Nationalismus stoppen
Seite 633 von 1131 Neuester Beitrag: 18.02.25 16:02 | ||||
Eröffnet am: | 21.01.17 20:16 | von: ulm000 | Anzahl Beiträge: | 29.263 |
Neuester Beitrag: | 18.02.25 16:02 | von: goldik | Leser gesamt: | 4.881.076 |
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Ich finde das nicht nur perfide sondern schon ziemlich zum kotzen. Da frag ich mich schon fast, ob das nicht ansatzweise strafrechtlich von Belang ist. Immerhin ist das eine sehr perfide Art der Relativierung des Holocaust. Aber gut, ich unterstelle den Typen nicht diese bewusste Relativierung. Die werden sich in ihrem Wahn tatsächlich für ebenso verfolgt halten.
Der Gutmensch von eben wandelt sich so in den Schlechtmenschen, der zivilisatorische Marker wie Intellektualität, Bildung, die Wissenschaften, rationale Begründungen, die Hochkultur usw mit einer sachlich haltlosen und mit magischen Denkfiguren operierenden Fundamentalopposition 'vernichten' will. Seine Revolte ist dabei notwendig destruktiv und autodestruktiv, weil er ja gegen das revoltiert, was ihn selbst definiert und von dem er selbst in seiner ganzen Existenz abhängig ist - und bleiben wird.
Wer Bock darauf hat, das Thema zu vertiefen, kann hier mal blättern:
Die Kultur, die ohne die Normen eines Über-Ichs sich nicht ausbilde, stelle Idealforderungen auf, die nicht erfüllbar seien; der durch ethische Überforderung entstehenden Gewissensangst versuche sich der Mensch durchs Zurückfallen auf ursprünglichere Verhältnisse zu entziehen; aber da er nun einmal vom Baum der Erkenntnis gegessen habe, helfe ein "Zurück-zur-Natur" wenig; die Regression mache nicht glücklich. https://www.zeit.de/1980/32/das-unbehagen-in-der-kultur
Schließlich geht es um nicht mehr und nicht weniger als die Ehre der deutschen Nation.
Schweden ist in der Corona-Krise einen eigenen Weg gegangen - und bleibt auch dabei. Das könnte nun zu einem Hindernis auf dem Weg zu den gewünschten Grenzöffnungen werden.
https://www.tagesschau.de/ausland/corona-schweden-grenzen-101.html
"Noch scheuen die Nachbarn aber davor zurück, Schweden buchstäblich "auszugrenzen". In Norwegen, Finnland und auch in Dänemark gelten allgemeine Einreisebeschränkungen, doch das muss ja nicht immer so bleiben, meint zumindest Kristian Thulesen Dahl von der Dänischen Volkspartei: "Wenn eine deutsche Familie einen Mietvertrag für ein Ferienhaus hat, dann darf sie gerne kommen oder der Norweger, der ein Ferienhaus in Dänemark besitzt." Das können man kontrollieren, so Dahl. "Aber wenn wir einfach die Grenze öffnen, dann kommen auch die Jugendcliquen aus Schweden zum Feiern nach Kopenhagen, und dann haben wir ein Problem."
Während dieses Problem in Schweden anders gesehen wird, meist ohne jedes Verständnis für die skeptischen Nachbarn. Die Mehrheit der Menschen steht weiter hinter dem "schwedischen Weg", den die Gesundheitsbehörde eingeschlagen hat und glaubt fest daran, dass es richtig war und ist, ohne Lockdown die Corona-Ausbreitung beherrschbar zu halten.
Nur wenige üben wirklich Kritik, so wie die Tageszeitung "Svenska Dagbladet". Ihr Kommentar: "Kurzfristig hat die Regierung schwerwiegende Beschränkungen der individuellen Freiheit vermieden. Aber das ist kein Gewinn, wenn sich zeigt, dass unser Ansehen derart geschädigt wurde und unsere Opferzahlen so hoch sind, dass wir ausgesperrt werden, wenn sich der Rest Europas wieder öffnet.""
Ich kann nur bei allen Opfern des Holocaust aufrichtig um Entschuldigung für diese Respektlosigkeit bitten... mir fehlen einfach die Worte....
Auch bei den unzähligen Menschen die Deutschland in den vergangenen Jahrhunderten zu einem Land gemacht haben auf das man stolz sein kann möchte ich mich entschuldigen.
Nicht wenige mussten mit Leib und Leben dafür bezahlen, damit wir heute so leben können (dürfen?) wie wir es kennen...was allerdings alles andere als „normal“ und „selbstverständlich“ ist...
Und last but not least möchte ich mich bei meinen Eltern und Großeltern dafür entschuldigen, dass heutzutage derartige Auswüchse sichtbar werden...noch dazu im im Namen der „Freiheit“ und unter dem Deckmantel der „Meinungsfreiheit“.
DAS haben sie sicher nicht gewollt, denk ich...
Ich kann nur hoffen, dass es sich bei den geschilderten Dingen wirklich nur (?) um Einzelfälle handelt, die NIE WIEDER in vergleichbarer Form vorkommen.
Falls „Stolz“ der Grund sein sollte, ist es sicher nur der eigene Stolz, denn ihrem Heimatland und den nachfolgenden Generationen erweisen sie so mMn nur einen riesen Bärendienst unabschätzbarer Größe...
Widerwärtig und geschmacklos - treffende Worte über diese Aktion.
Staatsanwaltschaft, übernehmen Sie!
"Der Rauswurf von Kalbitz ist der bislang härteste Schlag gegen die Radikalen. Umso brutaler gehen die jetzt ihrerseits gegen jene vor, denen Björn Höcke am Wochenende in einer Videobotschaft Verrat vorwarf. Im Netz war am Wochenende ein Steckbrief von Jörg Meuthen aufgetaucht, darauf wurde der Parteichef "Deutschlands Feind Nr. 1" genannt, auch stand über seinem Foto die Zeile: "tot oder lebendig". Höckes Anhänger fordern eine Art Parteitagstribunal, auf dem alle Vorstandsmitglieder, die Kalbitz’ Ausschluss zugestimmt haben, ihre Beweggründe erklären sollen. Im Potsdamer Landtag änderten die AfD-Abgeordneten am Montag sogar die Geschäftsordnung, um dem geschassten Kalbitz den Verbleib in der Fraktion zu ermöglichen. Offenbar treibt sie die Angst. Denn Kalbitz will gegen seinen Ausschluss klagen. Hat er Erfolg, ist er bald wieder da. Und sein Führungsstil ist gefürchtet.
Bei alldem stellt sich die bange Frage, wie diese Männer, die so mit ihren Parteikollegen umgehen, erst den politischen Gegner behandeln würden, kämen sie je an die Macht.
Klar ist aber: Weiter nach rechts kann die Partei nicht rücken, ohne vollends im Extremismus anzukommen. Wenn Meuthen jetzt unterliegt, ist die Partei ganz in der Hand jener, die aus missverständlichen Aussagen zur deutschen Schuld am Holocaust Kapital schlagen, die von schwachen "Volksteilen" schwadronieren und mit Neonazis zelten gehen":
https://www.zeit.de/2020/22/...smus-verfassungsschutz-andreas-kalbitz
Hilfe, der Onkel glaubt an das Corona-Komplott! Die Psychologin Lydia Benecke erklärt, wie man Falschinformierte kontert und warum sie nicht "Verschwörungstheorie" sagt.
https://www.zeit.de/campus/2020-05/...g-lydia-benecke/komplettansicht
"ZEIT Campus ONLINE: Woran erkenne ich, ob jemand einfach nur falsch informiert ist oder einem solchen Glaubenssystem verfallen ist?
Benecke: Das sind fließende Übergänge. Aber ein gutes Indiz ist die Reaktion der Person auf die Konfrontation mit Fakten. Was tut sie, wenn ich ihr verlässliche Quellen schicke oder ihre Argumentation zu entkräften versuche? Jemand, der einfach falsch informiert ist, wird antworten: "Oh, danke für den Hinweis." Wenn dann aber eine Antwort kommt wie: "Mit der Tagesschau musst du mir nicht kommen, die Medien sind doch alle gleichgeschaltet!", oder: "Bezahlt dich auch die Merkel dafür, dass du das verbreitest?" – dann wird es schwierig. Da kommt man mit Sachinformationen nicht mehr weit."
Und was lernt uns das? Ich werde den ganzen Spezialisten hier ab jetzt immer die Frage stellen: "Wie geht es dir eigentlich sonst so zurzeit?"
;-)
Die Sache mit dem AfD-Aufnahmeantrag
Beim AfD-Rauswurf von Andreas Kalbitz soll das entscheidende Dokument fehlen. ZEIT ONLINE vorliegende Belege zeigen, wie er seine Republikaner-Mitgliedschaft verschwieg.
https://www.zeit.de/politik/deutschland/2020-05/...ner-mitgliedschaft
"Bis Ende 1992 engagierte sich Kalbitz bei der CSU-Jugendorganisation. Am 15. Dezember 1992 meldete die Süddeutsche Zeitung unter der Überschrift "JU Politiker wechselt zu den Republikanern" den Übertritt von Kalbitz zur damals vom Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestuften Partei. Er blieb dort bis 1994 Mitglied.
[...]
"Mir gegenüber hat Kalbitz nachdrücklich bestritten, je bei den Republikanern gewesen zu sein", sagt Riedelsdorf ZEIT ONLINE. "Wenige Tage später musste er es dann zugeben und behauptete, er hätte dieses Detail einfach vergessen."
Es erscheint lebensfremd und ist schwer vorstellbar, dass Kalbitz sich 20 Jahre später zwar an seine kurze Zeit bei der JU erinnern konnte, aber nicht an das anschließende Intermezzo bei den Republikanern."
Von Wilfried Hinrichs
Osnabrück. Beim Kreisparteitag im Februar 2020 schworen sich die Mitglieder der Osnabrücker AfD darauf ein, die internen Kämpfe zu beenden. Der Schwur hat nur wenige Wochen gehalten: Ein Vorstandsmitglied ist jetzt frustriert zurückgetreten. Beschuldigungen, Warnungen und eine Strafanzeige blockieren die politische Arbeit.
Im Mittelpunkt der Kritik: Kreisvorsitzender Florian Meyer. Der Bramscher steht seit knapp eineinhalb Jahren an der Spitze der AfD in Stadt und Landkreis Osnabrück. Seine beiden Vorgänger hielten sich jeweils nur wenige Monate im Amt, bis sie, vom internen Dauerzwist zermürbt, aufgaben. Auch Meyer, streitbarer Jungpolitiker mit eigenem Youtube-Kanal, ist es bislang nicht gelungen, Ruhe in den Laden zu bringen. Im Gegenteil: Er heizt die Auseinandersetzung an, um die "kleine Minderheit" loszuwerden, die, wie er sagt, in der Partei "nur rumstänkert". Aber auch seine Gegner lassen nicht locker und werfen ihm vor, "ein Blender", "Autokrat", "Populist" oder "schlicht peinlich" zu sein.
Konservativer Kreis wendet sich ab
"Osnabrücker Runde" wird intern ein Kreis von AfD-Mitgliedern und -Sympathisanten genannt, die sich eine Aufspaltung des Regionalverbandes in eine Kreis- und Stadt-AfD wünschen. Der Runde fühlen sich Männer zugehörig, die sich selbst als wertkonservativ einordnen und die rechtsextremen Strömungen in der AfD ablehnen. Hier spiegelt sich ein Konflikt wider, der sich auf Bundesebene mit dem Rauschwurf von „Flügel“-Mann Andreas Kalbitz gerade zuspitzt.
Da ist zum Beispiel ein Osnabrücker Freiberufler, der nebenbei an der Uni lehrt und ein Engagement in der AfD in Erwägung zieht – aber nur auf überregionaler Ebene. Mit den lokalen Akteuren möchte er nicht in Verbindung gebracht werden und daher auch seinen Namen nicht in der Zeitung veröffentlicht sehen. Sein Renommee und seine berufliche Tätigkeit könnten dadurch Schaden nehmen, befürchtet er. Im AfD-Kreisverband sieht er "ein erschreckendes Vakuum" in der inhaltlichen Arbeit und beobachtet, dass sich "alle vernünftigen Leute" von der AfD unter Meyers Führung abwendeten.
Einer, der sich abgewandt hat, ist Marcel Queckemeyer. Der Bippener wurde auf dem Kreisparteitag am 16. Februar in einer Kampfabstimmung mit 25 von 43 Stimmen zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Nur zwei Monate später erklärte Queckemeyer seinen Rücktritt und gab dafür "persönliche Gründen" an.
Im Gespräch mit unserer Redaktion lässt er ein wenig tiefer in seine Gründe blicken. Er habe auf dem Parteitag im Februar mit dem Ziel kandidiert, die inhaltliche Arbeit in der AfD voranzubringen, Interessierte vor Ort für die Partei zu gewinnen und Ortsverbände ins Leben zu rufen. Doch er habe schon bald erkennen müssen, "dass das mit diesem Vorstand nicht geht". Alles drehe sich nur um Personaldebatten. "Dafür ist mir die Zeit zu schade", so Queckemeyer, "ich fahre nicht aus dem Nordkreis zu Vorstandssitzungen nach Osnabrück, und dann kommt inhaltlich nichts dabei heraus". Queckemeyer will sich nun auf den Wahlkampf für die Kommunalwahl 2021 im Nordkreis konzentrieren.
Personalstreit auf dem Parteitag
Im Vorfeld des Parteitages stand Meyer unter dem Vorwurf, vor seiner Kandidatur um den Parteivorsitz eine dreijährige Haftstrafe wegen Drogenschmuggels verschwiegen und damit gegen die Parteistatuten verstoßen zu haben. Meyer sagt, die Statuten hätten zum Zeitpunkt der Wahl nicht für den Kreisverband Geltung gehabt. In einer Vorstandssitzung entlud sich die Spannung sogar einmal handgreiflich. Ein Vorstandsmitglied warf nach einem tätlichen Angriff eines Kollegen die Brocken hin und machte Meyer Vorwürfe, weil dieser nicht eingeschritten sei.
Den Parteitag beherrschten die Personaldebatten und internen Streitereien. Gegen ein Mitglied, das sich mit mehreren Anträgen vergeblich gegen Meyer gestellt hatte, setzte Meyers Gefolgschaft ein Parteiausschlussverfahren in Gang. Der Vorstand erhielt den Auftrag, ein Ausschlussverfahren "zu prüfen". Das Ganze müdete in eine Abmahnung gegen den Kritiker. Meyers Gegner blieben auf dem Parteitag in der Minderheit, wie das Wahlergebnis zeigte: Er wurde mit 39 von 43 Stimmen zum Parteichef gewählt.
Kritiker vermissen inhaltliche Akzente
Doch auch ein Vierteljahr nach dem vermeintlichen Neustart ist von inhaltlicher Arbeit nichts zu sehen oder zu hören, wie die Kritiker sagen.
AfD-Mitglieder tummelten sich zwar auf zwei Corona-Demonstrationen in Osnabrück, doch eine klare Strategie in der Corona-Politik brachten sie nicht mit. Florian Meyer dokumentierte die auch als "Spaziergang" titulierten Kundgebungen gegen die Einschränkung der Grundrechte auf seinem Youtube-Kanal "Riko-TV" und lieferte sich heftige Wortgefechte mit Gegendemonstranten. Dem Ruf und Anliegen der AfD seien solche "peinlichen Auftritte" nicht dienlich, sagt einer aus der "Osnabrücker Runde".
Meyer spielt im Gespräch mit unserer Redaktion den Ball an die Gegner zurück. Jeder habe ja die Möglichkeit, sich inhaltlich einzubringen. Ja, der Vorstand habe im Februar "durchstarten" wollen, so Meyer, aber dann hätten die Corona-Einschränkungen die Arbeit gelähmt und zum Beispiel keine öffentlichen Infostände zugelassen. Für lokale und regionale Themen sei in erster Linie die Kreistagsfraktion zuständig, sagt der Kreisvorsitzende. Er sehe die Aufgabe des Kreisverbandes eher darin, "die Politik der Bundespartei von oben an die Bürger weiter zu geben".
Zurzeit sind nach seinen Angaben drei Flyer in Arbeit, wobei sich einer ausschließlich regionalen Themen widmen soll. Welche Themen das sind, sei noch nicht festgelegt, so Meyer. 15 Großveranstaltungen seien in Stadt und Landkreis Osnabrück bis zur Kommunalwahl im Herbst 2021 geplant.
Warmlaufen zum Wahlkampf 2021
Am 23. Mai – dem Tag des Grundgesetzes – will sich die Kreis-AfD einer Aktion der Landespartei anschließen. Dann wollen Parteimitglieder handliche Ausgaben des Grundgesetzes an Passanten verteilen. Die gemäßigt konservative Gruppe in der AfD lehnt die Aktion ab, weil dabei keine lokalpolitischen Akzente gesetzt würden. Sie befürchtet außerdem, dass "aufgrund der aufgeheizten Corona-Stimmung derzeit und der populistischen Außendarstellung des Kreisvorsitzenden ggf. Konfrontationen zu befürchten sind, die weder der Sicherheit noch der Außendarstellung der AfD förderlich sind", wie es in einem Schreiben heißt.
"Ich trete nicht zurück"
Meyer hat gegen seinen ärgsten Kritiker derweil Strafanzeige wegen Beleidigung gestellt. Er ist um Fassung bemüht, wenn er am Telefon über seine Widersacher spricht, und versichert: "Da stehe ich drüber". Doch dann platzt es doch aus ihm heraus: Diese "kleine Minderheit" wolle "nur rumstänkern", benehme sich "wie im Kindergarten", schade der AfD, ziehe die Partei herunter. Doch er werde nicht klein beigeben: "Ich bin mit 97 Prozent gewählt worden, ich trete nicht zurück."
...mit 39 von 43 Stimmen gewählt!
Also 90,7% und nicht 97%.
Da wollen wir doch mal genau sein.
(zwinker)
Klaus Tobergte
Die zerlegen sich ja wohl gerade selbst. AFD - macht weiter so.
Christian Schürmann
Tut uns doch endlich den Gefallen und löst Eure schwachsinnige Möchtegern Partei auf! Bitte!!!
Uwe Kistermann
Ich hoffe, dass viele Bürger unserer Meinung sind!
Dennis Hülsmeyer
Ist doch fein, wenn sich diese Neofaschisten und Erzneoliberalen selbst zerlegen! Ich schließe mich Herrn Kisterman gerne an: Weiter so!
Moderation
Zeitpunkt: 20.05.20 12:41
Aktionen: Löschung des Beitrages, Nutzer-Sperre für immer
Kommentar: Regelverstoß
Zeitpunkt: 20.05.20 12:41
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Kommentar: Regelverstoß
Deshalb denke ich, daß sie auf lange Sicht keine wirkliche Gefahr darstellen. Wer wird eine Partei wählen bei der interne Querelen an der Tagesordnung sind?
https://www.fr.de/panorama/...oquin-kayleigh-mcenany-zr-13768363.html
Viel irrer was Trump veranstaltet geht ja nimmer oder ?
https://www.ariva.de/forum/...m-wenigsten-568678?page=205#jumppos5139 ff
Aber das alte Problem - die Zielgruppe rafft es schlicht nicht, geht nur völlig planlos sofort in den Empörungsmodus über. Und merkt nicht die Selbstblamage.
Der AfD Machtkampf ist nicht "nur" ein interner Parteimachtkampf, sondern wohl ein knallharter Richtungsmachtkampf, denn die AfD „Realos“ um Meuthen, von Storch und Paderzki wollen regierungsfähig werden, während die AfD „Fundis“ um Höcke, Kalbitz und Brandner wohl eine reine Systemoppositionspartei bleiben wollen mit dem Slogan "wir sind gegen Alles was von den Anderen kommt".
Man wird sehen wie das ausgeht in den kommenden Wochen, aber dass die AfD mit ihrem derzeitigen "Wischi Waschi Kurs" oder "Wünsch dir was Kurs" allzu weit kommt, kann ich mir nicht vorstellen. Kein AfD Wähler weiß doch so richtig woran sie mit dieser AfD eigentlich dran sind. Bei Corona konnte man das super sehen und sehr leicht erkennen. Die AfD hat in keinem einzigen Punkt Mitte März gegen die Lockdown-Strategie der Bundesregierung gestimmt (Ja zu Gesetzen zum Bevölkerungs- und Sozialschutz und zu Krankenhäusern: https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/...tionsschutz-688952). Noch vor 4 Wochen hat die Weidel vor Corona gewarnt mit "aber auch der Osterhase hat keinen Impfstoff im Nest. Die Entwicklung eines zuverlässigen Antikörpertests zur flächendeckenden Testung der Bürger sollte prioritär sein, um eine zuverlässige Datenbasis über Immunitäten zu bekommen. Dies ist meines Erachtens die gesundheitspolitische Grundvoraussetzung, um die Wirtschaft und das öffentliche Leben selektiv wieder hochzufahren" (Plötzlich Verlierer: Wie die AfD durch die Corona-Krise stolpert: https://www.businessinsider.de/politik/...086JFEZpyjoHDFIaZCWc8JBTEHY ). AfD Bundestagsabgeordneter Hilse immerhin AfD Bundestagssprecher für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, brüllt auf einer Anit Corona Demo im sächsischen Bautzen so ganz nach Verschwöungstheoretiker Slogan „wo sind die ganzen Corona-Toten? Die sind nicht da. Erstunken und erlogen!“
Schon irgendwie eine komische Partei diese AfD oder ? Offenbar ändert die AfD ihre Meinung wie der Wind gerade dreht. "Staatstragend" sieht dann meiner Erachtens dann schon ein wenig anders aus.
Zum Macht/Richtungskampf in der AfD hat der stock konservative Cicero eine gute Analyse:
"Meuthen träumt wohl von einer AfD, die sich – von der Europäischen Union mal abgesehen – nicht sehr unterscheidet von der guten alten Kohl-CDU: konservativ, marktwirtschaftlich und patriotisch. Und davon, dass diese AfD die FDP überflüssig machen und zusammen mit der CDU/CSU im Bund regieren könnte. Um das zu erreichen, muss die AfD aus Meuthens Sicht wieder zurück zu ihren Ursprüngen – in Richtung bürgerlich und national-konservativ."
"Bei Höcke und Kalbitz sieht die Strategie anders aus. Sie wollen offenbar alle Unzufriedenen und Zukurzgekommenen einsammeln, alle Völkischen und Ausländerfeindlichen, alle, die es „denen da oben“ mal so richtig zeigen wollen. Ob und wie die Partei aber mit einem Kurs der Fundamentalopposition stärkste Kraft in ganz Deutschland werden soll, wissen die rechten Flügelmänner wohl selbst nicht. Eher scheint sie das Prinzip Hoffnung zu leiten, irgendwann irgendwie würden sie die Verhältnisse schon zum Tanzen bringen – und sich selbst an die Macht. Ziel der "Höcke AfD ist ein anderes Deutschland mit einem ganz starken Staat, einer antieuropäischen Orientierung, weniger Pluralismus, mehr Besinnung aufs Nationale und nicht zuletzt mit einer gegenüber den Naziverbrechen schönfärberischen „Erinnerungskultur“."
"Vielleicht kommt es ja doch noch so, wie es sich Meuthen kürzlich in einem – vom Bundesvorstand abgebügelten Planspiel – ausgedacht hatte: zu einer Trennung von Ost-AfD und West-AfD. Das müsste bei der Bundestagswahl 2021 nicht zum brutalen Bruderkrieg führen."
Diethard schon so viel rassistisches rausgehauen und übelste Rassisten wie Brandner verteidigt, so dass sie schon längst keine Karrieristin mehr ist, es sei denn sie geht für die Karriere über Leichen.
https://www.tagesschau.de/inland/afd-rente-103.html
Der dafür geplante Sonderparteitag in Offenburg im April musste leiderleider wegen Corona verschoben werden (sowas bekommen nur die Grünen, dann eben virtuell, hin).
Naidoo glaubt ja nicht, dass es Corona gibt und er bezweifelt generell das Vorhandensein von Viren an. Jetzt aber was aktuelles von Naidoo:
"Vor wenigen Tagen informierte Naidoo seine Fans darüber, dass sich unter Europa ein riesiges, weitverzweigtes Tunnelnetz befinde. Einer dieser Tunnel reiche bis nach New York. Und dort unten trage sich aktuell eine brutale Schlacht zu – zwischen Robotern und Klonen. Diese Tunnel wurden mit einer Technologie gebaut "die wir nicht kennen", ist auf Telegram zu lesen. Und von einem tragbaren Fusionsgenerator":
https://www.derstandard.de/story/2000117602804/...n-adrenochrom-redet
Viel irrer geht ja wohl nimmer oder ????
Fakten oder Naidoo ? Ich bin für Fakten und gegen Lügen und gegen vogelwilde Verschwörungen und über das sollte der Verschwörer-Michel mal ernsthaft nachdenken: