Deutsche Bank (moderiert 2.0)
Ich ärgere mich üer meine Gier; Ich hatte wenige Tage vor dem Beginn des Crashs ein Gefühl und mich in Puts auf den Dax eingedeckt, welche ich 3 Tage später für gutes Geld wieder veräußert habe, weil ich mir sagte: Das ist eine Übertreibung, die Gegenbewegug kommt bestimmt
Ansonsten habe ich mich an die Regel gehalten, kein Geld einzusetzen, was ich noch brauchen könnte - von daher kann man das auch ganz gut aussitzen..
Die beste Beschreibung für die derzeitige Finanz-/Wirtschaftliche Situation stammt von dem Berliner Literaturprofessor Joseph Vogl; "Jemand der eine Ware nicht hat, sie weder erwartet noch haben will, verkauft diese Ware an jemanden der diese Ware ebenso wenig erwartet oder haben will und sie tatsächlich auch nicht bekommt." Nachzulesen in seinem Buch "Das Gespenst des Kapitals"
..ich kenne ihn. Wurde aber im besonderen Zusammenhang mit Warenterminen/Kontrakten genannt und stimmt zu 95 % auch real - ....und bei Leerverkäufen... und auch bei den Highspeedprogrammen - im weiteren Sinn.
Was spricht für einen Kauf zum aktuellen Zeitpunkt:
+ fundamentale Aussicht ist weit besser, als was der Kurs reflektiert.
+ aktueller Riesenausschlag des Pendel ins Negative.
+ man will einen technischen Rebound mitnehmen! Schwierig, aber es hängt immer alles von der eigenen Strategie und dem geplanten Investitionszeitraum ab!
+ historisch btrachtet ist das momentane Kursniveau auf Sicht der letzten 15 Jahre auf einem absolut extrem niedrigen Niveau!
+ etc. pp. schon oft aufgelistet
Was spricht gegen einen Kurs zum aktuellen Zeitpunkt:
- das bekannte fallende Messer. (Dieses sollte man wirklich zu beachten!)
- noch keine Bodenbildung in sicht.
- Keiner und ich meine wirklich Keiner weiß wie weit die DB noch ins bodenlose fällt. 2008 haben wir auch unvorstellbare Tiefen erlebt und wurden immer eines besseren belehrt.
- Der Trend ist negativ und der Trend des Gesamtmarktes hält noch nicht sehr lange an, weswegen noch weiter fallende Kurse erwartet werden müssen, zumindest keine steigenden, höchstens ein Rebound. Trendwende kann frühestens zu den Quartalszahlen im Oktober kommen, was aber recht früh wäre, falls wir wirklich in eine Baisse und eine globale Rezession rauschen. Ersteres vermute ich, zweiteres nicht, weswegen die Baisse dann nicht so lange dauern würde, aber zumindest noch einige Monate! (Gesamtmarkt!)
- Die ersten Prozente kann man ruhig den anderen überlassen.
So, die nächste Frage ist für die meisten die wichtigste, wann wird der Abwärtstrend durchbrochen, da dann sowohl die Strategie der Trader als auch der Investoren als auch der Antizykliker alle für den Kauf sprechen würden und sich nicht mehr wie momentan widersprechen würden.
Zum jetzigen Zeitraum wäre dies erst beim überschreiten der 40er Marke, UhiJuiJuiii, die ist aber weit weg, da vor allem sehr viel für einen weiteren Kursverfall spricht.
Ende des Jahres liegt der Ausbruchspunkt bei ca. 35 Euro. Ich persönlich rechne mit einem Ausbruch im 4. Quartal, allerdings nur für den Bankensektor und nicht für den Gesamtmarkt. Hier kann aber noch sehr viel unvorhergesehendes passieren. Querschüsse der Politik, Gewinneinbrüche der Deutschen Bank usw.
Also, findet die Trendwende bei 25, bei 20 oder bei 16 statt! Niemand kan es sagen. Wo wird der Boden gefunden, Zeichen für eine Bodenbildung sind nicht zu finden.
Welche Strategie verfolgt Ihr:
Antizykliker mit viel Mut könnten wohl jetzt erste Tranchen aufbauen. Es ist meisten Erfolgreicher, diese erst nach stattgefundener Bodenbildung zu machen und die ersten Prozente den anderen zu überlassen. Vor dem Hintergrund absoluter Zahlen und des historisch niedrigen Kurses könnte man aber auch mit Mut jetzt schon rein. Nur sind die Vergleiche zu historischen Kursen wegen der gigantischen Kapitalerhöhung nur nicht eins zu eins übertragbar:
damalige z.B. 18 Euro Kurs sind heute 12 Euro + Substanzzuwachs (Postbank & höheres Eigenkapital) oder anders gesagt:
Die aktuellen 27,21 Euro waren damals ca. 40,82 Euro, aber wegen dem Substanzzuwachs kann man auch nur einen Bruchtteil übertragen, falls überhaupt. Wie man die Postbank und die gestiegende Anzahl der Aktien berücksichtigt ist eben schwierig. Ich persönlich rechne mit dem Faktor 1,2! Also aktuelle 27,21€ entsprechen bei mir persönlich 32,54 Euro vor der Kapitalerhöhung und der Postbankübernahme.
Apropos Postbankübernahme: Die DB hat ihre Investitionen in die PIIGS ordentlich runter gefahren gehabt, aber die Postbank hat wohl dafür ein ordentliches Übergewicht in diesen Ländern. Das gute bei einem Institut wie der DB, man kann die Aktie in seinem Depot schlummern lassen und meinetwegen erst in einem, zwei, 5 oder 10 Jahre wieder reinschauen und wird vom jetzigen Punkt an auf jeden Fall eine ordentliche Rendite bekommen. Bestimmt wäre woanders die Rendite besser gewen, das üblich hätte wenn Spiel. Gehen wir mal von einem schlechten Szenario aus:
Habe jetzt jetzt zu 30 Euro gekauft und in 10 Jahren ist sie gerade mal inklusive Inflation 80 Euro wert und jährlich betrug die Durchschnittsdividende 1 Euro. Dann habe ich in dieser sehr pessimistischen Annahme in 10 Jahren 200% Gewinn gemacht bzw. 11,6% per anno. Also, das ist ordentlich und verstehe deshalb nicht, warum man dies so panisch aufnehmen sollte. Wenigstens ist die DB für einen solchen Zeitraum so sicher wie fast nichts anderes, da auch in 10 Jahren wohl noch Banken gebraucht werden, egal ob die dann Euros oder Europäische Gulden oder Goldtaler auszahlen. Weiterhin ist die DB wohl die einzige Bank in Deutschland, die niemals fallen gelassen würde. usw....
Es ist keine Neverending-Story. Spätestens bei NULL ist Schluss.
Irgendwie kommt es mir vor, als würde sich die ganze Welt gegen die DeuBa stellen. Man gönnt ihr nicht die 10 Milliarden Gewinn oder dass sie vorausschauend aus gefährlichen Anleihen raus ist. Nach dem Motto: "Mist, die hat aber gut auf die Probleme reagiert! Mal sehen, wie wir sie dennoch klein bekommen!"
Lachen kann ich über die Analysten, die einen Dax von 9000 zum Jahresende oder Kurse von über 60 EUR bei der DeuBa vorhergesehen haben.
Und nun kommen auch wieder die Endzeit-Propheten, die das alles ja schon lange wussten.
Die Börse ist eine Mixtur aus kranken Gestalten, Zockern, Idioten, Lemmingen und Verbrechern.
funktioniert "vielleicht" für einzelne Werte in einem normalen markt
..aber bestimmt nicht jetzt.
muss dann immer grinsen, wenn mal wieder das Bollinger-Band zum x.-mal durchbrochen wurde und irendwelche Erklärungen da heran geschleift werden.
;-)
Die Charttechnik hat diesen brutalen Niedergang nicht vorhersehen können.
Weder Charts, noch Fundamentaldaten oder sonstiges scheinen mehr zu interessieren.
Die, die meinen, die Börse sei ein Casino bekommen leider momentan Rückenwind.
da kann ich genau so gut beim Roulette die Zahlen aufschreiben und davon
eine Graphik machen mit regressions-rechnung und allem Pipapo.
mal sehen ob sich die Kugel dran hält, was für eine nächste Zahl
zu kommen hat.
Der DAX geht mal wieder hoch, aber unsere DeuBa tut sich sichtlich schwer. Irgendwie will sie nicht auf Touren kommen. Das ist mittlerweile das gewohnte Bild. Leider....
Hätte nicht gedacht, dass wir mal so weit unter die 30 rutschen würden. Aber das dachten wir auch bei der 40 nicht und wurden eines Besseren belehrt.
Die Säcke verkaufen jede Versuch nach oben raus zu kommen gleich wieder ab(Dax).DB und Finanztitel sind abermals nicht gesucht,US-Titel im minus oder moderat im plus.Der Dax bewegt wieder schlechter wie der Dow,SP.Die einzige Hoffnung ist QE3.
Jetzt steigt die Aktie, da sie gerade so günstig zu haben ist. Was wird spätestens bei ca. 33 Euro passieren: So viele Anleger haben die Nase gestrichen voll, die bei günstigen 38 bis 41 eingestiegen sind, die dann ihre Anteile abstoßen werden. Also fält sie dann wieder. Ist das smart?
Die nächste Chance für einen wirklichen Ausbruch aus diesem soliden Abwärtstrend sehe ich frühestens kurz vor den Quartalszahlen im Oktober. Und wie die ausfallen werden weiß momentan niemand. Die Investmentsparte könnte geniale Zahlen bei diesen Turbulenzen abliefern, aber auch miserable. Also, meiner Meinung nach ist der Kurs die kommenden Wochen bis Monate fast eine Lotterie.
Eigentlich ist diese Aktie aktuell nur noch interessant für Superlonganleger oder für Spekulanten auf den technischen Rebound. Ob wir jetzt eine Bodenbildung erleben werden oder der Kurs sogar noch richtung 22 oder tiefer fällt, kann auch niemand abschätzen. Es gibt Argumente für beides. Es ist nur ein interessanter Wert auf Sicht mehrerer Jahre in einigen Tranchen. Aber die aktuell belastenden Probleme werden wir auf jeden Fall noch bis Ende September haben, was für noch absurdere Kurse spricht, also noch niedrigere. Das einzige, was ich erwarten würde, dass wir wieder in den alten Abwärtskanal laufen, unter dem wir uns gerade befinden. Aber nichts desto trotz sind dies alles historisch gesehen absurd niedrige Kurse und fundamental kaum noch begründbar! Das letzte fundamentale Argument für weiter fallende kurse wird gerade ausgespielt: Wegbrechende Gewinne in der zweiten Jahreshälfte!
DB ist nicht allein ,,schrott" eher sind alle DAX-werte schrott !!!
Nahezu alle meine depotwerte haben heute ein Jahrestief erreicht und
gold läuft gerade auf die 1900 zu ,,,,,,
Gruß Michael
wenn mein ek nicht so hoch wäre und ich die kohle nicht nicht kurzfristig bräuchte, wär ich längst hier raus und nie wieder drin......
"damalige z.B. 18 Euro Kurs sind heute 12 Euro + Substanzzuwachs (Postbank & höheres Eigenkapital) oder anders gesagt: Die aktuellen 27,21 Euro waren damals ca. 40,82 Euro, aber wegen dem Substanzzuwachs kann man auch nur einen Bruchtteil übertragen, falls überhaupt. Wie man die Postbank und die gestiegende Anzahl der Aktien berücksichtigt ist eben schwierig. Ich persönlich rechne mit dem Faktor 1,2! Also aktuelle 27,21€ entsprechen bei mir persönlich 32,54 Euro vor der Kapitalerhöhung und der Postbankübernahme"
Wie kommste auf diesen Faktor 1,2 ? Und wie zunächst auf "damals 40,82 Euro) ?
Warum sollte man denn für die Postbankübernahme extra etwas dazu rechnen? Man hat sie doch schliesslich doch bezahlt. Tendenzieell würde ich eher meinen, man müsste dafür etwas abziehen, weil man ja hohe Anteil für 40 Euro kaufte, und der aktuelle Marktwert ist ja weit geringer.
Nur die Kapitalerhöhung müsste man da berichtiegn....
Mal schauen, ob die Konditionen finde.
Kapitalerhöhung = 10 Mrd. eingesammel und dafür 50% mehr Aktien!
von den 10 Mrd. wurde/wird die Postbank übernommen und dadurch kommt es zu einem Substanzzuwachs.
Doch ist die Postbank soviel wert wie die DB?
Wieviel war aus heutiger Sicht zuviel bezahlt worden?
Wieviel von den 10 Mrd. sind für das nötige Eigenkapital übrig geblieben.
Ich für mich habe durch diese Kapitalerhöhung einen Faktor von 1,2 ausgemacht, der aber nicht genau zu ermittel ist, bzw. der eine kommt auf 1,1 und der andere auf 1,3 und alles dazwischen.
Also, nehme ich den heutigen Kurs, multipliziere in mit 1,2 und habe somit den kurs von vor September 2010.
Wenn man jetzt einen lupenreinen Substanzzuwachs hätte, könnte man mit dem ürsprünglichen Kurs weiter rechnen, macht man einen Super Deal, schnellt er in die Höhe usw. Doch der Kurs an sich ist auch noch Schwankungen unterworfen. Deswegen dauert es immer, bis eine KE im großen Umfang verdaut wurde, damit der Markt sich auch wirklich ein Bild über Sinn und Unsinn, günstigen oder ungünstigen Zeitpunkt usw. der Kapitalerhöhung machen kann. Gutes Beispiel ist ja die CoBa seit der KE!
Konditionen waren damals für 33,00€ im Bezugsverhältnis 1:2
Aus heutiger Sicht sicherlich etwas überteuert!
Aus heutiger Sicht ist die DB aber auf breiteren Beinen und somit Krisenresistenter aufgestellt! Leider merke ich/man noch nichts davon.
Aus heutiger Sicht würde die DB nicht mehr an dieses Kapital ran kommen, also gut das sie es damals gemacht hat und nicht heute machen muß. Da werden wohl noch einige Banken folgen.
Was erleben wir eigentlich gerade. Die Banken mißtrauen sich wieder mehr und verleihen sich untereinander weniger Geld. Erinnert mich sehr an die Finanzkrise. Wir erleben jetzt wohl einen wirklichen und nicht angekündigten Streßtest der Europäischen Banken.
Was auch noch niemand wirklich weiß, ist wieviel mehr Eigenkapital die DB über den Basel III Richtlinien zukünftig ab wann halten muß, da sie besonders Systemrelevant ist.
Schätzungen besagen ca. 25 %
das muss aber nicht in einem Jahr aufgebaut sein.
hier wird das Ende des euro erwartet. wie würde so ein scenario für die DB aussehen ?
die bekäme sicherlich nicht die ganzen euro in D-Mark umgetauscht
Basel III ist ein Stufenweiser Plan zur Sicherung der Liquidität der Banken.
So soll beispielsweise das Kernkapital von 2011 von 3,5% Stufenweise bis 2019 auf 7,0 % gesteigert werden.
Jeder kennt die ganzen Billanztricks, deswegen sind da auch Richtlinien wie z.B. minimales Gesamtkapital Tier 1+2 von 8,0 % drinnen usw...
Außerdem gibt es die Überlegung, Systemrelevanten Banken einen Extrapuffer vor zu schreiben. Da war so was wie 25% über den sonst vorgeschriebenen Kernkapital enthalten.
Da gibt es aber gewiß andere Experten, die sich damit besser auskennen als ich. Doch durch die KE und die niedrigen Dividenden liegt die DB angeblich weit über den geforderten Mindestsummen, damit sie auch zukünftig ihr Investmentbanking im vollen Umfang betreiben können.
Ähnlich einer Zwangsversteigerung bei Häusern. Da ist der Verkehrswert auch nur zweitrangig. Derzeit ist die Lage unverändert. Substanz ist zweitrangig wenn Angst die Märkte beherscht. Coba leidet nun an der übermässigen KE