CFDTagebuch
Auch du wirst nur unter Schmerzen lernen, dabei wäre es um so vielen einfacher und billiger auf die alten Hasen hier im Board zu hören. Es sind einfache Tradingregeln, die hier aufgestellt werden. Und zwar nicht deshalb, weil die Poster so schlau sind, sondern weil sie ohne diese Regeln viele Male auf die Fresse gefallen sind.
Kneisl, ich wünsch dir, dass du noch Kapital hast wenn du ohne Tradingregeln (bzw. die falschen wie fehlendes Stop-Loss und Verbilligen!) auf die Schnauze gefallen bist. Damit du die Grundlage hast, nach all der Zeit mit einem einem vor Gier und Stolz gereinigtem Ego voller Demut endlich ein ECHTES Vermögen aufbauen zu können.
Short bei 49,50, aufgrund des Downtrends (obere Linie) nehme ich an. Soweit vernünftig. Das Stop hätte aber kurz darüber, spätestens bei 51 liegen müssen. Damit beträge der Verlust maximal 1,50. Mitte September hätte ich dann (da Idee short) nochmal zu 52 geshortet, aufgrund des gebrochenen Uptrends.
Fazit: Der Gewinn wäre fast derselbe gewesen, aber du hättest zwischendurch dein Risiko im Markt auf Null reduziert gehabt.
Bei IBM sieht es ähnlich aus. Mir ist es ehrlich gesagt schleierhaft wie du mit solchen schiefen Positionen im Markt so lange leben konntest. Es sei denn, du bist Peanuts-Trader, aber dann verdienst du ja im Verhältnis zu aufgebrachten Zeit NIX.
P.S. Metro ich werde bald große Erfolge vorweisen können weil ich die Sache jetzt auf eine wissenschaftliche Grundlage stelle und somit unbesiegbar werde ! Ich werde die unterschiedlichsten Strategien einem permanenten Wettbewerb aussetzen und die bewährtesten und erfolgreichsten Strategien mit echtem Geld umsetzen. Die Wissenschaft ist unbesiegbar und unbestechlich ! Zu diesem Zweck führe ich ab heute ein PEV-Tagebuch (PEV=Papiertrade/Echttrade-Verhältnis) und natürlich die dazugehörigen Transaktionsdepotkonten. Ich werde mit der Zeit wertvollste wissenschaftliche Daten über die einzelnen Strategien sammeln und irgendwann unbesiegbar sein weil ich genau wissen werde welche Strategien in welcher Marktphase gewaltigste fast übermenschliche Gewinne möglich machen. Hier mein PEV-Tagebuch mit dem ersten Eintrag:
PEV-Tagebuch:
Oktober 2008:
Fr. 03.10.2008: Papiertrade/Echttrade-Verhälnis (PEV=1,0)
Echtrades:
Strategie: Verbilligung antizyklisch - Kaufe tief verkaufe hoch verkaufe hoch leer und tief zurück-Stategie:
Kauf Klöko und Daimler: 2 Trades
Kauf BASF: 1 Trade
Papiertrades:
Strategie: Kaufe die Panik-Trading:
Kauf Premiere: 1 Trade
Kauf Pro7: 1 Trade
Strategie: Affentrading Long:
Kauf Metro: 1 Trade
(P.S.2: Der Kauf von Metro unter der Strategie Affentrading Long ist jetzt wirklich ein Zufall und soll keine Beleidigung oder so was sein)
Wenn man das liest ist man einfach nur fassungslos !!! Es war alles bekannt und erkennbar was zwangsläufig kommen musste. Was haben unsere Eliten nur getan und gedacht ? Vermutlich nur an den nächsten Champagnerempfang !
Muss bald der System-Reset-Button gedrückt werden? Hedgefonds Legende Robertson: "In 10 Jahren wird, wer auch immer noch auf diesem Planeten am Leben ist, wieder effektiv von vorn anfangen müssen."
Al Martin von almartinraw.com hat einen Artikel über ein CNBC-Interview mit dem angesehenen Fonds-Manager Julian Robertson geschrieben. Das Interview wurde im Mai 2005 geführt.
Angesichts der aktuellen Lage scheinen die Aussagen jedoch brisanter und aktueller denn je. Die deutsche Übersetzung stammt vom "gelben Forum", einer Internet-Community, welche die wirtschaftlichen Entwicklungen in der Zukunft sehr kritisch sieht. Doch die Aussagen von Robertson sind auch für hartgesottene Pessimisten ein schwerer "Brocken".
Robertson beendete seine Ausführungen, indem er sagte, dass "er hofft, nicht mehr am Leben zu sein, um das zu sehen, was kommt. Die Glücklichen sind diejenigen, die jetzt in meinem Alter sind."
Julian Robertson führte Tiger-Management, den größten Hedge-Fonds der Welt.
Martin beschreibt Julian Robertson als "einen der größten unter den Oldtimern der Branche. 53 Jahre auf der Wall-Street. Er managt die Robertson-Group of fonds. Sie pflegten und sie pflegen ihn immer noch "Never-Been-Wrong-Robertson" zu nennen, da er nie falsch lag. Er hat jeden Wirtschaftszyklus, jede Katastrophe, jeden Haussemarkt und jeden Baissemarkt vorausgesagt."
Martin sagt "Natürlich, er ist jetzt ein sehr alter Mann. Aber seine Reputation auf der Wall-Street ist mit nichts zu vergleichen. Als das Interview gesendet wurde, drückten allein seine Ausführungen den Dow Jones um 50 Punkte nach unten. Das zeigt, wie stark und mächtig der Ruf dieses Mannes ist."
Robertson sagte, dass er sehr beunruhigt sei wegen der spekulativen Blase am Häusermarkt und angesichts der Tatsache, dass mehr als 1/4 aller Ausgaben der Privathaushalte jetzt durch diese Blase gestützt wird, wodurch 20 Millionen Bürger ihre Häuser in einem Zusammenbruch dieser spekulativen Immobilienblase verlieren könnten, und dass die Fed sowie die Zentralbanken weltweit im Konzert aus der Verzweiflung heraus handeln würden, mit dem Ziel, die Weltwirtschaft durch Re-Inflationierung wiederaufzublasen, wobei eine in der Wirtschaftsgeschichte des Planeten nie dagewesene Inflationsspirale geschaffen wird.
"Wo endet es?" wurde Robertson gefragt, und er sagte, "Vollständiger globaler Zusammenbruch." Nicht einfach nur wirtschaftlicher Zusammenbruch, sondern vollständiger Zerfall der gesamten Infrastruktur und aller öffentlichen Strukturen, auch der Regierungen. Totaler, völliger Zusammenbruch. Das ist letzten Endes ein Kollaps in gigantischer, epischer Dimension.
"In 10 Jahren, sagte er, wird, wer auch immer noch auf diesem Planeten am Leben ist, wieder effektiv von vorn anfangen müssen."
Bill Murphy von Lemetropolecafe.com sagt, "Robertsons Ausführungen bedeuten für den Goldpreis, dass wir am wahrscheinlichsten einen Goldpreis irgendwo zwischen 3.000 $ und 5.000 $ pro Unze sehen werden. Warten Sie, bis die Tatsachen darüber ans Licht kommen, wie die Zentralbanken 2/3 all ihrer Bankreserven verschwendeten, um Preismanipulationen zu betreiben. Es wird einen nie zuvor gesehenen Run geben, um das Zeug (Gold) zu besitzen."
Julian Robertson macht das 'Bush-Cheney-Regime', wie er es nennt, für all das verantwortlich.
Er sagt, dass "sie jetzt ihre Macht und ihr Geld auf diesem Planeten in das maximal mögliche Maß der Ausdehnung gebracht haben. Die Nettoliquidität der gesamten Welt, also der Netto-Free-Cash-flow, befindet sich jetzt bereits im negativen Bereich. Der Planet sinkt nicht nur in ein Meer aus roter Tinte, er wurde bereits versenkt. Die Leute begreifen es aber derzeit noch nicht."
Robertson sagt, dass "das Bush-Cheney-Regime die Nation auf den Übergang von der Demokratie zur Zwangsherrschaft vorbereitet, weil eine Diktatur notwendig sein wird, um in 5 Jahren die Nahrungsaufstände und den Wasseraufruhr zu kontrollieren."
Er sagte "die Bundesregierung wird, mittels Patriot-II-Gesetz, riesige Internierungslager bauen müssen, sozusagen innerhalb des Landes gelegene Exile, wahrscheinlich im mittleren oder hinteren Westen, wo das Land für die Unterbringung von potenziell 50 Millionen oder mehr Bürger verfügbar ist, die sich im finanziellen Ruin befinden."
Julian Robertson fuhr fort, dass "die Nahrungsmittelproduktion fallen wird. Weitere Anstrengungen, die Umweltzerstörung zu kontrollieren, werden aufgegeben. Die Inflation wird zweistellig und schließlich dreistellig werden. Die Leute werden ihre US-amerikanischen Dollars in Schubkarren transportieren, wie einst in Deutschland."
Robertson sagte, dass es einen "Gesamtzusammenbruch der öffentlichen Infrastruktur" geben würde, ferner einen "totalen Zusammenbruch der Systeme der medizinischen Versorgung. Alle öffentlichen Altersversorgungspläne und die Sozialversicherung werden kollabieren. Alle korporativen Altersversorgungspläne werden zusammenbrechen."
Robertson untermauerte seine Ausführungen mit statistischen Daten. Er sagte, "14% aller Immobilienkäufe werden mit Hypotheken finanziert, bei denen nur die Zinsen gezahlt werden, und weitere 14% der Käufer finanzieren mehr als 100% des Kaufpreises und borgen sich anschließend weiteres Geld."
Er sagte, dass "der amerikanische Verbraucher jetzt den Rest des Planeten unterstützt, da in allen anderen Nationen der Privatkonsum bis zu dem Punkt gefallen ist, an dem die Steuereinnahmen der Regierungen, die geschäftlichen Umsätze und die Industrien, die jene Staaten versorgen, jetzt netto im negativen Bereich liegen hinsichtlich des Gesamt-Schuldendienstes und der öffentlichen Kosten, und das praktisch in jeder Nation auf diesem Planeten."
Er sagte, "noch wichtiger, und ich überlege, wie wir das hier einbeziehen, beziehungsweise wie wir den Leuten erklären, in welchen außergewöhnlichen Zeiten wir leben, und wie der Grundstein für die Zerstörung des Planeten durch die Bushonian-Kabale in den Jahren 1980 bis 1992 gelegt worden ist, und dann ab 2001 die wirtschaftliche Liquidität des Planeten effektiv zerstört hat."
Als Ron Insana, der Interviewer, sagte, "Sie haben all ihre Immobilien verkauft und Sie werden in eines der neuen supersicheren Resorts für wohlhabende Republikaner umgezogen sein, wenn die Barbaren am Tor stehen werden", antwortete Robertson, "Ron, jene Barbaren werden potenziell ein Drittel der amerikanischen Bevölkerung sein."
Robertson beendete seine Ausführungen, indem er sagte, dass "er hofft, nicht mehr am Leben zu sein, um das zu sehen. Die Glücklichen sind diejenigen, die jetzt in meinem Alter sind."
In zwei Dingen scheinen wir jedoch völlig unterschiedlich zu sein:
1.) Das Wort "niemals" ist in meinen Augen tödlich (und dennoch nutze ich es manchmal und JEDESMAL täusche ich mich ) !
2.) Ich sauge auf was ich bekommen kann und hinterfrage mich selber kontinuierlich . Ich bin zu faul und nicht intelligent genug, um alles alleine herauszufinden und dann auch noch der Champ werden zu wollen . Dazu muss man, das nun mit allem Respekt gesagt, offen für Neues und flexibel sein. Ich bin es NICHT aber ich arbeite daran.
Beispiel : Meine Fonds , Beginn meiner Börsenkarriere ; ich tippte auf China, Indien , Lateinamerika ...vor einem Jahr. Ich benchte konitnuierlich ...... gegen andere Fonds in China, Indien, Lateinamerika .... ich habe aber meine Grundsatzentscheidung ... Invest in diese Regionen nicht gebencht sondern mich daran erfreut, dass meine Fonds weniger als vergleichbare Fonds machten ..... ich verkaufte mit 29% Verlust alles und hatte nicht in Inflationsgeschütze Fonds gesetzt die schon seit 6 Monaten im Profit waren .....
Warum ? Ich sah die Notwendigkeit nicht mich selber (meine Grundsatzstrategie) in Frage zu stellen. Ich war unbescheiden, unangemessen selbstsicher.
Deine Strategie des Senkens des Durchschnittspreises ist Augenwischerei, Du willst es nicht sehen . SL würde kurz aber weniger weh tun.
Mach nicht denselben Fehler wie ich vor einem Jahr.
Ich finde, es zeugt von Stärke, wenn man Fehler einräumen und dann dazulernen kann.
Wie Du weißt (BM) habe ich kräftiges Lehrgeld bezahlt aber ich scheine den Boden erreicht zu haben und hoffe, dass ich nächste Woche ein kleines bischen ein "Long" bin.
Wünsche mir Glück so wie ich Dir Glück wünsche
Kleinerbroker
Heißt, das was du gepostet hast, wurde von Robertson so nicht gesagt, sondern von gewissem Al Martin hinzugedichtet. Kenne beide nicht. Muss man die kennen?
http://goldprice.org/news/2005/06/global-economic-collapse.html
Und dass sich in einem Zeitraum von 10 Jahren viel ändern kann, dafür benötigt man keinen Julian Anderson oder einen Al Martin, die sich etwas ausdenken. (Schwarz)malen kann ich selber.
Nur eines ist ganz sicher: der Tod ...in hoffentlich noch ferner Zukunft.
funktioniert es definitiv nicht a b e r sobald der Markt in eine Richtung läuft und insbesondere wenn alle 3 Trendlinien am besten noch an einem Punkt wo sich alle 3 treffen nach unten durchbrochen werden gibt es den C r a s h oder zumindest einen starken Abwärtstrend. Am Chart von Continental ist das geradezu schulbuchmäßig erkennbar. Vielleicht haben die Turtle-Trader wirklich Recht und sie sind ja alle mühelos zu Millionären an der Börse geworden. Jedenfalls werde ich das Trendlinientrading als Strategie dauerhaft in meinen wissenschaftlichen Wettbewerb der Strategien einbeziehen. Ich brauche den wissenschaftlichen Beweis, dass es wirklich dauerhaft funktioniert und dafür werde ich Unmengen von Papiertrades nach dieser Strategie machen und das Ergebnis wissenschaftlich auswerten. Je mehr Papiertrades man macht desto aussagekräftiger wird das Ergebnis. Ich bin überzeugt davon, dass es Strategien an der Börse gibt die anderen Strategien dauerhaft überlegen sind. Und zwei Vorteile kann ich beim Trendlinientrading und auch beím Trendkanaltrading jetzt schon erkennen. Diese charttechnischen Strategien halten einen davon ab bei jeder kleinen Kursbewegung in die andere Richtung die Nerven zu verlieren und auszusteigen nur um eine Woche später mit Entsetzen erkennen zu müssen, dass man richtig lag und nur etwas mehr Geduld gebraucht hätte. Ich war short auf Apple und Caterpillar. Richtig abgestürzt sind sie erst nachdem ich nach einer kleinen Aufwärtsbewegung (die nie die Trendlinien oder Trendkanäle auch nur streifte) aufgelöst hatte. Da wären 1000% Rendite möglich gewesen wenn ich nur gewartet hätte. Interessant auch, dass 2 der 3 top platzierten Erfolgsstrategien des wissenschaftlichen Strategienwettbewerbs charttechnische Strategien sind (Trendkanaltrading und Trendliniendurchbruchstrading). Ein großer Trost für mich ist die Erfolglosigkeit meines ersten Börsenjahres aber in einer Hinsicht doch. Ich habe die letzten 2 Jahre bitter getrauert nicht früher die Börse entdeckt zu haben. Ich sagte mir hättest du doch schon 10 Jahre früher mit der Börse begonnen dann wärst du jetzt steinreich und könntest mit sonnengebräunten Thailänderinnen im Arm unter südlicher Sonne und Palmen liegen. Inzwischen weiß ich, dass es so einfach nicht ist und dass ich damals vermutlich genauso erfolglos gewesen wäre wie jetzt. Ich hätte zwar im Jahr 2003 sicher Aktien billig gekauft aber wohl auch während des Abwärtstrends die 2 Jahre zuvor zu teuer g e kauft. Am schlimmsten aber wäre wohl gewesen, dass ich diese tief gekauften Aktien bereits nach einem Gewinn von 20 oder 30% wieder verkauft hätte um dann mit ansehen zu müssen wie sie noch mal 200% steigen. Und dann immer hoffen und beten, dass sie doch bitte nicht noch weiter steigen, das muss w a h r h a f t schlimm sein. VW bei 30 zu kaufen und bei 50 zu verkaufen und dann den Weg bis 300 anschauen zu müssen. Da kann man sich ja nur die Kugel geben ! Aber d a s wäre einem Charttechniker n i e passiert weil die Trendkanäle und Trendlinien kaum ernsthaft nach unten durchbrochen wurden. D a s ist vielleicht der größte Vorteil der Charttechnik !
http://www.krisenvorsorge.com/
nehme zusätzlich noch den MACD und die Stochastik . Ist "Arbeit" , aber es lohnt sich.
Selber stecke ich noch in den Anfängen , aber meine ersten Erlebnisse signalisieren ziemlich deutlich, dass es sich lohnt. Ref : Meinen KO-Thread
Kleinerbroker
Short auf Genzyme: Rendite: 120% in 2 Monaten
Short auf Stericycle: Rendite: 91% in 2 Monaten
Short auf Celegene: Rendite: 227% in 3 Monaten
Short auf Express
Scripts: Rendite: 180% in 1 Monat
Gesamtrendite: 618%
Ist doch immer wieder beeindruckend was mit CFDs und hohen Hebeln von 20 möglich ist. Die Strategie war kaufe tief verkaufe hoch verkaufe hoch leer und tief zurück. Beim Shorten hat es immer wieder ziemlich gut funktioniert aber beim kauf von Aktien habe ich bisher nur verloren (allerdings Buchverluste die ich nicht realisiere bis sie zu Buchgewinnen geworden sind).
Soll ich jetzt, nur weil alle Untergangspropheten Gold ganz toll finden, diesen Quark mitmachen? Nö.
Zur Erinnerung: Gold braucht keine Sau. Es hat nur noch Wert für die Schmuckindustrie. Man kann diesen Klimbim nur mit sich rumtragen oder im Gebiss zur Schau stellen.
Gold ist out. Luxus ist in. Zum letzteren: habe heute Porsche massiv nachgekauft...
P.S. Short auf SAP auch kassiert um die komplette Margin für VW frei zu haben. Rendite: 728% !!! Das ist wohl meine bisher beste prozentuale Rendite aber gegen VW wie der Tropfen auf den heißen Stein. Da kann leider keine Freude aufkommen aber immerhin sieht man, dass es durchaus funktionieren kann mit dem Shorten.
10% !!!!
und nicht 10.000% wie du denkst.
du bist ein Idiot! Fasse das als motivation auf, besser nachzudenken und nicht als beleidigung, du Idiot! ;-)
Ich habe ich Laufe des Tages oft an Dich gedacht und mich gefragt, ob deine Kreditkarte dich vorm Exitus bewährt hat oder der VW-High zu einem Margin Call bei dir geführt hat. Schön zu sehen, dass du noch am Börsenleben teilnimmst.
Du denkst, dass du ohne SL tradest. Das stimmt nicht! Dein StopLoss ist dein Vermögen. Je höher VW steigt, desto mehr Geld schießt du nach und da du nicht unendlich Geld besitzt, VW aber "unendlich" steigen kann, hast du einen, wenn auch weit gesetzten Stop-Loss. In deinem Fall, ein finaler Stop-Loss.
Wahrscheinlich hälst du meine Äußerung überzogen, da du
1. davon ausgehst, dass eine Aktie nicht unendlich steigen kann
2. nicht unendlich viel Geld benötigst.
Meine Anmerkungen:
Zu 1.: Vor nicht allzu langer Zeit hast du shorten damit gerechtfertigt, dass eine Aktie nicht explosionsartig nach oben schnellen kann. Es gäbe halt nur Panikverkäufe und keine Panikkäufe. VW hat dir heute offentlich gezeigt, dass es das Wort "nie" nicht gibt an der Börse.
Zu 2.: Du erinnerst mich stark an Beginner beim Roulette. Diese versuchen in der "Verdopllungsstrategie" ihr Glück (ich setzte 1 € auf Rot, kommt dann schwarz setzte ich das doppelte wieder auf rot, kommt erneut schwarz so verdoppel ich wieder, usw. Kommt dann endlich ein mal rot, so bin ich mit 1 € im Plus. Es ist eine 2er Potenz, du benötigst also bei 10x hintereinander schwarz bereits einen Einsatz von 1024 (2^10) Euro um wieder auf den 1€ Gewinn zu kommen. Dieses Spiel geht lange Zeit gut und die Anfänger denken, dass 10x hintereinander Schwarz wirklich unwahrscheinlich ist. Sie freuen sich über kleine stetige Gewinne. Dann werden sie eines besseren belehrt. Beim 9en Wurf hintereinander kommt Schwarz (Einsatz 512€), beim 10. Wurf kommt Schwarz (1024€). Sie nehmen die Kreditkarte und setzen 2048€ beim 11. Wurf und es kommt Schwarz. Sie leihen sich Geld bei Freunden und setzen 4096€ beim 12. Wurf..., es kommt schwarz. = Sie sind pleite! Es gibt unendlich viele Varianten diese Verdopllungsstrategie, verschiedene Verlust und/oder Gewinnprogressionen, etc.
Aber sie haben alle eines gemeinsam mit dem Short-Selling ohne SL: Du hast endliches Geld und eine unendliche Verlustchance (auch beim Roulette kann unendlich mal hintereinander Schwarz kommen). Daraus folgt: Du kannst dein Leben lang Recht haben, solltest du jedoch 1x verlieren, bist du bankkrott (mit VW erlebst du es gerade im kleinen Stil). Frage dich, also ob du bereit bist dieses Risiko einzugehen.
Um bei dem Roulette-Bsp. zu bleiben. Ich selber habe eine Abfolge von 16(!) aufeinander folgenden roten Würfen in einem Casino am Tisch miterlebt. Wenn dich interessiert wie häufig so etwas passiert: Die meisten Casinos geben ihre Permanenzen bekannt (Abfolge sämtlicher Würfe in dem letzten JAhr), in einer solchen Excel-Datei kann man gut stöbern.
Ich möcht dich nicht zum Glücksspiel verleiten, sondern dir aufzeigen, dass Wahrscheinlichkeiten auch an der Börse eine Rolle spielen. Frage 2005: Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass in Mitten einer Bankenkrise, mit vorausgegangener Ölblase, genau in dem Moment des Übergreifens auf die Realwirtschaft und am Tag eines Crashs, VW neue Rekordhöhen erklimmt? Antwort: Fast(!) ausgeschlossen. Aber halt nur fast.
Kneisl, das Leben ist eine Einer-Stichprobe. Interessiert es Dich, ob deine Chance vom Auto überfahren zu werden bei 5% liegt wenn es passiert? Nein - es war 1 Mal zuviel, egal wieviele andere davon gekommen sind. Gleiches gilt für Krankheiten, Flugzeugabstürze, Roulettspiele, Börseninvestments.
Wenn es dich erwischt, ist egal wie klein die Wahrscheinlichkeit dafür war, es hat dich dann erwischt. Bei der Börse kann man diesem Sog entgehen. Mit einem Stop-Loss. Mit der Gewissheit, dass wenn dieser Trade falsch ist, man höchstens 2% (z.B) seines Kapitals verliert.... think about it
1.) dein geld geht aus (sehr schön von trailer beschrieben)
2.) es gibt ein tisch-limit!!! parallelen lassen sich sicher auch hier finden, z.b. wenn dir niemand deinen einsatz zurückkauft
du lebst nur 1x und du verlierst nur 1x alles - denke daran!
Zahl der genutzten Strategien beim heutigen Kauf: 5
Art der Strategien: 1. Kaufe die Panik !
2. Kaufe tief verkaufe hoch
3. Fundamental Buffet Trading (kaufe unterbewertete Aktien)
4. Verbillige im großen Abstand-Strategie
5. Relative Stärke-Strategie (kaufe Aktien die trotz der Marktpanik kaum noch fallen)
Long auf MAN mit 6 Aktien zu 39,51 €: Inbesondere fällt hier die relative Stärke gegenüber den anderen DAX-Aktien auf. MAN scheint langsam am Tief anzukommen. Verbilligung von 59,50 auf 52,50 €. Verdammt je öfter man kauft desto langsamer sinkt der Durchschnittskurs. Deshalb ist es so wichtig mit g r o ß e m Abstand zu verbilligen sonst ist man absolut verloren. 20% sollte der Abstand mindestens betragen.
Long auf Deutsche Bank mit 6 Aktien zu 39,94 €: Massive Verbilligung mit großem Abstand von 61,68 € auf wow 48,63 €. Verstehst du jetzt was ich mit großem Abstand meine ? Der große Abstand haut richtig rein und ist eine Lebensversicherung ! Viele halten von der Verbilligungsstrategie nichts und haben insoweit Recht weil viele alle 5 Euro verbilligen und dann pleite sind wenn es wirklich lohnend wird. Also der möglichst große Abstand von mindestens 20% ist das A und O dieser Strategie und das n ur bei guten Top-Aktien dann kann nicht mehr viel schief gehen und bei Weltklasseaktien wie Deutsche Bank schon gar nicht. Wenn die wie AIG untergeht werde ich mir mit einem Lächeln die Kugel in den Kopf schießen denn dann werden die Lebenden die Toten beneiden !Das wäre das Ende der Deutschen Nation !
Long auf Alcoa mit 24 Aktien zu 10,68 €: Hier kann man nur sagen kaufe die Panik und die Aktie war noch nie so tief und notiert inzwischen unter Buchwert. Eine Todsichere Sache. Und w i c h t i g noch diversifizieren muss man nicht nur innerhalb der Aktien Deutschlands sondern international. Nur DAX-Aktien zu kaufen könnte tödlich sein und Alcoa und Aluminium wird immer gebraucht. Kann auch ein Währungsgewinn rausspringen denn der Euro stirbt so sicher wie auch die Völker Europas dabei sind auszusterben. Nur beim Euro könnte es n o c h schneller gehen. Keine Sache von Jahrzehnten sondern vielleicht nur M o n a t e n !!!
Long auf General Electrik: Das ist meine Respektbezeugung an den Göttlichen Großmeister der Börse Warren Buffett. Er hat die Aktie gekauft also was kann da noch schief gehen. Buffett befiehl wir folgen dir ! Da habe ich nicht die geringste Sorge denn er ist der Größte aller Zeiten !