Krieg in der Ukraine


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Neuester Beitrag: 26.02.25 11:11
Eröffnet am:11.03.22 21:48von: LachenderHa.Anzahl Beiträge:60.154
Neuester Beitrag:26.02.25 11:11von: SARASOTALeser gesamt:9.173.836
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3326 Postings, 5068 Tage schakal1409O je....

 
  
    #13451
20.09.22 14:01
Nutzerhetze..???????
Ok warum nicht................. trotzdem sag zum abschied leiße "" SERVUS"

und Tschüsssssssssssssssss--------------

Und das nächste  "" KRIEGS-STICHELN "weit von USA entfernt..
US-Präsident: Stehen Taiwan gegen China bei"..
Die USA würde Taiwan  notfalls millitärisch gegen China  verteidigen, so US-Präsident Joe Biden

nur nicht im eigenen Land,weit weit weg..... waffen verkaufen, und gewinne machen

mur mal so nebenbei gesagt.  

121139 Postings, 3324 Tage skaribuTiefschwarz!

 
  
    #13452
1
20.09.22 14:03

9678 Postings, 1898 Tage qiwwiHumor?? nee, einfach nur bekloppt und reif für die

 
  
    #13453
20.09.22 14:09
Anstalt (oder Insel...)  

111420 Postings, 9115 Tage KatjuschaLucky79 .. 10:07 fassen wir zusammen

 
  
    #13454
6
20.09.22 14:22
Okay, dann fasse ich mal deine Meinung, die auch der von Wagenknecht, Todenhöfer und Co entspricht, mal zusammen.


Wenn ein Land ein anderes mit Angriffswaffen angreift, dann darf das angegriffene Land keinesfalls Angriffswaffen nutzen, um das eigene Gebiet zurückzuerobern, denn das würde den Angreifer provozieren. Ähnlich ist es übrigens wenn das angegriffene Land es wagen würde, auch nur eine Rakete auf russisches Gebiet zu schiessen. Das wäre die ultimative Eskalation ausgehend vom angegriffenen Land.

Wenn Russland die Ukraine angreift, dann wäre ein Sieg Russlands, wenn man grosse Teile der Ukraine einnimmt und ins eigene Herrschaftsgebiet eingliedert. Eine Niederlage für Russland wäre es, wenn man lediglich auf der Krim bleibt und in Teilen des Donbass, also dem Status vor dem 24.Februar. Von einem Sieg der Ukraine würde man hingegen sprechen, wenn man besetzte ukrainische Gebiete zurückerobert. …. Merkt ihr eigentlich wie grotesk das alles ist? Die Diskussion hierzulande, auch wie du sie führst, macht mich echt wütend.

111420 Postings, 9115 Tage KatjuschaAch, und noch was an Lucky79

 
  
    #13455
2
20.09.22 14:25
In dem Artikel, den ich heute Nacht verlinkt hatte, ging es nicht nur um die Frage, ob sich russische Oppositionelle mittlerweile eine Niederlage Russlands als patriotischen Akt wünschen.

Lies mal den gesamten Artikel und nicht nur das Stück, das ich zitiert hatte. Weiter unten im Artikel geht es auch um viel mehr, nämlich den ganzen Zustand des russischen Systems. Es gibt sehr gute Gründe, Russland und damit dem System Putin die Niederlage zu wünschen.

Die Debatten, die wir hier in Deutschland führen, wirken dagegen geradezu grotesk und albern.

2226 Postings, 6418 Tage zoli2003Verzweiflung=Referendum

 
  
    #13456
9
20.09.22 14:32
Nun möchte der Kreml als Joker noch schnell ein Referendum im Donbass und Luhansk durch drücken?
Ist das der letzte Versuch dem KRIEG einen rechtsstaatlichen Stempel zu geben und die Schandtaten zu legitimieren?

Wie soll das Referendum nach diesem Kriegsakt überhaupt noch fair und ehrlich ablaufen?
Wie ruft man Wahlberechtigte zusammen? Warum sollten die Bewohner sich das antun, gerade diejenigen welche gegen die Besatzer wären. Widerstand kann lebensgefährlich sein.

Ich sage Euch wie das ablaufen könnte und wir, wenn es dazu kommt:
Man benennt einen Wahltag.Lässt die Anwesenden wählen inklusive Separatisten+Soldaten.
Dann haben am Ende 2000 Personen abgestimmt. 98% Zustimmung und verkündet das Ergebnis.
Ein Schelm wer BÖSES dabei denkt.
Wenn die Zahlen nicht passen, kann man es sich zurecht machen.
Sind ja keine neutralen Beobachter da.

Für mich scheint das tatsächlich ein Abgesang der Realität des Kreml-Regimes zu sein, wenn es so kommen würde. Letzter Strohhalm sozusagen.
 

30553 Postings, 8697 Tage Tony FordÄhm was sind eigentlich Angriffswaffen?

 
  
    #13457
2
20.09.22 14:46
Die Definition Verteidigungswaffen und Angriffswaffen ist irreführend, wahrscheinlich erfunden durch Politik und Medien. In der Realität gibt es solche Waffentypen nicht, wenn man vielleicht mal von Raketenabwehrsystemen absieht, die man, wenn man will, wahrscheinlich aber auch zu Angriffszwecken umfunktionieren kann.

D.h. es ist nicht der Typus Waffe, der über Angriff oder Verteidigung entscheidet, sondern vielmehr das Ziel, mit dem die Waffe eingesetzt wird.

Wenn z.B. Russland die Waffen zum Angriff auf die Ukraine einsetzt, so ist es egal, welch Typus Waffe das ist, dann sind das meiner Meining nach Angriffswaffen, weil sie dem Zweck des Angriffs eines Gebietes dienen, welches rechtmäßig nicht im eigenen Besitz befindlich ist. Das ist so als würde ein Einbrecher über den Zaun springen und mit Pfefferspray das Opfer besprühen. Dann wäre das Pfefferspray eben keine Verteidigungswaffe, sondern eine Angriffswaffe.

Wenn die Ukraine sich gegen diesen Angriff zur Wehr setzt und Russland wieder aus dem eigenen Gebiet vertreibt, dann ist der Einsatzzweck die Verteidigung, somit sind es Verteidigungswaffen.
Das ist so als würde ein Einbrecher ins Haus eindringen und das Opfer mittels Pfefferspray versuchen den Täter aus dem Haus zu treiben. Das Pfefferspray wäre dann keine Angriffswaffe, sondern Verteidigungswaffe.

An dem Punkt, an dem die Ukraine über den russischen Zaun springt, dann würde die Ukraine zum Angreifer und Russland zum Verteidiger, somit Angriffswaffen und Verteidigungswaffen die Seiten tauschen.

 

179550 Postings, 8548 Tage GrinchLetztlich ist das russische Volk dafür

 
  
    #13458
2
20.09.22 14:46
verantwortlich die Typen an ner Tankstelle aufzuknüpfen.

111420 Postings, 9115 Tage KatjuschaZoli2003, wobei man sagen muss, dass

 
  
    #13459
5
20.09.22 14:48
zumindest in den Teilen, die vor dem 24.Februar schon annektiert waren, wahrscheinlich die Mehrheit auch ohne Druck zu Russland gehören wollen. Liegt auch daran, dass diejenigen, die sich als ukrainisch empfinden eh schon geflüchtet waren. Und viele eher unpolitische Menschen wollen irgendwann auch einfach ihre Ruhe haben. Wenn die eh russisch sprechend sind und gerade die Alten schon Sowjetbürger waren, dann arrangiert man sich halt mit den neuen Machthabern.
Aber klar übt Russland auch Druck aus, wie wir es im Süden auch sehen, in dem man russische Dokumente mit der Auflage erteilt, dass es nur dann Rentenauszahlungen geben könne. Ziemlich perfides Spiel, was die Besatzer da treiben. Noch garnicht davon zu reden, wie man mit dem nach Russland deportierten Ukrainern umgeht, denen nur die Wahl bleibt in den Lagern hinter Moskau entweder sich dort mit niedrigem Lebensstandard zu arrangieren, oder den langen Weg nach Europa oder bevorzugt Georgien, Israel etc. zu gehen. Aber Flüchtlingshelfer werden in Russland ja schikaniert und schlimmeres. Sie selbst mussten daher schon ins Ausland fliehen.

9678 Postings, 1898 Tage qiwwiBin sicher, daß die Ukraine und wir die Ergebnisse

 
  
    #13460
5
20.09.22 14:52
niemals anerkennen werden.

Aber darum geht es nicht - es geht den Russen darum, eine Situation herbeizuführen, in der sie jeden Angriff auf die nach dem Referendum zu Russland 'gehörenden' Gebiete als Angriff auf Russland selbst betrachten können und damit einen Grund für eine Generalmobilmachung haben (...die sich gegen die NATO richtet...).

Anders kann nämlich Russland eine Niederlage in der Ukraine nicht mehr abwenden.   Aber alles soll den Anschein von Legitimität haben, obwohl jeder weiß, dass alles nur ein gigantisches Lügengebäude ist.  

30553 Postings, 8697 Tage Tony Ford14:32 Legitimation ...

 
  
    #13461
3
20.09.22 14:52
vermutlich geht es lediglich um Legitimation vor allem vorm eigenen Volke in Russland.

Noch schnell die 98% Zustimmung gesichert mit dem man hofft, die eigenen Leute ruhig stimmen zu können.

Nach dem Motto, Wir haben zwar versagt, aber wir haben es im Sinne der Menschen vor Ort getan.  

111420 Postings, 9115 Tage KatjuschaTonyFord, deine Definition wäre zwar die Richtige,

 
  
    #13462
2
20.09.22 14:57
aber du weißt doch sehr genau wie es derzeit gemeint und medial diskutiert wird.

Und genau darum ging es mir ja. Wir weigern uns sehr wohl, auch die USA, Waffen zu liefern, die eine Offensive der Ukrainern wesentlich beschleunigen könnte. Und da nimmt man sehr wohl Rücksicht auf die russischen Befindlichkeiten in der Nähe ihrer Grenze, und das nicht erst seit 2014 oder 2022.

Das ist ja das Perverse, auch an der Begründung Putins für den Krieg und den ständigen Relativierungen hierzulande. Man wirft dem Westen respektive der NATO vor, die Osterweiterung zu weit getrieben zu haben. Mal abgesehen davon dass es ein Selbstbestimmungsrecht der osteuropäischen Staaten gibt, gab es dabei immer Grenzen was die Art der Waffen und den Umfang der stationierten Soldaten betrifft. Das Märchen einer Bedrohung Russlands durch den Westen hat Putin gezielt aufgebaut, und das führt er heute im Ukrainekrieg auch weiter fort. Das wundert mich auch nicht. Fragwürdig finde ich nur, wie stark das Einzug in Debatten (auch in den bösen, linken Mainstreammedien) hierzulande gehalten hat.

2604 Postings, 1790 Tage tschaikowskyGegen die NATO?

 
  
    #13463
20.09.22 15:01
Mit welchem Material denn bitteschön?  

2604 Postings, 1790 Tage tschaikowskyDie haben doch nichts mehr

 
  
    #13464
20.09.22 15:01
bzw nur noch Schrott. Gegen die Nato wäre Harakiri.  

111420 Postings, 9115 Tage KatjuschaIch glaub qiwwi meint mit „gegen die NATO richtet“

 
  
    #13465
2
20.09.22 15:04
Keine Krieg gegen die NATO, sondern das man in Russland selbst die Generalmobilmachung damit rechtfertigen würde, dass man sich gegen die NATO, also den Westen verteidigen müsse.

30553 Postings, 8697 Tage Tony Ford14:48 Krim und Seperatistengebiete ...

 
  
    #13466
6
20.09.22 15:13
das ist ja eigentlich das Traurige, dass Russland hätte sich mit diesem Gebieten zufrieden geben können.

Vermutlich hätte die Ukraine im Westen keinerlei Unterstützung für ein Vorhaben zur Rückeroberung dieser Gebiete erfahren, weil es im Westen und u.a. auch der NATO gängige Meinung war, dass man Russland diese Gebiete besser zugestehen als einen weiteren Konflikt provozieren sollte.

Um dennoch auch der Ukraine gerecht werden zu können und die Souveränität von Staaten nicht zu ignorieren, wurden die Gebiete nicht anerkannt, sondern lies man diese Gebiete im Status-Quo.

Hätte Russland nun auf eine Anerkennung und Eingliederung dieser Gebiete in die russische Föderation bestanden und dabei etwas mit den Säbeln gerasselt, vielleicht sogar Truppen in diese Gebiete geschickt, so wäre der Konflikt wohl nie so hoch gekocht und erst recht hätte es diese Einigkeit bei Waffenlieferungen seitens des Westens nie gegeben. Vermutlich hätte der Waffen nahezu keine Waffen geliefert, weil es zum damaligen Zeitpunkt schlichtweg unpopulär war.

So setzte die NATO u.a. auch Verhandlungen mit der Ukraine über einen Beitritt nach dem 1.Ukrainekrieg auf unbestimmte Zeit aus, mit dem Grund, dass man Russland keine Steilvorlage liefern wollte.

Doch Russland ging es nie um diese Gebiete. Im Gegenteil, die Gebiete dienten mehr oder weniger dem Zweck des Aufbaus einer militärischen Infrastruktur um den Fuß leichter in die Tür zu bekommen und zukünftige Kriegseinsätze darüber besser koordinieren zu können.

Denn wenn man die Gebiete tatsächlich eingliedern hätte wollen, hätte man das nach dem 1.Ukrainekrieg vor Jahren bereits tun können. Im Gegenteil, vor allem die Seperatistengebiete warteten vergeblich über irgendeine wirtschaftliche oder finanzielle Unterstützung aus Russland. Man lies die Seperatisten einfach machen und interessierte sich nicht weiter dafür.

Und nun nach Jahren will man plötzlich über eine Eingliederung abstimmen lassen. Ob eine Mehrheit der Leute in diesem Gebieten wirklich noch so euphorisiert wie damals ist? Ich glaube kaum, viele der ethnischen Russen werden es bestimmt schon bereut haben und bei nächster Gelegenheit in die Ukraine flüchten versuchen. Und die wirklich überzeugten Russen werden vermutlich mittlerweile in Richtung Russland abgewandert sein.
Übrig werden vermutlich vor allem ältere Menschen, die nicht mehr umziehen wollen, die am Ende nur ihre Ruhe und ein bisschen Auskommen haben wollen.  

72504 Postings, 6108 Tage Fillorkill'Verzweiflung=Referendum'

 
  
    #13467
4
20.09.22 15:30
Die Verzweiflung besteht darin erkennen zu müssen, dass die realen russischen Fronttruppen nicht bereit sind, in einem völlig sinnlosen Krieg ernsthaft zu kämpfen, was dann auch den primären Grund für die ukrainischen Fortschritte darstellt. Damit erodiert auch die Möglichkeit, die 'Volksrepubliken' gegen eine drohende Übernahme durch die Ukraine konventionell verteidigen zu können. Das was bleibt ist die Partizipation an der russischen Nukleardoktrin und dafür ist es eben erforderlich Teil Russlands zu werden. Die Ankündigung der Referenden wäre so als Eingeständnis zu interpretieren, dass der Krieg konventionell bereits verloren gegeben werden muss.  

30553 Postings, 8697 Tage Tony Ford14:57 absolut ...

 
  
    #13468
2
20.09.22 15:40
so sehe ich das aus dieser Warte auch.

Das NATO-Osterweiterungs-Argument ist faktischer Blödsinn, denn ...

1. obliegt es jedem Staat selbst, welche Militärbündnisse es eingeht

2. ist Russland ein solch großes und militärisch eigentlich starkes Land, dass es kein Militärbündnis und Militär fürchten muss, erst recht nicht, wenn es Atomwaffen in der Rückhand hat.

3. sind es lediglich 2% der russischen Grenze, in der NATO-Truppen stationiert sind. Von einer Bedrohungslage kann daher keine Rede sein, zumal die dort stationierten Truppen eher spartanisch aufgestellt sind, u.a. auch aus Rücksicht auf Russland.

4. trug und trägt Russland mit seinem Verhalten die Osterweiterung maßgeblich voran. Ohne den Angriffskrieg Russlands, ohne die große Unsicherheit und Distanz, die Russland all die Jahre ausgestrahlt hat, hätte es gar keinen Bedarf nach NATO-Beitritten gegeben. Bestes Beispiel ist Finnland, die erst aufgrund der Aktionen die Russland vom Zaune gebrochen hat, der NATO beitreten. Gleiches gilt übrigens auch für die Ukraine, die vor 2014 überhaupt nicht an einen NATO-Beitritt dachte. Erst mit dem Einmarsch Russlands wurde die Zustimmung zur NATO sowie auch der EU deutlich vorangetrieben.

Das ist doch klar, dass wenn der Nachbar ins Land einfällt und sich bereits im Vorfeld wie ein respektloser Rüpel benommen hat, dass man selbst sowie andere Nachbarn sich um die eigene Sicherheit sorgt und sich von diesem Rüpel abwendet.  

30553 Postings, 8697 Tage Tony Ford15:30 dass Russland den Krieg bereits ...

 
  
    #13469
3
20.09.22 15:53
verloren gegeben zu haben scheint, dafür sprechen auch die Umschichtungsbewegungen von Militär und Verwaltung. Z.B. die KampfJets, welche bereits vor einigen Wochen von der Krim abgezogen wurden, die U-Boote die nun abgezogen wurden, die Verwaltungsapparate die aus der Donbas-Region in Richtung Grenze abgezogen werden.

Ich stelle mir das auch Sicht der russischen Truppen sehr deprimierend vor, wenn du über Wochen und Monate unter reichlicher Verluste mühsam Gebiete erobert hast und nun zusehen musst, wie sich all diese Mühen binnen weniger Tage in Luft auflösen und die erbrachten Opfer für die Katz waren.

Sich dann nochmal aufzurappeln und der durch die Fortschritte motivierten Ukrainer die im Gegensatz zu früheren Tagen nun mit moderner westlicher Technik gegenüberstehen, das halte ich für extrem schwierig.

Die Moral der russischen Armee dürfte dementsprechend niedrig sein und die meisten Soldaten wahrscheinlich nur versuchen irgendwie aus diesem Schlamassel herauszukommen.

Ferner kommt zu allem Übel noch hinzu, dass im Zeitraum September bis November saisonbedingt viele Kontrakte auslaufen, von denen vermutlich bei diesen Aussichten kaum Jemand verlängern wird.

Denn im Gegensatz zur US-Armee, die primär durch Berufssoldaten geprägt ist, ist das in Russland anders, was u.a. auch die deutlich niedrigeren Militärausgaben in Russland erklärt, in der aktuellen Situation aber wenig zielführend ist.
 

30553 Postings, 8697 Tage Tony FordIch bleibe dabei ...

 
  
    #13470
3
20.09.22 15:57
die Ukraine wird Russland noch in diesem Jahr aus dem Lande vertrieben haben.

Evtl. kann sich die Krim und die Seperatistengebiete noch über den Winter retten, wobei auch das schwierig werden dürfte, wenn man die hohe Dynamik bei den Rückeroberungen betrachtet.

Russland und die Seperatisten haben faktisch nichts mehr zuzusetzen und kollabieren nach und nach.

Frontlinien die durchbrechen und ukrainische Truppen die keine Zeit lassen, um neue gut funktionierende Verteidigungslinien  aufbauen zu können.  

4779 Postings, 2134 Tage HurtBald Kriegsrecht in Russland?

 
  
    #13471
2
20.09.22 16:11
Börsenindizes krachen runter

" Spekulationen auf eine nahende Verhängung des Kriegsrechts in Russland hat die dortigen Börsen auf Talfahrt. Die Leitindizes der Moskauer Börse fielen zeitweise um mehr als zehn Prozent. Das ist für beide der größte Kursrutsch seit einem halben Jahr.

Genährt wurden die Spekulationen von der Verabschiedung eines Gesetzes durch das russische Parlament, das Strafen für Vergehen wie Desertion oder Gehorsamsverweigerung während einer Mobilmachung oder in Kampf-Situationen verschärft. Es herrsche Furcht, dass das Kriegsrecht verhängt und eine Generalmobilmachung angeordnet werde, sagte ein Analyst."

Quelle: https://www.n-tv.de/wirtschaft/der_boersen_tag/...rticle23601304.html  

111420 Postings, 9115 Tage Katjuschaalso bei der Krim bin ich skeptisch

 
  
    #13472
3
20.09.22 16:15
Das wird Russland mit aller Macht verteidigen, und es ist militärisch ja auch leichter zu verteidigen. Die Krim ist Prestige. Daran wird man nicht rütteln können.

Der Krieg im Donbass, erst recht ab diesem Jahr, da wird man auch in der russischen Bevölkerung selbst kritisch sein, wenn auch unter vorgehaltener Hand, aber bei der Krim sind sich 90-95% der Russen einig, dass das russisches Gebiet ist. Das mag man aus Gründen hierzulande anders sehen, und in der Ukraine sowieso, aber die Krim ist als Uralubsgebiet, als auch historisch und militärisch für die Russen einfach enorm wichtig.

Der Donbass hingegen ist eher wirtschaftlich wichtig, und falls die russische Oppoisition erstarkt, dann wird man den Überfall auf die Ukraine im Donbass in diesem Jahr auch als imperialsitisch und ökonomischen Imperialismus brandmarken. Schon 2014/15 gab es ja in Moskau Großdemonstrationen gegen Putin mit vielen ukrianischen Fahnen. Das waren dann allerdings auch die letzten Demos in Russland, bevor die große Welle von Verhaftungen, teils Ermordungen von Oppoisitionellen und Einschränkung der Meinungsfreiheit begann. Seitdem ist das Land mehr oder weniger gleichgeschaltet und Oppositon flüchtete oder hat ihren Mund gehalten. Das heißt aber nicht, dass sie verschwunden wäre.

3198 Postings, 1569 Tage sg-1@Katjuscha

 
  
    #13473
1
20.09.22 16:23
Die Krim hatte Putin bereits bei Einmarsch im Osten verloren. Der Einmarsch war der größte Fehler Putins. Arme Welt  

1552 Postings, 970 Tage BabcockErdogan: Rückgabe besetzter Gebiete an UA

 
  
    #13474
3
20.09.22 16:54
Was ist nun mit dem Sultan los? Eine kleine Abkehr von Putin nachdem er zuvor auf leichtem Kuschelkurs war?
 

30553 Postings, 8697 Tage Tony Ford16:15 so klar ...

 
  
    #13475
1
20.09.22 17:01
sehe ich die Situation nicht. Auf der Krim sind "nur" 58% ethnische Russen, die zu 90-95% an Russland angegliedert werden wollen. Wobei ich auch da skeptisch wäre, nachdem wie sich Russland die letzte Zeit entwickelt hat. Wer will schon freiwillig gern in einem Land leben, in der allein das Wort "Krieg" zu äußern, bis zu 15 Jahre Haft einbringen kann.

Beim Rest wäre ich sehr skeptisch, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass die 24% Ukrainer, erst recht nicht die 12% Krimtataren das wollten.

Wahrscheinlich würde es für eine Mehrheit reichen, doch sehr üppig dürfte diese nicht ausfallen.

Bei den Seperatistengebieten sehe ich das noch schwieriger, hier wird es faktisch keine Mehrheit geben. Es wurde hier schlichtweg von Russland zu viel versprochen und nix gehalten, man hat die Gebiete faktisch sich selbst überlassen.

Auch aus wirtschaftlichen Gründen braucht Russland den Osten der Ukraine nicht, da es selbst über genügend Rohstoffe und eigentlich auch Industrie verfügt. Vielmehr diente es letztendlich dem Zweck der Schwächung der Ukraine, sowie einem militärischen Rückzugsort aus der man die Ukraine angreifen kann.  

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