Altcoins - besser als Bitcoins?
Aber derzeit ist noch immer starke Deflation bemerkbar.
Z.B. ist Gold im Vergleich zu Bitcoin extrem billig geworden.
Das gilt natürlich für alle realen Assets!
Gold in der ultraharten Währung Bitcoin:
Also falls BTC wirklich eine Währung sein soll, wäre das purste Deflation.
Hoffentlich kommt bald die Exodus Eden wallet
https://themerkle.com/what-is-the-exodus-eden-wallet/
Estland
Estland plant eigene Kryptowährung „Estcoin“
Deutsche Wirtschafts Nachrichten | Veröffentlicht: 28.08.17 17:10 Uhr
In Estland gibt es Pläne für eine staatliche Kryptowährung. Auch Ethereum-Gründer Vitalik Buterin unterstützt die Idee eines Estcoin.
Estland könnte das erste Land der Welt sein, das eine eigene Kryptowährung herausgibt. Dieser Vorschlag kommt unter anderem von Kaspar Korjus, dem Geschäftsführer der sogenannten e-Residency. Dieses staatliche Programm vergibt an Ausländer digitale Identitäten, mit denen sie online in Estland Unternehmen gründen und verwalten können.
Nach Vorstellungen von Kaspar Korjus könnten die Estcoins von der Republik Estland verwaltet werden, schreibt er in einem Artikel für Medium. Neben Esten sollten auch e-Residenten in aller Welt Zugang zu den Estcoins erhalten, die mithilfe eines Initial Coin Offering (ICO) eingeführt, also etwa für Bitcoin oder Ether über das Internet verkauft werden sollen.
Auch mehrere andere Länder arbeiten an der Einführung einer eigenen Kryptowährung. China etwa hat bereits einen Prototyp entwickelt, der eines Tages zur Anwendung kommen könnte. Auch Russland arbeitet an einer eigenen Kryptowährung. Laut Vize-Zentralbank-Chefin Olga Skorobogatova könnte man dafür die Ethereum-Technologie verwenden.
Doch gegenüber China und Russland hat Estland einen „klaren Vorteil auf diesem Gebiet“, sagt Kaspar Korjus, nämlich seine fortgeschrittene digitale Infrastruktur und das e-Residency-Programm. Die anderen Länder hätten bei Weitem nicht die Technologie und den rechtlichen Rahmen, um eine eigene Kryptowährung einzuführen und zu verwalten.
Estland hat nur 1,3 Millionen Staatbürger, und derzeit melden sich mehr Ausländer für das e-Residency-Programm an, als Esten zur Welt kommen. Den e-Residenten geht es weniger darum, Steuerflucht zu betreiben, als vielmehr darum, mit möglichst wenig Bürokratie ein weltweit tätiges Unternehmen gründen und über das Internet verwalten zu können.
Das e-Residency-Programm startete vor knapp drei Jahren. Inzwischen haben sich mehr als 22.000 Personen aus 138 Staaten angemeldet. Da diese Personen schon eine hohe Affinität zum Internet und zu neuen Entwicklungen bewiesen haben, gibt es unter ihnen sicherlich auch großes Interesse an der Blockchain-Technologie und an Kryptowährungen.
Kaspar Korjus glaubt, dass die Regierungen langfristig keine andere Wahl haben werden und Kryptowährungen akzeptieren müssen. Die digitalen Identitäten, die von e-Residenten und estländischen Bürgern verwendet werden, seien „der ideale Mechanismus, um Kryptowährungen in einer vertrauenswürdigen und transparenten Umgebung sicher zu handeln“.
Nach den Plänen von Kaspar Korjus sollen die Estcoins den e-Residenten in aller Welt die Möglichkeit eröffnen, in einen Estland-Fonds zu investieren. Dabei sei aber wichtig, dass die Estcoin-Investoren nur dann Gewinne machen, wenn auch Estland Gewinne macht. Ein gutes Vorbild dafür sei der norwegische Pensionsfonds, der beeindruckende Wachstumsraten erwirtschafte.
„Ein von der Regierung unterstütztes ICO würde mehr Menschen eine größere Beteiligung an der Zukunft unseres Landes ermöglichen und nicht nur Investitionen bereitstellen, sondern auch mehr Expertise und Ideen, um uns zu helfen, exponentiell zu wachsen.“
Auch Ethereum Gründer Vitalik Buterin hat offenbar ein großes Interesse an der Entwicklung in Estland. Zu dem Vorschlag, Estcoins einzuführen, hat er offenbar schon wertvolle Hinweise gegeben. Laut Buterin könnten Estcoins Investoren auf eine Weise anlocken, wie es bestehende Mittel zur Staatsfinanzierung nicht könnten.
„Ein ICO innerhalb des e-Residency-Systems würde eine starke gemeinsame Ausrichtung von e-Residenten und diesem Fonds schaffen, und über den ökonomischen Aspekt hinaus würden sich die e-Residenten mehr als eine Gemeinschaft fühlen, weil es mehr Dinge gibt, die sie zusammen erreichen können“, sagte Vitalik Buterin.
Nach Ansicht des in Russland geborenen Ethereum-Gründers könnten die Estcoins mithilfe der Blockchain-Technologie ausgegeben werden. Dadurch würde es einfacher und praktischer werden, sie innerhalb von Smart-Contracts und anderen Anwendungen zu verwenden.
Die mithilfe der Estcoins eingesammelten Gelder könnten nach Ansicht von Kaspar Korjus durch eine öffentlich-private Partnerschaft verwaltet werden. Sie sollten nur dafür eingesetzt werden, die digitale Nation voranzubringen. Dadurch könnte Estland in neue Technologien investieren und in Innovationen für den öffentlichen Sektor, von Smart-Contracts bis zu künstlicher Intelligenz.
Doch langfristig sollen die Estcoins nicht nur eine neue Form der Finanzierung zum Wohle Estlands sein. Die langfristigen Möglichkeiten sind nach Ansicht von Kaspar Korjus viel größer. „Mit der Zeit könnten Estcoins auch als Zahlungsmittel für öffentliche und private Dienstleistungen akzeptiert werden und letztlich als eine global verwendete Währung dienen.“
Da wird ja fast gar nichts mehr gehandelt... wird Zeit das Du wieder Werbung machst. :D
Hab eigentlich ein paar als Safe-Heaven (ähnlich wie Litecoin) aber wenn nix gehandelt wird ist das doof...
Auch ist die Story von FairCoin verglichen mit vielen ICOs relativ langweilig.
Rückblickend zeigte sich auch, dass FairCoin in Zeiten in denen Bitcoin und der Gesamtmarkt zulegt, eher zurückhaltend bleibt, doch korrigierte der Markt, zeigte FairCoin Stärke.
Könnte mir gut vorstellen, dass FairCoin einen gewissen sicheren Hafen darstellt, u.a. auch schon bedingt der Tatsache, dass man einen offiziellen Tauschkurs monatlich festsetzt. Dies schafft ein gewisses Maß an Sicherheit und Stabilität.
Interessant wird es, wenn der Markt mal richtig korrigieren sollte.
Jetzt neu einzusteigen birgt meiner Meinung nach gewisse Risiken, bzw. gibt es günstigere Kaufgelegenheiten.
Dies ist auch nicht verwunderlich nach den wochenlangen hochdynamischen Aufwärtsbewegungen. Irgendwann wird eine jede Dynamik ein Stück weit korrigiert werden.
Wie Dr.Sheldon und Webbot prognostiziert, Bitcoin hoch auf über 6000$, danach fette Korrektur und nächstes Jahr erneuter Anlauf auf neue Allzeithochs. Da schließe ich mich der Meinung des Webbot an.
U.a. sehe ich vor allem an der ICO-Front große Risiken. Sobald die ICO Welle abebt wird es nicht lange dauern und ein CashOut im großen Stile wird vollzogen, d.h. die ICOs versuchen zu retten was zu retten ist, bevor die Ernüchterung einkehren wird, dass viele ICOs nicht dauerhaft existieren werden können und der Markt beginnt gnadenlos zu selektieren.
Dies wird dann auch auf Bitcoin rückwirken und den Gesamtmarkt in eine dicke Korrektur schicken, man alle Beteiligten mal wieder ein Stück weit zurück auf den Teppich holen.
FairCoin wird von dieser Korrektur gestärkt hervorgehen, u.a. weil der Coin bei Weitem nicht so hoch bewertet ist wie viele andere Coins. Auch wird die Community eine positive Rolle spielen, weil sie sich von dieser Korrekturbewegung nicht erfassen und an ihren FairCoins festhalten wird. D.h. der Verkaufsdruck wird sehr viel geringer als bei vielen anderen Coins sein. FairCoin sehe ich langfristig in den Top20.
Auch denke ich, werden ATMs oder irgendwelche Bezahlkarten lediglich von temporärer Natur sein, denn weshalb sollte man unnötigerweise eine Karte herumschleppen? Und der Tausch in Bargeld ergibt sich ohnehin irgendwann von selbst.
Da finde ich Projekte wie NEM wesentlich interessanter.
Es erscheint logisch, dass sie bei Banken auf offene Türen stoßen bzw. umgedreht, Banken NEM als Möglichkeit betrachten um ihre Assets sowie internen Prozesse besser und effektiver verwalten zu können. Ebenfalls nicht uninteressant ist ein Proof-of-Importance Algorithmus.
Ripple hingegen dient als reines Transaktionsnetzwerk und ist auf diesem Feld in Punkto Geschwindigkeit und Kosten bislang konkurrenzlos und wickelt die meisten Tx von allen Coins ab.