ESM, EU und Euro - das Tagebuch
Seite 18 von 39 Neuester Beitrag: 23.12.17 16:41 | ||||
Eröffnet am: | 07.05.14 15:36 | von: shakesbaer | Anzahl Beiträge: | 968 |
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Tu's doch einfach. Aber wieso dermaßen spektakulär? Was hast du eigentlich bisher zum Thema beigetragen? Und ja, ich kann sehr wohl unterscheiden und Motivationen erkennen. Ach so, bevor ich's vergesse - das mit dem Anstand ist auch so eine Sache die im Laufe der Zeit bei einigen usern an Gewicht verlor. In diesem Sinn geh' mit Gott ...
Hat die Europäische Zentralbank die Wirkung ihres größten geldpolitischen Experimentes unterschätzt? Rief EZB-Präsident Mario Draghi mit seinem billionenschweren Staatsanleihenkaufprogramm Geister, die er nun nicht wieder los wird?
Grösste Kapitalflucht der Wirschaftsgeschichte droht
Die Euro-Finanzminster fordern von Griechenland konkrete Zusagen für Reformen im eigenen Land, Griechenland fühlt sich platt gemacht und legt mit Pfändung deutschen Eigentums nach. Die Eskalationsspirale dreht sich immer weiter. In den Medien wird dabei der Eindruck erweckt, hier stünde eine erfolgreiche Eurozone gegen ein korruptes und kaputtes Griechenland. In Wirklichkeit liegen aber beide Streithähne bereits auf der Intensivstation.
scheint fast schon als Normalität durchzugehen
Dass viele Bürger den etablierten Parteien misstrauen, scheint fast schon als Normalität durchzugehen, obwohl es ein bedenkliches Schlaglicht auf den Zustand der repräsentativen Demokratie wirft. Die Entfremdung zwischen Politik und Gesellschaft ist jedenfalls viel zu weit fortgeschritten, als dass darüber mit gleichgültigem Schulterzucken hinweggegangen werden könnte.
Tatsächlich hat sich in unserer Gesellschaft eine Kultur des Misstrauens ausgebreitet, das den Zusammenhalt und damit die Zukunft unseres Gemeinwesens bedroht. Fälle von Versagen, Fehlurteilen, Missgriffen, Verantwortungslosigkeiten bis hin zur kriminellen Vorsätzlichkeit sind nicht zu leugnen. Sie werden jedoch schnell verallgemeinert - und das ist gefährlich.
DIE LINKE hätte ein Zeichen setzen können, „die Syriza-Regierung in ihrem Ringen, Griechenland aus der verheerenden Krise, in die das Land durch die Diktate der Troika gestürzt wurde, wieder herauszuführen“. Doch stattdessen hat sie „einen Antrag der Bundesregierung, der auf genau diese katastrophale Politik der Auflagen und Kürzungsdiktate positiv Bezug nimmt und ihre Fortsetzung einfordert“, abgesegnet.
Hier sind die fünf bekanntesten:
Mythos 1: Goldman Sachs verfolgt einen geheimen Plan
Mythos 2: Die Banken haben die Hilfen kassiert
Mythos 3: Deutsche Firmen drängten Griechenland zu neuen Krediten
Mythos 4: Deutschland zahlt Schulden der Nazis nicht
Mythos 5: Die Rüstung hat das Nato-Land ruiniert
Mächtige Banker, Geldgier und die Nazis
Demokrit: Für ihn jedoch war klar, daß aus nichts nichts entstehen kann und nichts zum Nichts vergehen kann. Damit schließt er auch die Unmöglichkeit einer qualitativen Änderung ein: Es gibt kein Werden und kein Vergehen, sondern nur Mischen und Trennen.
http://fxneumann.de/thalion/naturphilosophen/
http://www.google.de/...BBot8dRr5d2XZlYPlbQ&bvm=bv.88198703,d.bGQ
Um dann beispielsweise der Gefahr zu entgehen, Empedokles, Demokrit und Anaxagoras durcheinanderzuwerfen, sollte man freilich nicht auf einen Begleiter wie jenen Herrn Neumann vertrauen, der in philosophischen Dingen nicht unbedingt ein glückliches Händchen zu haben scheint. Und schon gar nicht - auch nicht im Spätherbst - lässt sich hier auf "die Kraft des Gebets" setzen.
http://www.katholisch.de/de/katholisch/themen/...ktion_rosenkranz.php
Nestle scheint demgegenüber zwar eine Edelfeder zu sein, aber als nur beiläufig interessierte Laiin in philosophischen Dingen glaube ich, mich mit dem, was ich von Wilhelm Capelle nebst Karl Vorländer erfahren habe, nach wie vor zufriedengeben zu können. *gg*
EU ist, wo der Regelbruch zum Regelfall wird
Der Euro werde zumindest so hart bleiben wie seinerzeit der Schilling und die D-Mark, die EZB werde den gleichen Stabilitätskurs verfolgen wie Bundesbank und OeNB. Ohne diese Garantie wäre eine demokratische Legitimität der Euroeinführung mit Sicherheit nicht darstellbar gewesen.
Was aus diesem Versprechen seither geworden ist, war diese Woche auf den Monitoren der Devisenhändler gut zu besichtigen: Der Euro verlor, wieder einmal, massiv an Wert und notiert so niedrig wie seit zwölf Jahren nicht; allein seit Sommer 2014 hat die Einheitswährung gegenüber dem ja auch eher angeschlagenen US-Dollar um fast 25 Prozent an Wert verloren. Tendenz: weiterer Absturz sehr wahrscheinlich.
Wenn Pietro Lilliu Fässer für seinen Weinkeller im hügeligen Süden Sardiniens kauft, gibt er dafür keinen einzigen Euro aus. Auch nicht für die Korken, Flaschen oder für die Klimaanlage, die der Weinproduzent im vergangenen Sommer installieren ließ. Lilliu zahlt in Sardex, einem alternativen Zahlungsmittel, das der von der Rezession gebeutelten sardischen Wirtschaft wieder auf die Sprünge helfen soll.
Die Unterwerfung der Athener Rebellen ist ein verheerendes Signal
Die Botschaft der Europäer lautet: Entweder die wirtschaftlich schwächeren Länder kriechen bei den Deutschen und ihren Agenten in Brüssel zu Kreuze. Oder aber diese treiben sie in den wirtschaftlichen Niedergang. Ein Kommentar
„dok.film“ zeigt deutschsprachige TV-Premiere der Skandaldoku am Sonntag, dem 15. März, um 23.05 Uhr in ORF 2
In unserer modernen Gesellschaft stehen die Interessen des Kapitals und die Interessen der Menschen in einem stetigen Konflikt. Per Definition sollte ein demokratisches System die Interessen der Menschen verteidigen. Doch das geschieht immer seltener.
Wir erleben gerade ein erbarmungslos geführtes Match zwischen Kapital und Demokratie. Schon die Verfasstheit der Europäischen Union fällt weit hinter die in den meisten Nationalstaaten bestehenden demokratischen Standards zurück. Die Gewaltenteilung zwischen Legislative und Exekutive beispielsweise, eine der Grundsäulen der bürgerlich-parlamentarischen Demokratie, ist in der EU gar nicht vorhanden. Dort in Brüssel erhebt sich der EU-Rat zur Legislative; seine Mitglieder, die Ministerpräsidenten, Kanzlerinnen und Fachminister sind auf nationaler Ebene jedoch nicht für legislative Aufgaben gewählt worden. Sie ministrieren, wie das lateinische Wort sagt, sie dienen dem Parlament. Auf EU-Ebene bestimmen dann aber die für den Dienst an nationalen Parlamenten eingesetzten Regierungsmitglieder über suprastaatliche Belange und erheben sich selbst zur Gesetzgebungskraft. Fazit: Die EU ist nicht einmal eine parlamentarische Demokratie. Und weil das Parlament nicht die bestimmende Kraft ist, haben es starke Kapitalgruppen hier noch leichter als in den einzelnen Nationalstaaten, ihre Interessen auf EU-Ebene durchzusetzen.
Das, was sie Bürgerinnen und Bürger an der Politik von EU-Rat und -Kommission als „Abgehobenheit“ empfinden, hat strukturelle Ursachen.
Es muss sich gegenüber Russland als ernst zu nehmender Akteur beweisen, der weiß, was er will, der mit einer Stimme spricht und von sich in einem mehr als nur machtpolitischen Sinne überzeugt ist. Und es muss das eigene Nord-Süd-Gefälle, dessen dramatische Dimension Griechenlands Regierung an den Tag gebracht hat, angehen und integrierend oder im Zwei-Geschwindigkeiten-Sinne lösen. Dafür braucht Europa eine neue politische Form. Die Uhr tickt. Das Problem, das angegangen werden muss, ist zu groß, als dass man es einem Old-School-Europäer wie Juncker anvertrauen könnte. Und auch Angela Merkels Fliegen auf Sichtweite knapp oberhalb der Grasnarbe versagt hier. Die Staats- und Regierungschef der Europäischen Union, die schon viel zu tun haben, sollten sich ein weiteres Päckchen aufladen. Sie sollten die Schaffung einer politischen Gestalt Europas zur Chefsache machen.
Der Euro verliert an Wert – mit Folgen für den Geldbeutel der Verbraucher. Kaffee ist teurer, die Spritpreise steigen, Urlaub kostet mehr. Bei anderen Waren sind höhere Preise nur eine Frage der Zeit.
Wie sich die zum Teil markanten Preisaufschläge bei Rohstoffen auf die Produktpreise für Verbraucher auswirken, ist noch nicht absehbar.
sehen transatlantische Journalisten als bewusste Täter
Die westlich orientierte Propaganda an sich ist evident und nicht nur in diesem Blog massenhaft dokumentiert und schlüssig nachgewiesen. Schlüssig bedeutet, dass wir von der politischen Motivation bis zur realen Ausgestaltung der Propaganda eine geschlossene Beweiskette haben. Damit stellt sich die Frage, ob die Täter, die sogenannten Journalisten, sich ihrer geopolitischen Rolle in der Vorbereitung, Rechtfertigung und Legitimation von Krieg, Massenmord, Folter, Misshandlungen, Vergewaltigung, Vertreibung, Flüchtlingselend, Zerstörung von Infrastruktur und Kulturgütern sowie der Traumatisierung und Radikalisierung von Millionen Menschen, Männern, Frauen und Kindern bewusst sind.
Was ist seit dem passiert...
genauso viel wird sie zur Lösung des Nord Süd Gefälles beitragen. Ihr Horizont ist und bleibt der Tellerrand...
alles klar
Der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, hat die Staaten der Euro-Zone dazu aufgefordert, mehr Macht an europäische Institutionen abzugeben. "Wir brauchen einen Quantensprung bei der institutionellen Konvergenz", sagte Draghi am Montagabend beim SZ-Finanztag in Frankfurt. "Wir müssen wegkommen von einem Regelsystem für nationale Wirtschaftspolitik und stattdessen mehr Souveränität an gemeinsame Institutionen abgeben." Gleichzeitig, so der EZB-Präsident, müsse Europa gegenüber den Bürgern mehr demokratische Rechenschaft ablegen. Das vertiefe die politische Union.
De deutsche Wähler hat nichts mehr zu sagen.
Diese Blödis. Selber Schuld.
Besonders kritisch sieht Mayer die aktuelle Rolle der Europäischen Zentralbank. Eine Zentralbank habe keine andere Aufgabe, als für stabiles Geld zu sorgen. Im Verlauf der Eurokrise sei die EZB aber zunehmend zum Retter von Staaten und Banken aufgestiegen.”Sie ist der eigentliche Retter des Euros. Das hat mit ihrem Mandat rein gar nichts mehr zu tun. Sie kann daraus nicht ableiten, dass sie demokratisch legitimiert wäre, alles das zu tun und zu fordern, was sie momentan macht”.
Nach der Linkspartei haben sich auch Politiker von SPD und Grünen für Entschädigungszahlungen an Griechenland ausgesprochen. „Weder moralisch noch juristisch ist dieses Kapitel eindeutig abgeschlossen“, sagte der Grünen-Fraktionschef im Bundestag, Anton Hofreiter.
Präsident Obama habe enormen Druck auf die EZB ausgeübt, als es um die Euro-Rettung ging, so der ehemalige EZB-Direktor Stark. Ziel der Amerikaner war demnach, dass die EZB so aggressiv wie die Fed in den Markt eingreift. Kurz danach wurden Pläne vorgestellt, ein Aufkaufprogramm für Staatsanleihen zu starten.
Zentralbank bereitet sich auf griechischen Euro-Austritt vor
Im Falle eines plötzlichen, „unfallartigen“ Ausscheidens Griechenlands aus der Eurozone („Graccident“) würde der Wert der griechischen Staatsschulden von derzeit rund 320 Milliarden Euro auf rund fünf Prozent des Nennbetrags schrumpfen.
Gelänge es der griechischen Regierung hingegen, den Rückzug auf der Basis geordneter Verhandlungen zu vollziehen („Grexit“), rechnet die EZB demnach mit einem Restwert der Staatsanleihen von knapp 14 Prozent.
Sollte das Land es hingegen schaffen, einen neuerlichen Schuldenschnitt auszuhandeln, könnten die Staatspapiere dem Bericht zufolge immerhin ein gutes Viertel ihres ursprünglichen Werts behalten.