Procredit Holding Na (WKN: 622340)
Hallo,
ich möchte hier auf eine Aktie aufmerksam machen von dem der Großteil der Privatanleger wohl noch nichts mitbekommen hat. Im Fokus dieses Threads steht die Procredit Holding die die Muttergesellschaft der Procredit- Banken ist, welche hauptsächlich in Südost- und Osteuropa, Südamerika und Deutschland tätig ist, ihren Sitz in Frankfurt am Main hat und im wesentlichen Bankdienstleistungen für KMU anbietet [1].
Procredit Holding kommuniziert ihr Geschäftsmodell als ein sozial verantwortliches Bankwesen, welches transparent, effizient und profitabel sein will [1].
Natürlich behauptet letzteres heutzutage auch jedes andere Unternehmen, allerdings finden sich auch keine Informationen die dagegen sprechen würden und der veröffentlichte selbst-auferlegte Ehrenkodex (Ausschlusskriterien geschäftliche Beziehungen) der Procredit-Holding/ Banken sucht wirklich seinesgleichen [2], was weiterhin auch von Gereon Kruse in einem Artikel auf boersengeflüster.de festgestellt wird [3].
Im zuletzt genannten Artikel wird auch näher auf die Strukturen der Procredit Holding eingegangen und diese Position u.a. aufgrund der Marktkapitalisierung (zum Zeitpunkt dieses Beitrags ca. 789,50 Mio EUR) auch als ein möglicher Kandidat für einen S-Dax- Aufstieg zum März 2017 eingeschätzt wird, die Marktkapitalisierung zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Artikel betrug ca. 913 Mio EUR [3].
Die Chancen für einen möglichen Aufstieg werden auch in einem Beitrag auf finanztreff.de behandelt und es wird angemerkt das die procredit Holding "gute Chancen" hätte möglicherweise Zeal- Network bzw. die Hornbach Holding zu ersetzen [4].
Ich bin auf jeden Fall gespannt wie sich die Procredit Holding seit ihrem Börseneinstieg im Dezember 2016 noch entwickeln wird und hoffe auf eine "nachhaltige Entwicklung" sowie auf einige Diskussionen/ Meinungen anderer User in diesem Thread.
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/ProCredit_Holding
[2] https://www.procreditbank.de/de/procredit-bank/...bild-und-werte.html
[3] http://boersengefluester.de/...ding-jetzt-war-der-richtige-zeitpunkt/
[4] http://www.finanztreff.de/news/...-dax-und-co-ohne-aenderung/11861399
https://www.finanznachrichten.de/...n-aktien/procredit-holding-ag.htm
Ich weiß nur , das die Arbeitsverträge für Führungspersönlichkeiten privatrechtlicher Natur sind. Falls es eine Klausel gibt , welche den Bezug von Aktien regelt so ist das rechtlich verbindlich.
Verstöße dagegen könnten da teuer werden.
Das hängt auch mit der Compliance Reglung zusammen.
Auf jeden Fall , das geschieht ja hier , werden Insiderkäufe publik gemacht.
ES könnte aber auch sein , das anstatt Gehalt Aktien bezogen werden müssen um den Mitarbeiter indirekt an den Unternehmererfolg zu beteiligen.
Aber , wie auch immer , die Procredit AG ist eine kleine aber feine Aktie.
Ich fühle mich mit der Aktie wohl und habe diese seit geraumer Zeit in mein Depot.
Heute nach langer Zeit mal wieder die 10Euro gesehen...
Am 27.03. kommt der Bereicht für 2024...
Die Aktie ist nachwievor unterbewertet.
Neben den Kursgewinnen dürfen wir uns über eine schöne Dividende freuen, bin schon gespannt was man vorschlägt?
0,70-0,75Cent sollten allemal drin sein.
Vielleicht auch mehr.
Letztes Jahr war man sich gewiss 0,60 Cent auf jeden Fall ausbezahlen zu können.
Diese Aktie hat auch nicht den Charakter eines Mainstreams.
Bisher beschäftigte sich nur - unter ferner liefen -- Focus Money mit dem Investment.
Interessant ist noch , das sehr viele Banken Anteile der Bank halten.
Ich zumindest habe die Aktie mittlerweile über ein Jahr im Depot und bin echt nicht unzufrieden.
Datum: 20:08
Uhrzeit: 06.03.2025
ProCredit Holding AG: Vorstand erwartet Erhöhung der Eigenkapitalanforderung um 0,75 Prozent-Punkte
^EQS-Ad-hoc: ProCredit Holding AG / Schlagwort(e): SonstigesProCredit Holding AG: Vorstand erwartet Erhöhung der Eigenkapitalanforderungum 0,75 Prozent-Punkte
06.03.2025 / 20:05 CET/CESTVeröffentlichung einer Insiderinformation nach Artikel 17 der Verordnung(EU) Nr. 596/2014, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group.Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
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Mit heutigem Schreiben erhielt die ProCredit Holding AG den Entwurf einerAnordnung, aus dem sich ergibt, dass die Bundesanstalt fürFinanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) in Folge einer Prüfung derKreditprozesse beabsichtigt, die Eigenmittelanforderungen der Gesellschaftnach § 10 Absatz 3 Satz 1 i. V. m. Satz 2 Nr. 2 Kreditwesengesetz um 2Prozent-Punkte zu erhöhen.
Dem steht gegenüber, dass sich aufgrund von methodischen Änderungen imRahmen des SREP-Prozesses die Eigenmittelanforderungen an die Gesellschaftum voraussichtlich 1,25 Prozent-Punkte reduzieren werden.
In Summe erwartet der Vorstand somit ab Zustellung der finalen Anordnungeine Erhöhung der Eigenmittelanforderungen um 0,75 Prozent-Punkte, aus dersich eine Erhöhung der Anforderungen an die Kernkapitalquote (CET1) von 9,4%zum Dezember 2024 auf 9,8% ergeben würde.
Auswirkungen auf die mittelfristigen Prognosen der Eigenkapitalrendite unddes Wachstums des Kreditportfolios ergeben sich hieraus ebenso wenig wie aufdie Dividendenpolitik der Gesellschaft.
Ende der Insiderinformation
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Informationen und Erläuterungen des Emittenten zu dieser Mitteilung:
Kontakt
Investor Relations, ProCredit Holding AG, Tel.:+ 49 69 95 14 37 0, E-Mail:pch.ir@procredit-group.com
Über die ProCredit Holding AG
Die ProCredit Holding AG mit Sitz in Frankfurt am Main, Deutschland, ist dieMuttergesellschaft der entwicklungsorientierten ProCredit Gruppe, die ausGeschäftsbanken für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit operativemFokus auf Südost- und Osteuropa besteht. Zusätzlich zu diesem regionalenSchwerpunkt ist die ProCredit Gruppe auch in Südamerika und in Deutschlandtätig. Die Aktien des Unternehmens werden im Prime Standard der FrankfurterWertpapierbörse gehandelt. Zu den Hauptaktionären der ProCredit Holding AGgehören die strategischen Investoren Zeitinger Invest GmbH und ProCreditStaff Invest GmbH & Co KG (Investment-Vehikel für ProCredit Mitarbeiter),die KfW, die niederländische DOEN Participaties BV und die Europäische Bankfür Wiederaufbau und Entwicklung (European Bank for Reconstruction andDevelopment - EBRD). Die ProCredit Holding AG unterliegt als übergeordnetesUnternehmen im Sinne des Kreditwesengesetzes der Bundesrepublik Deutschlandauf Konzernebene und als Mutterfinanzholdinggesellschaft derProCredit-Finanzholdinggruppe der Aufsicht durch die Bundesanstalt fürFinanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und die Deutsche Bundesbank.Weiterführende Informationen erhalten Sie im Internet auf der Webseitehttps://www.procredit-holding.com/de/
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06.03.2025 CET/CEST Die EQS Distributionsservices umfassen gesetzlicheMeldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.Medienarchiv unter https://eqs-news.com
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Sprache: Deutsch Unternehmen: ProCredit Holding AG Rohmerplatz 33-37 60486 Frankfurt am Main Deutschland Telefon: +49-69-951437-0 Fax: +49-69-951437-168 E-Mail: pch.info@procredit-group.com Internet: www.procredit-holding.com ISIN: DE0006223407, DE000A289FD2, DE000A3E5LD7, DE000A0N37P3, DE000A161YW4, DE000A3MP7Z1, DE000A289E87, DE000A3E47A7, DE000A2YN7F2, DE000A2YN017 WKN: 622340 Indizes: im Freiverkehr der Frankfurter Wertpapierbörse Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, München, Stuttgart, Tradegate Exchange EQS News ID: 2096852
Ende der Mitteilung EQS News-Service
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2096852 06.03.2025 CET/CEST
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Quelle: dpa-AFX
Frankfurt am Main, March 27 2025 ProCredit Gruppe in 2024 mit Rekordwachstum und gutem Finanzergebnis
Kreditwachstum von 784 Mio. EUR ist das stärkste in der Geschichte der Gruppe; Einlagen wachsen um einen Rekordwert von 1,0 Mrd. EUR
Gruppe setzt strategische Prioritäten um: Kreditwachstum vor allem in Segmenten mit geringerem Volumen; starkes Wachstum kleinerer Banken; granulares Einlagenwachstum von Privatkund*innen
Konzernergebnis von 104,3 Mio. EUR entspricht einer Eigenkapitalrendite von 10,2 %
Strategische Wachstumsinvestitionen führen zu einem vorübergehend höheren Kosten-Ertrags-Verhältnis von 68,1 %
Prognose für die Eigenkapitalrendite im Jahr 2025 von rund 10 %; mittelfristige Prognose mit einer Eigenkapitalrendite von ca. 13 bis 14 % bestätigt, da bei der Skalierungsstrategie der Gruppe gute Fortschritte erzielt wurden
ProCredit Holding führt bei der ProCredit Bank Ukraine eine Kapitalerhöhung in Höhe von 20 Mio. EUR durch, abgesichert durch eine Investitionsgarantie der Bundesrepublik Deutschland; Positionierung der Gruppe für ein etwaiges Aufwärtsszenario der Ukraine weiter gestärkt
Der Vorstand beabsichtigt, für das Geschäftsjahr 2024 eine Dividende von 0,59 EUR pro Aktie (1/3 des Konzernergebnisses) vorzuschlagen
Die vor allem in Südost- und Osteuropa tätige deutsche Impact Banking Gruppe ProCredit hat in allen Kernbereichen ihrer aktualisierten Geschäftsstrategie, die vor einem Jahr auf ihrem Kapitalmarkttag vorgestellt wurde, starke Fortschritte erzielt. Das Kreditportfolio der Gruppe wuchs im Jahr 2024 deutlich um 12,6 %, insbesondere bei Kleinst- und Kleinunternehmen sowie Privatkund*innen. Die Einlagen stiegen um 14,3 %, hauptsächlich getrieben durch Einlagen von Privatkund*innen. Trotz erheblicher strategischer Investitionen in Personal, IT, Marketing und das Filialnetz zur Unterstützung des ambitionierten Wachstumskurses erzielte die Gruppe im Jahr 2024 ein Ergebnis von 104,3 Mio. EUR, was einer Eigenkapitalrendite von 10,2 % entspricht. Die Kostensteigerungen aufgrund dieser Investitionen führten zu einem vorübergehend höheren Kosten-Ertrags-Verhältnis von 68,1 %. Für 2025 erwartet der Vorstand erneut ein starkes Kreditwachstum von rund 12 % und eine Eigenkapitalrendite von rund 10 %. Angesichts der weiterhin positiven Aussichten für die Gruppe beabsichtigt der Vorstand, der Hauptversammlung am 4. Juni 2025 eine Dividende von 0,59 EUR pro Aktie vorzuschlagen.
Das Kreditportfolio der Gruppe wuchs um einen historischen Höchstwert von 784 Mio. EUR oder 12,6 % (2023: 119 Mio. EUR oder 1,9 %), obwohl die Kreditportfolios in der Ukraine und in Ecuador aufgrund der spezifischen Herausforderungen in diesen Märkten stagnierten. Zwei Drittel des Gesamtwachstums stammten aus Engagements gegenüber Kleinst- und Kleinunternehmen sowie Privatkund*innen. Bei den kleineren Banken der Gruppe in Albanien, Bosnien und Herzegowina, Georgien, Moldau und Rumänien, die mit durchschnittlich 18 % ein besonders starkes Wachstum verzeichneten, sieht der Vorstand ein erhebliches Skalierungspotenzial. Zum Dezember 2024 betreute die Gruppe etwa 75.000 Unternehmen und unterstrich damit ihre wichtige Rolle als Bank für Kleinst-, kleine und mittlere Unternehmen (KKMU) in Südost- und Osteuropa. Die Einlagen stiegen um einen Rekordwert von 1,0 Mrd. EUR oder 14,3 % (2023: 965 Mio. EUR oder 15,3 %), wozu Einlagen von Privatkund*innen etwa 50 % beitrugen.
Gute Rentabilität bei gezielten Investitionen in zukünftiges Wachstum
Der operative Ertrag der Gruppe stieg um 31,8 Mio. EUR bzw. 7,7 % auf 444,3 Mio. EUR (2023: 412,5 Mio. EUR). Diese positive Entwicklung wurde durch höhere Nettozinserträge, Provisionsüberschüsse und Erträge aus Devisengeschäften vorangetrieben.
Der Nettozinsertrag stieg um 21,0 Mio. EUR bzw. 6,2 % auf 358,2 Mio. EUR (2023: 337,2 Mio. EUR), da die positiven Auswirkungen des starken Kreditwachstums teilweise durch höhere Zinsaufwendungen aus Termineinlagen sowie die erfolgreiche Platzierung grüner Anleihen durch die Gruppe ausgeglichen wurden. Die Nettozinsmarge sank um 14 Basispunkte auf 3,5 %.
Der Provisionsüberschuss lag mit 59,2 Mio. EUR um 2,9 % über dem Vorjahreswert (2023: 57,5 Mio. EUR). Die Erträge aus Transaktionen entwickelten sich besonders positiv. Die sonstigen betrieblichen Nettoerträge trugen mit 26,9 Mio. EUR (2023: 17,8 Mio. EUR) zum Gesamtergebnis bei. Das in diesem Posten enthaltene Ergebnis aus Devisengeschäften verzeichnete einen guten Anstieg um 3,9 Mio. EUR oder 14,0 %.
Der Personal- und Verwaltungsaufwand stieg um 55,8 Mio. EUR oder 22,6 %. Dieser Anstieg war hauptsächlich auf höhere Kosten für Personal, IT und Marketing zurückzuführen, da die Gruppe eine nachhaltige Grundlage für ihre Wachstumsambitionen schafft. Die Mitarbeiterzahl stieg im Jahr 2024 um 738 auf 4.689 in allen Gruppeneinheiten, insbesondere in den Geschäftsfunktionen. Darüber hinaus wurden zur Erweiterung der Präsenz der Gruppe in ihren Märkten sechs neue Filialen und 41 neue Service Points eröffnet. Das Kosten-Ertrags-Verhältnis stieg infolge dieser Investitionen um 8,3 Prozentpunkte auf 68,1 % (2023: 59,9 %).
Im Gegensatz zu den gestiegenen Ergebnisbeiträgen der meisten ProCredit Banken in Südost- und Osteuropa trugen die außerordentliche Bankensteuer in der Ukraine und die verschlechterte Geschäftsentwicklung in Ecuador negativ zum Gruppenergebnis bei. Im letzten Quartal 2024 wurden für die Bank in der Ukraine aufgrund der Sondersteuer für Banken zusätzliche Steuerbelastungen in Höhe von ca. 9 Mio. EUR verbucht. Die Bank in Ecuador verzeichnete im Jahr 2024 einen Verlust von 5,5 Mio. EUR, da das Land ein weiteres schwieriges Jahr erlebte, das durch eine stark verschlechterte Sicherheitslage, eine anhaltende Dürre und eine Energiekrise gekennzeichnet war.
Hohe Portfolioqualität unterstützt niedrige Risikokosten
Der Anteil der notleidenden Kredite ging um 0,4 Prozentpunkte auf 2,3 % zurück (2023: 2,7 %), was hauptsächlich auf die anhaltende Verbesserung im ukrainischen Kreditportfolio zurückzuführen war. Die Risikovorsorge wies für das Jahr eine Nettoauflösung auf und lag zum Ende des Geschäftsjahrs bei -5,2 Mio. EUR (2023: 15,5 Mio. EUR); dies entsprach Risikokosten von -8 Basispunkten (2023: 25 Basispunkte). Diese Entwicklung resultierte hauptsächlich aus hohen Erträgen aus bereits abgeschriebenen Krediten in Höhe von 12,6 Mio. EUR und einer Reduzierung der Management Overlays um 2,5 Mio. EUR.
Vorstand veröffentlicht Prognose für das GJ 2025 und bestätigt mittelfristigen Ausblick
Für 2025 erwartet der Vorstand ein weiteres Wachstum der Geschäftsaktivitäten und eine Steigerung des Kreditportfolios um etwa 12 %. Aufgrund der voraussichtlich weiterhin hohen Wachstumsinvestitionen, insbesondere im ersten Halbjahr 2025, erwartet der Vorstand, dass das Kosten-Ertrags-Verhältnis ca. auf dem in 2024 verzeichneten erhöhten Niveau bleiben wird und die Eigenkapitalrendite bei ca. 10 % liegen wird. Die harte Kernkapitalquote (CET1) wird zum Jahresende 2025 voraussichtlich bei einem komfortablen Niveau von rund 13 % liegen.
Angesichts der guten Fortschritte in allen wichtigen strategischen Bereichen und der starken Wachstumsdynamik im Einklang mit der Skalierungsstrategie der Gruppe bestätigt der Vorstand die mittelfristige Prognose einer Eigenkapitalrendite von ca. 13 % bis 14 % und eines Kosten-Ertrags-Verhältnisses von etwa 57 %. Dieser Ausblick steht unter der Prämisse eines weitgehend neutralen Beitrags der ProCredit Bank Ukraine auf die Eigenkapitalrendite. Ein mögliches Ende des Krieges und die anschließenden Wiederaufbaubemühungen der westlichen Gemeinschaft könnten ein zusätzliches Aufwärtspotenzial von etwa 1,5 Prozentpunkten für diesen Ausblick der Eigenkapitalrendite bieten.
Im Dezember 2024 führte die ProCredit Holding bei der ProCredit Bank Ukraine eine Kapitalerhöhung in Höhe von 20 Mio. EUR durch, bei der die verbleibenden Nachrangdarlehen in Eigenkapital umgewandelt wurden. Diese neue Investition ist durch eine Investitionsgarantie der Deutschen Bundesregierung abgesichert und erhöht den CET1-Puffer in Bezug auf die Anforderungen der Bank pro-forma auf mehr als 12 Prozentpunkte.
„In 2024, dem Jahr, in dem wir unsere ambitionierte Skalierungsstrategie auf den Weg gebracht haben, waren unsere Banken direkt in der Lage, in allen strategisch wichtigen Bereichen Ergebnisse zu liefern: starkes Umsatzwachstum, welches insbesondere durch kleinvolumige Engagements und sichtbare Fortschritte in unserem Geschäft mit Privatkund*innen getrieben wurde – bei gleichzeitig anhaltend guter Rentabilität. Durch diese Entwicklungen fühlen wir uns in der strategischen Ausrichtung der Gruppe bestätigt und blicken optimistischer denn je auf unsere mittelfristigen Ziele.
Wir danken unseren Stakeholdern für die anhaltende Unterstützung und in diesem Jahr insbesondere der Deutschen Bundesregierung für das Vertrauen, das sie im Rahmen der Investitionsgarantie in unsere ukrainische Bank gesetzt hat. Wir freuen uns über das starke Signal, das diese Investition in unsere Bank in der Ukraine sendet, und wir freuen uns darauf, unsere Unterstützung für ukrainische KKMU fortzusetzen und zu verstärken“, kommentierte Hubert Spechtenhauser, Vorsitzender des Vorstands der ProCredit Holding AG.
Vorstand beabsichtigt Dividendenvorschlag in Höhe von 0,59 EUR je Aktie
Zu Ende Dezember 2024 belief sich die harte Kernkapitalquote der Gruppe auf 13,1 % und die Gesamtkapitalquote auf 16,1 %. Die Gewinne für das erste Halbjahr 2024 wurden im regulatorischen Eigenkapital abzüglich der Dividendenabgrenzung von 1/3 für diesen Zeitraum ausgewiesen. Unter Berücksichtigung der Gewinne für das zweite Halbjahr 2024 abzüglich der Dividendenabgrenzung von 1/3 für diesen Zeitraum würde sich die pro-forma CET1-Kapitalquote auf 13,5 % belaufen.
In Anbetracht der weiterhin positiven Aussichten für die Gruppe beabsichtigt der Vorstand, der Hauptversammlung am 4. Juni 2025 eine Dividende von 0,59 EUR pro Aktie vorzuschlagen, was im Einklang mit der Dividendenpolitik der Gruppe einer Ausschüttung in Höhe von 1/3 des Konzernergebnisses des Geschäftsjahres 2024 entsprechen würde.
Der Jahresbericht 2024 der ProCredit Gruppe ist ab heute im Bereich Investor Relations auf der Website der ProCredit Holding unter https://www.procredit-holding.com/de/...fentlichungen/finanzberichte/ verfügbar. In Übereinstimmung mit den Grundsätzen des International Integrated Reporting Framework legt die Gruppe in ihrem Jahresbericht ihre Strategien, Pläne und Methoden im Rahmen der folgenden themenspezifischen Nachhaltigkeitsstandards offen: ESRS E1 „Klimawandel“, ESRS S1 „Eigene Belegschaft“, ESRS S4 „Verbraucher und Endnutzer“ und ESRS G1 „Unternehmensführung“. Das Impact Report Package 2024 wird am 20. Mai 2025 veröffentlicht.
Mein EK liegt um die 7Euro und ich kann das ganze entspannt verfolgen, aber trotzdem machts hier wenig Spaß das nichtmal die 10Euro locker halten.
Was solls...über 10Euro werde ich einen Teil abstoßen, falls die nochmal kommen, das ist aktuell wohl eher fraglich.
Fällt mir immer weder schwer bei solchen Unternehmen/Aktien sinnvolle Bewertungen vorzunehmen. Helft mir mal!
Was den Kursverfall angeht, geht es der Aktie wahrscheinlich ähnlich wie vielen Aktien, die Anfang März wegen Aussichten auf Ukrainekrieg-Ende und dann hohen Investitionen für Konjunkturpaket gestiegen sind, und nun geht seit 3-4 Tagen diese Fantasie wieder raus, weil es bei beiden Themen wohl länger dauert als erwartet.