Warum der DAX auf 15.000 Punkte steigen wird
Seite 89 von 163 Neuester Beitrag: 17.02.20 15:10 | ||||
Eröffnet am: | 07.09.12 19:07 | von: Oesterwitz | Anzahl Beiträge: | 5.073 |
Neuester Beitrag: | 17.02.20 15:10 | von: gautemangke. | Leser gesamt: | 617.131 |
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Hat mal jemand geschaut bei welchem Daxstand die letzten zwei Einstiege und der letzte Ausstieg nach Gebert lag?
Das Verkaufssignal davor war im März 2011. somit war der Rutsch im Dax von 7500 auf 5000 rausgefiltert wurde.
Auch der Crash 2008 wurde zuvor durch ein Verkaufssignal nicht mitgenommen. Das Verkaufssignal kam allerdings schon Mitte 2006, Sodas der Anstieg von 6000 auf 8000 Pkt nicht mehr mitgenommen wurde.
Kaufsignal kam dann in 2009 bei 4000 Pkt wieder, wonach es nochmal kurz zum tief ging.
alleine meine orange hat in den letzten tagen fast 1,5€ verloren und kann seit mehr als 30ig tagen keinen nachhaltiger anstieg mehr verzeichnen - kosolidierung!??
aber was solls es kann doch nicht nur nach oben gehen - konsolidierungen sind gut, da die aktien dann meisten überverkauft sind und so dann wieder genug power haben um weiter nach norden zu steigen!
aber ich seh auch das viele jetzt austeigen gerade in aktien wo es bald divi gbt!
das versteh ich absolut nicht - da machen die profis wieder ihre arbeit um die privaten wieder zu vertreiben :)
schönen tag noch
1. €/$ bereits jetzt 2015 Mega niedrig
2. Zinsanhebung USA nicht unwahrscheinlich
3. steigende Inflation nicht unwahrscheinlich
4. Beginn des Monats Mai sehr wahrscheinlich :)
Gibt es konstruktive Anmerkungen dazu?
So ganz hast du den indikator noch nicht verstanden.
1. die Zinsen der USA spielen keine Rolle. Nur die der EZB
2. es wird immer die Inflation im Verhältnis zum Vorjahr gemessen, drüber oder darunter
3. beim USD/Euro genauso immer Verhältnis zum Vorjahr, drüber, oder darunter
Somit wird aller Voraussicht nach 2015 kein Verkaufssignal kommen. Lediglich durch die Jahreszeit geht demnächst 1 Punkt verloren. Was aber egal ist, denn erst wenn der Gesamtpunktestand 1 ergibt, ergibt sich ein Verkaufssignal
Man sollte dann vlt mit dem Gedanken spielen die ein oder andere Aktie aus Europa mit Euro Währung glatt zu stellen.
Da ich aber zu fast 85 % in US Aktien investiere, ist das für mein Depot nicht so relevant.
Allerdings muss man auch hier einen Punkt beachten:
Irgendwann liegt jedes System auch mal falsch, da die handelnden Personen ihre Strategien ja auch anpassen.
Das soll jetzt aber nicht gegen Gebert gemeint sein, sondern nur, dass auch dieser Indikator keine 100% Garantie abgeben kann.
Und deine Einstellung zum shorten finde ich auch gut.
Beim Shorten muss man auf Grund der Derivate-Struktur immer beachten, dass man Recht haben kann aber trotzdem nichts verdient.
Z.B. hat der Indikator den Crash 2008 sehr gut erkannt und ist frühzeitig ausgestiegen. Mit einer Short-Strategie wäre man hier aber auf die Nase gefallen.
- Knock-Out-Papiere und anderer Mist wären beim Endspurt ausgeknockt worden. Der DAX hat ja immerhin noch 2.000 Punkte hinzugewonnen.
- Optionsscheine hätten nur langfristig funktioniert. Hier bezahlt man aber auch einen ordentlichen Zeitwert mit unsicherem Ausgang auf Erfolg. Beim Short-Signal von 2006 hätte man eine Laufzeit von ca. 3 Jahren kaufen müssen.
- Faktor-Scheine und Short-ETFs funktionieren langfristig auch nicht, die gaukeln einem nur ein faires System vor. Tatsächlich werden hier die Faktoren (x2, x4 usw.) täglich angepasst, was auf lange Sicht erhebliche Kursverluste bringt.
Wer aber die einfachste Short-Strategie anwendet und einfach sein Depot aufräumt, der konnte bei 4.000 Punkten wieder voll einsteigen.
Ich persönlich muss aber zugeben, dass ich beim nächsten Short-Signal (aus meinen Analysen, Gebert, usw.) tatsächlich mal Shorten werden.
Aber hier natürlich mit der Gewissheit, dass die Rechnung evtl. nicht aufgeht ;)
Deshalb nur mit "Spielgeld", also Geld dass ich riskieren kann. Und dann wird nicht geheult, wenn es schiefgeht.
www.daxtrend.blogspot.de
Danke für deine Ausführungen.
Bezüglich Verhältnis €/$ und Inflation hatte ich das auch so gemeint, aber mich vermutlich etwas blöd ausgedrückt.
Also Zinsanhebung der EZB ist für Mai 2016 sicherlich unrealistisch, aber höhere Inflation und stärkerer € im Vergleich zu Mai 2015 finde ich nicht unrealistisch. Oder?
Zudem ist es ein langfristiger Indikator, der wenn er umspringt nicht von heute auf morgen die Märkte bewegt.
Beeinflussbar ist dieser Indikator meiner Meinung nach auch nicht, dh dauerhaft kann niemand dagegen anhandeln. Die Daten die diesen Indikator beeinflussen sind Fakten.
Klar fragt man sich jetzt wenn dieser Indikator, so genau ist, warum handeln nicht alle danach und werden reich ???
Weil das Thema Gier und Zeit den meisten Anlegern , oder Zockern einen Strich durch die Rechnung macht.
Moderation
Zeitpunkt: 22.03.15 09:20
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Regelverstoß - Doppel-ID v. kaufmannm (bereits dauerhaft gesperrt)
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Bin momentan sehr eingeteilt in der Arbeit, deswegen weniger Postings in den letzten Tagen, beschäftige mich aber täglich mit dax und Co (ist ja meine Arbeit im echten Leben).
10000 sehe ich nicht. Die ezb flutet weiter Geld, alle paar Tage gibt's alleine deswegen nen Schub im dax (Banken sammeln Geld von ezb und kaufen aggregiert an gewissen Tagen). Außerdem will jeder rein. Sehe eher 13000 bis Ende April.
Kann mir gut vorstellen, dass wir Bewertungen wie 2000 erreichen, diesmal nicht aus naiver Spekulation sondern aus Mangel an Alternativen in einer Zeit die es so in der Geschichte nie gab. Insofern sehen wir locker die 15000 in den nächsten Jahren, wenn nicht sogar die 20000.
Man kann in der eurozone kein Geld mehr machen, außer mit Aktien. Hier sind sogar die Bewertungen noch niedrig im histo. Mittel.
Dax wird weiter nach oben berserkern. Und wieder werden viele auf der Seitenlinie stehen.
ein paar kleine rücksetzer muss es geben damit die shorties wieder nahrung bekommen!
das mit der seitenlinie da kann ich dir auch nur zustimmen - kenne einige die warten auf einen deutlichen rücksetzer! irgendwann müssen auch die einsteigen!
anbei die key fundamentaldaten von dax-werten. mit ergebnissteigerung bis 2017 und dividendenwachstum bis 2017.
Simba, ich würde eher nicht short gehen.
Und zwar weil, so wie Tom schreibt:
Auch der Crash 2008 wurde zuvor durch ein Verkaufssignal nicht mitgenommen. Das Verkaufssignal kam allerdings schon Mitte 2006, Sodas der Anstieg von 6000 auf 8000 Pkt nicht mehr mitgenommen wurde.
Kaufsignal kam dann in 2009 bei 4000 Pkt wieder, wonach es nochmal kurz zum tief ging.
Da wäre ganz schön viel Short-Geld kaputt gegangen.
Und irgendwo habe ich bei Gebert gelesen, dass es eben auch ein Vorteil ist, wenn man nicht investiert ist (und trotzdem diese Rendite erreicht). Denn immer, wenn man nicht investiert ist, kann man auch nichts verlieren.)
Wie gesagt, seit kurzem bin ich ein totaler Gebert-Fan. Ich kaufe zwar nicht nur den DAX, sondern auch andere fundamental oder/und nach Chart bewertet, aber wenn der Gebert-Indikator "verkaufen" sagt, dann sichere ich auf jeden Fall alles eng ab und verkaufe ggf. einen Teil.
Allerdings dürften in diesem Depot dann nur aktien aus Europa mit Euro Währung drin sein.
Der Gebert Indikator hat keinen Effekt auf US Aktien, bzw keinen Einfluss.
Zudem finde ich das Depot zu voll, wie hat der Besitzer denn da noch ne Übersicht ?