Energiewende konkret


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Neuester Beitrag: 08.09.16 09:03
Eröffnet am:07.06.11 09:22von: eckiAnzahl Beiträge:5.739
Neuester Beitrag:08.09.16 09:03von: Fischbroetch.Leser gesamt:179.518
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4005 Postings, 5344 Tage BundesrepGerechnet

 
  
    #2351
15.10.12 12:08
wird in diesem Land viel, mal schön, mal schlecht. Deswegen sieht die Realität auch meist anders aus.  

51345 Postings, 9016 Tage eckitommm das Zauberwort heißt Erntefaktor bzw.

 
  
    #2352
15.10.12 12:11
Energetische Amortisation. Da findest du eine ganze Reihe an Literatur.
Allgemein lässt sich das natürlich nicht aufstellen, die Anlagen, aber vor allem auch die Standorte sind ja massiv unterschiedlich.
Hier mal ein Link von Atom/Kernphsikfans zu Windkraftanlagen:
http://festkoerper-kernphysik.de/erntefaktor_details

Die gehen bei günstigen Standorten von einem Erntefaktor von 16 bis 25 aus, bei 20 Jahren Lebensdauer. Also hast du in ca. einem Jahr die Energieausbeute, die du für Bau und Installation eingesetzt hast. Die kosten natürlich noch nicht.

Das ist ja auch ein Grund, warum China 4 mal so viel in Windkraft investiert wie in den Ausbau der Kernenergie. Wenn du einen Windpark aufstellst, dann hast du dort mit 6 bis 12 Monaten planungsvorlauf, innerhalb von längsten 2 Jahren einen Überschuss. Bei einem AKW musst du allermindestens 5 bis 10 Jahre Vorlauf rechnen, bevor es Energie zu ernten gibt. Und die haben jetzt Wachstum und Energiehunger, machen also Sachen, die Ihnen schnell Strom bringen. Natürlich auch jede Menge Kohlekraftwerke. Das geht auch standardisiert und schnell.  

51345 Postings, 9016 Tage eckiIch vergass, Tommmmm.

 
  
    #2353
15.10.12 12:15
Wenn du nicht bei Atomkraftfreundlichen Quellen die energetsiche Amortisation von Windkraftwerken abfragst, dann kommst du z.B. auf einen Erntefaktor von 30 bis 50. Sagt z.B. der TÜV Rheinland:

Diese Zahl wurde durch den TÜV Rheinland bestätigt, im Rahmen einer Begutachtung. Setzt man diesen Primärenergieverbrauch ins Verhältnis zur erzeugten Strommenge (für die 20 Jahre) so ergibt sich der Erntefaktor. Er liegt je nach den örtlichen Windverhältnissen zwischen 30 (mäßiger Standort, z.B. deutsche Küste) und 50 (günstiger Standort, z.B. ausgewählte Stellen am deutschen Strand).

Ist ebenfalls auf 20 Jahre gerechnet. Das wären dann 5 bis 8 Monate Laufzeit bis zur Amortisation. Kommt aber zusätzlich natürlich wesentlich auf die Jahreszeit der Inbetriebnahme an, und ob es ein Windstarkes oder eher schwaches Jahr ist.  

4005 Postings, 5344 Tage BundesrepErntefaktor ist super

 
  
    #2354
15.10.12 12:18
So als Wort, meine ich. Es muss doch da irgendwo in der BRD eine geheime Behörde geben, die sich all diese tollen, neuen Begriffe ausdenkt.  

51345 Postings, 9016 Tage eckiDie Rechnungen sind eben mit vielen Variablen

 
  
    #2355
15.10.12 12:28
belastet. Kann ich nix dafür. Schaffst du es eine Anlage abgeschrieben und über die 20 Jahre hinaus zu betreiben, dann erntest du natürlich erst recht mit steigendem Faktor.
Wenn du an einem Standort per repowering eine kleinere Anlage vor Ende ihrer Lebensdauer abbaust, dann kann sich das finanziell lohnen, in der Erzeugerenergiebilanz der alten Anlage bleibt aber ein gewisses Loch.

Ist wie bei allen Anlageprojekten. Allgemein gibts höchstens was über den groben Daumen. Ansonsten musst du konkret den Einzelfall rechnen, mit dann verbesserter Aussagekraft. Und selbst da liegt man zuweilen daneben. Siehe Elbphilharmonie, Berliner Flughafen oder auch das französische Neubauprojekt AKW Flamanville. Ursprünglich geplant war Inbetriebnahme 2009. Zu Baubeginn erhöhte man den Kostenvoranschlag auf 3,3 Milliarden und fertig 2012. 2011 war die Planung dann bei 6 Milliarden Euro Schätzkosten und 2016 Inbetriebnahme. Aktueller habe ich es nicht.
Kannst ja mal überlegen, wann sich da frühestens die Energie amortisiert.....  

24273 Postings, 9177 Tage 007BondWer hat denn europaweit schon heute

 
  
    #2356
15.10.12 12:30
den teuersten Strompreis?

Dem Bürger wird durch die großen Energiekonzerne und die Politik verkauft, dass er allein durch "erneuerbare Energie" tiefer in seine Taschen greifen muss. Dass er dabei aber überwiegend den Kostenanteil des subventionierten Stroms unserer Industrie in diesem Land zahlt, wird offenbar gerne verschwiegen.

Aber allein der Begriff "erneuerbare Energie" hat es in sich! Das ist Verarsche pur! Denn Energie kann man gar nicht verbrauchen, sondern schon immer nur wandeln.  

4005 Postings, 5344 Tage BundesrepGenau,

 
  
    #2357
15.10.12 12:32
und wenn es dann nicht hinhaut sind die Variablen schuld. Waren dann halt zuviele von da.  

1092 Postings, 5861 Tage tommmmdanke Ecki,

 
  
    #2358
15.10.12 12:38
ich hatte mal so ein freundliches Gutachten gelesen, die noch mit dem Nennwert der Installierten leistung operierten....

ok ich werde mich mal einlesen.

Der Hintergrund der Frage war (ist) dass ich mir vielleicht ein kleines Windrad  (1KW) auf den Hof stellen wollte um damit zu Heizen. Ich bin da rechnerisch irgendwie nicht auf den grünen Zweig gekommen....und das Web ist überfüllt mit unseriösen Werbeaussagen der Hersteller....  

51345 Postings, 9016 Tage eckiBundesrep. Freut mich, dass du was gelernt hast.

 
  
    #2359
1
15.10.12 12:38
Aber das ist eigentlich eine ganz normale Kennzahl, wie sie ökonomen (egal ob Betriebs- oder Volkswirte) oder Ingenieure immer wieder verwenden.
Irgendwie muss man ja den Sinn der Tuns definieren, bzw. auch ein Projekt im Vorfeld ablehnen.
So gibts ja z.B. auch keine Biomasse vom Feld ohne vorherigen Einsatz an Maschinenlaufzeiten für die Vorbereitung der Aussaat, das Saatgut, die Betreuung und Pflege und auch für die Ernte und Lagerung. Und sowas muss sich dann nicht nur finanzielle rechnen, sondern auch energetisch, sonst wirds schwachsinnig.

Die Kernfusion soll seit den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts immer in ungefähr 30 bis 40 Jahren Energie nahezu zum Nulltarif liefern. In Summe sind da EU-weit über 40 Milliarden Euro investiert worden, ohne auch nur eine einzige kWh im plus zu erzeugen. Aber es ist ein Dogma der Kernphysik, da jedes Jahr mehrere Milliarden zu investieren, ohne in den letzten 40 Jahren dem Ziel ein Jahr näher gekommen zu sein. Eben weil es doich so toll wäre, wenn man es jemals zum laufen kriegt. Und Nobelpreise fallen auch immer wieder ab.  

24273 Postings, 9177 Tage 007BondHier noch der Nachweis:

 
  
    #2360
15.10.12 12:40
Lediglich die Dänen zahlen in Europa (noch) ein bisschen mehr pro Kwh für Strom.

http://www.test.de/...rompreise-in-Europa-4115835-0/?ft=bild&fd=1

PS: Die Griechen zahlen - zum Vergleich - deutlich weniger als die Hälfte, d. h. noch nicht einmal 11 Cent pro Kilowattstunde Strom! Die Franzosen zahlen gerade einmal 12,25 Cent.  

24273 Postings, 9177 Tage 007BondDas zahlt die Industrie für den Strom

 
  
    #2361
15.10.12 12:44

51345 Postings, 9016 Tage eckiEin Windrad zum heizen ist natürlich nicht der

 
  
    #2362
15.10.12 12:44
übliche Fall. Und mit dem grünen Zweig ist es ja schwer, denn du wirst ja trotzdem eine Heizung brauchen, die dir bei Flaute heizt.
Was für einen Hof hast du? Was ist mit Bioenergie? Egal ob von Landwirtschaft oder Viehhaltung? BHKWs gibts in allen Größen. Lass dich einfach mal konkret beraten, was zu dir, bzw. den Verhältnissen vor Ort passt. Kommt ja auch drauf an, ob es nur um dich selbst geht, oder du Überschüsse erzeugen/verkaufen willst.
Wobei 1kW zum heizen natürlich im Bereich Pipifax ist. Musst ja nen gut isolierten Hof haben. ;-)  

4005 Postings, 5344 Tage BundesrepUnd ich dachte,

 
  
    #2363
15.10.12 12:49
so etwas hätte man bisher und diziplinübergreifend mit ...bilanz betitelt. Aber Ernte... hört sich wirklich viel positiver an, da hat man das Gefühl ein Ertrag muss schon irgendwie vorhanden sein, so marketingtechnisch betrachtet.  

1092 Postings, 5861 Tage tommmmnein Nichts verkaufen

 
  
    #2364
15.10.12 12:57
will ja keinen belasten....
die Idee war: direkt an das Windrad einen "heizstab" anschließen, in einen 90m³ Wassertank, unterirdisch, mit Vakuumpaneelen isoliert., also vielleicht 5% Speicherverlust, und damit meine Fußbodenheizung betreiben.

Ich habe mit einem jährlichen Wirkunsgrad von 40 % gerechnet. Also 1KW x 20% x 24 h x 365 Tage = 3500 KW. Obwohl mit den 40% scheint wohl ein bißchen hoch?....

die Frage ist, ob man mit einem einigermaßen akzeptabelen Windrad (Größe und Geräusche) überhaupt ein Einfamilienhaus heizen kann? Daher auch mein Interesse an seriösen Gutachten.  

10616 Postings, 5773 Tage rüganertom-hängt ganz stark vom Standort ab,wo das Wind

 
  
    #2365
1
15.10.12 13:52
rad steht. Stelle doch mal dort nen Windmesser mit Protokollierung für 1 Jahr auf, dann kann man weitersehen.
Habe eine ähnliche Situation (Wärmepumpe) hier auch schon mal durchgerechnet.
Windrad kostet ca. 12-15 T€ plus Installation, einen Tausender sollte man jährlich für Wartung und Reparaturen kalkulieren.
Unser Standort ist zwar sehr gut, es rechnet sich aber trotzdem nicht im Entferntesten für so eine kleine Anlage, Amortisationszeit ca 15 Jahre.
Und nach 15 Jahren ist das Radel Schrott....  

27350 Postings, 5583 Tage potzblitzzzNicht nur die Umlage wird steigen

 
  
    #2366
1
15.10.12 17:47
Versteckte Kosten: Ökostrom-Umlage war längst noch nicht alles - Nachrichten Wirtschaft - Energie - DIE WELT
Für deutsche Verbraucher wird Energie nicht nur durch die höhere Ökostrom-Umlage teuer. Für andere Kosten planen Stromnetzbetreiber zusätzliche Preissteigerungen von bis zu 20 Prozent.
 

3084 Postings, 4788 Tage brauchmehrkohleAlso

 
  
    #2367
2
15.10.12 19:14
ein bißchen versteh ich ja die Aufregung, aber irgendwie auch nicht! Fukuschima war gerad hochgegangen da wurde in ganz Deutschland rumgeschrien, Atomkraft nein Danke. So ich hab 150 KW Solar aufm Dach, was ich für ne gute Sache halte. Aber so sind die Deutschen erst wollen sie alles haben, aber bezahlen will es keiner. Jeder der etwas logisch denken kann, hätte damals schon gewusst das der Strompreis steigen wird. Viel schlimmer ist was viele gar nicht wissen, denn bei uns gibts alles in Hülle und Fülle. Windkraft, Biogas und Solar. Am Pfingstsamstag zb. wurde alles abgeschaltet bei uns, das heißt zuerst Windkraft und Biogas, weil die in die 24 KV Leitung einspeisen und bezahlt wird dann trotzdem für Strom der nie geflossen ist, und das alles nur weil die kein Netzausbau machen! Ist ja einfacher das auf alle abzuwälzen!  

4005 Postings, 5344 Tage BundesrepDas mit dem Abschalten

 
  
    #2368
2
15.10.12 19:17
kommt daher, dass man einfach mal was anfängt, ohne ein Konzept zu haben. Diese Masche ist seit einigen Jahren total in, weil es auch noch am nötigen Plan fehlt.  

3084 Postings, 4788 Tage brauchmehrkohleso siehts aus!

 
  
    #2369
1
15.10.12 19:21
Also bei uns wird schon mal abgeschaltet und nun kommen hier noch 20 3MW Anlagen hin. Naja zum investieren ne prima Sache aber wo der Srom hin soll, keine Ahnung  

30558 Postings, 8697 Tage Tony FordPreissteigerungen...

 
  
    #2370
3
15.10.12 21:23
liegen doch im langjährigen Durchschnitt.

Man tut ja gerade so als hatte es vor der Energiewende und dem Atomausstieg keine Preiserhöhungen gegeben und sei jetzt die Energiewende schuld.

Die 2cent Preiserhöhung sind zudem zu einem großen Teil bedingt der vielen Ausnahmeregelungen, welche man der Industrie genehmigt. Ohne diese Ausnahmeregelungen würden die Preise eben nicht um 2cent, sondern eben nur um 0,5cent steigen und dann würde Niemand Panik schieben und Beispielsweise darüber nachdenken, die Stromsteuern zu senken.

Aber es ist eben wie immer, die Industrie bläst man Zucker in den Arsch und die privaten Haushalte müssen diese teils übertriebenen Privilegien bezahlen.

1399 Postings, 7866 Tage AtomiWas in D läuft ist ein Verbrechen

 
  
    #2371
2
16.10.12 00:01
alle vier großen Konzerne verdienen im Milliardenbereich - keiner von ihnen Investiert aus den Gewinnen in die Netze noch in die Zukünftige Energie - die Politik hebt die Hand auf kassiert für Vorträge gutes Geld und im gegenzug wird den Verbrechern nicht der kleinste Stein in den Weg gelegt. Die Deutsche Bevölkerung ist schon so weich daß sie alles mit sich geschehen läst ohne Aufzumucken - man Bezahlt halt ohne zu frage für was und warum - Teure Lebensmittel - Benzin - Heizöl - und auch den Strom - man hat uns soweit, daß man uns ohne gegenwehr jeden € aus der Tasche ziehen kann.
Es wird noch viel schlimmer kommen - die Gauner sind nicht die kleinen Taschendiebe am Bahnhof - nein die richtigen Gauner sind an den Börsen der Welt gelistet.

30642 Postings, 6595 Tage KroniosFür "Verallgemeinere nie"

 
  
    #2372
16.10.12 00:03
ist das ziemlich verallgemeneinernd... was n Wort..  

30558 Postings, 8697 Tage Tony FordNetze...

 
  
    #2373
1
16.10.12 08:39

alle  vier großen Konzerne verdienen im Milliardenbereich - keiner von ihnen  Investiert aus den Gewinnen in die Netze noch in die Zukünftige Energie -  die Politik hebt die Hand auf kassiert für Vorträge gutes Geld und im  gegenzug wird den Verbrechern nicht der kleinste Stein in den Weg  gelegt. Die Deutsche Bevölkerung ist schon so weich daß sie alles mit  sich geschehen läst ohne Aufzumucken - man Bezahlt halt ohne zu frage  für was und warum - Teure Lebensmittel - Benzin - Heizöl - und auch den  Strom - man hat uns soweit, daß man uns ohne gegenwehr jeden € aus der  Tasche ziehen kann.
Es wird noch viel schlimmer kommen - die Gauner  sind nicht die kleinen Taschendiebe am Bahnhof - nein die richtigen  Gauner sind an den Börsen der Welt gelistet.

Deshalb sag ich, Energie möglichst selbst erzeugen und auf Elektroauto umsteigen, dann ist man zumindest weitaus weniger abhängig von Mineralöl- und Stromkonzernen.

Dann sei zu sagen, dass die Netze ja verkauft wurden. Doch statt dass die Preise damit fallen, sind sie seither noch stärker gestiegen und machen mittlerweile in etwa so viel wie die Erzeugung der Energie selbst aus. Ein großer Teil der Preiserhöhungen der letzten Jahre geht u.a. auf die Kappe der Netze.

Meiner Meinung nach sollte man die Stromnetze vollständig verstaatlichen, denn es gehört zu einer Infrastruktur wie unsere Straßen und sollte dementsprechend auch so behandelt werden.

Dann würden auch die Netzkosten weniger stark steigen.

 

 

3385 Postings, 4991 Tage Tim BuktuEnteignen!

 
  
    #2374
16.10.12 09:21

23987 Postings, 8504 Tage lehna#73 aha Tony....

 
  
    #2375
16.10.12 09:37
Lebensmittel - Benzin - Heizöl - und auch  Strom- alles ist zu teuer.
Und keiner randaliert....woow, was fürn Quatsch.....
A Lebensmittel: kannst nicht alles aus China einfliegen, da müssen Verbraucher noch heimische Löhne bezahlen- und das ist auch gut so.

B Benzin- Heizöl: Wer Co2 in die Atmosphäre donnert, soll ruhig löhnen. Wir vergasen unseren Planeten noch früh genug....

C Strom: Grünen Strom gibts zum Nulltarif gaukeln uns grüne Funktionäre vor. Ich hasse diese Rattenfänger....  

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