Der USA Bären-Thread
Seite 560 von 6257 Neuester Beitrag: 03.02.25 16:52 | ||||
Eröffnet am: | 20.02.07 18:46 | von: Anti Lemmin. | Anzahl Beiträge: | 157.409 |
Neuester Beitrag: | 03.02.25 16:52 | von: Katzenpirat | Leser gesamt: | 24.310.604 |
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Last Updated: 1:23am GMT 17/01/2008
Fund managers across the world have turned "super-bearish" over the last month, abandoning hope that Europe and Asia can escape contagion from the US housing crisis.A Merrill Lynch survey found that a fifth of big investors now expect an outright global recession, an occurrence not seen since the 1930s. Some 8pc think the world is already in recession.
"The period of denial may be over," said David Bowers, who puts together the closely watched report."This month's survey is the first in which investors have really started to recognise that the 'credit crunch' could lead to a major recession. The vast majority expect profit margins to shrink in 2008," he said.
British wealth managers are among the most gloomy. Some 64pc now think the Bank of England is pursuing a "restrictive" monetary policy, an implicit reproach that the Bank of England is holding rates too high as the economy slows sharply and may be falling behind the curve.
Europeans appear to be capitulating as well.They are now more pessimistic than at the depth of the dotcom bust, and few now think that inflation is likely to remain a serious threat into the year. A net 80pc expect earnings per share in the region to slide. They have slashed their holdings in industrial groups to underweight.
"It is clear that investors are bracing themselves for a raft of earnings downgrades," said Karen Olney, chief European strategist at Merrill Lynch. She said any falls in Europe's stock markets were likely to be limited since investors have already priced in a sharp drop in earnings.
The report said global cash balances had jumped to 32pc of the average portfolio from 20pc as recently as November, with both bonds and equities falling out of favour. The survey covers 195 funds managing $671bn across the three main regions.
The asset managers no longer want firms to take on more debt or pay out bigger dividends - the twin abuses at the height of the credit bubble. They increasingly want them to batten down the hatches for a long storm by using cash flow to repair balance sheets.
What is striking is the broad perception that the US is no longer the sole epicentre of the crisis. Indeed, most now think the dollar is poised to rally as the trouble shifts increasingly to Europe. A net 55pc view the euro as "overvalued", and a net 61pc think sterling is too high.Asia is turning pessimistic as well. A net 29pc think China's economy will slow and most are now underweight Chinese equities - preferring the Hong Kong stocks, which offers arbitrage opportunities against over-inflated Shanghai.
None of the regional managers thinks China's growth rate will rise this year.
The Asian investors expect the region (ex-Japan) to face an unhealthy drift into stagflation, with growth slowing and price pressures rising at the same time. They are massively underweight autos and media, but like staples and oil.
A net 50pc expect emerging markets around the world to deteriorate. A fifth seem to expect the bubble to burst altogether.
Bank and financial firms are the new pariahs.
Even though many investors think the shares are becoming undervalued, they fear a "value trap" that could last for months or years.
Merrill Lynch's credit strategist Barnaby Martin said the banks now faced much the same plight as telecom companies in 2002.
http://www.telegraph.co.uk/money/main.jhtml?xml=/...ILC-mostviewedbox
Neutral sein zu können ist mMn ein klarer Vorteil, den man als "kleiner Privatmann/frau" hat. Fonds MÜSSEN immer investiert sein, weil sie sonst risikieren, dass ihnen "der Index" wegläuft und sie underperformen, woraufhin als nächstes die Kunden weglaufen.
Konkreter: In Anbetracht drohender Notfall-Zinssenkungen der Fed short zu sein behagt mir nicht. Long zu sein wiederum behagt mir nicht, weil sich die Märkte in einem klaren Downtrend befinden, den auch Zinssenkungen der Fed mMn nicht nachhaltig umkehren werden.
Einzelwerte sind mir zur mühsam, da muss man sich mit zig internen Problemen auseinandersetzen, dazu hab ich zurzeit keine Lust. Auf das Makrobild zu setzen geht wegen der Fed ebenfalls nicht, außer man setzt strategisch auf langfristige Index-Shorts (ist mir aber zurzeit mental zu anstrengend dieser Stress). Auch auf meine sonst gern gehaltene Dollar-Long-Posi, die ich gestern komplett mit Trading-Gewinn verkauft habe, mag ich nicht setzen, weil unklar ist, ob die Fed-Zinssenkungen bereits eingepreist sind.
Der wahrscheinlichste Trade, den ich demnächst eingehen werde, ist, bei erneuter Euro-Stärke, die mit einem Anziehen der Aktienkurse einhergehen könnte (= weniger Risikoscheu und damit weniger Druck auf den EUR aus dem EUR/JPY-Carrytrade), wieder Dollars zu kaufen, vorzugsweise über 1,48/1,49. Der zweit-wahrscheinliche Trade könnte ein Index-Short sein, falls der SP-500 noch mal in den Bereich 1460 bis 1470 vorstößt.
P.S.: Mein Depot ist auf ATH (was ich auch der Tatsache verdanke, "Experimente" tunlichst zu vermeiden. Jetzt long oder short zu gehen wäre solch ein Experiment). Als Trader braucht man viel Disziplin. Diese kann zuweilen darin bestehen, einfach mal die Hände still zu halten, statt aus Langeweile unabschätzbare Risiken einzugehen.
Simpler gesagt: Ich glaub ich brauch mal wieder ne Pause ;-))
Bin auch aus allem raus, bis auf einige "ganz-langfrist-long-Positionen", da derzeit kein "Gefühl" für den Markt.
Kann sich aber wieder ändern. ;-)
Habe eh heute keine Zeit zum Traden und kann nicht permanent die Kurse verfolgen.
Das einzige, was ich nch im Depot habe, sind die Longfrist-investes in TRY:
A0GMJL
§
A0GVH4
§
A0DZP4
sowie meine Schweinebäuche (kein zyklischer Wert, aber in den Miesen) und O-Saft (mittlere Posi.
Mein aktives Traderdepot ist Cash 100%
Gruß und viuel Erfolg
Casaubon
@AL: Ich fand den gerade ablaufenden Downturn als einen der am risikolosesten speilbaren der letzten Jahre. Hätte mir Zw. Weihnachten und Sylvester fast einen Kredit geholt um NOCH MEHR Puts zu kaufen ;))
Gibt es hier im BÄRENTHREAD (sic!) noch einen der - sagen wir mal - mit über 40% short ist?
Also ich habe noch ein paar kleine Positionen, darunter mein Liebling Eon (posi ist noch klein, aber den werde ich bei Stärke shorten bis die Schwarte kracht (dann wahrscheinlich meine):-).
Mein Depot (75%Cash, 15%Au+Ag, 10% Put-OS)
Skorpion mit Rotem Schwanz!?!?!?
Da sind doch die Chinesen gemeint!
;))
Fazit: Nostradamus hat den kommenden Aisencrash vorhergesehen...
Nostradamus-Prophetie
Tendenz im Jahr 2008 | Prophetie für 2007 | |
Okt - Dez 2007 | Tausendfach bunt "Schillerndes" -> bis jetzt noch unklar | |
Jan - Mrz 2008 | Skorpion mit einem roten Schwanz -> der Komet zum Mars? | |
April - Juni 08 | Brennendes Wasser - tränende Augen | |
Juli- Sept 08 | Alles läuft über - viel zu kleine Trichter |
Schweineflesich süß/sauer gesetzt ;-)
der Chart sieht doch gar nicht schlecht aus;
wenn die 62,50 fallen steig ich vielleicht mal ein
Bei Biodiesel drohen wegen der neuen Steuerregelung (volle Mineralölsteuer) Massenpleiten in Deutschland. Mag sein, dass die Schweizer Biopetrol (fiel von 32 Euro im Hoch auf gestern 2,60 E.) davon nicht so sehr betroffen ist, aber ich hab einfach keine Lust das jetzt genauer zu recherchieren. Daher: Sell first, ask questions later. Cropenergies (Bioethanol-Ableger von Südzucker) ist optisch ebenfalls billig (IPO zu 8, aktuell 4). Die Aktie könnte zulegen, wenn demnächst die "Bio"-Pflichtbeimischung bei deutschem Benzin von 5 auf 10 % erhöht wird. Das Problem sind, wie auch beim Biodiesel, die extrem angezogenen Rohstoffpreise (Mais, Weizen, Zucker, Soja, Rapsöl usw. "gehen durch die Decke"), die selbst beim gegenwärtig teuren Rohöl kaum eine gewinnbringende Alternativkraftstoff- Produktion ermöglichen. Weiterhin drücken Billigimporte aus Südamerika. Inwieweit Südzucker mit deutschen Rübenackern da konkurrenzfähig bleibt, weiß man (bzw. ich) nicht. Colonial Real-Estate war ebenfalls gestern schön runtergekommen (auf Kapitulations-Level); mir ist aber bis heute nicht klar, ob die nun zu Recht oder zu Unrecht wegen der Subprime-Krise (und der HRX-Lügen) abgestraft wurden. Daher: Ab mit Schaden (in diesem Fall sogar kleiner Gewinn).
Wozu sich jetzt auch noch mit den Mätzchen von Einzelaktien befassen? (Das wurde mir nach den gestrigen "Affekt-Käufen", die mit nachträglichen Zweifeln einhergingen, klar...) Im Grunde ist schon das Makrobild tendenziell überfordernd - da hochgradig intransparent. Mikro-Stress "obendrauf" muss ich dann nicht zusätzlich haben.
Fazit: "Blöde" Käufe, kalkulierte Verkäufe, kleiner Gewinn. Lektion gelernt.
Da reden alle hier in diesem Forum jahrelang vom crash und wenns dann mal runtergeht, ist "das risiko" für Puts zu hoch und außer metro und mir weiß ich von keinem der Poster hier, dass er Puts besitzt/besaß.
...AL geht zwischendrin immer mal wieder fürn halbes Prozent long...
????????????????????????????????????
Das kommt aber wieder, denn wie heißt es so schön - man kann keine Gewinne machen, ohne auch Verluste zu machen. Nur braucht man die "Psyche", um die Gewinne auch laufen zu lassen. ;-)
zwar große Abschreibungen, dafür bleibt nur noch relativ wenig Subprime-Exposure übrig;
außerdem hat mein keine Konsumentenkredite und Kreditkarten an der Backe wie die Citi
Merrill Lynch Swings To 4th Quarter Loss From $11.5B In Write-Downs
By Nicholas Hatcher
Last update: 7:16 a.m. EST Jan. 17, 2008
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Merrill Lynch & Co. Inc. swung to a fourth-quarter loss of $9.83 billion, or $12.01 a share, from a year-earlier profit of $2.35 billion, or $2.41 a share, as the company booked $11.5 billion in write-downs from CDOs and subprime mortgages. In addition, Merrill Lynch recorded $2.6 billion in credit valuation adjustments related to hedges on CDOs. The loss from continuing operations was $12.57 a share. The New York securities firm reported reported an $8.19 billion loss in net revenue, compared with net revenue of $8.39 billion in the year-earlier period. Analysts surveyed by Thomson Financial expected, on average, a loss of $4.93 a share on revenue of $399 million. Merrill Lynch called its performance "clearly unacceptable". Total subprime mortgage-related exposure was $2.7 billion, while total ABS CDO-related exposure was $4.8 billion.
DAS PROBLEM: Amerika wird sich in einem Wahljahr nicht auf dem eigenen Altar opfern. Die Manipulationen nach oben sind derart unkalkulierbar, dass mir für WEITERE Shortpositionen der Mut fehlt. Außerdem GAB es ja auf dem bisherigen Weg nach unten eine Menge auf der Short-Seite zu verdienen. Man sollte da nicht gierig werden.
Last not least wimmelt es zurzeit von Shortern. Die in der Tat gravierenden Problemen sind Allen hinlänglich bekannt. "Die Masse der Individual-Investoren" ist jetzt bärisch und vermutlich auch bereits short positioniert. Da sollte es schon mit dem Teufel zugehen, wenn es TATSÄCHLICH weiter fällt...
die Kunst des Tradens besteht ja darin einen Trend bis möglichst zum Ende auszureiten. Da habt ihr nun Monate auf dieses Ereigenis der stark fallenden Kurse gewartet. Nun tritt eure Voraussagung ein und auf der halben Strecke stellt ihr euch auf das Nebengleis. Börsenteilnehmer und damit Börsen sind halt nicht berechenbar....
subprime exposure ist schon stark zurückgegangen auf 7,5 Mrd;
aber dann gibt's nochmal 10Mrd Alt-A und etliches an CRE-Loans
§
ABN4HL (KK: 3,48) und
GS0CC3 (KK: 97,25) im Depot.
Bei den Schweinen sah das Chart auch schon sehr gut aus. Allerdings habe ich beschlossen, sobald die Schweine mir wieder ins Geld laufen, da raus zu gehen. Und das aus moralischen Gründen. habe in letzter Zeit ein bisschen zuviel über die Tierhaltung (zumindest, wie sie wohl an solch amrikanischen Höfen funktioniert) gelesen und gesehen.
Da muss ich nicht mein Geld damit verdienen wollen.
O-Saft, da bleibe ich vorerst drin. Da denk ich, dass wir noch ansteigen werden. Subprime hin o. her. O-Saft trinken die Leute immer.
Gruß und viel Erfolg.
http://www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/...bung/304743.html
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