STEINHOFF Reinkarnation
Auszug:
......"Im ersten Schritt gründet das Zielunternehmen eine – meist niederländische – Tochter, die spätere TopCo. Der Grund: Niederländische Aktien können im Gegensatz zu deutschen direkt an einer US-Börse gehandelt werden. Die TopCo wiederum gründet eine Tochtergesellschaft, die sogenannte MergerSub, in der Jurisdiktion der SPAC. Oft wird für eine Transaktion mit europäischem Bezug eine Cayman-SPAC verwendet. Diese Tochtergesellschaft wird auf die SPAC mit Sitz auf den Cayman Islands verschmolzen. Dafür erhalten die Gesellschafter der Cayman-SPAC Anteile an der TopCo. Sodann übernimmt die TopCo die Börsennotierung der SPAC. Danach legen die Gesellschafter des Zielunternehmens sämtliche Anteile an dem Zielunternehmen gegen die Ausgabe neuer Anteile an der TopCo in die TopCo ein (womit sich die TopCo in eine niederländische NV wandelt). Im Ergebnis ist das Zielunternehmen als Tochterunternehmen der niederländischen NV an einer
US-Börse notiert." .......
Wenn die nämlich bereits Anfang 2022 wussten was SH + Gläubiger vorhaben (WHOA-Enteignungsplan etc.) werden die sicher auch wissen wie die weiteren Pläne sind. Und sollte es keine weiteren Pläne geben, nun, dann was hält sie noch hier?
Das Szenario wie oben beschrieben jedoch oder irgendwas vergleichbares in der Richtung würde erklären warum die noch so aktiv sind.
Wir schmeißen alle hin, die decken sich damit ein und sind in 5 Jahren alle Millionäre.
Und undenkbar ist dieses Szenario meiner Meinung nach auch nicht.
Ich behalte jedenfalls alle meine Steinis und will diesen Weg bis zum Ende gehen um zu sehen was mich am Ende erwartet.
Ist am Ende des Weges 0, nun dann habe ich nichts verloren. Ist am Ende jedoch was ganz anderes, dass unter Umständen viel mehr sein kann, als mein Depotwert in den kompletten letzten 5 Jahren, nun, dann aber Hallo!
Nur meine Meinung!
Danke für deine Antwort, die dir (da öffentlich) sicher nicht leicht gefallen ist. Es tut mir nochmals unendlich leid. Dein Verlust muss also ca. Euro 200.000 betragen. Ich habe von Leuten gehört, die sogar deutlich mehr Verlust verkraften müssen. Also 12 Millionen Aktien ist schon eine echte Ansage! Aber man sagt ja „wer kann, der kann“! Also ich hätte es nicht gekonnt, und dennoch wäre auch mein Verlust nicht unerheblich, da mein EK zu hoch (ich bin Altaktionär), jedoch habe ich nur einen kleinen Teil verkauft (wegen Verlusttopf) und den Rest behalten. Ich verstehe dich, dass du dich endlich von Steinhoff befreien wolltest, aber an deiner Stelle hätte ich nicht alles verkauft, sondern mindestens 6 Millionen in CVRs umgetauscht. Bei den Kursen, die nach dem Urteil zu bekommen waren, hättest du so nichts falsch machen können. Im Übrigen, glaube ich, dass du ein guter und ehrlicher Mensch bist, und nur deshalb habe ich mich nach deiner Situation erkundigt.
2.
Timur
Deine Berechnung in Bezug auf die CVRs kann durchaus zutreffen. Bei deinen diversen Mitteilungen über die Möglichkeiten des Whoa-Gerichtes mit Zinsschnitt, Schuldenschnitt, etc. war ich nicht bei dir, habe mich aber dennoch zurückgehalten. Du musst dir nur zwei Fragen stellen: Warum wollten die Hedgefonds um jeden Preis 80 Prozent Eigenkapitalanteil an der neuen nicht börsennotierten Gesellschaft, wenn die CVRs wertlos sein sollen? Wenn du diese Frage beantworten kannst, musst du dir die nächste Frage stellen: Wie machen Hedgefonds Milliarden, etwa nach Rückzahlung der Schulden und Zinsen durch einen Überschuss und das warst dann? Nein natürlich nicht. Insbesondere soll die Kuh möglichst sehr lange auf verschiedene Weise gemolken werden. Ich habe gestern schon geschrieben, dass ich nicht davon ausgehe, dass die CVRs einen Wert von geringer als 1 Euro haben werden. Dann würde die Regelung 80/20 zur Anwendung kommen. Aber ich habe auch geschrieben, dass ich mir einen Börsengang von Steinhoff 3.0 vorstellen kann und dann würden wir in etwa dahin kommen, was du beschrieben hast. Und nochmals an alle: Die CVRs können am Ende vielleicht in der Tat auch wertlos sein. Also bitte hört nicht auf mich und macht einfach nur das was ihr selbst für richtig oder falsch haltet.
"Wer wird bei dieser Ausgangslage denn bitte sich mit den CVR's auf Teufel komm raus eindecken???"
Die Gläubiger 80 %
Sollte tatsächlich angestrebt sein die neue Topco mal als Steinhoff 3.0 an die Börse zu bringen, kommt hier SPAC nicht ungelegen. An der Börse in den USA kann man die Einnahmen aus Börsengang noch vervielfachen, da dort das meiste globale Kapital angesiedelt ist. So können die Hedgefonds richtig Kohle machen.
Ich wage mich nicht mal auszumalen, was ein Börsengang einer Steinhoff 3.0 an Marktwert generieren könnte mit beispielsweise 4-6 Mrd. Restschuld auf 5 Jahre zu 6% und bei einem EBIT von 3+Mrd. jährlich und Tendenz 10-15% jährlich steigend. Die Schuld kann in einigen wenigen Jahren getilgt sein auf 0, das EBIT bleibt zu 100% zur Verfügung. Wenn die neue AG in Perspektive jährlich 1,5-2,5 Mrd. an Dividende ausschütten kann, werden sich die AMI-Investoren/Aktionäre drum reißen wie Haie.
Der heutige Tag hat ganz interessante Informationen gebracht, ich freue mich, dass ich mal ins Forum geschaut habe.
Danke allen für die nützliche Beiträge!
Tja, habe wohl aufs falsche Pferd gesetzt, aber das Leben geht weiter.
Mit Ehrlichkeit bringt man es leider nicht weit im Leben, den Betrügern gehört die Welt.
Aber Buchgewinne und Buchverluste sind egal, am Ende zählt nur der tatsächliche Verlust und der ist leider wahrlich gigantisch groß.
Wieso soll ich 6 Millionen Aktien behalten? Seit dem 15.12. kennen wir das wahre Gesicht des Managements. Da beziehe ich mich lieber mit einem großen Verlust.
Aber das interessiert ja niemanden vom Management, Hauptsache deren Taschen sind randvoll.
@Gewinn:
Ich habe mich wohl in der Zahl geirrt. Du hast es ja richtig geschrieben. Oh mein Gott, ich hoffe, du wirst den Verlust anderweitig wieder gut machen können. Ich bleibe aber dabei, dass es in deinem Fall besser gewesen wäre, 6 Millionen Aktien in CVRs umzutauschen.
2.
Timur:
Bei deinen Gedanken über Steinhoff 3.0, etc. solltest du bitte berücksichtigen, dass es spätestens nach Umwandlung CVRs in Aktien eine Aktienzusammenlegung (Reverse Split) erfolgen wird.
Aber wieso sollte ich mit den CVRs dabei bleiben? Die Gläubiger haben mit 10 % Zinsen Steinhoff platt gemacht. Mit solchen Säcken will ich nicht mehr zusammen in einem Boot sein.
5 Jahre Steinhoff war schon verdammt hart, und weitere Jahre wollte ich mir nicht mehr geben.
Du hast neben sehr vielen anderen Anlegern genau das getan, was das Management und die Hedgefonds beabsichtigt haben. Die Wahrheit wird erst in 3 bis 5 Jahren erkennbar werden.
Dennoch vielleicht hast du richtig gehandelt, wenn die CVRs am Ende null wert sind. Auch ich kann nicht in die Zukunft sehen, aber ich gehe dennoch von anderen Konstellationen aus, die hier z.T. auch debattiert wurden.
Nur meine Meinung!
Deshalb bleibe ich dabei. Alles andere wäre komisch, Geld ist sowieso weg.
Meine Meinung
Bei Steinhoff sieht das dennoch anders aus, hier ist trotz dieser Vorgehensweise des Managements und dem absahnen der Gläubigern nicht der letzte Tod besiegelt, trotz Delisting.
Mein Grund dass ich weiterhin dabei bleibe ist natürlich naivität aber das nehme ich bewusst in Kauf aber auch nur aus diesem und einem Grunde dass wir jetzt mit den Gläubigern in einem Boot sitzen, nämlich durch die CVR's.
Ich hacke das Vergangene komplett ab und konzentriere mich auf das was mit der neuen Gesellschaft kommt und meine dass dies der bessere Weg sein wird da sich im Grunde vom Fundament des Unternehmens nicht viel geändert hatte.
Nur noch zur Erinnerung
Als der Kurs mit 4,27Mia. Shares nach Step2 bei 30Cent lag gab es durchaus berechtigte Annahmen aufgrund der positiven Jahresentwicklungen bis 2026 der Beteiligungen, einen fairen Wert bei 80Cent gar bis einem Eurofünfzig von Dirty zu sehen.
Und was hat sich bis heute bei den Beteiligungen und Schulden geändert? Nichts, die brechen von den Umsätzen und Gewinnen nicht ein, also nichts gravierendes nur aber dass die Gläubiger 80% bekommen und die Aktionäre noch ein fünftel.
doch diese eine fünftel aus der ursprünglichen Annahme 80cent bis 150cent sind für mich ab dem Delisting 16 bis 30 Cent und damit kann ich auch leben.
Der Plan hätte auch lauten können wir geben neue Aktien aus z.B. 17 Milliarden zu 0,10 Cent (Kurs seit 09/22) zu den 4,27 Mia. damit wären 1,7 Mia eingenommen, zwar weniger Schulden aber wir hätten eine Verwässerung von 75% und die neuen Zielkurse lägen bei 20 bis 40 Cent, doch hier spielten aber die Gläubiger nicht mit, die sagten sich wir wollen noch lange teilhaben án dieser hochwertigen Melkkuh und wollen statt neue Aktien sogenannte CVR's, 80% CVR's (~17Mia.) nehmen wir und 20% (4,27Mia.) bekommen die Aktionäre.
Gebe dieses Beispiel nur deswegen an weil es kaum einen signifikanten Unterschied zwischen einer Verwässerung oder diesen jetzigen 21 Milliarden CVR's ausmacht.
Der Vorteil mit diesen CVR's ist dass wie gesagt die Gläubiger auch eine deutliches Interesse daran haben diese Werthaltig zu machen. Sie profitieren doppelt von den Zinsen und der CVR's. aber auch die Zinsen können in Zukunft weniger werden wenn die CVR zeitmäßig mehr Wert generieren, der Verdienst bleibt dann gleich.
Der jetzige Kurs von 0,2Cent spiegelt niemals den wahren Wert trotz der Schulden, den kann man zum Vergleich einem CVR nicht verwenden, die 2 Cent wie vor der WHOA Urteilsverkündung sehe ich als in Ordnung an, dies sind wiederum ein fünftel (sprich 20% für die Aktionäre) des letzten Kursen vom 14.Dezember.
Diese 2 Cent zu ein Contingent Value Rights sind ab mein 27.July mein Startwert zur neuen Topco und das Ziel sind der Durchschnitt 16--30Cent sprich 23 Cent für einen CVR in 2026.
Ich verabschiede mich hiermit und melde mich in 2026 (wenn ich solange aushalte) wieder.
Wünsche jedem nur beste Gesundheit und speziell GewinnundVerlust sollte es sich überlegen nicht noch ein paar zu ordern.....ansonsten keine Kaufempfehlung nur alles meine bescheidene Sichtweise.
Beste Grüße
Schlacky
Ich werde so verfahren.Wenn das Delisting ausgerufen wird und der Kurs zieht nicht an verkaufe ich den Rest.
Keine Handlungsempfehlung.
Wann und Warum kam LdP zu Steinhoff ?!
Wer hat ihn geholt ?
Wo war LdP vorher beschäftigt .... und wo ist er noch so "nebenbei" involviert ?!
Wir erinnern uns (PWC), dass es wohl ein Minus von rund 6,5 Mrd. Euro gab - so wurde berichtet.
Die Banken/HF/Gläubiger.... bauten daraus gemeinsam mit dem MgM (LdP, TdK...) u. AR (Wakkie...) ein fiktives und viel größeres "Schulden-Gebäude" auf.
Ziel: das , was wir jetzt erleben werden !
Der Plan ist aber am 26.07.23 noch nicht zu Ende ........
Wir werden sehen.
Nur meine Meinung