Verteilungsfragen - Börsen- und Politik-Aspekte
Seite 97 von 286 Neuester Beitrag: 21.07.23 22:24 | ||||
Eröffnet am: | 08.01.19 13:41 | von: Anti Lemmin. | Anzahl Beiträge: | 8.125 |
Neuester Beitrag: | 21.07.23 22:24 | von: Shlomo Silbe. | Leser gesamt: | 1.765.650 |
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Ariva sollte eigentlich ein Pay-Wall für ALs Beiträge einführen. Wäre lukrativ und die Mods könnten sie sich auch noch sparen.
https://www.youtube.com/shorts/6ORryOyIEOo
https://kyivindependent.com/national/...roops-are-not-being-protected
Und hier übersetzt aus Uncut-News:
https://uncutnews.ch/...s-bild-der-ukrainischen-situation-in-bakhmut/
Ein Ausschnitt:
https://onlynewsgroups.net/world/...n-of-ukraine-into-two-parts-2421/
deepL+edit
Das Waldai-Treffen: Wo Westasien [Nahost] auf Multipolarität trifft
Auf dem Treffen des russischen Waldai-Clubs - der Antwort des Ostens auf Davos - trafen sich Intellektuelle und einflussreiche Persönlichkeiten, um die aktuellen und künftigen Entwicklungen in Westasien [Nahost] zu erörtern.
Die 12. "Nahost-Konferenz" im Waldai-Klub in Moskau bot eine mehr als willkommene Fülle von Ansichten über die miteinander verknüpften Probleme und Schwierigkeiten der Region....
Der stellvertretende russische Außenminister Michail Bogdanow betonte einleitend, dass die Politik des Kremls die Bildung eines "integrativen regionalen Sicherheitssystems" fördere. Das ist genau das, was die Amerikaner im Dezember 2021 nicht mit den Russen diskutieren wollten - und dann auf Europa und den postsowjetischen Raum anwendeten. Das Ergebnis war ein Stellvertreterkrieg.
Kayhan Barzegar von der Islamic Azad University in Iran nannte zwei wichtige strategische Entwicklungen, die Westasien [Nahost] betreffen: einen möglichen Rückzug der USA und eine Botschaft an die regionalen Verbündeten: "Ihr könnt nicht auf unsere Sicherheitsgarantien zählen."
Jeder Konflikt - von der Rivalität im Südkaukasus bis zur Normalisierung der Beziehungen Israels zum Persischen Golf - ist dieser Logik untergeordnet, stellt Barzegar fest, wobei nicht wenige arabische Akteure endlich begreifen, dass es jetzt einen Spielraum gibt, um zwischen dem westlichen oder dem nicht-westlichen Block zu wählen.
Barzegar sieht in den iranisch-russischen Beziehungen kein strategisches Bündnis, sondern einen geopolitischen und wirtschaftlichen Block, der auf Technologie und regionalen Lieferketten basiert - ein "neuer Algorithmus in der Politik" - und von Waffengeschäften bis hin zu nuklearer und energiepolitischer Zusammenarbeit reicht, angetrieben von Moskaus wiederbelebter Süd- und Ostorientierung. Und was die Beziehungen zwischen dem Iran und dem Westen angeht, so glaubt Barzegar immer noch, dass der Gemeinsame Umfassende Aktionsplan (Joint Comprehensive Plan of Action, JCPOA), das Iran-Atomabkommen, nicht tot ist. Zumindest noch nicht.
Niemand weiß, wie diese Regeln aussehen".
Der Ägypter Ramzy Ramzy, bis 2019 stellvertretender UN-Sondergesandter für Syrien, hält die Reaktivierung der Beziehungen zwischen Ägypten, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten zu Syrien für die wichtigste Neuausrichtung in der Region. Ganz zu schweigen von den Aussichten auf eine Aussöhnung zwischen Damaskus und Ankara. "Warum geschieht dies? Weil das regionale Sicherheitssystem mit der Gegenwart unzufrieden ist", erklärt Ramzy.
Doch auch wenn die USA abdriften mögen, "sind weder Russland noch China bereit, eine Führungsrolle zu übernehmen", sagt er. Gleichzeitig dürfe Syrien "nicht zum Opfer von Interventionen von außen werden". Das Erdbeben hat diese Annäherungen zumindest beschleunigt".
Bouthaina Shaaban, eine Sonderberaterin des syrischen Präsidenten Bashar al-Assad, ist eine bemerkenswerte Frau, feurig und offen. Ihre Anwesenheit in Waldai war geradezu elektrisierend. Sie betonte: "Seit dem US-Krieg in Vietnam haben wir verloren, was wir als freie Medien erlebt haben. Die freie Presse ist tot". Gleichzeitig habe "der koloniale Westen seine Methoden geändert", Kriege an Subunternehmer vergeben und sich auf lokale fünfte Kolonnen verlassen.
Shaaban lieferte die beste Kurzdefinition der "regelbasierten internationalen Ordnung" überhaupt: "Niemand weiß, was diese Regeln sind und was diese Ordnung ist."
Sie betonte erneut, dass in dieser Zeit der Post-Globalisierung, die regionale Blöcke hervorbringt, die üblichen westlichen Einmischer es vorziehen, nichtstaatliche Akteure einzusetzen - wie in Syrien und im Iran - und "Einheimische zu beauftragen, das zu tun, was die USA gerne tun würden." [A.L.: siehe auch Ukraine, wo Seli für die Amis Blut spendet.]
Ein entscheidendes Beispiel ist die US-Militärbasis al-Tanf, die souveränes syrisches Territorium an zwei kritischen Grenzen besetzt. Shaaban bezeichnet die Einrichtung dieses Stützpunktes als "strategisch für die USA, um die regionale Zusammenarbeit an der Kreuzung zwischen Irak, Jordanien und Syrien zu verhindern." Washington weiß sehr wohl, was es tut: Ungehinderter Handel und Transport an der syrisch-irakischen Grenze sind eine wichtige Lebensader für die syrische Wirtschaft....
Cagri Erhan, Rektor der Altinbas-Universität in der Türkei, bot eine recht griffige Definition eines Hegemons an: derjenige, der die Lingua franca, die Währung, den Rechtsrahmen und die Handelswege kontrolliert.
Erhan bezeichnet die derzeitige hegemoniale Situation des Westens als "zweischichtigen Stellvertreterkrieg" gegen Russland und China. Die Russen wurden von den USA als "offener Feind" definiert - eine große Bedrohung. Und wenn es um Westasien [Nahost] geht, herrscht immer noch Stellvertreterkrieg: "Die USA ziehen sich also nicht zurück", sagt Erhan. Washington wird immer erwägen, die Region "strategisch gegen aufstrebende Mächte" zu nutzen.
Und wie sieht es mit den außenpolitischen Prioritäten der wichtigsten westasiatischen und nordafrikanischen Akteure aus?
Der algerische Politikjournalist Akram Kharief, Herausgeber des Online-Magazins MenaDefense, fordert, Russland solle sich Algerien annähern, "das immer noch in der französischen Einflusssphäre liegt", und sich vor den Versuchen der Amerikaner hüten, Moskau als "neue imperiale Bedrohung für Afrika" darzustellen.
Professor Hasan Unal von der Maltepe-Universität in der Türkei machte deutlich, wie Ankara endlich "seine Verstrickungen im Nahen Osten [Westasien] losgeworden ist", während es sich zuvor "gegen alle gewandt hat".
Mittelgroße Mächte wie die Türkei, der Iran und Saudi-Arabien treten nun auf der politischen Bühne der Region in den Vordergrund. Unal stellt fest, dass "die Türkei und die USA in keiner für Ankara wichtigen Frage einer Meinung sind". Dies erklärt sicherlich die Stärkung der türkisch-russischen Beziehungen - und ihr gemeinsames Interesse an der Einführung "vielschichtiger Lösungen" für die Probleme der Region.
Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)
Nette Rede von "Einfach kann jeder"
Diese Analyse war weitaus fundierter als Baerbocks dummschwätziges "Das wird Russland ruinieren".
Der Preis von Lebensmitteln ist kein Qualitätsmerkmal, sagt Foodwatch-Gründer Thilo Bode. Gleiches gelte für Inhaltsangaben auf Verpackungen – bei Produkttests hätte ihn so manches "umgehauen".
...........
B.: Da ist alles erlaubt. Heumilch zum Beispiel ist laut Lebensmittelgesetz eine „garantiert traditionelle Spezialität“. Das ist eine Definition nach dem Europarecht. Wenn Sie sich das genauer ansehen, stellen Sie fest, dass die Kuh auch mit Kraftfutter gefüttert werden darf. Und auf der Packung steht trotzdem: Unsere Kühe werden mit Heu gefüttert.
Diese Täuschung ist nur möglich, weil Lebensmittel Vertrauensgüter sind. Was ist damit gemeint?
B.: Es geht um asymmetrische Information, ein klassisches ökonomisches Thema. Vertrauensgüter sind Güter, bei denen die Verbraucher die Qualität nicht selber abschätzen können...
Nun gibt es ja allerhand Siegel, die uns helfen sollen. 2001 wurde unter der rot-grünen Regierung das staatliche Biosiegel eingeführt.
B.: Durch diese Gütesiegel und Herkunftskennzeichnungen wird die Transparenz nicht erhöht. Vielmehr wird sie durch Über- und Falschinformation verringert. Schwarzwälder Schinken, Heumilch, Eier. Nur weil eine Legehenne Bio ist, kann man nicht sagen, dass sie ein tiergerechtes Leben hat (chronischen Krankheiten, Gelenkbrüchen und Schmerzen). Das ist eine Illusion, die man sich kauft.
Was muss sich politisch ändern?
Es gibt die übergeordnete sogenannte Basisverordnung, die in allen EU-Mitgliedstaaten geltendes Recht ist: Wenn Sie einen defekten Computer kaufen, können Sie den zurückgeben. Wenn Sie ein dioxinkontaminiertes Schnitzel essen, geht das nicht.
(weiter geht nicht wegen "unerwünschten Sonderzeichen", A.L.)
B.: Auf der gesetzlichen Ebene hat man die Vorgaben der Basisverordnung nicht beachtet. Das wäre, wie wenn 90 Prozent aller Gesetze in Deutschland gegen das Grundgesetz verstoßen würden. Mit dem Unterschied, dass man dagegen klagen könnte. Verbraucherverbände haben aber kein Klagerecht, wenn gegen die Basisverordnung verstoßen wird, das ist ein großes Manko...
Die Politik der Ampelregierung kommt bei Ihnen nicht gut weg: kein umfassendes Tierschutzlabel, Lobbypolitik, keine Abgabe auf Treibhausgase aus der Tierproduktion.
B.: Im Koalitionsvertrag steht nichts davon. Da wird nur suggeriert, ein bisschen aufpassen muss man schon beim Einkaufen, die tricksen herum. Aber diese systematische Täuschung darf doch eigentlich nicht sein. Der gesetzgeberische Spielraum ist zwar klein, denn die meisten Entscheidungen können nur auf EU-Ebene getroffen werden. Aber nicht mal da, wo die Regierung national etwas ändern könnte, traut sie sich ran.
Vermutlich spielen Sie auf die Lebensmittelbuchkommission an. Sie legt fest, was sich Wurst nennen darf und wie viele Erdbeeren im Erdbeereis sein müssen.
B.: Dieses undemokratische Gremium ist der absolute Wahnsinn. Die Vertreter von Verbraucherverbänden, die da drin sitzen, können immer überstimmt werden. Entscheidungen der Kommission sind geheim. Wir haben bei Foodwatch jahrelang Gerichtsprozesse auf Herausgabe der Protokolle geführt und alle verloren. Absolute Intransparenz. Dieses Gremium muss abgeschafft werden und durch einen demokratischen Entscheidungsmechanismus ersetzt werden. Das wäre der größte Hebel, um die Situation der Verbraucher wirklich zu verbessern. Aber die Koalition fasst dieses Problem nicht an. Das ist angesichts eines grünen Landwirtschafts- und Ernährungsministeriums niederschmetternd...
...Wir nehmen an, dass wir vom Staat geschützt werden - aber das werden wir nicht. Der Staat hat uns Bürger im Stich gelassen. Aber ich hoffe, dass sich die Verbraucher sagen: Wir akzeptieren nicht, dass uns so ein Markt vorgesetzt wird.
Heftige Gefechte im Osten der Ukraine
Der große Munitionsmangel
Im Donbass gehen sowohl Russland als auch der Ukraine die Geschosse aus, Wagner-Chef Prigoschin spricht von »Granatenhunger«. Das Wettrennen um Nachschub könnte mitentscheidend für den Kriegsausgang werden.
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Fragen A.L.:
1. Wie wahrscheinlich ist es, dass den Russen und Ukrainern GLEICHZEITIG die Munition ausgeht?
Antwort: ziemlich unwahrscheinlich, da separate Versorgungswege.
2. Ist folgende Aussage im Artikel nur deshalb zutreffend, weil der Satz mit "Im Donbass..." beginnt?
"Im Donbass gehen sowohl Russland als auch der Ukraine die Geschosse aus."
D.h. wenn man diesen Satz ohne Ortsangabe formuliert,...
"Sowohl Russland als auch der Ukraine gehen die Geschosse aus."
...dann wäre der Satz, und damit die gesamte Artikelaussage, inklusive Titel, falsch?
Das scheint mir die tatsächliche Faktenlage zu sein.
Das gilt aber nicht für diejenigen, die den Kessel bilden.
Begründung in allen Fällen: "fehlender Bezug zum Threadthema"
In einer groß angelegten Razzia haben Ermittler am Dienstag unter anderem die Zentrale des größten deutschen Wohnungskonzerns Vonovia durchsucht. Dabei geht es um den Verdacht der „Bestechlichkeit und Bestechung im geschäftlichen Verkehr, der Untreue, des Betruges und anderer Straftaten“, wie die Staatsanwaltschaft Bochum mitteilte. Die Ermittlungen richten sich gegen mehrere Mitarbeiter von Vonovia, auch ehemalige, sowie anderer Unternehmen, die für den Immobilienkonzern Aufträge ausgeführt haben.
Die Mitarbeiter sollen mehrere für Vonovia tätige Unternehmen bei der Auftragsvergabe bevorzugt und dafür als Gegenleistung Geld oder Sachleistungen erhalten haben. Außerdem sollen sie dann auch Leistungsverzeichnisse manipuliert haben, um in der Folge überhöhte Abrechnungen stellen zu können und etwa Handwerkertätigkeiten abzurechnen, die gar nicht stattgefunden haben. Das Geld sollen die Beschuldigten untereinander aufgeteilt haben, teilte die Staatsanwaltschaft mit.
Vonovia über 3 Jahre: Seit Ende 2020 belaufen sich die Kursverluste auf inzwischen -60 %.
von 262 % könnte sich der Anstieg der Zinsen verheerend auswirken.
https://www.zerohedge.com/markets/how-country-goes-bankrupt-10-steps