand von Tradingmustern zu erkennen, dass nicht nur Kleinaktionäre an Bord gekommen sind. Eine These war, dass die Marktkapitalisierung es mittlerweile auch für die Großen hergibt, hier zu investieren.
Grundsätzlich war der Artikel keinesfalls nur negativ angehaucht, wie man es in den letzten Tagen von anderen Seiten kennt.
"Der Supercycle im Defensebereich hält sicherlich noch mindestens ein Jahrzehnt an."
"Wir haben die Kapazität, unsere Produktionskapazitäten mindestens zu verdoppeln, ohne unseren Standort erweitern oder erhebliche Mitarbeiter einstellen zu müssen."
"Unser Geschäft ist extrem planbar - besser geht es gar nicht"
Zitate aus folgenden Interviews und Artikeln:
https://industriemagazin.at/thema/julian-cassutti/
https://www.goingpublic.de/being-public/boersenneuling-steyr-motors/3/
https://www.wallstreet-online.de/nachricht/...-ballert-ruestungsaktie
Schönes Wochenende
Thomas
Eine Überbahme sollte man meines Erachtens in der Tat nicht ganz ausschließen, da es aktuell nur an Mutares liegt, die bereit sind zu verkaufen.
Ganz gleich ob nun Deutz, Rheinmetall oder wer ganz anders. Strategisch ist Steyr Motors für einige Rüstungsunternehmen einen Blick wert. Man sieht es am Beispiel Renk, die auch einen großen Ankerinvestor aus der Rüstungsindustrie hinter sich haben.
Und ob nun Getriebe (Renk) oder Motoren (Steyr und Deutz): Der Bedarf ist beim Militär wie nie zuvor vorhanden.
Kunden oder Endnutzer von Steyr Motors Produkten:
U.a. Rheinmetall, Thales, BAE Systems, General Dynamics
U.a. für das Militär folgender Staaten: Deutschland, Österreich, Schweiz, Niederlande, Schweden, USA, Kanada
Weitere Kunden aus dem nicht militärischen Sektor: Siemens, DB, Shell, Exxon Mobil, SBB
Außerdem wird abgebildet, dass in unmittelbarer Nachbarschaft zum Firmenstandort ein großes Gelände zur Expansion vorhanden ist.
https://www.deraktionaer.de/artikel/aktien/...-vorstand-20377171.html
Die wichtigsten Zitate:
"Für 2025 erwartet Steyr Motors mindestens 40 Prozent Umsatzwachstum und eine EBIT-Marge von deutlich über 20 Prozent, was zeigt, wie weit wir das Unternehmen bereits jetzt gebracht haben. Die österreichische Gesellschaft verfügt zudem über einen hohen Auftragsbestand von circa 200 Mio. Euro, der das Wachstum bis 2027 absichert und dieser Auftragsbestand wird mit Umsatzrelevanz über 2027 hinaus noch wachsen, denn die Budgets, die derzeit kursieren, sind am Markt noch gar nicht angekommen."
"Steyr Motors wird nachhaltig und planbar erfolgreich sein und das wird sich aus meiner Sicht auch in den nächsten Monaten und Jahren am Kapitalmarkt widerspiegeln."
"Ist Steyr Motors ein gutes Unternehmen? Es ist ein Diamant. Ist eine Milliardenbewertung gerechtfertigt? Jetzt zumindest noch nicht."
"... wir sind zuversichtlich, denn Steyr Motors ist ein geiles Unternehmen, das über Jahre hinaus Profite liefern und weiter wachsen wird. Die Sonderkonjunktur tut dazu ihr übriges."
Ebenfalls interessant: Mutares will seine Steyr Motors Anteile mehrheitlich außerbörslich an (Groß-)Investoren verkaufen. Lediglich einen kleinen Teil hat man bereits zu sehr attraktiven dreistelligen Kursen auf dem freien Markt angeboten. Die Verhandlungen mit Beteiligungs-Interessenten laufen nach eigener Aussage gut.
Da Mutares über 20 % der Aktien ohne neue Stimmrechtsmitteilung verkaufen kann, gibt es aktuell keine verifizierten Zwischenstände. Man glaubt jedoch weiterhin an das Potenzial von Steyr Motors und möchte daher auch unverändert den Mehrheitsanteil, also mehr als 50 %, an dem österreichischen Unternehmen behalten. "Wir wollen maximal am Erfolg von Steyr profitieren", sagt Mutares CIO Laumann. Auch für die kurz- und mittelfristige Zukunft der Tochtergesellschaft ist man bei Mutares trotz der Kurskorrektur optimistisch gestimmt: "Steyr Motors wird nachhaltig und planbar erfolgreich sein und das wird sich aus meiner Sicht auch in den nächsten Monaten und Jahren am Kapitalmarkt widerspiegeln", so Laumann in einem Interview.
Da die aktuelle Marktkapitalisierung von Steyr Motors derzeit bei nur noch 286 Millionen Euro liegt, was einem 2025er-KGV von 19 entspricht, wird der Großaktionär selbst das größte Interesse an wieder steigenden Kursen haben. Zumal der Motorenhersteller nach dem Rücksetzer auch im Branchenvergleich inzwischen niedrig bewertet erscheint. Erst recht, wenn man die in Aussicht gestellten Wachstumsraten für die nächsten Jahre und etwaige Prognoseerhöhungen aufgrund von Militärhilfen berücksichtigt.
Quellen:
https://publisher.boersengefluester.de/de/...dinfos-vom-grossaktionar
https://www.deraktionaer.de/artikel/aktien/...-vorstand-20377171.html
Wenn man ne Aquise günstig hin kriegt, kann man die vlt sogar ohne KE stemmen, man ist ja Schuldenfrei... und wenn man dann Synergien heben kann..
Das traue ich Ihnen auch zu, man hat mit der Mutter Mutares alle Fähigkeiten an der Seite, für eine richtig Bewertung und Integration und denke auch das man keine überhöhten Preise zahlen wird.
Kommt halt auf den konkreten Fall an, dann erst kann man das Ganze bewerten. Im aktuellen Umfeld muss man sehen.
Man hat bisher einen super Job gemacht und daß ist im Allgemeinen das beste Inidiz ob das auch für ne Aquise gelingt.
Mit kommenden Deals und jetzt auch schon, hat man halt nen super Footprint in der Branche, der sicher klein und speziell ist, der sich aber sicher hervorragend eignet das Sortiment zu verbreitern.
Time will tell...
Denke die Newspipeline ist prall gefüllt, dürfte aktuell den Boden gefunden haben..
https://www.finanznachrichten.de/...-das-koennte-aerger-geben-486.htm
-Vertrag mit Ghatge Patil Industries (GPI) über 450 Motoren und Ersatzteile geschlossen
-Lieferung über drei Jahre von 2025 bis 2027 mit kontinuierlich steigenden Stückzahlen
-Stärkung der Marktposition in Südostasien und Ausbau der Partnerschaft mit renommierten Industriepartnern in Indien
Die Steyr Motors AG (ISIN AT0000A3FW25), eines der weltweit führenden Unternehmen im Bereich maßgeschneiderter Motoren für einsatzkritische Defense- und zivile Anwendungen, hat einen Vertrag mit dem indischen Industrieunternehmen Ghatge Patil Industries (GPI) geschlossen. Die Vereinbarung umfasst die Lieferung von insgesamt 450 Hochleistungs-Dieselmotoren sowie Ersatzteilen im Gesamtwert von insgesamt mehr als EUR 10 Mio. über einen Zeitraum von drei Jahren.
Der Vertrag mit GPI – einem renommierten Hersteller präzisionsgefertigter Komponenten für die Offshore-, Marine- und Energieindustrie – unterstreicht die wachsende Bedeutung Indiens im internationalen Geschäft von Steyr Motors. Indien zählt für Steyr Motors zu den strategisch wichtigsten Wachstumsmärkten weltweit. Das dynamisch wachsende Land bietet enormes Potenzial im industriellen und militärischen Bereich.
"Indien ist nach China sowie angrenzenden Ländern und Südamerika eine der größten Wachstumsregionen für die kommenden Jahre und für Steyr Motors ein wichtiger Markt, um die internationale Präsenz auszubauen. Unsere Aktivitäten in Indien werden sich nach unserer Einschätzung insbesondere ab 2027 spürbar im Zahlenwerk bemerkbar machen", so Julian Cassutti, CEO der Steyr Motors AG.
Indien hat für das Haushaltsjahr 2025/2026 einen Verteidigungsetat von umgerechnet knapp USD 79 Mrd. vorgeschlagen. Dieser Betrag entspricht etwa 1,9 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP) und dient als Indikator für das hohe Investitionsvolumen in sicherheitsrelevante Technologien. Das High-Performance-Produktportfolio von Steyr Motors passt optimal zu diesen Anforderungen und wird speziell auf lokale indische Kunden zugeschnitten. Steyr Motors forciert den Markteintritt in Indien durch mögliche zukünftige Joint Ventures und lokale Partnerschaften, um gezielt auf Kundenbedürfnisse vor Ort einzugehen.
"Während wir in Indien großartige Expansionschancen für die Zukunft sehen, stimmt mich das erste Quartal 2025 sehr zuversichtlich, dass wir im angestammten europäischen Markt unsere Planungen erfüllen", ergänzt Julian Cassutti.
https://ir.steyr-motors.com/2025/04/02/...nationalisierungsstrategie/
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