Plug Power - konspirativ und informativ
Lasst uns diesen Thread zusammen gestalten.
Bringt reichlich Informationen hier ein, verlinkt Meldungen und Neuigkeiten rund um den in Zukunft größten Wasserstoffkonzern der Welt!
Lasst uns hier Meinungen, Gedanken und Bedenken austauschen. Schreibt eure Kursziele und eure Strategie hier rein. Stellt Chartbilder ein und lasst uns über GAPs, Trendlinie, Widerstände und Unterstützung diskutieren.
Aber tut uns alle einen Gefallen!
Begründet und belegt all diese Aussagen nachvollziehbar!!!
Gemeinsam unterstützen wir uns bei einer Entscheidungsfindung. Findet hier Halt bei Korrekturen und freuen wir uns zusammen über hoffentlich immer weiter steigende Kurse.
Lasst uns freundlich und hoffentlich miteinander diskutieren und diesen Thead zu etwas Besonderem machen!
Herzlich willkommen.
ede
Quelle @ https://www.ir.plugpower.com/press-releases/...Underwritten-Offering/
Der kombinierte Angebotspreis für jede Aktie und den begleitenden Optionsschein liegt bei 1,51 US-Dollar, während jeder vorfinanzierte Optionsschein und begleitende Optionsschein mit 1,509 US-Dollar bepreist ist. Die vorfinanzierten Optionsscheine können sofort mit einem Ausübungspreis von 0,001 US-Dollar pro Aktie ausgeübt werden und verfallen drei Jahre nach dem Ausgabedatum. Die begleitenden Optionsscheine mit einem Ausübungspreis von 2,00 US-Dollar pro Aktie können sechs Monate nach der Ausgabe ausgeübt werden und haben ebenfalls eine Laufzeit von drei Jahren.
Plug Power plant, den Nettoerlös aus diesem Angebot zur Unterstützung des Betriebskapitals und für allgemeine Unternehmenszwecke zu verwenden. Mit einer aktuellen Marktkapitalisierung von 1,5 Milliarden US-Dollar und einem EBITDA von -1,03 Milliarden US-Dollar in den letzten zwölf Monaten wird die finanzielle Gesundheit des Unternehmens von InvestingPro-Analysten derzeit als SCHWACH eingestuft. Andy Marsh, CEO von Plug Power, kommentierte das Angebot mit der Aussage, dass es die finanzielle Position des Unternehmens stärken und zur Profitabilität im Jahr 2025 beitragen werde. Er betonte das Engagement des Unternehmens für die Optimierung des Betriebs und die Konzentration auf strategische Initiativen für nachhaltiges Wachstum, obwohl der Umsatz des Unternehmens im jüngsten Zeitraum um 29,45% zurückgegangen ist.
Der Abschluss des Angebots wird voraussichtlich am oder um den 20. März 2025 erfolgen, vorbehaltlich der Erfüllung üblicher Abschlussbedingungen. Oppenheimer & Co. Inc. fungiert als alleiniger Book-Running-Manager für das Angebot, während Roth Capital Partners, LLC, Craig-Hallum Capital Group LLC und H.C. Wainwright & Co. als Co-Manager tätig sind.
Die Wertpapiere werden gemäß einer automatischen Shelf-Registrierungserklärung angeboten, die bei der Securities and Exchange Commission (SEC) eingereicht und am 8. Juni 2022 für wirksam erklärt wurde. Relevante Dokumente, einschließlich eines Prospektnachtrags, wurden bei der SEC eingereicht und sind öffentlich zugänglich.
Seid ihr bei diesen Gebaren auch nur halb so kritisch?
Wir reden hier im ersten Schwung von 46 mio Aktien, das ist doch nun mittlerweile nicht mehr viel. Ob die Optionen gezogen werden, wird sich doch erst noch zeigen. Was soll das Unternehmen machen? Abschließen und alle nach Hause schicken? Fehler, die über Jahre gemacht wurden, können nicht binnen Wochen korrigiert werden.
Die Chancen liegen darin, weiter auf die Tansformation zu setzen, denn das bietet erhebliche Chancen. Nachdem Trump das Bildungsministerium auflösen will, fürchten viele Wissenschaftler um die Freiheit der Forschung. Eine Chance für Deutschland, amerikanische Wissenschaftler und Unternehmen nach Deutschland zu ziehen...
Die Klage richtete sich zwar primär gegen den CEO und den CFO wegen illegalen Aktiengeschäften und das wurde ja abgewiesen,
aber das wichtigste steht in den Akten.
Das solltet Ihr mal nachholen. Nur weil Marsh in dem unsäglichem Interview sagte, dass sei nicht zahlungswirksam, heißt es nicht, dass es man es als Anleger ausblenden könne.
U. a. verbirgt sich da folgendes drin - nur eine stark abgekürzte Zusammenfassung des Sachverhaltes, ist aber inhaltlich richtig: Die drei Tranchen an Warrants, die Marsh an Amazon raugegeben hatte, waren jeweils an terminbezogenen Bestellungsvolumina gebunden, als bei PP die Kohle knapp wurde, haben sie auf diese Bedingungen verzichtet, Plug verzichtete also auf das Zeit- und Preislimit. Den Aktionären wurde diese eingeschmuggelte Unverfallbarkeit aber nicht kommuniziert, in einem Nebensatz wurde es der Sec nachgereicht.
Die Korrekturbuchung betrug mal eben 400 Mio USD, immer unter der Voraussetzung, dass Amazon die Optionen nicht ausübt. Nur mal so mal so Rande - Marsh hat hier bei einem Hebel vom Zwanzigfachen mit dem Geld der Aktionäre gespielt. In der Bilanz buchte man nachträglich (!!!) den Betrag ins Soll und eine Rückstellung ins Haben für eine potentielle Zahlungsverpflichtung!
Nur weil die Anwälte sich auf die persönliche Bereicherung von Marsh konzentriert hatten, wird diesen Details nicht genug Aufmerksamkeit geschenkt.
Überlegt mal – er geht das Risiko ein, dass er (bzw. der Anleger) 400 Mio USD einfach so verliert, weil er den selbstgestrickten, komplizierten Vertragsbedingungen einfach keine Aufmerksamkeit mehr schenkt, und will nun mit einem Wertpapier-Shelf mal eben 280 Mio reinholen.
Die vorbezeichneten Sachverhalte wurden nicht bestritten und auch das Gericht hat diese anerkannt. Ladet euch die Gerichts-Dateien mal runter und lest sie gewissenhaft durch.
Quelle: Justia US law, z. B. Stellungnahme des Richters von 08.2023 oder bspw. die Anlage zur Klageeinreichung, die sich auf KPMG bezieht.
https://www.ir.plugpower.com/press-releases/...-for-2025/default.aspx
Ob das verspieltes Vertrauen zurückbringt ist fraglich, aber immerhin geht er mit gutem Beispiel voran.
Ja, er hat vor einigen Jahren Millionen gemacht, als er ein Aktienpaket verkauft hat. Ich denke, das weiß hier jeder...
Im Rahmen dieses neuen Vergütungsprogramms haben berechtigte Führungskräfte die Möglichkeit, 25%, 50% oder 75% ihres verdienten Grundgehalts und ihres jährlichen Bargeld-Leistungsbonus für das Geschäftsjahr 2025 in Stammaktien von Plug Power umzuwandeln. Diese Aktien werden im Rahmen des geänderten Aktienoptionsplans und Anreizplans 2021 des Unternehmens ausgegeben.
Die Verteilung der Aktien für die Grundgehaltskomponente erfolgt am letzten Handelstag jedes Monats im Jahr 2025. Die Anzahl der ausgegebenen Aktien wird berechnet, indem der gewählte Teil des Grundgehalts durch den durchschnittlichen Schlusskurs der Plug Power-Aktie der letzten 30 Tage am NASDAQ Capital Market dividiert wird, aufgerundet auf die nächste ganze Aktie.
Ebenso werden Aktien, die dem jährlichen Bargeld-Leistungsbonus entsprechen, an dem Tag ausgegeben, an dem die Boni ausgezahlt werden, spätestens jedoch am 15. März 2026. Die Berechnung für diese Aktien basiert ebenfalls auf dem durchschnittlichen Schlusskurs der letzten 30 Tage am NASDAQ Capital Market.
Dieses Programm ist darauf ausgelegt, mit Rule 10b5-1 und Rule 16b-3 des Securities Exchange Act von 1934 übereinzustimmen, um die Einhaltung der Gesetze zum Insiderhandel und der Vorschriften zur Vergütung von Führungskräften zu gewährleisten. Sobald eine Führungskraft ihre Wahl getroffen hat, ist diese für das gesamte Jahr 2025 unwiderruflich, wobei nach der Anmeldung keine Änderungen mehr zulässig sind. Alle im Rahmen dieses Programms ausgegebenen Stammaktien sind bei der Ausgabe vollständig übertragen.
Die Anmeldefrist für dieses Programm ist abgelaufen, und es wurde bekannt gegeben, dass Andrew Marsh, CEO von Plug Power, sich dafür entschieden hat, die Hälfte seiner Vergütung für 2025 in Unternehmensaktien zu erhalten. Laut InvestingPro-Analyse erscheint das Unternehmen derzeit auf Basis seiner Fair-Value-Bewertung unterbewertet, trotz der Herausforderungen mit hohen Cash-Burn-Raten und schwachen Gewinnmargen. Für tiefere Einblicke können Anleger auf den umfassenden Pro Research-Bericht zugreifen, der eine detaillierte Analyse von Plug Power unter 1.400+ US-Aktien bietet.
Dieser strategische Schritt von Plug Power und seinen Führungskräften unterstreicht das Engagement, die Interessen der Führung mit denen der Aktionäre in Einklang zu bringen. Die Entscheidung des CEO, Aktien anstelle von Bargeld zu erhalten, spiegelt das Vertrauen in die zukünftige Leistung und das Wachstumspotenzial des Unternehmens wider.
Bevor das jetzt wieder in Abrede gestellt wird; unter der Voraussetzung, dass die Analysen geupdatet wurden, liefert dieses Unternehmen ordentliches Zahlenmaterial.
In Summe schon mal 100 Mil. eingespart, die anderen 100 Mil. findet Marsh garantiert auch noch irgendwo.
Von wegen Insolvenz, denke die Plug Rakete startet heute Nacht noch ;-)))
Ich kenne kein going concern aktuell. Daher ist der Geschäftsbetrieb offenbar für das Jahr gesichert. Es wurden gerade rund 280 mios im best case eingeholt. Was soll das Gerede von Insolvenz? Sie können noch 100 KEs machen und werden so immer Einnahmen generieren.
Nämlich Einsammeln von Aktionärsgeld anstelle Maschinenbau.
Und was Deinen Vergleich anbelangt:
In Deutschland ist das gar nicht erlaubt. Ließ Dich da mal ein. Gewinnerzielungsabsicht ist eins der Schlüsselworte.
Die Lieberhaberei im steuerlichen Sinne ist damit aber nicht gemeint.
(Natürlich gibt es Forschungsprojekte, die in einer Zweckgesellschaft geführt werden, aber wie gesagt die forschen, die produzieren Entwicklungssprünge und vor allen Dingen hauen die sich nicht pro Führungskraft und Ceo jedes Jahr 7 - 8 Mio Wertpapierbezüge in die Taschen. Des weiteren müssen sie gegenüber den Aufsichtsorganen und den -behörden nachweisen, dass sie mit dem Retailergeld nach den Grundsätzen eines ordentlichen Kaufmannes umgehen.)
Operativ ist der Laden tot. der Verschuldungsgrad liegt über 60%, wenn der Aktienkurs bei 80 ct angekommen ist und das ist wirklich nichts ungewöhnliches, dann ist der Laden, für jeden erkennbar soweit überschuldet, dass man eingestehen muss, dass man da nicht auf absehbares Zeit operativ rauszukommen.
Die Betrachtung, die wir uns hier im Faden stellen sollten:
Bei jeder Bankprüfung gibt es Sicherheitsabschläge, die betragen mind 20 - 25% auf die Sachwerte; auf Wertpapiere fast immer 50%.
Damit ist man jetzt schon auf Einfahrtsstraße zur Insolvenz eingebogen, weil nach banktechnischer Solvenzprüfung der Verschuldungsgrad höher (~ 90%) ist.
Und an dieser Stelle wird die Information zur Pleitewahrscheinlichkeit sehr wohl wichtig.
Lass einfach mal außen vor, dass ich das geschrieben habe, und prüfe die Informationen.
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