Krieg in der Ukraine
Seite 539 von 2367 Neuester Beitrag: 26.02.25 11:11 | ||||
Eröffnet am: | 11.03.22 21:48 | von: LachenderHa. | Anzahl Beiträge: | 60.154 |
Neuester Beitrag: | 26.02.25 11:11 | von: SARASOTA | Leser gesamt: | 9.173.836 |
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Ok warum nicht................. trotzdem sag zum abschied leiße "" SERVUS"
und Tschüsssssssssssssssss--------------
Und das nächste "" KRIEGS-STICHELN "weit von USA entfernt..
US-Präsident: Stehen Taiwan gegen China bei"..
Die USA würde Taiwan notfalls millitärisch gegen China verteidigen, so US-Präsident Joe Biden
nur nicht im eigenen Land,weit weit weg..... waffen verkaufen, und gewinne machen
mur mal so nebenbei gesagt.
Wenn ein Land ein anderes mit Angriffswaffen angreift, dann darf das angegriffene Land keinesfalls Angriffswaffen nutzen, um das eigene Gebiet zurückzuerobern, denn das würde den Angreifer provozieren. Ähnlich ist es übrigens wenn das angegriffene Land es wagen würde, auch nur eine Rakete auf russisches Gebiet zu schiessen. Das wäre die ultimative Eskalation ausgehend vom angegriffenen Land.
Wenn Russland die Ukraine angreift, dann wäre ein Sieg Russlands, wenn man grosse Teile der Ukraine einnimmt und ins eigene Herrschaftsgebiet eingliedert. Eine Niederlage für Russland wäre es, wenn man lediglich auf der Krim bleibt und in Teilen des Donbass, also dem Status vor dem 24.Februar. Von einem Sieg der Ukraine würde man hingegen sprechen, wenn man besetzte ukrainische Gebiete zurückerobert. …. Merkt ihr eigentlich wie grotesk das alles ist? Die Diskussion hierzulande, auch wie du sie führst, macht mich echt wütend.
Lies mal den gesamten Artikel und nicht nur das Stück, das ich zitiert hatte. Weiter unten im Artikel geht es auch um viel mehr, nämlich den ganzen Zustand des russischen Systems. Es gibt sehr gute Gründe, Russland und damit dem System Putin die Niederlage zu wünschen.
Die Debatten, die wir hier in Deutschland führen, wirken dagegen geradezu grotesk und albern.
Ist das der letzte Versuch dem KRIEG einen rechtsstaatlichen Stempel zu geben und die Schandtaten zu legitimieren?
Wie soll das Referendum nach diesem Kriegsakt überhaupt noch fair und ehrlich ablaufen?
Wie ruft man Wahlberechtigte zusammen? Warum sollten die Bewohner sich das antun, gerade diejenigen welche gegen die Besatzer wären. Widerstand kann lebensgefährlich sein.
Ich sage Euch wie das ablaufen könnte und wir, wenn es dazu kommt:
Man benennt einen Wahltag.Lässt die Anwesenden wählen inklusive Separatisten+Soldaten.
Dann haben am Ende 2000 Personen abgestimmt. 98% Zustimmung und verkündet das Ergebnis.
Ein Schelm wer BÖSES dabei denkt.
Wenn die Zahlen nicht passen, kann man es sich zurecht machen.
Sind ja keine neutralen Beobachter da.
Für mich scheint das tatsächlich ein Abgesang der Realität des Kreml-Regimes zu sein, wenn es so kommen würde. Letzter Strohhalm sozusagen.
D.h. es ist nicht der Typus Waffe, der über Angriff oder Verteidigung entscheidet, sondern vielmehr das Ziel, mit dem die Waffe eingesetzt wird.
Wenn z.B. Russland die Waffen zum Angriff auf die Ukraine einsetzt, so ist es egal, welch Typus Waffe das ist, dann sind das meiner Meining nach Angriffswaffen, weil sie dem Zweck des Angriffs eines Gebietes dienen, welches rechtmäßig nicht im eigenen Besitz befindlich ist. Das ist so als würde ein Einbrecher über den Zaun springen und mit Pfefferspray das Opfer besprühen. Dann wäre das Pfefferspray eben keine Verteidigungswaffe, sondern eine Angriffswaffe.
Wenn die Ukraine sich gegen diesen Angriff zur Wehr setzt und Russland wieder aus dem eigenen Gebiet vertreibt, dann ist der Einsatzzweck die Verteidigung, somit sind es Verteidigungswaffen.
Das ist so als würde ein Einbrecher ins Haus eindringen und das Opfer mittels Pfefferspray versuchen den Täter aus dem Haus zu treiben. Das Pfefferspray wäre dann keine Angriffswaffe, sondern Verteidigungswaffe.
An dem Punkt, an dem die Ukraine über den russischen Zaun springt, dann würde die Ukraine zum Angreifer und Russland zum Verteidiger, somit Angriffswaffen und Verteidigungswaffen die Seiten tauschen.
Aber klar übt Russland auch Druck aus, wie wir es im Süden auch sehen, in dem man russische Dokumente mit der Auflage erteilt, dass es nur dann Rentenauszahlungen geben könne. Ziemlich perfides Spiel, was die Besatzer da treiben. Noch garnicht davon zu reden, wie man mit dem nach Russland deportierten Ukrainern umgeht, denen nur die Wahl bleibt in den Lagern hinter Moskau entweder sich dort mit niedrigem Lebensstandard zu arrangieren, oder den langen Weg nach Europa oder bevorzugt Georgien, Israel etc. zu gehen. Aber Flüchtlingshelfer werden in Russland ja schikaniert und schlimmeres. Sie selbst mussten daher schon ins Ausland fliehen.
Aber darum geht es nicht - es geht den Russen darum, eine Situation herbeizuführen, in der sie jeden Angriff auf die nach dem Referendum zu Russland 'gehörenden' Gebiete als Angriff auf Russland selbst betrachten können und damit einen Grund für eine Generalmobilmachung haben (...die sich gegen die NATO richtet...).
Anders kann nämlich Russland eine Niederlage in der Ukraine nicht mehr abwenden. Aber alles soll den Anschein von Legitimität haben, obwohl jeder weiß, dass alles nur ein gigantisches Lügengebäude ist.
Noch schnell die 98% Zustimmung gesichert mit dem man hofft, die eigenen Leute ruhig stimmen zu können.
Nach dem Motto, Wir haben zwar versagt, aber wir haben es im Sinne der Menschen vor Ort getan.
Und genau darum ging es mir ja. Wir weigern uns sehr wohl, auch die USA, Waffen zu liefern, die eine Offensive der Ukrainern wesentlich beschleunigen könnte. Und da nimmt man sehr wohl Rücksicht auf die russischen Befindlichkeiten in der Nähe ihrer Grenze, und das nicht erst seit 2014 oder 2022.
Das ist ja das Perverse, auch an der Begründung Putins für den Krieg und den ständigen Relativierungen hierzulande. Man wirft dem Westen respektive der NATO vor, die Osterweiterung zu weit getrieben zu haben. Mal abgesehen davon dass es ein Selbstbestimmungsrecht der osteuropäischen Staaten gibt, gab es dabei immer Grenzen was die Art der Waffen und den Umfang der stationierten Soldaten betrifft. Das Märchen einer Bedrohung Russlands durch den Westen hat Putin gezielt aufgebaut, und das führt er heute im Ukrainekrieg auch weiter fort. Das wundert mich auch nicht. Fragwürdig finde ich nur, wie stark das Einzug in Debatten (auch in den bösen, linken Mainstreammedien) hierzulande gehalten hat.
Vermutlich hätte die Ukraine im Westen keinerlei Unterstützung für ein Vorhaben zur Rückeroberung dieser Gebiete erfahren, weil es im Westen und u.a. auch der NATO gängige Meinung war, dass man Russland diese Gebiete besser zugestehen als einen weiteren Konflikt provozieren sollte.
Um dennoch auch der Ukraine gerecht werden zu können und die Souveränität von Staaten nicht zu ignorieren, wurden die Gebiete nicht anerkannt, sondern lies man diese Gebiete im Status-Quo.
Hätte Russland nun auf eine Anerkennung und Eingliederung dieser Gebiete in die russische Föderation bestanden und dabei etwas mit den Säbeln gerasselt, vielleicht sogar Truppen in diese Gebiete geschickt, so wäre der Konflikt wohl nie so hoch gekocht und erst recht hätte es diese Einigkeit bei Waffenlieferungen seitens des Westens nie gegeben. Vermutlich hätte der Waffen nahezu keine Waffen geliefert, weil es zum damaligen Zeitpunkt schlichtweg unpopulär war.
So setzte die NATO u.a. auch Verhandlungen mit der Ukraine über einen Beitritt nach dem 1.Ukrainekrieg auf unbestimmte Zeit aus, mit dem Grund, dass man Russland keine Steilvorlage liefern wollte.
Doch Russland ging es nie um diese Gebiete. Im Gegenteil, die Gebiete dienten mehr oder weniger dem Zweck des Aufbaus einer militärischen Infrastruktur um den Fuß leichter in die Tür zu bekommen und zukünftige Kriegseinsätze darüber besser koordinieren zu können.
Denn wenn man die Gebiete tatsächlich eingliedern hätte wollen, hätte man das nach dem 1.Ukrainekrieg vor Jahren bereits tun können. Im Gegenteil, vor allem die Seperatistengebiete warteten vergeblich über irgendeine wirtschaftliche oder finanzielle Unterstützung aus Russland. Man lies die Seperatisten einfach machen und interessierte sich nicht weiter dafür.
Und nun nach Jahren will man plötzlich über eine Eingliederung abstimmen lassen. Ob eine Mehrheit der Leute in diesem Gebieten wirklich noch so euphorisiert wie damals ist? Ich glaube kaum, viele der ethnischen Russen werden es bestimmt schon bereut haben und bei nächster Gelegenheit in die Ukraine flüchten versuchen. Und die wirklich überzeugten Russen werden vermutlich mittlerweile in Richtung Russland abgewandert sein.
Übrig werden vermutlich vor allem ältere Menschen, die nicht mehr umziehen wollen, die am Ende nur ihre Ruhe und ein bisschen Auskommen haben wollen.
Das NATO-Osterweiterungs-Argument ist faktischer Blödsinn, denn ...
1. obliegt es jedem Staat selbst, welche Militärbündnisse es eingeht
2. ist Russland ein solch großes und militärisch eigentlich starkes Land, dass es kein Militärbündnis und Militär fürchten muss, erst recht nicht, wenn es Atomwaffen in der Rückhand hat.
3. sind es lediglich 2% der russischen Grenze, in der NATO-Truppen stationiert sind. Von einer Bedrohungslage kann daher keine Rede sein, zumal die dort stationierten Truppen eher spartanisch aufgestellt sind, u.a. auch aus Rücksicht auf Russland.
4. trug und trägt Russland mit seinem Verhalten die Osterweiterung maßgeblich voran. Ohne den Angriffskrieg Russlands, ohne die große Unsicherheit und Distanz, die Russland all die Jahre ausgestrahlt hat, hätte es gar keinen Bedarf nach NATO-Beitritten gegeben. Bestes Beispiel ist Finnland, die erst aufgrund der Aktionen die Russland vom Zaune gebrochen hat, der NATO beitreten. Gleiches gilt übrigens auch für die Ukraine, die vor 2014 überhaupt nicht an einen NATO-Beitritt dachte. Erst mit dem Einmarsch Russlands wurde die Zustimmung zur NATO sowie auch der EU deutlich vorangetrieben.
Das ist doch klar, dass wenn der Nachbar ins Land einfällt und sich bereits im Vorfeld wie ein respektloser Rüpel benommen hat, dass man selbst sowie andere Nachbarn sich um die eigene Sicherheit sorgt und sich von diesem Rüpel abwendet.
Ich stelle mir das auch Sicht der russischen Truppen sehr deprimierend vor, wenn du über Wochen und Monate unter reichlicher Verluste mühsam Gebiete erobert hast und nun zusehen musst, wie sich all diese Mühen binnen weniger Tage in Luft auflösen und die erbrachten Opfer für die Katz waren.
Sich dann nochmal aufzurappeln und der durch die Fortschritte motivierten Ukrainer die im Gegensatz zu früheren Tagen nun mit moderner westlicher Technik gegenüberstehen, das halte ich für extrem schwierig.
Die Moral der russischen Armee dürfte dementsprechend niedrig sein und die meisten Soldaten wahrscheinlich nur versuchen irgendwie aus diesem Schlamassel herauszukommen.
Ferner kommt zu allem Übel noch hinzu, dass im Zeitraum September bis November saisonbedingt viele Kontrakte auslaufen, von denen vermutlich bei diesen Aussichten kaum Jemand verlängern wird.
Denn im Gegensatz zur US-Armee, die primär durch Berufssoldaten geprägt ist, ist das in Russland anders, was u.a. auch die deutlich niedrigeren Militärausgaben in Russland erklärt, in der aktuellen Situation aber wenig zielführend ist.
Evtl. kann sich die Krim und die Seperatistengebiete noch über den Winter retten, wobei auch das schwierig werden dürfte, wenn man die hohe Dynamik bei den Rückeroberungen betrachtet.
Russland und die Seperatisten haben faktisch nichts mehr zuzusetzen und kollabieren nach und nach.
Frontlinien die durchbrechen und ukrainische Truppen die keine Zeit lassen, um neue gut funktionierende Verteidigungslinien aufbauen zu können.
" Spekulationen auf eine nahende Verhängung des Kriegsrechts in Russland hat die dortigen Börsen auf Talfahrt. Die Leitindizes der Moskauer Börse fielen zeitweise um mehr als zehn Prozent. Das ist für beide der größte Kursrutsch seit einem halben Jahr.
Genährt wurden die Spekulationen von der Verabschiedung eines Gesetzes durch das russische Parlament, das Strafen für Vergehen wie Desertion oder Gehorsamsverweigerung während einer Mobilmachung oder in Kampf-Situationen verschärft. Es herrsche Furcht, dass das Kriegsrecht verhängt und eine Generalmobilmachung angeordnet werde, sagte ein Analyst."
Quelle: https://www.n-tv.de/wirtschaft/der_boersen_tag/...rticle23601304.html
Der Krieg im Donbass, erst recht ab diesem Jahr, da wird man auch in der russischen Bevölkerung selbst kritisch sein, wenn auch unter vorgehaltener Hand, aber bei der Krim sind sich 90-95% der Russen einig, dass das russisches Gebiet ist. Das mag man aus Gründen hierzulande anders sehen, und in der Ukraine sowieso, aber die Krim ist als Uralubsgebiet, als auch historisch und militärisch für die Russen einfach enorm wichtig.
Der Donbass hingegen ist eher wirtschaftlich wichtig, und falls die russische Oppoisition erstarkt, dann wird man den Überfall auf die Ukraine im Donbass in diesem Jahr auch als imperialsitisch und ökonomischen Imperialismus brandmarken. Schon 2014/15 gab es ja in Moskau Großdemonstrationen gegen Putin mit vielen ukrianischen Fahnen. Das waren dann allerdings auch die letzten Demos in Russland, bevor die große Welle von Verhaftungen, teils Ermordungen von Oppoisitionellen und Einschränkung der Meinungsfreiheit begann. Seitdem ist das Land mehr oder weniger gleichgeschaltet und Oppositon flüchtete oder hat ihren Mund gehalten. Das heißt aber nicht, dass sie verschwunden wäre.
Beim Rest wäre ich sehr skeptisch, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass die 24% Ukrainer, erst recht nicht die 12% Krimtataren das wollten.
Wahrscheinlich würde es für eine Mehrheit reichen, doch sehr üppig dürfte diese nicht ausfallen.
Bei den Seperatistengebieten sehe ich das noch schwieriger, hier wird es faktisch keine Mehrheit geben. Es wurde hier schlichtweg von Russland zu viel versprochen und nix gehalten, man hat die Gebiete faktisch sich selbst überlassen.
Auch aus wirtschaftlichen Gründen braucht Russland den Osten der Ukraine nicht, da es selbst über genügend Rohstoffe und eigentlich auch Industrie verfügt. Vielmehr diente es letztendlich dem Zweck der Schwächung der Ukraine, sowie einem militärischen Rückzugsort aus der man die Ukraine angreifen kann.