Akis Looserbude
GENERAL MOTORS - Hier sieht man erste Auswirkungen der Zölle auch in den USA
Die Auswirkungen des Handelsstreits zeigen sich beleibe nicht nur bei europäischen oder asiatischen Konzernen. Die US-Autobauer treffen die Zölle auf Stahlimporte mit voller Wucht.
Bastian Galuschka
Stv. Chefredakteur
Bastian Galuschka auf Guidants folgen
General Motors Co. - Kürzel: 8GM - ISIN: US37045V1008
Börse: NYSE / Kursstand: 36,510 $
Eine Medaille hat immer zwei Seiten. Wenn Donald Trump schreibt "Zölle sind großartig. Jedes Land, dass die USA unfair in Handelsangelegenheiten behandelt, hat einen fairen Deal zu verhandeln oder wird mit Zöllen belegt.", liest sich das auf den ersten Blick vielleicht einleuchtend und im Endeffekt plausibel aus US-Sicht. Dass Gegenmaßnahmen der anderen Partei aber auch die von Trump so heißgeliebte eigene Wirtschaft belasten könnten, ja ein Handelskrieg im Endeffekt allen schadet, scheint Trump nicht zu bedenken. Trump-Anhänger spechen von "Kollateralschäden, die er bewusst in Kauf nehme". Bleibt zu hoffen, dass aus den Kollateralschäden nicht bald ein Flächenbrand entsteht. Die Verantwortlichen von Fiat Chrysler trafen diese "Kollateralschäden" mit voller Wucht. Der Konzern hat heute die Jahresprognose nicht zuletzt aufgrund von steigenden Problemen mit chinesischen Importzöllen gekappt. Und nicht nur Fiat Chrysler ist betroffen.
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Auch der US-Mitbewerber General Motors hat die Jahresprognose einkassiert. Man erwarte nur mehr einen Gewinn von 6 USD je Aktie nach zuvor 6,30 bis 6,80 USD. Bereits jetzt belasten die Folgen der bislang nur angekündigten höheren Einfuhrabgaben auf in den USA produzierte Autos nach China die dortigen Ergebnisse des Konzerns. GM verkauft mehr Autos in China als auf dem Heimatmarkt. Das eine ist aber nur die Nachfrageseite, die einbricht. Das andere sind explodierende Kosten auf der Seite des Produzenten. So spricht das GM-Management klar von deutlich gestiegenen Stahlpreisen, vorrangig hervorgerufen durch die von Trump angewiesenen Importzölle. Diese Nachrichten sind ein Vorgeschmack dessen, was passieren wird, sollte der Handelskrieg weiter eskalieren. Dass der Markt derzeit nur "Vorteile" für die US-Wirtschaft sieht, ist definitiv zu einfach gedacht
https://oilprice.com/Energy/Energy-General/...he-Case-For-45-Oil.html
wobei er es war der ttip abgebrochen hat!
Was meint ihr... Öl steht gerade an so einem Scheidepunkt, oder? Bin ja schwer am überlegen glattzustellen. Andererseits könnte es morgen noch mal so einen Afterburner geben auf den "Europäisch - Amerikanischen Handelsfrieden". Auf das Öl hat sich die abendliche Nachricht ja (noch) nicht ausgewirkt.
Aber Dax Short ist ein heißes Eisen, oder? Der könnte bis auf 13.000 rauf gehen. Es sei denn die merken dass die Absichtserklärung mehr Soja und Gas zu kaufen doch nicht so viel wert ist oder die Europäer fragen wo denn die USA ihnen entgegenkommt. Aber wahrscheinlicher ist wohl dass Trump zum ersten mal seit der Bombardierung Syriens nach dem Giftgasangriff eine gute Presse bekommt und Juncker es ihm ermöglicht mit einfachen mitteln (wie war es doch gleich „He's a very smart guy and a very tough guy“) gut da zu stehen. Ulli hast recht gehabt Juncker hats drauf auch wenn manche es als Axxxxkriecherei bezeichnen würden
Die asiatischen Märkte reagieren nicht so euphorisch kann sich Saurons Auge ja jetzt gen Osten richten das zieht wohl den Dax grad etwas mit runter mit dem etwas stärkeren Euro
die drei schauen immer weiter nach neuen und vergrößern so den Umsatz was Facebook nicht macht man darf halt nicht stehen bleiben !
https://srsroccoreport.com/...ew-record-half-million-barrels-per-day/
Damit kann ja um die uhrzeit keiner rechnen :-)
Und heute abend kommt Amazon.
So viel zur Absichtserklärung mehr LNG zu importieren....
Durch angebotsengpässe da bin ich mal gespannt was es in nächster anzeigt vom größten arabischen exporteur zu hören gibt!
Na wird ja immer besser trotz Zöllen!;-)
sie an der Zuverlässlichkeit des Russengases zweifeln haben sie aber aus der Geschichte nichts gelernt. Die Russen haben immer geliefert. Im kalten Krieg genauso wie während der Krimkrise. Ich denke die sind zuverlässiger als die Amis. Wird wohl eher der Wunsch nach militärischen Schutz sein der mitgeliefert wird. Deshalb waren die ja auch ganz begeistert Folterzentren für die Amis bereitzustellen.Dann kommt noch dazu dass das polnische Energieunternehmen halb staatlich ist die können es sich leisten teurer einzukaufen zumal die Terminals auch noch von der EU subventioniert sind.
Komisch dass Gazprom kaum reagiert
Ich habe jetzt über die Zuverlässlichkeit von Gas gesprochen. Das die nicht gut auf Russland zu sprechen sind ist schon klar. Wir sind aber auch nicht unbedingt best Friends forever mit den Polen
Bin ja froh dass ich das Öl nicht verkauft habe heute morgen. Die einzige Posi die im plus ist wobei brent etwas hinterherhinkt
Die zahlen liber das doppelte für amerikanisches Gas als sich nochmal in irgendeiner Form den Russen auszuliefern oder von denen abhängig zu sein, das sitzt da wohl tief im kollektiven Gedächtniss.
Da gibts wohl sogar nicht wenige Freiwillige die aktuell jedes Wochenden ihre Freizeit Opfern um in Wehrübungen sich auf einen Angriff der Russen vorzubereiten, kein Witz.