DAX-Überblick
Seite 22 von 22 Neuester Beitrag: 29.08.25 18:03 | ||||
Eröffnet am: | 02.09.24 10:59 | von: Highländer49 | Anzahl Beiträge: | 549 |
Neuester Beitrag: | 29.08.25 18:03 | von: Highländer49 | Leser gesamt: | 115.912 |
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Der MDax gewann am Montag 0,29 Prozent auf 31.042 Punkte. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 0,2 Prozent nach unten.
Vor dem Wochenende war der Dax erneut an seiner Charthürde um 24.500 Punkte gescheitert, nachdem Anleger zunächst noch mit großem Optimismus in das Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und Kremlchef Wladimir Putin gegangen waren. Letztlich war der Gipfel in Alaska ohne Äußerungen zu einem möglichen Waffenstillstand im Ukraine-Krieg beendet worden. Trump empfängt nun am Montag den ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj im Weißen Haus. Mehrere europäische Spitzenpolitiker begleiten ihn.
Marktteilnehmer ordneten das Treffen zwischen den USA und Russland vom vergangenen Freitag dennoch überwiegend positiv ein und koppelten das heutige Treffen zwischen der Ukraine, den USA und den europäischen Vertretern daran, schrieb Börsenkenner Andreas Lipkow. "Es ist kein klares Ergebnis entstanden, sondern eher ein tendenzielles." Das lasse zumindest die Hoffnungen für weitere Verhandlungen in Richtung einer Waffenruhe zu.
Quelle: dpa-AFX
Der Leitindex Dax gab um 0,18 Prozent auf 24.314,77 Zähler nach. Am Freitag hatte dem Index nicht mehr viel zu einem Rekordhoch gefehlt, doch dann waren die Kurse wieder abgebröckelt. Der MDax schloss am Montag 0,13 Prozent höher bei 30.993,03 Punkten.
Rüstungswerte legten wieder den Vorwärtsgang ein. Rheinmetall (Rheinmetall Aktie) gewannen 1,7 Prozent. Hensoldt und Renk verbuchten im MDax Aufschläge von 3,0 respektive 1,9 Prozent. Ohne konkrete Friedensbekundungen seitens des Kreml fühlten sich Anleger wieder von der Branche angelockt.
Gefragt waren auch die Bayer (Bayer Aktie) -Aktien, nachdem der Pharma- und Agrarchemiekonzern eine Grundsatzvereinbarung zur Beilegung eines Teils der US-Rechtsstreitigkeiten rund ums Thema PCB bekanntgegeben hatte. Bayer stiegen an der Dax-Spitze um 2,3 Prozent.
Die Papiere der Commerzbank (Commerzbank Aktie) sanken am Dax-Ende um 3,2 Prozent. Die Deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie) hatte nach dem starken Lauf der Papiere ihre Kaufempfehlung gestrichen.
Aktien des Chemiekonzerns Lanxess (Lanxess Aktie) verloren 2,2 Prozent. Die Experten des Vermögensverwalters Van Lanschot Kempen hatten zum Verkauf der Papiere geraten.
Auf Erholungskurs gingen die Titel von Hellofresh mit plus 8,5 Prozent. Experte Trion Reid von der Berenberg Bank lobte die zuletzt bessere Profitabilität des Versenders von Kochboxen.
Aktien aus der Branche Alternative Energien waren gefragt. Nordex gewannen 2,4 Prozent und SMA Solar sogar 8,0 Prozent. Analysten verwiesen auf neue Subventionsrichtlinien in den USA für Wind- und Solarenergie, die weniger schlimm als befürchtet seien.
Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 fiel um 0,3 Prozent. Außerhalb der Eurozone endete der Zürcher SMI nahezu unverändert, während der Londoner FTSE 100 etwas höher schloss. In New York bewegte sich der Dow Jones Industrial zuletzt kaum von der Stelle
Quelle: dpa-AFX
Nach dem Treffen zwischen US-Präsidenten Donald Trump, dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj sowie führenden Politikern aus Europa bahnt sich ein weiterer Gipfel zum Ukraine-Krieg an. Trump will ein Zweiertreffen zwischen Selenskyj und Kremlchef Wladimir Putin organisieren. Danach sollen Trump, Selenskyj und Putin zusammenkommen. Die Hoffnung auf Frieden sei groß, der Optimismus sei aber an der Börse bereits eingepreist, schrieb Marktexperte Jürgen Molnar vom Broker RoboMarkets.
Nach ihren Gewinnen am Vortag gaben Rheinmetall (Rheinmetall Aktie) , Hensoldt und Renk am Dienstag wieder kräftig nach. Renk rutschten um mehr als 6 Prozent ab. Die Rüstungswerte reagieren weiter sensibel auf Nachrichten zum Ukraine-Krieg und die Bemühungen um eine Friedenslösung.
Vorne im Dax waren Zalando (Zalando Aktie) mit plus 2 Prozent. Die Baader Bank hatte von "Add" auf "Buy" hochgestuft. Die neue Kaufempfehlung begründete Volker Bosse mit einem verbesserten Ausblick und Potenzial im Zusammenhang mit der Übernahme von About You durch den Online-Modehändler.
Der Diagnostikkonzern Stratec sieht sich trotz eines Umsatz- und Ergebnisrückgangs im zweiten Quartal auf dem Weg zu seinen Jahreszielen. Die Zahlen für das erste Halbjahr deckten sich mit den Erwartungen, sagte ein Händler. Die Papiere gewannen 3,7 Prozent.
Quelle.: dpa-AFX
Im Rampenlicht steht unverändert der jüngste Gipfelreigen zum Ukraine-Krieg. Das Treffen von Trump mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und europäischen Spitzenpolitikern am Vorabend sei "sehr viel freundlicher" verlaufen als die Begegnung zwischen Trump und Selenskyj im Februar, schrieb Analyst David Perry von JPMorgan. Ähnlich sah es Marktstratege Jim Reid von der Deutschen Bank, der von einem "konstruktiven Ton" der Gespräche in Washington schrieb.
Der MDax blieb am Dienstag mit einem Minus von 0,03 Prozent auf 30.984,89 Punkte hinter dem Dax zurück. Hier belasteten die hohen Kursverluste der beiden Rüstungsaktien Hensoldt und Renk . Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gewann knapp ein Prozent.
Nach ihren Gewinnen am Vortag standen Rüstungswerte wieder stark unter Druck. Rheinmetall (Rheinmetall Aktie) , Hensoldt und Renk büßten zwischen 4,9 und 9,5 Prozent ein. Sie reagieren weiterhin sensibel auf Nachrichten zum Ukraine-Krieg und die Bemühungen um eine Friedenslösung.
Mit vorne im Dax waren Zalando (Zalando Aktie) mit plus 3,7 Prozent. Die Baader Bank hatte eine Kaufempfehlung für die Papiere des Online-Modehändlers ausgesprochen.
Im Anschluss an die verlustreichste Börsenwoche seit März vergangenen Jahres setzten Hellofresh die Erholung vom Vortag fort. Nach plus 8,5 Prozent am Montag stiegen die Papiere des Versenders von Kochboxen um weitere 7 Prozent. Mit Delivery Hero war eine weitere Aktie aus der Branche stark unterwegs.
Der Diagnostikkonzern Stratec sieht sich trotz eines Umsatz- und Ergebnisrückgangs im zweiten Quartal auf dem Weg zu seinen Jahreszielen. Die Aktien schlossen 4,5 Prozent höher.
Papiere von Verve erholten sich am Kapitalmarkttag weiter von ihren jüngsten Verlusten. An der Spitze im SDax gewannen sie 10 Prozent. Ende vergangener Woche hatte der Spezialist für digitale Werbung und Spieleentwicklung die Prognose gekappt.
An den europäischen Börsen außerhalb der Eurozone gewann der Zürcher SMI 1,2 Prozent, während der Londoner FTSE 100 weniger deutlich zulegte. In New York erreichte der Dow Jones Industrial ein Rekordhoch und lag zuletzt noch leicht im Plus.
Quelle: dpa-AFX
Der MDax verlor zur Wochenmitte 0,79 Prozent auf 30.740 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gab um 0,5 Prozent nach.
Im US-Handel hatten am Dienstag vor allem Technologiewerte einen schweren Stand. Analyst Frank Sohlleder vom Broker ActivTrades sieht den Grund hierfür in einem etwas schwindenden Optimismus für eine Zinssenkung in den USA. Mit Spannung warten die Anleger auf die am Donnerstag beginnende Notenbankkonferenz in Jackson Hole und die Rede von Fed-Chef Jerome Powell.
Die Gipfel zur Beendigung des Ukraine-Krieges schienen die Anleger zudem nur als Lippenbekenntnisse zu werten, so Sohlleder weiter. Während offiziell von einer "historischen Chance" die Rede sei, setzten sich die Kampfhandlungen fort. "Diese Diskrepanz zwischen politischer Rhetorik und den Fakten vor Ort führt dazu, dass die Marktteilnehmer weiter in Lauerstellung verharren und positive Entwicklungen nicht einpreisen."
Die jüngste Schwäche bei Aktien von US-Chipkonzernen strahlte negativ ab auf die Papiere von Infineon (Infineon Aktie) . Der Kurs sank um 1,6 Prozent.
Rüstungswerte weiteten ihre Vortagesverluste aus. Rheinmetall (Rheinmetall Aktie) und Hensoldt büßten jeweils 2 Prozent ein, Renk etwas weniger.
Die Titel des Düngerkonzerns K+S rutschten angesichts einer doppelten Abstufung von "Buy" auf "Sell" durch die Berenberg Bank um 3,5 Prozent ab.
TAG Immobilien (TAG Immobilien Aktie) verloren nach einer Kapitalerhöhung 1,6 Prozent. Carl Zeiss Meditec (Carl Zeiss Aktie) standen 1,7 Prozent tiefer und reagierten damit auf eine Gewinnwarnung des Schweizer Augenheilmittel-Konzerns Alcon .
Quelle: dpa-AFX
Die Situation für Powell ist alles andere als einfach. Einerseits spricht vor allem eine nach wie vor zu hohe Inflation in den USA eher gegen sinkende Zinsen. Andererseits steht der Fed-Chef unter enormen Druck von US-Präsident Donald Trump, der vehement niedrigere Zinsen zur Ankurbelung der Wirtschaft fordert.
Die Landesbank Helaba wies auf hohe Erwartungen in puncto Zinssenkungen hin. So sei eine Verringerung um 0,25 Prozentpunkte im September durch die Fed an den Märkten bereits zu 85 Prozent eingepreist. Sollten in Jackson Hole Hinweise Powells auf einen solchen Schritt der Fed ausbleiben, dann bestehe an den Märkten ein entsprechender "Korrekturbedarf", so die Experten.
Der MDax schloss am Mittwoch mit einem Minus von 0,35 Prozent auf 30.877,87 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gab um 0,20 Prozent nach.
Als weniger risikoreich geltende Aktien mit steten Erträgen waren im schwächeren Dax eher gefragt. Anteile des Konsumgüterherstellers Henkel stiegen um 1,6 Prozent, Deutsche Telekom (Deutsche Telekom Aktie) gewannen 0,9 Prozent.
Im Rüstungssektor weiteten Rheinmetall (Rheinmetall Aktie) und Renk die Vortagesverluste um 0,7 beziehungsweise 1,4 Prozent aus. Hensoldt legten dagegen leicht zu.
In den USA gerieten große Halbleitertitel wie Nvidia , Intel und AMD unter Druck. Das belastete hierzulande auch Infineon (Infineon Aktie) , die Aktien verloren 1,6 Prozent. Papiere des Zulieferers Aixtron gaben um 2,2 Prozent nach.
Die Titel des Düngerkonzerns K+S rutschten angesichts einer Absenkung um gleich zwei Investmentstufen von "Buy" auf "Sell" durch die Berenberg Bank um 4,3 Prozent ab.
Die europäischen Börsen außerhalb der Eurozone schlugen sich zur Wochenmitte deutlich besser: Der Zürcher SMI gewann ein halbes Prozent. Der Londoner FTSE 100 legte noch stärker zu und erreichte ein Rekordhoch, angetrieben von Versorger- und Konsumaktien. In New York trat der Dow Jones Industrial auf der Stelle.
Quelle: dpa-AFX
Im frühen Handel notierte der Dax knapp im Plus bei 24.293 Punkten. Die technische Hürde bei etwa 24.500 Punkten besteht fort. Das Rekordhoch bei 24.639 Punkten datiert von Mitte Juli. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gab am Donnerstag um 0,2 Prozent nach.
"Jackson Hole wird zur Bewährungsprobe für den Bullenmarkt", schrieb der Kapitalmarktstratege Jürgen Molnar vom Broker RoboMarkets. Die meisten Anleger erwarteten im September eine Zinssenkung der US-Notenbank. Blieben morgen die Hinweise von Fed-Chef Jerome Powell darauf aus, dürfte der Aktienmarkt entsprechend unter Druck geraten, warnte der Experte.
Der MDax verlor am Donnerstag 0,67 Prozent auf 30.673 Punkte. Im Fokus standen hier hohe Kursverluste der Aktien von CTS Eventim nach einem überraschenden Gewinneinbruch im zweiten Quartal.
In den USA hatten Technologiewerte tags zuvor ihre Korrektur ausgeweitet, der Nasdaq 100 konnte seine Verluste aber im Verlauf deutlich eindämmen. Bei den hochbewerteten US-Technologieaktien hätten Investoren durch Verkäufe vor dem Notenbanker-Treffen etwas Risiko aus ihren Depots genommen, erklärte Stratege Molnar.
CTS Eventim brachen um rund 18 Prozent ein. Ein Börsianer bewertete die Ergebnisse des Ticketvermarkters und Konzertveranstalters als insgesamt sehr schwach. Das Unternehmen sprach von einer "herausfordernden gesamtwirtschaftlichen Entwicklung". Dass die Jahresziele bestätigt wurden, half den Papieren nichts.
Beim Spezialverpackungshersteller Gerresheimer (Gerresheimer Aktie) ist nach den jüngsten Turbulenzen mit der luxemburgischen Active Ownership ein aktivistischer Investor groß eingestiegen. Die seit Jahresbeginn mit minus 36 Prozent sehr schwachen Aktien legten am Donnerstag um 3,3 Prozent zu.
Die Aktien von Redcare Pharmacy gerieten mit minus 3,4 Prozent unter Druck. Der Internet-Apotheke droht Konkurrenz durch die Drogeriekette dm.
Stratec gewannen mehr als 5 Prozent. Die Investmentbank Oddo BHF hatte die Anteile des Diagnostik-Unternehmens von "Neutral" auf "Outperform" hochgestuft und dies mit dem voraussichtlich starken zweiten Halbjahr sowie einer im Branchenvergleich sehr attraktiven Bewertung begründet.
Im Rüstungssektor legten Rheinmetall (Rheinmetall Aktie) , Hensoldt und Renk wieder deutlicher zu. Die Kursgewinne beliefen sich auf bis zu 3,2 Prozent
Quelle: dpa-AFX
Der Dax schloss nach einem lethargischen Handel mit 0,07 Prozent im Plus bei 24.293,34 Punkten. Er fiel vorübergehend auf den niedrigsten Stand seit einer Woche. Das vor sechs Wochen erreichte Rekordhoch bei 24.639 Zählern ist zuletzt wieder ein wenig aus dem Blick geraten.
Am Freitag könnte sich US-Notenbankchef Jerome Powell beim jährlichen Notenbankertreffen in Jackson Hole im Bundesstaat Wyoming zur künftigen Geldpolitik äußern. "Die Aktienmärkte erhoffen sich ein Signal von Powell, dass sich die Tür für Zinssenkungen schon im September öffnet und sie dürften wohl nicht enttäuscht werden", schrieb Ökonom Michael Heise von HQ Trust. Die Begründung der Fed für niedrigere Zinsen werde allerdings nicht einfach sein, denn die Inflation liege über dem Zielniveau der Zentralbank.
Der MDax, Index der mittelgroßen Börsentitel, verlor 0,65 Prozent und schloss bei 30.677,61 Punkten. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gab um 0,2 Prozent nach.
Mit Abstand größter Kursverlierer unter den deutschen Standardwerten waren CTS Eventim , die um fast 17 Prozent einbrachen. Der Ticket-Vermarkter und Event-Veranstalter schockte die Anleger mit einem Gewinneinbruch im zweiten Quartal.
Die Aktien des Konsumgüterherstellers Beiersdorf (Beiersdorf Aktie) verloren nach einer düsteren Umsatzprognose des US-Wettbewerbers Coty 2,1 Prozent.
Im Rüstungssektor legten Rheinmetall (Rheinmetall Aktie) , Hensoldt und Renk wieder deutlicher zu. Die Kursgewinne beliefen sich auf bis zu 4 Prozent. Je nach Nachrichtenlage zum Ukraine-Krieg schwanken die Aktien sehr stark.
Der Spezialverpackungshersteller Gerresheimer (Gerresheimer Aktie) hat nach den jüngsten Turbulenzen nun mit der luxemburgischen Active Ownership einen aktivistischen Investor an Bord. Die seit Jahresbeginn mit einem Minus von gut 36 Prozent sehr schwachen Aktien legten am Donnerstag um 2,5 Prozent zu.
Auch die europäischen Börsen außerhalb der Eurozone bewegten sich kaum. Der Zürcher SMI gab um 0,3 Prozent nach. Der Londoner FTSE 100 schloss moderat im Plus. In New York lag der Dow Jones Industrial leicht im Minus.
Quelle: dpa-AFX
Im bisherigen Wochenverlauf hat sich im Dax mit einem moderaten Abschlag wenig getan. Das Rekordhoch von Mitte Juli ist mit 24.639 Punkten etwas weiter weg, bleibt aber in Reichweite.
Der MDax der mittelgroßen Unternehmen notierte am Freitag knapp im Plus bei 30.691 Punkten. Der EuroStoxx 50 gab um 0,1 Prozent nach.
Vor der Powell-Rede um 16.00 Uhr beim Notenbankentreffen in Jackson Hole im US-Bundesstaat Wyoming herrsche Anspannung, schrieb Marktexperte Stephen Innes von SPI Asset Management. Noch vor gut einer Woche sei einer Zinssenkung in den Vereinigten Staaten im September eine Chance von 90 Prozent zugemessen worden - inzwischen seien es nach stärkeren Einkaufsmanager-Daten und restriktiven Kommentaren nur noch etwa 70 Prozent. Damit sei den Anlegern etwas Hoffnung genommen worden.
Quelle: dpa-AFX
Der Dax ging am Freitag 0,29 Prozent höher bei 24.363,09 Punkten über die Ziellinie und konnte die Woche so hauchdünn im Plus beenden. Der Leitindex, der in diesem Jahr bislang außergewöhnlich viel zugelegt hat, blieb damit aber auf Abstand zu seiner Bestmarke von 24.639 Punkten, die aus dem Juli stammt. Der MDax zeigte am Freitag etwas mehr Bewegung, indem er um 1,05 Prozent auf 30.998,88 Punkte zulegte.
Wie schon länger von US-Präsident Trump gefordert, hatte Powell betont, eine Änderung der Geldpolitik in Erwägung zu ziehen. "Offensichtlich kann sich Powell mit einer Zinssenkung auf der nächsten Sitzung im September anfreunden", sagte daraufhin der Commerzbank-Ökonom Christoph Balz. Er wolle aber wohl wie erwähnt "vorsichtig" vorgehen, was ein Hinweis auf eine kleine Senkung um 0,25 Prozentpunkte sei, die mehrheitlich auch am Markt erwartet werde.
Mit Blick auf deutsche Einzelwerte waren vor dem Hintergrund der Zinsfantasie letztlich die Aktien deutscher Nutzfahrzeughersteller gefragt, die in ihrem US-Geschäft von einer konjunkturfördernden Wirkung möglicherweise profitieren könnten. Im Dax setzten sich Daimler (Daimler Aktie) Truck mit 3,1 Prozent an die Spitze. Titel der VW -Tochter Traton gewannen als bester MDax-Wert 4,1 Prozent.
Ansonsten standen einmal mehr Rüstungsaktien im Blickfeld - dieses Mal wegen der US-Bank Citigroup, die ihre Verkaufsempfehlungen für Hensoldt und Renk aufgab. Die beiden MDax-Werte knüpften an ihre jüngste Erholung an, indem sie um 3,7 beziehungsweise 1,5 Prozent stiegen. Fundamental erschienen die Aktien nicht mehr überbewertet, hieß es. Rheinmetall (Rheinmetall Aktie) legten am Freitag um 0,9 Prozent zu.
Bei den stark gelaufenen Aktien der Commerzbank (Commerzbank Aktie) nahmen Anleger Gewinne mit. Mit einem Abschlag von 3,8 Prozent waren die Titel im Dax das Schlusslicht. Schwäche zeigten im Leitindex außerdem die Titel des Logistikers DHL , indem sie um 0,9 Prozent fielen. Sie litten unter einer zurückhaltenderen Einstufung von Kepler Cheuvreux. Das operative Ergebnisziel für das Gesamtjahr sei schwer erreichbar, schrieben die Experten des Analysehauses.
Im SDax machte Südzucker negative Schlagzeilen. Niedrige Preise für Zucker und Ethanol führten dazu, dass der Zuckerhersteller seinen Ausblick für das bis Ende Februar laufende Geschäftsjahr senkte. Trotz des freundlichen Marktumfeldes verloren die Papiere 1,1 Prozent.
Im MDax gehörten die Papiere des Eventvermarkters CTS Eventim mit 1,6 Prozent Minus erneut zu den schwächsten Werten, nachdem sie am Vortag wegen eines überraschenden Gewinneinbruchs schon zeitweise um ein Fünftel eingebrochen waren.
In New York legte der Dow zuletzt um 2,1 Prozent zu, während der Nasdaq 100 1,8 Prozent gewann. Wie der Dax, konnte der europäische EuroStoxx den US-Börsen mit einem Anstieg um ein halbes Prozent nur gemäßigt folgen. Dem Leitindex der Eurozone gelang aber der höchste Stand seit März. In London und Zürich schlossen die Leitindizes jeweils moderat im Plus.
Quelle: dpa-AFX
https://www.finanznachrichten.de/...l-rutscht-ab-dax-ausblick-486.htm
Der Dax tue sich weiterhin schwer, schrieb Analyst Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners am Morgen. "Das Allzeithoch aus dem Juli bleibt zwar in Reichweite. Es gibt aber weiterhin zu wenig Käufer, die den Dax über die schwierige letzte Meile tragen könnten". Am Freitag hatten Zinssenkungssignale von US-Notenbankchef Jerome Powell dem wichtigsten deutschen Börsenbarometer etwas Rückenwind gegeben.
Da die Saison der Quartalsbilanzen der Unternehmen so gut wie beendet ist, dürften Konjunkturdaten verstärkt in den Blick der Anleger rücken. Am Vormittag wird das Ifo-Geschäftsklima für August veröffentlicht, das als wichtigster Indikator für die Stimmung in den deutschen Unternehmen gilt. "Für den Ifo-Index, der zuletzt bereits fünf Monate in Folge gestiegen ist, erwarten wir einen leichten Anstieg", prognostizierte Analyst Andreas Hürkamp von der Commerzbank (Commerzbank Aktie).
Quelle: dpa-AFX
Der Dax tue sich weiterhin schwer, schrieb Analyst Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners am Morgen. "Das Allzeithoch aus dem Juli bleibt zwar in Reichweite. Es gibt aber weiterhin zu wenig Käufer, die den Dax über die schwierige letzte Meile tragen könnten". Am Freitag hatten Zinssenkungssignale von US-Notenbankchef Jerome Powell dem wichtigsten deutschen Börsenbarometer etwas Rückenwind gegeben.
Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich trotz höherer US-Zölle erneut verbessert. Das Ifo-Geschäftsklima stieg im August stärker als erwartet, legte damit den sechsten Monat in Folge zu und erreichte den höchsten Wert seit April 2024. Dennoch bleibt Ifo-Präsident Clemens Fuest zurückhaltend mit Blick auf die weitere konjunkturelle Entwicklung: "Die Erholung der deutschen Wirtschaft bleibt schwach."
Die Aktien von Windturbinen-Herstellern gerieten unter Druck, nachdem der dänische Wettbewerber Orsted auf Geheiß der US-Regierung ein Windkraftprojekt in dem Land zumindest vorläufig stoppen musste. Dies sei ein weiterer schwerer Schlag für die Windkraftbranche in den USA, konstatierte Experte Ahmed Farman vom Analysehaus Jefferies. Die Papiere von Siemens Energy fielen um 1,5 Prozent, jene von Nordex büßten 1,6 Prozent ein.
Die Anteilsscheine von RWE verbilligten sich als Schlusslicht im Dax um 1,6 Prozent, nachdem die Investmentbank Kepler Cheuvreux ihre Kaufempfehlung für die Titel des Energieversorgers gestrichen hatte. Jüngste Aussagen des Unternehmens deuteten nicht auf ein nachlassendes Expansionsstreben hin, es drohe also Ungemach von den Kosten, schrieb Analyst Ingo Becker und empfahl den Anlegern, jüngste Kursgewinne mitzunehmen.
Die Aktien der Lufthansa (Lufthansa Aktie) reagierten mit einem Kursplus von 1,0 Prozent auf die Meldung einer geplanten neuen Organisationsstruktur der Fluggesellschaft. Dem "Handelsblatt" zufolge sollen die einzelnen Konzerngesellschaften Lufthansa Airlines, Swiss, Brussels Airlines und Austrian Airlines ab 2026 zugunsten der Zentrale entmachtet werden. Ziele seien zufriedenere Passagiere und mehr Profitabilität im Premium-Bereich, zitiert die Zeitung aus einem ihr vorliegenden internen Schreiben.
Unterdessen hat die Unicredit ihren direkten Aktienanteil an der Commerzbank (Commerzbank Aktie) wie erwartet auf rund 26 Prozent erhöht. Zugleich kündigte das Mailänder Institut erneut an, ihre verbleibenden Finanzinstrumente "zu gegebener Zeit" ebenfalls in Commerzbank-Aktien umzuwandeln, womit sich der Anteil auf etwa 29 Prozent summieren würde. Wird die 30-Prozent-Marke überschritten, wäre die Unicredit gesetzlich verpflichtet, den übrigen Commerzbank-Anteilseignern ein offizielles Kaufangebot vorzulegen. Die Commerzbank-Aktie reagierte mit einem Plus von 0,3 Prozent.
Quelle: dpa-AFX
Der Leitindex Dax schloss 0,37 Prozent tiefer mit 24.273,12 Punkten. Dagegen legte der MDax mit den mittelgroßen Unternehmen um 0,24 Prozent auf 31.073,13 Punkte zu. "Die Börsenampel für den Dax steht auf Gelb, die Handelsspanne bleibt zwischen 24.000 und 24.500 Punkten verankert", konstatierte Kapitalmarktstratege Jürgen Molnar von Robomarkets. Am Freitag hatten Zinssenkungssignale von US-Notenbankchef Jerome Powell dem Dax etwas Rückenwind gegeben.
Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es zu Beginn der neuen Woche letztlich um 0,8 Prozent nach unten. In Zürich verabschiedete sich der SMI 0,5 Prozent schwächer. Am US-Aktienmarkt notierte der Leitindex Dow Jones Industrial zum europäischen Handelsende ein halbes Prozent in der Verlustzone, während der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 knapp im Plus stand.
Quelle: dpa-AFX
In den ersten Handelsminuten fiel der Leitindex Dax um 0,7 Prozent auf 24.110 Punkte. Der MDax der mittelgroßen Unternehmen büßte ebenfalls 0,7 Prozent auf 30.855 Zähler ein. Für den EuroStoxx 50 als Leitindex der Eurozone ging es um 0,9 Prozent abwärts.
US-Präsident Donald Trump will die Fed-Gouverneurin Lisa Cook mit sofortiger Wirkung aus ihrem Amt im Vorstand entlassen. Als Grund nannte der Präsident in seinem Brief an Cook, dass es hinreichende Gründe zu der Annahme gebe, dass sie in einem oder mehreren Hypothekenverträgen falsche Angaben gemacht habe. Cook machte indes deutlich, dass sie um ihren Posten kämpfen will. "Der Präsident gab an, mich "mit Gründen" zu feuern, während rechtlich keine Gründe existieren - und er keine Vollmachten hat, dies zu tun", hieß es in einer Stellungnahme ihrer Anwaltsfirma, die unter anderem die Nachrichtenagentur Bloomberg und die Website "Axios" verbreiteten.
Im Blick haben Anleger zudem den Handelskonflikt zwischen den USA und China. Trump droht China mit Strafzöllen von bis zu 200 Prozent, falls Peking die Vereinigten Staaten nicht zuverlässig mit Magneten aus seltenen Erden beliefert. Zugleich räumte Trump ein, dass solch drastische Maßnahmen einen Zusammenbruch des Handels mit China bedeuten würden.
Quelle: dpa-AFX
Obwohl der US-Präsident die sofortige Entlassung der Fed-Gouverneurin Lisa Cook aus ihrem Amt im Vorstand ankündigte, gewichteten die Märkte das Risiko eines umfassenden politischen Eingriffs in die Unabhängigkeit der Notenbank als gering, sagten die Experten der Deutsche-Bank-Fondstochter DWS. Als Korrektiv sehen sie die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen. Sollte diese zu stark steigen, weil Trump am Markt immer mehr Vertrauen verspiele, würde die Bedienung der hohen Staatsschulden noch schwerer fallen. Und dies könne sich Trump kaum leisten.
Die Warnung, chinesische Importe mit hohen Strafzöllen zu belegen, falls Peking die Vereinigten Staaten nicht zuverlässig mit Magneten aus seltenen Erden beliefert, verpuffte bei den Anlegern ebenfalls. Von den angedrohten Zusatzzöllen und Exportbeschränkungen für US-Technologieprodukte gegen Länder, die ihre Digitalsteuern nicht abschaffen, zeigte sich die EU mit Verweis auf die jüngsten Handelsvereinbarungen ähnlich unbeeindruckt wie der Markt.
Deutlicher als in Frankfurt fielen die Kursabschläge an Europas Börsen aus. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 büßte 1,1 Prozent ein. Für den französischen Cac 40 ging es angesichts eines drohenden Sturzes der Regierung sogar um 1,7 Prozent bergab. Besser hielt sich der britische FTSE 100 , der nach dem verlängerten Wochenende in London um 0,6 Prozent sank. Der SMI in Zürich verlor lediglich 0,4 Prozent. In New York präsentierten sich die wichtigsten Indizes zum europäischen Handelsende wenig bewegt.
Unter den deutschen Einzelwerten stach Dax-Schlusslicht Commerzbank (Commerzbank Aktie) mit einem Minus von 5 Prozent heraus. Die Bank of America hatte die Einstufung für die Papiere auf "Underperform" gesenkt. Die Bewertung des Geldhauses erscheine überzogen, argumentierte Analyst Tarik El Mejjad. Es falle schwer, vom aktuellen Niveau aus noch Spielraum nach oben auszumachen. Vergangene Woche hatte bereits die Deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie) ihre Kaufempfehlung für die Commerzbank gestrichen, ebenfalls wegen des starken Laufs der Aktie.
Gewinnmitnahmen sorgten bei den Puma-Aktien für einen Kursabschlag von ebenfalls 5 Prozent. Zu Wochenbeginn waren die Titel nach Spekulationen um einen Teilverkauf des Sportartikel-Herstellers um 16 Prozent nach oben gesprungen. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Insider berichtet hatte, prüft die Milliardärsfamilie Pinault Optionen inklusive eines Verkaufs ihres 29-Prozent-Anteils an Puma.
Bei PVA Tepla konnten sich die Anleger nach einem positiven Analystenkommentar über einen Kursanstieg von 2 Prozent freuen. Die Deutsche Bank ist mit einem von 26 auf 30 Euro erhöhten Kursziel nunmehr am optimistischsten für die Papiere des Technologieunternehmens gestimmt. Die Investoren schienen über einen Rücksetzer der Margen in diesem Jahr hinauszublicken und fokussierten sich auf die längerfristigen Wachstumstreiber, schrieb Analyst Michael Kuhn.
Die Papiere von SFC Energy schlossen nach einigen Kurskapriolen 1,4 Prozent fester. Ihnen half letztlich doch die Ankündigung von Kostensenkungen zur Stärkung der Ertragskraft. Anfang August waren sie auf den tiefsten Stand seit Dezember 2020 abgesackt, nachdem der Brennstoffzellenspezialist vorläufige Halbjahreszahlen veröffentlicht und den Ausblick für 2025 deutlich gesenkt hatte.
Die Anteilscheine von 1&1 erklommen den höchsten Stand seit April 2022 und schlossen 5,3 Prozent im Plus. Am Montagabend war ein Aktienkauf von Ralph Dommermuth im Wert von knapp 45 Millionen Euro bekannt geworden. Dieser ist Gründer und Chef der 1&1-Muttergesellschaft United Internet (United Internet Aktie) , deren Aktien sich mit plus 0,3 Prozent unauffällig präsentierten.
Quelle: dpa-AFX
Der MDax der mittelgroßen Unternehmen drehte nach einer freundlichen Eröffnung ins Minus und verlor zuletzt 0,3 Prozent auf 30.717 Zähler zu. Für den EuroStoxx 50 als Leitindex der Eurozone ging es um 0,1 Prozent aufwärts.
Die Nvidia-Zahlen könnten der gesamten Branche Impulse in die eine oder andere Richtung verleihen. Entsprechend könnten die deutschen Chipwerte wie Infineon (Infineon Aktie) , Elmos , Kontron sowie die Zulieferer Aixtron und Suss einen Blick wert sein.
"Mit Nvidia nimmt die Berichtssaison für das zweite Quartal heute ein spektakuläres Ende", schrieb Analyst Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners. Noch wichtiger als die Ergebnisse an sich werde allerdings der Ausblick sein.
Unter Verkaufsdruck stehen die Schlusslichter im Dax, Deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie) und Commerzbank (Commerzbank Aktie) , mit Verlusten von 2,4 beziehungsweise 2,8 Prozent. Die Analysten von Goldman Sachs stuften die Bankenwerte aus Bewertungsgründen ab. Beide Aktien seien zuletzt nicht nur dem Gesamtmarkt, sondern auch der Branche deutlich vorweg gelaufen, begründete Analyst Chris Hallam den Schritt. Für den europäischen Bankensektor bleibt er aber optimistisch.
Die Papiere von Aroundtown waren mit einem Minus von 3,8 Prozent am MDax-Ende zu finden, nachdem sie tags zuvor noch auf das höchste Niveau seit mehr als drei Jahren geklettert waren. Analysten attestierten dem Unternehmen solide Geschäftszahlen im ersten Halbjahr. Stephanie Dossmann von Jefferies schrieb indes von einem schwächeren Betriebsgewinn (FFO), den unter anderem höhere Finanzierungskosten belastet hätten. Die Expertin wies zudem auf den Rücktritt des langjährigen Finanzchefs Ben David hin.
Der Brennstoffzellenspezialist SFC Energy erhielt derweil einen Folgeauftrag eines langjährigen US-Kunden im Volumen von rund vier Millionen US-Dollar. SFC kündigte ferner den Start seines Produktionsstandortes in Salt Lake City im US-Bundesstaat Utah für das vierte Quartal an. Die Aktien legten um 0,4 Prozent zu.
Quelle: dpa-AFX
Vor den nach US-Börsenschluss erwarteten Quartalszahlen des US-Halbleiterkonzerns und KI-Profiteurs Nvidia überwog bei den Anlegern die Zurückhaltung. Finanzmarktexperte Andreas Lipkow sagte: "Die Handelsimpulse sind derzeit rar gesät, und umso stärker werden die wenigen Nachrichten und Ereignisse fokussiert".
Seit Jahresbeginn steht für den deutschen Leitindex, der im Juli mit 24.639 Punkten ein Rekordhoch erreicht hatte, immer noch ein Plus von fast 21 Prozent zu Buche. Damit lässt er die meisten anderen großen Börsenindizes weit hinter sich. Der MDax der mittelgroßen Unternehmen verabschiedete sich zur Wochenmitte 1,10 Prozent tiefer mit 30.482,93 Punkten.
Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es letztlich um 0,2 Prozent hoch. Auch der SMI in Zürich legte etwas zu, wogegen der Londoner FTSE 100 mit einem kleinen Minus schloss. In New York wiesen die wichtigsten Indizes zum europäischen Handelsende bescheidene Gewinne aus.
Im Dax belegten Commerzbank (Commerzbank Aktie) und Deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie) mit Kursabschlägen von 5 und 3,4 Prozent die hinteren Plätze. Die US-Investmentbank Goldman Sachs hatte beide Titel unter Verweis auf ihren zuletzt starken Lauf abgestuft. Für den europäischen Bankensektor bleibt Analyst Chris Hallam aber optimistisch.
Die Anteilscheine von Hochtief litten mit minus 3,3 Prozent ebenfalls unter weiteren Gewinnmitnahmen. Analyst Jens Münstermann von der Landesbank Baden-Württemberg strich nach der zuletzt guten Kursentwicklung seine Kaufempfehlung für den Baukonzern.
Bei den ebenfalls gut gelaufenen Papieren von MDax-Schlusslicht Aroundtown mussten die Aktionäre einen Kursrutsch von 5,4 Prozent verkraften. Analysten attestierten dem Gewerbeimmobilien-Spezialisten zwar solide Halbjahreszahlen. Stephanie Dossmann von Jefferies schrieb aber von einem schwächeren Betriebsgewinn (FFO), den unter anderem höhere Finanzierungskosten belastet hätten. Die Expertin wies zudem auf den Rücktritt des langjährigen Finanzchefs Ben David hin.
Dagegen zählte der Sportwagenbauer Porsche AG mit plus 0,7 Prozent zu den besten Dax-Titeln. Sie profitierten von Medienberichten, wonach Oliver Blume seinen Chefposten aufgeben und sich künftig auf die Führung des Mutterkonzerns Volkswagen (VW Aktie) (VW) konzentrieren werde, wie von Investoren zuletzt verstärkt gefordert. Die VW-Titel verloren 1,1 Prozent.
Für Adidas ging es um 0,6 Prozent bergauf. Händler verwiesen auf Geschäftszahlen des britischen Sport- und Freizeitmodekonzerns JD Sports Fashion , die an der Börse gut ankamen.
Quelle: dpa-AFX
Aktuelle Geschäftszahlen des US-Halbleitergiganten und KI-Profiteurs Nvidia (Nvidia Aktie) liefern - entgegen den Erwartungen - nur wenig Impulse. Zwar wächst der Konzern trotz andauernder Probleme im China-Geschäft weiter rasant. Im Geschäft mit Technik für Rechenzentren verfehlte Nvidia mit dem Umsatz die Markterwartungen jedoch knapp.
Die vergangenen drei Tage in Folge hatte der Dax jeweils moderat nachgegeben und war am Vortag kurzzeitig unter 24.000 Punkte gerutscht. Damit habe sich die Lage des Leitindex etwas verschlechtert, stellten die Experten der Landesbank Helaba fest. Auf kurze Sicht gelte es nun, nicht nachhaltig unter die runde Marke von 24.000 Zählern zu fallen. Am Nachmittag könnten Arbeitsmarkt- und Preisdaten aus den USA für Bewegung sorgen.
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Aktuelle Geschäftszahlen des US-Halbleitergiganten und KI-Profiteurs Nvidia liefern - entgegen den Erwartungen - nur wenig Impulse. Zwar wächst der Konzern trotz andauernder Probleme im China-Geschäft weiter rasant. Im Geschäft mit Technik für Rechenzentren verfehlte Nvidia mit dem Umsatz die Markterwartungen jedoch knapp.
Die vergangenen drei Tage in Folge hatte der Dax jeweils moderat nachgegeben und war am Vortag kurzzeitig unter 24.000 Punkte gerutscht. Damit habe sich die Lage des Leitindex etwas verschlechtert, stellten die Experten der Landesbank Helaba fest. Auf kurze Sicht gelte es nun, nicht nachhaltig unter die runde Marke von 24.000 Zählern zu fallen. Am Nachmittag könnten Arbeitsmarkt- und Preisdaten aus den USA für Bewegung sorgen.
In der Anlegergunst ganz oben standen Automobilwerte. Die Kursgewinne von BMW , Volkswagen (VW Aktie) , Mercedes -Benz und Porsche AG reichten von 0,7 bis zu 1,8 Prozent. Die Zulassungszahlen des Verbands der europäischen Automobilhersteller (Acea) für Juli seien ein "Hoffnungsschimmer", sagte ein Händler. Sie könnten die Stimmung für die Branche ein wenig aufhellen.
Der Autozulieferer Continental (Continental Aktie) verkauft sein Geschäft mit Schlauchleitungen für Autos an die privat geführte US-Industrieholding Regent. Über den Kaufpreis hätten beide Seiten Stillschweigen vereinbart, hieß es. Die Kartellbehörden müssen dem Deal noch zustimmen. Conti-Aktien legten um 1,4 Prozent zu.
Die Ankündigung einer Anleihenplatzierung von Qiagen (Qiagen Aktie) ließ die Aktien des Diagnostik-Unternehmens auf den tiefsten Stand seit rund zweieinhalb Monaten einknicken. Zuletzt notierten sie 1,6 Prozent im Minus. Qiagen will institutionellen Investoren Wandelschuldverschreibungen im Volumen von 750 Millionen US-Dollar anbieten.
ProSiebenSat.1 stiegen im Handelsverlauf auf den höchsten Stand seit zwei Jahren und verbuchten zuletzt ein Plus von 0,8 Prozent. Mit einem Anteilsverkauf des Großinvestors PPF an die Berlusconi-Gesellschaft Media for Europe (MFE) sei das Bietergefecht um den Medienkonzern nun beendet, MFE halte mit knapp 60 Prozent die Mehrheit am deutschen Medienkonzern, sagte ein Händler.
Delivery Hero muss im laufenden Jahr beim Gewinn wegen ungünstiger Wechselkurseffekte wohl kleinere Brötchen backen. Der Essenlieferdienst schraubte seine Ziele für das operative Ergebnis (Ebitda) und den Free Cashflow nach unten. Beim Gesamtumsatz der Segmente wurde Delivery Hero hingegen optimistischer. Die Aktie fiel zuletzt um 1,8 Prozent.
Die Titel von Redcare Pharmacy fielen um als 8 Prozent. Ein Händler verwies auf einen Medienkommentar, der sich massiv für eine Liberalisierung des Vertriebs von Medikamenten und Gesundheitsartikeln in Deutschland ausspricht. In diesem wird vor allem auf die Drogeriekette dm als potenzieller Wettbewerber von Apotheken verwiesen. Das werde auf die Margen drücken, prognostizierte der Händler.
Die Titel von Fielmann reagierten auf die Bekanntgabe detaillierter Halbjahreszahlen mit einem Kursrutsch von 5,3 Prozent. Die finalen Kennziffern hätten nicht überrascht, die geplante Expansion der Optikerkette in den USA betrachte er jedoch mit Vorsicht, kommentierte ein Händler. Vorläufige Halbjahresresultate hatte Fielmann bereits im Juli veröffentlicht.
Für den Aktienkurs von Dermapharm ging es um 5,6 Prozent nach unten, nachdem das Investmenthaus Jefferies die Papiere auf "Hold" abgestuft hatte. Die Analysten rechnen mit einem gebremsten Wachstum des Arzneimittel-Herstellers und vermissen Kurstreiber.
Ein möglicher Großauftrag aus Australien beflügelte die Aktien von Thyssenkrupp (ThyssenKrupp Aktie) Nucera mit plus 3,4 Prozent. Seit Jahresbeginn steht aber immer noch ein Kursverlust von gut 12 Prozent zu Buche.
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Auf kurze Sicht sei es nun wichtig, dass der deutsche Leitindex nicht nachhaltig unter 24.000 Punkte falle, schrieben die Experten der Landesbank Helaba. Zur Wochenmitte hatte das Börsenbarometer die viel beachtete runde Marke zeitweise unterschritten. Der MDax der mittelgroßen Unternehmen schloss am Donnerstag 0,41 Prozent schwächer mit 30.358,46 Punkten.
In Europa fehlte ebenfalls eine klare Richtung. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es letztlich minimal bergauf. Der schweizerische SMI verabschiedete sich 0,1 Prozent höher, wogegen der britische FTSE 100 etwas nachgab. In New York notierten die wichtigsten Aktienindizes zum europäischen Börsenschluss moderat in der Gewinnzone.
Am deutschen Aktienmarkt standen Automobilwerte im Fokus. Die Zulassungszahlen des Verbands der europäischen Automobilhersteller (Acea) für Juli seien ein "Hoffnungsschimmer", sagte ein Händler. Sie könnten die Stimmung für die Branche ein wenig aufhellen. Mercedes-Benz und BMW gewannen jeweils 0,8 Prozent, wogegen Porsche AG und Volkswagen (VW Aktie) ein wenig nachgaben.
Für Continental (Continental Aktie) ging es um 1,2 Prozent hoch, nachdem der Zulieferer in der US-Industrieholding Regent einen Käufer für sein Geschäft mit Schlauchleitungen für Autos gefunden hat. Über den Kaufpreis hätten beide Seiten Stillschweigen vereinbart, hieß es. Die Kartellbehörden müssen dem Deal noch zustimmen, der bei Analysten auf ein positives Echo stieß.
ProSiebenSat.1 profitierte vom Ende des Bietergefechts um den Fernsehkonzern. Die Aktien stiegen mit plus 3,7 Prozent auf den höchsten Stand seit zwei Jahren. Mit dem vom tschechischen Investor PPF angekündigten Verkauf seines Anteils von knapp 15,7 Prozent an die Berlusconi-Gesellschaft Media for Europe (MFE) steigt deren Beteiligung auf rund 60 Prozent - und es könnte noch mehr werden.
Ein möglicher Großauftrag aus Australien beflügelte die Aktien des Elektrolysespezialisten Thyssenkrupp (ThyssenKrupp Aktie) Nucera mit plus 2,7 Prozent. Seit Jahresbeginn steht aber immer noch ein Kursverlust von fast 13 Prozent zu Buche.
Hingegen sackten die Aktien des Diagnostik-Unternehmens Qiagen (Qiagen Aktie) nach der Ankündigung einer Anleihenplatzierung auf den tiefsten Stand seit rund zweieinhalb Monaten ab. Zum Handelsende lagen sie 4,2 Prozent im Minus am Dax-Ende.
Dass Delivery Hero im Zuge von Halbjahreszahlen die Jahresziele für operatives Ergebnis (Ebitda) und Free Cashflow kappte, brockte dem Essenslieferdienst einen Kursrückgang von 5,9 Prozent ein.
Die Titel von Redcare Pharmacy sackten als MDax-Schlusslicht um 8,8 Prozent ab. Ein Händler verwies auf einen Medienkommentar, der sich massiv für eine Liberalisierung des Vertriebs von Medikamenten und Gesundheitsartikeln in Deutschland ausspricht. In diesem wird vor allem auf die Drogeriekette dm als potenzieller Wettbewerber von Apotheken verwiesen. Das werde auf die Margen drücken, prognostizierte der Händler.
Im Nebenwerte-Index SDax verloren die Aktien von Fielmann nach detaillierten Halbjahreszahlen 4,6 Prozent. Diese hätten nicht überrascht, die geplante Expansion der Optikerkette in den USA betrachte er jedoch mit Vorsicht, kommentierte ein Händler.
Auch das Investmenthaus Jefferies sorgte im SDax für Bewegung. Eine Kaufempfehlung ließ die zuletzt seitwärts tendierenden Aktien des IT-Dienstleisters Cancom (Cancom Aktie) um 3,6 Prozent steigen. Dagegen büßten der Energieinfrastruktur-Konzern Friedrich Vorwerk und der Arzneimittelhersteller Dermapharm 4,4 beziehungsweise 4,8 Prozent ein, nachdem Jefferies deren Papiere abgestuft hatte.
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Dagegen legte der MDax der mittelgroßen Unternehmen am Freitagmorgen um 0,3 Prozent auf 30.441 Zähler zu. Für den EuroStoxx 50 als Leitindex der Eurozone ging es um 0,2 Prozent abwärts.
Zuletzt hatte der Dax nur mit Mühe seine 50-Tage-Linie verteidigt, die als Gradmesser für den mittelfristigen Trend derzeit seitwärts tendiert. Gleichzeitig bleibt aber auch der Rekord von Mitte Juli bei 24.639 Punkten weiter in Sichtweite. Dem Markt fehlt es an einem klaren Trend. Geopolitische Unsicherheiten mit Blick auf den Ukraine-Krieg sowie die US-Zollpolitik belasten, während das Boom-Thema Künstliche Intelligenz zuletzt an Fahrt verloren hat.
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Der Dax sank unter die viel beachtete Marke von 24.000 Punkten und notierte zuletzt 0,4 Prozent tiefer bei 23.952 Punkten. Damit deutet sich für den Leitindex ein Wochenverlust von rund 1,7 Prozent an. Der MDax der mittelgroßen Unternehmen büßte am Freitagmittag 0,2 Prozent auf 30.290 Zähler ein. Für den EuroStoxx 50 als Leitindex der Eurozone ging es um 0,4 Prozent abwärts.
Für Bewegung könnte am Nachmittag die Bekanntgabe vorläufiger deutscher Inflationszahlen für August sorgen. Experten rechnen im Monatsvergleich mit konstanten Preisen. Für die Jahresrate würde dies aber einen moderaten Anstieg bedeuten.
Impulse geben könnten auch frische US-Konjunkturindikatoren. Unter anderem stehen Daten zu den privaten Einkommen und Ausgaben, zum Chicago Einkaufsmanagerindex und zum Uni Michigan Verbrauchervertrauen auf der Agenda.
Aus Branchensicht stehen wieder einmal die Rüstungswerte in der Anlegergunst ganz oben. Passend zur Kursstärke der Branche finden an diesem Freitag die Beratungen der deutschen und der französischen Regierung über Wirtschafts- und Sicherheitsfragen in der Küstenstadt Toulon statt. Die Papiere von Rheinmetall (Rheinmetall Aktie) stiegen an der Dax-Spitze um 3,3 Prozent. Die Titel von Hensoldt und Renk verteuerten sich um 3,1 beziehungsweise 2,8 Prozent.
Die Aktien von Gerresheimer (Gerresheimer Aktie) reagierten mit einem Kursplus von 0,9 Prozent auf die Bekanntgabe eines neuen Finanzchefs. Im Monatsverlauf waren die Papiere des Verpackungsspezialisten auf einen Tiefststand seit dem Jahr 2014 gefallen. Die Veränderung im Management sei lange überfällig, der neue Finanzchef dürfte von den Anlegern mit offenen Armen empfangen werden, glaubt Pallav Mittal von der Bank Barclays.
Die Aktien von Schaeffler profitierten von einer optimistischen Analystenstudie und stiegen um 3,4 Prozent. Die Citigroup (Citigroup Aktie) hatte die Papiere von "Neutral" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 5,00 auf 6,75 Euro erhöht. Der Auto- und Industriezulieferer könnte sich zu einem "Champion" im Bereich Hardware für humanoide Aktuatoren entwickeln, ein Markt, dessen Volumen bis zum Jahr 2050 auf mehr als 1 Billion US-Dollar geschätzt werde, erklärte Analyst Ross Macdonald. Humanoide Aktuatoren sind elektrische, hydraulische oder pneumatische Antriebssysteme, die Bewegungen menschenähnlicher Roboter ermöglichen.
Die Anteilsscheine von Adesso schnellten nach einer Kaufempfehlung von Kepler Cheuvreux um 5,1 Prozent nach oben. Die kurzfristigen Risiken seien zu hoch gehängt worden, schrieben die Kepler-Experten. Gleichzeitig werde den besseren Aussichten für die Profitabilität zu wenig Beachtung geschenkt.
Die Papiere von Tonies setzten ihre Erholungsrally mit plus 9,6 Prozent auf 7,29 Euro fort. Analyst Oliver Wojahn von MWB Research hob sein Kursziel auf 11,70 Euro an und blieb bei seiner Kaufempfehlung. Die Audio-Plattform für Kinder komme am 15. September in Europa mit ihrer bisher größten Produktinnovation an den Markt, betonte er.
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Dem Dax drohe im Ringen um die 24.000-Punkte-Marke die Kraft auszugehen, warnte Kapitalmarktstratege Jürgen Molnar vom Handelshaus Robomarkets. "Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht." Panikartige Verkäufe sind dem Experten zufolge allerdings nicht zu befürchten. Bereits bei 23.500 Punkten sieht er die nächste Haltelinie für den Dax, der inzwischen ein gutes Stück von seinem Rekordhoch bei 24.639 Punkten aus dem Juli zurückgefallen ist. Konjunkturdaten von dies- wie jenseits des Atlantik hatten vor dem Wochenende einmal mehr keinen Kurseinfluss.
An Europas Börsen dominierten ebenfalls negative Vorzeichen. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 sank letztlich um 0,8 Prozent. In Zürich ging der SMI 0,3 Prozent tiefer aus dem Handel. Ähnlich fiel der Kursrückgang beim Londoner FTSE 100 aus. Der New Yorker Leitindex Dow Jones Industrial notierte zum europäischen Handelsschluss 0,4 Prozent tiefer, und für den technologielastigen Auswahlindex Nasdaq 100 ging es um 1,2 Prozent bergab.
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