STEINHOFF Reinkarnation
Der Kurs ist und bleibt tot.
Warum? Die horrenden Schulden incl. zu zahlender horrender Zinsen ergeben eben nichts für die Aktionäre.
Simpel und eigentlich auch so zu verstehen.
Ich kann nur immer wieder den Kopf schütteln.
Ganz spannend und dann eigentlich sogar überraschend fand ich den Punkt weil es hier, meines Wissens auch nie thematisiert wurde, dass das Gericht sogar jemanden bestellt hat die Gutachten zu prüfen.
Im Punkt 12.3 ist aufgeführt, dass Herr Prof. Dr. Holterman vom Gericht beauftrag wurde die Gutachten zu prüfen. Da diese im Wert stark voneinander abwichen. Die von Steinhoff beauftragten kamen auf einen Liquidationswert von 6,1 Milliarden und das von Farber auf 11,3 Milliarden.
Fazit des Gutachter: Dieser hat angegeben, dass er bei den erstellten Gutachten von Steinhoff keine groben Fehler findet, sondern diese in Ihrer Art und Weise richtig erstellt wurden. Bei dem von Farber war er Teilweise anderer Meinung, da er die Annahmen als zu Optimistisch angesehen hat.
Das Gericht hatte sich dann doch intensiver mit dem Thema beschäftigt als ich im ersten Augenblick wo das Urteil verkündet wurde dachte. Gerade das mit der Gutachter Bestellung fand ich dann am Ende sogar sehr positiv das man jetzt nicht blind auf die Gutachten von Steinhoff bzw. SdK vertraut hatte.
Normalerweise wird derartiges mit den Original Rohdatenbelegen/Detailbilanzen/GuV/Bankauszügen detailliert abgeglichen und überprüft. Eine fundierte betriebswirtschaftliche Analyse des Konzernverbundes dauert dann nicht Wochen sondern Monate.
In der hier vorliegenden kurzen Zeit, wird dies eher vermutlich oberflächlich erfolgt sein. Und wenn es nur auf den "armgerechneten" Assets des Steinhoff Mgm bzw den in den vergangenen 12 Monaten mehr als auffällig nach unten geprügelten Kursen basiert, dann ist die "Bestätigung" des Steinhoff Bildes/Gutachten wohl wenig überraschend.
Eine fundierte, auf betriebswirtschaftlichen sowie empirischen Methoden basierende Überprüfung käme wohl durchaus zu anderen Ergebnissen.
(Es gilt die Unschuldsvermutung!)
Ansonsten kann ich mich nur anschließen: Die Lektüre der Urteilsbegründung ist nachhaltig zu empfehlen. Ich hatte mich ja auch schon dazu geäußert. Aber vergnügungssteuerpflichtig ist das nicht.
Mein Einsatz bleibt auf dem mit "CVR" markierten Feld. Jetzt darf die Kugel im Roulette erstmal bis 2026 rotieren. Dann sehen wir, ob uns doch noch ein Gewinn zusteht.
Auf der HV klagte TdK: "Nobody is wishing you well". Das stimmt nicht. Ich wünsche nicht nur, sondern ich fordere, dass LdP und TdK jetzt einen Höllenjob machen, damit die CVRs am Ende werthaltig sind. Dafür werden sie schließlich bezahlt.
Allen viel Glück! Southern
Auf Seite 21, 11.14
Im Gegensatz zu den hier oft aufgestellten Vermutungen, dass das neue Konstrukt vom Gericht beobachtet werden würde bei ihrem zukünftigenTun, heißt es hier:
...."In diesem Zusammenhang wird die Auffassung vertreten, dass das Gericht gemäß Artikel 384 Absatz 2 Buchstabe e FW nicht zu prüfen hat, inwieweit die Erfüllung der künftigen Verpflichtungen aus der Vereinbarung tatsächlich gewährleistet ist."
Auf Seite 21, 11.15
Es wurde hier im Forum immer wieder darauf hingewiesen, dass die Finanzierungsmodalitäten angepasst werden könnten. In der Urteilsbegründung heißt es aber explizit:
"Es geht nicht darum, eine neue Finanzierung zum Nachteil der gemeinsamen Gläubiger
einzugehen. Es gibt auch keine Anhaltspunkte für Betrug, Begünstigung oder andere
unlautere Mittel beim Zustandekommen des Vergleichs. "
Seite 22, 12.4.5.
Scheinbar hatten wir mit unserem Gutachten auch keine Chance. Das Gericht attestiert uns eigentlich: Thema verfehlt:
"Wie unter 12.4. 1 angegeben, hat BRF den "fairen Marktwert" als Ausgangspunkt
für die Bewertung genommen. Diese Ausgangsbasis ist nicht korrekt. BRF bzw. die
Anteilseigner gehen davon aus, dass die vorgeschlagene Umstrukturierung nicht stattfindet
und der Fälligkeitstermin verschoben wird. Dies ist ein Szenario, das uns nicht vorliegt. Bei
der Beurteilung des Antrags muss das Gericht das realistischste Verwertungsszenario (in
diesem Fall die Verwertung der Sicherheiten) mit dem Szenario des vorliegenden
Vergleichs vergleichen. BRF hat sein eigenes, anderes Szenario verwendet".
Meiner Meinung nach hatten wir im Rückblick gesehen in diesem Verfahren nie eine Chance.
Und das lag meiner Meinung nach nicht an der SdK.
Wenn die SdK am Ende als Sündenbock herhalten soll, ist das billig und unfair.
Ich glaube niemand, der hier rummäkelt, kann sich das In diesem Zusammenhang erbrachte Arbeitspensum wirklich vorstellen.
Die Gläubiger haben das WHOA für ihre Zwecke missbraucht und in Gestalt des Managements einen willfärigen Helfer gehabt, da ja jemand das WHOA im Namen des Unternehmens beantragen musste.
Insofern ist für das Gericht alles formal richtig gelaufen.
Ob in dieser Art und Weise politisch gewollt, lasse ich mal dahingestellt.
Einträgliche Jobs in den neuen Stiftungen für ehemalige Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder werden wohl folgen.
Manchmal wirkt eine Auszeit wunder!
Allgemein geschrieben, finde ich, dass sich alle von Strohhalm zu Strohhalm angeln, wie über die letzten Jahre.
Fakt ist aber eins, dass wir nicht erwarten sollten, dass die CVR´s, in ca. 3 Jahren für uns etwas finanzielles bringen.
Ich verstehe immer noch nicht den Weg dahin, etwas vom Kuchen abzubekommen. Wer informiert uns, wer wird schreiben, dass wir im Geld sind . Wir müssten über die Jahre immer am Ball bleiben.
Ihr glaubt doch wohl nicht, dass wir mehr Inforationfluss haben, als in den vergangenen Jahren, seitens dann Topco oder wie auch immer. Es wird, wenn es darauf hinaus laufen sollte, nur mit Klagen funktionieren. Wer klagt dann noch im einzelnen. Keine Information, nichts.
Ihr könnt mich jetzt verdonnern aber ich bin der Meinung, dass alles über die Jahre im Sande verlaufen wird. Es ist nichts eingetroffen, was LDP jemals kommuniziert hat. Und ausgerechnet jetzt, mit den CVR´s soll nun alles glatt laufen? Nur meine Meinung.
Ich denke mal, dass wir jetzt nochmal alles mögliche unternehmen können und sollten, um zu klagen, insofern es wirklich Angriffspunkte gibt, dem MGM Betrug nachzuweisen. Es reicht dahingehend nicht aus, nur Anhaltspunkte zu äußern, sondern Fakten aufzuweisen, bei den man genau weiß, dass es echte Betrugshandlungen relevant sind. Das kann aber nur eine Anwlatskanzlei beurteilen, bezüglich der schwere und der daraus möglichen Schadensersatzansprüche.
Auch wenn die SDK auf Vernachlässigung der Adhoc - Pflichten klagen würde, wäre das MGM dafür verantwortlich. Erwarten wir, dass das MGM eine Strafzahlung von einer Milliarde stemmen kann?
Vielleicht sehe ich alles falsch und es gibt immer noch Experten, die meine Äußerungen widerlegen.
Alles traurig, aber die Realität.
- Die Messen sind gesungen
- Die Weise ist gemäht
Wenn jemand träumen will, darf er mit seinen Steinhoff-CVRs träumen.
Allen anderen empfehle ich, sich neuen Dingen zuzuwenden.
Meine Meinung.
1 Jahr vorher verkauft und alles wäre paletti, aber so sind die Verluste schon ganz schwer zu schlucken.
Das Vertrauen in das Management war nachträglich betrachtet die kostspieligste Entscheidung, die man bei Steinhoff treffen konnte.
Bitte: Die Kollegen, die einen Gewinn erwarten. Zeigt doch mal den Weg auf, der zum Licht führt!
Nur meine Meinung
LG
Der Wallnuss
Nur meine Meinung
LG
Der Wallnuss
Schreiben 3 E.mail am
1 für den SDK
2 Management
3 Gericht in Holland
Die E.mail Adressen sind alle bei Internet zu finden
Mit freundlichen Grüßen
LG Frankfurt
oder handelt es sich gar um ein Brötchen ohne Butter?
Habt Dank dafür
LG
Der Wallnuss
das gegenteil: woher wollen die meiste wissen das die cvr nix wert sein werden in zukunft ?
Pepkor ist im Moment eher unterbewertet. Die Avenida Gruppe hat jetzt schon deutliches Wachstum hingelegt, aber da geht noch viel mehr. Es wäre denkbar, dass Pepkor auf ca. 30 ZAR steigt. Ein Verkauf en bloc ist hier eher fraglich, da nur noch 44%, aber Abschläge sollten beim Verkauf der Pakete auch nicht nötig sein, da ja kein Gläubiger mehr Druck macht.
Schließlich Mattress Firm könnte mehr bringen als im Moment im Raum steht. Ich vermute, dass der Verkauf mit eben diesem zu kleinen Wert nur ein Verhandlungstrick für das WHOA war und wir in den nächsten Tagen hören, dass sich hier was ändert. Das kann bis hin zu einem IPO gehen. Mal ehrlich, ein IPO könnte gar nicht schlechter ausfallen als 4 Mrd. USD.
Conforama Reste und GB sind vernachlässigbar, aber könnten auch für Überraschung sorgen. Auch GB könnte man an die australische Börse bringen.
Und hatten wir nicht vor dem ganzen Theater auch von zurückgestellten Gewinnen bei Pepco und Pepkor gesprochen? Keine Ahnung, ob es die gibt und ob man diese heben kann, aber es sei daran erinnert.
Und jetzt lass mal den Ukraine Krieg noch enden, und alle Börsen in Gänze steigen. Die Inflation kommt gerade schon runter, sprich das ganze Wirtschaftsklima könnte wieder ins Plus drehen. In 3 bzw. 5 Jahren kann viel passieren, aber natürlich auch zum Negativen.
Öffentlichkeit mit Schlagzeilen und Empörung darüber, dass hier nichts passiert und im Gegenteil noch der Nährboden in NL via WHOA gelegt wird mit dem Urteil, könnte das Thema am Laufen und in Erinnerung halten. Dann würde dieses Kapitel nicht einfach zugeklappt werden.
Öffentliches Negativ Image will keiner, auch keine Gerichtsbarkeit oder der Investment Standort NL. Und sensationsgierige Yellow Press bzw Medien gibt es überall zur Genüge, auch dort.
Einen Versuch es kurz und treffend formuliert zu streuen ist es allemal wert und das Wissen ist ja vorhanden. Wer fühlt sich hierzu ggf. befähigt!? Meinungen?
VG Jones
Nur rein Interessen-halber würde ich trotzdem gern noch mal mir ein paar Aktien vielleicht
kaufen, um den Prozess der CVRs hier mit zu verfolgen. Denn es war schon eine spannende Krimizeit hier im Forum, wo ich einiges dazu gelernt habe.
VG lirpa
"Und klar, das Share Premium ist auch noch massiv."
Zur Zeit: 10,607 Mrd €
"22.21 Restricted payments
(a) Except as permitted under paragraph (b) below, the Parent shall not (and will ensure that no other member of the Group (excluding, for the avoidance of doubt, any Permitted Joint Venture) will):
...
(ii) repay or distribute any dividend or share premium reserve;
(b) Paragraph (a) above does not apply to:
(i) a Permitted Distribution;
(ii) a Permitted Payment; or
(iii) a Permitted Transaction."
S. 151 im SEAG - 2L Facility Agreement
Gleichlautend Texte auch in den anderen Kredit-Agreements
Wer die Erlaubnis für (b) gibt dürfte klar sein.
Zahlungen aus dem Share Premium sind grundsätzlich während der Laufzeit der Darlehen nicht erlaubt.
Warum nur?
Interessant ist auch, dass ab CVA das Share Premium immer um 10,5 Mrd € schwankte.
Schwankte deshalb, da ja auch noch in der Zeit Treasury Shares eingezogen und gelöscht wurden.
Man sollt hier ein besonderes Auge im Rahmen der Eigenkapitalrestrukturierung drauf haben.
Man hat sich ja verpflichtet in der neuen Bude halbjährlich zu berichten, also wie bei SIHL.
https://www.steinhoffinternational.com/restructuring-documents.php
Ob das gleiche Stück Wertlos ist wie Ihre Niemals....