Gerresheimer - gut - defensiv -
Seite 1 von 11 Neuester Beitrag: 05.04.25 13:33 | ||||
Eröffnet am: | 30.09.11 23:38 | von: 2141andreas | Anzahl Beiträge: | 266 |
Neuester Beitrag: | 05.04.25 13:33 | von: Hustensaftsc. | Leser gesamt: | 137.790 |
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Düsseldorf, 7. Februar 2025 – Der Vorstand der Gerresheimer AG (ISIN: DE000A0LD6E6, "Gerresheimer") reagiert auf Presseberichte und bestätigt, dass sich Gerresheimer in ersten Diskussionen mit Private Equity Investoren befindet, die gegenüber dem Vorstand auf informeller und unverbindlicher Basis ihr Interesse bekundet haben, ein mögliches öffentliches Übernahmeangebot für Gerresheimer zu erörtern. Diese Diskussionen befinden sich noch in einem sehr frühen Stadium. Es ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht absehbar, ob es tatsächlich zu einem öffentlichen Übernahmeangebot kommen wird. Gerresheimer wird etwaige Angebote im besten Interesse des Unternehmens prüfen.
Ende der Insiderinformation
https://terminal.stock3.com/?locale=de#c/newsterminal
https://www.finanznachrichten.de/...e-das-wird-jetzt-spannend-486.htm
Vor gut einer Woche hatte der Pharma- und Kosmetikverpackungshersteller bekannt gegeben, eine Übernahme durch Finanzinvestoren zu prüfen. Gespräche mit Beteiligungsgesellschaften, die dem Vorstand auf unverbindlicher Basis ihr Interesse bekundet hätten, laufen demnach. Die Diskussionen befänden sich aber noch in einem sehr frühen Stadium.
Analyst Sven Kürten von der DZ Bank setzte die Gerresheimer-Papiere auf die "DZ Bank Equity Long Ideas"-Liste, hält sie also für besonders aussichtsreich. Gerresheimer werde auf Basis der Gewinnerwartungen für 2026 deutlich niedriger gehandelt als Aktien von Wettbewerbern, argumentiert der Experte. "Gleichzeitig sind Gerresheimers pharmadominierte Endmärkte und das Geschäftsmodell trotz des kurzfristigen Gegenwinds grundsätzlich sehr attraktiv." Dies mache ein potenzielles Übernahmeangebot durch Beteiligungsgesellschaften durchaus realistisch.
Quelle: dpa-AFX
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Nun berichtet Bloomberg, dass das US-Medizintechnikunternehmen Phillips-Medisize und die Investmentgesellschaft Bain Capital ebenfalls zu den potenziellen Bietern gehörten. Die möglichen Bieter könnten Angebote für Teile des Gerresheimer-Geschäfts abgeben, während einige sich für eine Offerte zusammenschließen könnten, hieß es von nicht näher benannten Personen. Die Unternehmen lehnten laut der Nachrichtenagentur einen Kommentar ab.
Gerresheimer steht seit Jahren im Fokus von Übernahmeinteressenten, da es aufgrund seiner zwei unterschiedlichen Geschäftsbereiche als heißer Kandidat für eine Aufspaltung gilt.
Quelle: dpa-AFX
https://www.ariva.de/news/...eimer-geht-vorsichtig-ins-neuen-11549906
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Wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Insider berichtete, hat ein Konsortium um die Beteiligungsgesellschaften Warburg Pincus und KKR eine unverbindliche Offerte für Gerresheimer abgegeben. Demnach biete das Konsortium fast 90 Euro je Aktie, was den im MDax notierten Konzern mit rund 3,1 Milliarden Euro bewerte, schreibt die Agentur. Die Aktien stiegen daraufhin in der Spitze um 5,5 Prozent und standen zuletzt noch gut drei Prozent im Plus bei 79,55 Euro.
Eine Übernahme sei dem Bericht zufolge allerdings nicht garantiert, eine Einigung werde wahrscheinlich noch mehrere Wochen dauern, hieß es in dem Bericht weiter.
Jüngst hatte bereits die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet, dass Warburg Pincus und KKR die besten Karten für eine Übernahme von Gerresheimer haben, nachdem andere Interessenten aus dem Rennen um den Verpackungshersteller ausgestiegen seien.
Quelle: dpa-AFX
Ich habe etwas mit mir gerungen, aber dann doch vorhin noch ein paar Stücke dazugekauft...:-))
Anfang Februar hatte Gerresheimer mitgeteilt, eine Übernahme durch Finanzinvestoren zu prüfen. Entsprechende Gespräche mit Beteiligungsgesellschaften, die dem Vorstand auf unverbindlicher Basis ihr Interesse bekundet hätten, wurden damals bestätigt. Name oder die Höhe einer möglichen Offerte wurden dabei jedoch nicht genannt.
Analyst Knight bezog sich nun in seiner Studie auf einen Bericht der Nachrichtenagentur Reuters von Mitte März, wonach ein Konsortium um die Beteiligungsgesellschaften Warburg Pincus und KKR dem Unternehmen fast 90 Euro je Aktie biete. Dieser Preis begrenze das Aufwärtspotenzial der Aktien, die im Februar in der Spitze gut 85 Euro gekostet hatten.
Der Experte hält den Betrag für unzureichend, um eine "Overweight"-Einstufung zu rechtfertigen - auch angesichts der wahrscheinlichen Umsetzungsrisiken und regulatorischen Hürden für solche eine Transaktion.
Quelle: dpa-AFX
Anleger befürchten zusätzliche Zölle auf europäische Medikamente oder medizinische Ausrüstungen, wenn US-Präsident Donald Trump später am Mittwoch im Rosengarten des Weißen Hauses sein Zollpaket vorstellen will. Nach Angaben von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sind neben der Erwartung einer Ankündigung zu wechselseitigen Zöllen auch neue Sonderzölle unter anderem auf die Einfuhr von Pharmazeutika absehbar.
Wie es heißt, drohen potenzielle Abgaben auf Exporte damit auch für die hiesige Pharmaindustrie gefährlich zu werden. Arzneimittel im Wert von 26 Milliarden Euro und damit knapp ein Viertel (23,2 Prozent) der deutschen Pharmaexporte gingen 2023 in die USA. Prozentual gesehen ist das noch mehr als im Maschinenbau (13 Prozent) und der Chemiebranche (7,2 Prozent), deren Produkte ebenfalls zu den wichtigsten deutschen Exportgütern in die USA zählen.
Umgekehrt gibt es aber auch Bedenken hinsichtlich der Gesundheitsversorgung in Deutschland, wenn ein Handelskrieg entsteht. Deutschland importierte 2023 Pharmazeutika im Wert von 12,5 Milliarden Euro (17 Prozent) aus den USA sowie rund zwölf Prozent der Vorprodukte.
Claus Michelsen vom Verband forschender Arzneimittelhersteller befürchtet dann eine Verteuerung oder das Fehlen von Vorprodukten für Arzneimittel oder medizinische Geräte. "Damit würde die Arzneiproduktion in Deutschland unter Druck geraten mit Folgen für die Medikamentenversorgung und die Beschäftigten in der Pharmaproduktion", warnte der Chefvolkswirt des Verbandes.
EU-Kommissionschefin von der Leyen warnte am Dienstag erneut vor den Folgen eines möglichen Handelskrieges und betonte die Verhandlungsbereitschaft der EU. Zugleich machte sie deutlich, dass die EU im Fall einer unzureichenden Gesprächsbereitschaft der USA mit Gegenmaßnahmen reagieren wird./tih/tav/mis
Na und? Die Pharmabranche ist derzeit noch von Zöllen ausgenommen. Das kann sich allerdings ändern. Und G. hat diverse Produktionsstätten in den USA.
Ich hatte gestern meine Position um ein Drittel reduziert und Verluste mitgenommen. Nach dem Einbruch heute habe ich bei 56 Euro wieder aufgestockt.
https://de.marketscreener.com/kurs/aktie/...Euro-Outperform-49520125/
Da spielt es leider auch keine Rolle, dass G. möglicherweise relativ wenig hiervon betroffen ist. Ich las irgendwo, dass G. für Lieferungen aus Mexiko in die USA wohl Zölle zahlen muss, diese aber im Preis weitergegeben werden sollen. However: Wenn die gesamte Weltwirtschaft auf den Kopf gestellt wird, ist alles möglich; leider auch das, was wir uns nicht wünschen.
Aufgrund der derzeit niedrigen Bewertung bleibe ich auf meinen hohen schwebenden Verlusten sitzen und warte ab.