100 % Anstieg - Nachfolgethread!
Als FRN bei € 12,00 stand, haben wir alle nicht verstanden, warum jetzt nicht zugeschlagen wird. "Angebot an FRN und fertig!", haben wir laut gerufen. Jetzt steht FRN bei € 5,00. Ich wiederhole: € 5,00. Wer hätte das gedacht? Und jetzt rufen wir wieder: "Sack zumachen!"
Aber: Vielleicht gibt es den Laden nochmal zum halben Preis.
Abwarten. Spoerr und Krieger müssen sich vor Gericht verantworten. Das Landgericht Hamburg genießt zwar hier im Süden einen katastrophalen Ruf. Aber auf den FRN-Laden sind jetzt viele Augen gerichtet. Und bevor Spoerr und Co vor'm Kadi antanzen müssen, lege ich mir mir FRN ins Depot. Dann bin ich Teil der Firma und werde Spoerr zur Rechenschaft ziehen lassen. Mit einer guten Rechtsschutzversicherung bin ich ein starker Gegner. Spoerr weiß das noch nicht. Er wird es aber früh genug erfahren.
15748
.wie soll man erklären das man für einen annähernden preis das ganze unternehmen bekommt?
Das bekommt man ja eben nicht. Denn Permira, Hermes und einer handvoll anderer Fonds wissen sehr wohl dass DebiFree gut und gern 18 Euo wert ist. Selbst Dommermuth hat am 25.8. auf einer IR Konferenz gesagt, dass DebiFree 16 Euro wert ist sofern der Laden gut geführt wird. Im moment regiert die Panik und der FNT Kurs ist zum Spielball verkommen.
#15748
Es kommt doch darauf an was man zur KE kommuniziert und letztendlich draus macht. P.C. wird wohl kaum eine KE mit dem Argument begründen, dass er später damit die Aktien der Aktionäre zurückkaufen wird.
also erstmal kann man sich darüber streiten mit welchem geld drillisch die eigenen aktien zurückkauft, ob aus dem cashflow oder der KE. die KE hat den kredit für die fnt-shares bedient, deswegen wurde sie gemacht. aus jetziger sicht: DRI rt 1,70 wurde die KEbei 6,10 excellent hoch angesetzt. wie sich doch die ansichten ändern. welche aktien soll man sonst zurückkaufen, wen nicht die von aktionären? hää? gehts noch? wo hat die deutsche bank ihre KE gemacht? bei 55.- gell und wo stand sie gestern? ohwehh bei 37.-? stell dir vor die haben auch nen hv-bschluss zum rückkauf eigener aktien...
investoren sind doch noch investiert. dass es den ein oder anderen trader oder KE-zeichner (auf kredit, auaa) da überfährt kann man drillisch nicht schuldig anlasten.
s.
Wenn mans dann doch tut, wäre es psychologisch gesehen dann aber ein super Zeichen, genau aus dem Grund den ich genannt habe.
Ich weiß, hört sich schiziphren an, aber ist in der jetzigen Situation nur logisch.
396 1,770 1,900 4.790
300 1,750 2,100 1.000
1.350 1,710 2,180 3.000
6.430 1,700 2,880 30.000
5.000 1,680 3,000 1.000
4.000 1,660 3,300 1.000
2.500 1,510 3,400 800
600 1,500 3,500 1.000
250 1,390 3,700 1.200
200 1,350 3,880 150
;-)
Hab das wohl deswegen nicht gewusst, weil ich in der jetzigen Phase nicht damit rechne, das DRI noch zurückkauft. Ich dachte das ARP wurde ausgesetzt.
Tja, was schließt man daraus?
Hat Drillisch überhaupt keine Probleme mit den Finanzen und kann sich Drillisch somit ein ARP auch in dieser angespannten Situation am Finanzmarkt leisten? Das wäre dann äußerst positiv zu werten.
Oder ist Drillisch schlichtweg lebensmüde in der jetzigen Situation ihr Geld für Aktienrückkäufe zu verpulvern?
Die Antwort hängt auch davon ab, wie man Freenet einschätzt. Ich weiß nicht, welchen Einblick die Griechen in die Bücher von Freenet und Debitel haben, aber ich kann nur hoffen, das man alle Risiken bedacht hat.
Aktuell scheint man jedenfalls keine finanziellen Probleme zu haben, sonst würde man nicht so handeln. Hoffentlich bleibt das so. Bin wirklich gespannt was DRI noch mit dem FRN-Paket vorhat. Als Sicherheitsfanatiker würde ich ja eher hoffen, man verkauft das Paket oder hat es schon teilweise verkauft in den letzten Wochen. Andererseits wärs natürlich ärgerlich, wenn man Vorstand und AR bei FRN doch noch zu Fall bringen könnte und sich dann diverse Möglichkeiten positiver Natur ergeben.
Jede Bank kann sich freuen, so einen profitablen Konzern wie Dri als Kunden zu haben. Die zu zahlenden Zinsen machen nur ca. 7 % des EBITDA aus.
Aber so undurchsichtig wie mir Freenet/Debitel erscheint, halte ich nicht mal einen Freenet-Kurs von 1-2 € für ausgeschlossen, und in dem Fall hätte Drillisch zumindest kurzfristig mehr Darlehensverbindlichkeiten als liquide Mittel und Finanzanlagen. Allerdings ist das bei einem Ebitda von 42-44 Mio € schnell wieder anders. Nur wären in dem Fall Aktienrückkäufe oder Dividenden fragwürdig.
Okay, ich beschäftige mich vermutlich etwas zu sehr mit dem worstcase-Szenario bei meinen Depotwerten. Die Situation an den Märkten ist so schlecht, das man es ja kaum schlechter machen kann, und mal alle möglichen Szenarien diskutieren kann. Scheinbar hat Drillisch aber keine Bedenken. Insofern scheint man im Vorstand sehr optimistisch zu sein.
Hab übrigens heute früh nochmal nachgekauft.
Das Geld, das verdient wird, kann an die Eigentümer (Aktionäre) ausgeschüttet werden. Dies ist dann sinnvoll, wenn der Unternehmenschef sieht, das er keine Möglichkeit hat, das erwirtschaftete Geld gewinnbringend anzulegen und der Aktionär problemlos bessere Anlagemöglichkeiten findet. Nachteil ist, das die Dividende versteuert werden muss. Wird das Geld im Unternehmen investiert, sollte dies (langfristig) zu einer Steigerung des Unternehmenswertes führen, was allein aus steuerlichen Gründen sinnvoll ist. Ich persönlich brauche keine Dividende. Weiterhin werden die Aktien, die zurückgekauft wurden, nicht bei einer Dividende berücksichtigt und beim Gewinn/Aktie sollten diese auch nicht berücksichtigt werden, d.h. der Gewinn pro Aktie steigt dadurch.
Ich will dich selbstverständlich nicht belehren (du weisst das sicher besser als ich), vielleicht weiß es ein anderer nicht.
Zu dem Freenetpaket:
PC hat nicht die Sichtweise, dass er Aktien kauft, um aus einer Kurssteigerung Gewinn zu erzielen. Er hat sich an einem Unternehmen beteiligt und hat vor, diese Beteiligung langfristig zu behalten. (Seine Aussage letzte HV) Die momentane Panik an den Märkten ändert daran erst mal nichts. Die Beteiligung bleibt die gleiche, er will diese auch nicht verkaufen. Daher wurden auch keine Putoptionen zur Absicherung gekauft.
Ich schließe inzwischen auch nicht mehr aus, dass Freenet noch die 2 vorne dran sieht. "Normal ist das nicht " ^^
Nur denke ich, dass Drillisch da kein Problem mit den Banken hat. Das Geschäft läuft, der Kredit wird pünktlich bedient und Drillisch ist ein "guter" Kunde. Die Banken wissen selbst, dass atm nicht der Aktienkurs zur Bewertung taugt. Solange die ihr Geld regelmäßig kriegen und keine Gefahr (Insolvenz) droht, werden die auch die Kredite nicht kündigen.
Das Geld, das Drillisch verdient sollte daher zum Rückkauf eigener Aktien verwendet werden und ist noch was übrig, sollte die Beteiligung auf 29,9999% aufgestockt werden. Danach kann man immernoch überlegen, Dividende oder Sondertilgung.
Von mir aus kann PC die nächsten Jahre alle Aktien bis auf 1 Mio zurückkaufen, DANN kann er mir 40€ pro Aktie Dividende auszahlen und ich muss nicht mehr arbeiten :)
Noch ein Gedanke am Rande:
Sollte sich Freenet wieder fangen und in zB 3 Jahren 1€ Dividende ausschütten und diese würde an die Drillischaktionäre weitergeleitet, dann hätten wir plötzlich eine Dividendenrendite von über 25% auf die jetzigen Kurse bezogen.
Mein Wort zum Tage.
Möpi
Ich sehe Drillisch als deutlich unterbewertet an. Auf dem jetzigen Niveau gebe ich Drillisch ein Erholungspotenzial von 150%.
Ich persönlich bin sowieso kein Fan von Dividenden. Ich bin aber auch kein Fan von Aktienrückkäufen, vor allem in einer Finanzkrise. Wenn man es doch tut, sollten die Aktien dann eingezogen werden und somit die Aktienanzahl sinken.
Worum es mir ging, war lediglich der Sicherheitsaspekt, den ich ja vorhin bereits erklärt habe. Ich kann halt die Bilanzen von Freenet und Debitel nicht einschätzen und die Risiken, die sich daraus für den Aktienkurs von Freenet ergeben. Gehe ich vom worstcase aus, würde in dem Fall das Aktienpaket an FRN stark an Wert verlieren, und Drillisch hätte kurzfristig ein finanzielles kleines Problem, zumindest falls die Banken bei denen man verschuldet ist, ihr Geld schnell wiederhaben wollen. In diesem Falle sollte Drillisch sofort genug Geld auf dem Konto haben und nicht erst durch den operativen Cashflow darauf Monat für Monat warten müssen.
Aber wie gesagt, das ist das absolute worstcase-Szenario. Ich glaube kaum, dass das Finanzsystem in Deutschland derartig crasht, das erstens Freenet fast pleite geht, zweitens die Banken sofort ihr Geld von DRI wiederhaben wollen und drittens Drillisch selbst nicht schnell genug an Geld über operativen Cashflow oder eine andere Bank kommen wird. Ein bißchen sehr viele "wenns". Daher habe ich ja heute früh auch nachgekauft.
Aber wie gesagt, die ganze Sache um Freenet/Debitel ist für mich extrem undurchsichtig, sowohl was die personellen Ressourcen dort in Vorstand/AR anbetrifft, als auch die Bilanzen, vor allem bei Debitel. Ob Dommermuth nun sagte, das Debitel allein 16 € wert wäre, ist für mich total unerheblich. Diese Aussage kann auch strategische bzw. politische Gründe gehabt haben. Für mich zählen nur Fakten, und bei Debitel hab ich nicht genug Fakten. Deshalb gehe ich erstmal extrem pessimistisch heran. Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste.
Drillisch Top-Investment der Woche (ExtraChancen)
aktiencheck.de
Hagen (aktiencheck.de AG) - Für die Experten von "ExtraChancen" ist die Aktie von Drillisch (ISIN DE0005545503/ WKN 554550) das "Top-Investment der Woche".
Die Drillisch AG, die als Mobilfunk-Reseller Kapazitäten bei Vodafone, T-Mobile & Co. einkaufe und dann Privat-, Geschäfts- und vor allem Discountkunden günstige Tarife anbiete, habe sich im vergangenen Jahr für eine Konsolidierung in der Branche stark gemacht. Dazu passe auch, dass gemeinsam mit United Internet (das vor allem an den DSL-Aktivitäten interessiert sei) 18% der Anteile an dem Konkurrenten freenet gehalten würden, dazu besitze das Unternehmen aus Dreieich bei Frankfurt noch ein eigenes Paket von sieben Prozent.
Und genau um diese Beteiligungen, die durch Kredite finanziert seien, hätten sich im immer rauer werdenden Finanzmarktumfeld viele Spekulationen gerankt, zumal der Freenet-Kurs sich in den vergangenen vier Wochen nochmals halbiert habe.
Da habe es geheißen: Die Banken hätten die Kredite fällig gestellt, außerdem sei Drillisch nach dem Freenet-Kursverfall nachschusspflichtig. Außerdem drohe eine einseitige Put-Option der United Internet, so dass freenet-Aktien weit über dem aktuellen Kurs angedient werden könnten. Zudem entspreche das operative Geschäft nicht der Unternehmensprognose.
Das Management habe in der vergangenen Woche auf diese "wertzerstörenden Spekulationen" reagiert und nochmals seine Prognose für 2008 (unter anderem EBITDA in Höhe von 40 Mio. Euro) bestätigt: Demnach hätten die Kredite eine Laufzeit bis 2011, auch sei man nicht nachschusspflichtig. Die Ausübung der Optionen sei zudem an Voraussetzungen geknüpft, die nicht vorlägen.
Die Rahmenbedingungen seien nicht einfach: "Doch Drillisch hat in der Vergangenheit gezeigt, in einem schwierigen Marktumfeld ausgezeichnet positioniert zu sein", erkläre Jochen Reichert von SES Research ("kaufen"). Das zeige auch die Entwicklung im ersten Halbjahr, die Zahlen würden die Unternehmens-Guidance sogar konservativ erscheinen lassen: Das EBITDA sei in den ersten beiden Quartalen um 20% auf 20 Mio. Euro gesteigert worden. Der Analyst habe sein Kursziel von 7,70 Euro bestätigt.
Sal. Oppenheim ("buy") habe den Fair Value für die Drillisch-Aktien von 6 auf 5 Euro gesenkt, da durch den Verfall des freenet-Kurses Abschreibungen drohen würden. Die aktuell "lächerlich geringe Bewertung" offenbare allerdings auch hier noch 150% Aufwärtspotenzial.
Andere Experten würden folgende Rechnung aufmachen: Ziehe man den Wert der freenet-Beteiligung (abzüglich der Schulden) von der Marktkapitalisierung ab, so müssten Anleger für das operative Geschäft an der Börse weniger als 50 Mio. Euro zahlen - für ein Unternehmen mit einem Betriebsergebnis (EBITDA) von jährlich 40 Mio. Euro.
Bei dem "Top-Investment der Woche" der Experten von "ExtraChancen" läuft heute die Erholung an, nachdem die Drllisch-Aktie gestern auf dem tiefsten Stand seit fünf Jahren notierte. Die Experten würden als erstes Kursziel die Marke von 3 Euro sehen. (Analyse vom 02.10.2008) (02.10.2008/ac/a/nw) Analyse-Datum: 02.10.2008
Analyst: ExtraChancen
Rating des Analysten:
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Quelle: aktiencheck.de 09.10.2008 11:19:00
Man hält nicht mehr viel von PC. Der hat sich ziemlich übernommen, denke ich mal.
Auch die Riesen Freenet Beteiligung die jeden Tag wertloser wird könnte Abschreibungen in 3 stelliger Mio-Höhe
nach sich ziehen. Oh Mann !!
Tagen und jegliche Unsicherheit werden hart bestraft.
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da will oder muss jemand raus. einfach nur noch bitter, zumal er anscheinend auch höher was wegkriegen würde. Da ist es auch kein Trost, daß einige kaufen, auf dem Niveau kein Wunder, aber selbst das reicht nicht.
Nur wegen dieser Beteiligung fällt doch der Kurs derartig stark.
Nur haben wir ja nun schon festgestellt, das Drillisch eine hohe Sonderabschreibung vornehmen wird müssen. Trotzdem hat man bei einem FRN-Kurs von 5 € immernoch mehr Finanzanlagen und liquide Mittel als Schulden. Das Ebitda pro Jahr von mehr als 40 Mio € kommt oben drauf. Drillisch ist also trotz dieser Wertberechtigung mit dem 2fachen Ebitda und etwa dem 3,8fachen des Überschusses bewertet. Wann gab es denn schon mal KGVs unter 4 im Telekomsektor bei einem nicht verschuldeten Unternehmen?
Dazu notiert man trotz Abschreibungen deutlich unter Buchwert und zu nicht mal dem Viertel des Jahresumsatzes.
s.